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Dokumentenidentifikation DE202004021372U1 22.11.2007
Titel Flachwischbezug für eine Flachwischvorrichtung, insbesondere zur Fußbodenreinigung
Anmelder Ecolab Inc., St. Paul, Minn., US
Vertreter Fleischer, Godemeyer, Kierdorf & Partner, Patentanwälte, 51491 Overath
DE-Aktenzeichen 202004021372
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.11.2007
Registration date 18.10.2007
Application date from patent application 29.06.2004
File number of patent application claimed EP 04 74 0410.8
IPC-Hauptklasse A47L 13/20(2006.01)A, F, I, 20070822, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Flachwischbezug für eine Wischvorrichtung, welche insbesondere zur Fußbodenreinigung geeignet ist, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 oder dem Oberbegriff von Anspruch 14, ebenso wie eine spezielle Verwendung eines solchen Flachwischbezugs nach Anspruch 23.

Wischvorrichtungen, um zu reinigende Oberflächen zu wischen, sind weithin bekannt und in der professionellen und nicht-professionellen Fußbodenreinigung umfassend in Gebrauch. Sie verwenden einen Wischbezughalter mit abnehmbar befestigtem Flachwischbezug aus textilem Material, gefertigt aus natürlichen oder synthetischen Fasern, einschließlich Mikrofasern, deren Verwendung zunimmt. Die vorliegende Erfindung betrifft Flachwischbezüge zur Verwendung mit Wischvorrichtungen.

Flachwischbezüge sind ebenso weithin bekannt zur Verwendung bei Flachwischvorrichtungen, um zu reinigende Oberflächen zu wischen. Ein typischer Flachwischbezug weist ein flächiges Trägertextil auf, gefertigt aus Baumwolle, Polyester oder Polyamid, auf welchem sich Schlingen und/oder Fransen als Besatz befinden. Insofern erfolgt ein Bezug auf den Stand der Technik von US 5,887,311 A, welches die verwendeten Materialien umfassend erläutert, einschließlich Mikrofasern für Besätze oder dergleichen.

Die am Trägertextil auf dessen Wischfläche angebrachten Besätze sind üblicherweise gefertigt in Form von Schlingen, Strähnen, Büscheln oder Streifen, was in US 5,887,311 A umfassend erläutert wird, auf welches sich hier als zusätzliche Offenbarung bezogen wird.

Die Flüssigkeitsaufnahme eines Flachwischbezugs wird bisweilen durch saugfähige Einlagen gesteigert (WO 01/39653 A1).

Die Reinigung von vertikal ausgerichteten Scheuerleisten oder dergleichen wird verbessert durch Verwendung eines Trägertextils, welches sich, zumindest in Richtung von dessen Längsseiten, über die Ränder hinaus erstreckt, welche definiert sind durch die Außenkontur des Wischbezughalters, um einen verhältnismäßig breiten Randstreifen auf jeder Längsseite des Wischbezugs auszubilden (DE 31 39 245 C2). Diese breiten Randstreifen können leicht hochklappen und unproblematisch gleiten, so dass vertikale Flächen, wie beispielsweise Scheuerleisten, einfach durch Entlangstreichen mit der Wischvorrichtung gereinigt werden können.

Der Stand der Technik, welcher den Ausgangspunkt der Erfindung (US 5,887,311 A) bildet, diskutiert umfassend die Besonderheiten des professionellen Reinigens von Gebäuden, Fußböden etc. Dort werden die Eigenschaften verschiedener Materialien und Fasern für einen Wischbezug ausführlich diskutiert, unter Berücksichtigung von Schleifwirkung, Schmutzaufnahmevermögen, Wasseraufnahmevermögen, Gleitverhalten, Fusselbildung und, sehr wichtig, Spül- und Druckeigenschaften.

Außerdem ist bereits vorgeschlagen worden, einen Flachwischbezug mit zwei aktiven Abschnitten mit unterschiedlichen Eigenschaften zu verwenden, welche entsprechende Reinigungsflächen, die seitlich nebeneinander angeordnet und an einer sich in Längsrichtung erstreckenden Trennlinie verbunden sind. (DE 94 02 509 U1). Bei diesem Stand der Technik befindet sich die Trennlinie mittig auf der Florseite des Flachwischbezugs, mit Haltevorrichtungen zum Befestigen des Wischbezughalters, wie üblich an der Oberseite des Trägertextils. Dieser Stand der Technik schlägt vor, dass die nebeneinander liegenden Reinigungsflächen unterschiedliche Eigenschaften aufweisen sollten. Das bedeutet, dass es mit einem Wischbezug möglich sein sollte, in einem Zug zu wischen, zuerst ein Scheuern oder Schrubben des Bodens mit einem verhältnismäßig groben Material und anschließendem Reinigen mit einem verhältnismäßig weichen Material, was bedeutet, dass Schmutz durch das verhältnismäßig weiche Material aufgenommen wird. Eine Alternative wäre, gleichzeitig eine nasse aktive Schicht zu verwenden und die trockene aktive Schicht neben dieser unmittelbar danach.

Die Haltevorrichtungen für den Wischbezughalter sind üblicherweise in der Nähe der Stirnseiten des Wischbezugs angeordnet, können jedoch ebenso entlang der Längsseiten desselben angeordnet sein. Die Haltevorrichtungen werden als Einschubtaschen oder Befestigungsstreifen beschrieben. Klettverschlüsse (Gratverschlüsse) oder andere Haltevorrichtungen, wie beispielsweise Klemmvorrichtungen, können ebenso verwendet werden und sind aus dem Stand der Technik bekannt (US 5,887,311 U1; DE 94 02 509 U1; WO 03/020100 A1).

Schließlich können auch dreidimensionale Wischbezughalter mit Flachwischbezügen verwendet werden, welche dann zwei abwechselnd verwendbare Florseiten bilden können (US 5,864,914 A).

Es ist ein Stand der Technik verfügbar (DE 295 20 193 U1), welcher einen Wischbezug zeigt mit drei Lagen textilen Materials, und zwar zwei aktive Schichten, welche aufeinander platziert sind und gegenüberliegende, abwechselnd verwendbare Reinigungsflächen von etwa gleicher Größe bilden, und einer textilen Trennschicht zwischen den beiden aktiven Schichten als Trägertextil.

Alle aus dem Stand der Technik bekannten Flachwischbezüge besitzen bis heute ein Gewebe als Trägertextil. Dieses gilt sowohl für natürliche und synthetische Fasern als auch für alle Arten von Mikrofasern.

Ferner wurde, abgesehen von dreidimensionalen Wischbezughaltern mit Wischbezügen für zwei abwechselnd verwendbare Reinigungsflächen, eine Vergrößerung der für das Wischen und Reinigen verfügbaren Gesamtfläche beim Stand der Technik niemals in Erwägung gezogen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, Flachwischbezüge mit Hinblick auf die Erfordernisse professioneller Reinigung weiter zu verbessern.

Die oben erwähnte Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird zunächst erfüllt durch einen Flachwischbezug, mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1, und zusätzlich mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1. Bevorzugte Ausführungsformen dieses erfinderischen Flachwischbezugs werden in den Ansprüchen 2 bis 13 beschrieben.

Ferner wird die oben erwähnte Aufgabe der vorliegenden Erfindung außerdem erfüllt durch einen Flachwischbezug, umfassend die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 14 und zusätzlich die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 14. Bevorzugte Ausführungsformen dieser Version des erfinderischen Flachwischbezugs sind Gegenstand der Unteransprüche 15 bis 22.

Die Verwendung von erfindungsgemäßen Wischbezügen zur Fußbodenreinigung ist Gegenstand von Anspruch 23.

Obwohl der oben erwähnte Stand der Technik (US 5,887,311 A, und darin Bezug nehmend auf DE 93 01 615 U) ausführlich einen Mikrofaserstoff zur Verwendung an einem Wischbezug diskutiert, wird dieser Mikrofaserstoff, wie alle anderen Trägertextilien, bei diesem Stand der Technik als Gewebe beschrieben. Jedoch haben umfangreiche Untersuchungen des Anmelders die Erkenntnis geliefert, dass ein Gewirke als Trägertextil für die Konstruktion des Wischbezugs als Ganzes Vorteile mit sich bringt. Ein Gewirke besitzt als weiteren Vorteil, dass die Ränder des Gewirkes nicht gesäumt sein müssen. Ferner verlieren Besätze mit einem Gewebe als Trägertextil Fasern, wohingegen dieses viel seltener auftritt, wenn ein Gewirke verwendet wird.

Beim vorliegenden Wischbezug ist es möglich und bevorzugt, dass das Trägertextil, zumindest auf der Florseite, mit einem Besatz aus natürlichen oder vorzugsweise synthetischen Fasern bereitgestellt wird. Insbesondere besteht der Besatz aus Schlingen bildendem Material wie Frottee oder aus geschnittenen, dicht angeordneten Fasern wie Samt. Ein Besatz aus dicht angeordneten Fasern oder aus dicht angeordnetem, Schlingen-ähnlichem Material, ist mit einem Gewirke als Trägertextil besonders einfach herzustellen. Dieses gilt insbesondere, wenn das Trägertextil als Ganzes, oder zumindest ein Besatz des Trägertextils, aus Mikrofasermaterial gefertigt ist. Polyester ist ein besonders zweckdienliches Fasermaterial, insbesondere für Mikrofasern.

Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das synthetische Mikrofasermaterial, insbesondere ein Polyester-Mikrofasermaterial, vorwiegend Mikrofasern von ungefähr 0,5 bis ungefähr 1,0 dtex auf. Ein Mikrofaserbesatz an den Rändern verbessert die hohe Reinigungsleistung (siehe auch US 5,887,311 A als Referenz).

Ferner ist es insbesondere zweckdienlich, wenn das Trägertextil und die Einschubtaschen oder Befestigungsstreifen aus dem gleichen Material bestehen, vorzugsweise aus Polyestermaterial. Dieses ist insbesondere zweckdienlich bei Polyestermaterial. Die Schrumpfeigenschaften beider Materialien sind hier identisch, so dass keine unnötigen Spannungen resultieren. Polyestermaterial weist nach einer großen Anzahl von Wäschen bei 60°C eine Schrumpfung von nur etwa 1% auf.

Auch wenn die Einschubtaschen und Trägertextilien aus dem gleichen Material gefertigt sind, können diese aus unterschiedlichen Teilen bestehen, welche miteinander vernäht sind. Alternativ kann jedoch vorgesehen werden, dass die Einschubtaschen ausgebildet werden durch Umklappen und Abnähen von ursprünglich überstehenden Randstreifen des Trägertextils.

Bei einem eher dünnen und flexiblen Wischbezug können Probleme auftreten, wenn dieser an einen Wischbezughalter in der professionellen Hochgeschwindigkeitsfußbodenreinigung befestigt wird. Um die Lagefestigkeit des Wischbezugs auf dem Wischbezughalter zu erhöhen, kann es hilfreich sein, vorzusehen, dass das Trägertextil auf seiner Oberseite bereitgestellt wird mit einem Saum, oder als Saum ausgebildet ist, etwa dort, wo die Längsränder eines Wischbezughalters auf dem Trägertextil ruhen, wenn sich ein derartiger Wischbezughalter auf dem Wischbezug befindet.

Jedoch, wie bereits oben erläutert, kann es ebenso hilfreich sein, Einschubtaschen oder Befestigungsstreifen an den Längsseiten des Wischbezugs zu verwenden, anstelle der Stirnseiten, und einen Wischbezughalter zu verwenden mit einer in Längsrichtung verlaufenden Klappachse anstelle der üblichen, quer verlaufenden Klappachse.

Bisher ist der erfindungsgemäße Wischbezug beschrieben worden mit Befestigungsvorrichtungen auf der Oberseite des Trägertextils. Gleichwohl ist es eine mögliche Option, dass eine zusätzliche Trägerschicht auf der Oberseite des Trägertextils angeordnet und lagefixiert daran befestigt ist und die Befestigungsvorrichtungen für den Wischbezughalter trägt.

Der Gleitwiderstand eines Mikrofaser-Frotteestoffs oder dergleichen ist eher hoch, insbesondere bei Polyester-Mikrofasern. Um den Gleitwiderstand zu verringern, kann es eine Option sein, vorzusehen, dass das Trägertextil bereitgestellt wird mit mindestens einem Gleithilfestreifen auf seiner Florseite, welcher im wesentlichen parallel zu den Längsseiten des Wischbezugs verläuft, wobei der Gleithilfestreifen vorzugsweise etwa in der Mitte der Florseite angeordnet ist und aus leicht gleitendem, textilem Material, wie beispielsweise Polyesterfilz, besteht.

Nach einer weiteren Alternative der vorliegenden Erfindung kann die Reinigungswirkung des erfindungsgemäßen Flachwischbezugs beträchtlich gesteigert werden, indem ein zweiter Flachwischbezug, mit einem Trägertextil mit einer Florseite und einer Oberseite, jedoch ohne Befestigungsvorrichtungen für einen Wischbezughalter, bereitgestellt wird seitlich neben dem ersten Flachwischbezug an einer seiner Längsseiten, wobei die Trägertextilien beider Wischbezüge separate Teile sind, jedoch lagefixiert miteinander verbunden sind oder als einheitliches vergrößertes Trägertextil ausgebildet sind.

Abweichend vom Stand der Technik mit zwei aktiven Schichten mit unterschiedlichen Eigenschaften, welche entsprechende Reinigungsflächen bilden, jedoch beide unterhalb des Wischbezughalters (DE 94 02 509 U1) angeordnet sind, erhöht diese Abänderung eines Flachwischbezugs die Gesamtgröße der Florseite auf etwa das Zweifache der üblichen Größe. Auf einen Teil eines solchen Wischbezugs unterhalb des Wischbezughalters wird Druck ausgeübt und kann beispielsweise dazu verwendet werden, Schmutz vom Boden zu entfernen, wohingegen der zweite Wischbezug, befestigt an der Längsseite des ersten Wischbezugs, wirksam ist, den abgelösten Schmutz aufzunehmen, insbesondere, wenn dieser Teil an einer nassen Oberfläche verwendet wird.

Für das Nasswischen ist die vergrößerte Wischfläche hilfreich zur gleichmäßigen Verteilung der Reinigungsflüssigkeit auf dem Boden. Die Größe eines Bodenbereichs, der mit einem Flachwischbezug gereinigt werden kann, beispielsweise in Hospitälern, wo ein Flachwischbezug nur einmal verwendet werden darf und anschließend gewaschen werden muss, wird durch den erfinderischen Flachwischbezug wesentlich erhöht.

Eine weitere Verbesserung kann erzielt werden, indem eine weitere aktive Schicht, welche eine dritte Florseite bildet, auf der Oberseite des Trägertextils des zweiten Wischbezugs angeordnet wird. Eine dritte Wischfläche wird bereitgestellt, welche abwechselnd mit der zweiten Wischfläche verwendet werden kann, indem der zweite Wischbezug unter den ersten Wischbezug geklappt wird, welcher am Wischbezughalter angebracht ist.

In einer parallelen, gleichfalls anhängigen PCT-Anmeldung desselben Anmelders, namentlich PCT/EP 2004/...; Aktenzeichen des Anwalts 04.0729, wird eine weitere Verbesserung von der Art eines Mehrflächen-Wischbezugs beschrieben, welcher einen für eine Flüssigkeit impermeablen oder einen anderweitigen, Flüssigkeit nicht transportierenden Trennbereich zwischen zwei Wischflächen verwendet. Es wird sich auf den vollständigen Inhalt dieser parallelen Patentanmeldung als zusätzliche Offenbarung bezogen.

Es kann von Interesse sein, dass der Trennbereich ein Trennstreifen zwischen den Trägertextilien ist. Insofern ist es möglich, dass der Trennbereich aus dem gleichen Material besteht wie die Trägertextilien der angrenzenden Wischbezüge und einheitlich zu diesen geformt ist. Eine Alternativlösung besteht darin, dass der Trennbereich ein separater Teil ist, jedoch verbunden ist mit den angrenzenden Trägertextilien und vorzugsweise aus einem anderen Material besteht als das Material der angrenzenden Trägertextilien. Insbesondere ist es mit der zuletzt genannten Ausgestaltungsform möglich, dass ein Trennbereich in Form einer für Flüssigkeit impermeable Schicht bereitgestellt wird zwischen der aktiven Schicht und dem Trägertextil des zweiten Wischbezugs.

Für eine asymmetrische Kombination aus einer Schicht mit zwei Schichten, mit auf der Oberseite des einschichtigen Bereichs angeordneter Befestigungsvorrichtung, kann es eine interessante Option sein, dass im zweischichtigen Bereich ein Trennbereich bereitgestellt wird in Form einer für Flüssigkeit impermeablen Trennschicht zwischen der aktiven Schicht und dem Trägertextil des zweiten Wischbezugs.

Schließlich bietet sich als eine weitere Option für eine besondere Ausgestaltungsform ein Trennstreifen zwischen den zwei angrenzenden Lagen an. Es kann vorgesehen werden, dass der Trennbereich aus abrasivem Material besteht oder speziell konstruiert wurde als ein Bereich aus abrasivem Material.

Schließlich ist die Verwendung eines erfindungsgemäßen Flachwischbezugs zur Bodenreinigung von besonderem Interesse, insbesondere für professionelle Fußbodenreinigung in großen Gebäuden, Hospitälern und dergleichen.

Nun können weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungen der Erfindung aus der folgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung erhalten werden unter Berücksichtigung der anhängenden Zeichnungen. Zu den Zeichnungen:

1 zeigt einen Flachwischbezug auf einem Wischbezughalter in der Draufsicht,

2 zeigt den Wischbezug aus 1 allein, von oben gesehen,

3. zeigt den Wischbezug aus 2, von unten gesehen,

4 zeigt einen Wischbezug in einer zu 1 korrespondierenden Darstellung,

5 zeigt den Wischbezug aus 4 in einer Darstellung ähnlich der 2,

6 zeigt den Wischbezug aus 4 in einer Darstellung ähnlich der 3,

7 zeigt einen Wischbezug in einer modifizierten Version, von unten gesehen,

8 zeigt einen Wischbezug in einer dritten Ausführungsform, von oben gesehen,

9 zeigt einen Wischbezug in einer vierten Ausführungsform, von oben gesehen.

Der in 1 abgebildete Flachwischbezug ist für einen Flachwischbezughalter vorgesehen und ist in 2 an einem derartigen Wischbezughalter abgebildet. 2 und 3 sind außerdem heranzuziehen, um 1 nachzuvollziehen.

Der Wischbezug weist primär ein großflächiges Trägertextil 1 mit Längsseiten auf, ebenso eine reinigungsaktiven Florseite 4, abgebildet in 3, und eine Oberseite 7, sichtbar in 1 und 2, dazu verwendet, den Wischbezug an einem hier plattenähnlichen Wischbezughalter 5 einer Wischvorrichtung 6 zu befestigen. Die Wischvorrichtung 6 besitzt ein Kardangelenk 8, angeordnet am Wischbezughalter 5, welcher hier als Platte ausgeführt ist, an welcher ein Handhabungsstiel 9 der Wischvorrichtung 6 mit dem Wischbezughalter 5 verbunden ist. Das Kardangelenk 8 erlaubt dem Wischbezughalter 5, relativ zum Handhabungsstiel 9, Bewegungen in nahezu alle Richtungen.

Zusätzlich zum Kardangelenk 8 kann auf dem Wischbezughalter 5 ein Freigabemechanismus 10 gesehen werden, durch welchen der Wischbezughalter 5 zusammengefaltet werden kann, um dadurch vom Trägertextil abgelöst zu werden.

Der Wischbezughalter 5, hier als Platte ausgeführt, besitzt Enden 11 und Längsseiten 12, wobei die Enden 11 in die Befestigungsvorrichtungen 13 eingeschoben sind, hier bereitgestellt als Einschubtaschen 13, welche auf der Oberseite 7 der Trägertextils 1 angeordnet sind. Auf diese Weise wird der Wischbezug auf dem Wischbezughalter 5 gehalten. Es gilt hier entsprechend, dass sogar für einen endseitig in der Breite reduzierten Wischbezughalter 5 eine entsprechende Lehre aus der vorliegenden Patentanmeldung möglich ist. Zusätzlich ist diese Lehre außerdem entsprechend anwendbar auf Befestigungsvorrichtungen 13, welche von Einschubtaschen abweichen, d.h. Befestigungsstreifen, Befestigungsbügel, Klettvorrichtungen oder dergleichen.

Die Einschubtaschen 13 definieren Ränder auf der Oberseite 7 des Trägertextils 1 durch ihre äußere Kontur. 1 und 2 zusammen zeigen, dass sich in diesem Fall das Trägertextil 1 über die durch die Einschubtaschen 13 definierten Ränder hinaus erstreckt und einen breiten Randstreifen 14 auf jeder Seite ausbildet. Dieses gilt ebenso für die Enden 3 des Trägertextils 1 in der exemplarischen Ausführungsform. Die Ausführung dieses flachen Randstreifens 14, welcher satt auf der zu reinigenden Fläche aufliegt und sich nicht aufwärts krümmt, besitzt einige Vorteile in Bezug auf Reinigungsaufgaben. Falls der Wischbezughalter 5 an den Enden abgestuft ist, dann gilt dieses auch entsprechend für die auf dem Trägertextil 1 durch die Breite des Wischbezughalters 5 definierten Ränder, da diese die äußere Kontur bilden.

Die exemplarische Ausführungsform sieht vor, dass die Randstreifen 14 eine Breite von mindestens 2 cm haben können, vorzugsweise mindestens 4 cm, insbesondere etwa 5 bis 6 cm.

Es ist bereits oben angemerkt worden, dass es besonders zweckdienlich ist, wenn das Trägertextil 1 und die Einschubtaschen 13 aus dem gleichen Material gefertigt sind. Gleiches Material verhindert eine unterschiedliche Schrumpfung. Die Verwendung gleichen Materials ist insbesondere zweckdienlich, wenn es sich um ein Polyestermaterial handelt.

Die in den 1 bis 3 abgebildete exemplarische Ausführungsform zeigt, dass in diesem Fall die Einschubtaschen 13 auf das Trägertextil 1 genäht sind. Die Einschubtaschen 13 sind daher jeweils an drei Seiten angenäht und besitzen auf der Eintrittsseite für das Ende 11 des Wischbezughalters 5 eine Falte 15, was sicherstellt, dass das Ende 11 des Wischbezughalters 5 leicht eingeschoben werden kann.

Die andere, in den 4 bis 6 abgebildete exemplarische Ausführungsform zeigt im Gegensatz dazu, dass in diesem Fall die Einschubtaschen 13 ausgebildet wurden durch Umklappen und Abnähen der ursprünglich überstehenden Randstreifen des Trägertextils 1. 5 zeigt den Umriss einer Abänderung auf der Oberseite 7 des Trägertextils 1. In diesem Fall ist durch passendes Abnähen ein Saum 16 ausgebildet, welcher entlang des Randes des Wischbezughalters 5 (hier nicht abgebildet) verläuft.

5 zeigt die Ansicht von der Oberseite 7, und 6 zeigt die Ansicht von der reinigungsaktiven Florseite 4. Die Säume, die durch das Trägertextil 1 verlaufen, können hier gesehen werden. In dieser Ausführungsform sind die Einschubtaschen 13 und das Trägertextil 1 aus dem gleichen Material gefertigt. Hierbei handelt es sich ebenso insbesondere um Polyestermaterial, welches dann in zweckdienlicher Weise ebenso unter Verwendung von Polyestergarn abgenäht wird, was eine einheitliche Schrumpfung zur Folge hat.

Die in den 1 bis 3 abgebildete Ausführungsform zeigt einen textilen Stoff, dessen Ränder gesäumt oder anderweitig befestigt sind. Das Säumen oder ein anderes Befestigen der Ränder wird durch die Zeichnung angezeigt. Es ist insbesondere zweckdienlich, wie durch Vergleich von 3 mit 2 ersichtlich ist, dass das hier abgebildete Trägertextil 1 ein Veloursgewebe ist, dessen raue Seite die Florseite 4 mit einem reinigungsaktiven Besatz 4a bildet.

Im Gegensatz dazu ist, in der in den 4 bis 6 abgebildeten exemplarischen Ausführungsform, das Trägertextil ein Gewirke und kein Gewebe. Die Ränder müssen bei einem Gewirke nicht gesäumt werden. Dieses kann einfach in der gewünschten Länge als Bahn von einer Rolle abgeschnitten werden und erfordert keine Säume an den Rändern.

Für die in den 1 bis 3 abgebildete exemplarische Ausführungsform ist es für das Trägertextil 1 als Ganzes, oder zumindest für einen Besatz 4a des Trägertextils 1, besonders zweckdienlich, wenn dieses aus Mikrofasermaterial gefertigt ist, insbesondere aus Polyester-Mikrofasermaterial. Es ist besonders vorteilhaft, in diesem Fall, wenn das Mikrofasermaterial synthetisch ist und vorwiegend Mikrofasern mit etwa 0,5 bis etwa 1,0 dtex besitzt. Dieses gilt auch entsprechend für die exemplarische Ausführungsform der 4 bis 6, welche sich auf eine Ausführungsform mit Gewirke bezieht.

Die Verwendung von Mikrofasermaterial, gefertigt aus dünnen Mikrofasern, ist insbesondere zweckdienlich, wenn ein Veloursgewebe verwendet wird, da in diesem Fall der Besatz 4a des Trägertextils 1, welcher die reinigungsaktive Florseite 4 bildet, durch die offenen Mikrofasern gebildet wird.

Für einen Wischbezug der in Rede stehenden Art in der oben als Mikrofaser-Veloursgewebe beschriebenen bevorzugten Ausführungsform, resultiert ein Trockengewicht des Wischbezugs von etwa 60 g, ein Nassgewicht von etwa 440 g, und somit eine Wasseraufnahme von etwa 380 g oder etwa 660% für einen Halter von 40 cm Länge. Dieses ist zu vergleichen mit einem gleich großen, klassischen Schlingen/Fransen-Wischbezug zu betrachten, welcher ein Trockengewicht von etwa 160 g, ein Nassgewicht von etwa 680 g, und eine Wasseraufnahme von etwa 520 g oder etwa 320% aufweist.

Die Polyester-Mikrofasern in der bevorzugten exemplarischen Ausführungsform eines Wischbezugs besitzen eine hohe Wasseraufnahme, was ermöglicht wird durch die Polarität der atomaren Bindungen. Diese Polarität zu Sauerstoff/Kohlenstoff ist für Polyesterfasern erst hinreichend wirksam, wenn die Mikrofasern gefertigt wurden mit etwa 1 dtex oder einer geringeren Dicke (1 dtex = 1 g/10.000 m).

Für die optimale Ausgestaltungsform eines erfindungsgemäßen Wischbezugs sind außerdem die folgenden Überlegungen von Bedeutung:

Naturfasern (wie Baumwollfasern) und Chemiefasern, gefertigt aus natürlichen Polymeren (wie Viskosefasern), dienen Mikroorganismen als Nahrung. Stockflecken entstehen, und die Fasern werden in Gegenwart von Feuchtigkeit und Wärme zerstört. Der Grund dafür ist, dass die Anzahl der Kohlenstoffatome im Molekül geradzahlig ist. Baumwollfasern sind natürliche Mikrofasern, bei welchen die Polarität der großen Faseroberfläche eine natürliche Saugfähigkeit bewirkt. Deshalb sind Baumwollfasern, trotz der oben beschriebenen Probleme, für Wischbezüge der in Rede stehenden Art bis heute bevorzugt verwendet worden.

Chemiefasern, gefertigt aus synthetischen Polymeren, insbesondere Polyesterfasern, sind gegenüber Mikroorganismen resistent. Es treten keine Stockflecken auf und die Fasern werden nicht zerstört. Das liegt daran, dass die Anzahl der Kohlenstoffatome im Molekül nicht geradzahlig ist. Zusätzlich sind insbesondere Polyesterfasern sehr glatt, so dass Pigmentschmutz wesentlich leichter abgespült werden kann als bei Baumwollfasern.

Um die für die Saugfähigkeit notwendige Polarität, d.h. das Wasseraufnahmevermögen, zu realisieren, ist es erforderlich, die Polyesterfasern hinreichend fein auszuziehen. Es hat sich gezeigt, dass hinreichende Saugfähigkeit nur realisiert wird, wenn eine geeignete Kapillarwirkung der Polyesterfasern ausgebildet wurde. Dieses setzt eine hinreichende Wirkung von dünnen Polyesterfasern voraus. Gleichzeitig erhöht sich mit den feineren Fasern die Schmutzaufnahmefähigkeit des Polyester-Velours-Gewebes.

Der besondere Vorteil eines Gewirkes als Trägertextil 1 für einen erfindungsgemäßen Wischbezug besteht darin, dass dieses besonders geeignet ist zur Verwendung von Mikrofasern, insbesondere aus Polyester, zumindest als Besatz 4a der Florseite 4 des Trägertextils 1.

Obwohl in den Zeichnungen allgemein nicht dargestellt, ist es möglich, dass ein zusätzliches Trägertextil auf der Oberseite 7 des Trägertextils 1 angeordnet und lagefixiert daran befestigt ist und die Befestigungsvorrichtung 13 für den Wischbezughalter 13 trägt.

Nun zeigt 7 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wischbezugs, jetzt von der Unterseite desselben gesehen. Die besondere Ausgestaltungsform dieses Wischbezugs besteht darin, dass das Trägertextil 1 auf seiner Florseite 4 bereitgestellt wird mit mindestens einem Gleithilfestreifen 2, welcher im Wesentlichen parallel zu den Längsseiten des Wischbezugs verläuft, wobei der Gleithilfestreifen 2 vorzugsweise etwa in der Mitte der Florseite 4 angeordnet ist und aus einem leicht gleitenden textilen Material wie Polyesterfilz gefertigt ist. Polyesterfilz erlaubt das leichte Gleiten der Florseite 4 des Wischbezugs, trotz der Tatsache, dass der Gleitwiderstand der anderen Bereiche der Polyester-Mikrofasern hoch ist. In dieser speziellen Ausführungsform wurde der Gleithilfestreifen 2 mit einer Dicke von 4 mm und einer Breite von 20 mm getestet.

Die Orientierung des Gleithilfestreifens 2 ist nicht für die Wirkung der Gleithilfe maßgeblich, sondern für die Optik der Fläche, welche mit einem derartigen Wischbezug gereinigt wurde. Eine andere Orientierung würde zu ungleichmäßiger Reinigungsoptik auf dem Boden führen.

8 zeigt eine weitere und bevorzugte Ausführungsform der Erfindung. Hier ist ein Flachwischbezug für eine Wischvorrichtung abgebildet, umfassend ein großflächiges Trägertextil 1 mit Längsseiten und Stirnseiten und mit einer reinigungsaktiven Florseite 4 sowie eine Oberseite 7, welche dazu verwendet wird, den Wischbezug an einen Wischbezughalter 5 einer Wischvorrichtung 6 anzubringen, wobei Einschubtaschen, Befestigungsstreifen oder andere Befestigungsvorrichtungen 13 für den Wischbezughalter 5 bereitgestellt werden auf der Oberseite 7 des Trägertextils 1. Jedoch wird neben dem ersten Wischbezug ein zweiter Flachwischbezug mit einem Trägertextil 1' mit einer Florseite 4' und einer Oberseite 7', allerdings ohne Befestigungsvorrichtungen für einen Wischbezughalter, seitlich neben dem ersten Flachwischbezug an einer seiner Längsseiten bereitgestellt.

In der Ausführungsform in 8 ist vorgesehen, dass die Trägertextilien 1; 1' beider Wischbezüge als einheitliches, vergrößertes Trägertextil 1, 1' ausgebildet sind. Weiterhin ist hier der Flachwischbezug als solcher ein einheitliches Stück Material, so dass die Florseiten 4, 4' in keiner Weise voneinander getrennt sind. Jedoch ist die Befestigungsfläche für den Wischbezughalter 5 die Fläche des einen Flachwischbezugs, wohingegen die Fläche des anderen, zweiten Flachwischbezugs keine Befestigungsvorrichtungen für den Wischbezughalter 5 aufweist. Somit kann auf die Fläche des ersten Wischbezugs mit dem darauf befindlichen Wischbezughalter 5 Druck ausgeübt werden und kann somit speziell dazu verwendet werden, Schmutz vom Boden zu entfernen. Der andere Teil, mit dem zweiten Wischbezug, folgt ohne vertikalen Druck, ist jedoch in der Lage, Schmutz und Reinigungsflüssigkeit vom Boden aufzunehmen.

Eine andere Ausführungsform, welche implizit in 9 der Zeichnungen abgebildet ist, besitzt einen alternativen Aufbau des Wischbezugs, da die Trägertextilien 1, 1' beider Wischbezüge aus getrennten Teile bestehen, jedoch lagefixiert miteinander verbunden sind. Dadurch wird eine Trennlinie zwischen den beiden Teilen des Wischbezugs realisiert. Dieses wird später im Detail erläutert.

Die Ausführungsform in 8 weist ferner Befestigungsstreifen 13 als Befestigungsvorrichtungen für den Wischbezughalter 5 auf. Durch gestrichelte Linien auf dem ersten Bereich mit den Befestigungsvorrichtungen 13 ist die Kontur eines entsprechenden Wischbezughalters 5 angezeigt, was lagefixierende Vorrichtungen 13', korrespondierend zu der Befestigungsvorrichtung 13, darstellt, wie allgemein offenbart im bereits oben erwähnten WO 03/020100 A1.

9 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, welche eine weitere aktive Schicht 17 besitzt, die eine dritte Florseite 4'' bildet, angeordnet auf der Oberseite 7' des Trägertextils 1' des zweiten Wischbezugs. Somit stellt dieses insgesamt eine Kombination aus einer Schicht mit zwei Schichten dar, mit den Befestigungsvorrichtungen 13 auf dem einschichtigen Teil, und der zweischichtige Teil bildet zwei abwechselnd verwendbare Reinigungsflächen oder Florseiten 4', 4'' mit identischen oder unterschiedlichen Eigenschaften.

In 9 ist dargestellt, dass die Ränder des Gewirkes nicht gesäumt sind. In der Ausführungsform in 9 wäre es möglich, dass der Trennbereich 18 aus dem gleichen Material besteht wie die Trägertextilien 1, 1' des angrenzenden Wischbezugs und einheitlich zu diesem ausgebildet ist. Jedoch ist es bei der abgebildeten Ausführungsform so, dass der Trennbereich 18 ein separater Teil ist, jedoch verbunden mit den angrenzenden Trägertextilien 1, 1' und aus einem anderen Material bestehend als das Material der angrenzenden Trägertextilien 1, 1'. Es kann möglich sein, dass der Trennbereich 18 aus einem netzähnlichen Material besteht, vorzugsweise aus synthetischen Fasern. Wenn der Trennbereich 18 aus abrasivem Material besteht, kann die Schmutz entfernende Wirkung im Vergleich zu herkömmlichen Schmutz aufnehmenden Florseiten erhöht werden.

Ferner zeigt 9 im zweischichtigen Bereich einen Aufbau, bei welchem ein Trennbereich 18' bereitgestellt wird als eine für Flüssigkeit impermeable Trennschicht zwischen der aktiven Schicht 17 und dem Trägertextil 1' des zweiten Wischbezugs.

Der gesamte Wischbezug nach den oben erwähnten Ausführungsformen der Erfindung besitzt eine Gesamtgröße, welche mehr als zwei Mal so groß ist wie die Fläche eines zugewiesenen Wischbezughalters 5. Im Allgemeinen besitzen herkömmliche Wischbezughalter und Wischbezughalter für professionelle Fußbodenreinigung eine Länge von etwa 20 cm bis etwa 100 cm, vorzugsweise etwa 40 cm bis etwa 60 cm. Die Breite beträgt vorzugsweise etwa 20 cm. Also verdoppelt sich bei dieser Ausführungsform die Breite des Wischbezugs auf insgesamt etwa 40 cm, obwohl der Standard-Wischbezughalter 5 verwendet werden kann.

Es wird sich hier allgemein bezogen auf die gleichfalls anhängige, oben erwähnte PCT-Anmeldung PCT/EP 2004/..., Aktenzeichen des Anwalts 04.0729, welche dessen volle zusätzliche Offenbarung enthält.

Eine weitere und unabhängige erfinderische Idee liegt in der Option, die Befestigungsvorrichtungen 13 in der Form von Befestigungsstreifen unmittelbar aus dem textilen Material des Trägertextils 1 auszubilden, indem Einschnitte im Trägertextil 1 erfolgen. Dadurch wären keine separate Befestigung der Befestigungsvorrichtungen 13 am Trägertextil 1 notwendig. Jedoch würde das Trägertextil diese Ausschnitte auf der Florseite an der Position der Befestigungsvorrichtungen 13 aufweisen.


Anspruch[de]
Wischbezug für eine Wischvorrichtung, umfassend ein großflächiges Trägertextil (1) mit Längsseiten und Stirnseiten sowie einer reinigungsaktiven Wischseite (4), und einer Oberseite (7), die verwendet wird um den Wischbezug an einen Wischbezughalter (5) einer Wischvorrichtung (6) zu befestigen, wobei Einschubtaschen, Befestigungsstreifen oder anderen Befestigungsmittel (13) für den Wischbezughalter (5) auf der Oberseite (7) des Trägertextils (1) bereitgestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Flachwischbezug mit einem Trägertextil (1') mit einer Wischseite (4') und einer Oberseite (7'), jedoch ohne Befestigungsmittel für einen Wischbezughalter, seitlich neben dem ersten Flachwischbezug an einer von dessen Längsseiten bereitgestellt wird, die Trägertextilien (1, 1') beider Wischbezüge separate Teile sind, jedoch lagefixiert miteinander verbunden sind, oder als einheitliches, vergrößertes Trägertextil (1, 1') ausgebildet sind. Wischbezug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere aktive Schicht (17), eine dritte Wischseite (4'') bildend, auf der Oberseite (7') des Trägertextils (1, 1') des zweiten Wischbezugs angeordnet ist. Wischbezug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Wischseiten (4, 4') der Trägertextilien (1, 1') hydraulisch getrennt sind durch einen flüssigkeitsundurchlässigen oder eine anderweitige Flüssigkeit nicht transportierenden Trennbereich (18) getrennt sind, wobei optional der Trennbereich (18) ein Trennstreifen zwischen den Trägertextilien (1, 1) ist. Wischbezug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennbereich (18) aus dem gleichen Material besteht wie die Trägertextilien (1, 1') der angrenzenden Wischbezüge und einheitlich zu diesem ausgebildet ist oder der Trennbereich (18) ein separater Teil ist, jedoch verbunden mit den angrenzenden Trägertextilien (1, 1'), und vorzugsweise aus einem anderen Material besteht als das Material der angrenzenden Trägertextilien (1, 1'), und vorzugsweise gefertigt ist aus einem netzähnlichen Material, vorzugsweise aus synthetischen Fasern. Wischbezug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Trennbereich (18) gefertigt ist aus abrasivem Material oder speziell konstruiert wurde als ein Bereich aus abrasivem Material. Wischbezug nach Anspruch 2 und vorzugsweise nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der weiteren aktiven Schicht (17) und dem Trägermaterial (1') des zweiten Wischbezugs eine flüssigkeitsundurchlässige Trennschicht (18') angeordnet ist. Wischbezug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermaterial ein geflochtenes Gewebe ist und/oder das Trägermaterial (1) als Ganzes oder wenigstens ein Besatz (4a) des Trägermaterials (1) aus Mikrofasermaterial hergestellt ist, wobei vorzugsweise das synthetische Mikrofasermaterial, insbesondere ein Polyester-Mikrofasermaterial ist und vorwiegend Mikrofasern besitzt von ungefähr 0,5 bis 1,0 dtex. Wischbezug nach irgendeinem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschubtaschen (13) oder Befestigungsstreifen (13) aus demselben Material hergestellt sind wie das Trägermaterial (1). Wischbezug nach irgendeinem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche Trägerschicht auf der Oberseite (7) der Trägerschicht (1) angeordnet ist und dort starr befestigt ist, und die Befestigungsmittel (13) für die Wischvorrichtung (5) trägt. Wischbezug nach irgendeinem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet das der Wischbezug für die Reinigung von Fußböden verwendet wird.






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