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Dokumentenidentifikation DE202007003074U1 22.11.2007
Titel Käfig zur Kaninchenzucht
Anmelder Kruse, Viktor, 07973 Greiz, DE
Vertreter Schweizer, P., Rechtsanw., 86150 Augsburg
DE-Aktenzeichen 202007003074
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.11.2007
Registration date 18.10.2007
Application date from patent application 02.03.2007
IPC-Hauptklasse A01K 1/02(2006.01)A, F, I, 20070302, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A01K 7/00(2006.01)A, L, I, 20070302, B, H, DE   A01K 5/00(2006.01)A, L, I, 20070302, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung ist eine Einrichtungen zum Kaninchenzucht und kann Anwendung sowohl bei den Großzüchtern, als auch bei Kleinzüchtern finden.

Es ist ein Käfig zur Kaninchenzucht, einschließend einen Fußboden mir Ober- und Seitennetze, ein Tränkensystem mit Erwärmung, ein System der Futterkrippen für Kraftfutter, eine Futterkrippe für Grobfutter, die sich entlang der Achse des Käfigs befindet, bekannt. Solche Käfige sind für eine Nutzung in Räumen bestimmt. Wenn sich aber die Frage stellt, Tiere unter naturnahen Bedingungen zu züchten, passen sie für diese neue Aufgaben nicht. Außerdem sind die bekannten Käfige eng spezialisiert. So muss bei ihrer Nutzung ein Kaninchenweibchen mit einem Wurf in einen anderen Käfig versetzt werden und schon groß gewordene junge Kaninchen müssen danach auch in einen anderen Käfig versetzt werden. Jede solche Versetzung bringt aber einen großer Arbeitsaufwand mit sich und sie bedeutet auch zusätzlichen Stress für die Tiere. Diese Folgen sind unerwünscht.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der obengenannten Mängel. Diese Aufgabe wird mittels der Merkmale der Schutzansprüche gelöst.

Auf der Zeichnung ist das Schema des vorgeschlagenen universellen Käfigs zur Kaninchenzucht abgebildet.

Wie auch die üblichen Käfige für Kaninchen enthält er einen Fußboden mit Ober- und Seitennetzen, die die Bewegung der Tiere beschränken. Zum Tränken gibt es Tränke-Ausschnitte im einem isolierten Rohr 1, das auch als Wasserbehälter dient. Im oberen Teil des Käfigs befindet sich ein Behälter 2 mit dem Wasservorrat.

Für Grobfutter gibt es eine Futterkrippe 3, die entlang der längsläufigen Achse des Käfigs aufgestellt ist. Im Schnitt hat diese Futterkrippe die Form eines gleichschenkligen Dreieckes, dessen Spitze nach unten ausgerichtet ist. Die Futterkrippe 3 teilt den Käfig in zwei gleichen Teile. Sie gewährleistet einen zweiseitigen Zugriff der Tiere auf das Futter. Für das Kraftfutter werden stationäre Bunkerfutterkrippe 4 benutzt, wobei deren Menge pro Käfig sich auf 14 Kippen beläuft.

Im vorgeschlagenen universellen Käfig werden einige abnehmbare gitterartige Scheidewände aufgestellt, deren maximale Menge sich auf 22 Stück pro Käfig beläuft. Auf der Zeichnung sind drei solche Scheidewände, ABCD, EFGH, KLMN aufgezeigt. Diese Scheidewände teilen den inneren Raum des Käfigs in Abteilungen, von denen jede mit einer Futterkrippe für Kraftfutter und einer Tränke ausgestattet ist, wobei auch den Zugriff der Tiere auf das Grobfutter gewährleistet wird.

Das Vorhandensein der Scheidewände im Käfig ermöglicht es, die Jungtiere nach jedem Gruppenversetzen oder individuellem Versetzen je nach der in dem Unternehmen verwendeten Tierzuchtentechnologie zu halten.

Der vorgeschlagene Käfig braucht bei der Verwendung einen hölzernen gitterartigen Fußboden und einen Bandtransporter mit einer Programmsteuerung zum Abtransport des Kotes.


Anspruch[de]
Käfig zur Kaninchenzucht, einschließend:

– einen Fußboden, Ober- und Seitennetze,

– ein Tränkensystem mit Erwärmung,

– ein System der Futterkrippen für Kraftfutter,

– eine Futterkrippe für Grobfutter, die sich entlang der Achse des Käfigs befindet,

– ein System zur Kotentfernung

dadurch gekennzeichnet, dass

– er mit zusätzlichen abnehmbaren querlaufenden Scheidewänden ausgestattet ist, die den inneren Raum des Käfigs in einige Abteilungen teilen, wobei von jeder aus den Zugriff auf die Futterkrippe für Grobfutter möglich ist.
Käfig nach dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass

– die Futterkrippe in der Mitte des Käfigs entlang ihrer längsläufigen Achse eingerichtet ist und einen Schnitt als ein gleichschenkliges Dreieck hat, das mit seiner Spitze nach unten gewandt ist.






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