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Dokumentenidentifikation DE202007007407U1 22.11.2007
Titel Paneele, vorzugsweise als Hausfassadenpaneele
Anmelder Glinka, Gerhard, 01705 Freital, DE
Vertreter Patentanwälte Ilberg und Weißfloh, 01309 Dresden
DE-Aktenzeichen 202007007407
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.11.2007
Registration date 18.10.2007
Application date from patent application 21.05.2007
IPC-Hauptklasse E04F 13/18(2006.01)A, F, I, 20070521, B, H, DE

Beschreibung[de]

Paneele, vorzugsweise als Hausfassadenpaneele und für anderweitige Isolationsaufgaben an Gebäuden, wie z. Decken.

Der Stand der Technik besteht aus einer Vielzahl von Paneelen aus den verschiedensten Materialien, wie Aluminium oder auch aus Kunststoff. Auch die Füllung Hohler Paneele mittels Isoliermaterial ist bekannt. Die häufigste Verbindungsform von Paneele zu Paneele ist die Nut-/Federausführung, so z. B. in der DE 197 08 868 C2 beschrieben. Auch anderweitige Verbindungslösungen sind bekannt, wie z. B. in der DE 197 20 181 C2 beschrieben. Diese Ausführung ist jedoch sehr kompliziert und schon bei geringen Abweichungen der einzelnen Formen erschwert es das Zusammenfügen der Paneele.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Paneele zu schaffen, die aus einem Kunstkastenprofil mit einer Isolierstofffüllung besteht, bei der die einzelnen Paneelen einfache Einrastmechanismen zur Nachbarpaneele besitzen und somit eine feste und fast fugenlose Verbindung zwischen den Paneelen gegeben ist.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass bei einer Isolierstofffüllung kein Schwitzwasser innerhalb der Paneele entstehen kann. An einer Seite der Paneele ist eine durchgehende Leiste vorgesehen, die eine schnelle und gute Befestigung der Paneele auf dem Untergrund ermöglicht. Die Oberflächengestaltung der Paneele kann als einfache glatte Fläche bis zu exklusiv gestalteten Oberflächen vorgenommen werden.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Paneele sind in den Ansprüchen 3 bis 7 aufgeführt. Anspruch 2 ist ein Nebenanspruch und bietet eine Variante des Einrastmechanismus als Verbindung zweier Paneelen an. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 3 besitzt die L-förmige Ausbuchtung eine Abschrägung. Diese Abschrägung dient zum leichteren Zusammenstecken zweier Paneelen. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 4 ist die Paneele als kastenförmiger Hohlkörper mit einem Isolierstoff, z. B. Mineralwolle, gefüllt. Hierdurch wird die Entstehung von Schwitzwasser innerhalb der Paneele vermieden. Nach Anspruch 5 kann die Oberfläche der Außenseite der Paneele eine Sand-, Splitt- und/oder Kiesbeschichtung besitzen. Dies dient zur Erhöhung einer Vielfalt des Aussehens der Paneelen. Bei der Weiterbildung nach Anspruch 6 ist eine Seite der Paneele abnehmbar gestaltet und kann durch Klebung, Schrauben oder durch am Kastenprofil vorgesehene Formnasen fixiert werden. Hierdurch ist eine nachträgliche Füllung mit Isoliermaterial möglich. Vorteilhaft erfolgt dies durch die Rückwand. Nach Anspruch 7 ist ein Teil der Rückwand durch eine Folie ersetzt. Durch diese Öffnung kann ebenfalls eine Befüllung vorgenommen werden. Nach Abschluss der Befüllung wird die Folie luftdicht mit dem Kastenprofil verbunden und garantiert somit wieder eine völlig in sich abgeschlossene Paneele.

Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:

1 einen Schnitt durch eine mit Isolierstoff gefüllte Paneele mit einem schwalbenschwanzförmigen Einrastmechanismus von Paneele zu Paneele und

2 einen Schnitt durch eine Paneele mit einem L-förmigen Einrastmechanismus.

Die Paneele 1 besteht aus einem Kunststoffkastenprofil in Form eines Parallelogramms. Die zur Hauswand gerichtete Seite als Rückwand 2 der Paneele ist auf einer Seite über die Seitenwand 3 als Nagelleiste 4 weitergeführt und besitzt in Abständen Nagel- oder Schraubenlöcher 5 zur Befestigung der Paneele auf dem Untergrund. Auf der anderen Seite ist die Seitenwand 3 um die Dicke der Nagelleiste 4 verkürzt und bildet somit mit der Rückwand 2 einen Aufnahmeraum 8 für die Nagelleiste 4. Beide Seitenwände 3 besitzen über die gesamte Länge der Paneele 1 an der einen Seitenwand 3 eine schwalbenschwanzförmige Aussparung 6 und die gegenüberliegende Seitenwand 3 eine schwalbenschanzförmige Ausbuchtung 7. Die schwalbenschwanzförmige Ausbuchtung 7 greift beim Zusammensetzen zweier Paneelen 1 in die schwalbenschwanzförmige Aussparung 6 ein und garantiert somit eine sichere und fast fugenlose Verbindung der Paneelen 1 untereinander. Die schwalbenschwanzförmige Ausbuchtung 7 und die schwalbenschwanzförmige Aussparung 6 besitzen an der Seite zur Außenseite 9 eine Schrägung zwischen 4 ° und maximal 10 °.

Eine Variante des Einrastmechanismus besteht darin, dass die Paneele 1 an der einen Seitenwand 3 eine L-förmige Aussparung 11 und die gegenüberliegende Seitenwand 3 eine L-förmige Ausbuchtung 12 analog zur Aussparung 11 besitzt.

Die L-förmige Ausbuchtung 12 besitzt vorteilhaft eine Abschrägung 13. Hierdurch lassen sich die Paneelen leichter zusammenschieben.

Der innere Hohlkörper der Paneele 1 ist vorteilhaft mit einem Isolierstoff 14, vorzugsweise Mineralwolle, gefüllt.

Um die Vielfalt der Oberflächengestaltungen zu erhöhen kann die Außenseite 9 der Paneele 1 eine Sand-, Splitt- und/oder Kiesbeschichtung 10 besitzen.

Zum leichteren Befüllung der Paneele 1 mit Isolierstoff 14 kann eine der Seiten 2, 3 oder 9 der Paneele 1 abnehmbar gestaltet sein. Nach der Befüllung mit dem Isolierstoff 14 wird diese Seite 2, 3 oder 9 durch Klebung, Schrauben oder durch Formnasen am Kastenprofil fixiert. Dem gleichen Zweck dient eine Ausführungsvariante, bei der ein Teil der Rückwand 2 durch eine Folie 15 ersetzt ist.

1
Paneele
2
Rückwand
3
Seitenwand
4
Nagelleiste
5
Nagel- oder Schraubenlöcher
6
schwalbenschwanzförmige Aussparung
7
schwalbenschwanzförmige Ausbuchtung
8
Aufnahmeraum
9
Außenseite
10
Sand-, Splitt- oder Kiesbeschichtung
11
Aussparung
12
Ausbuchtung
13
Abschrägung
14
Isolierstoff
15
Folie


Anspruch[de]
Paneele, vorzugsweise als Hausfassadenpaneele dadurch gekennzeichnet, dass die Paneele (1) aus einem Kunststoffkastenprofil die Form eines Parallelogramms besitzt, wobei die zur Hauswand gerichtete Seite als Rückwand (2) der Paneele auf einer Seite über die Seitenwand (3) als Nagelleiste (4) weitergeführt ist und in Abständen Nagel- oder Schraubenlöcher (5) besitzt und auf der anderen Seite die Seitenwand (3) verkürzt ist und die Rückwand (2) einen Aufnahmeraum (8) für die Nagelleiste (4) bildet und beide Seitenwände (3) über die gesamte Länge der Paneele (1) an der einen Seitenwand (3) eine schwalbenschwanzförmige Aussparung (6) und die gegenüberliegende Seitenwand (3) eine schwalbenschanzförmige Ausbuchtung (7) besitzt. Paneele, vorzugsweise als Hausfassadenpaneele dadurch gekennzeichnet, dass die Paneele (1) aus einem Kunststoffkastenprofil die Form eines Parallelogramms besitzt, wobei die zur Hauswand gerichtete Seite als Rückwand (2) der Paneele auf einer Seite über die Seitenwand (3) als Nagelleiste (4) weitergeführt ist und in Abständen Nagel- oder Schraubenlöcher (5) besitzt und auf der anderen Seite die Seitenwand (3) verkürzt ist und die Rückwand (2) einen Aufnahmeraum (8) für die Nagelleiste (4) bildet und beide Seitenwände (3) über die gesamte Länge der Paneele (1) an der einen Seitenwand (3) eine L-förmige Aussparung (11) und die gegenüberliegende Seitenwand (3) eine L-förmige Ausbuchtung (12) analog zur Aussparung (11) besitzt. Paneele nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die L-förmige Ausbuchtung (12) eine Abschrägung (13) besitzt. Paneele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Hohlkörper der Paneele (1) mit einem Isolierstoff (14) gefüllt ist. Paneele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite (9) der Paneele (1) eine Sand-, Splitt- und/oder Kiesbeschichtung (10) besitzt. Paneele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seite (2, 3, 9) der Paneele (1) abnehmbar gestaltet ist und durch Klebung, Schrauben oder durch Formnasen am Kastenprofil fixierbar ist. Paneele nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Rückwand (2) durch eine Folie (15) ersetzt ist.






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