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Dokumentenidentifikation DE202007008597U1 22.11.2007
Titel Trainingsgerät für Tiere, insbesondere Pferde
Anmelder Askoll Holding S.r.l., Povolaro di Dueville, Vicenza, IT
Vertreter Huber & Schüssler, 81825 München
DE-Aktenzeichen 202007008597
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.11.2007
Registration date 18.10.2007
Application date from patent application 20.06.2007
IPC-Hauptklasse A01K 15/02(2006.01)A, F, I, 20070620, B, H, DE

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Trainingsgerät für Tiere, insbesondere Pferde.

Die Erfindung betrifft insbesondere ein Gerät, das ein Untergestell und einen am Untergestell verbundenen Rahmen umfasst, der ein endloses Band, sowie Antriebsmittel für den Bandantrieb und einem Ende des Untergestells zugeordnete auf einem Ende des Rahmens einwirkende Hebemittel aufnimmt, um das Band in eine aufsteigende Anordnung zu stellen.

Stand der Technik

Es ist bekannt, dass im Veterinärbereich Trainingsgeräte mit umlaufenden (endlosen) angetriebenen Bändern verwendet werden, um die Muskulatur von Tieren, wie z. B. Pferden oder Hunden, zu entwickeln oder wiederherzustellen.

Es besteht die Notwendigkeit sowohl im Falle eines Programms zur Rehabilitation des Tieres als auch im Falle eines Trainingsprogramms, die Geschwindigkeitssteuerung des Bandes gemäß einem geeigneten Programm auszuführen, um eine bestimmte Muskulatur wiederherzustellen und zu entwickeln.

Um einigen Trainingsprogrammen zu entsprechen, ist es außerdem erforderlich, das Band in einer aufsteigenden Anordnung zu stellen, um das Tier unter Bedingungen arbeiten zu lassen, die die Anstrengung intensivieren.

Einige Geräte bekannten Typs, wie z. B. diejenigen, die in der Patentanmeldung PCT No. WO 85/04073 und in der englischen Patentanmeldung No. GB 2 239 523 dargestellt sind, sehen vor, dass der Bandträger geneigt wird oder das Band selbst durch die Aktivierung von Hebemitteln, wie z. B. eines hydraulischen Kolbens, die sich an einem Ende des Trägers befinden, geneigt wird, und dass das entgegengesetzte Ende mit einem Scharnier versehen wird, um eine aufsteigende geneigte Ebene zu schaffen.

Die Geräte des bekannten Typs entsprechen so dem Zweck, dem Pferd zu erlauben, Übungen und Rehabilitationen auf Flächen mit waagerechten oder ansteigenden Bändern vorzunehmen, um die Muskulatur zu entwickeln oder wiederherzustellen, wobei vorgeschriebenen Trainingsanweisungen gefolgt wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Trainingsgerät für Tiere anzugeben, das strukturelle und funktionale Eigenschaften hat, die erlauben, ein vollständigeres Trainingsprogramm zu erfüllen.

Zusammenfassung der Erfindung

Der Erfindung liegt die Lösungsidee zugrunde, Hebemittel an beiden Enden des Bandes vorzusehen. Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch ein Gerät des oben angegebenen Typs gelöst, das zweite Hebemittel umfasst, die mit einem gegenüber liegenden Ende des Untergestells verbunden sind und auf dieses gegenüberliegende Ende des Gestells einwirken, um das Band in absteigender Lage anzuordnen.

Die Eigenschaften und Vorteile des Gerätes resultieren erfindungsgemäß aus der nachstehend aufgeführten Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das richtungsweisend und nicht einschränkend mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen angegeben wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt schematisch eine Sicht des erfindungsgemäßen Gerätes von oben;

Die 2 bis 4 zeigen schematisch eine Seitenansicht des Gerätes von 1 mit waagerechtem Band bzw. mit einem Band in ansteigender Lage und mit einem Band in sich senkender Lage;

5 zeigt schematisch eine Sicht von oben des motorisierten Bandes von 1;

6 zeigt eine Seitenansicht des Bandes von 5 mit motorisierten Mitteln;

Die 7 und 8 zeigen einen Ausschnitt der motorisierten Mittel von 6 in einer Seitenansicht bzw. in einer Sicht von oben;

9 zeigt eine Variante des Gerätes von 1 gemäß einer Sicht von oben;

Die 10 bis 12 zeigen schematisch eine Seitenansicht des Gerätes von 9 mit waagerechtem Band, mit einem Band in ansteigender Lage und mit einem Band in sich senkender Lage.

Ausführliche Beschreibung

Mit Bezugnahme auf die Figuren wird allgemein mit 1 ein Trainingsgerät für Tiere, insbesondere Pferde, angegeben.

Das Gerät 1 umfasst ein längliches Untergestell 2, das sich in einer Richtung X-X zwischen einem Ende 41 und dem gegenüberliegenden Ende 40 erstreckt. In der vorliegenden Ausführungsform besitzt das Untergestell 2 eine im Wesentlichen rechteckige Form mit vier Stützbeinen 3.

Über dem Untergestell 2 befindet sich ein länglicher Rahmen 4, der sich in der Richtung X-X zwischen einem Ende 10 und einem gegenüberliegenden Ende 9 erstreckt. Der Rahmen 4 nimmt ein endloses Band 5 auf.

Das Band 5 wird drehend durch zwei Rollen, d.h. eine durch die Antriebsmittel 8 angetriebene Rolle 6, dessen Achse Z-Z quer zum Rahmen 4 angeordnet ist, welcher am gegenüberliegenden Ende 9 befestigt ist, und eine frei drehbare Rolle 7 getragen, dessen Achse Y-Y parallel zur Achse Z-Z angeordnet ist, und welcher am Ende 10 des Rahmens 4 verbunden ist.

Auf dem Band 5 sind also ein oberer aktiver Zweig 11 und ein unterer passiver Zweig oder Rücklaufzweig 12 definiert.

Das Gerät 1 ist gemäß der vorliegenden Ausführungsform im Wesentlichen spiegelsymmetrisch im Verhältnis zu einer senkrechten Symmetrieebene, definiert durch die Längsachse X-X des Untergestells 2, und alles, was nachstehend für eine Seite beschrieben wird, gilt auch für die gegenüberliegende Seite, wobei die selben Bezugsnummern benutzt werden. Das Gerät 1 weist außerdem Hebemittel 13 auf, die mit dem Ende 41 des Untergestells 2 verbunden sind und am Ende 10 des Rahmens 4 einwirken, um das Band 5 in aufsteigender Lage anzuordnen.

Insbesondere umfassen die Hebemittel 13 gemäß der vorliegenden Ausführungsform auf jeder Seite eine Zylinder-Kolben-Gruppe mit einfacher Wirkung.

Jede Hebegruppe 13 ist außen am Untergestell 2 mit einem Zylinder positioniert, der mit einem entsprechenden Bein 3 des Untergestells 2 verbunden ist, und einem Kolben, der mit dem Untergestell 4 durch eine Sprosse 17 verbunden ist, die aus dem Rahmen 4 herausragt und parallel zur Achse Y-Y angeordnet ist.

Am Außenrand des Untergestells 2 in Höhe jedes Beins 3 ist ein sattelförmiger Träger 18 vorgesehen, der senkrecht aus dem Untergestell 2 in Richtung Rahmen 4 herausragt, welcher einen Aufnahmesitz 19 enthält, der eine zur Sprosse 17 entsprechende Gegenform hat. Die Hebegruppen 13 werden bezüglich Position, Geschwindigkeit und Beschleunigung von nicht dargestellten Steuermitteln betätigt und gesteuert, und zwar aus einer Ruhestellung, in der das Band 5 waagerecht ist, zu einer Betriebsposition, in der sich das Band 5 in aufsteigender Lage befindet, und zwar mit einer Neigung, die zwischen 0° und einem Höchstwert gewählt wird, der in der vorliegenden Ausführungsform etwa 6 Grad beträgt.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform weist das Gerät 1 vorteilhaft zweite Hebemittel 16 auf, die mit einem gegenüberliegenden Ende 40 des Untergestells 2 verbunden und auf ein gegenüberliegendes Ende 9 des Rahmens 4 einwirken, um das Band 5 in absteigender Lage anzuordnen.

Erfindungsgemäß umfassen die zweiten Hebemittel 16 vorteilhaft auf jeder Seite eine Zylinder-Kolben-Gruppe mit einfacher Wirkung, die analog zu den Hebemitteln 13 einen Zylinder einschließen, der mit einem entsprechenden Bein 3 des Untergestells 2 verbunden ist, und einen Kolben, der mit dem Rahmen 4 durch eine Sprosse 17 verbunden ist, die aus dem Rahmen 4 herausragt und in einen gegengeformten Sitz 19 passt, welcher sich auf einem sattelförmigen, senkrecht aus dem Untergestell 2 herausragenden Träger 18 befindet.

Die zweiten Hebemittel 16 werden betätigt und bezüglich ihrer Lage, Geschwindigkeit und Beschleunigung von zweiten, nicht dargestellten Steuermitteln gesteuert, und zwar aus einer Ruhestellung, in der das Band 5 waagerecht ist, bis zu einer Betriebsposition, in welcher sich das Band 5 in absteigender Anordnung befindet.

Insbesondere werden die zweiten Hebemittel 16 im Verhältnis zu den Hebemitteln 13 abwechselnd betätigt und ermöglichen eine Neigung, die entgegengesetzt zu derjenigen ist, die durch die Hebemittel 13 erhalten wurde, wie in den 3 und 4 gezeigt.

Es muss darauf hingewiesen werden, dass, wenn sich die Hebemittel 13 und die zweite Hebemittel 16 in Ruhestellung befinden, das Band 5 waagerecht angeordnet ist und die Sprossen 17 in den Aufnahmen 19 des sattelförmigen Trägers 18 eingelassen sind, wie insbesondere in 2 hervorgehoben.

Die Zylinder-Kolben-Gruppen 13 und 16 sind vorteilhaft so angeordnet, dass ihre entsprechenden Achsen a-a und b-b jeweils einen entgegengesetzten Neigungswinkel &agr; in Bezug auf eine Senkrechte v-v aufweisen, dessen Grenzwert vorgegeben ist.

Die Betätigung der zweiten Hebemittel 16 und der Hebemittel 13 ist trainingsspezifisch programmierbar. Das Gerät 1, wie in 6 hervorgehoben, wird durch Antriebsmittel 8 vervollständigt, die für die Betätigung der angetriebenen Rolle 6 vorgesehen sind. Die Antriebsmittel 8, wie in 6 hervorgehoben, umfassen einen Elektromotor 20, der im Innern des Rahmens 4 aufgenommen und fest zwischen dem aktiven Zweig 11 und dem Rücklaufzweig 12 des Bandes 5 gestützt wird, wobei die Motorachse P-P parallel zur Achse Z-Z der angetriebenen Rolle 6 ist.

Die Antriebsmittel 8 umfassen außerdem einen Kettenantrieb 21, das für die Betätigung der angetriebenen Rolle 6 geeignet ist.

Die Antriebsmittel 8 sind mit entsprechenden Spannern 22 versehen, welche an sich bekannt und schematisch in der Fig. dargestellt sind, und vorteilhafterweise außen mit dem Rahmen 4 verbunden sind, und zwar in der Nähe des entgegengesetzten Endes 9 in Höhe der Achse Z-Z der angetriebenen Rolle 6, und dafür bestimmt sind, die Motorachse P-P von der Achse Z-Z zu entfernen, so dass die Kette des Übertragungssystems 21 gespannt wird.

Vorteilhafterweise umfasst das Gerät 1 eine dem Rahmen 4 zugeordnete und dem unter dem aktiven Zweig 11 des Bandes 5 liegende Untergestell 2 gegenüberliegende Spannrolle 23, die in der Nähe der frei drehbar angeordneten Rolle 7 angeordnet ist, sowie eine Anordnung Rolle-Gegenrolle 24, 25, die sich in der Nähe des Elektromotors 20 befindet, wie in 6 hervorgehoben.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform haben die Spannrolle 23 und das Rollenpaar 24, 25 einen im Wesentlichen gleichen Durchmesser, wobei sie den Rücklaufzweig 12 des Bandes 5 spannen. Die Spannrolle 23 besitzt angemessenerweise einen Regler 26, der dazu vorgesehen ist, das Band 5 im Rücklaufzweig 12 zu spannen, für den Fall, dass die mittels der Spanner 22 gesteuerte Spannung nicht ausreichen sollte.

An dem Gerät 1 können erfindungsgemäß die Hebemittel 13 und die zweiten Hebemittel 16 während des Betriebs koordiniert betätigt werden, wodurch der Rahmen 4 mit den schwingenden Enden eine abwechselnd ansteigende und absteigende trainingsspezifische Lage des Bandes 5 erzeugt.

Nun wird mit Bezug auf die 9 bis 12 eine Herstellungsvariante der vorliegenden Erfindung beschrieben, wobei zusammenarbeitende Elemente und Teile, die den gleichen Aufbau und Funktion des vorhergehenden Ausführungsbeispiels aufweisen, mit denselben Bezugsnummern versehen sind.

Das Gerät 100 umfasst ein längliches, im wesentlichen rechteckiges, und sich in einer Richtung X-X zwischen einem Ende 41 und einem gegenüberliegenden Ende 40 erstreckendes Untergestell 2, mit einer Mehrzahl, in der vorliegenden Ausführungsform sechs, symmetrisch und gleichmäßig beabstandeter Stützbeine 3.

Das Gerät 100 ist im Wesentlichen spiegelsymmetrisch zu einer senkrechten Symmetrieebene, die durch die Längsachse X-X geht, und alles das nachstehend für eine Seite beschrieben wird, gilt entsprechenderweise auch für die gegenüberliegende Seite, wobei dieselben Bezugsnummern benutzt werden.

Über dem Untergestell 2 liegt ein länglicher und ausgedehnter Rahmen 4 in derselben Richtung X-X zwischen einem Ende 10 und einem gegenüberliegenden Ende 9. Der Rahmen 4 nimmt ein endloses Band 5 auf.

Das Band 5 wird drehend durch zwei Rollen, eine angetriebene Rolle 6, die durch die motorisierten Mittel 8 betätigt wird und mit einer Achse Z-Z quer zum Rahmen 4 angeordnet ist, welcher mit dem gegenüberliegenden Ende 9 verbunden ist, und eine frei drehbar angeordente Rolle 7 enthält, die mit einer Achse Y-Y parallel zur Achse Z-Z angeordnet ist, welche mit dem Ende 10 des Rahmens 4 verbunden ist.

An dem Band 5 befindet sich ein sogenannter oberer aktiver Zweig 11 und ein unterer passiver oder Rücklaufzweig 12.

Das Gerät 100 weist vorteilhafterweise Hebemittel 13 auf, die mit einem Ende 41 des Untergestells 2 verbunden sind, welche auf ein Ende 10 des Rahmens 4 einwirken, und zweite Hebemittel 16, die mit einem gegenüberliegenden Ende 40 verbunden sind, welche am Ende 9 aktiv sind, um das Band 5 in steigender oder sich senkender Lage anzuordnen und die gemäß der vorliegenden Ausführungsform aus einem einzigen Körper bestehen.

Die Hebemittel 13 und die zweiten Hebemittel 16 schließen vorteilhafterweise zwei Führungen ein, beide mit 30 angegeben, die sich seitlich parallel zu dem Untergestell 2 und in der Richtung X-X erstrecken, wie in der 9 hervorgehoben. Auf jeder Führung 30 ist ein beweglicher Schlitten 31 gleitend montiert, der zwei fest verbundene Keile 32 einschließt, die vorteilhafterweise eine entgegengesetzte Konizität aufweisen und untereinander entgegengesetzt gegenüberliegend, mit der entsprechenden Spitze zu dem gegenüberliegenden Ende 40 und dem Ende 41 des Untergestells 2 angeordnet sind, wie in den 10, 11 und 12 hervorgehoben.

Der Schlitten 31 kann unter der Einwirkung von Steuermitteln 34 aus einer im Wesentlichen in der Mitte der Führung 30 befindlichen Ruhelage in eine erste Betriebs- oder Anstiegsposition verschoben werden, in welcher der Schlitten 31 sich in der Nähe des Endes 41 des Untergestells 2 zu einer zweiten Betriebs- oder Senkungsposition befindet, in welcher der Schlitten 31 sich in der Nähe des gegenüberliegenden Endes 40 des Untergestells 2 befindet.

In der vorliegenden Ausführungsform schließen die Steuermittel 34 eine Zylinder-Kolben-Gruppe mit doppelter Wirkung ein. Die Steuermittel 34 sind in der Führung 30 in einer Position zwischen dem entgegengesetzten Ende 40 des Untergestells 2 und dem entsprechenden Keil 32 disponiert. Alternativ schließen die Steuermittel 34 einen motorisierten Schraubenantrieb ein.

Der Rahmen 4 ist vorteilhafterweise mit geeigneten frei drehbar angeordneten Rollen 35 versehen, die um die Zapfen 35a herum befestigt sind, welche perimetral als Rollstütze auf entsprechenden Keilen 32 disponiert sind. Zusätzlich ist der Rahmen 4 mit einem in der Mitte vorstehenden Angelpunkt versehen, der sich dafür eignet, in einem sattelförmigen Träger 37 aufgenommen zu werden, welcher am Untergestell 2 befestigt ist, um den Rahmen 4 zu befestigen und Verschiebungen in Längsrichtung längs der Achse X-X des Untergestells 2 zu vermeiden.

Insbesondere liegt der Rahmen 4 in der vorliegenden Ausführungsform angemessenerweise über dem beweglichen Schlitten 31, der von den Steuermitteln 34 betätigt wird, und ist am Untergestell 2 befestigt.

Die gewünschte Hebung und Senkung des Rahmens 4 und des Bandes 5 wird dank dem Rollen der frei drehbar angeordneten Rollen 35 längs der Keile 32 erreicht, wobei – aufgrund der entgegengesetzten Konizität – einer, indem er sich zwischen Führung und Rolle legt, und der andere dadurch, dass er sich entzieht, so das Heben und Senken beider Enden 9, 10 des Rahmens 4 erlauben.

Das Gerät 100 wird gemäß der vorliegenden Ausführungsform durch Antriebsmittel 8 vervollständigt, welche die angetriebene Rolle 6 betätigen können, wie in dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschrieben.

Bei dem Gerät 100 werden gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Steuermittel 34, die die Hebemittel 13 und die zweite Hebemittel 16 steuern, in Position, Geschwindigkeit und Beschleunigung durch Steuermittel betätigt und gesteuert, die nicht in der Fig. gezeigt sind, welche die Regulierung der Anordnung des Rahmens 4 und des Bandes 5 aus der Ruhestellung bei waagerechtem Band 5 in die erste Betriebsposition mit dem Band 5 in der Steigung, in die zweite Betriebsposition mit Band 5 in der Senkung, gemäß spezifischen und vorher festgelegten Trainingsbedürfnissen zulassen.

Das Gerät kann erfindungsgemäß durch seitliche Schutzwände zum Zurückhalten des Tiers mit Verstärkungsflächen zwischen dem aktiven Zweig und dem Rücklaufzweig des Bandes vervollständigt werden, um das Gewicht des Tieres auszuhalten und gleichzeitig eine für das Tier leicht erreichbare Auflagefläche festzulegen. Außerdem können Kontrollsysteme mit einem Mikroprozessor vorgesehen werden, die durch entsprechende „Sensoren" mit dem Tier verbunden werden, um in Echtzeit lebenswichtige Funktionen festzulegen, die gleichzeitig zulassen, dass die Betriebszyklen bei Steigung und Senkung automatisch verändert werden und die Bandgeschwindigkeit reguliert wird.

Der Hauptvorteil des Gerätes liegt erfindungsgemäß in der ungewöhnlichen Auswahl an Übungen, die mit abwechselnden Aufstieg- und Abstiegszyklen in rascher Aufeinanderfolge untereinander erhalten werden, um die Muskulatur des Pferdes zu trainieren und wieder vollständig herzustellen.

Dank der zweiten Hebemittel ist es nämlich möglich, das Band in der Senkung zu positionieren und dabei alle Vorteile beibehalten, die von der Anordnung in der Steigung geliefert werden, und gleichzeitig die Trainingstypologie zu komplettieren, um voll in den Genuss des Trainingsgerätes zu kommen.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Kompaktheit des Gerätes, denn die zweiten und ersten Hebemittel haben einen extrem geringen Raumbedarf.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist mit der leichten Regulierung der Kette verbunden, die durch die außen liegenden Spanner erfolgt.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil des erfindungsgemäßen Gerätes ist außerdem, dass es reduzierte Herstellungskosten aufweist.


Anspruch[de]
Trainingsgerät für Tiere, insbesondere Pferde, das ein Untergestell (2) und einen Rahmen (4) umfasst, der an dem Untergestell befestigt ist und ein umlaufendes Band (5), Antriebsmittel (8) zum Betätigen des Bandes (5) und Hebemittel (13) einschließt, die mit einem Ende (41) des Untergestells (2) verbunden und auf ein Ende (10) des Rahmens (4) einwirken, um das Band (5) in einer steigenden Lage anzuordnen, dadurch gekennzeichnet, dass es zweite Hebemittel (16) umfasst, die mit einem gegenüberliegenden Ende (40) des Untergestells (2) verbunden sind und auf ein gegenüberliegendes Ende (9) des Rahmens (4) einwirken, um das Band (5) in der Senkungslage anzuordnen. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass genannte Hebemittel (13) und genannte zweite Hebemittel (16) einfach wirkende Zylinder-Kolben-Gruppen sind. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass genannte Zylinder-Kolben-Gruppen (13, 16) außerhalb des Untergestells (2) angeordnet sind, wobei ein Zylinder jeweils einem entsprechenden Bein (3) des Untergestells (2) zugeordnet ist und wobei ein Kolben dem Rahmen (4) durch eine entsprechende senkrecht aus dem Rahmen (4) herausragende Sprosse (17) zugeordnet ist. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass genannte Zylinder-Kolben-Gruppen (13, 16) entsprechende Achsen (a-a, b-b) aufweisen, die jeweils im Verhältnis zu einer Senkrechten (v-v) einen Neigungswinkel (&agr;) aufweisen, der dem jeweiligen anderen entgegengesetzt ist. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass genanntes Untergestell (2) an jedem Bein (3) einen sattelförmigen Träger (18) aufweist, der senkrecht zum Rahmen (4) hin herausragt, und einen Stützsitz (19) umfasst, mit einer zur Sprosse (17) entsprechenden Gegenform. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass genannte Hebemittel (13) und genannte zweite Hebemittel (16) aus einem einzigen Körper bestehen und zwei untereinander parallele seitlich am Untergestell (2) hergestellte Führungen (30) umfangsseitig aufweisen, die sich in der Richtung X-X erstrecken, wobei auf jeder gleitend ein Schlitten (31) gehalten ist, der integrierte Keile (32) mit entgegengesetzter Konizität umfasst. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass es für jede Führung (30) Steuermittel (34) aufweist, die eine doppelt wirkende Zylinder-Kolben-Gruppe umfassen, zur Betätigung des entsprechenden Schlittens (31). Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Führung (30) Steuermittel (34) vorgesehen sind, die einen motorisierten Schraubenantrieb einschließen, zur Betätigung des entsprechenden Schlittens (31). Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass genannter Rahmen (4) mit auf entsprechenden Keilen (32) frei drehbar angeordneten Rollen (35) und mit einem mittig herausragenden und senkrecht zum Rahmen (4) liegenden Scharnier (36) versehen ist, der in einen aus genanntem Untergestell (2) herausragenden sattelförmigen Träger (37) einsetzbar ist. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass genannte Hebemittel (13) und genannte zweite Hebemittel (16) in Position, Geschwindigkeit und Beschleunigung durch Steuermittel für die programmierbare Kontrolle der Neigung des Rahmens (4) und des Bandes (5) betätigt und kontrolliert werden. Gerät nach einem der vorherstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass genannte Antriebsmittel (8) einen Elektromotor (20) einschließen, der im Innern des Rahmens (4) zwischen einem oberen aktiven Zweig (11) und einem unteren Rücklaufzweig (12) des Bandes (5) aufgenommen ist, wobei die Motorachse P-P parallel zur Achse Z-Z einer durch genannte Antriebsmittel (8) angetriebenen Rolle (6) liegt, welche mit dem gegenüberliegenden Ende (9) des Rahmens (4) verbunden ist. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass genannte Antriebsmittel (8) einen Kettenantrieb (21) für die Betätigung genannter angetriebenen Rolle (6) und Spanner (22) umfassen, die außerhalb des Rahmens (4) liegen und dafuer sorgen, genannte Motorachse P-P und genannte Achse Z-Z voneinander zu entfernen.






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