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Dokumentenidentifikation DE202007009505U1 22.11.2007
Titel Schalenförmiges Sitzmöbel
Anmelder Müller, Verena, 21029 Hamburg, DE
DE-Aktenzeichen 202007009505
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.11.2007
Registration date 18.10.2007
Application date from patent application 06.07.2007
IPC-Hauptklasse A47C 3/12(2006.01)A, F, I, 20070706, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A47C 3/16(2006.01)A, L, I, 20070706, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung ist ein schalenförmiges Sitzmöbel aus formstabilem, weichen und dennoch verformbaren Material.

Im Gegensatz zu bekannten festen Sitzschalen mit einer im wesentlichen starren Stützschale, die in manchen bekannten Ausführungsformen mehr oder weniger weiche Polsterungen aufweisen, ist diese erfindungsgemäße Sitzschale im wesentlichen insgesamt aus flexiblem Material gearbeitet. Dieses hat die Eigenschaft, die Form zu halten und dennoch (elastisch) verformbar zu sein.

Die Ausführung der Schale kann einschichtig oder mehrschichtig sein; die grundsätzliche Eigenschaft ist jedoch immer die Flexibilität der Materialien. So kann eine weichere Innenpolsterung mit einem festeren Exoskelett kombiniert werden.

Die Sitzschale kann direkt auf dem Boden genutzt werden. Die Ausführung als Bodensitzmöbel erlaubt Bewegungsfreiheit in alle Richtungen. Das Möbel kann sowohl von innen, als auch von außen genutzt werden. Es ist beliebig drehbar und benutzbar.

Die erfindungsgemäße Sitzschale kann mit bekannten (auch herkömmlich starren) Möbelelementen wie zum Beispiel Beinen, einem Fuß oder Sockel kombiniert werden. Auch in dieser Ausführung ist eine Kombination einer flexiblen Polsterung mit einem starren Exoskelett denkbar. Auch hier ist die Neuerung die Flexibilität auch der Außenhülle.

Die Schale ist in der Größe nicht festgelegt und kann vielmehr ergonomisch zum Beispiel der Größe von Erwachsenen oder Kindern angepasst werden. Auch die Form ist nicht festgelegt: zum Beispiel Halbkugel-, im Querschnitt elliptische Flächen oder Freiformflächen sind möglich.

Die Ausführung ist mit Löchern oder Griffen denkbar; das Möbel kann auch als Spiel-, Bewegungs-, oder Therapiegerät genutzt werden.

Das verwendete Material insbesondere der Außenfläche ist beliebig, solange die Grundfunktion der Verformbarkeit nicht beeinträchtigt wird. Geeignet sind zum Beispiel als Möbelbezug verwendbare Natur-, oder Synthetikmaterialien wie Leder, Naturstoffe, latexierte Stoffe, Möbelstoffe, Kunstleder, Neopren, oder Bezugsmaterialien aus dem Sportmöbelbereich.

Eine weitere Fertigungsmöglichkeit ist der Verzicht auf eine Umhüllung des formgebenden Materials; in diesem Falle ist die Außenfläche der Sitzschale auch die Außenfläche der flexiblen Stützschale.

Die folgende Beschreibung bezieht sich auf die beigefügten Zeichnungen, in denen Beispiele für die vorliegende Erfindung abgebildet sind.

In 1 ist eine schalenförmiges Sitzmöbel zu sehen, das aus Einzelteilen gefertigt ist. Diese sind hier fest miteinander verbunden, insbesondere geklebt. Die Abschlusskanten der Einzelteile der Schale sind geschwungen und bilden einen blütenblattförmigen Abschluss. Diese Blütenform des Möbels ist ausdrücklich nur ein Bespiel der Form des erfindungsgemäßen Möbels. Viele andere Formen sind erfindungsgemäß denkbar.

2 zeigt die Schale umgedreht; diese kann auch von dieser Seite genutzt werden.

3 zeigt die Schale in eingestülptem Zustand; je nach verwendetem formgebenden Werkstoff und der Art der Verarbeitung springt diese von selber in die Ausgangsform zurück, oder kann wieder in die ursprüngliche Form gebracht werden.

2 und 3 zeigen Verbindungsvarianten er einzelnen Polsteteile miteinander; weitere Variationen sind möglich, ebenso eine Fertigung des formgebenden Materials aus einem Stück.

4 zeigt die Sitzschale mit graden Abschlusskanten und Haltegriffen; die Ausführung, Form, Position und Größe der Griffe ist variierbar und wird hier beispielhaft dargestellt.

5 zeigt die Sitzschale mit Grifflöchern; auch diese sind in Form, Anordnung und Größe variierbar und werden hier beispielhaft dargestellt.


Anspruch[de]
Schalenförmiges Sitzmöbel, dadurch gekennzeichnet, dass es im Wesentlichen insgesamt formstabil, und dennoch elastisch verformbar und weich ist. Möbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Polstermaterial einschichtig oder mehrschichtig aufgebaut ist, wobei die Grundfunktion der Flexibilität erhalten bleibt. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es als Bodenmöbel ausgeführt ist, was eine Benutzung von innen und von außen ermöglicht, und die ursprüngliche Form von dem Möbel durch die Dauerelastizität des verwendeten formgebenden Materials wieder eingenommen wird oder erhalten bleibt. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es Löcher oder Haltegriffe aufweist, die eine Verwendung als Schaukel ermöglichen. Möbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombinierbarkeit mit bekannten (auch herkömmlich starren) Möbelelementen wie zum Beispiel Beinen, einem Fuß oder Sockel besteht.






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