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Dokumentenidentifikation DE202007010700U1 22.11.2007
Titel Verformbares Kissen
Anmelder Kappes, Regina, 80337 München, DE
DE-Aktenzeichen 202007010700
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.11.2007
Registration date 18.10.2007
Application date from patent application 01.08.2007
IPC-Hauptklasse A47G 9/10(2006.01)A, F, I, 20070801, B, H, DE
IPC-Nebenklasse A63H 3/02(2006.01)A, L, I, 20070801, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Stofftiere sind oft genug ausser Spielzeug nur zusätzlich Herumliegendes.

Der Erfindung liegt das Problem zu Grunde, einen multifunktionalen Gegenstand zu schaffen. Dieses Problem wird durch die Merkmale des Schutzanspruchs 1, 5 und 6 gelöst, indem nämlich der Gegenstand sowohl Gebrauchsgegenstand (= Kissen), als auch Spielzeug sein kann. Dabei sind die übliche Funktionen beider Varianten des Gegenstands ("Spielen" beim Stofftier bzw. "Gebrauchsgegenstand des Kissens) nicht eingeschränkt.

Mit der Erfindung wird erreicht, dass ein Kissen eine zweite Funktion bekommt, nämlich zu einem Spielzeug umgeformt zu werden, es aber weiterhin auch in seiner Grundform ästhetisch bleibt und sich auch als purer designter Gebrauchsgegenstand anbietet.

Die Erfindung ist ein Kissen, das durch Ziehen oder Zusammenraffen von Bändern/Kordeln, zu einem Gegenstand oder einem Tier verformt werden kann.

Dabei sind die zum Verformen nötigen Mechanismen wie Bänder, Kordeln, Tunnelzüge etc. an der Aussenhülle, dem Überzug des Kissens, angebracht, ein Kisseninlet kann (z.B. zum Waschen) entfernt werden.

Das Kissen, das verformt werden kann, kann zu einem Tier oder Gegenstand umgeformt werden, es kann aber auch möglich sein, mit einem Kissen mehrere Variationsmöglichkeiten zur Verformung zu bieten, so wird zusätzlich die Phantasie angeregt.

Vorzugsweise befindet sich ein Schließmechamnismus (Reissverschluss, Klettverschluss u.a.) an der Öffnung des Kissenüberzugs.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der 1 bis 3 für ein Kissen mit einer Verformungsmöglichkeit, anhand der 48 für ein Kissen mit mehreren Verformungsmöglichkeiten erläutert.

Es zeigen:

1a/b: Das Kissen, das als Gebrauchsgegenstand (z.B. Sofakissen) verwendet werden kann (a) Vorderseite und b) Rückseite) mit einer Möglichkeit der Verformung

2: Das Verformen des Kissens mit Hilfe von Band/Kordel

3: Das verformte Kissen, das ein Stofftier darstellt.

4a/b: Das Kissen, das als Gebrauchsgegenstand (z.B. Sofakissen) verwendet werden kann (a) Vorderseite und b) Rückseite) mit mehreren Verformungsmöglichkeiten

58: Möglichkeiten der Verformung zu Kissen aus 4a/b

In den 18 entsprechen

9
Kissenbezug mit inliegendem Inlet/Füllung
10
am Kissenüberzug befestigte (Gummi)Kordel (z.B. in Seitennaht mitgefasst)
11
am Kissenüberzug befestigtes Band/Kordel
12
Applikation/Druck/Stickerei o.ä. mit dem Stofftier entsprechenden Attributen
13
Möglichkeit der Platzierung eines Schließmechanismus wie Reissverschluss oder Klett


Anspruch[de]
Kissen mit daran befestigtem/n Band/Bändern oder Kordel/n, dadurch gekennzeichnet, dass seine Grundform durch Zusammenziehen der Bänder/Kordeln oder Zusammenraffen des Kissens durch letztere zu einer oder mehreren anderen Formen umkehrbar veränderlich ist. Kissen nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder, mit denen das Kissen umgeformt werden kann, auch elastisch (= Gummiband/-kordel) sein können. Kissen nach einem der vorhergehenden Schutzansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass sich Bänder/Kordeln, mit denen das Kissen verformt werden kann, auch in Tunnelzügen befinden können. Kissen nach einem der vorhergehenden Schutzansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusammenziehen der Bänder/Kordeln durch Kordelstopper o.ä. vereinfacht werden kann. Kissen nach einem der vorhergehenden Schutzansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass es nach der Verformung/dem Zusammenraffen als Stofftier bzw. Gegenstand zum Spielen genutzt werden kann. Kissen nach einem der vorhergehenden Schutzansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass es möglich ist, es auch nur als Gebrauchsgegenstand (z.B. Sofakissen) zu verwenden. Kissen nach einem der vorhergehenden Schutzansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Kissenbezug, an dem Bändern/Kordeln oder in Tunnelzug/-zügen befindliche Bändern/Kordeln befestigt sind, die Formgebung ermöglicht und Kisseninlet herausnehmbar sein kann. Kissen nach einem der vorhergehenden Schutzansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung des Kissenbezugs mit Reissverschluss, Klettverschluss oder einem ähnlichen Schliessmechanismus verschliessbar sein kann. Kissen nach einem der vorhergehenden Schutzansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Attribute des Stofftiers/Gegenstands, in das sich das Kissen verwandeln kann (z.B. Nase, Augen etc.) bereits auf das Kissen appliziert, gedruckt, gestickt o.ä. sind.






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