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Dokumentenidentifikation DE202007010806U1 22.11.2007
Titel Hinterlüftete Fassade
Anmelder Mehlhose, Hans Dietrich, 32051 Herford, DE
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 33605 Bielefeld
DE-Aktenzeichen 202007010806
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 22.11.2007
Registration date 18.10.2007
Application date from patent application 02.08.2007
IPC-Hauptklasse E04F 13/07(2006.01)A, F, I, 20070802, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine hinterlüftete Fassade unter Verwendung von Verbindungsprofilen und Fassadenplatten.

Hinterlüftete Fassaden für Bauwerke sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Diese Fassaden müssen zur Erfüllung ihrer Funktion regensicher ausgebildet sein.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hinterlüftete Fassade der aufgezeigten Gattung so auszubilden, daß eine einfache Montage bei formschlüssigem Anschluß der einzelnen Elemente möglich ist.

Erfindungsgemäß weisen die zur Montage verwendeten Mittelprofile, Randprofile und Eckprofile mindestens eine Einbindung auf, die eine U-förmige Aufnahme zur Einführung eines Schraubenkopfes aufweist. Die Flansche der U-förmigen Aufnahme können über die obere Begrenzung des Kopfes der Schraube ragen. Vorteilhafterweise ist am oberen Rand eines Flansches der U-förmigen Aufnahme ein rechtwinklig dazu verlaufender Schenkel angeordnet, wobei der Schenkel mit einer senkrecht dazu verlaufenden Abbiegung versehen sein kann. Bei einer besonderen Ausführung verläuft die Abbiegung beidseitig des Schenkels.

In Ausgestaltung der Erfindung weisen die Fassadenplatten auf einer Seite eine Unterschneidung und auf der anderen Seiten eine korrespondierende Auskragung auf, wobei die Unterschneidung eine Länge von min. 1/3 der Länge der Auskragung aufweisen kann. Bei einer bevorzugten Ausführung besitzen die Unterschneidung und die Auskragung an ihren Endflächen zueinander korrespondierende Abschrägungen. Zweckmäßigerweise verlaufen die Unterschneidung und die Auskragung annähernd über 50 % der Dicke der Fassadenplatten. Es besteht die Möglichkeit, die oberen Begrenzungen der Fassadenplatten im Bereich der Unterschneidung und der Auskragung abgeschrägt oder abgerundet auszubilden. Zum Anschrauben der Fassadenplatten kann die Auskragung mit mindestens einer Bohrung zum Einführen der Befestigungsschraube versehen sein.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen:

1 einen Schnitt durch eine hinterlüftete Fassade im Bereich eines Mittelprofils;

2 wie 1, jedoch im Bereich eines Randprofils;

3 wie 1, jedoch im Bereich eines Eckprofils;

4 einen Schnitt durch die Verbindung von zwei Fassadenplatten und

5 eine Draufsicht auf die Verbindung von zwei Fassadenplatten.

Wie 1 zeigt, sind die Fassadenplatten 8 unter Zwischenfügung eines Distanzstückes 13 an eine Lattung 14 angeschraubt. Dabei entspricht die Stärke des Distanzstückes 13 der Höhe der U-förmigen Aufnahme der Anbindung 4. Die Größe der Hinterlüftung 15 wird bestimmt durch die Stärke der Lattung 14 zuzüglich der Stärke des Distanzstückes 13. Das Mittelprofil 1 besitzt zwei Anbindungen 4 mit U-förmigen Aufnahmen, in der die Schrauben 5 zur Festlegung an der Lattung 14 geführt sind. Die Flansche der U-förmigen Aufnahme ragen über die obere Begrenzung des Kopfes der Schraube 5. Am oberen Rand der Flansche der U-förmigen Aufnahme sind rechtwinklig zueinander verlaufende Schenkel 6 angeordnet, wobei diese Schenkel 6 eine senkrecht dazu verlaufende Abbiegung 7 aufweisen.

Bei dem in 2 dargestellten Randprofile 2 verläuft die Abbiegung 7 beidseitig des Schenkels 6.

Eine weitere Variante des Verbindungsprofils als Eckprofil 3 ist in 3 dargestellt. Der Schenkel 6, der rechtwinklig am oberen Rand des Flansches der U-förmigen Aufnahme angeordnet ist, kreuzt sich hierbei mit dem Schenkel 6', wobei die beiden Schenkel 6 und 6' über den Kreuzungspunkt 16 hinaus verlängert sind.

Die Fassadenplatten 8 weisen nach 4 auf einer Seite eine Unterschneidung 9 und auf der anderen Seite eine korrespondierende Auskragung 10 auf. Die Unterschneidung 9 weist eine Länge von mind. 1/3 der Länge der Auskragung 10 auf. Wichtig ist, daß die Unterschneidung 9 und die Auskragung 10 an ihren Endflächen zueinander korrespondierende Abschrägungen 11; 11' aufweisen, wobei die Unterschneidung 9 und die Auskragung 10 annähernd über 50 % der Dicke der Fassadenplatten 8 verlaufen.

Die oberen Begrenzungen der Fassadenplatte 8 verlaufen im Bereich der Unterschneidung 9 und der Auskragung 10 abgeschrägt. Die Fassadenplatten 8 besitzen im Bereich der Auskragung 10 eine Bohrung zum Einführen der Schraube 5 zum Anschrauben an die Lattung 14.

1
Mittelprofil
2
Randprofil
3
Eckprofil
4
Anbindung
5
Schraube
6; 6'
Schenkel
7
Abbiegung
8
Fassadenplatte
9
Unterschneidung
10
Auskragung
11; 11'
Abschrägungen
12
Bohrung
13
Distanzstück
14
Lattung
15
Hinterlüftung
16
Kreuzungspunkt


Anspruch[de]
Hinterlüftete Fassade unter Verwendung von Verbindungsprofilen und Fassadenplatten, dadurch gekennzeichnet, daß alle Verbindungsprofile (Mittelprofil (1), Randprofil (2) und Eckprofil (3)) mindestens eine Anbindung (4) aufweisen. Hinterlüftete Fassade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbindung (4) eine U-förmige Aufnahme zur Einführung eines Schraubenkopfes (5) aufweist. Hinterlüftete Fassade nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche der U-förmigen Aufnahme über die obere Begrenzung des Kopfes der Schraube (5) ragen. Hinterlüftete Fassade nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Rand eines Flansches der U-förmigen Aufnahme ein rechtwinklig dazu verlaufender Schenkel (6) angeordnet ist. Hinterlüftete Fassade nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (6) mit einer senkrecht dazu verlaufenden Abbiegung (7) versehen ist. Hinterlüftete Fassade nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbiegung (7) beidseitig des Schenkels (6) verläuft. Hinterlüftete Fassade unter Verwendung von Verbindungsprofilen und Fassadenplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassadenplatten (8) auf einer Seite eine Unterschneidung (9) und auf der anderen Seite eine korrespondierende Auskragung (10) aufweisen. Hinterlüftete Fassade nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterschneidung (9) eine Länge von min. 1/3 der Länge der Auskragung (10) aufweist. Hinterlüftete Fassade nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterschneidung (9) und die Auskragung (10) an ihren Endflächen zueinander korrespondierende Abschrägungen (11; 11') aufweisen. Hinterlüftete Fassade nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterschneidung (9) und die Auskragung (10) annähernd über 50 % der Dicke der Fassadenplatte (8) verlaufen. Hinterlüftete Fassade nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Begrenzungen der Fassadenplatte (8) im Bereich der Unterschneidung (9) und der Auskragung (10) abgeschrägt oder abgerundet verlaufen. Hinterlüftete Fassade nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskragung (10) mindestens eine Bohrung (12) zum Einführen einer Schraube (5) aufweist.






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