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Dokumentenidentifikation DE60033544T2 22.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001224015
Titel FEUERBEKÄMPFUNGSEINRICHTUNG, SPRÜHKOPF
Anmelder Marioff Corp. Oy, Vantaa, FI
Erfinder SUNDHOLM, Göran, 04310 Tuusula, FI
Vertreter Rüger und Kollegen, 73728 Esslingen
DE-Aktenzeichen 60033544
Vertragsstaaten AT, BE, CH, CY, DE, DK, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.10.2000
EP-Aktenzeichen 009679333
WO-Anmeldetag 06.10.2000
PCT-Aktenzeichen PCT/FI00/00867
WO-Veröffentlichungsnummer 2001026742
WO-Veröffentlichungsdatum 19.04.2001
EP-Offenlegungsdatum 24.07.2002
EP date of grant 21.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse A62C 37/11(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND ZU DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft einen Sprühkopf und insbesondere einen Sprühkopf entsprechend dem Oberbegriff des beigefügten Anspruchs 1. Ein derartiger Sprühkopf, der ein durch Wärme zu aktivierendes Auslösemittel aufweist, ist aus US 5 020 601 und US 5 072 792 bekannt. Die Abdeckplatte des Sprühkopfs fällt nach einer Wärmeaktivierung von dem Sprühkopf ab, worauf das durch Wärme zu aktivierende Auslösemittel aufmacht und der Sprühkopf mit dem Ausbringen von Wasser beginnt.

Die Erfindung betrifft ferner eine Brandbekämpfungseinrichtung, wobei die Einrichtung Sprühköpfe aufweist. Die Einrichtung kann sowohl in offenen als auch geschlossenen Räumen genutzt werden.

Die Erfindung betrifft ferner eine Transporteinrichtung, die eine Brandbekämpfungseinrichtung aufweist. Der Begriff Transporteinrichtung bezieht sich im Vorliegenden auf Fahrzeuge/Verkehrsmittel aller Art, beispielsweise Schienenfahrzeuge, Lastkraftwagen, Schiffe und Sattelauflieger, z.B. (insbesondere offene) Güterwaggons und (insbesondere offene) Anhänger für diese Verkehrsmittel.

Die Erfindung betrifft ferner einen Tunnel, der eine Brandbekämpfungseinrichtung aufweist.

Eines der größten Probleme im Zusammenhang mit Brandbekämpfungseinrichtungen liegt darin, für eine Übereinstimmung der Branddetektion mit der tatsächlichen Brandlöschung zu sorgen, so dass das Löschen des Brandes so rasch wie möglich an dem Brandherd erfolgt.

Die WO 93/10860 offenbart eine Brandbekämpfungseinrichtung mit mehreren Sprühköpfen, die gruppenweise so angeordnet sind, dass jede Gruppe mehrere Sprühköpfe enthält. Ein Sprühkopf jeder einzelnen Gruppe weist ein durch Wärme zu aktivierendes Auslösemittel auf. Wenn dieses aufgrund von Hitze schmilzt oder platzt, wird die Einrichtung veranlasst, den anderen Sprühköpfen der Gruppe Löschmittel zuzuführen. Die übrigen Gruppen werden nicht freigeben. Um eine weitere Gruppe zur Freigabe zu veranlassen, muss das Auslösemittel dieser weiteren Gruppe platzen oder schmelzen. Diese bekannte Konstruktion gestattet es, Löschmittel in einem begrenzten Bereich in der Nähe des Brandes zu versprühen, ohne Löschmittel in von dem Brand unberührten Bereichen zu versprühen, und ermöglicht auf diese Weise mit einer verhältnismäßig geringen Menge von Löschmittel auszukommen.

Diese bekannte Einrichtung arbeitet normalerweise zufriedenstellend. Allerdings gibt es Umgebungen, in denen eine Einrichtung dieser Art mangelhaft oder überhaupt nicht funktioniert. Als Beispiel wird in diesem Zusammenhang auf Umgebungen verwiesen, in denen die Sprühköpfe Schmutz, Ablagerungen und Verunreinigungen unterschiedlicher Art ausgesetzt sind, die dazu führen, dass die Sprühkopfkomponenten, z.B. Düsen und durch Wärme zu aktivierende Mittel, funktionsunfähig werden (d.h., die Düsen werden blockiert; die durch Wärme zu aktivierenden Auslösemittel erfüllen ihre Aufgabe unzureichend, da sie wegen starker Verunreinigung mangelhaft auf die Brandhitze ansprechen. Ein Beispiel einer derartigen Umgebung ist ein offener Güterwaggon. Offene Güterwaggons werden zum Transportieren von Fahrzeugen und sonstiger Ausrüstungen und Güter verwendet, die leicht entflammbar sind und daher ein Brandrisiko darstellen.

Falls eine herkömmliche Brandbekämpfungseinrichtung in einen offenen Güterwaggon eingebaut werden würde, würde sie nach verhältnismäßig kurzer Zeit so verschmutzen, dass sie nicht mehr funktionsfähig ist. Auch in gedeckten Güterwaggons (und Anhängern) werden möglicherweise Güter transportiert, die den Güterwaggon (Anhänger) rasch verunreinigen, und daher kann die vorliegende Erfindung auch im Zusammenhang mit gedeckten Güterwaggons (und Anhängern) verwendet werden. Andere Beispiele derartiger Umgebungen sind Malergeschäfte und Stahlwerke.

In gewissen Umgebungen, beispielsweise Güterwaggons, Tunneln, Fahrzeugdecks, Hochlagern, in denen sich ein Brand rasch ausbreiten kann, ist es erwünscht, das Feuer in einer Weise unter Kontrolle zu bringen, dass der von freigegeben Sprinklern abgedeckt Bereich nicht zu groß ist. Eine Unterteilung der Einrichtung in Abschnitte, wie es in WO 93/10860 gezeigt ist, stellt keine befriedigende Lösung für die Sicherstellung einer wirkungsvollen Brandlöschung dar, da in solchen Umgebungen, Sprinkler auch in irrelevanten (vom Brand nicht betroffenen) Abschnitten freigeben. Eine Brandbekämpfungseinrichtung bekannter Bauart, die in einer Transporteinrichtung, beispielsweise in einem offenen Güterwaggon, eingebaut ist, würde daher auf jeden Fall schon allein deswegen unzuverlässig arbeiten, weil bei einem Brand erzeugte heiße Gase aufgrund von Luftzugbedingungen rasch in Bereiche strömen, in denen es überhaupt nicht brennt, mit der Folge, dass Löschmittel einem falschen, d.h. von dem Brand unberührten Bereich zugeführt wird. Dies führt zu einem Löschmittelverlust und ist im Zusammenhang mit der Verwendung in einer Transporteinrichtung von erheblichem Nachteil, da Fahrzeuge in der Praxis über eine beschränkte Transportkapazität für Löschmittel verfügen. Darüber hinaus kann die Belieferung eines "falschen" Bereichs mit Löschmittel Sachschäden hervorrufen. Ein typisches Beispiel ist der Ausbruch eines Brandes bei einem mit einer Geschwindigkeit von 140 km/h fahrenden Zug. Die von dem Brand abgegebene Wärme breitet sich aus und die Ampullen der Sprinkler platzen an einem von dem tatsächlichen Brand weit entfernten Ort, was dazu führt, dass Löschmittel, z.B. Wasser, an einen falschen Ort versprüht wird. In Tunneln und Garagen werden heiße Abgase möglicherweise von Lastkraftwagen unmittelbar nach oben gegen Sprinkler gelenkt, was ebenfalls dazu führt, dass Sprinkler ohne Vorliegen eines Brandes oder einer Brandgefahr freigeben.

Aus diesem Grunde sind in solchen problematischen Umgebungen oft überhaupt keine Brandbekämpfungseinrichtungen vorhanden, obwohl eine einsatzfähige Brandbekämpfungseinrichtung von großem Nutzen wäre.

Auch mechanische Belastungen können ein überflüssiges Auslösen von Brandbekämpfungseinrichtungen hervorrufen (insbesondere, wenn das Auslösemittel der Einrichtung bricht). Zu solchen mechanischen Belastungen kann es bei Zusammenstößen von Lastfahrzeugen, Lastkraftwagen, usw. kommen.

Es existieren auch Brandbekämpfungssysteme, bei denen die zu den Sprinklern führenden Rohre aufgrund der Gefahr einzufrieren oder wegen Gewichtsproblemen anfänglich kein Wasser enthalten. Das Auffüllen der Rohre benötigt geraume Zeit (gewöhnlich 60 s), und ein rasch ausgebrochener Brand löst möglicherweise zu viele Sprinkler aus, bevor das Wasser diese erreicht. Beispiele von Umgebungen, in denen sich ein Brand rasch ausbreiten kann, sind Schiffe, die Fahrzeuge transportieren: ein Brand auf einem Schiffsdeck breitet sich möglicherweise rasch aus.

In gewissen Umgebungen besteht die Gefahr des explosionsartigen Ausbrechens eines Brandes. In solchen Umgebungen ist es wahrscheinlich, dass sämtliche Ampullen einer Brandbekämpfungseinrichtung durch den Druck der Explosion freigeben, was einen effizienten Einsatz der Einrichtung für die Brandbekämpfung verhindert. Beispiele der letztgenannten Umgebungen sind Transformatoren, Farbenlager und Malergeschäfte.

KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der Erfindung ist es, einen Sprühkopf zu schaffen, der sich in Brandbekämpfungseinrichtungen einsetzen lässt, die möglicherweise in problematischen Umgebungen installiert sind, in denen die Sprühköpfe beispielsweise Schmutz, Ablagerungen, mechanischen Stößen und Luftzugbedingungen ausgesetzt sind, die häufig die für das Löschen wichtige Freigabe von Sprühköpfen erschweren oder unmöglich machen.

Um dies zu verwirklichen, ist der erfindungsgemäße Sprühkopf dadurch gekennzeichnet, dass er eine versetzbare Einrichtung aufweist, die dazu eingerichtet ist, durch die Wirkung eines von einem Fluid ausgehenden Drucks in Bezug auf den Haltergrundkörper verschoben zu werden, und auf diese Weise eine Kraft auf eine Verriegelung auszuüben, so dass diese den Deckel freigibt.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele des Sprühkopfs sind in den beigefügten Patentansprüchen 2 bis 5 dargelegt.

Der erfindungsgemäße Sprühkopf ist gegen Schmutz und Ablagerungen geschützt und daher in der Lage, auch lange Zeit nach dem Einbau in einer unsauberen Umgebung noch zuverlässig zu arbeiten. Düsen und sonstige Komponenten sind gegen Schmutz, Staub und sonstige Stoffe geschützt, die die Eigenschaften des Sprühkopfs, auf einen Brand anzusprechen oder Löschmittel zu liefern, beeinträchtigen könnten, und der Sprühkopf kann ohne durch Wärme aktiviert zu werden in einen Bereitschaftsmodus/aktiven Modus versetzt werden. Der Deckel schützt außerdem gegen mechanische Stöße. Ein Versetzen des Sprühkopfs von dem inaktiven Modus in den Bereitschaftsmodus/aktiven Modus kann sehr rasch und auf unterschiedlichen Wegen durchgeführt werden, ohne dass ein kurzzeitiges Auftreten von Wärme, die durch einen Luftzug von einem in Entfernung vorhandenen Brand herangebracht wird, eine unerwünschte Voraktivierung bewirkt, die dazu führen würde, dass unerwünschten, von dem Brand nicht betroffenen Orten Löschmittel zugeführt wird. In der Praxis wird die Bewegung des Deckels in die freigegebene oder freie Stellung nicht durch dem Sprühkopf zugeführte Wärme, sondern durch Fluiddruck bewirkt; andererseits kann der Fluiddruck manuell oder in vielfältiger Weise mittels eines beispielsweise auf Oberflächen- oder Strahlungswärme ansprechenden Branddetektors oder mittels eines optischen Flammendetektors bereitgestellt werden. Der Branddetektor gibt ein Signal aus, das beispielsweise eine Pumpe anlaufen lässt, um dem Sprühkopf Fluid zu liefern, oder gibt ein Signal an ein Ventil aus, dass sich öffnet, um dem Sprühkopf Fluid (Löschmittel) zuzuführen.

Die erfindungsgemäße Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie Sprühköpfe der oben erwähnten Art aufweist. Die erfindungsgemäße Einrichtung enthält somit Sprühköpfe, die mit Deckeln versehen sind, die ein Versprühen von Löschmittel verhindern bis die Deckel manuell oder mittels eines von einem Branddetektor (beispielsweise einem auf Oberflächen- oder Strahlungswärme ansprechenden Rauch- oder Hitzedetektor oder einem optischen Detektor) ausgegebenen Signals entfernt sind (d.h. freigegeben sind, so dass sie der Düse nicht mehr im Wege stehen). Die Sprühköpfe lassen sich nicht zum Sprühen veranlassen, solange sie lediglich Hitze ausgesetzt sind. Falls gewünscht dient der Deckel (vor seiner Entfernung) gleichzeitig als Schutz vor Schmutz, Staub und Ablagerungen. Die Sprühköpfe lassen sich nicht zum Sprühen veranlassen, solange sie lediglich Wärme ausgesetzt sind. Bevor die Sprühköpfe freigeben, geben die Detektoren ein Signal aus, oder die Sprühköpfe werden in einer Abwandlung manuell aktiviert, woraufhin ein Aktivierungssystem unter Druck gesetzt wird.

Gemäß einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein Teil der Sprühköpfe Sprinkler, die ein durch Wärme zu aktivierendes Auslösemittel aufweisen, und ein Teil der Sprühköpfe weisen keine durch Wärme zu aktivierenden Auslösemittel auf (Sprühköpfe mit offener Düse). Diese Sprinkler sind dazu eingerichtet, dass sie, wenn der Deckel in die Freigabestellung versetzt wird, in einen Bereitschaftsmodus treten, in dem das durch Wärme zu aktivierende Auslösemittel bereit ist auf Wärme ansprechen zu können, und auf diese Weise für eine Freigabe des betreffenden Sprinklers herbeizuführen und diesen in einen aktiven Modus zu versetzen, indem er Löschmittel versprüht. Auf die Detektion eines Brandes hin ist eine derartige Einrichtung in der Lage, sofort Löschmittel an einen oder mehrere Bereiche auszugeben, in denen mit großer Wahrscheinlichkeit ein Brand ausgebrochen ist, und die Einrichtung ist außerdem dazu eingerichtet, das Sprühen von Löschmittel auf gewisse "Punkte" zu konzentrieren, wenn die Temperatur an diesen "Punkten" ausreichend hoch gestiegen ist.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Einrichtung sind in den beigefügten Ansprüche 7 bis 20 dargelegt.

Die Hauptvorteile der Einrichtung basieren darauf, dass sie sich in problematischen Umgebungen einsetzen lässt, in denen die Sprühköpfe Schmutz und Verunreinigungen ausgesetzt sind. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Einrichtung in der Lage ist, noch zuverlässig zu arbeiten, nachdem sie über lange Zeit Verschmutzung ausgesetzt war. Die Einrichtung verbraucht nur geringe Mengen Löschmittel, da dieses lediglich an Stellen ausgebracht (ausgestoßen) wird, wo es benötigt wird. Beispielsweise werden auf diese Weise Sprinkler in Tunneln, Garagen usw. nicht durch heiße Lastkraftwagenabgase ausgelöst, die möglicherweise unmittelbar nach oben gegen diese Sprinkler gelenkt sind und auf diese Weise ein unnötiges Auslösen der Einrichtung hervorrufen könnten. Die Sprühköpfe der Einrichtung sind darüber hinaus gegen mechanische Belastungen geschützt. In solchen Fällen verhindert der Deckel des Sprühkopfs eine Freigabe weitgehend. Auch in Umgebungen, in denen Explosionsgefahr besteht, sind die Sprühköpfe an einer unnötigen Freigabe gehindert.

Die Transporteinrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Einrichtung der oben erwähnten Art aufweist. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den beigefügten Ansprüche 22 und 23 dargelegt.

Die Hauptvorteile der Transporteinrichtung basieren darauf, dass im Falle eines Brandes Löschmittel lediglich an solche Orte abgegeben wird, an denen dies erforderlich ist, und dass die Einrichtung in der Lage ist, auch dann zuverlässig zu arbeiten, wenn sie über lange Zeit Verschmutzung ausgesetzt war. Die zuerst genannte Eigenschaft ist ebenfalls von großer Bedeutung, da Fahrzeuge in der Praxis nicht in der Lage sind, große Mengen an Löschmittel mitzuführen. Im Falle von Fahrzeugen ist es schon allein aufgrund der Tatsache, dass der Transport großer Löschmittelmengen Energie verbraucht und teuer ist, erstrebenswert, die Löschmittelmenge auf jede erdenkliche Weise auf ein Minimum zu reduzieren.

Der Tunnel ist dadurch gekennzeichnet, dass er eine Einrichtung der oben erwähnten Bauart aufweist. Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den beigefügten Ansprüche 25 bis 28 dargelegt. Die Hauptvorteile der Kombination basieren darauf, das Löschmittel im Falle eines Brandes lediglich an Orten abgegeben wird, an denen dies erforderlich ist, auch wenn die Einrichtung für lange Zeit Verschmutzung ausgesetzt war. Anspruch 26 definiert eine Konstruktion, die wesentliche Kosteneinsparungen ermöglicht, und Anspruch 28 definiert eine Konstruktion, die die Ausbreitung eines Brandes außerordentlich wirkungsvoll verhindert.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Im Folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben:

1 zeigt einen erfindungsgemäßen Sprinkler in einem inaktiven ersten Modus;

2 zeigt den Sprinkler nach 1 in einem Modus, unmittelbar nach einer Voraktivierung;

3 zeigt den Sprinkler nach 1, und 2 in einem Bereitschaftsmodus;

4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sprinklers in einem Bereitschaftsmodus;

5 zeigt einen erfindungsgemäßen Sprühkopf in einem Modus unmittelbar nach einer Aktivierung;

6 zeigt einen weiteren erfindungsgemäßen Sprühkopf in einem inaktiven ersten Modus;

7 zeigt den Sprühkopf nach 6 in einem Modus, unmittelbar nach einer Aktivierung;

8 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung;

9 bis 12 zeigen noch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung;

13 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung;

14 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung;

15 und 16 veranschaulichen ein Ausbringen von Löschmittel gegen ein in der Einrichtung nach 14 angeordnetes Objekt;

17 und 18 zeigen ein fünftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung;

19 bis 21 zeigen ein sechstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung;

22 zeigt ein siebtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung; und

23 zeigt ein achtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

1 zeigt einen Sprinkler 230 gemäß der Erfindung in einem inaktiven ersten Modus. Der Sprinkler weist einen Düsengrundkörper 1 und eine Glasampulle 18 auf, die mittels eines Halters 19 an dem Düsengrundkörper angebracht ist. Der eine Anzahl von Düsen 2 aufweisende Düsengrundkörper 1 ist mittels einer Schraubverbindung an einem Haltergrundkörper 3 angebracht, der wiederum an einem Kanal 4 befestigt ist, der einem Einlass 5 des Haltergrundkörpers 3 und weiter dem oberen Abschnitt 22 des Düsengrundkörpers Löschmittel zuführt.

Der Haltergrundkörper 3 ist von einem zylindrischen Hülsenteil 6 umgeben. Das Hülsenteil 6 ist in Bezug auf den Haltergrundkörper 3 bewegbar. Zwischen dem Hülsenteil 6 und dem Haltergrundkörper 3 ist eine Druckkammer 7 angeordnet. Die Druckkammer 7 ist zwischen dem Haltergrundkörper 3 und dem Hülsenteil 6 ausgebildet. Die Druckkammer 7 ist durch eine in dem Halter Körper 3 ausgebildete Ringnut 11 und durch eine erste zylindrische Innenfläche 9 und eine zweite Innenfläche 8 des Hülsenteils 6 definiert. Der Durchmesser der zweiten Innenfläche 8 ist größer als der Durchmesser der ersten zylindrischen Innenfläche 9. Der Übergang zwischen den Flächen 8 und 9 definiert eine Schulter 10, die, in Längsrichtung des Sprühkopfs gesehen, eine auskragende Ringfläche 10A oder eine ringförmige Vorsprungfläche bildet.

Die Druckkammer 7 steht über einen allgemein mit dem Bezugszeichen 12 bezeichneten Durchflusskanal mit dem Einlass 5 in Verbindung.

Das Hülsenteil 6 ist mittels einer ersten Ringdichtung 23 an der ersten zylindrischen Innenfläche 9 und mittels einer zweiten Ringdichtung 24 an der zweiten zylindrischen Innenfläche 8 gegen den Haltergrundkörper 3 abgedichtet. Die Ringdichtungen 23, 24 sind in entsprechenden Ringnuten 25 und 26 in dem Haltergrundkörper 3 angebracht. Dank dieser Tatsache ist die Konstruktion einfach. Das Hülsenteil 6 ist mit entsprechenden, jedoch flachen Ringnuten für die Ringdichtungen 23, 24 ausgebildet, wobei die Nuten in der ersten zylindrischen Innenfläche 9 angeordnet sind.

Der Sprinkler weist einen Deckel 13 in Form eines Bechers auf, der die Glasampulle 18 und die Düsen 2 bedeckt und mittels einer Ringdichtung 14 gegen ein flanschförmiges Teil 15 montiert ist, das wiederum an dem Haltergrundkörper 3 befestigt ist. Das flanschförmige Teil 15 bildet eine Ringnut 16 für die Ringdichtung 14. Der Deckel 13 weist eine zylindrische Nut 17 auf, um die Ringdichtung 14 aufzunehmen. Vorzugsweise wird die Ringdichtung 14 zwischen der Ringnut 16 und der zylindrischen Nut 17 geringfügig zusammengepresst. Es lässt sich feststellen, dass die zylindrische Nut 17 zusammen mit der Ringdichtung 14 eine Verrastung bildet, die den Deckel 13 in Schutzposition an Ort und Stelle hält. Aufgrund der gegen die Ringdichtung 14 ausgeübten Druckkraft wird der Deckel 13 nicht nur sicher an dem Sprinkler befestigt, sondern trägt auch dazu bei, dass wichtige Komponenten des Sprinklers, z.B. die Düsen 2 und die Glasampulle 18, vor der Umgebung des Sprinklers geschützt und gegen diese hermetisch abgedichtet sind. Dies ist von Bedeutung, da der Sprinkler für den Einsatz in unterschiedlichen Umgebungen bestimmt ist, in denen er Verunreinigungen ausgesetzt ist, die ihn ohne einen solchen Deckel 13 unbrauchbar machen und seine Zuverlässigkeit beeinträchtigen.

In 1 befindet sich der Deckel 13 in einer Schutzposition, in der er außerdem als thermische Abschirmung dient, die verhindert, dass die Ampulle 18, beispielsweise aufgrund eines auf den Sprinkler treffenden kurzen heißen Gasstroms, z.B. aus Auspuffrohren von Lastkraftwagen, unerwünscht platzt, mit der Folge, dass der Sprinkler Löschmittel verbraucht, ohne dass in seiner Nähe Feuer vorhanden ist. Im Falle eines Brandes kann ein solcher heißer Luftstrom beispielsweise vorkommen, wenn der Sprinkler in einer Transporteinrichtung, z.B. in einem offenen Güterwaggon, angebracht ist.

Der Sprinkler nach 1 kann durch Voraktivierung in einen Bereitschaftsmodus versetzt werden, indem Druckfluid aus dem Kanal 4 in den Durchlasskanal 12 geleitet wird. Ein Fluiddruck wird dann auf der Schulter 10 aufgebaut, wobei der Druck eine Kraft zur Verfügung liefert, die dazu neigt, das Hülsenteil 6 abwärts zu schieben. Die Stärke der Kraft ergibt sich aus dem Produkt des Fluiddrucks und der in Längsrichtung des Haltergrundkörper (d.h. des Kanals 4) gesehenen ausgekragten Ringfläche 10A, die von der Schulter 10 gebildet wird. Wenn die Stärke der Kraft die Kraft überschreitet, die zum Öffnen der aus der Ringdichtung 14 und der Nut 17 gebildeten Verriegelung erforderlich ist, wird der Deckel 13 unter dem von dem unteren Rand 21 des Hülsenteils der Ringdichtung 14 ausgeübten Druck entfernt und in die in 2 gezeigte Position verschoben (freigegeben). In diesem Bereitschaftsmodus versprühen die Düsen 2 des Sprinklers noch kein Löschmittel.

Aus 2 und 1 ist ersichtlich, dass das Hülsenteil 6 einen Anschlag 39 aufweist, der gegen das flanschförmige Teil 15 in Anlage kommt. Daher kann das flanschförmige Element als ein blockierendes Teil 15 bezeichnet werden.

Wenn der Deckel 13 sich in der in 2 gezeigten Stellung befindet, fällt er von dem Sprinkler ab, ist von dem Hülsenteil 6 entfernt und nimmt die in 3 gezeigte freie Stellung ein. Wenn der Deckel 13 sich in der in 3 gezeigten Freigabestellung befindet, ist der Sprinkler im Bereitschaftsmodus.

Das Hülsenteil 6 weist eine dritte zylindrische Innenfläche 27 auf, die dazu eingerichtet ist, abdichtend gegen die Ringdichtung 14 in Anlage zu kommen, wenn der Sprinkler in den Bereitschaftsmodus versetzt ist. Wie aus 2 ersichtlich, sorgt die Ringdichtung 14 für zusätzliche Sicherheit gegen Leckage, falls die Ringdichtung 23 aus irgendeinem Grunde nicht dicht ist.

Der obere Abschnitt 30 des Hülsenteils 6 ist ausreichend hoch, so dass die Ringdichtung 24 flüssigkeitsdicht gegenüber den Haltergrundkörper 3 in Anlage kommt.

Wenn der Sprinkler sich in dem in 3 gezeigten Bereitschaftsmodus befindet, kann der Sprinkler in einer herkömmlichen Weise freigegeben werden, nachdem die Glasampulle 18 aufgrund von Hitze geplatzt ist.

Das Bezugszeichen 28 kennzeichnet einen Befestigungsabschnitt, um das Ende einer Kette oder eines ähnlichen länglichen Elements 29 aufzunehmen, dessen anderes Ende an dem Sprinkler oder in dessen Nähe zu befestigten ist. Das Element 29 verhindert, dass der Becher 13 verloren geht, wenn der Sprinkler von dem inaktiven Modus in den Bereitschaftsmodus übergeht.

In vielen Anwendungen ist eine durch Wärme zu aktivierende Glasampulle 18 vorzuziehen. Anstelle einer durch Wärme zu aktivierenden Glasampulle kann ein durch Wärme zu aktivierendes Mittel eines anderen Typs verwendet werden: das durch Wärme zu aktivierende Auslösemittel kann beispielsweise auf einem eutektischen Metall oder einem anderen Material mit niedrigem Schmelzpunkt oder auf einer bei Hitze sich verformenden Komponente basieren.

4 zeigt noch ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Sprinklers 230'' im Bereitschaftsmodus. In 4 sind für übereinstimmende Komponenten dieselben Bezugszeichen wie in den 1 bis 3 verwendet. Das Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von demjenigen in 1 bis 3 darin, dass zwischen der Druckkammer 7'' und dem Einlass 5'' kein Durchflusskanal vorhanden ist. Der Sprinkler wird mittels einer gesonderten Leitung 45'', die über einen in dem Haltergrundkörper 3'' ausgebildeten Durchflusskanal 46'' strömungsmäßig mit der Druckkammer 7'' verbunden ist, in den Bereitschaftsmodus versetzt, in dem der Deckel 13'' zwar verschoben (siehe 3) ist, die Ampulle 18'' jedoch unversehrt ist. Dementsprechend wird der Sprinkler mittels eines Fluiddrucks oder Druckmediums in der Leitung 45'', die als Steuerleitung bezeichnet werden kann, in den in 4 gezeigten Bereitschaftsmodus versetzt, wobei das Fluid nicht unbedingt in strömungsmäßiger Verbindung mit dem Löschmittel in dem Rohr 4 stehen muss, und zwar auch dann nicht, wenn sich der Sprinkler in dem aktiven Modus befindet. Das Fluid kann daher ein Gas sein, beispielsweise Luft. Das Fluid kann auch dasselbe sein, wie das Löschmittel in dem Rohr 4, beispielsweise Wasser. Wenn sich der Sprinkler in dem inaktiven Modus befindet, ist das Fluid in der Leitung 45'' mit dem Einlass 5'' nicht strömungsmäßig verbunden.

Ein wesentlicher Vorteil des Ausführungsbeispiels nach 4 basiert darauf, dass sich der Sprinkler mittels kleiner Ventile (Ventile 482a und 482b in 17; Ventil 582a in 19; und Ventile 682a, 782a in 22 und 23) und kleiner Steuerleitungen (Rohre 445, 545, 645 und 745 in 17, 19, 22 und 23) in den Bereitschaftsmodus versetzen lässt. Dies ist hinsichtlich einer Einsparung von Kosten von großer Bedeutung, insbesondere falls die Brandbekämpfungseinrichtung in einem langen Tunnel (vgl. 17, 19) installiert werden soll, der möglicherweise eine Länge von Dutzenden von Kilometern aufweist. Was die Zeit betrifft, lässt sich der Deckel 13'' unabhängig davon aus dem Pfad entfernen, ob das Rohr 4 unter Druck gesetzt ist oder nicht, d.h. unabhängig davon, ob den Düsen Fluid zugeführt wird oder nicht; und der Sprinkler kann außerdem so eingerichtet sein, dass er ausschließlich dann sprüht, wenn sowohl die Leitung 45'' als auch das Rohr 4'' unter Druck gesetzt sind. In der Tunnelanwendung ist normalerweise insbesondere das Rohr 4 (Rohre 481 und 581 in 17 und 19) unter Druck gesetzt.

5 zeigt einen Sprühkopf 280, der keinerlei durch Wärme zu aktivierende Auslösemittel aufweist. Dementsprechend bewirkt ein in dem Einlass 5'' herrschender Löschmitteldruck zunächst, dass die Büchse 6'' nach unten versetzt wird, und anschließend wird der Deckel 13''' abwärts gedrückt, und Löschmittel kann dann sofort aus den Düsen 2''' versprüht werden. In 5 werden für ähnliche Teile Bezugszeichen verwendet, die gegenüber jenen in 1 bis 3 analog sind.

6 und 7 zeigen einen weiteren erfindungsgemäßen Sprühkopf 280' in einem ersten inaktiven Modus bzw. in einem aktiven Modus. In den Figuren sind für ähnliche Komponenten Bezugszeichen verwendet, die jenen in 4 entsprechen. Der Düsengrundkörper 1' mit seinen zugehörigen Komponenten, beispielsweise einem durch eine Feder 48' vorgespannten versetzbaren Ventilverschlussglied 40', das mit einem Kanal 41' ausgebildet ist, der dazu dient, Löschmittel von dem Einlass 47' des Düsengrundkörpers zu den Düsen 2', 2c' zu leiten, kann vorzugsweise von einer druckentlasteten (druckausgeglichenen) Bauart sein, wie sie in der WO 96/08291 offenbart ist. Der Sprühkopf muss nicht unbedingt druckentlastet sein. Ein möglicher hoher Druck, der in dem Einlass des zu den Düsen 2' führenden Kanals herrscht, erreicht die Düsen nicht, bevor das Ventilverschlussglied 40' verschoben ist. Wenn das Ventilverschlussglied 40' verschoben wird, wobei ein verschließendes Teil 42' geöffnet wird, entsteht eine strömungsmäßige Verbindung zwischen dem Einlass des Düsengrundkörpers und den Düsen 2', so dass diese in der Lage sind, Löschmittel zu versprühen. Anfänglich kann veranlasst sein, dass der Sprühkopf ausschließlich dann sprüht, wenn sowohl die Leitung 45' als auch das Rohr 4 unter Druck gesetzt sind. Falls sich in dem Rohr 4 kein Fluid befindet, kommt die besagte Voraktivierung in Frage, die lediglich beinhaltet, dass der Deckel 13 beiseite geschafft wird. Der Sprühkopf 280' nach 6 lässt sich vorzugsweise im Zusammenhang mit den Brandbekämpfungseinrichtungen der 13, 14, 19, 22 und 23 verwenden.

Wie zuvor erwähnt, muss der Sprühkopf nicht unbedingt druckentlastet sein: insbesondere beispielsweise in einem trockenen Rohrleitungssystem, wo zu Beginn in dem Einlass kein Löschmitteldruck herrscht. In einem mit Wasser gefüllten Leitungssystem ist es auch möglich, einen nicht druckentlasteten Sprühkopf zu verwenden, da das schließende Teil 42' ein Herabdrücken des Ventilverschlussgliedes 40' durch die Feder 48' verhindert, wenn sich der Sprühkopf bei geschlossenem Deckel 13' im passiven Modus befindet. Wenn die Druckkammer 7' unter Druck gesetzt ist, werden der Deckel 13' und auch das an dem Deckel befestigte schließende Teil 42' abwärts gedrückt, was dazu führt, dass das Ventilverschlussglied 40' durch die Kraft der Feder 48' und den Druck des auf das Ventilverschlussglied gelenkten Löschmittels nach unten gedrückt wird, so dass sich das Ventilverschlussglied nicht mehr im Weg des Einlasses 7' befindet, und Löschmittel in der Lage ist, aus dem Einlass 5' über den Kanal 41' zu den Düsen 2', 2c' zu strömen. Wenn sich der Sprühkopf in dem in 6 gezeigten inaktiven Modus befindet, wird das schließende Teil 42' durch eine auf einem ersten Verriegelungsteil 54' und einem zweiten Verriegelungsteil 55' basierende Verriegelung in dem Düsengrundkörper 1' an Ort und Stelle gehalten. Das erste Verriegelungsteil 54' ist durch versetzbare Elemente 50', beispielsweise metallene Kugeloberflächenausschnitte, mit dem Düsengrundkörper 1' verriegelt. Das zweite Verriegelungsteil 55' ist an dem ersten Verriegelungsteil 54' mittels eines O-Rings 52' befestigt, der in einer in dem zweiten Verriegelungsteil 55' ausgebildeten zylindrischen Nut 53' positioniert ist, wenn sich der Sprühkopf in dem inaktiven Modus befindet. Der O-Ring 52' hält das zweite Verriegelungsteil 55' in dem ersten Verriegelungsteil 54' an Ort und Stelle, obwohl der Deckel 13' noch nicht angebracht ist. Dank dieser Tatsache ist die endgültige Befestigung des Sprühkopfs einfach: lediglich der Deckel 13' ist an der Stelle anzubringen, an der später der Sprühkopf angeordnet wird, da der O-Ring 52' und die Verriegelungsteile 54', 55' werkseitig (einsatzbereit) montiert werden können. Das zweite Verriegelungsteil 55' wird ebenfalls an einer in dem Deckel 13' ausgebildeten Öffnung 58' befestigt. Grundsätzlich kann ein Kegel 28' oder ein beliebiges Verriegelungselement die Kraft von dem Deckel 13' auf das zweite Verriegelungsteil 55' übertragen, so dass dieses mitgeht, wenn der Deckel verschoben wird. Das zweite Verriegelungsteil 55' ist so gestaltet, dass ein Träger 57' gegen die Öffnung 58' des Deckels gebildet wird.

Die Elemente 50' sind dazu eingerichtet, an eine Position verschoben zu werden, die ein Ablösen des ersten Verriegelungsteils 54' von dem Düsengrundkörper 1' ermöglicht, wenn das zweite Verriegelungsteil 55' in Bezug auf das erste Verriegelungsteil verschoben wird. Diese findet statt, wenn der Deckel 13' durch einen Druck aus der Steuerleitung 45' abwärts gedrückt wird. In diesem Zusammenhang drückt das Ventilverschlussglied 40' das erste Verriegelungsteil 55' aus dem Düsengrundkörper heraus, so dass der Sprühkopf in den aktiven in 7 gezeigten Modus gelangt.

8 und 9 veranschaulichen einen offenen Güterwaggon 98 zum Transportieren von Gütern, z.B. Fahrzeugen 99. In dem Güterwaggon sind Sprinkler 230 von der in 1 gezeigten Bauart installiert. Über ein Rohrsystem 81, das den Sprinklern 230 im Falle eines Brandes, vorzugsweise wässerige, Löschmittel zuführt, sind diese mit einer (nicht gezeigten) Löschmittelquelle verbunden. Das Rohrsystem 81 erstreckt sich entlang sämtlichen Waggons des Zuges, von denen lediglich einer in 8 dargestellt ist. Das Bezugszeichen 81d bezeichnet eine Verteilungsleitung.

Das Bezugszeichen 90 bezeichnet einen Branddetektor. Der Detektor 90 ist beispielsweise von einer auf Strahlung ansprechenden Bauart. Er kann vorzugsweise ein Infrarot-Detektor sein, kann allerdings in einer Abwandlung ein auf UV-Strahlung ansprechender Detektor sein. Ein optischer Kabeldetektor, ein Rauchdetektor oder ein Gasdetektor ist ebenfalls einsetzbar. Bei Detektion eines Brandes, beispielsweise bei der Detektion eines durch den Brand erwärmten Bereichs, gibt der Detektor 90 ein Signal an eine (nicht gezeigte) Pumpe aus, um die Lieferung von Löschmittel in den Kanal 81 zu initiieren. Daraufhin fallen die Deckel sämtlicher Sprinkler 230 ab und die Sprinkler treten in einen Bereitschaftsmodus, in dem sie in der Lage sind auf heiße Rauchgase anzusprechen.

An die Stelle des besagten Detektoraktivierungsystems kann eine manuelle Aktivierung der Einrichtung treten.

10 zeigt noch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung. Für ähnliche Komponenten sind in der Figur Bezugszeichen verwendet, die den in 8 verwendeten entsprechen. Die Einrichtung nach 10 unterscheidet sich von jener nach 8 insofern, als der Güterwaggon 198 mittels Abschnittsventilen 182a, 182b in Abschnitte 183a, 183b unterteilt ist.

Falls ein Detektor 190a auf einen Brand anspricht, gibt er ein Signal an das Abschnittsventil 182a aus, sich zu öffnen. Die Sprinkler 130a treten dann in den Bereitschaftsmodus ein, in dem ihre Ampullen freigelegt sind. Falls dann gegen einen Sprinkler 130a heiße Rauchgase strömen, platzt die Ampulle und der Sprinkler gibt frei. Der Detektor 190ab ist dazu eingerichtet, sowohl an die Abschnittsventile 182a als auch 182b, d.h. sowohl an den Abschnitt 183a als auch 183b ein Signal auszugeben.

Anstelle einer Aufteilung des Güterwaggons in vier Abschnitte, wie es in der Figur gezeigt ist, ist es in einer Abwandlung möglich, den Güterwaggon 198 beispielsweise in zwei Abschnitte aufzuteilen, so dass die Abschnitte 183a und 184b lediglich einen Abschnitt bilden, wobei in diesem Falle ein einziges Abschnittsventil, beispielsweise 182a, ausreicht.

12 zeigt einen in dem Güterwaggon 198 angeordneten Lastkraftwagen 199 und veranschaulicht, wie die Sprinkler 130a angeordnet sind, um gegen den Lastkraftwagen zu sprühen.

13 zeigt eine Einrichtung, die der Einrichtung nach 10 ähnelt, jedoch mit dem grundsätzlichen Unterschied, dass sie nicht nur Sprinkler 230ab, sondern auch Sprühköpfe 280a, 280b aufweist, die keine Auslösemittel enthalten, beispielsweise Sprühköpfe der in 5 beschriebenen Bauart. Die Sprinkler 230ab und die Sprühköpfe 280a, 280b, und genauer gesagt, die darin angeordneten Düsen, können vorzugsweise ebenfalls von der Bauart sein, wie sie in der WO 98/58705 offenbart ist, auf deren Inhalt hier Bezug genommen ist. Die letztgenannten Sprühköpfe weisen Düsen mit einem variable k-Faktor auf, so dass die Strömung mit einem ansteigenden Druck des Löschmittels stark wächst. In 10 sind für ähnliche Teile Bezugszeichen verwendet, die jenen nach 8 entsprechen.

Ein weiterer Unterschied gegenüber 10 ist, dass die Einrichtung Rückschlagventile 89a, 89b aufweist, die verhindern, dass das Abschnittsventil 282a Löschmittel an die Sprühköpfe 280b in dem Abschnitt 283b ausgibt. Die Rückschlagventile 89a und 89b sind in entsprechende Ventile 282a, 282b eingebaut, könnten jedoch in einer Abwandlung hinsichtlich der Funktion der Einrichtung mit demselben Ergebnis unmittelbar mit dem Kanal verbunden sein, der Löschmittel an die Sprühköpfe/Sprinkler verteilt.

Die Einrichtung nach 13 arbeitet so, dass beispielsweise der Detektor 290a ein Signal ausgibt, woraufhin sich das Abschnittsventil 282a öffnet und die Sprühköpfe 280a sofort mit dem Versprühen von Löschmittel beginnen. Die Sprinkler 230ab beginnen nicht mit dem Sprühen, bevor deren Ampullen aufgrund von Wärme geplatzt sind. Falls der Detektor 290ab öffnet, gibt er ein Signal aus, sowohl das Abschnittsventil 282a als auch das Abschnittsventil 282b zu öffnen. Anschließend strömt Löschmedium sowohl zu dem Abschnitt 283a als auch zu dem Abschnitt 283b. Die Sprühköpfe 280a und 280b beginnen sofort mit dem Versprühen von Löschmittel, wohingegen die Sprinkler 230ab nicht zu sprühen beginnen, bevor deren Ampullen durch die Hitze geplatzt sind.

14 zeigt eine weitere erfindungsgemäße Einrichtung. In der Figur werden für ähnliche Komponenten Bezugszeichen verwendet, die jenen in den vorhergehenden Figuren entsprechen.

Die Einrichtung nach 14 weist zwei Abschnitte 383 auf, die sich entlang den Seiten des Güterwaggons 398 erstrecken und sowohl Sprinkler 330a als auch Sprühköpfe 380a enthalten. Wenn der Branddetektor 390a ein Signal an das Abschnittsventil 382 ausgibt, strömt Löschmedium zu den Sprinklern 330a und zu den Sprühköpfen 380a. Die Sprühköpfe 380a beginnen unmittelbar mit dem Sprühen, wohingegen die Sprinkler erst damit beginnen, wenn ihre Ampullen aufgrund von Wärme geplatzt sind. Somit ist es möglich, den größten Teil des Löschmittels an gewisse Stellen längs des Güterwaggons 398 zu liefern, die die höchste Temperatur aufweisen, während die Sprühköpfe 380a (die keine Ampulle oder ein sonstiges durch Wärme zu aktivierendes Auslösemittel aufweisen) gleichzeitig einer anfänglichen Kühlung in dem Abschnitt dienen, in dem der Brand detektiert wurde. Die Sprühköpfe 380a in dem Abschnitt 383 dienen außerdem dazu, zu verhindern, dass Sprühköpfe und Sprinkler in dem auf der entgegengesetzten Seite des Güterwaggons 398 angeordneten Abschnitt vorzeitig ausgelöst werden, mit dem Ergebnis, dass kein Löschmittel unnötig ausgebracht wird.

Das Ausführungsbeispiel nach 14 unterscheidet sich von herkömmlichen Ausführungsbeispielen außerdem insofern, als ein Teil der Sprühköpfe 380a nach oben gerichtet sind, siehe 16. Dank der Tatsache, dass die Sprühköpfe 380a Löschmittel in den oberen Abschnitt des Güterwaggons liefern, wird eine wirkungsvolle Kühlung in Bereichen erzielt, in denen andernfalls eine hohe Temperatur herrschen würde, die zum Zünden von Rauchgasen und zur raschen Ausbreitung des Brandes führen könnte. Es ist selbstverständlich auch möglich, zu veranlassen, dass Sprühköpfe/Sprinkler in den Ausführungsbeispielen nach 8, 10 und 13 aufwärts sprühen.

In 15 und 16 ist veranschaulicht, wie die Sprühwinkel der Sprinkler 330a und der Sprühköpfe 380a vorzugsweise angelegt sein können.

17 und 18 zeigen eine Einrichtung, die in einem Eisenbahntunnel 400 installiert ist. Ein Rohrsystem 481 erstreckt sich entlang dem Tunnel 400. Die Sprinkler 430a, 430b der Einrichtung sind von der in 4 gezeigten Bauart. Die Sprinkler 430a, 430b sind unmittelbar an dem Rohrsystem 481 angebracht. Unter Verwendung einer Druckluftleitung 445p werden die Sprühköpfe 430a, 430b über ein Abschnittsventil 482a, 482b in den Bereitschaftsmodus versetzt, nachdem ein Branddetektor 490a, 490ab oder 490b ein Signal ausgegeben hat. Der Branddetektor 490a überwacht den Abschnitt 483a; der Branddetektor 490ab überwacht die Abschnitte 483a und 483b; und der Branddetektor 490b überwacht den Abschnitt 483b. Der Druck in der Leitung 445p kann wesentlich geringer (d.h. um mehr als den Faktor 10 kleiner) sein als der Druck in der Leitung 481 (und den Leitungen 81, 181, 281 und 381 in den vorhergehenden Figuren) und kann beispielsweise 6 Bar betragen. Die Abschnittsventile 482a, 482b können klein bemessen sein (beispielsweise NS 1,5) und im Vergleich zu den Abschnittsventilen (beispielsweise der Bauart NS 20) in 10, 13 und 14 kostengünstig sein. Die Abmessung (Durchmesser) der Leitung 445p (und der Leitungen 445a, 445b) kann klein sein, beispielsweise 6 mm, im Vergleich zu der Leitung 481 (und 81, 181, 281 und 381), die beispielsweise 50 mm aufweist, und den Leitungen (Verteilungsleitungen) 81d, 181d, 281d und 381d mit beispielsweise 25 mm, in 8 bis 13. Dies erlaubt eine wesentliche Senkung der Kosten für lange Tunnel und für ähnliche Anwendungen, in denen die Einrichtung sehr lang ist, im Vergleich zur Verwendung von Sprinklern der Bauart, die keine gesonderte Leitung für die Aktivierung der Sprinkler aufweist, da keine großen Verteilungsleitungen mit einer der Länge des Tunnels entsprechenden Länge zwischen den Abschnittsventilen und den Sprinklern benötigt werden.

In 17 kann ein Teil der Sprinkler gegen Sprühköpfe ausgetauscht werden, die keine durch Wärme zu aktivierende Auslösemittel aufweisen, beispielsweise von der in 6 gezeigten Bauart.

Im Innern des Güterwaggons 498 kann eine Einrichtung der Bauart vorhanden sein, wie sie in 8, 10, 13 und 14 veranschaulicht ist.

19 bis 21 zeigen eine Einrichtung für einen Autotunnel 500. In den Figuren werden für ähnliche Elemente Bezugszeichen verwendet, die jenen in 17 und 18 entsprechen. Die Sprinkler 530a, 530 sind von der in 4 gezeigten Bauart, und die Sprühköpfe sind von der in 6 gezeigten Bauart.

Die Einrichtung nach 19 bis 21 unterscheidet sich von der in 17 und 18 gezeigten insofern, als die Abschnittsventile 582a, 582 dazu eingerichtet sind, Löschmittel aus dem Kanal 581 in die Steuerleitungen 545 (die Rohre 45' und 45'' in 6 und 4) der Sprinkler 530a, 530, 530ab und der Sprühköpfe 580a einzuspeisen. Darüber hinaus sind in der Steuerleitung 545 Rückschlagventile 589a, 589 angeordnet, um zu verhindern, dass Fluid von einem Abschnitt zu einem anderen (beispielsweise von dem Abschnitt 583a zu dem Abschnitt 583 und vice versa) strömt. Selbstverständlich können Rückschlagventile auch in Verbindung mit den Steuerleitungen 445a, 445 in 17 angeordnet sein, falls die Steuerleitungen zu einer langen Steuerleitung zusammengeführt sind. Der Sprinkler 530ab steht den Abschnitten 583a und 583b gemeinsam zur Verfügung.

Wie in 20 gezeigt, sind die Sprinkler 530a, 530gegen die zentralen Bereiche des Tunnels 500 und gegen die Lastkraftwagen 599 gerichtet, während wenigstens ein Teil der Sprühköpfe 580a dazu eingerichtet sind, Löschmittel in Richtung des oberen Abschnitts des Tunnels 500 zu liefern, um ein Zünden von Rauchgasen zu verhindern. Die Wassermenge in den auf Decken-(Dach)-Höhe sprühenden Sprühköpfen 580a kann beträchtlich geringer sein als in den Sprinklern 530a, und die Sprühköpfe sollen eine geringe Tröpfchengröße (die gewöhnlich kleiner als jene der Sprinkler 530a ist) aufweisen, um eine wirkungsvolle Kühlung zu erzielen. Selbstverständlich kann ein Teil der Sprühköpfe 580a, 580b gegen die zentralen Bereiche des Tunnels gerichtet sein.

22 zeigt eine allgemeine Konstruktion der erfindungsgemäßen Einrichtung. In der Figur sind für ähnliche Komponenten Bezugszeichen verwendet, die jenen in den vorhergehenden Figuren entsprechen. Die Einrichtung nach 22 kann beispielsweise in Fabrikeinrichtungen, Hochlagern und Fahrzeugdecks auf Fähren eingesetzt werden. Die Abschnittsventile 682a, 682b sind mit den Steuerleitungen 645a, 645b und der Rohrleitung 681 geeignet verbunden, so dass die Sprinkler 630a und die Sprühköpfe 680a über das Abschnittsventil 682a und die Steuerleitung 645a durch den Druck des Löschmittels aktiviert werden, und dass die Sprinkler 630b und die Sprühköpfe 680b über das Abschnittsventil 682b und die Steuerleitung 645b durch den Druck des Löschmittels aktiviert werden. Der Branddetektor 690a überwacht das Abschnittsventil 682a und den Abschnitt 683a, und der Branddetektor 690b überwacht das Abschnittsventil 682b und den Abschnitt 683b. Der Sprühkopf 680abcd wird aktiviert, sobald ein beliebiger der Branddetektoren 690a, 690b, 690c und/oder 690d ein Signal ausgibt.

Die Sprinkler 630a, 630b sind vorzugsweise von der in 4 gezeigten Bauart, und die Sprühköpfe 680a, 680b, 680abcd sind vorzugsweise von der in 7 gezeigten Bauart.

Ein Teil oder sämtliche der Sprinkler nach 22 können gegen Sprühköpfe ausgetauscht werden, die keine durch Wärme zu aktivierenden Auslösemittel aufweisen, und vice versa.

23 zeigt noch ein Ausführungsbeispiel für die allgemeine Konstruktion der erfindungsgemäßen Einrichtung. In der Figur sind für ähnliche Komponenten Bezugszeichen verwendet, die jenen in den vorhergehenden Figuren entsprechen. Die Einrichtung nach 23 kann – wie die Einrichtung nach 22 – beispielsweise in Fabrikeinrichtungen, hohen Speicherräumen und Fahrzeugdecks auf Fähren eingesetzt werden.

Die Einrichtung nach 23 unterscheidet sich von jener in 22 insofern, als die Abschnittsventile 782a, 782b mit pneumatischen Steuerleitungen 745a, 745b und 745p verbunden sind, die keinerlei Verbindung mit dem Löschmittelrohr 781 aufweisen.

Sämtliche Einrichtungen in 8 bis 20 weisen vorzugsweise eine auf wässerigen Fluid basierende (nicht gezeigte) Löschmittelquelle auf, die das Löschmittel beinhaltet. Zumindest ein Teil der für die Einrichtung verwendeten Sprühköpfe kann vorzugsweise von der in WO 92/20453 beschriebenen Bauart sein, d.h. einen konzentrierten durchdringenden Wassernebel abgeben, der in der Lage ist, in den Brandherd einzudringen.

Die Erfindung wurde im Vorausgehenden anhand lediglich eines Beispiels beschrieben. Daher wird darauf hingewiesen, dass sich die Einzelheiten der Erfindung innerhalb des Schutzbereichs der beigefügten Ansprüche von den Beispielen in vielfältiger Hinsicht unterscheiden können. Dementsprechend kann beispielsweise die Aufteilung in Abschnitte abhängig von der Anwendung variieren. Wie zuvor erwähnt, ist der Einsatzbereich in 8 bis 16 nicht notwendig eine Transporteinrichtung in Form eines Güterwaggons, sondern kann auch eine andere Transporteinrichtung sein, beispielsweise eine Fähre. Darüber hinaus kann die Einrichtung für andere, sowohl offene als auch geschlossene Räume genutzt werden, die nicht unbedingt in Zusammenhang mit Transporteinrichtungen stehen.


Anspruch[de]
Sprühkopf, zu dem gehören: ein Haltergrundkörper (3, 3', 3'', 3'''), ein Einlass (5, 5', 5'', 5''') für ankommendes Löschmittel und wenigstens eine Düse (2, 2', 2'', 2'''), ein Deckel (13, 13', 13'', 13''') und eine Verriegelung (14, 17, 14', 17', 14'', 17'', 14''', 17'''), die den Deckel in einer Schutzposition vor der Düse verriegelt, wenn sich der Sprühkopf in einem inaktiven Modus befindet, und die dazu eingerichtet ist, bei Aktivierung der Einrichtung durch Lösen der Verriegelung (14, 17, 14', 17', 14'', 17'', 14''', 17''') aus der Schutzposition in eine Freigabestellung überführbar zu sein, wobei der Deckel in der Freigabestellung von der Düse entfernt ist, so dass die Düse in der Lage ist, Löschflüssigkeit zu versprühen, wenn sich der Sprühkopf in einem aktiven Modus befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopf (230; 230''; 280'; 280''') eine bewegbare Einrichtung (6, 6', 6'',6''') aufweist, die dazu eingerichtet ist, durch die Wirkung des von einem Fluid ausgehenden Drucks relativ zu dem Haltergrundkörper (3, 3', 3'',3''') verschoben zu werden und auf diese Weise eine Kraft auf die Verriegelung (14, 17, 14', 17', 14'', 17'', 14''', 17''') auszuüben, damit den Deckel (13, 13', 13'', 13''') freigibt. (1 bis 7) Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (13', 13''') dazu eingerichtet ist, den Sprühkopf (280'; 280''') in den aktiven Modus zu bringen, wenn die bewegbare Einrichtung (6', 6'') verschoben wird. (5, 6) Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbare Einrichtung (6,6''') einen vorspringenden Bereich (10A, 10A''') aufweist, der dazu eingerichtet ist, die Kraft auf die Verriegelung (14, 17, 14''', 17''') mittels eines Drucks in einer Druckkammer (7, 7''') auszuüben, und dass die Druckkammer (7, 7''') mit dem Einlass (5, 5''') über einen Durchflusskanal (12, 12''') strömungsmäßig verbunden ist, wenn der Sprühkopf sich in dem inaktiven Modus befindet, so dass ein Löschmitteldruck in dem Einlass dazu eingerichtet ist, die bewegbare Einrichtung (6', 6''') zu verschieben und Kraft auf die Verriegelung auszuüben. (1, 5) Sprühkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbare Einrichtung (6', 6'') einen vorspringenden Bereich (10A', 10A'') aufweist, der dazu eingerichtet ist, Kraft gegen die Verriegelung (14', 17', 14'', 17'') mittels des in einer Druckkammer (7', 7'') herrschenden Fluiddrucks auszuüben, und dass die Druckkammer (7', 7'') über einen Durchflusskanal (46', 46'') mit einer Steuerleitung (45', 45'') strömungsmäßig verbunden ist, wenn der Sprühkopf sich in dem inaktiven Modus befindet, so dass ein Löschmitteldruck in der Steuerleitung dazu eingerichtet ist, die bewegbare Einrichtung (6', 6'') zu verschieben und Kraft gegen die Verriegelung auszuüben. (6, 4) Sprühkopf nach Anspruch 1, wobei der Sprühkopf ein Sprinkler (230, 230'') ist, der ein durch Wärme zu aktivierendes Auslösemittel (18, 18'') aufweist, wobei der Deckel (13, 13'') des Sprinklers in der Schutzposition dazu eingerichtet ist, das durch Wärme zu aktivierende Auslösemittel geeignet gegen Wärme zu schützen, damit es nicht exponiert ist und nicht auf Wärme anspricht, sondern dazu ist eingerichtet ist, wenn der Deckel in die Freigabestellung verlagert ist, den Sprinkler in einen Bereitschaftsmodus zu versetzen, in dem das durch Wärme zu aktivierende Auslösemittel bereit ist, auf Wärme reagieren zu können und somit eine Freigabe des Sprinklers bereitzustellen und diesen in den aktiven Modus zu bringen, in dem er Löschmittel versprüht. (1, 5) Brandbekämpfungseinrichtung mit Sprühköpfen (130a, 130b; 230; 230ab, 280a, 280b; 330a, 380a; 430a, 430b; 530a, 530b, 530ab, 580a; 630a, 630b, 630ab, 680a, 680b, 680ab, 680abcd; 730a, 730b, 780a, 780b, 780ab, 780abcd) nach Anspruch 1 und einem Rohrsystem (81; 181; 281; 381; 481; 581; 681; 781), das dazu dient, den Sprühköpfen Löschmittel zuzuleiten. (8, 10, 13, 14, 17, 19, 22, 23) Einrichtung nach Anspruch 6, wobei die bewegbare Einrichtung (6, 6', 6'', 6''') einen vorspringenden Bereich (10A, 10A', 10A'', 10A''') aufweist, der dazu eingerichtet ist, die bewegbare Einrichtung zu verschieben und Kraft auf die Verriegelung (14, 17, 14', 17', 14'', 17'', 14''', 17''') mittels Fluiddrucks in einer Druckkammer (7, 7', 7'', 7''') auszuüben. (8, 10, 13, 14, 17, 19, 22, 23) Einrichtung nach Anspruch 7, wobei die bewegbare Einrichtung ein hülsenförmiges Element (6, 6', 6'', 6''') ist, das zusammen mit dem Haltergrundkörper (3, 3', 3'', 3''') die Druckkammer (7, 7', 7'', 7''') definiert. (1 bis 7) Einrichtung nach Anspruch 7, wobei die Druckkammer (7, 7''') über einen Durchflusskanal (12, 12''') strömungsmäßig mit dem Einlass (5, 5''') verbunden ist, wenn der Sprühkopf sich in dem inaktiven Modus befindet, so dass ein Löschmitteldruck in dem Einlass Kraft auf die Verriegelung (14, 17, 14''', 17''') ausüben kann. (5, 8, 10, 13, 14) Einrichtung nach Anspruch 7, wobei die Druckkammer (7', 7'') über einen Durchflusskanal (46', 46'') strömungsmäßig geeignet mit einer Steuerleitung (45', 45'', 445a, 445b; 545; 645a, 645b; 745a, 745b) verbunden ist, so dass ein Druck eines Druckmediums in der Steuerleitung dazu eingerichtet ist, die gegen die Verriegelung wirkende Kraft bereitzustellen (14', 17', 14'', 17''). (17, 19, 22, 23) (4, 6, 17, 19, 22, 23) Einrichtung nach Anspruch 10, wobei die Steuerleitung (45', 45'', 445a, 445b; 745a, 745b) sich nicht in strömungsmäßiger Verbindung mit dem Einlass (5', 5'') befindet, wenn sich der Sprühkopf (430a, 430b, 730a, 780a, 780b, 780ab, 780abcd) in dem inaktiven Modus befindet. (4, 6, 17, 23) Einrichtung nach Anspruch 6, wobei die Sprühköpfe (130a, 130; 280a, 280; 330a, 380a; 430a, 430b; 530a, 530b, 530ab, 580a; 630a, 630, 630ab, 680a, 680b, 680ab, 680abcd; 730a, 730b, 780a, 780b, 780ab, 780abcd) in einer Anzahl von Abschnitten (183a, 183; 283a, 283; 383; 483a, 483b; 583a, 583b; 683a, 683b; 783a, 783b) angeordnet sind, um voneinander unabhängig oder in Gruppen aktiviert zu werden, wobei jeder Abschnitt eine Anzahl von Sprühköpfen enthält. (10, 13, 14, 17, 19, 22, 23) Einrichtung nach Anspruch 12, mit einem Rückschlagventil (89a, 89b; 589a, 589b; 689; 789), das dazu dient, Löschmittel zu einem Abschnitt (283a, 283b; 583a, 583b; 683a, 683b; 783a, 783b) aus der Anzahl von Abschnitten zu leiten, und zu verhindern, dass Löschmittel in Richtung zumindest eines Teils der Sprühköpfe in einem benachbarten Abschnitt strömt. (13, 21, 22, 23) Einrichtung nach Anspruch 6 oder 12, wobei ein Teil der Sprühköpfe Sprinkler (230ab; 330a; 530a, 530b, 530ab; 630a, 630b, 630ab; 730a, 730b, 730ab) sind, die ein durch Wärme zu aktivierendes Auslösemittel (18, 18'') aufweisen, und ein Teil der Sprühköpfe (280a, 280b; 380a, 380b; 580a; 680a, 680b, 680abcd; 780a, 780b, 780ab; 780abcd) keine durch Wärme zu aktivierenden Auslösemittel aufweisen, wobei die Deckel (13, 13'') der Sprinkler in der Schutzposition dazu eingerichtet sind, die durch Wärme zu aktivierenden Auslösemittel gegen Wärme zu schützen, damit diese nicht exponiert sind und nicht auf Wärme ansprechen, sondern dazu eingerichtet sind, den Sprinkler in einen Bereitschaftsmodus zu versetzen, wenn die Deckel in die Freigabestellung verschoben werden, in der das durch Wärme zu aktivierende Auslösemittel bereit ist, auf Wärme reagieren zu können und auf diese Weise eine Freigabe des entsprechenden Sprinklers zu ermöglichen und diesen in einen aktiven Modus zu versetzen, in dem er Löschmittel versprüht. (12, 14, 19, 22, 23) Einrichtung nach Anspruch 14, mit einem Abschnitt (283a, 283b; 383, 585a; 683a, 683b; 783a, 783b), der sowohl Sprühköpfe (280a; 380a; 480a; 680a; 780a) ohne durch Wärme aktivierbare Auslösemittel als auch Sprinkler (230ab; 330a; 430a) aufweist. (13, 14, 22, 23) Einrichtung nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 15, mit einem optischen Detektor oder einem auf Strahlungswärme oder Rauch ansprechenden Detektor (90; 190; 290; 390; 490a; 590a; 690a; 790a, 790b, 790c, 790d), der dazu eingerichtet ist, die Zufuhr von Löschmittel zu den Sprühköpfen (130a, 130b; 280a, 280b; 330a, 380a; 430a, 430b; 530a, 530b, 530ab, 580a; 630a, 630b, 630ab, 680a, 680b, 680ab, 680abcd; 730a, 730b, 780a, 780b, 780ab, 780abcd) zu veranlassen und die besagte Kraft bereitzustellen. (8, 10, 13, 14, 17, 19, 22, 23) Einrichtung nach Anspruch 10, wobei die einer Gruppe zugeordneten Steuerleitungen (445a, 445b; 545; 645a, 645b; 745a, 745b) der Sprühköpfe (430a; 530a, 580a; 630a, 680a; 730a, 780a) an ein Regelungsventil (482a; 582a; 682a; 782a) angeschlossen sind, das dazu eingerichtet ist, beim Erkennen eines Brands dem Fluidstrom zu erlauben, zu den Sprühköpfen zu strömen. (17, 19, 22, 23) Einrichtung nach Anspruch 17, wobei das Steuer/Regelventil (482a, 482b; 782a, 782b) mit einer Druckluftleitung (445p; 745p) verbunden ist, die dazu dient, bei einer Erkennung Luft zu den Sprühköpfen (430a, 430b; 730a, 730b, 780a, 780b) zu leiten. (17, 23) Einrichtung nach Anspruch 17, wobei das Steuer/Regelventil (582a; 682a) mit dem Rohrsystem (581; 681) verbunden ist, um bei Aktivierung Löschmittel zu dem Sprühkopf (530a, 580a; 630a, 680a) zu leiten. (19, 22) Einrichtung nach Anspruch 17, wobei die Rückschlagventile (589a; 689; 789) mit den Steuerleitungen (545; 645a, 645b; 745) verbunden sind, um die Deckel von gewissen Sprühköpfen abzunehmen und zu verhindern, dass die Deckel der übrigen Sprühköpfe abgenommen werden. (19, 22, 23) Transporteinrichtung, die eine Brandbekämpfungseinrichtung nach Anspruch 6 aufweist. (8, 10, 13, 14) Transporteinrichtung nach Anspruch 21, wobei die Sprühköpfe (130a, 130b; 230ab, 280a, 280b, 280ab; 330a, 380a) in einer Anzahl von Abschnitten (183a, 183b; 283a, 283b; 383) angeordnet sind, um voneinander unabhängig oder in Gruppen aktiviert zu werden, wobei jeder Abschnitt eine Anzahl von Sprühköpfen enthält. (10, 13, 14) Transporteinrichtung nach Anspruch 21, wobei ein Teil der Sprühköpfe Sprinkler (230ab; 330a) sind, die ein durch Wärme zu aktivierendes Auslösemittel (18) aufweisen, und ein Teil der Sprühköpfe (280a) keine durch Wärme zu aktivierenden Auslösemittel aufweisen, wobei die Deckel (13) der Sprinkler in der Schutzposition dazu eingerichtet sind, die durch Wärme zu aktivierenden Auslösemittel gegen Wärme zu schützen, damit diese nicht exponiert sind und nicht auf Wärme ansprechen, sondern dazu eingerichtet sind, wenn die Deckel in die Freigabestellung verschoben werden, den Sprinkler in einen Bereitschaftsmodus zu versetzen, in der die durch Wärme zu aktivierenden Auslösemittel bereit sind, auf Wärme reagieren zu können, und auf diese Weise eine Freigabe des entsprechenden Sprinklers ermöglichen und diesen in den aktiven Modus versetzen, in dem er Löschmittel versprüht. (13, 14) Tunnel, der eine Brandbekämpfungseinrichtung nach Anspruch 6 aufweist. (17, 19) Tunnel nach Anspruch 24, wobei die Sprühköpfe (430a, 430b; 530a, 530b, 580a) in einer Anzahl von Abschnitten (483a, 483b; 583a, 583b) angeordnet sind, um voneinander unabhängig oder in Gruppen aktiviert zu werden, wobei jeder Abschnitt eine Anzahl von Sprühköpfen enthält. (17, 19) Tunnel nach Anspruch 24, wobei die bewegbare Einrichtung (6', 6'') einen vorspringenden Bereich (10A, 10A'') aufweist, der dazu eingerichtet ist, die Kraft auf die Verriegelung (14', 17', 14'', 17'') mittels des in einer Druckkammer (7', 7'') vorhandenen Fluiddrucks auszuüben, wobei die Druckkammer strömungsmäßig über einen Durchflusskanal (46', 46'') mit einer Steuerleitung (45', 45'') so verbunden ist, dass ein Löschmitteldruck in der Steuerleitung dazu eingerichtet ist, die auf die Verriegelung wirkende Kraft bereitzustellen. (17, 19) Tunnel nach Anspruch 24, wobei ein Teil der Sprühköpfe Sprinkler (530a, 530b, 530ab) sind, die ein durch Wärme zu aktivierendes Auslösemittel (18'') aufweisen, und ein Teil der Sprühköpfe (580a) keine durch Wärme zu aktivierenden Auslösemittel aufweisen, wobei die Deckel (13'') der Sprinkler in der Schutzposition dazu eingerichtet sind, die durch Wärme zu aktivierenden Auslösemittel gegen Wärme zu schützen, damit diese nicht exponiert sind und nicht auf Wärme ansprechen, sondern dazu eingerichtet sind, wenn die Deckel in die Freigabestellung verschoben werden, den Sprinkler in einen Bereitschaftsmodus zu versetzen, in der die durch Wärme zu aktivierenden Auslösemittel in Funktion sind, um in der Lage zu sein, auf Wärme reagieren zu können, und auf diese Weise eine Freigabe des entsprechenden Sprinklers ermöglichen und diesen in den aktiven Modus versetzen, in dem er Löschmittel versprüht. (19) Tunnel nach Anspruch 24, wobei ein Teil der Sprühköpfe (580a, 580b) ausgerichtet sind, um Löschmittel in dem oberen Bereich des Tunnels zu versprühen, während die übrigen Sprühköpfe (530a, 530b, 530ab) ausgerichtet sind, um Löschmittel in einem Bereich zu versprühen, der in dem Tunnel zentraler angeordnet ist. (19 bis 21)






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