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Dokumentenidentifikation DE60033591T2 22.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001031887
Titel Bilderzeugungsgerät mit Geschwindigkeitskontrolle auf Basis von Banddickeninformationen
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Matsui, Norio, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Munakata, Atsushi, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter derzeit kein Vertreter bestellt
DE-Aktenzeichen 60033591
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.02.2000
EP-Aktenzeichen 001037035
EP-Offenlegungsdatum 30.08.2000
EP date of grant 28.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse G03G 15/01(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Bilderzeugungsgerät nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 19, welches zum Beispiel aus dem Dokument JP 10186787 bekannt ist.

Stand der Technik

Ein nach dem elektrophotographischen Verfahren arbeitendes Bilderzeugungsgerät hat mehrere Bilderzeugungsabschnitt zur Erzeugung latenter Bilder auf den als Bildträgerelemente dienenden lichtempfindlichen Trommeln durch Nutzung von Licht, Magnetismus, elektrischen Ladungen oder auf andere Weise und Sichtbarmachen der latenten Bilder, eine Transportvorrichtung zum Transportieren eines Übertragungsmaterials zur Übertragungsstelle jedes Bilderzeugungsabschnitts und eine Fixiervorrichtung zum Fixieren des auf das Übertragungsmaterial übertragenen Bildes.

Als Übertragungsmaterialtransportvorrichtung wird oft ein bandförmiges Transportelement (nachfolgend einfach „Transportband" genannt) verwendet, welches das Übertragungsmaterial zur Übertragungsstelle und anschließend zur Fixiervorrichtung transportiert. Dabei wird das Übertragungsmaterial durch eine elektrostatische Anziehungskraft auf das Transportband gezogen.

Das Transportband ist über eine Antriebswalze (Antriebsdrehelement) und wenigstens eine Umlenkwalze (Umlenkdrehelement) gespannt und wird von der Antriebswalze bewegt.

Das über die Antriebswalze und die Umlenkwalze geführte Transportband wird mit einer konstanten Kraft vorgespannt und, ohne durchzuhängen, mit einer konstanten Geschwindigkeit vom vordersten zum hintersten Bilderzeugungsabschnitt bewegt.

Wie bereits erwähnt, wird das Übertragungsmaterial elektrostatisch auf das Transportband gezogen und in diesem Zustand zu jedem Bilderzeugungsabschnitt transportiert, um auf dieses das mit entsprechendem Farbtoner erzeugte Farbbild zu übertragen, und anschließend zur Fixiervorrichtung transportiert, um das Farbbild zu fixieren und ein Vollfarbenbild zu erhalten.

Das Transportband ist auch mit einer Abweichungsreguliervorrichtung ausgerüstet, welche das durch äußere Kräfte bei Langzeiteinsatz oder durch Papierstau verursachte Abheben des Transportbandes rechtwinklig zur Antriebsrichtung und somit das Heruntergleiten des Transportbandes von den Walzen verhindert.

Nachfolgend wird anhand von 23 der in einem herkömmlichen Bilderzeugungsgerät ablaufende Bilderzeugungsvorgang beschrieben. Das in 23 dargestellte Bilderzeugungsgerät ermöglicht die Erzeugung von Vollfarbenbildern.

In der Hauptbaugruppe dieses Bilderzeugungsgerätes sind die erste, die zweite, die dritte und die vierte Bilderzeugungseinheit Pa, Pb, Pc bzw. Pd hintereinander angeordnet. Unter diesen vier Bilderzeugungseinheiten Pa–Pd sind Kassetten 107a und 107b mit darin stapelbaren Aufzeichnungsmaterialien angeordnet. Das diesen Kassetten entnommene Aufzeichnungsmaterial wird über ein endloses Transportband 108 den Bilderzeugungseinheiten Pa–Pd und anschließend einer Fixiervorrichtung 111 zugeführt. Das Transportband 8 ist über eine Antriebswalze 110 und eine Umlenkwalze 109 gespannt. Die Umlenkwalze 109 ist mit einer Vorrichtung 109t zum Spannen des Transportbandes 8 und einer Abweichungsreguliervorrichtung (nicht dargestellt) versehen.

Das dünne Transportband 108 ist aus einem dielektrischen Material gefertigt und wird von der durch einen Motor 120, z.B. einen Schrittmotor angetriebenen Antriebswalze 110 in Pfeilrichtung A bewegt. Das der Kassette 107a oder 107b entnommene Aufzeichnungsmaterial wird paarig angeordneten Registrierwalzen 100 und vom Transportband den hintereinander angeordneten Bilderzeugungseinheiten Pa–Pd zugeführt. Die von den Bilderzeugungseinheiten Pa–Pd erzeugten Bilder der entsprechenden Farbe werden einander überlagert auf das vom Transportband 8 zugeführte Aufzeichnungsmaterial übertragen. Danach wird vom Transportband 108 das Aufzeichnungsmaterial zur Fixiervorrichtung 111 transportiert, um das auf diesem erzeugte Bild mit Toner zu fixieren und ein dauerhaftes Bild zu erhalten.

Die einzelnen Abschnitte dieses Bilderzeugungsgerätes werden nachfolgend detailliert beschrieben. Die Bilderzeugungseinheiten Pa–Pd haben im wesentlichen den gleichen Aufbau und weisen eine in Pfeilrichtung B in Drehung gesetzte lichtempfindlichen Trommel 101a, 101b, 101c bzw. 101d, eine Primärladevorrichtung 102a, 102b, 102c bzw. 102d zum gleichmäßigen Laden der Oberfläche der entsprechenden lichtempfindlichen Trommel 101, eine Entwickelvorrichtung 103a, 103b, 103c bzw. 103d zum Entwickeln des auf der entsprechenden lichtempfindlichen Trommel 101 erzeugten elektrostatischen, latenten Bildes, eine Übertragungsladevorrichtung 104a, 104b, 104c bzw. 104d zum Übertragen der mit Toner entwickelten Bilder auf das Übertragungsmaterial und eine Reinigungsvorrichtung 105a, 105b, 105c bzw. 105d zum Entfernen des auf der entsprechenden lichtempfindlichen Trommel 101 verbliebenen Toners auf, welche in Drehrichtung (Pfeilrichtung B) der jeweiligen lichtempfindlichen Trommel 101 um diese angeordnet sind. Über jeder lichtempfindlichen Trommel 101 ist ein optisches Belichtungssystem 106a, 106b, 106c bzw. 106d angeordnet.

In den Entwickelvorrichtungen 103a, 103b, 103c und 103d ist Toner der entsprechenden Farbe Gelb, (Y), Magenta (M), Zyan (C) bzw. Schwarz (K) gespeichert.

Wenn bei dem beschriebenen Vollfarbenbilderzeugungsgerät ein Aufzeichnungsmaterial auf das Transportband 108 geschoben wird, beginnt mit dem Bewegen des Bandes in Pfeilrichtung A die Bilderzeugung nacheinander auf den lichtempfindlichen Trommeln 101a101d. Das heißt, daß zuerst von der Bilderzeugungseinheit Pa ein gelbes Bild auf der lichtempfindlichen Trommel 101a, dann von der Bilderzeugungseinheit Pb ein magentafarbenes Bild auf der lichtempfindlichen Trommel 101b, danach von der Bilderzeugungseinheit Pc ein zyanfarbenes Bild auf der lichtempfindlichen Trommel 101c und schließlich von der Bilderzeugungseinheit Pd ein schwarzes Bild auf der lichtempfindlichen Trommel 101d erzeugt wird.

Das Übertragungsmaterial wird vom Transportband 108 unter die lichtempfindliche Trommel 101 der jeweiligen Bilderzeugungseinheit Pa–Pd transportiert, um das auf jeder dieser vier Trommeln erzeugte Tonerbild mittels der jeweiligen Ladevorrichtung 104 so auf das Übertragungsmaterial zu übertragen, daß die einzelnen Bilder einander überlagert werden. Anschließend wird das Transportband 108 weiter bewegt, um das Übertragungsmaterial zur Fixiervorrichtung 111 zu transportieren und das auf dieses übertragene Tonerbild zu fixieren. Dann wird das Übertragungsmaterial auf eine Ablage 112 geschoben.

Das Erzeugen latenter Bilder auf den lichtempfindlichen Trommeln 101a101d entsprechend den Bildinformationen sollte bei der idealen Geschwindigkeit des Transportbandes 108 erfolgen, um diese wie gewünscht auf das Übertragungsmaterial zu übertragen, jedoch verursachen zwei Dinge große Probleme, die ideale Transportgeschwindigkeit des Transportbandes 108, welche keinen Versatz zwischen den Bildern verursacht und somit eine gute Bildqualität gewährleistet, einzuhalten.

  • (1) Die Geschwindigkeit des vom Transportband 108 transportierten Übertragungsmaterials wird durch Unterschiede in der geometrischen Form der Antriebswalze 110 oder zwischen der Antriebswalze 110 und der Umlenkwalze 109 sequentiell verändert, so daß in Bewegungsrichtung des Transportbandes das auf dem Übertragungsmaterial sequentiell erzeugten Bild eine schlechte Qualität hat.

Wenn die Antriebswalze 110 mit einem Radius r mit einer vorbestimmten Winkelgeschwindigkeit W rotiert und das Transportband eine Dicke h hat, ergibt sich die Oberflächengeschwindigkeit V des Transportbandes aus der Gleichung V = (r + h/2)·w(1

Wenn die Antriebswalze 110 eine Exzentrizität &Dgr;r hat, ergibt sich die daraus resultierende Schwankung &Dgr;V der Transportgeschwindigkeit V aus der Gleichung &Dgr;Vw = &Dgr;rw·w(2).

Wenn durch Exzentrizität der Antriebswalze eine Geschwindigkeitsschwankung &Dgr;V verursacht wird, kommt es zu Überdekkungsfehlern bei dem erzeugten Bild, d.h. zu Farbüberdekkungsfehlern.

Da bei jeder Umdrehung einer exzentrischen Antriebswalze die Farbüberdeckungsfehler sich gleichen, kann zum Beispiel der Durchmesser der Antriebswalze dem Abstand zwischen den lichtempfindlichen Trommeln angepaßt werden, um das Auftreten von Farbüberdeckungsfehlern zu verhindern.

  • (2) Auch wenn die Dicke des Transportbandes 108 über dessen Umfang schwankt, ändert sich die Transportgeschwindigkeit wie im Falle einer exzentrischen Antriebswalze 110, so daß ein einzelnes Übertragungsmaterial bei der Bildübertragung nicht die Ideallage hat und demzufolge eine schlechte Bildqualität zu verzeichnen ist, wobei mit dem Übertragen von Bildern auf die nachfolgenden Übertragungsblätter die Bildqualität immer schlechter wird.

Wenn zum Beispiel angenommen wird, daß die Dicke h des Transportbandes über dessen Umfang L um &Dgr;h schwankt, die Antriebswalze 110 einen Radius r hat und mit einer konstanten Winkelgeschwindigkeit w dreht, schwankt die Bandgeschwindigkeit gemäß der Gleichung &Dgr;VL = &Dgr;hL·w(3).

Die Beziehung zwischen dem Schwanken der linearen Geschwindigkeit des von der Antriebswalze 110 bewegten Transportbandes und der positionellen Abweichung des erzeugten Bildes ist in 24 der beiliegenden Zeichnungen dargestellt.

Auf der Abszisse des in 24 gezeigten Diagramms ist die Zeit t, auf der Ordinate das Schwanken v der linearen Transportbandgeschwindigkeit aufgetragen; die kleinen Buchstaben y–k mit dem Index 1 kennzeichnen die Belichtungszeit, die großen Buchstaben Y–K mit dem Index 1 das Übertragen der Farbbilder auf das mit dem Bezugszeichen T1 gekennzeichnet erste Übertragungsmaterial. Die Lage der Bilder auf dem Übertragungsmaterial ist durch die Linien +++++ angedeutet und somit deutlich erkennbar.

Dieser Vorgang ist ein Einzelvorgang oder wird wiederholt durchgeführt, wobei die letzte Übertragung den Index n trägt. In 24 kennzeichnet das Bezugszeichen L die Umfangslänge des Transportbandes 108.

Die durch Dickeschwankung des Transportbandes 108 über dessen Umfang bewirkte Schwankung der Transportbandgeschwindigkeit verursacht eine positionelle Verschiebung der Tonerbilder zueinander (Farbüberdeckungsfehler), gekennzeichnet durch die Lage der Pfeile Y1–K1, und eine Verschiebung zwischen den Übertragungsblättern T, d.h. eine Verschiebung T1–T2 und T2–Tn, wobei der Abstand zwischen den mit +++++ gekennzeichneten Linien nicht gleich ist.

Die in 24 dargestellte durchgehende Linie L1 entspricht dem feinen wechselnden Schwanken der Transportbandgeschwindigkeit gemäß Punkt (1), die gestrichelte Linie L2 dem langgezogenen Schwanken der Transportbandgeschwindigkeit gemäß Punkt (2).

Im Dokument EP 0 818 917 ist ein Bilderzeugungsgerät offenbart, welches wenigstens eine Bilderzeugungsvorrichtung und ein rotierendes Bildträgerelement aufweist und mit welchem Tonerbilder unterschiedlicher Farbe erzeugt werden. Die Farbtonerbilder werden auf ein von einem endlosen Trägerelement bewegten Bildübertragungsmedium oder direkt auf das endlose Trägerelement übertragen. Das Bilderzeugungsgerät ist auch mit einer Mustererfassungsvorrichtung und einer Antriebssteuervorrichtung ausgerüstet. Die Mustererfassungsvorrichtung dient zum Erfassen eines auf dem endlosen Trägerelement erzeugten Farbüberdeckungsfehlermusters, die Antriebssteuervorrichtung zum separaten Steuern der Drehzahl des Bildträgerelements und des endlosen Bildträgerelements.

Im Dokument EP 0 860 748 sind ein Verfahren zum automatischen Korrigieren der Bildregistratur und eine nach diesem Verfahren arbeitendes Bildübertragungssystem offenbart, wobei das Bildübertragungssystem mehrere bewegbare Bilderzeugungsmedien aufweist, auf welchen entsprechend eines Seitenstartsignals ein Bild erzeugt wird. Die bewegbaren Bilderzeugungsmedien werden unabhängig voneinander angetrieben und die Takte der Seitenstartsignale und/oder die Geschwindigkeiten der Bilderzeugungsmedien werden gesteuert.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines Bilderzeugungsgerätes, bei welchem Farbüberdekkungsfehler eines auf ein Band oder ein von einem Band getragenes Aufzeichnungsmaterial übertragenen Bildes verhindert werden können.

Weitere Aufgaben der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen zu erkennen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

1 zeigt eine Schnittansicht wesentlicher Abschnitte eines erfindungsgemäßen Bilderzeugungsgerätes.

2 zeigt die Schnittansicht wesentlicher Abschnitte der Bilderzeugungseinheit des erfindungsgemäßen Bilderzeugungsgerätes.

3 zeigt in perspektivischer Darstellung die Übertragungseinheit des erfindungsgemäßen Bilderzeugungsgerätes.

4A zeigt in Diagrammform das Dickeprofil eines Bandes, 4B in Diagrammform das aus einer ungleichmäßigen Banddicke sich ergebende Geschwindigkeitsprofil.

5A zeigt in Diagrammform das Geschwindigkeitsprofil des Bandes, 5B in Diagrammform die diesem Profil gegenüber liegende Geschwindigkeitsprofilphase und 5C in Diagrammform die einander überlagerten Geschwindigkeitsprofile, welche sich gegenseitig aufheben.

6 zeigt den typischen Übertragungszustand bei der Ausführungsform 1, bei welcher keine positionelle Abweichung zu verzeichnen ist.

7 zeigt ein Verfahren zum Messen der Dicke eines im erfindungsgemäßen Bilderzeugungsgerät verwendeten Bandes.

8 zeigt ein Beispiel der ungleichmäßigen Banddicke.

9 zeigt extrahierte Banddickedaten.

10 zeigt berechnete Korrekturwerte zum Steuern der Bandgeschwindigkeit.

11 zeigt Geschwindigkeitsschwankungen nach Korrektur der Banddicke und Farbüberdeckungsfehler von einer idealen Position aus gesehen.

12 zeigt eine Verlängerung und Verkürzung von Bildern der entsprechenden Farbe bei Verwendung des in 8 dargestellten Bandes.

13 zeigt Farbüberdeckungsfehler bei Verwendung des in 8 dargestellten Bandes.

14 zeigt Farbüberdeckungsfehler bei Verwendung des in 8 dargestellten Bandes vor der Korrektur.

15 zeigt extrahierte Banddickedaten.

16 zeigt berechnete Korrekturwerte zum Steuern der Bandgeschwindigkeit.

17 zeigt Geschwindigkeitsschwankungen nach Korrektur der Banddicke und Farbüberdeckungsfehler von einer idealen Position aus gesehen.

18 zeigt die Verlängerung und Verkürzung von Bildern der entsprechenden Farbe bei Verwendung des in 8 dargestellten Bandes.

19 zeigt Farbüberdeckungsfehler bei Verwendung des in 8 dargestellten Bandes.

20 zeigt schematisch die Längsschnittansicht der Hauptbaugruppe eines Bilderzeugungsgerätes gemäß Ausführungsform 4 der vorliegenden Erfindung.

21 zeigt schematisch die Längsschnittansicht der Hauptbaugruppe eines Bilderzeugungsgerätes gemäß Ausführungsform 5 der vorliegenden Erfindung.

Die 22A, 22B, 22C und 22D zeigen vier typische Kombinationen der Ausgangsstellungsmarkierungen 22A, 22B und 22C auf dem Band.

23 zeigt ein Beispiel des allgemeinen Aufbaus eines Bilderzeugungsgerätes.

24 zeigt typische Überdeckungsfehler bei Bildern der entsprechenden Farben, verursacht durch Schwankungen in der Bandgeschwindigkeit.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Nachfolgend werden anhand der beiliegenden Zeichnungen einige Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.

(Ausführungsform 1)

1 zeigt schematisch den Aufbau eines Bilderzeugungsgerätes gemäß Ausführungsform 1 der vorliegenden Erfindung.

In 1 kennzeichnen die Bezugszeichen 10C, 10M, 10Y und 10K die Bilderzeugungsabschnitte für die entsprechende Farbe Zyan, Magenta, Gelb bzw. Schwarz, während das Bezugszeichen 8 ein Band zum Transportieren eines Aufzeichnungsmaterials kennzeichnet.

Das als Aufzeichnungsmaterial verwendete, in einer Kassette 1 gestapelte Aufzeichnungspapier wird von einer Zuführwalze 2 paarig angeordneten Transportwalzen 3 und von diesen paarig angeordneten Registrierwalzen 7 zugeführt. Schräg oder andersartig zugeführtes Aufzeichnungspapier wird von den paarig angeordneten Registrierwalzen 7 ausgerichtet und zeitbezogen zur Bilderzeugung auf das Transportband 8 geschoben. Das Transportband 8 ist aus Kunstharz gefertigt und wird von einer durch einen Motor 20 angetriebenen Walze 12bewegt. Die Bezugszeichen 11C, 11M, 11Y und 11K kennzeichnen Übertragungsladevorrichtungen zum Laden der Blattoberfläche, welche unter dem Transportband 8 angeordnet sind und zur Bildübertragung dienen.

Durch die von einer Originallesevorrichtung oder einer Ausgabeeinheit in Form eines Computers (beide nicht dargestellt) gesendeten Bildinformationssignale werden auf den als Bildträgerelemente verwendeten lichtempfindlichen Trommeln 13C, 13M, 13Y und 13K latente Bilder der entsprechenden Farbe erzeugt. Das von den paarig angeordneten Registrierwalzen 7 zugeführte Aufzeichnungspapier wird elektrostatisch auf das geladene Transportband 8 gezogen und von diesem unter die Bilderzeugungseinheiten 13C, 13M, 13Y und 10K bewegt.

Wie aus 2 hervor geht, ist jede dieser abnehmbar an der Hauptbaugruppe des Gerätes befestigten Bilderzeugungseinheiten 10 mit einer Ladevorrichtung 14, einer Entwickelvorrichtung 16 und einer Reinigungsvorrichtung 17 bestückt, wobei die von der Ladevorrichtung 14 geladene Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel 13 von der entsprechenden der an der Hauptbaugruppe fest installierten Belichtungsvorrichtungen 15 belichtet und das dabei erzeugte latente Bild anschließend von der Entwickelvorrichtung 16 zu einem Tonerbild entwickelt wird.

An den mit den Bezugszeichen 40Y40K gekennzeichneten Übertragungsstellen werden die Farbbilder nacheinander und einander überlagert auf das elektrostatisch gegen das Transportband 8 gezogene und von diesem transportierte Aufzeichnungspapier übertragen. Das mit den vier Farbbildern versehene Aufzeichnungspapier wird durch eine Ladevorrichtung 21 vom Transportband 8 getrennt und paarig angeordneten Fixierwalzen 18 und 19 zugeführt. Durch die von einer Heizeinheit (nicht dargestellt) erwärmte Fixierwalze 18 wird der Toner der jeweiligen Farbe zum Schmelzen gebracht und auf dem Aufzeichnungspapier fixiert. Damit ist das Farbbild fertig. Das Aufzeichnungspapier mit den von den paarig angeordneten Fixierwalzen 18 und 19 auf dessen Oberfläche fixierten Tonerbildern wird auf eine aus dem Gerät ragende Ablage 30 geschoben.

Wie aus 1 hervor geht, sind bei diesem Bilderzeugungsgerät die Bilderzeugungseinheiten auf der jeweiligen Achse 24Y24K der entsprechenden lichtempfindlichen Trommel positioniert, wobei der Abstand zwischen diesen (Abstand zwischen den Übertragungsstellen) etwa 96,13 mm beträgt.

Die Antriebswalze 12 hat einen Durchmesser von etwa 30,6 mm (Umfang 96,13 mm), so daß selbst dann, wenn durch eine Exzentrizität der Antriebswalze 12 die Lineargeschwindigkeit des Transportbandes 8 sich ändert, Farbüberdeckungsfehler nicht auftreten dürften. Bei dieser Ausführungsform hat das Transportband 8 einen Umfang von 1037 mm, beträgt die Umfangsgeschwindigkeit des Transportbandes 117 mm/s und die Zeit für einen ganzen Transportbandumlauf etwa 8,9 s.

3 zeigt die Transporteinheit dieses Bilderzeugungsgerätes in perspektivischer Darstellung. In 3 kennzeichnet das Bezugszeichen 20 den Bandantriebsmotor, zum Beispiel einen Schrittmotor, an welchen die Antriebswalze 12 direkt gekuppelt ist, um Übertragungsfehler im Antriebssystem auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die Antriebskraft des Motors 20 wird von einer Antriebsschaltung auf der Grundlage eines Frequenzsignals oder einer Kodierfrequenz, gesendet von einer in dieser angeordneten Kodiereinheit (1000 Impulse/Umdrehung), gesteuert.

Das Bezugszeichen 22 kennzeichnet eine auf den Endabschnitt des Transportbandes 8 gedruckte Markierung, deren Kante von einem an der Hauptbaugruppe befestigten Photosensor 23 vom Übertragungstyp erfaßt wird. Mit dem Erfassen diese Markierung wird die Ausgangsstellung des Transportbandes 8 erfaßt.

Während der Erzeugung eines Vollfarbenbildes wird bei Ablauf einer vorbestimmten Zeit ab dem Starten des Belichtens der lichtempfindlichen Trommel 13Y durch die Belichtungsvorrichtung 15Y das Belichten der lichtempfindlichen Trommel 13M durch die Belichtungsvorrichtung 15M gestartet. Im gleichen Zeitintervall erfolgt das Belichten der anderen Trommeln, so daß die Tonerbilder nacheinander auf das Aufzeichnungsmaterial übertragen werden können.

Das Transportband 8 wird im Schleudergießverfahren hergestellt, und vor dem Einsetzen in die Hauptbaugruppe eines Bilderzeugungsgerätes wird über dessen Gesamtlänge das Dikkeprofil (ungleichmäßige Dicke) gemessen und dieses Profil in einem als Speichervorrichtung dienenden ROM gespeichert. Es ist empirisch bekannt, daß bei einem nach diesen Verfahren hergestellten Transportband dessen Profil in beiden Außenabschnitten und im Mittelabschnitt sowie über den gesamten Umfang im wesentlichen ähnliche Form hat. Ein typisches Dickeprofil h1 über die Gesamtlänge (L) des Bandes ist in 4A dargestellt.

An Transportbändern mit diesem Profil wird an einer Stelle, an welcher das Dickeprofil über den gesamten Umfang eine ähnliche Phase zeigt, die Markierung 22 als Bezugsmarkierung angebracht, und diese Markierung kennzeichnet die Ausgangsstellung.

Die Bezugsstelle für die gesamte Umfangslänge des Transportbandes wird vom Sensor 23 erkannt und daraus der Basispunkt eines Umlaufs bestimmt.

Wenn ein Transportband, welches ein Dickeprofil h1 über den gesamten Umfang aufweist und mit der Ausgangsstellungsmarkierung 22 versehen ist, gegen ein anderes Transportband, welches ebenfalls ein Dickeprofil h1 über den gesamten Umfang aufweist und mit der Ausgangsstellungsmarkierung 22 versehen ist, ausgetauscht wird, kann auch die bei diesem Band bei einer Umdrehung der Antriebswalze 12 verursachte Geschwindigkeitsschwankung Vh im voraus berechnet werden. Ein Beispiel der Geschwindigkeitsschwankung Vh über einen vollen Umlauf (L) des Bandes ist in 4B dargestellt.

Somit wird die Antriebswalze 12, welche ursprünglich mit einer konstanten Drehzahl angetrieben werden sollte, mit einer der Geschwindigkeitsschwankung Vh entsprechenden Geschwindigkeitsschwankung Vm der entgegengesetzten Phase von der Ausgangsstellungsmarkierung 22 aus gesteuert angetrieben. Dadurch heben die beiden Geschwindigkeitsschwankungen Vh und Vm sich gegenseitig auf und die Lineargeschwindigkeit Vb auf dem Transportband 8 wird konstant, so daß auch das auf das Band gezogene Aufzeichnungsmaterial mit einer konstanten Geschwindigkeit transportiert wird. Die Verteilung dieser Geschwindigkeiten über einen Bandumlauf ist in den 5A, 5B und 5C dargestellt.

Nachfolgend wird beschrieben, wie die Antriebswalze 12 entsprechend der vom bekannten Dickeprofil über die Gesamtlänge des Bandes bewirkten Geschwindigkeitsschwankung ab dem Erfassen des Ausgangsstellungsmarkierung 22 auf die Geschwindigkeit Vm gebracht werden kann.

Wenn die Antriebswalze 12 über ein Getriebe oder einen Riemen geschwindigkeitsreduziert vom Motor 20 angetrieben werden soll, wird das Profil der Antriebsgeschwindigkeit Vm in Form eines Trapezes vorgegeben, d.h., der Motor 20 wird auf eine bestimmte Drehzahl beschleunigt, dreht dann über eine bestimmte Zeit mit konstanter Drehzahl und wird schließlich wieder abgebremst und zum Stillstand gebracht. Das wird auf die Weise realisiert, daß während des Beschleunigens des Motors über eine bestimmte Zeit eine Erhöhung der Impulsrate erfolgt, dann durch Beibehalten einer konstanten Impulsrate die Motordrehzahl und somit die Geschwindigkeit Vm konstant gehalten und schließlich während des Abbremsen bis zum Stillstand das dem zum Beschleunigen verwendeten Impulsratemuster entgegengesetzte Impulsratenmuster verwendet wird.

Auch wenn über ein Kodiergerät eine Rückkopplungssteuerung der Antriebsgeschwindigkeit erfolgen soll, wird dafür ein trapezförmiges Geschwindigkeitsprofil vorgegeben und die Steuerung entsprechend durchgeführt, um den Geschwindigkeitsunterschied zur trapezförmigen Geschwindigkeit zu eliminieren.

Wenn bei dieser Ausführungsform die Antriebswalze 12 anfänglich bei der genannten konstanten Impulsrate in Drehung gesetzt und die Ausgangsstellungsmarkierung 22 als Bezugsstellung erfaßt wird, ergibt sich aus dem vorher berechneten bekannten Dickeprofil über den gesamten Umfang des Transportbandes ein Geschwindigkeitsprofil ohne die Schwankungen Vh, wobei das Antriebsmotorsteuersignal bei einer auf dieses Profil bezogenen modulierten Impulsrate erzeugt und der Motor 20 zum Bewegen des Transportbandes auf der Grundlage dieses Steuersignals gesteuert wird, so daß die Geschwindigkeit Vb des Transportbandes schwankungsfrei gemacht werden kann. Mit anderen Worten, die Drehzahl des Motors 20 wird auf der Grundlage der im ROM gespeicherten Banddickedaten von einer als Steuervorrichtung dienenden CPU gesteuert.

Das Ergebnis ist in 6 dargestellt, woraus hervor geht, daß die Stellen mit der Markierung + bei Y(1 – n)–K(1 – n) und die Abstände zwischen diesen auf dem gleichen Aufzeichnungsmaterial T1–Tn einander gleichen und die Markierungen + auf den zahlreichen Aufzeichnungsmaterialien T1–Tn in gleichen Abständen und an den gewünschten Stellen aufgezeichnet werden können, so daß keine Farbüberdeckungsfehler entstehen.

Die Stellung (Phase) des Transportbandes 8 wird auf die nachfolgend beschriebene Weise erfaßt.

Nach dem Erfassen der Ausgangsstellung des Transportbandes 8 zu einem bestimmten Zeitpunkt werden für einen Umlauf des Transportbandes 8 die Impulse des im Motor integrierten Kodiergerätes gezählt und daraus wird die Phase des Transportbandes 8 erkannt. Wenn das Transportband 8 einen Umlauf gemacht hat, wird die Markierung 22 erneut erfaßt, die Impulszählung zurückgestellt und erneut gezählt. Dadurch wird ein Anhäufen kleiner Fehler über einen langen Zeitraum und somit das Nichterfassen der Phase des Transportbandes 8 verhindert.

(Ausführungsform 2)

Diese Ausführungsform ist der Ausführungsform 1 ähnlich, unterscheidet sich von jener aber darin, daß die Dickedaten des Transportbandes 8 in dessen Umfangsrichtung separat gemessen werden und die CPU auf dieser Grundlage die Geschwindigkeit des Transportbandes 8 steuert.

Zuerst wird das Messen der Banddickedaten des Transportbandes 8, die Verwendung eines nach einem bestimmten Verfahren erhaltenen Korrekturwertes im Gerät und die Dateneingabe beschrieben. Der genannte Korrekturwert kann zum Beispiel während der Transportbandherstellung aus den dabei gemessenen Banddickedaten von einem Computer ermittelt werden, doch bei dieser Ausführungsform wird der Korrekturwert während des Eingebens der ungleichmäßigen Banddickedaten ins Gerät ermittelt (die Bilderzeugung wird dadurch nicht beeinträchtigt).

Das Verfahren zum Messen der Dicke des Transportbandes 8 über einen Bandumlauf ab der als Bezug dienenden Ausgangsstellung 22 ist schematisch in 7 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform werden während des Bewegens des Transportbandes 8 mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit mit einem Laser-Verschiebungsmeßgerät 25 in Abständen von jeweils 1 mm an 1037 Punkten Messungen durchgeführt.

Anschließend wird aus den Dickedaten der 16 Blöcke, in welche der Umfang des Transportbandes 8 unterteilt ist, ein Durchschnittswert gebildet, für jeden Block ein repräsentativer Wert ermittelt und die Differenz zwischen dem jeweiligen repräsentativen Wert und dem Durchschnittswert berechnet.

Die Banddickedaten können auch an einer anderen Stelle als der bezüglich der spezifizierten Ausgangsstellung genannten Stelle gemessen werden.

Je feiner der Umfang des Transportbandes unterteilt ist (bei dieser Ausführungsform sind es 1037 Stellen), desto besser die Korrekturgenauigkeit der Farbüberdeckungsfehler, doch daraus ergibt sich ein Problem dahingehend, daß das Eingeben der Dickedaten in das Gerät schwierig ist und eine große Speicherkapazität benötigt wird.

Wie bereits erwähnt, wird bei dieser Ausführungsform das Transportband 8 in 16 Blöcke unterteilt, wobei die in diesen gemessenen Dickedaten direkt gespeichert werden und auf deren Grundlage die Geschwindigkeit des Transportbandes 8 gesteuert wird; dabei werden die steuerbare Auflösungsleistung der Geschwindigkeit des Motors 20, die Belastung der CPU während der Bilderzeugung, die Korrekturgenauigkeit der Farbüberdeckungsfehler, die genannten Nachteile usw. in Betracht gezogen. Aus den in 8 dargestellten Meßdaten wurden die in 9 dargestellten sechzehn Daten extrahiert.

Wenn beim Bilderzeugungsgerät dieser Ausführungsform das Transportband 8 ausgetauscht werden muß, gibt eine verantwortliche Wartungsperson die sechzehn Dickedaten des neuen Bandes in die Speichervorrichtung (ROM) des Gerätes ein. Das erfolgt, wenn das Gerät nicht betrieben wird. Das Berechnen des Geschwindigkeitskorrekturparameters wird nachfolgend beschrieben.

Die ungleichmäßige Banddicke ergibt eine wellenförmige Kurve, welche jener ähnlich ist, die aus der Erhöhung und der Verringerung der linearen Bewegungsgeschwindigkeit des Transportbandes, verursacht durch eine Exzentrizität (Radiusänderung) der Antriebswalze 12, resultiert. Wenn die durchschnittliche Konstruktionsdicke des Transportbandes durch T, die Banddickenabweichung durch &Dgr;t und der effektive Antriebsradius durch R ausgedrückt wird, hat die Änderung des Radius bis zur Mitte der Banddicke die Größe (&Dgr;t/2)/(R + T12), so daß bei einer vorgesehenen linearen Bandgeschwindigkeit V deren Abweichung &Dgr;v sich aus der Gleichung &Dgr;v = V × (&Dgr;t/2)/(R + T/2) ergibt.

Hier wird ein Fall, bei welchem die durchschnittliche Dicke des Transportbandes 8 über dessen Umfang vom konstruktiven Mittelwert abweicht, oder auch ein Fall, bei welchem der Radius der Abtriebswalze 12 vom konstruktiven Wert abweicht, angenommen, und die in beiden Fällen bewirkte Erhöhung oder Verringerung der durchschnittlichen Bandgeschwindigkeit wird durch Korrigieren des Zeitpunktes für das Belichten durch die jeweilige Belichtungsvorrichtung 15Y15K der entsprechenden Bilderzeugungseinheit 10Y10K ausgeglichen.

Das heißt, der Zweck dieser Ausführungsform besteht im Korrigieren der bei einem Umlauf des Transportbandes mit ungleichmäßiger Dicke auftretenden Farbüberdeckungsfehler, wobei der allgemeinen Abweichung in der Dicke des Transportbandes 8 und im Radius der Antriebswalze 12 keine Beachtung geschenkt wird.

Ein das Schwanken der Transportbandgeschwindigkeit beeinflussender Faktor ist die Exzentrizität der Antriebswalze 12, doch da in Bewegungsrichtung des Transportbandes 8 der Abstand zwischen den Bilderzeugungseinheiten 10 (Abstand zwischen 40Y und 40M, zwischen 40M und 40C und Abstand zwischen 40C und 40K) so ausgewählt wurde, daß dieser im wesentlichen dem Umfang der Antriebswalze 12 entspricht, spielt die Exzentrizität keine Rolle. Dieser Abstand ist jedoch nicht auf die genannte Größe beschränkt, sondern kann auch als mehrmehrfaches Ganzes des Antriebswalzenumfangs ausgewählt werden.

Bei dieser Ausführungsform sendet der im Motor 20 zum Antreiben des Transportbandes integrierte Kodierer 1000 Impulse pro Umdrehung, während die Steueruhrfrequenz 10 MHz beträgt. Demzufolge hat der Motor 20, welcher während der Bilderzeugung mit einer Drehzahl von 73 U/min dreht, eine Geschwindigkeitssteuerungsauflösung von etwa 14 &mgr;m/s, so daß bei Multiplikation dieser Auflösung mit der Zeit, in welcher das Band die Teilung passiert, eine Überdeckungsfehlerkorrekturauflösung von 7,76 &mgr;m sich ergibt.

Nachfolgend wird erläutert, woraus die Geschwindigkeitssteuerungsauflösung von etwa 14 &mgr;m/s sich ergibt.

Wenn das Band mit einer Geschwindigkeit von 117 mm/s (bei 73 U/min) bewegt wird, erzeugen die im Kodierer vorhandenen Schlitze Impulse bei einer Frequenz von 1216,7 Hz (73/60 × 1000). Das heißt, daß pro Sekunde 1216,7 Impulse gesendet werden. Da andererseits die Steueruhrfrequenz 10 MHz beträgt, kann die Passierzeit der Kodiergerätschlitze mit einer Zeitgenauigkeit von 1/10000000 s erfaßt (und theoretisch gesteuert) werden.

Aus der Größe 1/1216,7 s (bei einer Bandgeschwindigkeit von 117 mm/s und der Steuergenauigkeit von 1/10000000 s ergibt sich die Beziehung 117:1/1216,7 = X:1/10000000.

Daraus kann X berechnet werden, d.h. X = 117 × (1/10000000)/(1/1216,7) = 0,0142.

Daraus kann die Größe von etwa 14 &mgr;m/s abgeleitet werden.

Es gibt zwei Verfahren, den Korrekturwert zu erhalten, wobei der nach dem zweiten Verfahren ermittelte Korrekturwert eine bessere Korrektur ergibt.

  • (1) Das Korrigieren erfolgt im Bereich der Geschwindigkeitskorrekturauflösung, so daß die Geschwindigkeitsschwankung des Transportbandes 8 auf etwa Null gebracht werden kann.
  • (2) Die kumulativen Überdeckungsfehler werden nacheinander aus der Geschwindigkeitsschwankung des Transportbandes 8 berechnet und das Korrigieren erfolgt im Bereich der Überdeckungsfehlerkorrekturauflösung (= Geschwindigkeitskorrekturauflösung), so daß der kumulative Überdeckungsfehler auf etwa Null gebracht werden kann.

10 zeigt den bei dieser Ausführungsform nach dem Verfahren (2) aus der repräsentativen Banddicke an 16 Stellen des Transportbandes 8 berechneten Korrekturwert. Somit ergeben sich beim Bewegen des Transportbandes 8 sechzehn Geschwindigkeitssteuerparameter.

Der Korrektur +2 bedeutet eine Erhöhung der Steuerungszielgeschwindigkeit um zwei Schritte des Auflösungsvermögens, der Korrekturwert –1 eine Verringerung der Steuerungszielgeschwindigkeit um einen Schritt des Auflösungsvermögens.

Die auf diese Weise erhaltenen Korrekturwerte der Steuerungszielgeschwindigkeit werden in die Speichervorrichtung des Gerätes neu eingespeichert.

Wie bereits erwähnt, wird bei diesem Gerät die Markierung 22 erfaßt, wodurch Phaseninformationen zum Transportband erhalten werden. Mit dem erhaltenen Korrekturwert ist es möglich, während der Bilderzeugung eine der ungleichmäßigen Banddicke zuzuschreibenden Abweichung des Transportbandes 8 von der Idealstelle durch Antreiben der Antriebswalze 12 mit der Korrekturgeschwindigkeit, welche auf die entsprechende der 16 Flächen (nachfolgend „Blöcke" genannt) des Transportbandes zutrifft, zu minimieren.

11 zeigt die Geschwindigkeitsschwankung des Transportbandes 8 nach Durchführung der beschriebenen Korrektur und die daraus resultierende Überdeckungsabweichung auf dem Transportband 8.

12 zeigt den Farbüberdeckungsfehler bei einem erzeugten Bild bei durchgeführter Korrektur der Bandbewegung gemäß 8. 13 zeigt eine Tafel, welche um den aus den vier entferntesten Linien in 12 erzeugten Abstand in Y-Richtung neu geschrieben wurde.

Wie aus 13 hervor geht, beträgt nach Durchführung der Korrektur der Farbüberdeckungsfehler über die gesamte Bildfläche 13 &mgr; oder weniger und ist somit viel kleiner als jener ohne Korrekturdurchführung, welcher 40 &mgr; beträgt, zu erkennen aus 14.

Bei dieser Ausführungsform werden die Informationen zur ungleichmäßigen Dicke des Transportbandes 8 in Form von nur 16 getrennten Daten gegeben, so daß die Speichervorrichtung des Gerätes auch nur eine kleine Speicherkapazität benötigt, Doch schon mit diesen wenigen Daten kann eine große Korrekturwirkung erzielt werden.

Die bei dieser Ausführungsform zur Steuerung der Farbüberdeckungsfehlerkorrektur verwendeten 16 Banddickedaten stellen aber keine Beschränkung dar. Die Drehzahlkorrektursteuerung der Antriebswalze sollte auf der Grundlage von wenigstens zwei Dickedaten zum verwendeten Aufzeichnungsmaterial erfolgen, und in Übereinstimmung mit diesen Daten kann die Anzahl an Dickedaten der in verschiedenen Geräten verwendeten Bänder bestimmt werden.

(Ausführungsform 3)

Nachfolgend wird eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Der Grundaufbau dieser Ausführungsform ist der vorhergehenden Ausführungsform ähnlich, so daß auf den Bilderzeugungsvorgang und das Verfahren zum Erfassen der Phase des Transportbandes 8 nicht eingegangen wird.

Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausführungsform 2 darin, daß dann, wenn der Geschwindigkeitskorrekturwert des Transportbandes 8 aus der ungleichmäßigen Banddicke erhalten werden soll, die Korrektur im Bereich der Geschwindigkeitskorrekturauflösung durchgeführt wird, aus welcher die Geschwindigkeitsschwankung des Transportbandes 8 angenähert Null werden kann.

Bei dieser Ausführungsform wird die Geschwindigkeitsschwankung aus der Dicke des Transportbandes 8 berechnet und innerhalb des Bereiches des Steuerungsauflösungsvermögens auf etwa Null gebracht wird, wenn dieses über dem steuerbaren Geschwindigkeitsauflösungsvermögen liegt.

15 zeigt die aus der repräsentativen Dicke des Transportbandes 8 berechnete Geschwindigkeitsschwankung, wobei das gleiche Transportband wie bei der vorhergehenden Ausführungsform verwendet wird und dieses ebenfalls in 16 Blöcke unterteilt ist.

Da das Auflösungsvermögen beim Steuern des das Transportband 8 bewegenden Motors 20 etwa 14 &mgr;/s beträgt und somit dem vorhergehenden entspricht, wird die Steuerungszielgeschwindigkeit so geändert, daß bei diesem Auflösungsvermögen die Geschwindigkeitsschwankung nach Durchführung der Steuerung annähernd auf Null gebracht werden kann.

16 zeigt die Geschwindigkeitskorrekturgrößen für jeden Block des bewegten Transportbandes.

17 zeigt die Geschwindigkeitsschwankung des Transportbandes 8 nach Durchführung der Korrektur und die Abweichung von der Idealstellung auf dem Band.

18 zeigt die Verlängerung und Verkürzung jedes Farbbereichs des erzeugten Bildes und 19 eine Tafel, bei dem von den vier entferntesten Linien in 18 erzeugten Abstand in Y-Richtung neu geschrieben wurde.

Wie aus 19 hervor geht, beträgt der maximale Farbüberdeckungsfehler bei einem erzeugten Bild etwa 16 &mgr; und ist demzufolge kleiner als 40 &mgr;, welche sich wie in 14 dargestellt ohne Korrektur ergeben.

(Ausführungsform 4)

20 zeigt schematisch die Längsschnittansicht der Hauptbaugruppe eines Bilderzeugungsgerätes gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Wie aus 20 hervor geht, werden bei diesem Bilderzeugungsgerät von dessen Bilderzeugungseinheiten 10Y10K Bilder der entsprechenden Farbe auf einem Übertragungszwischenband erzeugt und diese gemeinsam auf ein Aufzeichnungsmaterial übertragen.

Der Abstand zwischen den Bilderzeugungseinheiten 10Y10K, der Durchmesser der Antriebswalze 304 für das Übertragungszwischenband sowie der Grundaufbau und die Wirkungsweise des Bilderzeugungsgerätes entsprechen jenen der vorhergehenden Ausführungsform, so daß auf eine erneute Beschreibung verzichtet und nur auf Unterschiede zwischen dieser Ausführungsform und der vorhergehenden Ausführungsform eingegangen wird.

Entsprechend den von einem Originallesegerät oder einem Ausgabegerät in Form eines Computers (beide nicht dargestellt) gesendeten Bildinformationssignalen werden auf den lichtempfindlichen Trommeln 306Y, 306M, 306C und 306K latente Bilder der entsprechenden Farbe erzeugt und diese anschließend entwickelt. Diese Bilder werden von Übertragungsvorrichtungen 306Y, 306M, 306C und 306K nacheinander auf ein Übertragungszwischenband 301 übertragen (Primärübertragung), um auf diesem schließlich ein Vollfarbenbild zu erzeugen.

Synchron zur dieser Bilderzeugung wird ein den paarig angeordneten Registrierwalzen 309 zugeführtes Aufzeichnungsmaterial von diesen ausgerichtet oder korrigiert und zu einem vorbestimmten Zeitpunkt zu einem Sekundärübertragungsabschnitt transportiert. In diesem Sekundärübertragungsabschnitt wird von einer Walze 303 und einer dieser gegenüber angeordneten Ladeeinheit 311 das auf dem Zwischenband 301 erzeugte Vollfarbenbild elektrostatisch auf das Aufzeichnungsmaterial übertragen.

Nach der Sekundärübertragung wird von einem Transportband 312 das Aufzeichnungsmaterial paarig angeordneten Fixierwalzen 316 zugeführt. Die von Heizelementen (nicht dargestellt) erwärmten Fixierwalzen 316 bringen die verwendeten Farbtoner zum Schmelzen und fixierten diese auf dem Aufzeichnungsmaterial, wodurch das Farbbild fertiggestellt ist. Das Aufzeichnungsmaterial mit den von den paarig angeordneten Fixierwalzen 316 auf diesem fixierten Tonerbildern wird aus dem Bilderzeugungsgerät geschoben.

In diesem Bilderzeugungsgerät werden die von den an unterschiedlichen Stellen angeordneten Bilderzeugungseinheiten 10Y10K erzeugten Bilder einander überlagert auf das Zwischenband 301 übertragen, um ein Vollfarbenbild zu erhalten, so daß bei Geschwindigkeitsschwankungen des Übertragungszwischenbandes 301 ähnliche Probleme wie bei der vorhergehenden Ausführungsform auftreten. Um die der ungleichmäßigen Dicke des Übertragungszwischenbandes 301 zuzuschreibenden Farbüberdeckungsfehler zu verringern, ist das Bilderzeugungsgerät dieser Ausführungsform mit einem Sensor 340 zum Erfassen einer Markierung 330 auf dem Übertragungszwischenband 301 während der Bilderzeugung und zum Erfassen der Phase dieses Bandes sowie mit einem ROM zum Speichern der Dickedaten des Übertragungszwischenbandes 301 ausgerüstet. Während der Bilderzeugung wird auf der Grundlage der gespeicherten Dickedaten und in Übereinstimmung mit der Bandphase die Geschwindigkeit des Übertragungszwischenbandes 301 gesteuert und dadurch der Farbüberdeckungsfehler auf dem Übertragungszwischenband 301 oder des auf diesem erzeugten Bildes verringert.

(Ausführungsform 5)

21 zeigt schematisch die Längsschnittansicht der Hauptbaugruppe eines Bilderzeugungsgerätes gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.

Wie aus 21 hervor geht, werden bei diesem Bilderzeugungsgerät von Bilderzeugungseinheiten 10Y10K Bilder der entsprechenden Farbe auf einem lichtempfindlichen Band 401 erzeugt und diese gemeinsam auf ein Aufzeichnungsmaterial übertragen.

Der Abstand zwischen benachbarten Bilderzeugungseinheiten 10, der Durchmesser der Antriebswalze 404 für das lichtempfindliche Band 401 sowie der Grundaufbau und die Wirkungsweise entsprechen jenen der vorhergehenden Ausführungsform, so daß auf eine erneute Beschreibung verzichtet und nur auf den Bilderzeugungsvorgang detailliert eingegangen wird.

Entsprechend den von einem Originalbildlesegerät oder einem Ausgabegerät in Form eines Computers (beide nicht dargestellt) gesendeten Bildinformationssignalen werden auf dem lichtempfindlichen Band 401 latente Bilder der entsprechenden Farben erzeugt und diese dann nacheinander entwickelt, um ein Vollfarbenbild auf diesem zu erhalten.

Synchron zur Bilderzeugung wird ein den paarig angeordneten Registrierwalzen 410 zugeführtes Aufzeichnungsmaterial von diesen ausgerichtet oder korrigiert und zu einem vorbestimmten Zeitpunkt zu einem Übertragungsabschnitt transportiert. In diesem Übertragungsabschnitt wird von einer Walze 403 und einer dieser gegenüber angeordneten Ladeeinheit 412 das auf dem lichtempfindlichen Band 401 erzeugte Vollfarbenbild elektrostatisch auf das Aufzeichnungsmaterial übertragen.

Nach der Übertragung wird von einem Transportband 413 das Aufzeichnungsmaterial paarig angeordneten Fixierwalzen 417 zugeführt. Die von Heizelementen (nicht dargestellt) erwärmten Fixierwalzen 417 bringen die verwendeten Farbtoner zum Schmelzen und fixierten diese auf dem Aufzeichnungsmaterial, wodurch das Farbbild fertiggestellt ist. Das Aufzeichnungsmaterial mit den von den paarig angeordneten Fixierwalzen 316 auf diesem fixierten Tonerbildern wird aus dem Bilderzeugungsgerät geschoben.

In diesem Bilderzeugungsgerät werden die von den an unterschiedlichen Stellen angeordneten Bilderzeugungseinheiten erzeugten Bilder einander überlagert auf das lichtempfindliche Band 401 übertragen, um ein Vollfarbenbild zu erhalten, so daß bei Geschwindigkeitsschwankungen des Bandes 401 ähnliche Probleme wie bei der vorhergehenden Ausführungsform auftreten. Um die der ungleichmäßigen Dicke des lichtempfindlichen Bandes 401 zuzuschreibenden Farbüberdeckungsfehler der auf das Band übertragenen Bilder zu verringern, ist das Bilderzeugungsgerät dieser Ausführungsform mit einem Sensor 440 zum Erfassen einer Markierung 430 auf dem lichtempfindlichen Band 401 während der Bilderzeugung und zum Erfassen der Phase dieses Bandes sowie mit einem ROM zum Speichern der Dickedaten des lichtempfindlichen Bandes 401 ausgerüstet. Während der Bilderzeugung wird auf der Grundlage der gespeicherten Dickedaten und in Übereinstimmung mit der Bandphase die Geschwindigkeit des lichtempfindlichen Bandes 401 gesteuert und dadurch der Farbüberdeckungsfehler auf dem lichtempfindlichen Band 401 oder des auf dieses übertragenen Bildes verringert.

(Ausführungsform 6)

Nachfolgend wird anhand der 22A, 22B, 22C und 22D eine sechste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Bei dieser Ausführungsform ist das Transportband 8 an N Stellen mit Markierungen versehen, welche der Ausgangsstellungsmarkierung 22 ähnlich sind, so daß die Möglichkeit besteht, andere Daten als Positionsdaten, zum Beispiel die Grobklassifizierung des Dickeprofils betreffende Daten zum Steuern eines Roboters zu erhalten.

Bei diesen Markierungen handelt es sich um drei Markierungen 22A, 22B und 22C, aus denen vier Arten Informationen ermittelt werden können, zum Beispiel durch Kombination eines Falls, bei welchem der Markierungsreflexionspegel hoch ist, mit einem Fall, bei welchem der Markierungsreflexionspegel niedrig ist. Anzumerken ist, daß die Markierung 22A viele unfehlbare Informationen liefert.

Die vier Kombinationen sind in den 22A bis 22D dargestellt, von denen 22A die Kombination 22A Hoch, 22B Niedrig und 22C Niedrig, 22B die Kombination 22A Hoch, 22B Niedrig und 22C Hoch, 22C die Kombination 22A Hoch, 22B Hoch und 22C Niedrig und 22D die Kombination 22A Hoch, 22B Hoch und 22C Hoch zeigt.

Ausführungsform 7)

Bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen gibt die Bedienperson des Bilderzeugungsgerätes oder eine verantwortliche Wartungsperson die auf einem Anhänger am Band vermerkten Banddickedaten über ein Flüssigkristallanzeigepaneel in den ROM des Gerätes ein und erneuert die Dickedaten mittels einer CPU, jedoch stellt diese Art keine Beschränkung dar, denn es kann auch ein Strichcode (welcher die Dickedaten repräsentiert) auf den Endabschnitt des Bandes (Abschnitt außerhalb des Bilderzeugungsbereiches) geschrieben und dieser von einer an das Gerät angeschlossenen Strichcodeleseeinheit eingelesen werden.

Wie bereits erwähnt, können bei Austausch des Bandes die im ROM gespeicherten Dickedaten durch die Dickedaten des neu installierten Bandes ersetzt werden, so daß auch die Geschwindigkeit des neuen Bandes gut steuerbar ist.

Außer den Dickedaten des Bandes kann auch dessen Seriennummer eingegeben werden, um die einzelnen Bänder voneinander zu unterscheiden.

Bei den beschriebenen Ausführungsformen wird als Antriebsmotor für die Antriebswalze ein Schrittmotor verwendet, obwohl zum Beispiel auch ein Gleichstromservomotor verwendet werden kann.

Bei den beschriebenen Ausführungsformen liest der Computer (CPU) des Bilderzeugungsgerätes den in einem Speichermedium gespeicherten Softwarecode und die in der Speichereinheit gespeicherten oder bei Bandaustausch neu eingegebenen Banddickedaten und führt auf der Grundlage der gelesenen Daten das Steuern der Antriebswalzendrehzahl durch.

In diesem Fall verwirklicht der aus dem Speichermedium gelesene Programmcode selbst die neue Funktion der Erfindung, während das Speichermedium mit dem in diesem gespeicherten Programmcode die vorliegende Erfindung darstellt.

Als Speichermedium, welcher den Programmcode liefert, kann zum Beispiel eine Floppy-Diskette, eine Festplatte, eine optische Diskette, eine magnetoptische Diskette, ein CD-ROM, ein CD-R, ein Magnetband, eine Schlafspeicherkarte, ein ROM, eine DVD oder ein ähnliches Medium verwendet werden.

Die vorliegende Erfindung bezieht auch den Fall ein, bei welchem während Durchführung des Programms gemäß dem Programmcode durch den Computer des Bilderzeugungsgerätes nicht nur die Drehzahl der Antriebswalze gesteuert wird, sondern auf der Grundlage der im Programmcode gegebenen Instruktionen ein Computerarbeitssystem Teil der oder die gesamte Verarbeitung durchführt und die Funktion der beschriebenen Ausführungsformen sich aus dem Verarbeiten ergibt.

Die vorliegende Erfindung bezieht auch den Fall ein, bei welchem der aus dem Speichermedium gelesene Programmcode in einen in einer Funktionserweiterungsschaltung oder in einer an den Computer angeschlossenen Funktionserweiterungseinheit angeordneten Speicher geschrieben wird und dann auf der Grundlage der gegebenen Instruktionen des Programmcodes eine CPU in der Funktionserweiterungsschaltung oder in der Funktionserweiterungseinheit einen Teil der oder die gesamte tatsächliche Verarbeitung durchführt und die Funktion der beschriebenen Ausführungsformen sich aus dem Verarbeiten ergibt.

Auch der im Computer des Bilderzeugungsgerätes installierte Programmcode zur Realisierung der Funktionsverarbeitung der vorliegenden Erfindung durch den Computer verwirklicht die vorliegende Erfindung. Das heißt, daß auch das Computerprogramm zur Verwirklichung der Funktionsverarbeitung dieser Erfindung zum Geltungsbereich der Ansprüche dieser Erfindung gehört.


Anspruch[de]
Bilderzeugungsgerät, welches aufweist:

mehrere Bildträgerelemente (13C, 13M, 13Y, 13K),

Bilderzeugungsvorrichtungen (10C, 10M, 10Y, 10K) zur Erzeugung von Bildern unterschiedlicher Farbe auf dem jeweiligen Bildträgerelement (13C, 13M, 13Y, 13K),

ein Transportband (8) zum Aufnehmen und Transportieren eines Aufzeichnungsmaterials,

eine Antriebswalze (12) zum Übertragen der Antriebskraft auf das Transportband (8), wobei die von den Bilderzeugungsvorrichtungen (10C, 10M, 10Y, 10K) auf den Bildträgerelementen (13C, 13M, 13Y, 13K) erzeugten Bilder unterschiedlicher Farbe einander überlagert auf das vom Transportband (8) zugeführte Aufzeichnungsmaterial übertragen werden, und

eine Steuervorrichtung zum Steuern der Drehzahl der Antriebswalze (12), dadurch gekennzeichnet, daß

die Steuervorrichtung so konfiguriert ist, um die Drehzahl der Antriebswalze (12) auf der Grundlage von Dickedaten des Transportbands (8) in dessen Bewegungsrichtung zu steuern.
Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 1, welches außerdem eine Speichervorrichtung zum Speichern der Dickedaten des Transportbandes (8) aufweist. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 2, welches außerdem eine Erfassungsvorrichtung (23) zum Erfassen einer vorbestimmten Stelle (22) des Transportbandes (8) aufweist. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 3, wobei die Steuervorrichtung entsprechend konfiguriert ist, die Drehzahl der Antriebswalze (12) auf der Grundlage der in der Speichervorrichtung gespeicherten Dickedaten und des Erfassungsergebnisses der Erfassungsvorrichtung (23) zu steuern. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 4, wobei die Speichervorrichtung geeignet ist, die an einer festgelegten Stelle des Transportbandes (8) in dessen Bewegungsrichtung gemessenen Dickedaten als Bezugsdaten zu speichern. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 5, wobei in Bewegungsrichtung des Transportbandes (8) die vorbestimmte Stelle und die festgelegte Stelle an diesem einen vorbestimmten Abstand zueinander haben. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 4, wobei die Speichervorrichtung geeignet ist, die an der vorbestimmten Stelle in Bewegungsrichtung des Transportbandes (8) an diesem gemessenen Dickedaten als Bezugsdaten zu speichern. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 3, welches außerdem eine Antriebsquelle (20) zum Antreiben der Antriebswalze (12) aufweist. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 8, wobei die Steuervorrichtung entsprechend konfiguriert ist, die Antriebsquelle (20) auf der Grundlage der in der Speichervorrichtung gespeicherten Dickedaten und des Erfassungsergebnisse der Erfassungsvorrichtung (23) zu steuern. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 8, wobei die Antriebsquelle (20) durch Änderung der Rate der auf diese aufgebrachten Impulse gesteuert wird. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 10, wobei die Steuervorrichtung entsprechend konfiguriert ist, die Antriebsfrequenz der Antriebsquelle (20) auf der Grundlage der in der Speichervorrichtung gespeicherten Dickedaten und des Erfassungsergebnisses der Erfassungsvorrichtung zu steuern. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 1, welches außerdem eine Walze zum Spannen des Transportbandes (8) aufweist. Bilderzeugungsgerät gemäß einem der Ansprüche 2 bis 12, wobei die Steuervorrichtung entsprechend konfiguriert ist, die Drehzahl der Antriebswalze (12) auf der Grundlage von wenigstens zwei in der Speichervorrichtung gespeicherten Informationen zum Transportband (8) in dessen Bewegungsrichtung zu steuern, um auf einem einzelnen Aufzeichnungsmaterial ein Bild zu erzeugen. Bilderzeugungsgerät gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, welches außerdem

mehrere Belichtungsvorrichtungen (15) zum Belichten der geladenen Oberfläche des entsprechenden Bildträgerelements (13C, 13M, 13Y, 13K) zwecks Erzeugung eines latenten Bildes auf dieser und

mehrere Entwickelvorrichtungen (16) zum Entwickeln des von der entsprechenden Belichtungsvorrichtung (15) auf dem entsprechenden Bildträgerelement (13C, 13M, 13Y, 13K) erzeugten latenten Bildes mit Toner aufweist.
Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 14, wobei nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit ab dem Starten des Belichtens durch eine erste der Belichtungsvorrichtungen (15) das Belichten durch eine zweite der Belichtungsvorrichtungen (15) startbar ist. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 15, wobei die Startintervalle des Belichtens durch die Belichtungsvorrichtungen (15) im wesentlichen gleich zueinander wählbar sind. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 16, wobei in Bewegungsrichtung des Transportbandes (8) der Abstand von der Stelle, an welcher das auf einem ersten der Bildträgerelemente (13C, 13M, 13Y, 13K) erzeugte Bild auf das vom Transportband (8) zugeführte Aufzeichnungsmaterial übertragen wird, bis zu der Stelle, an welcher das auf einer zweiten der Bildträgerelemente (13C, 13M, 13Y, 13K) erzeugte Bild auf das vom Transportband (8) zugeführte Aufzeichnungsmaterial übertragen wird, im wesentlichen ganzen Zahlen der Umfangslänge der Antriebswalze (12) entspricht. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 17, wobei in Bewegungsrichtung des Transportbandes (8) dieser Abstand im wesentlichen der Umfangslänge der Antriebswalze (12) entspricht. Bilderzeugungsgerät, welches aufweist:

ein Band (301, 401),

eine Antriebswalze (304, 404) zum Bewegen des Bandes (301, 401),

Bilderzeugungsvorrichtungen (10C, 10M, 10Y, 10K) zum Erzeugen von Farbbildern auf dem Band (301, 401) an verschiedenen Bilderzeugungsstellen auf die Weise, daß die Farbbilder einander überlagert werden,

eine Übertragungsvorrichtung (311, 412) zum Übertragen der auf dem Band (301, 401) erzeugten Farbbilder auf ein Aufzeichnungsmaterial und

eine Steuervorrichtung zum Steuern der Drehzahl der Antriebswalze (304, 404), dadurch gekennzeichnet, daß

die Steuervorrichtung so konfiguriert ist, um die Drehzahl der Antriebswalze (304, 404) auf der Grundlage der in Bewegungsrichtung des Bandes (304, 404) gemessenen Banddickedaten zu steuern.
Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 19, welches außerdem eine Speichervorrichtung zum Speichern der in Bewegungsrichtung des Bandes (301, 401) gemessenen Banddickedaten aufweist. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 20, welches außerdem eine Erfassungsvorrichtung (340) zum Erfassen einer vorbestimmten Stelle (330) des Bandes (301, 401) aufweist. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 21, wobei die Steuervorrichtung entsprechend konfiguriert ist, die Drehzahl der Antriebswalze (304, 404) auf der Grundlage der in der Speichervorrichtung gespeicherten Banddickedaten und des Erfassungsergebnisses der Erfassungsvorrichtung (340) zu steuern. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 22, wobei die Speichervorrichtung geeignet ist, die an einer vorgegebenen Stelle des Bandes (301, 401) in dessen Bewegungsrichtung gemessenen Banddickedaten als Bezugsdaten zu speichern. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 23, wobei in Bewegungsrichtung des Bandes (301, 401) die vorbestimmte Stelle und die vorgegebene Stelle am Transportband (301, 401) einen vorbestimmten Abstand zueinander haben. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 22, wobei die Speichervorrichtung geeignet ist, die in Bewegungsrichtung des Bandes (301, 401) an einer vorbestimmten Stelle an diesem gemessenen Banddickdaten als Bezugsdaten zu speichern. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 21, welches außerdem eine Antriebsquelle zum Antreiben der Antriebswalze (304, 404) aufweist. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 26, wobei die Steuervorrichtung entsprechend konfiguriert ist, die Antriebskraft der Antriebsquelle auf der Grundlage der in der Speichervorrichtung gespeicherten Banddickedaten und des Erfassungsergebnisses der Erfassungsvorrichtung (340) zu steuern. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 26, wobei die Antriebsquelle durch Änderung der Rate der auf diese aufgebrachten Impulse gesteuert wird. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 28, wobei die Steuervorrichtung entsprechend konfiguriert ist, die Antriebsfrequenz der Antriebsquelle (20) auf der Grundlage der in der Speichervorrichtung gespeicherten Banddickedaten und des Erfassungsergebnisses der Erfassungsvorrichtung (340) zu steuern. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 19, welches außerdem eine Walze zum Spannen des Bandes (301, 401) aufweist. Bilderzeugungsgerät gemäß einem der Ansprüche 20 bis 30, wobei die Steuervorrichtung entsprechend konfiguriert ist, die Drehzahl der Antriebswalze (304, 404) auf der Grundlage von wenigstens zwei in der Speichervorrichtung gespeicherten Informationen zum Band (301, 401) in dessen Längsrichtung zu steuern, um auf einem einzelnen Aufzeichnungsmaterial ein Bild zu erzeugen. Bilderzeugungsgerät gemäß einem der Ansprüche 19 bis 30, wobei die Bilderzeugungsvorrichtungen (10C, 10M, 10Y, 10K) mehrere Belichtungsvorrichtungen (15) zum Belichten der geladenen Oberfläche des entsprechenden Bildträgerelements (306C, 306M, 306Y, 306K) zur Erzeugung eines latenten Bildes auf dieser und mehrere Entwickelvorrichtungen (16) zum Entwickeln des von der entsprechenden Belichtungsvorrichtung (15) auf dem entsprechenden Bildträgerelement (13C, 13M, 13Y, 13K) erzeugten latenten Bildes mit Toner aufweist. Bilderzeugungsvorrichtung gemäß Anspruch 32, wobei nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit ab dem Starten des Belichtens durch eine erste der Belichtungsvorrichtungen (15) das Belichten durch eine zweite der Belichtungsvorrichtungen (15) startbar ist. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 33, wobei die Startintervalle des Belichtens durch die Belichtungsvorrichtungen (15) im wesentlichen gleich zueinander wählbar sind. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 34, wobei in Bewegungsrichtung des Bandes (301, 401) der Abstand von der Stelle, an welcher das auf einem ersten der Bildträgerelemente (13C, 13M, 13Y, 13K) erzeugte Bild auf das Band (301, 401) übertragen wird, bis zu der Stelle, an welcher das auf einem zweiten, dem ersten Bildträgerelement benachbarten Bildträgerelement (13C, 13M, 13Y, 13K) erzeugte Bild auf das (301, 401) übertragen wird, im wesentlichen ganzen Zahlen der Umfangslänge der Antriebswalze (12) entspricht. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 35, wobei in Bewegungsrichtung des Bandes (301, 401) dieser Abstand im wesentlichen der Umfangslänge der Antriebswalze (304, 404) entspricht. Bilderzeugungsgerät gemäß einem der Ansprüche 19 bis 30, welches außerdem

mehrere Belichtungsvorrichtungen (15) zum Belichten der geladenen Oberfläche des Bandes (301, 401) zwecks Erzeugung eines latenten Bildes auf dieser und

mehrere Entwickelvorrichtungen (16) zum Entwickeln der von den Belichtungsvorrichtungen (15) auf dem Band (301, 401) erzeugten latenten Bilder mit Toner aufweist.
Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 37, wobei das Band (301, 401) lichtempfindlich ist. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 38, wobei nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit ab dem Starten des Belichtens durch eine erste der Belichtungsvorrichtungen (15) das Belichten durch eine zweite der Belichtungsvorrichtungen (15) startbar ist. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 39, wobei die Startintervalle des Belichtens durch die Belichtungsvorrichtungen (15) im wesentlichen gleich zueinander wählbar sind. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 40, wobei in Bewegungsrichtung des Bandes (301, 401) der Abstand von der Stelle, an welcher von einer ersten der Entwickelvorrichtungen (16) ein Bild auf dem Band (301, 401) erzeugt wird, bis zu der Stelle, an welcher von einer zweiten der Belichtungsvorrichtungen (16) ein Bild auf dem Band (301, 401) erzeugt wird, im wesentlichen ganzen Zahlen der Umfangslänge der Antriebswalze (304, 404) entspricht. Bilderzeugungsgerät gemäß Anspruch 41, wobei in Bewegungsrichtung des Bandes (301, 401) dieser Abstand im wesentlichen der Umfangslänge der Antriebswalze (304, 404) entspricht. Programm, welches vom Computer eines Bilderzeugungsgerätes durchführbar ist und dazu dient, die Drehzahl der das Band (8, 301, 401) bewegenden Antriebswalze (12, 304, 404) auf der Grundlage der in Bewegungsrichtung des Bandes (8, 301, 401) gemessenen Banddickedaten zu steuern, wobei dieses Programm aufweist:

einen Programmcode zum Eingeben der in Bewegungsrichtung des Bandes (8, 301, 401) gemessenen Banddickedaten,

einen Programmcode zum Erneuern der in der Speichervorrichtung gespeicherten Banddickedaten und

einen Programmcode zum Steuern der Drehzahl der Antriebswalze (12, 304, 404) auf der Grundlage der in die Speichervorrichtung gespeicherten neuen Banddickedaten.






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