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Dokumentenidentifikation DE602004004807T2 22.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001667908
Titel GEPÄCKÜBERPRÜFUNGSSYSTEM
Anmelder ABS Systems Inc., St Peter Port, Guernsey, GB
Erfinder BOWLES, Beverley, Hampshire GU17 9JH, GB;
LOWES, Peter, Hampshire GU17 9JH, GB
Vertreter Patent- und Rechtsanwälte Meinke, Dabringhaus und Partner GbR, 44141 Dortmund
DE-Aktenzeichen 602004004807
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 10.09.2004
EP-Aktenzeichen 047683701
WO-Anmeldetag 10.09.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/GB2004/003823
WO-Veröffentlichungsnummer 2005023651
WO-Veröffentlichungsdatum 17.03.2005
EP-Offenlegungsdatum 14.06.2006
EP date of grant 14.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse B64F 1/36(2006.01)A, F, I, 20070116, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein System zur Überprüfung von Gepäck- oder Ladungsstücken, welche z.B. in einem Flugzeugladeraum angeordnet werden sollen.

Um wachsende terroristische Aktivität zu bekämpfen, sind weltweit gesetzliche Bestimmungen eingeführt worden, welche eine Explosions-Detektions-Überprüfung (screening) ("EDS") aller Gepäckstücke vorschreiben, die in den Laderaum des Flugzeuges transportiert werden. Es ist höchstwahrscheinlich, dass ähnliche Anforderungen für See- und Bahnreisen wirksam werden.

In vielen Ländern ist die Logistik beträchtlich, welche die Anforderungen für ein EDS aller Gepäckstücke mit sich bringen. Viele Flughäfen, die gegenwärtig automatisierte Gepäckstücksortiersysteme haben, siehe z.B. Patent Abstract of Japan vol. 2003, no. 04, 02.04.2003 und JP 2002 362 730, welche alle Merkmale des Oberbegriffes des unabhängigen Patentanspruches offenbaren, sehen sich einem bedeutenden Kostenaufwand und einer Ablaufunterbrechung ausgesetzt, um diese Anforderung zu erfüllen. Anderen Flughäfen, die keine automatischen Gepäcksortiersysteme haben, werden Lösungen angeboten, die die Installation von teuren automatischen Sortiersystemen beinhalten, die unnötig sind, um die Anforderungen zu erfüllen.

Die vorliegende Erfindung schlägt vor, ein System zur Überprüfung von Gepäckstücken bereitzustellen, das viele der vorgenannten Probleme vermeidet oder wenigstens abmildert, wie im unabhängigen Patentanspruch 1 beschrieben.

In einem ersten Aspekt stellt die Erfindung ein System zur Überprüfung von Gepäckstücken zum Transportieren über Land, See, Schiene oder Luft zur Verfügung, bei welchem Gepäckstücke im Hinblick auf eine Sprengstoffdetektion innerhalb eines vorgefertigten Gebäudes überprüft werden.

In einem anderen Aspekt stellt die Erfindung ein System zur Überprüfung von Gepäckstücken bereit, wobei das System das Befestigen eines elektronischen Etikettes an jedem Gepäckstück in einem Eincheckbereich innerhalb eines Terminals, wobei das elektronische Etikett periodisch gescannt wird, während das Gepäckstück über ein Gepäcksortierungssystem zwischen dem Eincheckbereich und dem Einladungsbereich wandert, das Umleiten aller Gepäckstücke aus dem Sortierungssystem zu einem Explosions-Detektions-Screening-System, welches innerhalb eines vorgefertigten Gebäudes entlang des Terminals angeordnet ist, das Zurückhalten von Gepäckstücken zwecks weiterer Untersuchung, welche nicht von dem Explosions-Detektions-Screening-System freigegeben worden sind, und das Wiedereinführen der überprüften Gepäckstücke in das Sortierungssystem zum Transport in den Einladungsbereich aufweist.

Die Erfindung wird nun beispielhaft mit Bezugnahme auf die beigefügten diagrammartigen Zeichnungen beschrieben, in denen:

1 eine Draufsicht auf ein System in Übereinstimmung mit der Erfindung ist, welches ein vorgefertigtes Gebäude verwendet, das eine manuell betätigte Überprüfungsausrüstung umgibt;

2 eine Draufsicht eines alternativen Systemes in Übereinstimmung mit der Erfindung ist, welches ein vorgefertigtes Gebäude und eine automatisierte Überprüfungsausrüstung verwendet;

3 ein Flussdiagramm ist, welches ein manuelles Überprüfungssystem in Übereinstimmung mit der Erfindung darstellt und

4 ein Flussdiagramm ist, welches ein automatisches Überprüfungssystem in Übereinstimmung mit der Erfindung zeigt.

Zwecks einfacherer Erklärung werden die folgenden Ausführungsformen in Bezug auf Flugzeuge und Flughäfen beschrieben. Es ist jedoch offensichtlich, dass die Erfindung auch anwendbar ist für Straßen-, Bahn- und Seetransportwege.

Systeme in Übereinstimmung mit der Erfindung ermöglichen eine Überprüfung aller Gepäckstücke, die in einem Flugzeuggepäckraum aufgenommen werden sollen, d.h. eine 100%-ige Gepäcküberprüfung. Viele Länder gehen die Bedrohungspotentiale, welche in den Überprüfungsverfahren gesetzt werden, auf verschiedene Arten an. Systeme in Übereinstimmung mit der Erfindung sind ausgelegt, um vollständig anpassbar zu sein, um diese Unterschiede zu berücksichtigen. Es ist auch beabsichtigt, dass die Erfindung verwendet werden kann, um sich an kleine Pakete und Poststücke anzupassen, die mit Gepäckstücken in den Laderaum eines Flugzeuges gelangen können.

Gepäcküberprüfungssysteme in Übereinstimmung mit der Erfindung arbeiten in Verbindung mit einem geprüften Gepäckverfolgungssystem, welches in der Lage ist, jedes Gepäckstück während des Überprüfungsverfahrens zu verfolgen und einen Passagier mit seinem Gepäck nötigenfalls in Verbindung zu bringen. Solch ein Gepäckverfolgungssystem arbeitet, um ein Gepäcketikett, das an einem Gepäckstück an einem Check-in-Schalter befestigt worden ist, an verschiedenen Punkten in seinem Fortschreiten durch das System zu scannen, um dem Überwachungspersonal zu ermöglichen, gegenüber dem Inhaber eines verdächtigen Gepäckstückes in Alarm versetzt zu werden. Ein System in Übereinstimmung mit der Erfindung wird in ein bestehendes Flughafen-Gepäck-Handling-System in einer solchen weise integriert, um sicherzustellen, dass die Integrität des bestehenden Handling-Systemes geschützt wird und nicht irgendwie durch die Gegenwart des erfindungsgemäßen Systemes beeinträchtigt wird.

Wesentliche Bestandteile von Systemen in Übereinstimmung mit der Erfindung schließen ein vorgefertigtes Zweckbaugebäude, Transportsysteme, spezialisierte IT-Systeme, EDS-Ausrüstung, zentrale Steuerräume und Kundendesign ein.

Das in 1 dargestellte Gebäude ist ein konventionelles vorgefertigtes Gebäude 1, das auf einer Seite benachbart zum Hauptterminalgebäude eines Flughafens in relativ kurzer Zeit mit relativ geringen Kosten errichtet werden kann. Die Wände, das Dach und andere strukturelle Elemente des Gebäudes werden an einer entfernten Produktionsstätte vorgefertigt und werden in Einzelteilen zum Zusammenbau an Ort und Stelle transportiert. Keine Fundamente sind erforderlich, das Gebäude ist in der Lage, allein auf einer existierenden Grundfläche oder Flughafenfahrbahn zu stehen. Das Gebäude ist, wenn aufgebaut, so ausgelegt, um starken Winden, Regen und Schnee und wesentlichen seismischen Aktivitäten zu widerstehen. Die Gebäudespezifikation schließt typischerweise HVAC für die EDS-Einheiten, Wärme und Beleuchtung und einen Generator mit Transferschalter ein. Feuer- und Sicherheitssysteme können erforderlichenfalls installiert werden.

Wenn das Gebäude zur Aufnahme eines manuellen Systemes in Übereinstimmung mit der Erfindung dient, ist es Idealerweise zwischen einem Ausgang aus der Gepäckhalle eines benachbarten Terminalgebäudes und einem Flugzeuggate/Standort angeordnet und ist mit einer Stromversorgung des Hauptterminals verbindbar. Solch ein Gebäude ist in 1 dargestellt. Das dargestellte Gebäude weist vorgefertigte Wände 2 auf, die mit einem nicht dargestellten vorgefertigten Dach abgedeckt sind. Türen zur Zuführung von Gepäckstücken in und aus dem Gebäude sind mit 3 bezeichnet. Innerhalb des Gebäudes sind vier geradlinig verlaufende Förderbänder angeordnet, von denen jedes durch eine EDS-Maschine 5 hindurchtritt. Eine Warteschleife 6 ist hinter jedem EDS-Ausgangspunkt vorgesehen.

Ein Gebäude zur Aufnahme eines automatisierten Überprüfungssystemes in Übereinstimmung mit der Erfindung ist in 2 dargestellt. Solch ein Gebäude ist vorgefertigt, wie mit Bezugnahme auf 1 beschrieben, und ist Idealerweise benachbart zu einem Punkt in dem Hauptterminal angeordnet, wo eine Öffnung in einer Wand ausgebildet und eine Schleife innerhalb des existierenden Gepäcksortiersystemes installiert werden kann. Wie in 2 gezeigt, umgibt das Gebäude ein Transportbandsystem 8, das bereits an die Anforderung an jedem Ort angepasst ist und ein kontinuierliches Förderband in Form einer Schleife 9 aufweist, welches das System innerhalb des vorgefertigten Gebäudes mit dem existierenden Flughafen-Gepäck-Transport-System 10 verbindet, das in gebrochenen Linien dargestellt ist. Diese Verbindung ist typischerweise zwischen der Check-in-Linie und der ersten Gepäcksortierung des existierenden Flughafensystemes angeordnet und die Schleife 9 ist innerhalb eines geeignet dimensionierten Tunnels 11, welcher ein endloses Förderband zum Transportieren von Gepäckstücken zu und von der Schleife 9 umgibt.

Umgeben innerhalb des Gebäudes sind eine Reihe von HVAC und EDS-Einheiten 12, die mit dem kontinuierlichen Fördersystem 8 verbunden sind, welches eine Hauptüberprüfungsbahn und drei mittlere Überprüfungsbahnen 15 aufweist. Jede Überprüfungsbahn schließt eine HVAC und eine EDS-Einheit 12 ein. Plätze für Betätigungspersonal zur Überprüfung der Betätigung sind mit dem Bezugszeichen 16 bezeichnet.

Die Überprüfungsbahnen 14, 15 schließen Haltestationen 17 ein, wo Gepäckstücke während längerer Inspektion festgehalten werden können und notwendigenfalls eine physikalische Überprüfung erfolgen kann. Das Förderband arbeitet mit einer Geschwindigkeit, die mit derjenigen der existierenden Flughafensystemtransportbänder übereinstimmt, um den erforderlichen Gepäckdurchfluss nicht zu beeinträchtigen. Ein automatisiertes System kann entweder manuell betriebene EDS-Maschinen (wie in 2 dargestellt) aufweisen oder kann alternativ mit einem entfernten Kontrollraum verbunden sein, aus dem die EDS-Maschinen kontrolliert werden und wo Röntgenstrahlbilder von verdächtigen Gepäckstücken erhalten und von ausgebildetem Betätigungspersonal überprüft werden. Bei dieser Ausführungsform können unter Inspektion stehende Gepäckstücke nicht wieder in das Gepäck-Handling-System ohne Freigabe durch einen Kontrollraum-Operator eintreten. Diese Operator entscheiden auch, ob oder ob nicht ein Gepäckstück in eine höhere Alarmstufe für eine extensivere Röntgenstrahldurchleuchtung und/oder in ein Öffnen in der Gegenwart des betreffenden Passagieres fortschreitet.

Für Flughäfen mit mehreren Terminals oder für regionale oder sogar nationale Gruppen von Flughäfen kann nur ein einziger Steuerraum erforderlich sein. Geeignete IT-Systeme erlauben es, solche entfernten Stellen von einem zentralen Punkt aus zu steuern, und beschränken das vor Ort verfügbare Personal auf solches, das notwendig ist, um eine physikalische Inspektion der Gepäckstücke durchzuführen und um Gepäckstücke und Passagiere notwendigenfalls zusammenzuführen.

Die verschiedenen Verfahrensschritte eines manuellen Systemes sind im Flussdiagramm der 3 dargestellt. Wie in dieser Figur zu sehen, werden die Gepäckstücke am Check-in mit einem Etikett versehen und in die manuelle Sortiereinheit geschickt. Die Gepäcketiketten werden am Check-in durch das Fluglinien-Abflugsteuersystem (DCS) ausgestellt und von diesem Punkt aus weiter verfolgt. Die Gepäckstücke werden manuell durch Bodenpersonal nach Fluglinie und Flugnummer sortiert. Die Gepäckstücke werden dann auf Gepäckwagen geladen, welche in das vorgefertigte Gebäude zur Überpüfung gebracht werden. In dem Gebäude verbringt das Bodenpersonal die Gepäckstücke von den Gepäckwagen auf die Förderbänder 4, auf welchen sie durch die EDS-Maschinen 5 verarbeitet werden, wobei das Gepäcketikett von Gepäckverfolgungsscannern am Eingang in die Maschine und am Ausgang gelesen wird. Es gibt zwei Ausgangslesewerte. wenn das Gepäckstück als Lesewert 1 passiert, wird es am Ausgang aus der Maschine gescannt und passiert dann stromabwärts des Förderbandes hinter einen Extraktions- oder Seitenpunkt (Förderbandschleife). An diesem Punkt passiert es einen zweiten Ausgangsgepäckverfolgungsscanner und ist dann freigegeben, um wieder auf die Gepäckwagen durch das Bodenpersonal geladen und zum Flugzeug gebracht zu werden.

Trainiertes und ausgebildetes Überprüfungspersonal bedient die EDS-Maschinen in der manuellen Einrichtung. wenn das Überprüfungspersonal entscheidet, dass ein Gepäckstück verdächtig ist, verlässt das Gepäckstück die Maschine und passiert den ersten Ausgangsgepäckverfolgungsscanner. Am manuellen Extraktionspunkt wird das Gepäck entweder vom Förderband entnommen oder auf das "Warte"-Förderband während einer genaueren Überprüfung des Röntgenbildes durch Überprüfungspersonal geführt. Wenn das Gepäck dann freigegeben wird, wird es wieder am Extraktionspunkt auf das Förderband aufgelegt, passiert durch den zweiten Ausgangsscanner, wird auf die Gepäckwagen geladen und zum Flugzeug gebracht.

Wenn an dieser Stelle das Gepäck nach wie vor als verdächtig eingestuft wird, wird es zu einem sicheren Punkt im Gebäude verbracht, um für eine visuelle Inspektion und Überprüfung geöffnet zu werden. An diesem Punkt wird das Sicherheitspersonal die Option des Wiederzusammenbringens des Passagieres mit dem Gepäckstück haben. Dies wird erreicht durch Scannen des DCS-Gepäck-Etikettes, das an dem Gepäckstück am Check-in befestigt worden ist, um den Passagier durch das Sicherheitspersonal an Ort und Stelle zu identifizieren. Wenn der Passagier nicht erreicht worden ist, um beim Öffnen des Gepäckstückes anwesend zu sein, und wenn das Gepäckstück nach wie vor als verdächtig und unsicher eingestuft wird, dann wird das Gepäckverfolgungssystem es dem Sicherheitspersonal ermöglichen, das Anbordgehen des Passagieres zu verhindern. Wenn das Gepäckstück freigegeben worden ist, dann wird es entweder zurück zur Einrichtung gebracht oder auf das Förderband vor dem zweiten Ausgangsscanner wieder eingeführt, oder, falls die Zeit dies nicht erlaubt, wird es direkt zum Flugzeug gebracht. Sollte dies der Fall sein, wird das Fluglinienpersonal entsprechend instruiert und es wird manuell die Gepäckverfolgung aktualisieren.

Die verschiedenen Schritte in einem automatischen System in Übereistimmung mit der Erfindung sind im Flussdiagramm der 4 dargestellt. Wie man aus dieser Figur sehen kann, ist der Überprüfungsprozess vollständig automatisiert und das Förderbandsystem ist komplexer. Das Gebäude und die Überprüfungseinheiten sind an einem Punkt in dem Flughafenterminal angeordnet, wo die Schleifen vor dem ersten Sortiersystem installiert werden können.

Gepäckstücke werden am Check-in-Schalter mit einem Etikett versehen und vom Check-in-Personal in das Gepäcksystem geschickt. Die Gepäcketiketten werden von dem Fluglinienabflugsteuersystem (DCS) ausgestellt und von diesem Punkt an verfolgt. Die Gepäckstücke werden über das Förderband 8 zu der automatischen Überprüfungseinrichtung geführt.

Beim Eintritt in die Überprüfungseinrichtung werden die Gepäckstücke durch das System in eine der Anzahl von Überprüfungsbahnen 14, 15 geführt, welche jeweils mit einer EDS-Maschine 12 ausgerüstet ist. Wie bei der manuellen Lösung können die Gepäckstücke von dem Gepäckverfolgungssystem gescannt werden, wenn sie in die EDS-Maschine eintreten. Beim Austritt aus der Maschine werden freigegebene Gepäckstücke über die Schleife 11 zurück in das Terminal-Gepäcksystem geführt, wo sie in das erste Sortiersystem und folglich zu ihren jeweiligen Flügen fortwandern, wie dies gegenwärtig der Fall ist.

Die EDS-Maschinen sind voll automatisiert und eingerichtet, um ein Basistoleranzniveau zu haben, welches das Basis-Inspektions-Niveau ist. Dieses Überprüfungsniveau wird für die Mehrheit von Gepäckstücken geeignet sein, welche durch die Maschinen und auf das Flughafensortiersystem hindurchtreten. In dem Falle, in welchem ein Gepäckstück in diesem Niveau nicht freigegeben werden kann, wird es von der Maschine auf eines der Halteförderbänder 17 ausgeworfen. Jenes Förderband wird eine Kapazität haben, um eine Anzahl von nicht freigegebenen Gepäckstücken zu halten, während die Operator in dem Steuerraum die Röntgenbilder der Gepäckstücke weiter bewerten. Gepäckstücke, die dann durch den Operator freigegeben werden, werden vom Operator in den freigegebenen Fluss zurückgegeben. Von diesem Förderband gibt es eine andere Schleife, welches Gepäckstücke, die unverändert nicht freigegeben verbleiben, in einen separaten Bereich führen für eine genauere Überprüfung und ein mögliches Öffnen für eine physikalische Inspektion. Sobald Gepäckstücke an diesem Punkt freigegeben worden sind, werden sie wieder in das System eingefügt.

Freigegebene Gepäckstücke passieren durch einen Endscannpunkt vor dem Wiedereintreten in die Terminalsortiersysteme.

Nicht freigegebene Gepäckstücke können nicht diesen Punkt passieren, bis sie durch die Operator im Steuerraum freigegeben worden sind, um weiter fortschreiten zu können.

Es ist offensichtlich, dass die vorgehende Darstellung nur Beispiele von Gepäcküberprüfungssystemen in Übereinstimmung mit der Erfindung sind und dass Modifikationen einfach ausgeführt werden können, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]
System zur Überprüfung von Gepäckstücken, wobei das System Mittel zur Befestigung eines elektronischen Etikettes an jedem Gepäckstück in einem Eincheckbereich innerhalb eines Terminals, wobei das elektronische Etikett periodisch gescannt wird, während das Gepäckstück über ein Gepäcksortierungssystem zwischen dem Eincheckbereich und dem Einladungsbereich wandert, Mittel (11) zum Umleiten aller Gepäckstücke aus dem Sortierungssystem zu einem Explosions-Detektions-Screening-System (12), Mittel (17) zum Zurückhalten von Gepäckstücken zwecks weiterer Untersuchung, welche nicht von dem Explosions-Detektions-Screening-System (12) freigegeben worden sind und Mittel (11) zum Wiedereinführen der überprüften Gepäckstücke in das Sortierungssystem zum Transport in den Einladungsbereich aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Explosions-Detektions-Screening-System innerhalb eines vorgefertigten Gebäudes (1) entlang des Terminals ist. System nach Anspruch 1, wobei das vorgefertigte Gebäude (1) zwischen einem Ausgang aus einer Gepäckhalle eines Terminalgebäudes angeordnet ist und endlose Förderbänder (8) zum Transportieren der Gepäckstücke zu und von der EDS-Maschine für Überprüfungszwecke aufnimmt. System nach Anspruch 1 oder 2, wobei eine Mehrzahl von Gepäcküberprüfungsförderbändern (14, 15) innerhalb des vorgefertigten Gebäudes (1) angeordnet sind, wobei jedes an einem Ende zum Empfang von Gepäckstücken aus einer kontinuierlichen Förderbandschleife und am anderen Ende verbunden ist, um Gepäckstücke auf die kontinuierliche Förderbandschleife zu fördern, wobei jedes der Mehrzahl von Überprüfungsförderbändern (14, 15) eine EDS-Maschine aufweist, durch welche die Gepäckstücke hindurchtreten. System nach Anspruch 3, wobei die Förderbandschleife mit einem Gepäckfördersystem innerhalb eines Terminalgebäudes durch einen kontinuierlichen Förderer verbunden ist, der in einem Tunnel (11) angeordnet ist, welcher das Terminalgebäude in Verbindung mit dem vorgefertigten Gebäude (1) bringt, wobei der im Tunnel (11) angeordnete Förderer Gepäck aus dem Fördersystem innerhalb des Terminalgebäudes zu und aus der kontinuierlichen Förderschleife des vorgefertigten Gebäudes transportiert. System nach Anspruch 3 oder 4, wobei jeder Überprüfungsförderer (14, 15) eine Haltestation (17) einschließt, wo Gepäckstücke für Überprüfungszwecke festgehalten werden können. System nach irgendeinem der Ansprüche 2 bis 5, wobei jede EDS-Maschine (12) mit einem entfernten Kontrollraum verbunden ist, aus dem alle EDS-Maschinen kontrolliert werden und von dem Röntgenbilder der Gepäckstücke überprüft werden können.






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