PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE602004007556T2 22.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001726130
Titel ADAPTIVES WEITERLEITUNGSSYSTEM, DAS IN EINEM ZWISCHENVERSTÄRKER- UND IN EINEM ROUTER-MODUS BETREIBBAR IST
Anmelder NTT DoCoMo Inc., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder PREHOFER, Christian, 81477 Munich, DE;
BETTSTETTER, Christian, 80687 Munich, DE;
BAUCH, Gerhard, 80799 Munich, DE
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 82049 Pullach
DE-Aktenzeichen 602004007556
Vertragsstaaten DE, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.06.2004
EP-Aktenzeichen 047396007
WO-Anmeldetag 04.06.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/EP2004/006046
WO-Veröffentlichungsnummer 2005119977
WO-Veröffentlichungsdatum 15.12.2005
EP-Offenlegungsdatum 29.11.2006
EP date of grant 11.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse H04L 12/56(2006.01)A, F, I, 20061031, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung liegt auf dem Gebiet der Kommunikation und insbesondere auf dem Gebiet des Übertragens von Signalen über Kommunikationsnetzwerke.

Um ein Datensignal von einem Sender zu einem entfernten Empfänger über ein Kommunikationsnetzwerk zu übertragen, z. B. ein drahtloses Mehrsprungzugriffsnetz, kann das Datensignal über eine Mehrzahl von Netzwerkknoten übertragen werden, z. B. Router, zu dem entfernten Empfänger, wobei der entfernte Empfänger ein Zugriffspunkt zum schnittstellenmäßigen Verbinden z. B. mit einem Festkernnetzwerk sein kann.

In 5 ist ausschließlich beispielhaft eine Topologie eines drahtlosen Mehrsprungzugriffsnetzwerks gezeigt. In 5 sind mehrere mobile Knoten (S1 bis S8) über einen Zugriffspunkt (AP; access point) oder eine Basisstation mit dem festen Teil des zellulären Netzwerks verbunden.

Wie in 5 gezeigt ist, kommuniziert der mobile Knoten S6, der als ein entfernter Empfänger oder ein Sender betrachtet werden kann, über die mobilen Knoten S4 und S5 mit dem Zugriffspunkt.

Das Verwenden von Mehrsprungzugriffsnetzwerken hat zwei Hauptmotivationen. Erstens kann eine Funkabdeckung von Zugriffspunkten durch Weiterleiten von Daten verbessert werden. Zweitens kann die Flexibilität des Übertragens von Daten verbessert werden und eine lokale Selbstorganisation kann ermöglicht werden, die zu einer effizienten, lokalen Kommunikation und einer lokalen Mobilitätsunterstützung z. B. für hochmobile Knoten oder Knoten ohne Zugriff auf Netzwerke führt. Drittens kann die Gesamtübertragungsleistung reduziert werden.

Das Übertragen über Mehrsprungnetzwerke jedoch, d. h. Netzwerke, die einen oder mehrere Netzwerkknoten zum Weiterübermitteln von Datensignalen aufweisen, leidet unter einer erhöhten Verzögerung aufgrund einer Mehrsprungübertragung über mehrere Netzwerkknoten, z. B. über mehrere drahtlose Verknüpfungen. Die erhöhte Verzögerung resultiert aus dem Verarbeiten des Datensignals an jedem Netzwerkknoten z. B. gemäß einem Schichtprotokoll, das für eine Datenübertragung verwendet wird. Zum Beispiel weist ein typisches Schichtprotokoll eine physische Schicht, eine Datenverbindungsschicht, die über der physischen Schicht angeordnet ist, eine Netzwerkschicht, die auf der Datenverbindungsschicht angeordnet ist, eine Transportschicht, die auf der Netzwerkschicht angeordnet ist und eine Anwendungsschicht, die auf der Transportschicht angeordnet ist, auf. Ein weiteres Problem, das der Verwendung von Mehrsprungnetzwerken für Datenübertragungen zugeordnet ist, ist die Steuerung von Mobilität und Konnektivität sowie der Dienstqualität.

Im Allgemeinen ist die Anwendungsschicht zum Verwalten der Informationen konfiguriert, die einer Anwendung zugeordnet sind, z. B. einem Videodatenstrom, der übertragen werden soll. Die Anwendungsschicht kommuniziert direkt mit der Transportschicht, die zum Bereitstellen eines Transportdienstes gebildet ist, so dass die Informationen zu ihrem Zielort übertragen werden können. Die Transportschicht kommuniziert direkt mit der Netzwerkschicht, die zum Verarbeiten eines Informationsrahmens konfiguriert ist, der durch die Transportschicht bereitgestellt wird, so dass eine Kommunikation zwischen zwei Netzwerkentitäten möglich ist.

Zum Beispiel ist die Netzwerkschicht mit dem Routen bzw. Leiten des Datensignals durch einen Kommunikationsweg, der mehrere Netzwerkknoten aufweist, zu dem entfernten Empfänger beschäftigt. Zu Zwecken des Routens werden sogenannte Routing-Tabellen bzw. Leitweg-Tabellen verwendet, wobei eine Routing-Tabelle eine Netzwerkadresse des Zielortknotens, eines entfernten Empfängers und eine Netzwerkadresse des nächsten, dazwischen liegenden Netzwerkknoten aufweist, zu dem der Datenstrom als nächstes weiterübermittelt werden soll. Nachdem der weiterübermittelte Datenstrom empfangen wurde, kann der dazwischen liegende Netzwerkknoten ebenfalls eine Routing-Tabelle verwenden, die eine Netzwerkadresse eines anderen Netzwerkknotens aufweist, zu dem der Datenstrom als nächstes weiterübermittelt werden soll, um den Zielortknoten, z. B. den entfernten Empfänger, zu erreichen.

Die Netzwerkschicht kann ferner eine Mehrzahl von Unterschichten aufweisen, z. B. eine Medienzugriffssteuerschicht, die verantwortlich ist für das Verwalten des Zugriffs auf den Kommunikationskanal.

Die nächste Protokollschicht ist die Verbindungsschicht, die z. B. konfiguriert ist zum Anwenden einer Vorwärtsfehlerkorrekturcodierung zum Bestätigen eines korrekten Empfangs eines Signalsrahmens durch Senden eines Bestätigungsrahmens, etc. Ferner kann die Datenverbindungsschicht zum Planen konfiguriert sein, z. B. zum Bestimmen eines Zeitschlitzes zum Übertragen des Datensignals.

Die Datenverbindungsschicht kommuniziert direkt mit der physischen Schicht, die z. B. zum Modulieren unter Verwendung eines Modulationsschemas oder zum Verstärken konfiguriert ist.

Da bei einem Schichtprotokollkommunikationsszenario eine Punkt-zu-Punkt-Kommunikation zwischen zugeordneten Protokollschichten notwendig ist, kann eine wesentliche Verarbeitungsverzögerung auftreten, z. B. wenn der dazwischen liegende Netzwerkknoten das empfangene Datensignal zu einem anderen Netzwerkknoten durch Routen weiterübermitteln sollte. In diesem Fall muss das empfangene Signal durch die Mehrzahl von Protokollschichten geleitet werden, um gemäß dem Routingschema verarbeitet zu werden, das durch die Netzwerkschicht verwaltet wird. Zusätzlich dazu müssen die Daten, die z. B. eine neue Netzwerkadresse aufweisen, zurück durch die Datenverbindungsschicht zu der physischen Schicht geleitet werden, um eine Übertragung durch den physischen Kanal zu ermöglichen. Vor dem Übertragen jedoch muss eine Medienzugriffssteuerung durch die Netzwerkschicht ausgeführt werden, um Kollisionen zu vermeiden.

Um die Verarbeitungsverzögerung zu reduzieren, die der Punkt-zu-Punkt-Kommunikation von entsprechenden Netzwerkschichten zugeordnet ist, können Relais eingesetzt werden, die z. B. das Funksignal verstärken. Zum Beispiel würden die Netzwerkknoten S4 und S5 aus 5 in diesem Fall als Wiederholungs- bzw. Verstärkungs-Stationen wirken, um das Datensignal z. B. zu dem Zugriffspunkt weiterzuübermitteln.

Bezug nehmend auf das Schichtprotokoll, das oben beschrieben ist, werden in dem Fall des Weiterleitens nur die entsprechenden physischen Schichten eingesetzt, was zu wenig oder keiner Signalverarbeitung in einer Relaisstation und daher zu einer geringen Verzögerung führt. Ferner können Relais- bzw. Weiterleit-Einrichtungen kostengünstig bereitgestellt werden. Der Weiterleit-Lösungsansatz leidet jedoch unter der Tatsache, dass üblicherweise eine zentrale Koordination erforderlich ist, so dass z. B. ein kompliziertes Medienzugriffsverfahren ausgeführt werden muss. Während des Weiterleitens müssen die Netzwerkressourcen z. B. a priori reserviert sein, so dass z. B. ein Netzwerkknoten nicht mit anderen Übertragungen beauftragt ist. Daher muss ein Kommunikationskanal, d. h, ein Kommunikationsweg durch das Netzwerk, zwischen einem Sender über eine Mehrzahl von Netzwerkknoten zu dem entfernten Empfänger, a priori eingerichtet sein. Ferner ist der Weiterleit-Lösungsansatz unflexibel und kompliziert für Datenverkehr, obwohl Dienstqualität mit Hilfe der zentralen Steuerung möglich ist.

Im Vergleich zu dem Weiterleit-Lösungsansatz leidet der Routing-Ansatz unter längeren Verzögerungen und umfassenderer Ausrüstung, da komplexe Verarbeitungsoperationen ausgeführt werden müssen, um den Netzwerkschichten zu ermöglichen, miteinander zu kommunizieren. Ferner, da das Routen ein dynamischer Prozess sein kann, können größere Verzögerungen aufgrund einer komplizierteren Weiterübermittlung durch das Kommunikationsnetzwerk auftreten. Ferner werden für eine Medienzugriffssteuerung im Fall des Routens häufig Standardmedienzugriffssteuerschichten verwendet, die jedoch uneffektiv für Multimediaanwendungen sind, die z. B. geringe Verzögerungen benötigen. Zusätzlich dazu ist die Dienstqualität schwierig, da bei jedem Knoten das empfangene Datensignal zuerst in einen Puffer gespeichert wird, verarbeitet und dann erneut übertragen wird. Der Speicher- und der Weiterübermittlungs-Mechanismus können zusätzliche Verzögerungen, Paketverluste etc. einbringen, die eine schwerwiegende Auswirkung auf die Dienstqualität haben. Trotzdem ist der Routing-Ansatz sehr flexibel im Hinblick auf Mobilität, neue Netzwerkknoten, Misch-Luft-Schnittstellen, etc. Ferner können Kommunikationen flexibel ausgeführt werden, ohne die Notwendigkeit, auf Zugriffspunkte zu verweisen.

Die US 5,953,340 offenbart eine adaptive Netzwerkvorrichtung, die ein Schaltermodul, das mehrere Ports aufweist und gemäß einem ersten Protokoll betreibbar ist, und ein Repeater-Modul (Verstärker-Modul), das mehrere Ports aufweist und gemäß einem zweiten Protokoll betreibbar ist, umfasst. Das Schaltermodul empfängt Daten mit einer ersten Rate von jedem Port, der mit demselben gekoppelt ist, und überträgt die empfangenen Daten weiter nur zu jenen Ports, die gekoppelte Vorrichtungen aufweisen, die durch die Daten adressiert werden. Das Repeater-Modul überträgt die Daten weiter zu allen Ports, die mit demselben gekoppelt sind, so dass die Daten die Zielortvorrichtung erreichen.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein effizientes Konzept zum Übertragen eines Datensignals über ein Kommunikationsnetzwerk zu schaffen.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung zum Übertragen eines Datensignals gemäß Anspruch 1 oder durch ein Verfahren zum Übertragen eines Datensignals gemäß Anspruch 29 oder durch ein Computerprogramm gemäß Anspruch 40.

Die vorliegende Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass Datensignale effizient über ein Kommunikationsnetzwerk über einen Kommunikationsweg übertragen werden können, wenn Kommunikationsnetzwerkknoten bereitgestellt sind, die in der Lage sind, selektiv das Datensignal zu verwalten, z. B. gemäß einer Anforderung, die dem Datensignal zugeordnet ist, z. B. geringe Verzögerung, und/oder gemäß Einschränkungen, die dem Kommunikationsnetzwerk auferlegt sind, z. B. Flexibilität oder Adaptivität.

Die vorliegende Erfindung schafft ein Konzept zum Erfüllen der obigen Anforderungen durch Bereitstellen einer Vorrichtung zum Übertragen eines Datensignals über ein Kommunikationsnetzwerk zu einem entfernten Empfänger, wobei die Vorrichtung zum Übertragen z. B. ein Netzwerkknoten sein kann. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in der Lage, in zwei unterschiedlichen Modi zu arbeiten. In einem ersten Modus, z. B. dem Verstärkungs-Modus, ist die Vorrichtung konfiguriert ist, das Datensignal zu dem entfernten Empfänger oder zu einem anderen Netzwerkknoten zu verstärken oder weiterzuleiten, wobei vorzugsweise nur Physische-Schicht-Ressourcen eingesetzt werden. In einem zweiten Modus, z. B. dem Routing-Modus, ist die Vorrichtung zum Routen des Datensignals zu dem entfernten Empfänger oder zu einem anderen Netzwerkknoten gebildet, z. B. einer Sprung- bzw.

Hopping-Station, bei der ebenfalls Netzwerkschichtressourcen eingesetzt werden.

Eine Modusauswahl kann z. B. auf den Empfang einer Steuerinformation hin realisiert werden, die entweder den Repeater-Modus oder den Router-Modus anzeigt. Zum Bespiel können die Steuerinformationen über das Kommunikationsnetzwerk von einer Steuerstation übertragen werden, z. B. von einem Sender, der verantwortlich ist für das Einrichten der Kommunikationsverknüpfung.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann jedoch adaptiv den geeignetsten Modus auf einer Basis des Datensignals selbst einstellen. Wenn das Datensignal z. B. einen Videostrom aufweist, der kurze Übertragungsverzögerungen erfordert, dann kann die Vorrichtung zum Senden, die z. B. als ein Kommunikationsknoten wirkt, adaptiv entscheiden, in welchem Modus der Datenstrom weiterübermittelt werden soll. Diese Aufgabe weist das Extrahieren von Informationen über die Art des Dienstes, z. B. Video, aus dem Datensignal, das Prüfen, ob entweder das Verstärken oder Routen zu einem anderen Netzwerkknoten vorteilhaft wäre, und das Senden z. B. von Ressourcen-Reservierungs-Informationen zu dem anderen Netzwerkknoten, die denselben z. B. über den Repeater-Modus informieren, und das Repeaten bzw. Verstärken des Datenstroms zu dem anderen Netzwerkknoten auf. Dementsprechend, wenn eine zusätzliche Verzögerung für den Datenstrom tolerierbar ist, kann der Router-Modus zum flexiblen Weiterübermitteln des Datensignals durch das Kommunikationsnetzwerk verwendet werden. Bei den Router-Modus-Knoten können alle Protokollschichten bis zu der Netzwerkschicht beim Verarbeiten des Datenstroms beteiligt sein.

Gemäß der vorliegenden Erfindung kann eine zentrale Einheit, die die oben erwähnte Vorrichtung zum Übertragen sein kann, verantwortlich sein für das Einrichten eines Direktkommunikationswegs zwischen einem Sender und einem entfernten Empfänger über eine Mehrzahl von Netzwerkknoten zum Neuübertragen des Datenstroms z. B. innerhalb eines bestimmten Zeitschlitzes in dem Repeater-Modus. In diesem Fall kann die zentrale Einheit die Netzwerkressourcen für den Kommunikationsweg zuordnen und reservieren, der für eine Übertragung verwendet werden soll, wodurch die Netzwerkknoten in den Repeater-Modus platziert werden zum Verstärken des Datenstroms und Initialisieren einer Datenübertragung innerhalb des bestimmten Zeitschlitzes. In einem Zeitschlitz, der dem bestimmten Zeitschlitz folgt, können die Netzwerkknoten automatisch in einen Anfangsmodus zurückkehren, der der Router-Modus sein kann. Daher können bestimmte Daten schnell über das Kommunikationsnetzwerk übertragen werden, so dass z. B. maximal tolerierbare Verzögerungen nicht überschritten werden.

Um die obige Funktionalität zu erreichen, weisen die Netzwerkknoten vorzugsweise die Funktionalität der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Übertragen auf, die oben erwähnt ist. Das Kommunikationsnetzwerk kann jedoch mit nur wenigen solcher Netzwerkknoten ausgerüstet sein, um die erfindungsgemäße, verbesserte Netzwerkfunktionalität einzurichten.

In dem Repeater-Modus wird z. B. ein empfangenes Signal, das eine empfangene Version des Datensignals sein kann, in dem Fall einer Bandpassübertragung nicht in ein Basisband herunter gemischt, aber eine verstärkte Version des empfangenen Signals wird z. B. direkt neu übertragen. Ein zusätzliches Filtern zur Rauschreduzierung kann angewendet werden, um das Verhalten zu verbessern. Eine weitere Verbesserung kann erreicht werden durch ein zusätzliches Entzerren in dem Netzwerkknoten (Hopping-Station). Um das Entzerren auszuführen, kann ein Heruntermischen in das Basisband ausgeführt werden, gefolgt von dem Entzerren des Basisbandsignals und Aufwärtsmischen des entzerrten Basisbandsignals in einen Bandpass zur Weiterübertragung. Bei dem Schritt des Heruntermischens kann ferner eine Neumodulation ausgeführt werden, um den Träger zu entfernen. Dementsprechend kann bei dem Schritt des Aufwärtsmischens eine Neumodulation ausgeführt werden. Es wird darauf hingewiesen, dass in dem Repeater-Modus auch die Datenverbindungsschichtfunktionalität eingesetzt werden kann, um Fehler zu erfassen und zu korrigieren.

In dem Router-Modus kann ein höher entwickelter Signalverarbeitungslösungsansatz ausgeführt werden, da die Funktionalität der Datenverbindungsschicht zusätzlich z. B. zur Vorwärtsfehlersteuer-Decodierung (FEC-Decodierung; FEC = forward error control) in der Hopping-Station eingesetzt werden kann. Das Signal wird dann z. B. weiter gemäß dem Netzwerkschichtverarbeitungsschema zum Routen verarbeitet, wobei eine Netzwerkadresse eines nächsten Netzwerkknotens ausschließlich beispielhaft eingefügt sein kann. Das Signal wird dann neu codiert und neu moduliert bevor das verstärkte Signal neu übertragen wird. Zusätzlich dazu kann jeder Netzwerkknoten, z. B. jeder mobile Knoten, ein Ad-hoc-Router sein und kann Daten speichern und weiterleiten.

Gemäß der vorliegenden Erfindung werden der Repeater-Lösungsansatz und der Routing-Lösungsansatz auf flexible Weise derart kombiniert, dass beide Operationsmodi in einem Kommunikationssystem verwendet werden können. Das heißt, der Verstärkermodus ermöglicht das schnelle Weiterleiten für Knoten, die eine niedrige Verzögerung erfordern (Repeater-Modus), und der Router-Modus wird für eine andere Kommunikation verwendet, z. B. das Routen von Datensignalen, die sich längere Verzögerungen leisten können.

Weitere bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden detailliert im Hinblick auf die nachfolgenden Figuren beschrieben, in denen:

1 ein Blockdiagramm einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Übertragen von Datensignalen zeigt;

2 erfindungsgemäße Kommunikationsnetzwerkszenarien demonstriert;

3 eine erfindungsgemäße Zeitschlitzreservierung demonstriert;

4 ein erfindungsgemäßes Kommunikationsnetzwerkszenarium demonstriert; und

5 ein drahtloses Ad-hoc-Netzwerk demonstriert.

1 zeigt eine Vorrichtung 101 zum Übertragen eines Datensignals über ein Kommunikationsnetzwerk zu einem entfernten Empfänger 103, wobei das Datensignal ausschließlich beispielhaft von einem Sender 105 übertragen werden kann. Die Vorrichtung 101 zum Übertragen des Datensignals kann jedoch in den Sender 105 eingelagert sein.

Die Vorrichtung 101 zum Übertragen weist einen Übermittler 107 auf, der konfiguriert ist, um in einem Repeater-Modus zum Verstärken des Datensignals gesetzt zu werden, oder der konfiguriert ist, um in einem Router-Modus zum Routen des Datensignals gesetzt zu werden, wie in 1 gezeigt ist. Die Vorrichtung 101 weist ferner eine Steuerung 109 auf, die konfiguriert ist zum Empfangen von Steuerinformationen über einen Eingang 111 und zum Setzen des Übermittlers 107, der einen Ausgang aufweist, in den Repeater-Modus oder in den Router-Modus, in Abhängigkeit von den Steuerinformationen. Zu Steuerzwecken weist die Steuerung 109 einen Ausgang auf, der mit einem Eingang des Übermittlers 107 gekoppelt ist.

Zum Beispiel kann die Steuerung 109 zum Empfangen der Steuerinformationen über das Kommunikationsnetzwerk konfiguriert sein, wobei die Steuerinformationen von dem Sender 105 über das Kommunikationsnetzwerk oder durch eine weitere Steuereinheit übertragen werden können, die in 1 nicht gezeigt, um den Operationsmodus des Übermittlers 107 zu steuern.

Die Steuerinformationen können jedoch aus der empfangenen Version des Datensignals an dem Eingang des Übermittlers 107 extrahiert werden.

In dem Repeater-Modus ist der Übermittler 107 vorzugsweise zum Verstärken des Datensignals konfiguriert, um die Kanaldämpfung zu kompensieren. Dazu kann der Übermittler 107 zum Bestimmen einer empfangenen Signalstärke z. B. auf der Basis einer Autokorrelation, und zum Bestimmen eines erforderlichen Verstärkungsfaktors, durch den das Datensignal gewichtet werden soll, konfiguriert sein.

Wenn das Datensignal ein Bandpasssignal ist, dann ist ein weiteres Heruntermischen nicht notwendig. Das Datensignal kann jedoch ein Bandpasssignal sein, das eine Bandpass-Spektralregion einnimmt, die z. B. einem drahtlosen Übertragungsschema gemäß jeglichem WLAN-Schema (WLAN = Wireless Local Area Network) zugeordnet ist. In diesem Fall kann der Übermittler 107 zum Verstärken des Datensignals direkt in der Bandpass-Spektralregion konfiguriert sein, d. h. zum Verstärken des Bandpasssignals ohne Heruntermischen.

Der Übermittler 107 kann jedoch zum Heruntermischen des Datensignals in ein Basisband konfiguriert sein, um ein Basisbanddatensignal zu erhalten, zum Entzerren des Basisbanddatensignals, um ein entzerrtes Basisbandsignal zu erhalten, und zum Aufwärtsmischen des entzerrten Datensignals in die Bandpass-Spektralregion zur Neuübertragung. Um das Bandpassdatensignal auszugleichen, d. h., um Kanaleinflüsse zu entfernen, die zu Zwischensymbolinterferenzen führen, kann der Übermittler 107 einen Entzerrer bzw. Equalizer und eine Einrichtung zum Aktualisieren der Entzerrerkoeffizienten aufweisen, um den aktuellen Kanalzustand zu berücksichtigen. Zum Beispiel kann der Übermittler 107 zum Empfangen von Trainingssequenzen von einem Sender und Einstellen der Entzerrerkoeffizienten unter Verwendung der Trainingssequenzen konfiguriert sein. Wenn Trainingssequenzen nur zu bestimmten Zeitinstanzen verfügbar sind, dann kann der Übermittler zum Interpolieren der Entzerrerkoeffizienten für Zeitinstanzen konfiguriert sein, zu denen keine Trainingssequenzen verfügbar sind. In diesem Fall kann das Entzerren jederzeit ausgeführt werden, ohne die Notwendigkeit eines zusätzlichen Informationsaustauschs zum Anpassen der Entzerrerkoeffizienten.

Der Übermittler 107 kann ferner zum Decodieren des entzerrten Basisbandsignals konfiguriert sein, das durch den Entzerrer bereitgestellt wird.

Zusammenfassend kann der Übermittler 107 gebildet sein zum Weiterleiten des Datensignals in dem Repeater-Modus vorzugsweise unter Verwendung einer physischen Schicht und möglicherweise Datenverbindungsschichtfunktionalitäten, ohne Bezug auf höhere Protokollschichten zu nehmen, d. h. ohne Bezug auf die Netzwerkfunktionalitäten zu nehmen.

Im Gegensatz dazu nutzt der erfindungsgemäße Übermittler 107 in dem Router-Modus explizit die Netzwerkschichtfunktionalität. Genauer gesagt ist der Übermittler 107 zum Routen des Datensignals zu einem nächsten Netzwerkknoten gemäß einer verbindungslosen Routing-Taktik oder zum Routen von Datensignalen zu einem nächsten Netzwerkknoten oder zu dem entfernten Empfänger gemäß einer verbindungsorientierten Routing-Taktik konfiguriert.

Zum Routen kann der Übermittler 107 Routing-Tabellen aufweisen, die eine Zielortnetzwerkadresse und eine Netzwerkadresse eines Zwischennetzwerkknotens aufweisen, zu dem das Datensignal als nächstes übertragen werden soll. Gemäß der verbindungslosen Routing-Taktik kann der Übermittler 107 z. B. zum Aktualisieren der Routing-Tabelle unter Verwendung von Routing-Algorithmen gebildet sein, wenn z. B. eine Stauung auftritt. Daher kann ein Anfangszustand der Routing-Tabelle adaptiv während der Übertragung geändert werden.

Wenn der Übermittler 107 gemäß der verbindungsorientierten Routing-Taktik arbeitet, dann wird die Route bzw. der Weg, der für die Übertragung des Datensignals ausgewählt ist, nicht während einer Datenübertragung geändert. Anders ausgedrückt ist der Kommunikationsweg A priori bekannt, so dass der Übermittler 107 Bezug auf eine bekannte, feste Routing-Tabelle nimmt, ohne eine neue Route für jedes Datensignalpaket zu wählen.

Um die Routing-Taktik des Übermittlers 107 einzurichten, können die Steuerinformationen zusätzliche Routing-Taktik-Informationen aufweisen. Wenn z. B. das verbindungsorientierte Routen ausgeführt werden soll, dem kürzere Verzögerungen zugeordnet sind als der verbindungslosen Routing-Taktik, kann der Übermittler 107 eine zweite Routing-Tabelle aufweisen, die A priori bestimmt wird, z. B. die aktuelle Routing-Tabelle. Daher kann eine Feineinstellung von Übertragungsverzögerungen erreicht werden.

Wenn ein verbindungsloses Routen erforderlich ist, dann kann der Übermittler 107 zum Routen jedes Datenpakets, das das Datensignal enthält, individuell über das Kommunikationsnetzwerk, z. B. unter Verwendung unterschiedlicher Kommunikationswege gebildet sein.

In dem Router-Modus kann der Übermittler 107 z. B. konfiguriert sein zum Analysieren einer Netzwerkzielortadresse, die an das Datensignal angebracht ist, und zum Anbringen einer Netzwerkadresse eines nächsten Netzwerkknotens, zu dem das Datensignal oder ein Datensignalpaket als nächstes geroutet werden soll.

In dem Router-Modus kann der Übermittler 107 konfiguriert sein zum Heruntermischen des Datensignals, von dem in diesem Fall angenommen wird, dass es ein Basisbandsignal ist, um ein Basisbanddatensignal zu erhalten, zum Entzerren des Datensignals, um ein entzerrtes Datensignal zu erhalten, für eine Vorwärtsfehlerkorrekturdecodierung des entzerrten Datensignals, um ein decodiertes Datensignal zu erhalten, zum Neucodieren des decodierten Datensignals und zum Aufwärtsmischen des neu codierten Datensignals zum Übermitteln. Anders ausgedrückt kann der Übermittler die gesamte Funktionalität des Repeater-Modus in dem Router-Modus verwenden.

Es wird an diesem Punkt darauf hingewiesen, dass das Datensignal üblicherweise innerhalb eines Datensignalrahmens angeordnet ist, wobei der Datensignalrahmen z. B. einen Rahmen-Anfangsblock, Netzwerkadressen und weitere Informationen aufweist, die zum Verwalten der Übertragung über das Kommunikationsnetzwerk notwendig sind. In dem Routing-Modus nutzt der Übermittler 107 zusätzliche Informationen die in dem Datenrahmen umfasst sind direkt und ändert dieselben, z. B. Netzwerkadressen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann der Übermittler 107 eine Repeater-Einrichtung aufweisen zum Verstärken des Datensignals in dem Repeater-Modus, eine Router-Einrichtung zum Routen des Datensignals in dem Router-Modus, einen Schalter zum Schalten des Datensignals oder des Datensignalsrahmens zu der Repeater-Einrichtung oder zum Schalter des Datensignals oder des Datensignalrahmens zu der Router-Einrichtung, wobei die Steuerung zum Steuern einer Schaltoperation des Schalters konfiguriert ist, z. B. zum Steuern eines Schaltzustands des Schalters.

Zusätzlich dazu kann die Vorrichtung 101 ferner einen Empfänger zum Empfangen des Datensignals aufweisen. Das Datensignal, das zu dem entfernten Empfänger oder zu einem anderen Netzwerkknoten weiterübermittelt werden soll, wird z. B. von dem entfernten Sender 105 über das Kommunikationsnetzwerk übertragen. Das Datensignal kann jedoch von einem anderen Netzwerkknoten übertragen werden, der entlang dem Kommunikationsweg angeordnet ist.

Ferner kann der entfernte Sender 105 oder ein anderer Knoten zum Übertragen der Steuerinformationen über das Kommunikationsnetzwerk konfiguriert sein. In diesem Fall kann der Empfänger zum empfangen einer empfangbaren Version der Steuerinformationen, zum Erfassen der Steuerinformationen in der empfangbaren Version, und zum Liefern der Steuerinformationen zu dem Übermittler 107 konfiguriert sein.

Die Steuerinformationen können jedoch vor dem Übertragen des Datensignals übertragen werden. Der entfernte Sender 105 richtet z. B. zuerst die Verbindung ein und überträgt die Steuerinformationen zu allen Knoten, die entlang der Verbindung angeordnet sind, d. h. entlang dem Kommunikationsweg angeordnet sind. Ansprechend auf die Steuerinformationen kann der Übermittler 107 in den Repeater- oder in den Router-Modus gesetzt werden, Bestätigungsinformationen übertragen, einen Kommunikationsweg zu dem entfernten Empfänger einrichten, so dass z. B. nach dem Reservieren des Kommunikationswegs das Datensignal übertragen werden kann.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann der entfernte Sender oder im Allgemeinen eine Steuereinheit konfiguriert sein zum Übertragen eines zusammengesetzten Signals, das das Datensignal und die Steuerinformationen aufweist. Zum Beispiel ist das zusammengesetzte Signal ein Datensignalrahmen, der zusätzlich die Steuerinformationen aufweist. Der Empfänger kann zum Erfassen der Steuerinformationen in der empfangbaren Version des zusammengesetzten Signals konfiguriert sein, z. B. durch ausschließliches Bezugnehmen auf den Teil des Datensignalrahmens, der ein Steuerinformationsfeld enthält, das die Steuerinformationen aufweist.

Wenn der Übermittler 107 in dem Repeater-Modus arbeitet, kann es notwendig sein, andere Netzwerkknoten, die nicht an dem Übertragen des Datensignals beteiligt sind, zu informieren, dass eine Signalübertragung zu der Vorrichtung zum Übertragen vermieden werden sollte, z. B. während eines Zeitschlitzes, der zum Verstärken reserviert ist, um Störungen oder Stauung zu vermeiden.

Der entfernte Sender 105 kann z. B. zum Übertragen von Netzwerksteuerinformationen konfiguriert sein, die anzeigen, dass ein weiterer Sender oder ein weiterer Netzwerkknoten, der innerhalb eines Bereichs der Vorrichtung zum Übertragen liegt, zum Übertragen eines weiteren Datensignals in einem Repeater-Modus innerhalb eines reservierten Zeitschlitzes oder allgemein innerhalb eines reservierten Kanals konfiguriert ist. In diesem Fall kann der Empfänger zum Erfassen der Netzwerksteuerinformationen gebildet sein, ansprechend worauf die Steuerung 109 konfiguriert sein kann, den Übermittler 107 während des reservierten Zeitschlitzes in einem Wartezustand zu setzen, um ein Stören des weiteren Senders zu vermeiden.

Dementsprechend kann der entfernte Sender 105 zum Übertragen der Netzwerksteuerinformationen zu dem weiteren Sender konfiguriert sein, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Senden als ein Repeater verwendet werden soll, d. h. wenn der Übermittler in den Repeater-Modus platziert werden soll.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Übertragen kann jedoch ferner zum Übertragen der Netzwerksteuerinformationen konfiguriert sein, die eine Übertragung in dem Repeater-Modus zu anderen Sendern oder zu anderen Netzwerkknoten anzeigen, die innerhalb eines Bereichs der Vorrichtung zum Übertragen liegen und nicht am Übertragen des Datensignals beteiligt sind, um den weiteren Sender oder die anderen Netzwerkknoten in einen Wartezustand zu setzen, in dem das Senden zu der erfindungsgemäßen Vorrichtung vermieden werden sollte.

Gemäß einem weiteren Aspekt kann der entfernte Sender 105 oder die Steuereinheit zum Übertragen von Weginformationen auf einem Weg durch das Kommunikationsnetz zu dem entfernten Empfänger konfiguriert sein. In diesem Fall kann der Empfänger, den die Vorrichtung 101 zum Übertragen aufweist, gebildet sein zum Erfassen der Weginformationen und zum Liefern der Weginformationen zu dem Übermittler zum Routen oder Verstärken. Die Weginformationen können z. B. Informationen über einen Zwischennetzwerkknoten aufweisen, zu dem das Datensignal oder ein Datensignalpaket als nächstes übertragen werden soll.

Wie oben erwähnt wurde, können vorzugsweise vor dem Übertragen in dem Repeater-Modus Netzwerkressourcen zugeordnet und reserviert werden. Zum Beispiel zeigen die Steuerinformationen einen bestimmten Kanal zum Übertragen des Datensignals in dem Repeater-Modus oder einen bestimmten Kanal zum Übertragen des Datensignals in dem Router-Modus an. Die Steuerung 109 kann konfiguriert werden, ansprechend auf die zusätzlichen Informationen auf dem bestimmten Kanal, zum Platzieren des Übermittlers 107 in den Repeater-Modus für den bestimmten Kanal, der dem Repeater-Modus zugeordnet ist, oder zum Platzieren des Übermittlers in den Router-Modus für den bestimmten Kanal, der dem Router-Modus zugeordnet ist.

Zum Beispiel kann der bestimmte Kanal zum Übertragen in dem Repeater-Modus ein bestimmter Zeitschlitz sein, oder der bestimmte Kanal zum Übertragen in dem Router-Modus kann ein weiterer Zeitschlitz sein. Die Steuerung 109 ist vorzugsweise zum Platzieren des Übermittlers 107 in den Repeater-Modus während des Zeitschlitzes, oder zum Platzieren des Übermittlers 107 in den Router-Modus während des weiteren Zeitschlitzes konfiguriert.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Anfangsmodus des Übermittlers 107 immer der Router-Modus. In diesem Fall sind keine zusätzlichen Informationen über ein Schalten in den Router-Modus notwendig, da, nachdem in dem Repeater-Modus z. B. innerhalb eines reservierten Zeitschlitzes übertragen wurde, der Übermittler 107 zum Zurückkehren in den Anfangsmodus, z. B. in den Router-Modus, konfiguriert sein kann.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Kanal zum Übertragen in dem Repeater-Modus eine bestimmte Bandpassregion, die einer bestimmten Bandbreite zugeordnet ist, und/oder der Kanal zum Übertragen in dem Router-Modus ist eine weitere Bandpassregion, die einer weiteren Bandbreite zugeordnet ist. Die Steuerung 109 kann in diesem Fall zum Platzieren des Übermittlers 107 in den Repeater-Modus für eine bestimmte Bandpassregion und/oder zum Platzieren des Übermittlers 107 in den Router-Modus für die weitere Bandpassregion gebildet sein.

Um die bestimmte Bandpassregion, die für eine Übertragung in dem Repeater-Modus reserviert ist, zu extrahieren, und/oder um die weitere Bandpassregion zu extrahieren, die für eine Übertragung in dem Router-Modus reserviert ist, kann die Vorrichtung zum Übertragen ein abstimmbares Filter oder eine Mehrzahl von Filtern aufweisen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Übertragen konfiguriert zum Übertragen und/oder Empfangen von Mehrfachträgersignalen, z. B. von Signalen, die gemäß dem orthogonalen Frequenzmultiplexschema (OFDM; orthogonal frequency division multiplexing) moduliert sind. Zum Beispiel weist die Vorrichtung 101 zum Übertragen in diesem Fall einen Fourier-Transformator zum Transformieren eines Zeitbereichssignals in den Frequenzbereich auf, zum Aufteilen von Signalen, die in dem Repeater-Modus übertragen werden sollen, oder zum Aufteilen von Signalen, die in dem Router-Modus übertragen werden sollen. Nachdem die Signale in dem Frequenzbereich aufgeteilt wurden, können die Signale, die in dem Repeater-Modus werden sollen, verstärkt und zurück in den Zeitbereich transformiert werden (oder umgekehrt), z. B. unter Verwendung eines inversen Fourier-Transformators, wohingegen Signale, d. h. Frequenzträger, die geroutet werden sollen, in dem Frequenzbereich weiterverarbeitet werden können.

Im Allgemeinen kann das Datensignal ein erstes Datensignal, das in dem Repeater-Modus übertragen werden soll, und ein zweites Datensignal, das in dem Router-Modus übertragen werden soll, aufweisen. Die Steuerung 109 ist in diesem Fall konfiguriert zum Platzieren des Übermittlers in den Repeater-Modus zum Übertragen des ersten Datensignals in dem Repeater-Modus, und zum Platzieren des Übermittlers in den Router-Modus zum Übermitteln des zweiten Datensignals in dem Router-Modus. In dem Fall von Mehrträgersignalen kann die Steuerung 109 Steuerinformationen empfangen, die den Satz aus Unterträgern zum Verstärken und einen weiteren Satz aus Unterträgern zum Routen anzeigen (erstes Datensignal und zweites Datensignal). Das erste Datensignal und das zweite Datensignal können jedoch verkettete Zeitbereichsignale sein, die das Datensignal aufweist. In diesem Fall ist die Steuerung 109 zum Ausführen einer Zeitgebungssteuerung gebildet, zum Platzieren des Übermittlers 107 z. B. in den Repeater-Modus während bestimmter Zeitintervalle.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann die Vorrichtung zum Übertragen ferner eine Einrichtung aufweisen zum Erzeugen von Netzwerksteuerinformationen, die einen bestimmten Kanal anzeigen zum Übertragen des Datensignals in dem Repeater-Modus und/oder Anzeigen eines weiteren Kanals, z. B. eines Zeitschlitzes, zum Übertragen des Datensignals in dem Router-Modus. Vorzugsweise ist die Vorrichtung zum Übertragen konfiguriert zum Übertragen der Netzwerksteuerinformationen über das Kommunikationsnetzwerk zu anderen Netzwerkknoten, die nicht an der Übertragung des Datensignals beteiligt sind, zum Auffordern der anderen Netzwerkknoten, nicht auf dem bestimmten Kanal zu übertragen, um Störungen zu vermeiden. Dazu kann die Vorrichtung zum Übertragen ferner einen Sender aufweisen zum Übertragen von Signalen, z. B. des Datensignals oder des Netzwerksteuersignals oder anderer Signale, über das Kommunikationsnetzwerk.

Wenn das Datensignal zu dem entfernten Empfänger durch einen bestimmten Kommunikationsnetzwerkweg übertragen werden soll, der einen Zwischennetzwerksknoten umfasst, der zwischen der Vorrichtung zum Übertragen und dem entfernten Empfänger angeordnet ist, wobei das Datensignal in dem Repeater-Modus übertragen werden soll, dann kann die Vorrichtung zum Übertragen zum Übertragen einer Netzwerksteuerinformation zu dem Zwischennetzwerkknoten gebildet sein, um den Zwischennetzwerkknoten in den Repeater-Modus zu Platzieren. Anders ausgedrückt kann die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Übertragen den Zwischenmodus steuern, um den Repeater-Modus für zumindest einen Teil des bestimmten Kommunikationsnetzwerkwegs einzustellen, d. h. nur für einige Netzwerkknoten.

Die Netzwerksteuerinformationen können ferner eine Kanalreservierungsinformation aufweisen, die einen bestimmten Kanal anzeigen, z. B. bestimmte Zeitschlitze oder eine bestimmte Basisbandregion, die zum Übertragen in dem Repeater-Modus reserviert sind, wobei die Vorrichtung zum Übertragen konfiguriert sein kann zum Erzeugen der Netzwerksteuerinformationen oder zum Empfangen derselben über das Kommunikationsnetzwerk z. B. von dem entfernten Sender 105.

Zum Erzeugen der Netzwerksteuerinformationen kann die Vorrichtung eine Einrichtung aufweisen zum Erzeugen der Netzwerksteuerinformationen. Die Einrichtung zum Erzeugen der Netzwerksteuerinformationen kann ferner konfiguriert sein zum Herleiten der Netzwerksteuerinformationen aus den Steuerinformationen oder zum Herleiten der Netzwerksteuerinformationen aus dem Datensignal, abhängig von einer Anforderung, die dem Datensignal zugeordnet ist, z. B. abhängig von einer maximal tolerierbaren Übertragungsverzögerung, die z. B. einer Videoübertragung zugeordnet ist.

Die Vorrichtung zum Übertragen kann ferner eine Einrichtung zum Bestimmen eines Kommunikationswegs durch das Kommunikationsnetzwerk aufweisen. Die Einrichtung zum Bestimmen kann zum Ausführen von Routing-Algorithmen gebildet sein, um eine geeignet Route durch das Kommunikationsnetzwerk zu finden. Zusätzlich dazu kann die Einrichtung zum Bestimmen konfiguriert sein zum Bestimmen des Kommunikationswegs, derart, dass die maximal tolerierbare Verzögerung, die der Übertragung des Datensignals über den Kommunikationsweg zugeordnet ist, nicht überschritten wird. Zum Beispiel ist die maximal tolerierbare Übertragungsverzögerung weniger als 30 ms.

Ferner kann die Einrichtung zum Bestimmen während des Prozesses zum Bestimmen des Kommunikationswegs berücksichtigen, dass Zwischennetzwerkknoten zum Reduzieren von Verzögerungen selektiv in den Repeater-Modus geschaltet werden können. Zum Beispiel ist die Einrichtung zum Bestimmen konfiguriert zum Bestimmen eines Zwischennetzwerkknotens, der entlang dem Kommunikationsweg angeordnet ist, wobei der Zwischennetzwerkknoten zum Reduzieren einer Übertragungsverzögerung in den Repeater-Modus platziert werden muss.

Im Allgemeinen bringt die vorliegende Erfindung einen zusätzlichen Freiheitsgrad beim Bestimmen eines optimalen Kommunikationswegs durch das Kommunikationsnetzwerk ein, da zusätzlich die Adaptivität von Netzwerkknoten, d. h. die Möglichkeit des selektiven Platzierens der Netzwerkknoten in den Repeater-Modus oder in den Router-Modus, durch die Einrichtung zum Bestimmen des Kommunikationswegs ausgenutzt werden kann. Daher kann beides: Reduzieren einer Übertragungsverzögerung und Reduzieren einer Paketverlustrate – gemeinsam erreicht werden.

Zum Beispiel kann das Datensignal Daten aufweisen, die eine niedrige Übertragungsverzögerung erfordern, z. B. Videodaten. In diesem Fall kann die Einrichtung zum Bestimmen des Kommunikationswegs zum Erzeugen der Steuerinformationen konfiguriert sein, die den Repeater-Modus anzeigen, zum Reduzieren einer Übertragungsverzögerung. Anders ausgedrückt kann die Vorrichtung zum Übertragen zum adaptiven Entscheiden konfiguriert sein, ob der Repeater- oder Router-Modus eingestellt werden soll. Zusätzlich dazu können die Steuerinformationen, die den Repeater-Modus anzeigen, zu anderen Netzwerkknoten übertragen werden, um den Repeater-Modus-Kanal einzurichten.

Allgemein ausgedrückt schafft die vorliegende Erfindung ferner ein Verfahren zum Übertragen eines Datensignals, wobei das Verfahren das Empfangen einer Steuerinformation aufweist, und ansprechend auf die Steuerinformation, das Wiederholen des Datensignals oder das Routen des Datensignals, wie oben beschrieben wurde. Ferner beziehen sich die oben beschriebenen Funktionalitäten und Szenarien ebenfalls auf entsprechende Verfahren.

Zusätzlich dazu schafft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Liefern eines Datensignals durch einen Kommunikationsweg zwischen einem Sender und einem Empfänger, wobei der Sender und der Empfänger über ein Kommunikationsnetzwerk verbunden sind, das einen Zwischennetzwerkknoten aufweist. Der Zwischennetzwerkknoten kann angeordnet sein, um in einen Repeater-Modus oder in einen Router-Modus platziert zu werden, wie oben beschrieben wurde. Das Verfahren weist das Liefern von Netzwerksteuerinformationen, die den Repeater-Modus und/oder den Router-Modus anzeigen, das Übertragen der Netzwerksteuerinformationen zu dem Zwischennetzwerkknoten, ansprechend auf die Steuerinformationen, das Platzieren des Zwischennetzwerkknotens in den Repeater-Modus zum Verstärken (Repeaten) des Datensignals, das von dem Sender empfangen wurde, zu dem entfernten Empfänger, oder zum Verstärken des Datensignals zu einem weiteren Zwischennetzwerkknoten, oder zum Platzieren des Zwischennetzwerkknotens in den Router-Modus zum Routen des Datensignals, das von dem Sender empfangen wird, zu dem entfernten Empfänger oder zu einem weiteren Zwischennetzwerkknoten, auf.

2 demonstriert das erfindungsgemäße Szenario, bei dem ein Sender 201 ein Datensignal über ein Kommunikationsnetzwerk 203 zu dem entfernten Empfänger 205 überträgt. Das Kommunikationsnetzwerk 203 weist eine Mehrzahl von Netzwerkknoten 207 bis 211 auf, wobei die Netzwerkknoten 207, 208 und 209 entlang dem Kommunikationsweg durch das Kommunikationsnetzwerk angeordnet sind, wobei das Datensignal über diesen Weg übertragen werden soll. Zum Beispiel werden die Netzwerkknoten 207, 208 und 209 zum Übertragen in dem Repeater-Modus während eines bestimmten Zeitschlitzes in den Repeater-Modus geschaltet. Die anderen Netzwerkknoten 201 und 211 sind nicht an der Übertragung des Datensignals beteiligt. Daher, wenn die Knoten 207, 208 und 209 auf Verstärken geschaltet sind, sind die anderen Netzwerkknoten 201 und 211 vorzugsweise in den Wartezustand gesetzt, um keine Informationen zu jeglichen der Knoten 207, 208 und 209 während dem bestimmten Zeitschlitz zu übertragen, um Störungen zu vermeiden.

Um den Kommunikationsweg einzurichten, der in 2 gezeigt ist, können die Verfahren das Reservieren von Netzwerkressourcen aufweisen, z. B. von bestimmten Zeitschlitzen, zum Verstärken des Datensignals. Das Verfahren kann ferner das Reservieren eines Kanals zum Verstärken des Datensignals aufweisen, wobei ein bestimmter Zeitschlitz oder eine bestimmte Bandpassregion, die einer bestimmten Bandbreite zugeordnet ist, als der Kanal reserviert werden kann.

Das Verfahren kann ferner das Liefern der Netzwerksteuerinformationen aufweisen, die ferner den Kanal anzeigen, der zum Verstärken des Datensignals reserviert ist, zum Beispiel einen Netzwerkknoten, der entlang dem Kommunikationsweg angeordnet ist, zum Platzieren desselben in den Repeater-Modus. Das Verfahren kann ferner das Empfangen von Bestätigungsinformationen aufweisen, die den Empfang der Steuerinformationen durch den Zwischennetzwerkknoten anzeigen.

Zusätzlich dazu kann das Verfahren das Übertragen des Datensignals durch den Sender 201 ansprechend auf die Bestätigungsinformationen aufweisen.

Ferner kann das Verfahren das automatische Platzieren des Zwischennetzwerkknotens in den Router-Modus nach dem Verstärken des Datensignals in dem Repeater-Modus z. B. während des reservierten Zeitschlitzes zum Verstärken aufweisen.

Wie in 2 gezeigt ist, kann das Kommunikationsnetzwerk einen weiteren Zwischennetzwerkknoten aufweisen, z. B. den Netzwerkknoten 209, der entlang dem Kommunikationsweg angeordnet ist, wobei der weitere Zwischennetzwerkknoten angeordnet ist, um in einen Repeater-Modus platziert zu sein oder um in einen Router-Modus platziert zu sein. Das Verfahren kann ferner das Liefern von weiteren Netzwerksteuerinformationen, die dem weiteren Zwischennetzwerkknoten den Repeater-Modus oder den Router-Modus anzeigen, das Übertragen der weiteren Netzwerksteuerinformationen zu dem weiteren Zwischennetzwerkknoten ansprechend auf die Steuerinformationen, das Platzieren des weiteren Zwischennetzwerkknotens in den Repeater-Modus zum Verstärken des Datensignals, das von dem Sender oder von dem Zwischennetzwerkknoten empfangen wurde, zu dem Empfänger oder zu einem anderen Zwischennetzwerkknoten, oder das Platzieren des weiteren Zwischennetzwerkknotens in den Router-Modus zum Routen des Datensignals, das von dem Sender empfangen wurde oder von dem Zwischennetzwerkknoten empfangen wurde, zu dem Empfänger oder zu einem anderen Zwischennetzwerkknoten, aufweisen.

Zusätzlich dazu kann das Verfahren das Bestimmen des Kommunikationswegs aufweisen, der den Zwischennetzwerkknoten aufweist, zum Liefern des Datensignals in dem Repeater-Modus. Genauer gesagt kann der Kommunikationsweg unter Verwendung des erfindungsgemäßen Konzepts bestimmt werden, das oben beschrieben ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Trennung physischer Schichten für die zwei Modi und ein Zuordnen von Ressourcen für jeden Modus bereitgestellt. Nachfolgend sei ausschließlich beispielhaft angenommen, dass Zeitschlitze für jeden Modus verwendet werden, wie in 3 gezeigt ist. Zum Beispiel wird in einem ersten Zeitschlitz der Router-Modus eingestellt. In den folgenden Zeitschlitzen kann das Verstärken an zumindest einigen Knoten ausgeführt werden. Danach können wiederum die Router-Modi eingestellt werden, usw.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Zeitschlitzverwaltung in 3 ausschließlich beispielhaft dargestellt ist. Wie oben beschrieben wurde, sind auch andere Wege möglich, die z. B. unterschiedliche Spektralregionen nutzen.

Vor dem Übertragen muss bestimmt werden, welcher Knoten in welchem Modus für welchen Empfänger und an welchem Zeitschlitz arbeitet. Nachfolgend sei angenommen, dass die Steuersignalgebung über den Router-Modus ausgeführt wird. In diesem Fall kann der nachfolgende Algorithmus auf hoher Ebene ausgeführt werden:

  • 1. Knoten A fordert eine Verstärkerzeitschlitzverbindung von einem Zugriffspunkt;
  • 2. Bestimmen eines Wegs von dem Zugriffspunkt zu Knoten A;
  • 3. Alle Knoten auf dem Weg müssen die Anforderung nach einem Zeitschlitz akzeptieren;
  • 4. alle anderen Knoten müssen über den reservierten Zeitschlitz informiert werden und sollen nicht in diesem Zeitschlitz senden; dies kann auch neu eingehende Knoten umfassen;
  • 5. Die Verwendung beider Modi kann starten;
  • 6. Aufhebung der Reservierung.

Es sollte darauf hingewiesen werden, dass der Weg von Schritt 2 nicht identisch zu dem Weg des Routing-Protokolls sein muss, das in dem ad-hoc gerouteten Netzwerk verwendet wird. Es sollte vorzugsweise sichergestellt werden, dass das Signal auf geeignete Weise verstärkt wird.

Für Schritte 4 und 6 kann ein verteiltes, virtuelles Schaltungsmedienzugriffsschema konfiguriert werden, wie in A beschrieben ist. Carlson u. a. (Verteilte Zuordnung von Zeitschlitzen für Echtzeitverkehr in einem drahtlosen Mehr-Sprung-Netzwerk). Anstatt Zeitschlitze zu reservieren kann der Verstärkermodus (Repeater-Modus) reserviert werden.

Ein weiterer Punkt ist die Mobilität in dem Netzwerk. Der erfindungsgemäße Ansatz liefert ein Ad-hoc-Routingprotokoll, das Änderungen in der Topologie realisiert und neue Routen findet. Dann muss die neue Route als die obige Anfangs-Einrichtung installiert werden.

Um Schritt 4 zu vereinfachen, ist es möglich, spezifische Schritte vorab für den Routing-Modus zuzuordnen. Während dies im Hinblick auf Bandbreite vielleicht nicht vollständig flexibel ist, vereinfacht es die Steuerung. Genauer gesagt ist es dann möglich, dass neue eingehende Knoten den Zugriffspunkt in einem solchen Routing-Modus-Zeitschlitz kontaktieren und nach zugeordneten Zeitschlitzen fragen. Dies ist ähnlich zu einem anfänglichen Signalisierungszeitschlitz.

Bei Schritt 5 sollen alle Knoten, die Verstärkerknoten (und den Empfangsknoten) stören können keine Daten in dem reservierten Modus senden. Die restliche Kommunikation kann wie üblich fortfahren.

Im Hinblick auf Schritt 6 ist die Aufhebungs- analog zu der Einrichtungs-Phase.

Die vorliegende Erfindung liefert eine neue Art von Mehrsprungzugriffsnetzwerken, die flexibel sowohl eine virtuelle Niedrigverzögerungsverbindung über mehrere Sprünge zu einem Zugriffspunkt als auch lokal gesteuerte Datendienste unterstützen können. Zusammenfassend sind die Vorteile dem Bereitstellen von Diensten mit niedriger Verzögerung und Dienstqualität in Mehrsprungzugriffsnetzwerken, flexibler Verwendung von Zeitschlitzen/Ressourcen abhängig von Verkehrsbedürfnissen, und der Verwendung von gemeinsamen Protokollen zum Tragen einer Signalisierung, die kostengünstig, kompatibel etc. ist, zugeordnet. Ferner kann z. B. in dem Routing-Modus ein üblicher MAC, z. B. WLAN 802.11 MAC, für einen lokalen Medienzugriff zwischen Ad-hoc-Routern verwendet werden. Ferner kann eine lokale Steuerung und lokale Kommunikation in dem Router-Modus ermöglicht werden. Zusätzlich dazu kann ein besserer Durchsatz in dem Verstärkermodus im Vergleich zu dem Router-Modus erreicht werden.

Eine wichtige Erweiterung ist das Berücksichtigen der Mobilität des mobilen Knotens in dem Fall von z. B. drahtlosen Ad-hoc-Netzwerken. In diesem Fall kann ein bestehender Reservierungsweg in eine andere Route geändert werden müssen. Dies bedeutet, dass eine Bewegung erfasst werden muss, z. B. über das Routing-Protokoll, dass eine neue Route bestimmt werden muss und dass die Reservierung an der neuen Route installiert wird. Dies kann ähnlich zu anderen Ansätzen ausgeführt werden, die eine Mobilität bei Mehrsprungzugriffsnetzwerken handhaben, gemäß der vorliegenden Erfindung kann jedoch die Reservierung ebenfalls geändert werden.

4 demonstriert ein Kommunikationsnetzwerk gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Kommunikationsnetzwerk, das in 4 gezeigt ist, weist einen mobilen Knoten (MN), eine Mehrzahl von Relaisknoten (RN) zum parallelen Übertragen, d. h. Verstärken, und eine Mehrzahl von Empfängern auf, die in diesem Fall Internetgateways (IGW) sind.

Wie in 4 gezeigt ist, können verschiedene Verstärkungsknoten zum parallelen Übertragen eingesetzt werden, um räumliche Diversität in einem solchen Netzwerk auszunutzen. Das Einrichten des Kommunikationsnetzwerks kann ausgeführt werden, wie oben beschrieben wurde. Der Unterschied ist, dass mehr Knoten auf verschiedenen Wegen neu konfiguriert werden müssen. Der Hauptvorteil des Ansatzes, der in 4 gezeigt ist, ist eine robustere und zuverlässigere Kommunikation über mehrere Wege.

Abhängig von bestimmten Implementierungsanforderungen können die erfindungsgemäßen Verfahren in Hardware oder in Software implementiert sein. Die Implementierung kann unter Verwendung eines digitalen Speichermediums ausgeführt werden, insbesondere einer Platte oder einer CD mit elektronisch lesbaren Steuersignalen, die mit einem programmierbaren Computersystem derart zusammenarbeiten können, dass die erfindungsgemäßen Verfahren ausgeführt werden. Im Allgemeinen ist die vorliegenden Erfindung daher ein Computerprogrammprodukt mit einem Programmcode, der auf einem maschinenlesbaren Träger gespeichert ist, wobei der Programmcode zum Ausführen der erfindungsgemäßen Verfahren gebildet ist, wenn das Computerprogrammprodukt auf einem Computer läuft. Anders ausgedrückt sind die erfindungsgemäßen Verfahren daher ein Computerprogramm mit einem Programmcode zum Ausführen der erfindungsgemäßen Verfahren, wenn das Computerprogramm auf einem Computer läuft.


Anspruch[de]
Vorrichtung (101) zum Übertragen eines Datensignals über ein Kommunikationsnetzwerk zu einem entfernten Empfänger (103), wobei die Vorrichtung folgende Merkmale aufweist:

einen Übermittler (107), der konfiguriert ist, um in einen Repeater-Modus zum Verstärken des Datensignals platziert zu sein, oder um in einen Router-Modus zum Routen des Datensignals platziert zu sein, wobei der Übermittler (107) in dem Routing-Modus zum Routen des Datensignals zu einem nächsten Netzwerkknoten gemäß einer verbindungslosen Routing-Taktik oder zum Routen des Datensignals zu einem nächsten Netzwerkknoten gemäß einer verbindungsorientierten Routing-Taktik konfiguriert ist; und

eine Steuerung (109), die zum Empfangen von Steuerinformationen und zum Platzieren des Übermittlers (107) in den Repeater-Modus oder in den Router-Modus, abhängig von den Steuerinformationen, konfiguriert ist.
Vorrichtung gemäß Anspruch 1, bei der der Übermittler (107) zum Verstärken des Datensignals in dem Repeater-Modus konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, bei der das Datensignal ein Bandpasssignal ist, das eine Bandpassspektralregion einnimmt, und bei der der Übermittler (107) zum Verstärken des Datensignals in der Bandpassspektralregion konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3, bei der das Datensignal ein Bandpasssignal ist, das eine Bandpassspektralregion einnimmt, wobei der Übermittler (107) zum Heruntermischen des Datensignals in ein Basisband, um ein Basisbanddatensignal zu erhalten, zum Entzerren des Basisbanddatensignals, um ein entzerrtes Basisbanddatensignal zu erhalten, und zum Aufwärtsmischen des entzerrten Datensignals in die Bandpassspektralregion zur Übertragung konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 4, bei der der Übermittler (107) eine Routing-Tabelle aufweist, die eine Netzwerkadresse eines Netzwerkknotens aufweist, zu dem das Datensignal in dem Routing-Modus geroutet werden soll. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 5, bei der der Übermittler (107) in dem Routing-Modus zum Analysieren einer Netzwerkzielortadresse, die an das Datensignal angebracht ist, und zum Anbringen einer Netzwerkadresse eines nächsten Netzwerkknotens, zu der das Datensignal geroutet werden soll, an das Datensignal, konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 6, bei der das Datensignal ein Basisbandsignal ist, bei der der Übermittler (107) in dem Routing-Modus zum Abwärtsmischen des Datensignals, um ein Basisbanddatensignal zu enthalten, zum Entzerren des Datensignals, um ein entzerrtes Datensignal zu erhalten, für eine Vorwärtsfehlerkorrekturdecodierung des entzerrten Datensignals, um ein decodiertes Datensignal zu erhalten, zum Neucodieren des decodierten Datensignals und zum Aufwärtsmischen eines neucodierten Datensignals konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 7, bei der der Übermittler (107) eine Repeater-Einrichtung zum Verstärken des Datensignals in dem Repeater-Modus, eine Router-Einrichtung zum Routen des Datensignals in dem Router-Modus und einen Schalter zum Schalten des Datensignals zu der Repeater-Einrichtung oder zum Schalten des Datensignals zu der Router-Einrichtung aufweist, wobei die Steuerung (109) zum Steuern einer Schaltoperation des Schalters konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche l bis 8, die ferner einen Empfänger zum Empfangen des Datensignals aufweist. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, bei der ein entfernter Sender (105) zum Übertragen der Steuerinformationen über das Kommunikationsnetzwerk konfiguriert ist, wobei der Empfänger zum Empfangen einer empfangbaren Version der Steuerinformationen, zum Erfassen der Steuerinformationen in der empfangbaren Version und zum Liefern von Steuerinformationen zu dem Übermittler (107) konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß Anspruch 9 oder 10, bei der der entfernte Sender (105) zum Übertragen eines zusammengesetzten Signals konfiguriert ist, das das Datensignal und die Steuerinformationen aufweist, wobei der Empfänger zum Erfassen der Steuerinformationen in einer empfangbaren Version des zusammengesetzten Signals konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9 bis 11, bei der der entfernte Sender (105) zum Übertragen von Netzwerksteuerinformationen konfiguriert ist, die anzeigt, dass ein weiterer Sender, der in dem Bereich der Vorrichtung zum Übertragen ist, gebildet ist zum Übertragen eines weiteren Datensignals in einem Repeater-Modus innerhalb eines reservierten Zeitschlitzes, wobei der Empfänger zum Erfassen der Netzwerksteuerinformationen konfiguriert ist, und wobei die Steuerung (109) zum Platzieren des Übermittlers (107) in einen Wartezustand während des reservierten Zeitschlitzes ansprechend auf die Netzwerksteuerinformationen konfiguriert ist, um ein Stören des weiteren Senders zu vermeiden. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 9 bis 12, bei der der entfernte Sender (105) konfiguriert ist zum Übertragen von Weginformationen auf einem Weg durch das Kommunikationsnetzwerk zu dem entfernten Empfänger (103), wobei der Empfänger zum Erfassen der Weginformationen und zum Liefern der Weginformationen zu dem Übermittler (107) zum Routen gebildet ist. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 13, bei der die Steuerinformationen einen bestimmten Kanal zum Übertragen des Datensignals in dem Repeater-Modus oder einen bestimmten Kanal zum Übertragen des Datensignals in dem Router-Modus anzeigen, wobei die Steuerung (109) zum Platzieren des Übermittlers (107) in den Repeater-Modus für den bestimmten Kanal, der dem Repeater-Modus zugeordnet ist, oder zum Platzieren des Übermittlers (107) in den Router-Modus für den bestimmten Kanal, der dem Router-Modus zugeordnet ist, konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, bei der der bestimmte Kanal zum Übertragen in dem Repeater-Modus ein bestimmter Zeitschlitz ist, oder bei dem der bestimmte Kanal zum Übertragen in dem Router-Modus ein weiterer Zeitschlitz ist, wobei die Steuerung (109) zum Platzieren des Übermittlers in den Repeater-Modus während des Zeitschlitzes oder zum Platzieren des Übermittlers in den Router-Modus während des weiteren Zeitschlitzes konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 14 oder 15, bei der der Kanal zum Übertragen in dem Repeater-Modus eine bestimmte Bandpassregion ist, die einer bestimmten Bandbreite zugeordnet ist, oder bei der der Kanal zum Übertragen in dem Router-Modus eine weitere Bandpassregion ist, die einer weiteren Bandbreite zugeordnet ist, wobei die Steuerung (109) zum Platzieren des Übermittlers (107) in den Repeater-Modus für die weitere Bandpassregion, oder zum Platzieren des Übermittlers in den Router-Modus für die weitere Bandpassregion konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 16, bei der das Datensignal ein erstes Datensignal, das in dem Repeater-Modus übertragen werden soll, und ein zweites Datensignal, das in dem Router-Modus übertragen werden soll, aufweist, wobei die Steuerung zum Platzieren des Übermittlers (107) in den Repeater-Modus zum Übertragen des ersten Datensignals in dem Repeater-Modus, und zum Platzieren des Übermittlers (107) in den Router-Modus zum Übertragen des zweiten Datensignals in dem Router-Modus konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 17, die ferner eine Einrichtung aufweist zum Erzeugen von Netzwerksteuerinformationen, die einen bestimmten Kanal zum Übertragen des Datensignals in dem Repeater-Modus anzeigen, wobei die Vorrichtung zum Übertragen zum Übertragen der Netzwerksteuerinformationen über das Kommunikationsnetzwerk zu anderen Netzwerkknoten konfiguriert ist, die nicht an der Übertragung des Datensignals beteiligt sind, um die anderen Netzwerkknoten aufzufordern, nicht auf dem bestimmten Kanal zu übertragen, um Störungen zu vermeiden. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 18, die ferner einen Sender zum Übertragen von Signalen über das Kommunikationsnetzwerk aufweist. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 19, bei der das Datensignal zu dem entfernten Empfänger (103) durch einen bestimmten Kommunikationsnetzwerkweg übertragen werden soll, wobei der bestimmte Kommunikationsnetzwerkweg einen Zwischennetzwerkknoten umfasst, der zwischen der Vorrichtung zum Übertragen und dem entfernten Empfänger (103) angeordnet ist, wobei das Datensignal in dem Repeater-Modus übertragen werden soll, und wobei die Vorrichtung zum Übertragen zum Erzeugen von Netzwerksteuerinformationen, die den Repeater-Modus anzeigen, und zum Übertragen der Netzwerksteuerinformationen zu dem Zwischennetzwerkknoten zum Platzieren des Zwischennetzwerkknotens in den Repeater-Modus konfiguriert ist. Vorrichtung gemäß Anspruch 20, bei der die Netzwerksteuerinformationen Kanalreservierungsinformationen aufweisen, wobei die Kanalreservierungsinformationen einen bestimmten Kanal anzeigen, der zum Übertragen in dem Repeater-Modus reserviert sein soll. Vorrichtung gemäß Anspruch 21, bei der der bestimmte Kanal ein bestimmter Zeitschlitz oder eine bestimmte Bandpassregion ist. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 20 bis 22, die eine Einrichtung zum Erzeugen der Netzwerksteuerinformationen aufweist. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 13, die ferner eine Einrichtung zum Bestimmen eines Kommunikationswegs durch das Kommunikationsnetzwerk zu dem Empfänger aufweist. Vorrichtung gemäß Anspruch 24, bei der der Kommunikationsweg einen Zwischennetzwerkknoten umfasst, der zwischen der Vorrichtung zum Übertragen und dem entfernten Empfänger (103) angeordnet ist, wobei die Einrichtung zum Bestimmen konfiguriert ist zum Bestimmen von Routing-Informationen zum Routen des Datensignals, wobei die Routing-Informationen eine Netzwerkadresse des Zwischennetzwerkknotens umfassen. Vorrichtung gemäß Anspruch 24 oder 25, bei der die Einrichtung zum Bestimmen zum Bestimmen des Kommunikationswegs konfiguriert ist, derart, dass eine maximal tolerierbare Verzögerung, die der Übertragung des Datensignals über den Kommunikationsweg zugeordnet ist, nicht überschritten wird. Vorrichtung gemäß Anspruch 26, bei der die Einrichtung zum Bestimmen zum Bestimmen eines Zwischennetzwerkknotens konfiguriert ist, der entlang dem Kommunikationsweg angeordnet ist, wobei der Zwischennetzwerkknoten zum Reduzieren einer Übertragungsverzögerung in den Repeater-Modus platziert sein soll. Vorrichtung gemäß einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 27, die ferner eine Einrichtung zum Herleiten der Steuerinformationen aus dem Datensignal aufweist. Verfahren zum Übertragen eines Datensignals über ein Kommunikationsnetzwerk zu einem entfernten Empfänger (103), das folgende Schritte aufweist:

Empfangen von Steuerinformationen durch eine Steuerung (109), die konfiguriert ist, um die Steuerinformationen zu empfangen und einen Übermittler (107) in einen Router-Modus oder einen Repeater-Modus zu setzen; und

ansprechend auf die Steuerinformationen, Verstärken des Datensignals oder Routen des Datensignals durch den Übermittler (107), der konfiguriert ist, um zum Verstärken des Datensignals in den Repeater-Modus platziert zu werden, oder zum Routen des Datensignals in den Router-Modus platziert zu werden, wobei, wenn das Datensignal geroutet wird, das Datensignal zu einem nächsten Netzwerkknoten gemäß einer verbindungslosen Routing-Taktik geroutet wird, oder das Datensignal zu einem nächsten Netzwerkknoten gemäß einer verbindungsorientierten Routing-Taktik geroutet wird.
Verfahren gemäß Anspruch 29, bei dem das Kommunikationsnetzwerk einen Kommunikationsweg zwischen einem Sender (105) und dem entfernten Empfänger (103) umfasst, wobei der Sender (105) und der entfernte Empfänger (103) über das Kommunikationsnetzwerk verbunden sind, wobei das Kommunikationsnetzwerk zusätzlich einen Zwischennetzwerkknoten (101) aufweist, wobei der Zwischennetzwerkknoten (101) angeordnet ist, um in einen Repeater-Modus oder in einen Router-Modus gesetzt zu werden, wobei das Verfahren ferner folgende Schritte aufweist:

Liefern von Netzwerksteuerinformationen, die den Repeater-Modus anzeigen oder den Router-Modus anzeigen;

Übertragen der Netzwerksteuerinformationen zu dem Zwischennetzwerkknoten (101);

wobei der Schritt des Empfangens und Verstärkens oder Routens des Datensignals in dem Zwischennetzwerkknoten (101) ausgeführt wird.
Verfahren gemäß Anspruch 30, das das Reservieren von Netzwerkressourcen zum Verstärken des Datensignals aufweist. Verfahren gemäß Anspruch 30 oder 31, das das Reservieren eines Kanals zum Verstärken des Datensignals aufweist. Verfahren gemäß Anspruch 32, das die Reservierung eines bestimmten Zeitschlitzes als den Kanal, oder die Reservierung einer bestimmten Bandpassregion, die einer bestimmten Bandbreite zugeordnet ist, als den Kanal, aufweist. Verfahren gemäß Anspruch 32 oder 33, das das Liefern der Netzwerksteuerinformationen zu dem Zwischennetzwerkknoten (101) aufweist, die ferner den Kanal anzeigen, der zum Verstärken des Datensignals reserviert ist. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 30 bis 34, das das Empfangen von Bestätigungsinformationen aufweist, die den Empfang der Steuerinformationen durch den Zwischennetzwerkknoten (101) anzeigen. Verfahren gemäß Anspruch 35, das das Übertragen des Datensignals durch den Sender ansprechend auf die Bestätigungsinformationen aufweist. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 30 bis 36, das das automatische Platzieren des Zwischennetzwerkknotens (101) in den Router-Modus nach dem Verstärken des Datensignals in dem Repeater-Modus aufweist. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 30 bis 36, bei dem das Kommunikationsnetzwerk einen weiteren Zwischennetzwerkknoten aufweist, der entlang dem Kommunikationsweg angeordnet ist, wobei der weitere Zwischennetzwerkknoten angeordnet ist, um in einen Repeater-Modus gesetzt zu werden, oder in einem Router-Modus gesetzt zu werden, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:

Liefern weiterer Netzwerksteuerinformationen, die den Repeater-Modus oder den Router-Modus anzeigen;

Übertragen der weiteren Netzwerksteuerinformationen zu dem weiteren Zwischennetzwerkknoten;

ansprechend auf die Steuerinformationen, Setzen des weiteren Zwischennetzwerkknotens in den Repeater-Modus zum Verstärken des Datensignals, das von dem Sender oder von dem Zwischennetzwerkknoten (101) empfangen wird, zu dem entfernten Empfänger (103) oder zu einem anderen Zwischennetzwerkknoten, oder Setzen des weiteren Zwischennetzwerkknotens in den Router-Modus zum Routen des Datensignals, das von dem Sender oder von dem Zwischennetzwerkknoten (101) empfangen wird, zu dem entfernten Empfänger (103) oder zu einem anderen Zwischennetzwerkknoten.
Verfahren gemäß einem der Ansprüche 30 bis 38, das das Bestimmen des Kommunikationswegs aufweist, wobei der Kommunikationsweg den Zwischennetzwerkknoten (101) aufweist, der in den Repeater-Modus gesetzt werden soll. Computerprogramm zum Ausführen der Verfahren gemäß einem der Ansprüche 30 bis 39, wenn das Computerprogramm auf einem Computer läuft.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com