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Dokumentenidentifikation DE602005000667T2 22.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001626604
Titel Benachrichtigungsvorrichtung, Endgerät, Kommunikationssystem und Kommunikationsverfahren
Anmelder NTT DoCoMo Inc., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Moon, Sung Uk c/o Int. Prop. Dept. NTT DoC, Chiyoda-ku Tokyo, JP;
Ishii, Minami c/o Int. Prop. Dept. NTT DoCo, Chiyoda-ku Tokyo, JP;
Nakamura, Takehiro c/o Int. Prop. Dept., Chiyoda-ku Tokyo, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 602005000667
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 09.08.2005
EP-Aktenzeichen 050172832
EP-Offenlegungsdatum 15.02.2006
EP date of grant 07.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 7/38(2006.01)A, F, I, 20060213, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04L 12/56(2006.01)A, L, I, 20060213, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Benachrichtigungseinrichtung, eine Endgeräteinrichtung, ein Kommunikationssystem und ein Kommunikationsverfahren.

2. Beschreibung der fachbezogenen Technik

Dienste für das Broadcasting oder das Multicasting von Multimediainhalten an mehrfache Mobilstationen (Multimedia-Broadcast-Multicast-Service, im Weiteren als 'MBMS' zitiert) wurden herkömmlich ausgeführt (siehe 3GPP TSG-RAN, "TS25.346 V6.0.0 Introduction of Multimedia Broadcast Multicast Service (MBMS) in Radio Access Network (RAN)", März 2004), siehe auch die Referenz D1 "Universal Mobile Telecommunications System(UMTS); Introduction of Multi-Broadcast/Multicast Service (MBMS) in the Radio Access Network (RAN); ...; ETSI TS 125 346" Juni 2004.

Eine Mobilstation empfängt zuerst einen Instruktionskanal zur Übertragung von Instruktionsdaten, befehlend einen Steuerkanal zur Übertragung von Steuerdaten zu empfangen, was zum Empfang eines Datenkanals zur Übertragung von Multimediainhalten notwendig ist. Die Mobilstation bestätigt den Empfang der Instruktionsdaten auf den Instruktionskanal, wenn es am MBMS interessiert ist und empfängt dann den notwendigen Steuerkanal. Die Mobilstation empfängt dann den Datenkanal, dabei die Steuerdaten verwendend, die sie vom Steuerkanal empfangen hat. Die gleichen Steuerdaten werden wiederholt auf den Steuerkanal übertragen.

Jedoch ist die Mobilstation beim herkömmlichen Verfahren nicht in der Lage zu unterscheiden, ob die auf dem Steuerkanal übertragenen Steuerdaten die ersten oder die wiederholt übertragenen Daten sind. Daher könnte die Mobilstation die Steuerdaten mehrmals empfangen. Eine Endgeräteinrichtung wie die Mobilstation ist auf diese Weise nicht fähig, nur die notwendigen Übertragungsdaten, wie die Steuerdaten, geeignet zu empfangen. Als ein Ergebnis, hat dies zu einer schnelleren Entladung einer Batterie in der Endgeräteinrichtung und zu einem Anwachsen in der Steuerlast der Endgeräteinrichtung auf Grund des Empfangs nutzloser Übertragungsdaten geführt.

ZUSAMMENFASSSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Endgeräteinrichtung zur Verfügung zu stellen, die in der Lage ist notwendige Übertragungsdaten geeignet zu empfangen.

Eine Benachrichtigungseinrichtung gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung hat die Eigenschaften des Anspruchs 1 und enthält eine Übertragungsdatenbestimmungseinheit, die konfiguriert ist, um zu bestimmen, ob zu einer Endgeräteinrichtung zu übertragende Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind, einen Instruktionsdatengenerator, der konfiguriert ist, um Identifikationsinstruktionsdaten zu generieren, die anzeigen, dass die Übertragungsdaten die ersten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind, basierend auf einem Übertragungsdatenbestimmungsergebnis aus der Übertragungsdatenbestimmungseinheit, und einen Instruktionsdatensender, der konfiguriert ist, um die Identifikationsinstruktionsdaten an die Endgeräteinrichtung zu senden. Das 'Übertragungsdatenbestimmungsergebnis' bezieht sich auf ein Ergebnis einer Bestimmung, ob die Übertragungsdaten die ersten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind, während der Generierung der Identifikationsinstruktionsdaten.

Die Benachrichtigungseinrichtung ist in der Lage, zu bestimmen, ob die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, die zum ersten Mal übertragen werden sollen, oder wiederholte Übertragungsdaten, die schon einmal übertragen wurden und weiter wiederholt übertragen werden, und dann Identifikationsdaten zu generieren, die anzeigen, dass die Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Die Benachrichtigungseinrichtung kann die Identifikationsinstruktionsdaten an die Endgeräteinrichtung senden, um so die Endgeräteinrichtung zu benachrichtigen, dass die Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Entsprechend kann die Benachrichtigungseinrichtung die Endgeräteinrichtung in die Lage versetzen, nur die notwendigen Übertragungsdaten geeignet zu empfangen.

Eine Endgeräteinrichtung gemäß einer Ausführung der vorliegenden hat die Eigenschaften des Anspruchs 2 und enthält einen Instruktionsdatenempfänger, der konfiguriert ist, um Identifikationsinstruktionsdaten zu empfangen, die anzeigen, dass Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind, eine Instruktionsdatenbestimmungseinheit, die konfiguriert ist, um zu bestimmen, ob Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind, basierend auf den Identifikationsinstruktionsdaten, eine Empfangsbestimmungseinheit, die konfiguriert ist, um zu bestimmen, ob die Übertragungsdaten zu empfangen sind oder nicht, basierend auf einem Instruktionsdatenbestimmungsergebnis von der Instruktionsdatenbestimmungseinheit, und einen Übertragungsdatenempfänger, der konfiguriert ist, um Übertragungsdaten basierend auf einem Empfangsbestimmungsergebnis aus der Empfangsbestimmungseinheit zu empfangen. Das 'Instruktionsdatenbestimmungsergebnis' bezieht sich auf ein Ergebnis der Bestimmung, ob die Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind, basierend auf den Identifikationsinstruktionsdaten. Das 'Empfangsbestimmungsergebnis' bezieht sich auf ein Ergebnis der Bestimmung, ob Übertragungsdaten zu empfangen sind oder nicht.

Die Endgeräteinrichtung ist in der Lage die Identifikationsinstruktionsdaten zu empfangen und dann zu bestimmen, ob die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, die zum ersten Mal übertragen werden sollen, oder wiederholte Übertragungsdaten, die schon einmal übertragen wurden und die weiterhin wiederholt übertragen werden. Die Endgeräteinrichtung kann basierend auf dem Instruktionsdatenergebnis bestimmen, ob die Übertragungsdaten zu empfangen sind oder nicht und dann die Übertragungsdaten empfangen. Entsprechend kann die Endgeräteinrichtung nur die notwendigen Übertragungsdaten geeignet empfangen.

Eine Kommunikationssystem gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung hat die Eigenschaften des Anspruchs 5 und enthält eine Benachrichtigungseinrichtung, die konfiguriert ist, um zu bestimmen, ob die an eine Endgeräteinrichtung zu übertragenden Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind, um Identifikationsinstruktionsdaten zu generieren, die anzeigen, dass die Übertragungsdaten die ersten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind, basierend auf einem Übertragungsdatenbestimmungsergebnis, und um die Identifikationsinstruktionsdaten an die Endgeräteinrichtung zu senden, und die Endgeräteinrichtung ist konfiguriert, um die Identifikationsinstruktionsdaten zu empfangen, um zu bestimmen, ob die Übertragungsdaten die ersten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind, basierend auf den Identifikationsinstruktionsdaten, um auf der Basis eines Instruktionsdatenbestimmungsergebnisses zu bestimmen, ob die Übertragungsdaten zu empfangen sind oder nicht und um die Übertragungsdaten auf der Basis eines Empfangsbestimmungsergebnisses zu empfangen.

Ein Kommunikationsverfahren zum Benachrichtigen von Identifikationsinstruktionsdaten gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung hat die Eigenschaften des Anspruchs 6 und enthält das Bestimmen, ob die an die Endeinrichtung zu übertragenen Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind, das Generieren von Identifikationsinstruktionsdaten, die anzeigen, dass die Übertragungsdaten die ersten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind, basierend auf einem Übertragungsdatenbestimmungsergebnis und das Übertragen der Identifikationsinstruktionsdaten an die Endgeräteinrichtung.

Ein Kommunikationsverfahren zum Empfangen von Übertragungsdaten gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung hat die Eigenschaften des Anspruchs 7 und enthält das Empfangen von Identifikationsinstruktionsdaten, die anzeigen, dass Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind, das Bestimmen, ob die Übertragungsdaten die ersten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind, basierend auf den Identifikationsinstruktionsdaten, das Bestimmen auf der Basis eines Instruktionsdatenbestimmungsergebnisses, ob die Übertragungsdaten zu empfangen sind oder nicht, und das Empfangen der Übertragungsdaten auf der Basis eines Empfangsbestimmungsergebnisses.

KURZBESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN

1 ist ein Diagramm, das ein Kommunikationssystem gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;

2 ist ein Blockdiagramm, das eine Benachrichtigungseinrichtung gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;

3 ist ein Diagramm, das eine MICH und eine MCCH gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;

4 ist ein Diagramm, das eine MICH gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;

5 ist ein Diagramm, das ein Identifikations-NI gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;

6 ist ein Diagramm, das eine MICH im Falle einer Verwendung eines ersten Übertragungsindikators und eines wiederholten Übertragungsindikators gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;

7 ist ein Diagramm, das eine MICH im Falle der Verwendung einem ersten Übertragungsidentifikations-NI und einem wiederholten Übertragungsidentifikations-NI gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;

8 ist ein Blockdiagramm, das eine Mobilstation gemäß einer Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt;

9 ist ein Flussdiagramm, das eine Benachrichtigungsvorgehensweise gemäß einem Kommunikationsverfahren der Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt; und

10 ist ein Flussdiagramm, das eine Empfangsvorgehensweise gemäß einem Kommunikationsverfahren der Ausführung der vorliegenden Erfindung zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGEN (Mobilkommunikationssystem)

Wie in 1 gezeigt, enthält ein Mobilkommunikationssystem 100 Mobilstationen 10, Basisstationen 20, eine Funknetzwerksteuerung 30, ein Kernnetzwerk 40, und einen Server 50 für Inhalte. Das Mobilkommunikationssystem 100 führt Multimedia-Broadcast-Multicast-Service (MBMS) von Broadcasting oder Multicasting von Multimediainhalten oder Ähnlichem an mehrfache Mobilstationen 10 durch.

Der Server 50 für Inhalte sendet im Broadcasting- oder Multicasting-Modus Multimediainhalte oder Ähnliches an mehrfache Mobilstationen 10 über das Kernnetzwerk 40, die Funknetzwerksteuerung 30 und die Basisstationen 20. Die Funknetzwerksteuerung 30 steuert die Funkkommunikation zwischen den Basisstationen 20 und den Mobilstationen 10. Die Basisstationen 20 senden/empfangen Daten an/von Mobilstationen 10 unter Verwendung von Funkkanälen unter der Steuerung der Funknetzwerksteuerung 30. Die Mobilstationen 10senden/empfangen Daten an die/von den Basisstationen 20 unter Verwendung von Funkkanälen. Die Mobilstationen 10 senden/empfangen Daten an die/von der Funknetzwerksteuerung 30, den/dem Server 50 für Inhalte, und eine Kommunikationseinrichtung im Kernnetzwerk 40 über die Basisstationen 20.

Eine Benachrichtigungseinrichtung 60, gezeigt in der 2, wird im Mobilkommunikationssystem 100 zur Verfügung gestellt. Die Benachrichtigungseinrichtung 60 benachrichtigt, dass an eine Endgeräteinrichtung, wie eine Mobilstation 10 oder Ähnliches, zu übertragende Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Der Platz zur Verfügungsstellung der Benachrichtigungseinrichtung 60 ist nicht limitiert. Die Benachrichtigungseinrichtung 60 könnte im Server 50 für Inhalte, im Kernnetzwerk 40, der Funknetzwerksteuerung 30, oder in den Basisstationen 20 zur Verfügung gestellt werden.

Zunächst werden Funkkanäle, die für das MBMS verwendet werden, ausgeführt im Mobilkommunikationssystem 100, beschrieben. Funkkanäle, die für das MBMS verwendet werden, enthalten einen MBMS Verkehrskanal (MICH), einen MBMS Steuerkanal (MCCH), und einen MBMS Rufindikatorkanal (MICH).

Der MICH ist ein Datenkanal zum Übertragen von Multicastinhalten über MBMS. Der MCCH ist ein Steuerkanal zum Übertragen notwendiger Steuerdaten zum Empfangen des MICH. Der MICH ist ein Instruktionskanal zum Übertragen von Instruktionsdaten bezüglich Broadcasting oder Multicasting. Ein Benachrichtigungsindikator (im Folgenden als 'NI' zitiert) sowie die Instruktionsdaten werden auf dem MICH übertragen. Der NI kann anweisen, den MCCH zu empfangen. Zum Beispiel zeigt der eingeschaltete NI an, dass ein Empfang notwendig ist, und der ausgeschaltete NI zeigt an, dass ein Empfang unnötig ist. Der NI wird auf dem MICH dem MBMS entsprechend abgebildet und dann übertragen.

Eine Mobilstation 10, die sich für einen MBMS interessiert, empfängt zuerst den MICH und bestätigt dann den NI. Die Mobilstation empfängt den MCCH wenn der NI eingeschaltet ist. Die Mobilstation 10 empfängt dann den MCCH, den über den MCCH empfangenen Steuerdaten entsprechend. Auf diese Weise kann die Mobilstation 10 bestimmen, ob das MBMS, das für die Mobilstation 10 von Interesse ist, durch den Empfang des MICH und des MCCH zur Verfügung gestellt wird, oder nicht. Entsprechend muss die Mobilstation 10 den MICH nicht nutzlos empfangen und überwachen, wenn sie nicht wünscht Multimediainhalte zu empfangen. Daher kann das Entladen einer Batterie in der Mobilstation 10 verhindert werden.

Wie in 3 gezeigt, werden über den MCCH 2 zu übertragende Steuerdaten einmal pro Periode, Wiederholungsperiode genannt, übertragen. Die über den MCCH 2 zu übertragenden Steuerdaten werden während einer Periode, Modifikationsperiode genannt, nicht geändert. Mit anderen Worten dieselben Steuerdaten werden wiederholt als Übertragungsdaten mehrfach übertragen. Als ein Ergebnis kann die Mobilstation 10 die Steuerdaten ohne Fehler empfangen.

MICH 1 wird im Detail unter Verwendung der 4 beschrieben. Die Wiederholungsperiode wird in mehrfache Empfangszeitpunkte geteilt, zu welchen entsprechende Mobilstationen 10 das MICH 1 empfangen. Mit anderen Worten, werden MICHs 11; 12, 1n, 1x-1, 1x an die mehrfachen Mobilstationen 10 während einer Wiederholungsperiode übertragen. Jede Mobilstation 10 empfängt zum Empfangszeitpunkt den übertragenen MICH, welcher jeder Mobilstation 10 zugeordnet ist. Zum Beispiel kann die Mobilstation 10 mit der Benutzerkennung ID '1' den MICH 11 empfangen und die Mobilstation 10 mit der Benutzerkennung ID 'n' kann den MICH 1n empfangen. Die Mobilstation 10 kann die Empfangsfunktion zu anderen Empfangszeitpunkten als ihren eigenen ausschalten.

Ein Rahmen des MICH besteht aus 300 Bits. Die ersten 288 Bits werden gleich aufgeteilt und zum Übertragen der NIs verwendet. Die letzten 12 Bits werden nicht verwendet. In der 4werden 288 Bits in 18 Teile geteilt, um so NI1 bis NI18 in einem MICH 1n zu übertragen. Die Länge eines NI ist 16 Bits. Die NI1 bis NI18 werden auf die entsprechenden MBMSs abgebildet, um zu instruieren mit Bezug auf die entsprechenden MBMSs. Zum Beispiel könnte NI1 auf 'MBMS#1', NI2 auf 'MBMS#2' und NI6 auf 'MBMS#6' so abgebildet werden, um zu instruieren mit Bezug auf die MBMS#1, MBMS#2 und MBMS#6 durch die NI1, NI2 und NI6.

Die Mobilstation 10 bestätigt den NI, das in Bezug auf den MBMS von Interesse für die Mobilstation 10, instruiert. Die Mobilstation 10 startet, um den MCCH zu empfangen, wenn der NI eingeschaltet ist. Zum Beispiel, startet die Mobilstation 10, den MICH 1n empfangend, den MCCH zu empfangen, da die NI1, NI2, und NI6 eingeschaltet sind, wenn sie an den MBMS#1, MBMS#2 und MBMS#6, instruiert durch NI1, NI2, und NI6, interessiert ist. Die NIs werden eingeschaltet, wenn zum Beispiel die Übertragung von Multimediainhalten durch einen MBMS gestartet wird, ein Übertragungsverfahren oder Inhalte geändert werden, die Übertragung endet, oder etwas Ähnliches. Bemerke, dass die über den MICH 1 übertragenen Instruktionsdaten während der Modifikationsperiode auch nicht geändert werden. Mit anderen Worten, derselbe MICH 1 wird wiederholt mehrmals übertragen. Als ein Ergebnis kann die Mobilstation 10 die Instruktionsdaten ohne Fehler empfangen.

Die Benachrichtigungseinrichtung 60 und die Mobilstationen 10 werden sogleich im Detail beschrieben. Wie in 2 gezeigt, enthält die Benachrichtigungseinrichtung 60 eine Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61, einen Instruktionsdatengenerator 62 und einen Instruktionsdatensender 63.

Die Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61, stellt fest, ob an eine Endgeräteinrichtung zu übertragende Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Die Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61 legt Steuerdaten, die an die Mobilstation 10 zu übertragen sind, als Übertragungsdaten fest, die an die Endgeräteinrichtung zu übertragen sind. Die Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61 erwirbt Übertragungsdaten (Steuerdaten). Zum Beispiel, in dem Fall, in dem die Benachrichtigungseinrichtung 60 in einer Basisstation 20 oder der Funknetzwerksteuerung 30 zur Verfügung gestellt wird, erwirbt die Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61 Übertragungsdaten, die vom Kernnetzwerk 40 oder der Funknetzwerksteuerung 30 kamen und über ein Netzwerkinterface der Funknetzwerksteuerung 30 oder der Basisstation 20 vom Netzwerkschnittstelle empfangen wurden.

Die Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61 bestimmt erste Übertragungsdaten oder wiederholte Übertragungsdaten durch das Zählen der Anzahl der Übertragungen der Übertragungsdaten. Zum Beispiel bestimmt die Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, wenn bis zu diesem Zeitpunkt keine Übertragungsdaten existieren und die Anzahl der Übertragungen Null ist. Andererseits bestimmt die Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61, dass die Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind, wenn die Anzahl der Übertragungen der empfangenen Übertragungsdaten größer als 1 ist. Die Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61 addiert '1' zur Anzahl der Übertragungen der Übertragungsdaten zum Zeitpunkt der Bestimmung.

Alternativ könnte die Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61 erste Übertragungsdaten oder wiederholte Übertragungsdaten auf der Basis der Information aus einer Einrichtung eines höheren Levels bestimmen. Zum Beispiel in dem Fall, in dem die Benachrichtigungseinrichtung 60 in den Basisstationen 20 zur Verfügung gestellt wird, erwirbt die Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61 Information, die anzeigt, dass die Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind, mit den Übertragungsdaten aus dem Server 50 für Inhalte, der Einrichtung im Kernnetzwerk 40, oder der Funknetzwerksteuerung 30. Die Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61 gibt ein Übertragungsdatenbestimmungsergebnis in den Instruktionsdatengenerator 62 ein.

Der Instruktionsdatengenerator 62 generiert Identifikationsinstruktionsdaten, die basierend auf dem Übertragungsdatenbestimmungsergebnis aus der Übertragungsdatenbestimmungseinheit 61 anzeigen, dass Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Der Instruktionsdatengenerator 62 kann die Identifikationsinstruktionsdaten generieren, die an den MICH übertragen werden sollen, der ein Instruktionskanal ist.

Genauer gesagt, generiert der Instruktionsdatengenerator 62 einen NI, das anzeigt, dass Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind, als Identifikationsinstruktionsdaten. Hiernach wird dieser NI als ein 'Identifikations-NI' zitiert, um es vom regulären NI zu unterscheiden. Der Identifikations-NI wird über den MICH übertragen. Der Instruktionsdatengenerator 62 generiert das MICH durch Abbildung des generierten NI auf den MICH.

Zum Beispiel kann der Instruktionsdatengenerator 62 einen Identifikations-NI 3 generieren, wie in 5 gezeigt. Der Identifikations-NI 3 enthält einen Indikator 3a für erste Übertragung und einen Indikator 3b für wiederholte Übertragung. Der Indikator 3a für erste Übertragung ist ein Bereich, der anzeigt, dass Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, und der Indikator 3b für wiederholte Übertragung ist ein Bereich, der anzeigt, dass Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind. Auf diese Weise kann der Identifikations-NI durch das Aufteilen eines NI in zwei Bereiche und das Zuteilen entsprechender Bereiche zum Indikator 3a für erste Übertragung und zum Indikator 3b für wiederholte Übertragung generiert werden. In diesem Fall könnte ein Identifikations-NI einem MBMS zugeteilt werden.

Der Instruktionsdatengenerator 62 schaltet den Indikator 3a für erste Übertragung ein, wenn das Übertragungsdatenbestimmungsergebnis anzeigt, dass Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind. Entsprechend kann der der Instruktionsdatengenerator 62 den Identifikations-NI 3 generieren, anzeigend, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind. Der Instruktionsdatengenerator 62 schaltet den Indikator 3b für wiederholte Übertragung ein, wenn das Übertragungsdatenbestimmungsergebnis anzeigt, dass Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind. Entsprechend kann der Instruktionsdatengenerator 62 den Identifikations-NI 3 generieren, anzeigend, dass die Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind.

Alternativ könnte der Instruktionsdatengenerator 62 den NI 3 generieren, anzeigend, dass Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, durch das Setzen eines Flag in den Indikator 3a für erste Übertragung, oder könnte den NI 3 generieren, anzeigend, dass Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind, durch Setzen eines Flag in den Indikator 3b für wiederholte Übertragung.

Der Indikator 3a für erste Übertragung und der Indikator 3b für wiederholte Übertragung könnten gleiche oder unterschiedliche Längen besitzen. Zum Beispiel könnte der Instruktionsdatengenerator 62 dem Indikator 3a für erste Übertragung erlauben, 12 Bits zu haben, dem Indikator 3b für wiederholte Übertragung, 4 Bits zu haben und den zur Übertragung von entsprechenden Indikatoren verwendeten Kräften, unterschiedliche Werte zu haben. Der Instruktionsdatengenerator 62 gibt den generierten NI 3 in den Instruktionsdatensender 63 ein.

6 zeigt einen Teil des MICH zum Übertragen von Identifikations-NIs im Falle der Verwendung des in 5 gezeigten Indentifikations-NI. In 6 wird ein Identifikations-NI mit 16 Bits gleich in Indikatoren für erste Übertragung und Indikatoren für wiederholte Übertragung aufgeteilt, die jeweils 8 Bits besitzen. Ein Indikator 101a für erste Übertragung und ein Indikator 101b für wiederholte Übertragung werden dem MBMS#1 zugeordnet, ein Indikator 102a für erste Übertragung und ein Indikator 102b für wiederholte Übertragung werden dem MBMS#2 zugeordnet, und ein Indikator 106a für erste Übertragung und ein Indikator 106b für wiederholte Übertragung werden dem MBMS#6 zugeordnet. Indikatoren für erste Übertragung und Indikatoren für wiederholte Übertragung werden den übrigen MBMSs der Reihe nach zugeordnet. Dann werden der Indikator 118a für erste Übertragung und der Indikator 118b für wiederholte Übertragung dem MBMS#18 zugeordnet.

Da die Indikatoren 101a und 106a für erste Übertragung in 6 eingeschaltet sind, und die Indikatoren 101b und 106b für wiederholte Übertragung ausgeschaltet sind, sind die durch den MCCH zu übertragenden Steuerdaten mit Bezug auf MBMS#1 und MBMS#6 erste Übertragungsdaten. Andererseits sind die durch den MCCH zu übertragenden Steuerdaten mit Bezug auf MBMS#2 wiederholte Übertragungsdaten, da der Indikator 102a für erste Übertragung ausgeschaltet ist und der Indikator für wiederholte Übertragung eingeschaltet ist. Es sei bemerkt, dass wie bei MBMS#18, wenn sowohl der Indikator 118a für erste Übertragung, als auch der Indikator 118b für wiederholte Übertragung ausgeschaltet sind, dies anzeigt, dass zurzeit keine Steuerdaten mit Bezug auf dieses MBMS durch den MCCH übertragen werden.

Alternativ könnte der Instruktionsdatengenerator 62 den Identifikations-NI durch das Zuordnen eines NI zu einem Identifikations-NI für erste Übertragung generieren, anzeigend, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, und durch das Zuordnen eines zum Identifikations-NI für erste Übertragung unterschiedlichem NI zu einem Identifikations-NI für wiederholte Übertragung, anzeigend, dass die Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind. In diesem Fall könnten zwei Identifikations-NIs paarweise einem MBMS zugeordnet werden.

7 zeigt eines Teil eines MICH zum Übertragen von Identifikations-NIs im Falle der Verwendung von zwei Identifikations-NIs als Paare. In 7 werden zwei aufeinander folgende Identifikations-NIs paarweise verwendet.

Ein Identifikations-NI1 für erste Übertragung und ein Identifikations-NI2 für wiederholte Übertragung werden dem MBMS#1 zugeordnet, ein NI3 für erste Übertragung und ein Identifikations-4 für wiederholte Übertragung werden dem MBMS#2 zugeordnet, und ein Identifikations-NI11 für erste Übertragung und ein Identifikations-NI12 für wiederholte Übertragung werden dem MBMS#6 zugeordnet. Identifikations-NIs für erste Übertragung und Identifikations-NIs für wiederholte Übertragung werden den übrigen MBMSs der Reihe nach zugeordnet. Dann werden der letzte Identifikations-NI17 für erste Übertragung und der Identifikations-NI18 für wiederholte Übertragung dem MBMS#9 zugeordnet.

Da der Identifikations-NI1 für erste Übertragung und der Identifikations-NI11 für erste Übertragung in 7 eingeschaltet sind und der Identifikations-NI2 und Identifikations-NI12 für wiederholte Übertragung ausgeschaltet sind, sind die durch den MCCH zu übertragenden Steuerdaten mit Bezug auf MBMS#1 und MBMS#6 erste Übertragungsdaten. Andererseits sind die durch den MCCH zu übertragenden Steuerdaten mit Bezug auf MBMS#2 wiederholte Übertragungsdaten, da der Indikator NI3 für erste Übertragung ausgeschaltet ist und der Indikator NI4 für wiederholte Übertragung ausgeschaltet ist. Bemerke, dass wie bei MBMS#9, wenn sowohl der Identifikations-NI17 für erste Übertragung, als auch der Identifikations-NI18 für wiederholte Übertragung ausgeschaltet sind, dies anzeigt, dass zurzeit keine Steuerdaten mit Bezug auf dieses MBMS durch den MCCH übertragen werden.

Entsprechend dieser Identifikations-NIs, sind die Übertragungsdaten als erste Übertragungsdaten oder wiederholte Übertragungsdaten feststellbar. Im Gegensatz zum regulären NI, gezeigt in 4, sind die NI1, NI2, und NI6, den MBMS#1, MBMS#2 und MBMS#6 entsprechend, alle eingeschaltet, dadurch keine Identifikation erlaubend, ob die Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind.

Der Instruktionsdatensender 63 überträgt die Identifikationsinstruktionsdaten an die Endgeräteinrichtungen. Der Instruktionsdatensender 63 überträgt den Identifikations-NI 3 an die Mobilstationen 10. In dem Fall, in dem die Benachrichtigungseinrichtung 60 in den Basisstationen 20 zur Verfügung gestellt wird, überträgt der Instruktionsdatensender 63 den Identifikations-NI 3 an die Mobilstationen 10 über den MICH. In dem Fall, in dem die Benachrichtigungseinrichtung 60 in der Funknetzwerksteuerung 30, in einer Einrichtung im Kernnetzwerk 40, oder in einem Server 50 für Inhalte zur Verfügung gestellt wird, überträgt der Instruktionsdatensender 63 den Identifikations-NI 3 an die Mobilstationen 10 über die Basisstationen 20 durch den MICH. Der Instruktionsdatensender 63 überträgt den Identifikations-NI 3 während einer Modifikationsperiode wiederholt.

Wie in 8 gezeigt, enthält die Mobilstation 10 einen Instruktionsdatenempfänger 11, eine Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12, eine Empfangsbestimmungseinheit 13 und einen Übertragungsdatenempfänger 14. Der Instruktionsdatenempfänger 11 empfängt Identifikationsinstruktionsdaten, die anzeigen, ob Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Der Instruktionsdatenempfänger 11, empfängt den Identifikations-NI 3 über den MICH. Der Instruktionsdatenempfänger 11, empfängt einen Identifikations-NI 3 mit Bezug auf das MBMS, das für die Mobilstation 10 von Interesse ist. Der Instruktionsdatenempfänger 11 gibt den empfangenen Identifikations-NI 3 in die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 ein.

Die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 bestimmt basierend auf Identifikationsinstruktionsdaten, ob Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 bestimmt auf der Basis eines Identifikations-NI 3. Es ist vorzuziehen, dass die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 auf der Basis von mehrfachen Teilen von Identifikations-NIs 3 bestimmt, ob Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. In diesem Fall empfängt der Instruktionsdatenempfänger 11 zweimal oder öfter den Identifikations-NI 3, das wiederholt während einer Modifikationsperiode übertragen wird.

Genauer gesagt bestimmt die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 im Falle des Bestimmens auf der Basis des Identifikations-NI 3, dass Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, wenn der Identifikations-NI 3 anzeigt, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsraten sind. Andererseits bestimmt sie, dass Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind, wenn der Identifikations-NI 3 anzeigt, dass die Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind.

Die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 bestimmt im Falle des Bestimmens auf der Basis von mehrfachen Identifikations-NIs 3 auf folgende Weise. Wenn beide aufeinander folgende empfangene Identifikations-NIs 3 anzeigen, dass Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, könnte die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 festlegen, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind. Wenn beide aufeinander folgende empfangene Identifikations-NIs 3 anzeigen, dass Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind, könnte die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 festlegen, dass die Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind.

Alternativ legt die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 fest, wenn der Identifikations-NI 3 anzeigt, dass Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind. Und wenn der Identifikations-NI 3 anzeigt, dass Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind, könnte die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 den nächsten empfangenen Identifikations-NI 3 bestätigen. In diesem Fall legt die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 fest, dass die Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind, wenn der nächste empfangene Identifikations-NI 3 auch anzeigt, dass die Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind.

Andererseits legt die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 fest, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, wenn der nächste empfangene Identifikations-NI 3 anzeigt, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind. Bemerke, dass die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12, wenn der nächste empfangene Identifikations-NI 3 anzeigt, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, nach dem nächsten empfangenen Identifikations-NI 3 bestätigen könnte und festlegen, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind, wenn der übernächste empfangene Identifikations-NI 3 anzeigt, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind.

Darüber hinaus könnte die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 mehrfache Identifikations-NIs 3 über die Kombination des maximalen Verhältnisses oder Auswahlkombination kombinieren und festlegen, ob der kombinierte Identifkations-NI anzeigt, dass Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten oder wiederholte Übertragungsraten sind. Die Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12 gibt ein Instruktionsdatenbestimmungsergebnis in die Empfangsbestimmungseinheit 13 ein.

Die Empfangsbestimmungseinheit 13 bestimmt auf der Basis des Instruktionsdatenbestimmungsergebnisses aus der Instruktionsdatenbestimmungseinheit 12, Übertragungsdaten zu empfangen, oder nicht. Es ist vorzuziehen, dass die Empfangsbestimmungseinheit 13 auf der Basis eines Übertragungsdatenempfangsergebnisses aus dem Übertragungsdatenempfänger 14 zusätzlich zum Instruktionsdatenempfangsergebnis bestimmt, Übertragungsdaten zu empfangen, oder nicht. Die Empfangsbestimmungseinheit 13 erwirbt das Empfangsergebnis vom Übertragungsdatenempfänger 14.

Im Falle des Bestimmens auf der Basis des Instruktionsdatenbestimmungsergebnisses legt die Empfangsbestimmungseinheit 13 fest, Übertragungsdaten zu empfangen, die auf dem MCCH zu übertragende Steuerdaten sind, wenn zum Beispiel das Instruktionsdatenbestimmungsergebnis ist, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind. Andererseits legt die Empfangsbestimmungseinheit 13 fest, die Übertragungsdaten nicht zu empfangen, wenn das Instruktionsdatenbestimmungsergebnis ist, dass die Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind.

Sogar in dem Fall des Bestimmens auf der Basis des Instruktionsdatenbestimmungsergebnisses und des Empfangsergebnisses, legt die Empfangsbestimmungseinheit 13 fest, Übertragungsdaten zu empfangen, wenn das Instruktionsdatenbestimmungsergebnis ist, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten sind. Andererseits bestimmt die Empfangsbestimmungseinheit 13, ob die die Übertragungsdaten bereits erfolgreich auf der Basis des Empfangsergebnisses empfangen wurden, wenn das Instruktionsdatenbestimmungsergebnis ist, dass die Übertragungsdaten wiederholte Übertragungsdaten sind. Zum Beispiel bestimmt die Empfangsbestimmungseinheit 13, ob die auf dem MCCH wiederholt übertragenen Steuerdaten schon erfolgreich empfangen wurden. Die Empfangsbestimmungseinheit 13 legt fest, die Übertragungsdaten nicht zu empfangen, wenn der Empfang der Übertragungsdaten erfolgreich war. Andererseits legt die Empfangsbestimmungseinheit 13 fest, die Übertragungsdaten zu empfangen, wenn der Empfang der Übertragungsdaten nicht erfolgreich war. Die Empfangsbestimmungseinheit 13 gibt das Empfangsbestimmungsergebnis in den Übertragungsdatenempfänger 14 ein.

Der Übertragungsdatenempfänger 14 empfängt Übertragungsdaten auf der Basis des Empfangsbestimmungsergebnisses aus der Empfangsbestimmungseinheit 13. Der Übertragungsdatenempfänger 14 empfängt die über den MCCH übertragenen Steuerdaten als Übertragungsdaten, wenn das Empfangsbestimmungsergebnis Empfangen der Übertragungsdaten anzeigt. Andererseits empfängt der Übertragungsdatenempfänger 14 keine Steuerdaten, wenn das Empfangsbestimmungsergebnis anzeigt, die Übertragungsdaten nicht zu empfangen. Zu diesem Zeitpunkt könnte der Übertragungsdatenempfänger 14 die Empfangsfunktion ausschalten. Zusätzlich gibt der Übertragungsdatenempfänger 14 das Übertragungsdatenempfangsergebnis in die Empfangsbestimmungseinheit 13 ein.

(Kommunikationsverfahren)

Als Nächstes wird eine Vorgehensweise eines Kommunikationsverfahrens beschrieben, das das Mobilkommunikationssystem 100 verwendet. 9 zeigt eine Benachrichtigungsvorgehensweise. Die Benachrichtigungseinrichtung 60 bestimmt, ob Übertragungsdaten, wie Steuerdaten, die an eine Mobilstation 10 übertragen werden sollen, erste Übertragungsdaten oder wiederholte Übertragungsdaten sind (S101). Die Benachrichtigungseinrichtung 60 generiert auf der Basis des Übertragungsdatenbestimmungsergebnisses einen Identifikations-NI, anzeigend, dass die Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind (S102). Die Benachrichtigungseinrichtung 60 sendet dann den generierten Identifikations-NI an die Mobilstation 10 (S103).

10 zeigt eine Empfangsvorgehensweise. Die Mobilstation 10 empfängt den Identifikations-NI von der Benachrichtigungseinrichtung 60 (S201). Die Mobilstation 10 bestimmt auf der Basis des empfangenen Identifikations-NI, ob Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind (S202). Die Mobilstation 10 legt auf der Basis des Instruktionsdatenbestimmungsergebnisses und des Empfangsergebnisses fest, die Übertragungsdaten zu empfangen oder nicht zu empfangen. Die Mobilstation 10 empfängt die Übertragungsdaten auf der Basis des Empfangsbestimmungsergebnisses (S204).

Einem derartigen Mobilkommunikationssystem 100, einer Benachrichtigungseinrichtung 60, einer Mobilstation 10 und dem Kommunikationsverfahren entsprechend, kann die Benachrichtigungseinrichtung 60 bestimmen, ob Übertragungsdaten, wie Steuerdaten, erste Übertragungsdaten sind, die zum ersten Mal zu übertragen sind, oder wiederholte Übertragungsdaten sind, die schon einmal übertragen wurden und weiterhin wiederholt übertragen werden, und dann einen Identifikations-NI generieren, das anzeigt, dass die Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Die Benachrichtigungseinrichtung 60 kann dann die Mobilstation 10 durch das Übertragen dieses Identifikations-NI an die Mobilstation 10 davon in Kenntnis setzen, dass die Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Entsprechend kann die Benachrichtigungseinrichtung 60 die Mobilstation 10 in die Lage versetzen, nur die notwendigen Übertragungsdaten geeignet zu empfangen.

Darüber hinaus könnte die Benachrichtigungseinrichtung 60 einen Identifikations-NI generieren, das auf dem MICH zu übertragen ist, um einen NI mit Bezug auf Broadcasting oder Multicasting zu übertragen. Entsprechend kann die Benachrichtigungseinrichtung 60 einen Identifikations-NI an die Mobilstation 10 über einen existierenden MICH übertragen.

Zusätzlich kann die Mobilstation 10 den Identifikations-NI empfangen und festlegen, dass die Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Die Mobilstation kann auf der Basis des Instruktionsdatenbestimmungsergebnisses bestimmen, die Übertragungsdaten zu empfangen oder nicht zu empfangen, und die Übertragungsdaten wie die Steuerdaten empfangen. Entsprechend kann die Mobilstation 10 nur die notwendigen Übertragungsdaten geeignet empfangen.

Darüber hinaus kann die Mobilstation 10 auf der Basis des Instruktionsdatenbestimmungsergebnisses und des Übertragungsdatenempfangsergebnisses vom Übertragungsdatenempfänger 14 festlegen, die Übertragungsdaten zu empfangen oder nicht zu empfangen. Deshalb kann die Mobilstation 10 noch besser nur die notwendigen Übertragungsdaten bei der Berücksichtigung des Empfangsergebnisses der letzten Übertragungsdaten zusätzlich zum Instruktionsdatenbestimmungsergebnis empfangen.

Darüber hinaus kann die Mobilstation 10 auf der Basis mehrerer Teile des Identifikations-NI bestimmen, ob die Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Deshalb kann die Mobilstation 10 eine fehlerhafte Bestimmung verhindern und genauer festlegen, dass Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind. Entsprechend kann die Mobilstation 10 die notwendigen Übertragungsdaten noch besser empfangen.

Auf diese Weise könnte, entsprechend dem Mobilkommunikationssystem 100, während des Broadcasting oder Multicasting, Information darüber, ob Übertragungsdaten erste oder wiederholte Übertragungsdaten sind, der Mobilstation 10 unter Verwendung des Identifikations-NI zur Verfügung gestellt werden. Deshalb kann die Mobilstation 10 nur die notwendigen Übertragungsdaten erfolgreich empfangen. Als ein Ergebnis, kann die Mobilstation 10 die Zeit zum Empfangen nutzloser Übertragungsdaten verkürzen, und dadurch das Entladen einer Batterie in der Mobilstation 10 reduzieren. Darüber hinaus kann die Mobilstation 10 auch ein Anwachsen der Steuerlast auf Grund des Empfangs nutzloser Übertragungsdaten verhindern.

Obwohl die Erfindungen oben mit Bezug auf bestimmte Ausführungen beschrieben wurden, sind die Erfindungen nicht auf die oben beschriebenen Ausführungen beschränkt. Modifikationen und Variationen der oben beschriebenen Ausführungen werden den Fachleuten im Lichte der obigen Erklärung klar werden. An die Endgeräteinrichtung zu übertragende Übertragungsdaten sind nicht begrenzt. Zum Beispiel Multimediainhalte, die zur Endgeräteinrichtung im Broadcast- und Multicastmodus übertragen werden sollen, könnten als die Übertragungsdaten verwendet werden. Zusätzlich ist die Endgeräteinrichtung nicht auf die Mobilstation 10 beschränkt. Ein PC oder etwas Ähnliches können als die Endgeräteinrichtung verwendet werden.


Anspruch[de]
Eine Benachrichtigungseinrichtung (60), die in einem mobilen MBMS Kommunikationssystem (100) zur Verfügung gestellt wird, enthaltend:

eine Übertragungsdatenbestimmungseinheit (61), konfiguriert, um festzustellen, ob die an eine Endgeräteinrichtung zu übertragenden Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten oder wiederholte Übertragungsdaten sind; und

einen Instruktionsdatengenerator (62), konfiguriert, um ein Benachrichtigungsindikator zu erzeugen, auf der Basis eines Übertragungsdatenbestimmungsergebnisses der Übertragungsdatenbestimmungseinheit (61) anzeigend, dass die Übertragungsdaten die ersten Übertragungsdaten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind;

gekennzeichnet durch

einen Instruktionsdatensender (63), konfiguriert, um das Benachrichtigungsindikator an die Endgeräteinrichtung auf einem MICH Kanal des MBMS Kommunikationssystems (100) zu übertragen.
Eine Endgeräteinrichtung, die in einem mobilen MBMS Kommunikationssystem (100) zur Verfügung gestellt wird, gekennzeichnet durch

einen Instruktionsdatenempfänger (11), konfiguriert, um ein Benachrichtigungsindikator zu empfangen, über einen MICH Kanal des MBMS Kommunikationssystems (100), anzeigend, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten oder wiederholte Übertragungsdaten sind;

eine Instruktionsdatenbestimmungseinheit (12), konfiguriert, um auf der Basis des Benachrichtigungsindikators festzustellen, ob die Übertragungsdaten die ersten Übertragungsdaten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind;

eine Empfangsbestimmungseinheit (13), konfiguriert, um festzustellen, ob die Übertragungsdaten auf der Basis eines Instruktionsdatenbestimmungsergebnisses der Instruktionsdatenbestimmungseinheit (12) zu empfangen sind, oder nicht; und

einen Übertragungsdatenempfänger (14), konfiguriert, um die Übertragungsdaten auf der Basis eines Empfangsbestimmungsergebnisses der Empfangsbestimmungseinheit (13) zu empfangen.
Die Endgeräteinrichtung des Anspruchs 2, worin die Empfangsbestimmungseinheit (13) festlegt, ob die auf dem Instruktionsdatenbestimmungsergebnis und dem Übertragungsdatenempfangsergebnis des Übertragungsdatenempfängers (14) basierenden Übertragungsdaten zu empfangen sind oder nicht. Die Endgeräteinrichtung des Anspruchs 2, worin die Instruktionsdatenbestimmungseinheit (12) auf der Basis von mehreren Teilstücken des Benachrichtigungsindikators bestimmt, ob die Übertragungsdaten die ersten Übertragungsdaten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind. Ein Kommunikationssystem, das in einem mobilen MBMS Kommunikationssystem (100) zur Verfügung gestellt wird, gekennzeichnet durch

eine Benachrichtigungseinrichtung (60), konfiguriert, um zu bestimmen, ob die an eine Endgeräteinrichtung zu übertragenden Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten oder wiederholte Übertragungsdaten sind, und um ein Benachrichtigungsindikator zu generieren, auf der Basis eines Übertragungsdatenbestimmungsergebnisses anzeigend, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind, und um das Benachrichtigungsindikator an die Endgeräteinrichtung auf einem MICH Kanal des MBMS Kommunikationssystem (100) zu übertragen; und

eine Endgeräteinrichtung, konfiguriert, um das Benachrichtigungsindikator zu empfangen, um basierend auf dem Benachrichtigungsindikator zu bestimmen, ob die Übertragungsdaten die ersten Übertragungsdaten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind, um auf der Basis eines Instruktionsdatenbestimmungsergebnisses zu bestimmen, ob die Übertragungsdaten zu empfangen sind, und um die Übertragungsdaten auf der Basis eines Empfangsbestimmungsergebnisses zu empfangen.
Ein Kommunikationsverfahren, das in einem mobilen MBMS Kommunikationssystem (100) zur Verfügung stellt wird, enthaltend:

das Bestimmen (S101), ob die an eine Endgeräteinrichtung zu übertragende Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten oder wiederholte Übertragungsdaten sind;

das Erzeugen (S102) eine Benachrichtigungsindikators, auf der Basis eines Übertragungsdatenbestimmungsergebnisses anzeigend, dass die Übertragungsdaten die ersten Übertragungsdaten oder die wiederholten Übertragungsraten sind; und

das Übertragen (S103) des Benachrichtigungsindikators an die Endgeräteinrichtung auf einem MICH Kanal des MBMS Kommunikationssystems (100).
Ein Kommunikationsverfahren, das in einem mobilen MBMS Kommunikationssystem (100) zur Verfügung gestellt wird, enthaltend:

das Empfangen (S201) eines Benachrichtigungsindikators über einen MICH Kanal des MBMS Kommunikationssystems (100), anzeigend, dass die Übertragungsdaten erste Übertragungsdaten oder wiederholte Übertragungsdaten sind;

das Bestimmen (S202) auf der Basis eines Benachrichtigungsindikators, ob die Übertragungsdaten die ersten Übertragungsdaten oder die wiederholten Übertragungsdaten sind;

das Bestimmen (S203) auf der Basis eines Instruktionsdatenbestimmungsergebnisses, ob die Übertragungsdaten zu empfangen sind, oder nicht; und

das Empfangen (S204) der Übertragungsdaten auf der Basis eines Empfangsbestimmungsergebnisses.






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