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Dokumentenidentifikation DE69837063T2 22.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000898261
Titel Behälter mit Etikette für Haarfärbeprodukt und Verfahren dazu
Anmelder P&G-Clairol, Inc., Stamford, Conn., US
Erfinder Pereira, Joseph J., West Redding, Connecticut 06896, US;
Delli Venneri, Nicola, Darien, Connecticut 06820, US;
Slavin, Kimberly A., Norwalk, Connecticut 06854, US
Vertreter Schwabe, Sandmair, Marx, 81677 München
DE-Aktenzeichen 69837063
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 19.08.1998
EP-Aktenzeichen 982027799
EP-Offenlegungsdatum 24.02.1999
EP date of grant 14.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse G09F 3/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse G09F 3/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B65D 25/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Verpackung, insbesondere der Verpackung für Kosmetikprodukte, und spezieller auf Behälter für Haarfärbeprodukte, und auf die Verfahren zur Herstellung einer solchen Verpackung.

Hintergrund der Erfindung

Verbraucherprodukte werden für Kunden ziemlich häufig in einem Pappkarton oder einem aus irgendeinem anderen flexiblen oder starren Material bestehenden Behälter verpackt bereitgestellt. Die Verpackung besitzt häufig ein Bild, das das Produkt, die Verwendung des Produkts oder irgendein anderes Bild, das den Verkauf des Produkts fördern soll, darstellt. Insbesondere werden viele Kosmetikprodukte, z. B. Haarfärbesätze (Haarfarbsätze) und Haarshampoo, in Pappkartons und anderen Behältern verpackt. Die Kartons werden häufig mit einem Farbbild bedruckt, das ein Modell darstellt. Das Modell hat beispielsweise die Haarfarbe, die der Haarfarbstoff erzeugen soll. Solche Kartons werden unter Verwendung eines Blattvorschub-Druckprozesses bedruckt, der teuer sein kann und Bestandsprobleme aufwerten kann.

Es ist kommerziell wichtig, dass das Bild sowohl ansprechend als auch genau ist. Einige der üblichsten Probleme beim Erreichen eines ansprechenden und genauen Bildes sind die folgenden:

  • – Die Hauttöne des Modells sind nicht natürlich, sondern sind stattdessen farbverschoben im Vergleich zum lebensechten Bild, das als Referenz verwendet wird ("Abgleichsdruck)", d. h. zu rot oder ungleichmäßig.
  • – Die Haarfarbe ist keine genaue Darstellung der Farbe, die vom Haarfärbesatz erzeugt werden soll.
  • – Es besteht ein Mangel an Konsistenz in den Bildern, so dass ein Bild auf einem Karton von einem Druckdurchlauf, wenn es auf einem Lagerregal neben einem anderen Karton von dem gleichen oder einem anderen Druckdurchlauf ausgestellt wird, im Aussehen nicht übereinstimmt.

Eine schlechte Bildqualität schlägt sich verständlicherweise negativ auf die Kaufentscheidung des Verbrauchers nieder, insbesondere auf dem Haarfärbegebiet, wo der Verbraucher eine genaue Widergabe der Farbe sehen sollte, die durch die Behandlung des Haars erhalten werden soll.

Um ein annehmbares gedrucktes Bild auf Haarfärbesatz-Kartons zu erhalten, war es erforderlich, unter Verwendung eines Blattvorschub-Druckprozesses zu drucken und eine gebleichte weiße Pappe mit höchster Qualität, die "SBS"-Pappe (feste gebleichte Sulfat-Pappe) genannt wird, zu verwenden. SBS-Pappe ist jedoch im Vergleich zu niedrigeren Klassen von Pappe, wie z. B. Pappe unter Verwendung von wiederverarbeitetem Papier, beispielsweise "clay coated news", im Allgemeinen teuer. Außerdem ist in einigen Ländern SBS-Pappe nicht erhältlich und eine Pappe mit geringerer Qualität muss verwendet werden, was zu einem Bild mit geringerer Qualität führt.

Die SBS-Pappe, die bei der Herstellung von Kosmetikkartons des Standes der Technik, insbesondere Haarfärbesatz-Kartons, die Bilder mit hoher Qualität erfordern, verwendet wurde, wird zum Drucker in Form von Blättern (z. B. 0,91 m mal 1,8 m (3 Fuß mal 6 Fuß)) und 9,1 kg (20 Pfund) geliefert. Eine große Menge (500 bis 2000 Blätter) solcher SBS-Pappblätter werden in ein Magazin stromaufwärts vom Drucker eingelegt und werden einzeln in den Drucker zugeführt, der verschiedene Walzen zum Befördern des Blatts und Druckzylinder zum Abscheiden der Prozesstinten und der Linientinten umfasst. Die hohe Qualität des gedruckten Bildes, die für diese Kosmetikproduktkartons erforderlich ist, begrenzt signifikant die Druckgeschwindigkeit für die SBS-Blätter (typischerweise von etwa 30 bis etwa 50 Blättern pro Minute).

Die SBS-Pappe muss auf Grund der Maserungsrichtung der Pappe in einer bestimmten Orientierung in den Drucker als Blatt zugeführt werden, und wird, nachdem sie bedruckt ist, gestanzt, um den Kartonrohling zu bilden. Dies kann die Fähigkeit des Konstrukteurs begrenzen, die Nutzung des Blatts für den Karton zu maximieren und dadurch die verschwendeten Flächen zwischen Kartons zu minimieren.

Die bedruckten Kartonrohlinge werden weltweit flach zu verschiedenen Anlagen versandt und im Bestand gehalten. Wenn sie benötigt werden, werden die flachen Kartonrohlinge zu Kartons gefaltet und das Produkt wird in diese gegeben. Es kann über 40 Haarfarbtönungen in einer Produktlinie geben. Ein Hersteller kann über 10 Produktlinien haben und folglich über 400 verschiedene Kartontypen, d. h. über 400 verschiedene Bilder und Texte, herstellen und auf Lager halten müssen. Folglich müssen über 400 verschiedene Kartontypen auf Lager gehalten und zu zahlreichen Anlagen versandt werden, von denen sich viele in fremden Ländern befinden können. Es ist ziemlich kostspielig, einen vollständigen Bestand von Hunderten von verschiedenen Kartontypen in einem weltweiten Verteilungsnetz herzustellen, zu versenden und zu halten. Außerdem können die Kartons über die Zeit Feuchtigkeit absorbieren und unbrauchbar werden.

Es ist sehr teuer, "kurze Durchläufe", d. h. von 10000 bis 100000 Kartons, zu bedrucken. Da es jedoch so viele Kartontypen gibt, müssen viele kurze Durchläufe bedruckt werden. Folglich können die Kosten von SBS-Pappkartons zur Verwendung bei Haarfärbesatzprodukten ein signifikanter Teil der Herstellungskosten des Haarfärbesatzes sein.

Bedruckte Etiketten werden häufig auf einer Verpackung verwendet, bei der es schwierig oder kostspielig sein kann, direkt auf die Verpackung zu drucken. Bier-, Wein- und andere Glasflaschen verwenden beispielsweise bedruckte Etiketten, die an die Flaschen geklebt werden, da es schwierig ist, in Farbe auf Glas zu drucken. Bedruckte Klebeetiketten werden auch auf Pappkartons, Kunststoffflaschen und anderen Behältern verwendet. In diesen Fällen ist jedoch die Qualität des gedruckten Bildes nicht entscheidend, d. h. es besteht kein Versuch, eine genaue Reproduktion des Haartons zu erhalten, der von einer Druckserie zur nächsten oder innerhalb der Serien gleichmäßig ist.

Etiketten sind derzeit und im Allgemeinen von verschiedenen Typen. Ein Etiketttyp ist ein Blatt Papier, das auf einer Seite bedruckt ist. Ein Klebstoff kann auf die unbedruckte Seite des Etiketts in einer Etikettenaufbringmaschine direkt, bevor das Etikett auf einen Behälter gedrückt wird, aufgebracht werden. Ein weiterer Etiketttyp wird aus einer kontinuierlichen Einschichtbahn hergestellt, die bedruckt wird, um mehrere Bilder (Etiketten) zu erzeugen. Die Etiketten werden in einem separaten Vorgang von der Bahn geschnitten und auf den Behälter durch Klebstoff aufgebracht. Ein weiterer Typ eines Etikettsystems, das "druckempfindliche Etiketten" genannt wird, besteht aus einer unteren Trägerbahn (Löseunterlage), im Allgemeinen aus einer niedrigen Klasse von Papierrohmaterial, Kunststofffilm oder Hybridmaterial, und dem Etikett selbst, das eine hohe Klasse von Papierrohrmaterial sein kann. Das Etikett ist ein Teil einer oberen Schicht der Zweischichtbahn. Das Etikett wird auf einer Seite (Vorderseite) bedruckt und weist einen druckempfindlichen Klebstoff (dauerhaft oder entfernbar) auf seiner entgegengesetzten Seite (Rückseite) auf. Der druckempfindliche Klebstoff hält das Etikett auf der Trägerbahn fest. Eine Lösebeschichtung auf der Trägerbahn ermöglicht, dass das Etikett entfernt wird. Das Etikett wird von der Trägerbahn im Allgemeinen durch eine Maschine entfernt und dann im Allgemeinen durch dieselbe Maschine auf das Produkt oder den Behälter gedrückt.

Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff "druckempfindliches Etikett" auf ein Etikett, das durch einen druckempfindlichen Klebstoff entfernbar an einer Trägerbahn gehalten wird und das bedruckt, von der Trägerbahn entfernt und auf einen Behälter gedrückt werden kann. Das Bedrucken solcher druckempfindlichen Etiketten kann durch verschiedene Druckverfahren durchgeführt werden. Das bevorzugte Verfahren ist Rotationstiefdrucken von Etiketten auf einer kontinuierlichen Bahn unter Verwendung des herkömmlichen Vier-Farb-Prozesses mit möglicherweise zusätzlichen Farbtinten. Der Vier-Farb-Druckprozess verwendet vier Druckzylinder, die jeweils mit Prozess-(transparentem)Gelb, Prozess-Magenta, Prozess-Zyan und schwarzer Prozesstinte eingefärbt sind. Linienfarben können unter Verwendung von anderen Farben von Drucktinten hinzugefügt werden, beispielsweise goldene und schwarze Linientinten. Das Rotationstiefdrucken ist ein Walzenprozess (mit Bahnvorschub), bei dem die Zellen auf die Oberfläche des Druckzylinders geätzt werden, um den Bildbereich zu erzeugen. Die Zylinderoberfläche wird mit Tinte geflutet. Der Bildbereich, der die Tinte innerhalb der Zellen festhält, wird von überschüssiger Tinte sauber gekratzt, d. h. unter Verwendung einer Rakel, und dann direkt auf das Papier gedrückt, wobei die Tinte auf das Papier übertragen wird. Das Ätzen geschieht in Form von dünnen Zellen, typischerweise 3490 Zellen/cm2 (22500 Zellen/in2) (beispielsweise 98 Zellen pro cm (250 Zellen pro Linie eines Zoll)); mehr Zellen pro cm (pro Zoll) können jedoch verwendet werden und die Zellen können in der Tiefe variieren, um eine Variation der Tintenkapazität zu schaffen. Der bevorzugte Bahnvorschub-Druckprozess ist Rotationstiefdruck; Rotationstiefdruck und Offsetdruck sowie andere Arten von Zylinderdruck (Walzendruck) liegen jedoch innerhalb der Begriffe "Bahnvorschubdruck" und "Zylinderdruck".

Die Verwendung einer kontinuierlichen Bahn anstelle eines flachen Blatts ist ein relativ wirtschaftliches Verfahren, bei dem das Produkt eine Rolle mit druckempfindlichen Etiketten auf einer Trägerbahn ist. Der Bahnvorschub-Druckprozess geschieht mit hoher Geschwindigkeit, mindestens 3048 m (10000 lineare Fuß) pro Stunde. Die Rolle mit Etiketten ist so beschaffen, dass sie in einer automatischen Etikettenaufbringmaschine verwendet wird, die die Etiketten auf einen gestanzten Karton oder anderen Behälter aufbringt. Der Vier-Farb-Druckprozess verwendet vier Druckzylinder, die jeweils mit (transparenter) gelber, Magenta-, Zyan- und schwarzer Prozesstinte eingefärbt sind. Linienfarben können unter Verwendung von anderen Farben von Drucktinten hinzugefügt werden. In dem Prozess der vorliegenden Erfindung ist es entscheidend, dass der Druck von jedem Zylinder oder jeder Platte exakt auf das Etikett ausgerichtet (zur Deckung gebracht) wird, um ein genaues und lebensechtes Bild zu erhalten. Irgendeine Fehldeckung kann ein Bild ergeben, dessen Farbe ungenau ist oder das im Detail unscharf ist.

Die Bahn wird durch einen Drucker durch Walzen verarbeitet, die die Bahn von einer Zuführungsrolle ziehen. Irgendeine Veränderung der Druckbedingungen, einschließlich Veränderungen der Temperatur, Feuchtigkeit, Rollenzuggeschwindigkeit und/oder Spannung, kann eine geringfügige Bewegung der Bahn von ihrem beabsichtigten Bewegungsweg weg verursachen. Solche Bewegungen können winzige Unterschiede in der Deckungsgleichheit der Etiketten, wenn sie bedruckt werden, verursachen. Diese winzigen Fehldeckungen verschlechtern das Bild. Solche geringfügigen Bewegungen der Bahn, die die Bilder geringfügig verzerren, können über den Verlauf der Verarbeitung einer ganze Bahn kumulativ sein, was zu sichtbaren Verschlechterungen der bedruckten Etiketten führt. Wenn beispielsweise ein Durchlauf von 10000 Etiketten bedruckt werden soll und die winzigen Fehldeckungen kumulativ sind, entspricht das Bild auf dem ersten Etikett am Beginn des Durchlaufs nicht den Bildern auf den Etiketten von der Mitte oder vom Ende des Durchlaufs. Wenn die Etiketten auf Kartons aufgebracht werden und die nicht entsprechenden Etiketten schließlich auf einem Lagerregal nebeneinander landen, können die Unterschiede im Haarton und/oder in der Haarfarbe für einen Verbraucher bemerkbar sein. Dieser Verbraucher kann hinsichtlich der tatsächlichen Haarfarbe, die er sucht, verwirrt sein oder kann spüren, dass das Produkt minderwertig ist, da seine Verpackung ungleichmäßig ist. Da Haarfärbesätze in einigen Fällen Impulsgegenstände sind, kann ein potentieller Kunde, der sich auf Grund eines Bildes unter dem Standard auf der Verpackung auch nur unterbewusst beunruhigt fühlt, ein Konkurrenzprodukt erwerben.

US 2 789 689 offenbart einen Pappkarton für eine Farbhaarspülung, wobei der Karton eine Anzahl von Öffnungen in seinen Wänden aufweist. Ein Papiereinsatz, der mit der Farbe und dem Namen des speziellen Tons der Farbhaarspülung bedruckt ist, ist so vorgesehen, dass er in den Karton passt und durch die Öffnungen freiliegt.

Zusammenfassung der Erfindung

Gemäß der vorliegenden Erfindung werden ein Verfahren und ein Produkt für die Anzeige von Bildern auf Behältern von Haarfärbesätzen geschaffen, wobei die Bilder, insbesondere die Bilder von Haar, im Ton und in der Farbe genau sind. Die Bilder sind im Wesentlichen ohne Druckschwankungen auf Grund von winzigen Fehldeckungen im Druckprozess.

Insbesondere schafft die vorliegende Erfindung eine Verpackung für ein Haarfärbeprodukt gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren zum Erzeugen eines Haarfärbeprodukts, das in einem Behälter verpackt ist, gemäß Anspruch 13.

Die Bilder werden auf Etiketten gedruckt, die hierin "durch Rollendruck hergestellte Etiketten" genannt werden, die unter Verwendung eines Bahnvorschub-Druckprozesses, z. B. eines Zylinderdruckprozesses (Walzendruckprozesses), bedruckt werden, und die Etiketten werden zu einer Rolle geformt. Die Bahn (Rolle) kann beispielsweise eine einzige Schicht von Papier oder Kunststoff, die auf ihrer Vorderseite (oberen Seite) bedruckt wird und dann in einzelne Etiketten geschnitten wird, sein. Vorzugsweise sind jedoch die durch Rollendruck hergestellten Etiketten druckempfindliche Etiketten, die auf einer Papier- oder Kunststoffträgerbahn getragen werden. Der Begriff "Rolle" bezieht sich sowohl auf Einschicht- als auch Mehrschichttypen von durch Rollendruck hergestellten Etiketten. Vorzugsweise sind die Etiketten Glanzpapier mit hoher Qualität, vorzugsweise weißes Hochglanz- oder Halbglanzpapier im Bereich von 22,7–36,3 kg (50–80 Pfund) und am meisten bevorzugt weißes Gold-Hochglanzpapier. Alternativ können die Bilder auf einen transparenten oder durchscheinenden Kunststofffilm gedruckt werden, der geschnitten wird, um druckempfindliche Etiketten zu bilden. Die Verwendung von Papier mit hoher Qualität oder eines Kunststofffilms ermöglicht, dass die Bilder lebensechter sind als es erhältlich ist, wenn sie auf Pappe gedruckt werden, selbst wenn die Pappe eine Pappe mit hoher Qualität ist. Die Etiketten können geprägt werden. Kleine Kopien der Etiketten mit Briefmarkengröße können an Lagerregalen für die Identifikation der Produkte verwendet werden.

Der Begriff "Behälter", wie hierin verwendet, bezieht sich auf eine beliebige Gestalt oder Form von Verpackung, die darin ein Haarfärbeprodukt enthält, und umfasst sowohl eine primäre als auch sekundäre Verpackung. Mit "Haarfärbeprodukt" ist die Zusammensetzung gemeint, die die Haarfärbebestandteile enthält, die für die Anwendung auf das Haar des Verbrauchers gemäß den Produktanweisungen vorgesehen sind. Eine primäre Verpackung ist ein Behälter, der mit dem Haarfärbeprodukt in direktem Kontakt steht, beispielsweise eine Glas- oder Kunststoffflasche, die eine Haarfärbezusammensetzung enthält. Eine sekundäre Verpackung enthält eine oder mehrere primäre Verpackungen darin, beispielsweise ein Papp- oder Kunststoffkarton, der eine oder mehrere primäre Verpackungen darin enthält. Beim oxidativen Haarefärben enthält die sekundäre Verpackung typischerweise einen ersten Behälter mit einer Haarfärbelotion und einen zweiten Behälter mit einem Peroxidfarbentwickler, wobei die Inhalte für diese Behälter zur Zeit der Verwendung vermischt werden. Die sekundäre Verpackung für solche Produkte wird häufig als Sätze bezeichnet.

Die Verwendung von separaten bedruckten durch Rollendruck hergestellten Etiketten, beispielsweise durch Rollendruck hergestellten druckempfindlichen Etiketten, ermöglicht, dass ein Bild eines Modell mit der für Haarfärbeprodukte erforderlichen Farbgenauigkeit auf einer breiten Vielfalt der primären und sekundären Verpackung verwendet wird, einschließlich einer Verpackung, auf der es nicht möglich oder wirtschaftlich durchführbar ist, ein genaues Farbbild direkt zu drucken.

Auf den Rand der Bahn wird ein Satz von Farbquadraten an ausgewählten Stellen, eines für jede Farbe von Tinte, das die Position (Deckungsgleichheit) der Farbdruckzylinder angibt, gedruckt. Die Position des Farbquadrats wird von einer Bedienperson und einem Leser (Videovergrößerer) gelesen und ihre Daten werden in den Steuercomputer des Druckers eingegeben. Die erforderliche Spannung wird auf die Bahn unter Verwendung eines Strichcodes gedruckt und die Spannung wird auf der Basis eines Systems von Lastzellen eingestellt, die mit dem Steuercomputer verbunden sind. Die Bedienperson stellt die Aufnahmewalzen an jedem Zylinder oder die Zylinder selbst ein, so dass die exakte erforderliche Bahnposition erreicht wird. Im Allgemeinen wird eine solche Einstellung durch Bewegungen von Walzen oder Zylindern in der Richtung ihrer Achsen innerhalb des Millimeterbereichs durchgeführt. Die Bahnposition ist für die Fähigkeit des Druckers, jeden der Druckzylinder mit dem Bildbereich genau zur Deckung zu bringen, entscheidend. Ein genauer Farbdruck stellt ein lebensechteres Bild bereit, das für alle Etiketten eines Druckdurchlaufs exakt dasselbe ist und von einem Druckdurchlauf zum anderen exakt dasselbe ist.

Die Etiketten werden nach dem Bedrucken zu den verschiedenen Anlagen für das spätere Aufbringen auf Behälter durch eine Maschine versandt. Die Behälter können beispielsweise Kartons aus SBS oder Pappe mit niedrigerer Qualität und weniger Kosten als die SBS-Pappe sein. Die Kartons können beispielsweise aus SBS (festes gebleichtes Sulfat) mit einer Stärke im Bereich von 0,36–0,56 mm (14–22 Punkten) bestehen. Die Kartons können aus wiederverarbeitetem Papier bestehen. Die Kartonpappe kann beispielsweise eine "clay coated news"-recycelte Pappe (CCN) oder andere recycelte Pappe im Stärkebereich von 0,36–0,56 mm (14–22 Punkten) sein. Die Kartons können lokal erworben werden, was die Versandkosten spart.

Vorzugsweise geschieht das Bedrucken der Kartonpappe durch einen Rollendruckprozess, der im Vergleich zum Blattvorschubdruck Kostenvorteile hat. Die Kartonpappe kann mit Text wie z. B. Anweisungen, Produktbestandteilen, Linienfarben, Hintergrundfarben usw. und Bildern mit geringerer Qualität, mit einem Dichtebereich unterhalb 2,0 bedruckt werden. Der Papprohstoff kann eine Rolle sein, die als Bahn dem Bahndrucker zugeführt wird, d. h. Offset oder Rotationstiefdruck. Ein solcher Bahnvorschubdruck geschieht mit hoher Geschwindigkeit, über 3048 m (10000 lineare Fuß) pro Stunde. Dies kann schneller und folglich wirtschaftlicher sein als ein Blattvorschub-Druckprozess.

Da die Produkte durch die Etiketten und nicht durch Bedrucken der Kartons unterschieden werden können, ist es nur erforderlich, einen Bestand von verschiedenen Etiketten zu haben. Die Kartons für jede Produktlinie sind ungeachtet des Etiketts, das aufgebracht wird, dieselben. Es ist weniger kostspielig, einen Bestand von beispielsweise 40 verschiedenen Etiketttypen als einen Bestand von 40 verschiedenen Kartontypen zu unterhalten. Am bedeutendsten hinsichtlich der Kosten sind die Kartons "neutral" (für viele Haarfarben verwendet) und folglich werden die neutralen Kartons vorzugsweise in "langen Durchläufen" (mindestens 300000 und vorzugsweise über 1000000) bedruckt. Solche langen Durchläufe werden durch einen Bahnvorschub-Druckprozess von in einer Bahn zugeführten Rollen von Papprohstoff bedruckt und ergeben einen Kartonpreis, der ein Drittel oder weniger der Kosten von Kartons mit dem unter Verwendung von kurzen Durchläufen gedruckten Haarfarbbild ist.

Die Verwendung von druckempfindlichen Etiketten ermöglicht eine Anzahl von Verbesserungen, die mit dem einfachen Drucken auf einen Karton nicht möglich sind. In einer Ausführungsform wird eine Schicht einer Hochglanz-Aluminiumfolie zwischen die Etikettschicht und die Klebeschicht eingefügt. Der Gesichtsbereich des Modells auf einem Bild wird ausgestanzt und kann abgehoben werden, er ist z. B. separat ablösbar entfernbar. Der Kunde kann dann die Aluminiumfolie unter dem entfernten Gesichtsbereich als Spiegel verwenden. Er kann sein eigenes Gesicht vom gedruckten Haar eingerahmt sehen, um sich vorzustellen, wie er mit der auf dem Etikett dargestellten Haarfarbe aussehen würde.

Als weiteres Beispiel können Etiketten bedruckt werden, die Miniaturen (in der Größe verringert) sind und die die Etiketten mit regulärer Größe duplizieren, die an die Produktkästen geklebt werden. Diese Miniaturetiketten können auf der Vorderseite von Regalen verwendet werden, um die auf den Regalen ausgestellten Produkte zu identifizieren. Der Behälter kann ein transparenter Kunststoffkasten sein und das Etikett kann auf beiden seiner Vorder- und Rückseiten bedruckt werden. Ein Bild oder Text auf der Rückseite des Etiketts kann betrachtet werden, indem durch den Kunststoffbehälter geblickt wird.

Kurzbeschreibung der Zeichnung

In der beigefügten Zeichnung sind 13 Bilder für ein Haarfärbeprodukt, die Modelle mit drei verschiedenen Haarfarben zeigen. Die Farben sind angeführt (Mitglieder derselben Farbfamilie) und bestehen aus Ton Nr. 02 (1), Nr. 06 (2) und Nr. 10 (3);

4 ist eine Draufsicht auf drei Streifen von Etiketten auf ihren Bahnen gemäß der vorliegenden Erfindung; und

5 ist eine vergrößerte Draufsicht auf Farbquadrate auf der Bahn, die zur Deckung verwendet werden und auf den Rand einer Bahn gedruckt sind.

Ausführliche Beschreibung der Erfindung

Es ist auf Grund der Probleme der Farbkontrolle, die hauptsächlich mit Prozessbegrenzungen, der Prozessvariabilität und Kommunikation, d. h. zwischen der Druckgesellschaft und der Werbeagentur, in Zusammenhang stehen, schwierig, eine gute konsistente Farbqualität von gedruckten Bildern zu erhalten. Die im Vier-Farb-Druckprozess verwendeten Farbtinten, die "Prozesstinten" genannt werden, sind die pigmentierten subtraktiven Tintenprimärfarben von Zyan (Prozessblau), Magenta (Prozessrot) und Gelb zusammen mit Schwarz. Jede Farbprozesstinte ist eine transparente Drucktinte, die dazu ausgelegt ist, etwa ein Drittel zu absorbieren und zwei Drittel des sichtbaren Spektrums durchzulassen. Das Papier reflektiert das Licht und die Tinten absorbieren Teile von ihm. Im Allgemeinen zerlegt ein Halbtonraster die Farbbilder in winzige Punkte. Ein Raster mit 150 Linien hat 3490 Punkte/cm2 (150 × 150 Punkte (22500) in einem QuadratZoll). Rot wird beispielsweise durch Drucken von sowohl Magentapunkten (absorbiert grün) als auch gelben Punkten (absorbiert blau) erhalten, wobei nur vom Papier reflektiertes Rot belassen wird.

Da die Farbe durch Reflexion vom Papier erhalten wird, sind seine Oberflächenglattheit und andere Eigenschaften in der Qualität des gedruckten Bildes wichtig.

Häufig verwendet eine Haarfärbeverpackung ein Bild eines menschlichen Modells. Menschliches Fleisch ist jedoch eine "Gedächtnisfarbe" (psychologische Referenzfarbe), die eine Farbe ist, von der regelmäßig zu sehen ist, dass sich Leute gewöhnlich am besten an sie erinnern. Es ist schwierig, eine Druckreproduktion zu erhalten, die so nahe wie möglich an der Fleischfarbe liegt.

Im Allgemeinen gilt, je besser die Papierqualität hinsichtlich der Helligkeit und Glattheit ist, desto größer ist der Dichtebereich, der erhältlich ist. "Dichte" ist die Fähigkeit eines Materials, Licht zu absorbieren, und ist zur Menge an Licht, das von einer Oberfläche reflektiert wird, umgekehrt proportional. Eine ursprüngliche Transparenz kann einen Dichtebereich (von der hellsten Stelle bis Schatten) von 2,70 (eine durch ein Densitometer durchgeführte Messung) aufweisen. Eine Vier-Farb-Reproduktion auf glänzendem Papier mit hoher Qualität und guter Tinte kann einen Dichtebereich von 2,00 aufweisen. Auf unbeschichtetem Papier wie z. B. einigen Typen von Pappe kann jedoch der maximale Dichtebereich nur 1,70 oder weniger sein. Ein niedrigerer Dichtebereich führt zu einer Tonkompression, so dass das Bild abgeflacht erscheint. Wenn die Papierklasse geringer wird, nimmt die Farbsättigung auch ab.

Die Verwendung eines Papieretiketts oder Kunststofffilmetiketts, das auf einer Papierbahn getragen und in Farbe bedruckt wird, während es sich auf der Bahn befindet, ermöglicht mehr Flexibilität in der Auswahl der Papierklasse oder des Kunststofffilms als das Drucken auf Pappe.

Die Papierqualität (Papierklasse) hat eine Auswirkung auf die Anzahl von Linien des Rasters pro cm (pro Zoll) (die Anzahl von Punkten pro cm (pro Zoll)), die verwendet werden kann; die Größe der Punkte an der hellsten Stelle, am Mittelton und am Schatten; die Tonskala; den Kontrast; den Grauausgleich und die Sättigung. Ein Papier mit glatter, harter Oberfläche erzeugt weißere hellste Stellen (reflektiert mehr Licht zu den Augen des Beobachters). Die Schattenbereiche sind glänzend, da die Tinte gewöhnlich auf der Oberfläche bleibt, was die Dichte von Schatten erhöht und die Farbsättigung erhöht. Papiere mit geringerer Qualität mit einer raueren Textur und einer stärker absorbierenden Oberfläche erzeugen im Allgemeinen Farbreproduktionen mit niedrigerer Qualität.

Beim Bedrucken von Etiketten auf einer Trägerbahn steht das Material der Bahn unter Spannung. Eine "Dehnung", die die Verzerrung der Papiergröße ist, kann in der Quermaserungsrichtung (Richtung von Fasern, die der Richtung entspricht, in der das Trägerbahnpapier hergestellt wurde) auftreten. Die Quermaserungsrichtung dehnt sich aus und zieht sich zusammen, wenn das Bahnpapier auf Feuchtigkeit, Temperatur und Druck reagiert. Die Dehnung kann Deckungsprobleme verursachen.

Außerdem können Änderungen des Feuchtigkeitsgehalts zu einer "Faserblähung" führen, die ein Quellen bestimmter Fasern im Papier ist. Dies verursacht Änderungen der Papieroberfläche und verschlechtert das Bild. Die Verwendung von Pappe als Druckoberfläche kann mehr Fälle von Faserblähung ermöglichen als das Bedrucken von Etiketten aus Papier hoher Klasse oder Kunststofffilm.

Diese Probleme werden in der vorliegenden Erfindung hauptsächlich unter Verwendung von Glanzpapier hoher Klasse oder Kunststofffilm für die Etiketten und Steuern der Bahnspannung an jedem Druckzylinder unter einer Bedienpersonensteuerung gelöst.

Die Basisspannung an der Bahn wird durch Lastzellen am ersten und am letzten Zylinder gemessen und wird durch einen Strichcode festgelegt, der auf den Bahnrand gedruckt wird, um die aufzubringende Spannung anzugeben. Wenn die Deckungsgleichheit von irgendeiner oder mehreren der gedruckten Farben unvollkommen ist, beispielsweise auf Grund einer Seitwärts- oder Längsbewegung, kann das gedruckte Bild verschwommen sein und/oder die Farben können falsch sein. Ein Verfahren zum Messen der Deckungsgleichheit, wie in 5 gezeigt, besteht darin, jedes der Farbquadrate 2024 mit einer anderen Farbe zu drucken, z. B. durch einen anderen Zylinder gedruckt, jedes innerhalb eines quadratischen gelben Randes 25. Die Quadrate 2024 werden beispielsweise jeweils mit Magenta-, Zyan-, schwarzer Prozess-, goldener und schwarzer Linientinte gedruckt. Die Abstände d1, d2...dn werden gemessen oder betrachtet. In 5 ist der Abstand d1 zu klein, da der Farbblock 20 jenseits seines gelben Rahmens 25 liegt, und die Spannung an den Aufnahmewalzen sollte eingestellt werden, um den Abstand d1 gleich wie den Abstand d2 zu machen.

Die Bedienperson überwacht vergrößerte Bilder der Farbquadrate 2024 und vergleicht auch die Bilder, wenn sie gedruckt werden, mit einem "Abgleichsdruck", der das abzugleichende (reproduzierte) Bild ist.

Die Klasse des Papieretiketts ist vorzugsweise weißes Hochglanzpapier und am meisten bevorzugt goldenes Hochglanzpapier im Bereich von 22,7–34,0 kg (50 bis 75 Pfund).

Der Kunststofffilm ist vorzugsweise ein transparenter oder durchscheinender Kunststofffilm mit einer Dicke von 0,05 bis 0,10 mm (2 bis 4 mils) und kann ein geeignetes Polyester, Polyethylen oder anderes Polymer sein. Die Klasse der Pappe kann SBS oder "clay coated news"-recycelte Pappe (CNN) sein und liegt im Bereich von 0,36–0,56 mm (14–22 Punkten).

1, 2 und 3 geben die feinen Variationen der Formtöne zwischen drei Haarfarbtönen in einer Farbfamilie an. Eine "Farbfamilie" ist eine Mehrzahl von Haarfarben mit gemeinsamen Farbtönen und -tönungen, z. B. schwarz, braun, rot, blond. Diese drei Beispiele sind im Schattierungston die engsten Haartöne in einer Farbfamilie.

Es ist wichtig, dass die Bilder von Haar auf allen Etiketten desselben Produkts exakt gleich sind. Eine Abweichung der Bilder während eines Durchlaufs, die zu einer sichtbaren Verzerrung der Bilder führt, ist nicht annehmbar. Während eines Durchlaufs kann jedoch eine Anzahl von Etiketten unter einem Qualitätskontrollprogramm aus verschiedenen Gründen verworfen werden. Die Reaktionszeit des Steuersystems kann beispielsweise zu langsam gewesen sein, was zu zu viel oder zu wenig Tinte führt.

Das Haarbild ist nicht ein einfacher Farbblock wie die Farbblöcke, die auf einer Farbdose oder einem Behälter für kosmetischen Gesichtspuder angezeigt werden. Das Haarbild ist komplex und beinhaltet Schattierungstöne, die sich abstufen und Schatten, sowie innere Unterschiede im Ton, im Farbton und in der Helligkeit. Wenn nicht exakt dasselbe Haarbild aufrechterhalten wird, kann der Kunde nicht in der Lage sein, verwandte Produkte in derselben Farbfamilie zu unterscheiden, d. h. er könnte nicht das Produkt von 1 (Ton Nr. 02) vom Produkt von 2 (Ton Nr. 06) unterscheiden. Die Unterscheidung zwischen den Bildern auf den verschiedenen Produkten muss auch konstant gehalten werden, d. h. der scheinbare Unterschied zwischen den Bildern auf den Produkten von 1, 2 und 3 muss ungeachtet dessen, wo auf der Bahn oder dem Durchlauf die Etiketten ausgewählt werden, gleich sein.

Wie in 4 gezeigt, tragen die Bahnen 1012 jeweils eine Reihe von druckempfindlichen Etiketten 10a, 10b, 10c...10n; 11a, 11b, 11c...11n; 12a, 12b, 12c...12n, wobei n häufig geringer als 100000 ist. Die Etiketten 10a10n weisen beispielsweise das Bild von 1 auf; die Etiketten 11a11n weisen das Bild von 2 auf; und die Etiketten 12a12n weisen das Bild von 2 auf. Jedes Bild auf der Bahn erscheint für das Auge exakt gleich, d. h. 10a ist dasselbe Haarfarbbild im Ton, im Farbton und in der Helligkeit wie das Bild auf dem Etikett 10n. Folglich besteht ein gleichmäßiger Unterschied im Aussehen, so dass die unterschiede zwischen den Bildern wie zwischen den Etiketten 10a, 11a und 12a dieselben Unterschiede wie zwischen den Etiketten 10n, 11n und 12n sind.

Die Haarfarben der Etiketten auf den Bahnen 1012 stehen hinsichtlich der Farbe in Beziehung; sie sind eine Farbfamilie. Im Allgemeinen hat eine Farbfamilie wie z. B. blond 5 oder 6 Töne; obwohl eine Farbfamilie nicht weniger als 10 Töne haben kann.

Die Etiketten werden unter Verwendung eines Farbrollendrucks mit einem Zylinder (einer Walze), vorzugsweise Rotationstiefdruck, bedruckt. Das Drucken geschieht mit einer normalen Bahndruckgeschwindigkeit und diese ist mindestens 3048 m (10000 Fuß) pro Stunde.

Die Etiketten können in begrenzten "kurzen Durchläufen" von weniger als 100000 Etiketten bedruckt werden, was ein wirtschaftlicher Druckprozess ist. Am bedeutendsten wird eine beträchtliche Kosteneinsparung erhalten, indem die Etiketten auf neutrale Kartons oder andere Behälter aufgebracht werden, die in langen Durchläufen (über 300000) hergestellt und mit Text usw. (ohne das Haarfarbbild) bedruckt werden. Solche in langen Durchläufen hergestellten Behälter werden hierin neutrale Behälter mit langem Durchlauf genannt.

Modifikationen können in der vorliegenden Erfindung innerhalb des Schutzbereichs der Ansprüche vorgenommen werden. Der transparente Kunststoffkarton kann beispielsweise getönt werden und kann gebogen, d. h. durch Vakuumformen ausgebildet, werden.


Anspruch[de]
Verpackung für ein Haarfärbeprodukt, wobei die Verpackung umfasst:

(a) mehrere neutrale Behälter; und

(b) Etiketten, die an den Behältern befestigt sind, wobei die Etiketten durch Farbrollendruck hergestellte Etiketten sind, wobei an jedem Behälter ein Etikett befestigt ist, wobei das Etikett ein Bild wenigstens eines Abschnitts eines Kopfes mit Haar der Farbe und des Farbtons, die durch ein Haarfärbeprodukt, das in dem Behälter enthalten sein soll, hergestellt werden sollen, besitzt, wobei die Farbe, die durch das Haarfärbeprodukt hergestellt wird, ein Element einer Farbfamilie ist, die aus in einer engen Beziehung stehenden Farbtönen besteht, wobei Bilder einer ersten Mehrzahl der Etiketten einen Haarfarbton aus der Farbfamilie zeigen und Bilder einer zweiten Mehrzahl der Etiketten einen anderen und eng verwandten Haarfarbton aus derselben Farbfamilie zeigen;

wobei für einen Beobachter zwischen dem Haarfarbbild irgendeines Etiketts aus der ersten Mehrzahl von Etiketten und dem Haarfarbbild irgendeines Etiketts aus der zweiten Mehrzahl von Etiketten ein gleichmäßiger Aussehensunterschied vorhanden ist.
Verpackung nach Anspruch 1, bei der die Etiketten druckempfindliche Etiketten sind. Verpackung nach Anspruch 1, bei der die Etiketten an Etiketten auf den Behältern befestigt sind. Verpackung nach Anspruch 1, bei der die Etiketten eine bedruckte Vorderseite und eine Rückseite besitzen und an den Behältern durch Klebstoff, der auf ihre Rückseite aufgebracht ist, befestigt worden sind. Verpackung nach Anspruch 1, bei der die Behälter durch Rollendruck hergestellte Pappkartons aus fester, gebleichter Sulfatpappe (SBS-Pappe) sind. Verpackung nach Anspruch 1, bei der die Behälter aus durch Rollendruck hergestellter, recycelter Pappe bestehen. Verpackung nach Anspruch 1, bei der die Behälter Kunststoffbehälter sind. Verpackung nach Anspruch 1, bei der die Behälter Flaschen sind. Verpackung nach Anspruch 1, bei der das Haarfärbeprodukt ein Farbstoff ist, wobei der Farbstoff in einer Flasche enthalten ist und die Flasche in dem Behälter enthalten sein soll. Verpackung nach Anspruch 1, bei der das Bild ein Bild eines menschlichen Modells mit einem behaarten Kopf ist. Verpackung nach Anspruch 1, bei der die Behälter durch Rollendruck hergestellte Behälter sind. Verpackung nach Anspruch 1, bei der die Etiketten druckempfindliche Mehrschichtetiketten sind. Verfahren zum Herstellen eines Haarfärbeprodukts, das in einem Behälter verpackt ist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

(a) Bilden einer Reihe von druckempfindlichen Etiketten, die auf eine Trägerbahn ablösbar geklebt sind, wobei die Etiketten aus einem qualitativ hochwertigen, weißen Hochglanzpapier oder aus einem Kunststofffilm bestehen;

(b) Drucken von Druckfarbenmarkierungen und Lesen der Position der Markierungen, um die Deckungsgleichheit des Drucks zu bestimmen und um gegebenenfalls die Deckungsgleichheit von Farben während des Druckens der Etiketten einzustellen;

(c) Drucken der Etiketten unter Verwendung eines Rollendruckprozesses, wobei jedes Etikett ein Farbbild wenigstens eines Teils eines behaarten Kopfes mit genauen Haarfarbtönen besitzt, wobei die Farbe des Haars die Farbe ist, die durch das Haarfärbeprodukt hergestellt werden soll;

(d) Herstellen mehrerer neutraler Behälter;

(e) Abnehmen der Etiketten von der Trägerbahn und Aufbringen der Etiketten auf die neutralen Behälter; und

(f) Befüllen der Behälter mit dem Haarfärbeprodukt.
Verfahren nach Anspruch 13, bei dem der Rollendruckprozess ein Rotationstiefdruckprozess ist, der mit einer Geschwindigkeit von wenigstens 3048 Metern (10.000 Fuß linear) pro Stunde arbeitet. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem die Behälter durch Rollendruck hergestellte Pappkartons aus fester, gebleichter Sulfat-Pappe (SBS-Pappe) sind. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem die Behälter durch Rollendruck hergestellte Pappkartons aus recycelter Pappe sind. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem das Haarfärbeprodukt in Flaschen enthalten ist und die Flaschen im Schritt (f) in die Behälter eingesetzt werden. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem das weiße Hochglanzpapier Papier im Bereich von 22,7 bis 36,3 kg (50–80 Pfund) liegt. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem das Farbbild ein Bild eines menschlichen Modells ist und wenigstens einen Teil eines behaarten Kopfes aufweist. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem die Behälter durch Rollendruck hergestellte Behälter sind. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem die Behälter Kunststoffbehälter sind. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem die Behälter Flaschen sind. Verfahren nach Anspruch 13, bei dem die Etiketten druckempfindliche Mehrschicht-Laminatetiketten sind.






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