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Dokumentenidentifikation DE69837193T2 22.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000956713
Titel PERIPHERIEGERÄT FÜR INTELLIGENTE DIENSTE
Anmelder Alcatel USA Sourcing, L.P., Plano, Tex., US
Erfinder WESER, Michael J., Richardson, TX 75080, US;
LEE, Charles Jr., Plano, TX 75075, US
Vertreter Patentanwälte U. Knecht und Kollegen, 70435 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69837193
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 30.01.1998
EP-Aktenzeichen 989038526
WO-Anmeldetag 30.01.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/01821
WO-Veröffentlichungsnummer 1998034420
WO-Veröffentlichungsdatum 06.08.1998
EP-Offenlegungsdatum 17.11.1999
EP date of grant 28.02.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 3/00(2006.01)A, F, I, 20070131, B, H, EP

Beschreibung[de]
TECHNISCHER BEREICH DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Implementierungen von Telekommunikationsnetzen und insbesondere auf ein Peripheriegerät für intelligente Dienste.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Eine Dienstevermittlungsstelle benötigt ein integriertes Anrufmodell, ehe sie moderne, intelligente Netzdienste ausführen kann. Große Netzbetreiber müssen ihre Vermittlungsstellen gegebenenfalls auf die Standard-basierten AIN-Anrufmodelle (Advanced Intelligent Network) aufrüsten. Die Meldungen, die für Anfragen und die entsprechenden Antworten zwischen einer Dienstevermittlungsstelle und einem Serviceknoten typischerweise verwendet werden, nutzen die TCAP-Schicht des SS7-Stapels. Das Software-Upgrade, das zur Installation des entsprechenden Anrufmodells in den bestehenden Vermittlungsstellen erforderlich ist, kann jedoch außerordentlich teuer, zeitaufwändig und in manchen Fällen nicht machbar sein. Daher ist es wünschenswert, die bestehenden Dienstevermittlungsstellen rechtzeitig und auf wirtschaftliche Weise mit Anrufmodellen nachrüsten zu können.

Im Patent US-A-5.469.500 werden ein Verfahren und ein Gerät zur Ausführung von Anrufdiensten beschrieben. Ein Vermittlungsprozessor umfasst eine Dienstezentrale/eine Umgebung zur Erstellung intelligenter Peripheriedienste, um eine Service Logic-Tabelle zu erstellen und die Anweisungen zur Verbindungsabwicklung zu speichern. Ein Service Logic-Organisationsprogramm greift auf die Anweisungen zur Verbindungsabwicklung zu und führt diese entsprechend einem empfangenen Datenpaket aus.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Aus den oben stehenden Erläuterungen wird deutlich, dass der Bedarf für ein zentrales Netzelement entstanden ist, das Anrufmodelle umfasst, die innerhalb des Vermittlungsstellen-Netzes gemeinsam genutzt werden können. Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird ein Peripheriegerät für intelligente Dienste geboten, das die Nachteile und Probleme in Verbindung mit dem herkömmlichen Upgrade von Anrufmodellen in Vermittlungsstellen erheblich reduziert oder sogar eliminiert.

Gemäß einer Ausführungsvariante der vorliegenden Erfindung wird ein Peripheriegerät für intelligente Dienste geboten, das eine intelligente Diensteeinheit und eine Medienverarbeitungseinheit umfasst. Die intelligente Diensteeinheit umfasst ein Verwaltungsmodul zur Dienstabwicklung und ein Signalisierungsmodul. Das Signalisierungsmodul empfängt eine Dienstanforderung in Verbindung mit einem Anruf von einer Dienstevermittlungsstelle. Das Verwaltungsmodul zur Dienstabwicklung verarbeitet die Dienstanforderung und ermittelt ein Routingpaket, das durch das Signalisierungsmodul an die Dienstevermittlungsstelle übertragen wird, um die Verbindung zu dem gewünschten Ziel für den Anruf herzustellen. Für Dienstanforderungen, die eine spezielle Verarbeitung von Leistungsmerkmalen erfordern, leitet das Verwaltungsmodul zur Dienstabwicklung die Dienstanforderung an ein Verwaltungsmodul zur Medienverarbeitung in der Medienverarbeitungseinheit weiter. Das Verwaltungsmodul zur Medienverarbeitung bearbeitet die Dienstanforderung und leitet den Anruf an ein Trägerschnittstellenmodul weiter. Das Trägerschnittstellenmodul bietet verschiedene Grundfunktionen, mit denen Informationen mit dem Absender des Anrufs ausgetauscht werden können. Für verbesserte Funktionen ist das Trägerschnittstellenmodul an ein Ressourcenmodul angeschlossen, um verschiedene verbesserte Funktionen für einen Anruf zu bieten, der Informationen mit dem Anrufer austauschen kann und nicht vom Trägerschnittstellenmodul unterstützt wird. Das Verwaltungsmodul zur Medienverarbeitung ermittelt ein Routingpaket für den Anruf entsprechend der Ausführung der Merkmale, die vom Trägerschnittstellenmodul und vom Ressourcenmodul bereitgestellt werden. Die Medienverarbeitungseinheit überträgt das Routingpaket an die intelligente Diensteeinheit zur entsprechenden Übermittlung an die Dienstevermittlungsstelle, um die Verbindung des Anrufs zu seinem gewünschten Ziel herzustellen.

Die vorliegende Erfindung bietet zahlreiche technische Vorteile gegenüber der herkömmlichen Anrufmodellverarbeitung. Ein technischer Vorteil besteht beispielsweise darin, ein zentrales Netzelement zu bieten, das alle Anrufmodelle beinhaltet, die von den verschiedenen Vermittlungsstellen innerhalb des Netzes gemeinsam genutzt werden. Ein weiterer technischer Vorteil besteht in der einfachen Möglichkeit, das Netzelement aufzurüsten, ohne die Vermittlungsstellen innerhalb des Netzes aufrüsten zu müssen oder die Funktion der Vermittlungsstellen zu beeinträchtigen. Weitere technische Vorteile werden dem Fachmann anhand der folgenden Zeichnungen, der Beschreibung sowie der Ansprüche deutlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Für das vollständige Verständnis der vorliegenden Erfindung und ihrer Vorteile erfolgt die folgende Beschreibung in Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen, in denen gleiche Ziffern gleiche Teile darstellen, wobei:

stellt ein Blockdiagramm eines Telekommunikationsnetzes dar;

stellt ein Blockdiagramm eines Fernleitungsnetzes innerhalb des Telekommunikationsnetzes dar;

stellt ein Blockschaltbild eines Peripheriegeräts für intelligente Dienste innerhalb des Telekommunikationsnetzes dar;

stellt ein Beispiel eines Anrufs dar, der in dem Peripheriegerät für intelligente Dienste verarbeitet wird;

stellt ein Blockdiagramm der Software-Architektur für das Peripheriegerät für intelligente Dienste dar;

stellt ein Blockdiagramm des Peripheriegeräts für intelligente Dienste dar;

stellt ein Blockdiagramm einer intelligenten Diensteeinheit und einer Medienverarbeitungseinheit innerhalb des Peripheriegeräts für intelligente Dienste dar;

stellt den physischen Aufbau des Peripheriegeräts für intelligente Dienste dar;

stellt ein Blockdiagramm der Schnittstellenkarten innerhalb des Peripheriegeräts für intelligente Dienste dar;

stellt den Arbeitsablauf für einen bestimmten Anruf innerhalb des Peripheriegeräts für intelligente Dienste dar;

und stellen verschieden Konfigurationen für den Netzbetriebsmodus für das Peripheriegerät für intelligente Dienste dar.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

ist ein Blockdiagramm eines hoch entwickelten, intelligenten Netzes 10. Das hoch entwickelte, intelligente Netz 10 umfasst eine Dienstevermittlungsstelle 12 und eine mobile Vermittlungsstelle 14, die die Funktionen zur Übermittlung von Telekommunikationssignalen innerhalb des hoch entwickelten, intelligenten Netzes 10 bereitstellen. Bei der Dienstevermittlungsstelle 12 handelt es sich um eine Netzvermittlungsstelle, die den Telekommunikationsverkehr von und zu anderen Netzelementen, wie z.B. dem Festnetz 16 und einem lokalen Vermittlungsträger 18, leitet. Die mobile Vermittlungsstelle 14 ist eine Netzvermittlungsstelle, die in einem Funknetz eingesetzt wird, das den Telekommunikationsverkehr zu einer Basisvermittlungsstelle 20 zur Übertragung durch eine Antenne 22 weiterleitet. Die Dienstevermittlungsstelle 12 und die mobile Vermittlungsstelle 14 dienen als Schnittstelle für den Endnutzer und können erkennen, wenn für den Telekommunikationsverkehr ein hoch entwickeltes, intelligentes Netz eingesetzt werden muss. Die von der Dienstevermittlungsstelle 12 und der mobilen Vermittlungsstelle 14 bereitgestellten Funktionen zur Dienstübermittlung werden von einer Dienste-Steuerzentrale 24, einem Heimatregister 26 und einem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 verwaltet. Das hoch entwickelte, intelligente Netz 10 verwendet das SS7-Protokoll (Signaling System 7) für die Interaktion der Funktionen zur Diensteübermittlung der Dienstevermittlungsstelle 12 und der mobilen Vermittlungsstelle 14 und den von der Dienste-Steuerzentrale 24, dem Heimatregister 26 und dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 bereitgestellten Funktionen. Ein Zeichengabe-Transferpunkt 30 ist eine Paketvermittlung, die eingesetzt wird, um die Leitweglenkung von SS7-Paketen zwischen unterschiedlichen Signalisierungseinheiten innerhalb des hoch entwickelten, intelligenten Netzes 10 zu vereinfachen.

Wenn die Bedingungen für den Einsatz der Service Logic für das hoch entwickelte, intelligente Netz erfüllt sind, sendet die Dienstevermittlungsstelle 12 eine SS7-Meldung an die intelligente Diensteeinheit innerhalb des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28. Die Dienstevermittlungsstelle 12 ist an einem Dialog mit der intelligenten Diensteeinheit beteiligt, so dass die intelligente Diensteeinheit die Dienstevermittlungsstelle 12 zur anschließenden Verarbeitung des Anrufs im hoch entwickelten, intelligenten Netz leitet. Um diese Funktionen zu bieten, muss die Dienstevermittlungsstelle 12 ein Anrufmodell unterstützen, das Triggerpunkte an entsprechenden Stellen im Anruf (PIC) sowie Erfassungspunkte (DP) beinhaltet. Diese Triggerpunkte bieten die Gelegenheit, Entscheidungen zu treffen, um die Unterstützung der intelligenten Diensteeinheit anzufordern. Anrufmodelle sind in den entsprechenden Standardunterlagen von Bellcore, ITU und ETSI definiert.

Ehe ein neuer Dienst in der Umgebung des hoch entwickelten, intelligenten Netzes eingesetzt werden kann, wird eine Dienstbeschreibung erstellt, in der festgelegt wird, wie der betreffende Dienst funktionieren soll. Der Dienst wird dann entwickelt und mit Hilfe einer Umgebung zur Diensterstellung 32 simuliert. Die Umgebung zur Diensterstellung 32 verwendet Softwareunabhängige Baueinheiten (SIBBs), um ein dem Dienst zugeordnetes Service Logic-Programm (SLP) zu erstellen. Sobald die Service Logic geprüft wurde, wird der dem Service Logic-Programm zugeordnete Ausführungscode auf die entsprechenden Dienstesteuerelemente heruntergeladen, d.h. auf die Dienste-Steuerzentrale 24, das Heimatregister 26 und das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28. Ein Dienstmanagementsystem (SMS) 34 übernimmt die erforderlichen Unterstützungsfunktionen für Aufbau, Aufrechterhaltung und Verwaltung des Dienstes. Ein Hintergrund-Betriebsunterstützungssystem (OSS) 36 übernimmt die notwendigen Netzmanagement- und Abrechnungsfunktionen.

Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 beinhaltet Funktionen und Ressourcen, die Informationen mit dem Endnutzer austauschen können. Es kann beispielsweise Sprachmeldungen abspielen und DTMF-Impulse erfassen. Im Zusammenhang mit einem Anruf im hoch entwickelten, intelligenten Netz kann das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 eine bestimmte Funktion ausführen oder angewiesen werden, diese auszuführen. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 kann zum Beispiel Anwendungen unterstützen, die die Spracherkennung, die Umwandlung von Text in Sprache, die Faxverarbeitung sowie zahlreiche andere Arten von Anwendungen erfordern. Die Schnittstelle zwischen dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 und der Dienstevermittlungsstelle 12 basiert typischerweise auf ISDN PRI-Protokollen. Service Logic-Programme, die auf dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 ausgeführt werden, verwenden die gleichen, Software-unabhängigen Baueinheiten, die auch in der Dienste-Steuerzentrale 24 und dem Heimatregister 26 verwendet werden. Die Kommunalität der Logik für mehrere Plattformen führt zu einer synergistischen Umgebung für die Einführung von Diensten auf der Basis des hoch entwickelten, intelligenten Netzes, sowohl für drahtgebundene als auch für Funknetze.

Die Dienstevermittlungsstellen 12 nutzen typischerweise die ISUP-Schicht des SS7-Stapels für die Querverbindungssteuerung. Jeder Dienstevermittlungsstelle 12 in einem Netz ist ein Punktcode zugeordnet. Die ISUP-basierten Verbindungssteuerungsmeldungen werden auf der Basis dieser Punktcodes zwischen den Vermittlungsstellen weitergeleitet. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 ist so konzipiert, dass es als weiterer Punkt im Signalisierungsnetz auftritt.

Auf diese Weise kann die Dienstevermittlungsstelle 12 mit dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 kommunizieren, indem es Standard-ISUP-Meldungen einsetzt. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 ist für den Einsatz als Randsystem konzipiert, um die benötigte Intelligenz auf zentrale Weise zur Verfügung stellen zu können, so dass die Intelligenz innerhalb des gesamten Netzes aus Dienstevermittlungsstellen 12 genutzt werden kann. zeigt, wie ein Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 mit einem Netz aus Dienstevermittlungsstellen 12 verbunden werden kann.

zeigt ein Funktionsschema eines Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 umfasst eine Dienste-Vermittlungsfunktion 40, eine Dienste-Steuerfunktion 42, eine Dienste-Ressourcenfunktion 44 und eine Dienste-Verwaltungs- und Anwendungsfunktion 46, die über einen Router 48 miteinander gekoppelt sind. Die Dienste-Vermittlungsfunktion 40 bietet einen Endpunkt für die SS7-Geräteverbindungsleitungen (IMT) sowie ein Anrufmodell auf ETSI INAP-Basis. Der Trägerpfad basiert auf T1/E1-Trägern. Die Dienste-Vermittlungsfunktion 40 schließt die eingehenden ISUP-Meldungen ab und startet für einen bestimmten Dienst gegebenenfalls Dienst-Anforderungen auf TCAP-Basis für das Anrufmodell auf INAP-Basis an die interne Dienste-Steuerfunktion 42. Die Dienste-Steuerfunktion 42 übernimmt die Service Logic-Interpretation zur Ausführung der Dienste des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28. Die Service Logic-Programme werden von der Dienste-Erstellungsumgebung 32 erstellt und auf die Dienste-Steuerfunktion 42 heruntergeladen. Die Service Logic-Programme werden unter Verwendung von dienstunabhängigen Baueinheiten gemäß INAP erstellt. Die Dienste-Ressourcenfunktion 44 bietet Ressourcen auf der Basis digitaler Signalverarbeitung zur Implementierung von Diensten, die DTMF-Tonerfassung, Spracherkennung, Faxverarbeitung, Umwandlung von Text in Sprache, Mehrfachteilnehmer-Anrufe sowie andere Arten von Dienstfunktionen benötigen. Die Dienste-Verwaltungs- und Anwendungsfunktion 46 bietet allgemeine Plattform-Verwaltungsfunktionen für das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28. Diese Funktionen umfassen die Fähigkeiten zu Konfiguration, Leistung, Fehler, Sicherheit und Account-Verwaltung.

Die Dienste-Verwaltungs- und Anwendungsfunktion 46 bietet zudem die erforderlichen Schnittstellen für externe Betriebsunterstützungssysteme.

Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 bietet eine integrierte Umgebung, die Datenbankverweise (eine typische Dienste-Steuerpunktfunktion), komplexe Sprachverarbeitungsfunktionen (eine typische Funktion eines intelligenten Peripheriegeräts) sowie Dienste, die die Interaktion zweier Funktionen erfordern, unterstützen kann. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 hat zudem, aufgrund der ISUP-Messagingfähigkeiten, Zugriff auf Verbindungsparameter wie z.B. ANI, DNS, sowie auf andere, dem Anruf zugeordnete Parameter. Wenn sie in Verbindung mit der Dienste-Steuerzentrale und den intelligenten Funktionen des Peripheriegeräts eingesetzt werden, ermöglichen diese Informationen dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 Erweiterungen zu den Diensten zu bieten, die derzeit von den vorhandenen Vermittlungsstellen angeboten werden.

Demzufolge können die Dienste, die von dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 unterstützt werden, in die drei folgenden Kategorien eingeordnet werden: Kategorie A – Basisdienste der Dienste-Steuerzentrale, Kategorie B – Basisdienste von Dienste-Steuerzentrale und intelligentem Peripheriegerät, und Kategorie C – Erweiterungen für Vermittlungsstellendienste. Damit ein typischer Dienst zu einer der oben genannten Kategorien gehört, beginnt das Dienst-Design mit der Umgebung zur Diensterstellung 32. Der Prozess der Diensterstellung über die Umgebung zur Diensterstellung 32 und den Einsatz über das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 wird im Folgenden beschrieben. Eine repräsentative Liste der Dienste, die von dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 in Kategorie A unterstützt werden können, beinhaltet beispielsweise die SAC-Übersetzung (N00/888), virtuelle private Netze, 900-Vorzugstarife und Rufumleitungsdienste. Eine repräsentative Liste der Dienste, die von dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 in Kategorie B unterstützt werden können, beinhaltet beispielsweise interaktive Sprachantwort, sprachgesteuerte Wählfunktionen, Mehrparteien-Konferenzen und Telefonkarten-Dienste. Eine repräsentative Liste der Dienste, die von dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 in Kategorie C unterstützt werden können, beinhaltet die SAC-Übersetzung (N00/888) mit persönlicher Identifikationsnummer, Bestätigung des Account-Codes, spezifische Leitweglenkung im intelligenten Netz und Dienste zur Leitweglenkung zur alternativen Zielen.

ist ein Blockdiagramm, in dem die Verarbeitung eines Anrufs für die SAC-Übersetzung (N00/888) mit persönlichem Identifikationsnummerndienst dargestellt ist. Dieser Dienst ermöglicht die Herstellung einer Verbindung zu einer vordefinierten Zielnummer, der eine 800/888-Nummer sowie eine persönliche Identifikationsnummer zugeordnet ist. Mit diesem Dienst kann ein Endnutzer eine vordefinierte Zielnummer von einem beliebigen Telefon aus erreichen, von dem aus eine gebührenfreie Rufnummer angerufen werden kann, und der Anruf wird der ANI des Teilnehmers belastet. Da das Ziel vordefiniert ist, werden Betrugsmöglichkeiten mit dem Telefon minimiert. Um diesen Dienst zu implementieren, wird eine Datenbank in der Dienstevermittlungsstelle 12 eingerichtet, die über eine Betreiber-IMT eine ISUP-Meldung an den Zielpunktcode des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 sendet, wenn sie einen gebührenfreien Anruf erhält. In der ISUP IAM-Meldung sind Parameter enthalten, wie beispielsweise ANI, die gebührenfreie Rufnummer, die persönliche Identifikationsnummer sowie andere Diensteparameter. Das Anrufmodell in der Dienste-Vermittlungsfunktion 40 des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 startet dann eine Abfrage an die Dienste-Steuerfunktion 42. Die Dienste-Steuerfunktion 42 führt die Übersetzung der gebührenfreien Rufnummer aus, steuert die Dienste-Ressourcenfunktion 44 zur Anforderung und Erfassung einer persönlichen Identifikationsnummer, bestätigt die persönliche Identifikationsnummer anhand eines Vergleichs mit der erfassten persönlichen Identifikationsnummer und sendet die Zielnummer und das Routingpaket schließlich zurück an die Dienste-Vermittlungsfunktion 40. Die Dienste-Vermittlungsfunktion 40 leitet die Informationen über eine Rückmelde-IAM an die Dienstevermittlungsstelle 12 weiter. An diesem Punkt gibt das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28den Anruf für die Dienstevermittlungsstelle 12 frei und gibt außerdem die Sprach-Verbindungsleitung frei. Die Dienstevermittlungsstelle 12 leitet den Anruf dann an das gewünschte Ziel und fährt mit den restlichen Anruf-Verarbeitungsfunktionen fort, die dem Anruf zugeordnet sind.

ist ein Blockdiagramm der Software-Architektur für ein Peripheriegerät für intelligente Dienste 28. Die Software für das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 ist in Schichten aufgebaut. Die Funktionen der Software sind auf zwei Untersysteme verteilt, ein Untersystem mit einer intelligenten Diensteeinheit 50 und ein Untersystem mit einer Medienverarbeitungseinheit 52. Jedes Untersystem wird von einer entsprechenden Prozessorkarte verwaltet. Der Prozessor im Untersystem mit der intelligenten Diensteeinheit wird als Manager des intelligenten Peripheriegeräts bezeichnet. Der Prozessor im Untersystem mit der Medienverarbeitungseinheit wird als Manager der Medienverarbeitungseinheit bezeichnet. Vorzugsweise basieren die beiden Prozessorkarten auf der Sparc Prozessorfamilie von SUN Microsystems und laufen unter dem Betriebssystem 54 Solaris 2.4. Die auf das Betriebssystem folgende Schicht 56 wird als Telefonplattform 1.0 bezeichnet. Diese Schicht bietet die Software-Infrastruktur, die für alle hoch entwickelten, intelligenten Netzwerkprodukte gemeinsam ist. Diese Infrastruktur umfasst Unterstützung für die Plattformverwaltung, Unterstützung für die Diensteverwaltung, Unterstützung für die Meldungsverarbeitung, Unterstützung für die Umgebung mit verteilten Objektmeldungen, Unterstützung für Datenerfassung und Unterstützung für allgemeine Hilfsprogramme. Der Prozessor für den Manager des Peripheriegeräts für intelligente Dienste verwendet vorzugsweise eine SYBASE-Datenbank 57 zu Speichern und Sortieren der verschiedenen, dem Anruf zugeordneten Parameter.

Die Dienste-Vermittlungsfunktion 40 empfängt eine ISUP-Dienstanforderungsmeldung von einer SS7-Schnittstelle 58 und steuert das Anrufverarbeitungs-Messaging zwischen der Dienste-Vermittlungsfunktion 40, der Dienste-Steuerfunktion 42, der Medienverarbeitungseinheit 52 und der ISUP SS7-Schnittstelle 58 zur Dienstevermittlungsstelle 12, die den Punktcode ausgegeben hat. Die Dienste-Vermittlungsfunktion 40 umfasst eine Statusmaschine 60, einen Basis-Anrufmanager 62, einen Funktions-Integrationsmanager 64 und einen Dienstemanager für das intelligente Netz 66. Die Statusmaschine 60, der Basis-Anrufmanager 62, der Funktions-Integrationsmanager 64 und der Dienstemanager für das intelligente Netz 66 werden im Rahmen der Dienste-Vermittlungsfunktion 40 als eine Einheit behandelt. Die Statusmaschine 60 verarbeitet Dienstanfragen und verfolgt die Statusübergänge von Dienstanfragen, wenn diese von den verschiedenen Komponenten des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 verarbeitet werden. Die Statusmaschine 60 ordnet der Dienstanfrage eine Transaktionskennung zu und speichert alle Informationen, die zur Verarbeitung der Anfrage in einem Verbindungssteuerungs-Instanzenregister erforderlich sind. Der Basis-Anrufmanager 62 liefert das Anrufmodell für das Protokoll, das jeder Dienstanfragemeldung zugeordnet ist. Der Funktions-Integrationsmanager 64 legt fest, welche Dienste-Steuerfunktionen 42 der jeweiligen Dienstanfrage zugeordnet werden. Der Dienstemanager für das intelligente Netz 66 leitet die Dienstanfragen an die Dienste-Steuerfunktion 42 und die Prozessorkarte des Managers der Medienverarbeitungseinheit weiter.

Die Schnittstelle zwischen Dienste-Vermittlungsfunktion 40 und Dienste-Steuerfunktion 42 verwendet INAP-Meldungen, die in der TCAP-Schicht der SS7-Schnittstelle 58 verkapselt sind. Die Meldungen der TCAP-Schicht sind außerdem in TCP/IP-Frames verkapselt. Dies bietet einen Migrationspfad zur Unterstützung von INAP-Meldungen über eine externe TCAP/SS7-Standardschnittstelle. Der Dienstemanager für das intelligente Netz 66 der Dienst-Vermittlungsfunktion 40 wird zur Verwaltung der Interaktion mit der Dienste-Steuerfunktion 42 eingesetzt. Er verwendet die INAP TCAP-Bibliothek, um Anfragen von der Dienste-Vermittlungsfunktion 40 an die Dienste-Steuerfunktion 42 zu erzeugen und die Antworten der Dienste-Steuerfunktion 42 an die Dienste-Vermittlungsfunktion 40 zu decodieren. Die Schnittstelle zwischen der Dienste-Steuerfunktion 42 und dem Controller der Medienverarbeitungseinheit 70 basiert auf dem Standard-INAP-Protokoll. Der Controller der Medienverarbeitungseinheit 70 startet einen Dialog mit der Dienste-Steuerfunktion 42, indem er eine Platzanforderungs-Befehlsmeldung versendet. Die Dienste-Steuerfunktion 42 sendet dann entweder eine Abspielansage oder eine Abfrage- und Erfassungsmeldung. Der Controller der Medienverarbeitungseinheit 70 übernimmt die Umwandlung der eingehenden CIC-Codes aus der ISUP IAM-Meldung in die entsprechenden Abstands- und Schaltungsnummern. Er pflegt eine Datenbank für den aktuellen Status der Verbindungsleitungen und interagiert zudem mit dem Prozess, der auf dem Prozessor der Medienverarbeitungseinheit läuft.

Das Untersystem mit der Medienverarbeitungseinheit 52 besteht aus einem Prozess, der als Medienprozess 72 für die Verbindungsleitungsgruppe bezeichnet wird. Die Umgebung der verteilten Objektmeldung wird zwischen dem Medienprozessor 72 und dem Controller der Medienverarbeitungseinheit 70 verwendet. Nach dem Empfang einer Meldung vom Controller der Medienverarbeitungseinheit 70 wird diese vom Medienprozess 72 verarbeitet und eine entsprechende Antwort zurückgesandt. In der Untereinheit der Medienverarbeitungseinheit 52 ist eine Ansage-Datenbank angeordnet. Die Ansage-Datenbank besteht aus einer Sammlung von UNIX-Dateien und einer Steuerdatei, die verwendet wird, um die Ansagen und die dazugehörigen Parameter zu verfolgen. Ein digitaler Sprachrecorder wird verwendet, um qualitativ hochwertige, digitale Ansagen zu erstellen. Die Ansagen werden mittels Mulaw PCM-Samples bei einer Geschwindigkeit von 8 KHz gespeichert. Die Medienverarbeitungseinheit 52 umfasst außerdem T1/E1-Trägerschnittstellenmodule und digitale Signalprozessor-Ressourcenmodule, die über einen SC-Bus, der von einem SC-Bus-Manager 73 und einem Kanalzuordnungsprogramm 74 gesteuert wird, verbunden sind.

stellt die funktionelle Hardware-Architektur des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 dar. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 besteht aus zwei Haupt-Funktionseinheiten, der intelligenten Diensteeinheit 50 und einer oder mehreren Medienverarbeitungseinheiten 52. Die intelligente Diensteeinheit 50 liefert das Anrufmodell sowie die Dienste-Steuerfunktion 42 und die Medienverarbeitungseinheiten 52 liefern die Schnittstelle zur Verbindungsleitung sowie die digitalen Signalverarbeitungsfunktionen zur Unterstützung einer Reihe von Anwendungen. Die von den Medienverarbeitungseinheiten 52 bereitgestellten Anwendungen umfassen einen Fernsprech-Server, einen Sprachmail-Server, einen Fax-Server und einen analogen Displaydienst-Schnittstellenserver. Der Fernsprech-Server verfügt über die Fähigkeit zur Unterstützung der grundlegenden IVR-Funktionen. Dazu gehören Fähigkeiten wie z.B. das Abspielen von Sprachansagen, die Erfassung von DTMF-Impulsen, die Tonerzeugung, die Überwachung des Diensteaufbaus sowie andere Fähigkeiten. Der Fernsprech-Server bietet außerdem Funktionen, wie beispielsweise automatische Spracherkennung, Umwandlung von Text in Sprache und Mehrteilnehmeranrufe. Der Sprachmail-Server ermöglicht den Nutzern das Speichern und Sortieren von Sprachmeldungen auf ihren persönlichen Mailboxen. Die adaptive Differenz-PCM wird zur Kompression von Sprache zur Optimierung dieses Bereichs eingesetzt. Die automatische Verstärkungsregelung wird zur Kompensation von Schwankungen des Pegels eingehender Audiosignale verwendet. Der Fax-Server ermöglicht verbesserte Faxdienste, wie z.B. Fax-Rundsendungen, Faxabruf, Fax-Mailboxen sowie andere Dienste. In Verbindung mit den vom Fernsprech-Server bereitgestellten IVR-Funktionen bietet der Fax-Server eine benutzerfreundliche Umgebung zur Unterstützung von Fax-Diensten. Die Möglichkeit zum Rundsenden von Faxen wird von Service-Büros genutzt, die die gleiche Mitteilung an eine große Anzahl an Faxgeräten versenden. Fax-Mailboxen bieten den Nutzern die Möglichkeit, Informationen per Fax zu erhalten. Der analoge Displaydienst-Schnittstellenserver ermöglicht den Versand von digitalen Schnittstelleninformationen über bestehende analoge Ortsanschlussleitungen an Telefone. Der analoge Displaydienst-Schnittstellenserver bietet die Möglichkeit, ASCII-Textmeldungen zu speichern und zu sortieren, die auf normgerechten Telefonen auf ein Signal des Nutzers hin angezeigt werden können. Diese Fähigkeit kann genutzt werden, um Informationen wie z.B. Wetterberichte, Aktienkurse oder andere Arten von Daten zu erhalten.

Die oben angeführte Liste der möglichen Medienverarbeitungseinheiten 52 ist nicht abschließend. Die Architektur des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 bietet die Flexibilität, je nach Bedarf eine oder mehrere der oben genannten Funktionen zu integrieren. Die nahtlose Interaktion zwischen der intelligenten Diensteeinheit 50 und den verschiedenen Medienverarbeitungseinheiten 52 bietet die Möglichkeit, die verschiedenen Fähigkeiten, die von den einzelnen Servern bereitgestellt werden, zu nutzen. So kann beispielsweise die Funktion des Fernsprech-Servers zur automatischen Spracherkennung in Verbindung mit dem Sprachmail-Server genutzt werden, so dass der Teilnehmer die Möglichkeit hat, Meldungen auf der Basis gesprochener Befehle abzurufen. Die intelligente Diensteeinheit 50 kann Anrufe an den Sprachmail-Server oder an eine Sprachansage weiterleiten, die vom Fernsprech-Server auf der Basis von Tageszeit, Wochentag oder auf andere Weise bereitgestellt werden.

Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 kann mit einer oder mehreren grafischen Benutzerschnittstellen auf der Basis von Nutzerterminals 80 ausgerüstet werden. Diese Terminals werden für lokale Arbeiten, Verwaltung, Wartung und Bereitstellungsfunktionen eingesetzt. Die Schnittstelle zwischen den Nutzerterminals 80 der grafischen Benutzerschnittstelle und der intelligenten Diensteeinheit 50 basiert auf TCP/IP über ein primäres Ethernet 82 oder ein sekundäres Ethernet 84. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 setzt zur Erstellung von Diensten eine Umgebung zur Diensteerstellung 32 ein. Die von der Umgebung zur Diensteerstellung 32 erstellten Dienste können entweder über das primäre Ethernet 82 oder über das sekundäre Ethernet 84 auf die intelligente Diensteeinheit 50 heruntergeladen werden. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 verwendet ein Sprachaufzeichnungssystem 86 zur Erstellung von Sprachansagen. Vorzugsweise werden ein Sampling-Taktgeber mit 8 Kilobyte pro Sekunde und eine Mulaw-Codierung zur Erstellung von Pulscode-Modulations-Samples eingesetzt. Die Samples werden in Dateien auf UNIX-Basis gespeichert, die in die Datenbank des Fernsprech-Servers geladen werden können.

stellt die Connectivity zwischen dem Prozessor zur Verwaltung des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 in der Medienverarbeitungseinheit 50, dem Manager der Medienverarbeitungseinheit 92 in der Medienverarbeitungseinheit 52 und ihren untergeordneten Modulen dar. Die intelligente Diensteeinheit 52 umfasst Signalisierungsverbindungen auf SS7-Basis. Jede intelligente Diensteeinheit 50 ist mit mindestens einem SS7-Modul 58 mit zwei SS7-Verbindungen ausgerüstet. Die intelligente Diensteeinheit 50 kann mit zusätzlichen SS7-Modulen 58 ausgerüstet werden, um größere Systeme mit Peripheriegeräten für intelligente Dienste 28 zu unterstützen. Das SS7-Modul 58 und der Prozessor zur Verwaltung des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 kommunizieren vorzugsweise über eine Computer-Adresse, Daten und einen als VersaModule Europa bekannten Steuerbus-Standard. In Bezug auf die Funktionen ist die intelligente Diensteeinheit 50 verantwortlich für den Empfang der über SS7-Verbindungen eingehenden ISUP-Signalisierungsmeldungen, ihre Umwandlung in Abfragemeldungen auf INAP-Basis und die Weiterleitung der Meldungen an die interne Dienste-Steuerfunktion 42 zum Nachschlagen in der Datenbank, zur Sortierung der Informationen durch die Dienste-Steuerfunktion 42 und zur Rücksendung dieser Informationen anhand der ausgehenden ISUP-Meldung.

Falls eine bestimmte Anwendung den Einsatz von speziellen Ressourcen, wie z.B. die Erfassung von DTMF-Impulsen, Spracherkennung etc., erfordert, werden die Dienste der Medienverarbeitungseinheit 52 genutzt. Die Medienverarbeitungseinheit 52 enthält T1-Trägerschnittstellenmodule 94 und Ressourcenmodule 96, die auf einer generischen, digitalen Signalverarbeitung basieren. Diese Module sind vorzugsweise über einen bidirektionalen SC-Bus mit 2.048 Zeitschlitz-Zeitmultiplex gemäß Branchenstandard miteinander verbunden. Bei dem SC-Bus handelt es sich um einen vollständigen Duplex-Zeitmultiplexbus, der die Connectivity zwischen 2.048 DS0-Zeitschlitzen bieten kann. In einer typischen Anwendung, die beispielsweise Spracherkennung erfordert, wird ein im T1-Träger 94 für PCM-Samples eingehender DS0 über den SC-Bus an das Ressourcenmodul 96 weitergeleitet. Das Ressourcenmodul 96 verwendet Algorithmen auf DSP-Basis, um den dem gesprochenen Wort zugeordneten ASCII-Text zu ermitteln. Der ASCII-Text wird dann über den VersaModule Europe-Bus an den Manager der Medienverarbeitungseinheit 92 weitergeleitet. Die intelligente Diensteeinheit 50 und die Medienverarbeitungseinheit 52 umfassen ein Alarmmodul 98 bzw. ein Alarmmodul 100 zur Erfassung unterschiedlicher ungeeigneter Betriebsbedingungen.

stellt ein Blockdiagramm des physischen Aufbaus des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 dar. Der physische Aufbau des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 umfasst eine Rückwandplatine auf der Basis eines geteilten VersaModule Europe, damit zwei unabhängige Fächer mit jeweils 10 Steckplätzen in einer Einheit vorhanden sind, wobei in einem Fach die intelligente Diensteeinheit 50 und in dem anderen Fach die Medienverarbeitungseinheit 52 angeordnet sind. Sowohl die intelligente Diensteeinheit 50 als auch die Medienverarbeitungseinheit 52 sind mit einer eigenen redundanten Stromversorgung PS A und PS B ausgerüstet. Die intelligente Diensteeinheit 50 umfasst vorzugsweise zwei Festplatten mit vier Gigabyte, ein Verwaltungsmodul für das Peripheriegerät für intelligente Dienste 90, ein oder mehrere SS7-Module 58 und ein Alarmmodul 98. Weitere Steckplätze in der intelligenten Diensteeinheit 50 sind für die zukünftige Aufrüstung vorgesehen. Die Medienverarbeitungseinheit 52 umfasst vorzugsweise eine Festplatte mit vier Gigabyte, ein digitales 4 Millimeter-Audiolaufwerk mit acht Gigabyte, ein Verwaltungsmodul für die Medienverarbeitungseinheit 92, T1-Träger-Schnittstellenmodule 94, spezielle Ressourcenmodule für die digitale Signalverarbeitung 96 und ein Alarmmodul 100.

Das Verwaltungsmodul für das Peripheriegerät für intelligente Dienste 90 in der intelligenten Diensteeinheit 50 basiert vorzugsweise auf einem hochleistungsfähigen Allzweck-Prozessormodul. Bei dem verwendeten Mikroprozessor handelt es sich vorzugsweise um einen microSPARC-2 mit 110 MHz, auf dem das UNIX-Betriebssystem Solaris 2.4 von Sun Microsystems läuft. Das Verwaltungsmodul für das Peripheriegerät für intelligente Dienste 90 bietet äußerst schnellen Zugriff auf den gemeinsamen Speicher mit 128 Megabyte dynamischem Arbeitsspeicher. Es sind zwei Erweiterungssteckplätze für den S-Bus vorhanden und der Prozessor kommuniziert über den VersaModul Europe-Bus mit dem gegenüberliegenden SS7-Modul 58 und dem Alarmmodul 98. Das Verwaltungsmodul für das Peripheriegerät für intelligente Dienste 90 bietet eine doppelte SCSI-Schnittstelle, eine doppelte Ethernet-Schnittstelle und eine doppelte serielle Schnittstelle.

Für die doppelte SCSI-Schnittstelle bietet das Verwaltungsmodul für das Peripheriegerät für intelligente Dienste 90 zwei SCSI-Ports, Port A und Port B, die die direkte Speicheradressierung unterstützen. Auf Port A kann über zwei separate Steckverbindungen zugegriffen werden, wobei eine an der Gehäusevorderseite und die andere auf der Gehäuserückseite des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 montiert ist. Vorzugsweise wird immer eine Steckverbindung genutzt. In einer typischen Konfiguration ist die hintere Steckverbindung mit der Festplatte A verbunden. Die vordere Steckverbindung kann genutzt werden, um auf der Festplatte Systemsoftware von einer externen CD-ROM zu installieren. Port B ist vorzugsweise von der Gehäuserückseite aus zugänglich. In einer typischen Konfiguration ist Port B mit der Festplatte B der intelligenten Diensteeinheit 50 verbunden.

Für die doppelte Ethernet-Schnittstelle bietet das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 zwei unabhängige Ethernet-Schnittstellen, die mit 10 Megabyte pro Sekunde arbeiten. Beide Schnittstellen nutzen vorzugsweise ein 10baseT Twisted-Pair-Kabel und eine RJ-45-Steckverbindung. Wie bereits erläutert, sind die beiden unabhängigen Ethernet-Schnittstellen mit dem primären Ethernet 82 bzw. dem sekundären Ethernet 84 verbunden. Das primäre Ethernet 82 wird zur Kommunikation zwischen dem Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 und einer oder mehreren Managern der Medienverarbeitungseinheit 92 in den Medienverarbeitungseinheiten 52 eingesetzt. In Abhängigkeit von der Systemgröße kann ein passiver Ethernet-Hub eingesetzt werden, um das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 und die Verwaltungsmodule der verschiedenen Medienverarbeitungseinheiten 92 miteinander zu verbinden. Das sekundäre Ethernet 84 wird als Backup für den Fall einer Störung im primären Ethernet 82 eingesetzt. Das sekundäre Ethernet 84 kann auch verwendet werden, um eine X-Terminal-Schnittstelle anzuschließen. In Abhängigkeit von Systemgröße und Anzahl an erforderlichen Nutzerterminals kann ein passiver Ethernet-Hub eingesetzt werden, um die verschiedenen X-Terminals mit dem Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 zu verbinden.

Für die doppelte serielle Schnittstelle bietet das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 zwei serielle RS-232 Eingangs-/Ausgangsanschlüsse. Diese Anschlüsse werden als Port 1 und Port 2 bezeichnet und verwenden vorzugsweise eine Steckbuchse mit 25 Pins vom Typ D. Port 1 wird genutzt, um eine Framealarm-Schnittstellenkarte anzuschließen, die den Framealarm z.B. in Verbindung mit Stromversorgung und Kühlung überwacht. Port 2 wird für den Anschluss einer Alarmsystem-Controllerkarte verwendet, die Leuchtdioden für den Framealarm und einen Warnsignal-Buzzer steuert. Port 2 kann auch genutzt werden, um zu Diagnosezwecken ein VT220-Terminal anzuschließen.

Das SS7-Schnittstellenmodul 58 bietet vorzugsweise SS7-Verbindungen mit 256 Kilobyte pro Sekunde. Jede Verbindung unterstützt einen V.35-Stecker. In einem typischen Netz sind die beiden SS7-Verbindungen paarweise mit Signaltransferpunkten 30 verbunden und verlaufen auf unterschiedliche Weise. Jede Verbindung ist für einen Verkehr von 4 Erlang konfiguriert. Im Fall eines Verbindungsausfalls kann die überlebende Verbindung den Verkehr der ausgefallenen Verbindung übermitteln. In die intelligente Diensteeinheit 50 können zusätzliche SS7-Schnittstellenmodule aufgenommen werden, um größere Systeme zu unterstützen. Es werden Konstruktionsregeln verwendet, um die erforderliche Anzahl an SS7-Verbindungen zu ermitteln.

Das Alarmmodul 98 ist über den VersaModule Europe-Bus mit dem Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 verbunden. Das Alarmmodul 98 verfügt über sechzehn benutzerdefinierte LEDs, ein 16 Bit-Statusregister, ein 16 Bit-Steuerregister, einen Überwachungs-Timer, einen Temperatursensor, eine Spannungsmessschaltung und zwei Trockenrelaiskontakte. Nach der Erfassung einer Störung, die entweder vom Alarmmodul 98 oder einem anderen Modul im Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 erfasst wird, kann das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 die Störung anzeigen, indem die entsprechende LED am Alarmmodul 98 aufleuchtet oder gegebenenfalls ein Problembericht zur Information erstellt wird.

Das Verwaltungsmodul der Medienverarbeitungseinheit 92 basiert auf dem gleichen Prozessormodul wie das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 in der intelligenten Diensteeinheit 50. Das Verwaltungsmodul der Medienverarbeitungseinheit 92 verfügt über eine doppelte SCSI-Schnittstelle, eine doppelte Ethernet-Schnittstelle und eine doppelte serielle Schnittstelle. Diese Eingangs-/Ausgangsschnittstellen, die vom Verwaltungsmodul der Medienverarbeitungseinheit 92 unterstützt werden, ähneln den Eingangs-/Ausgangsschnittstellen des Verwaltungsmoduls des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90.

Für die doppelte SCSI-Schnittstelle bietet das Verwaltungsmodul der Medienverarbeitungseinheit 92 zwei SCSI-Ports, Port A und Port B, die eine direkte Speicheradressierung unterstützen. Auf Port A kann über zwei separate Steckverbindungen zugegriffen werden, wobei eine an der Gehäusevorderseite und die andere auf der Gehäuserückseite des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 montiert ist. Vorzugsweise wird immer eine Steckverbindung genutzt. In einer typischen Konfiguration ist die hintere Steckverbindung mit der Festplatte A der Medienverarbeitungseinheit 52 verbunden. Die vordere Steckverbindung kann genutzt werden, um auf der Festplatte Systemsoftware von einer externen CD-ROM zu installieren. Port B ist vorzugsweise von der Gehäuserückseite aus zugänglich. In einer typischen Konfiguration ist Port B mit dem digitalen Audiolaufwerk verbunden.

Für die doppelte Ethernet-Schnittstelle verfügt das Verwaltungsmodul der Medienverarbeitungseinheit 92 über zwei Ethernet-Schnittstellen, die gegebenenfalls über Ethernet-Hubs, wie oben beschrieben, mit den entsprechenden Schnittstellen des Verwaltungsmoduls des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 verbunden ist.

Für die doppelte serielle Schnittstelle bietet das Verwaltungsmodul der Medienverarbeitungseinheit 92 zwei serielle RS-232 Eingangs-/Ausgangsanschlüsse. Diese Anschlüsse werden als Port 1 und Port 2 bezeichnet und verwenden vorzugsweise eine Steckbuchse mit 25 Pins vom Typ D. Port 1 wird genutzt, um eine Support-Schnittstelle für den entfernten Betrieb auf SNMP-Basis zu bieten. Port 2 kann genutzt werden, um zu Diagnosezwecken ein VT220-Terminal anzuschließen.

Die Medienverarbeitungseinheit 52 kann acht T1-Trägerschnittstellen 94 unterstützen. Diese gewährleisten die Aufrüstung der Anschlusskapazität in Schritten von jeweils 24 Ports bis zu 192 Ports. Die T1-Trägerschnittstellen 94 sind an der Gehäuserückseite zugänglich. Die T1-Trägerschnittstelle 94 bietet ein DSX-1-kompatibles T1-Signal und kann zur Erhaltung der Dichte auf B8ZS oder Bit 7 ZCS eingestellt werden. Der physische Anschluss erfolgt vorzugsweise über einen RJ48-C-Stecker mit 8 Pins. Die T1-Trägerschnittstelle 94 unterstützt zahlreiche Funktionen, darunter beispielsweise DTMF-Erfassung automatische Verstärkungsregelung, Spracherkennung, Fax/Modem-Erkennung, Anrufbeantworter-Erkennung, Geschwindigkeits- und Volumensteuerung, analoge Displaydienst-Schnittstelle sowie Tonerfassung und -erzeugung. Über die T1-Trägerschnittstelle 94 kann die Medienverarbeitungseinheit 52 grundlegende Anwendungen auf IVR-Basis unterstützen, ohne dass dazu digitale Signalverarbeitungs-Ressourcenmodule 96 eingesetzt werden müssen. Die T1-Trägerschnittstelle 94 kann als normale T1-Verbindungsleitung zwischen Dienstevermittlungsstellen 12 oder als Verbindungsleitung auf ISDN PRI-Basis (23 B+D) verwendet werden. Die T1-Trägerschnittstelle 94 bietet API-Software zur Unterstützung der Q.931-Signalisierung über den D-Kanal.

Jede digitale Signalverarbeitungsschnittstelle 96 innerhalb der Medienverarbeitungseinheit 52 unterstützt vier unabhängige digitale Signalverarbeitungs-Funktionsblöcke. Jeder Funktionsblock verwendet vorzugsweise einen digitalen TMS320C31-Gleitpunkt-Signalprozessor mit 50 MHz. Jeder Funktionsblock kann auch verwendet werden, um gleichzeitig verschiedene Anwendungen laufen zu lassen. Die Anzahl an Ports, die eine bestimmte Anwendung bereitstellen kann, hängt von der Komplexität des Algorithmus zur digitalen Signalverarbeitung ab. Jeder TMS320C31 kann beispielsweise eine vom Sprecher unabhängige Spracherkennung an zwei DS0-Ports gleichzeitig unterstützen. Demzufolge kann eine digitale Signalprozessorschnittstelle 96 die Spracherkennung an acht DS0-Ports unterstützen. Die Anzahl an digitalen Signalverarbeitungs-Ressourcenmodulen 96 basiert auf der Anzahl an Ports, die eine spezielle Verarbeitung erfordern. Die digitalen Signalverarbeitungs-Ressourcenmodule 96 können entsprechend programmiert werden, um die vom Sprecher unabhängige Spracherkennung, die vom Sprecher abhängige Spracherkennung, die Sprecherüberprüfung, die Umwandlung von Text in Sprache, die Mehrparteienkonferenzen sowie Faxspeicherung und -sortierung zu unterstützen. Weitere Fähigkeiten können hinzukommen, wenn neue digitale Signalverarbeitungsalgorithmen entwickelt werden.

stellt die Verbindung von Framealarm-Schnittstellenkarte 102 und Alarmsystem-Controllerkarte 104 mit dem Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 in der intelligenten Diensteeinheit 50 innerhalb des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 dar. Die Framealarm-Schnittstellenkarte 102 überwacht den Framealarm und meldet diesen über ihre RS-232-Schnittstelle an das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90. Die Alarmsystem-Controllerkarte 104 steuert die fünf Alarm-LEDs sowie einen Tonalarm-Buzzer, die an der Gehäusetür des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 montiert sind. Die Alarmsystem-Controllerkarte 104 kommuniziert über ihre RS-232-Schnittstelle mit dem Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90. Die von der Alarmsystem-Controllerkarte 104 gesteuerten LEDs werden verwendet, um Frame- und Systemausfälle anzuzeigen.

Das digitale Audiolaufwerk der Medienverarbeitungseinheit 52 verwendet digitale 4-Millimeter-Audiobänder mit einer Kapazität von acht Megabyte. Das digitale Audiolaufwerk wird zur Sicherung der Software für die Medienverarbeitungseinheit und die Datenbanken, einschließlich digitalisierter Sprachaufforderungen, genutzt. Das digitale Audiolaufwerk kann auch für Software-Upgrades im Feld eingesetzt werden.

stellt ein Beispiel der Service Logic zur SAC-Übersetzung (N000/888) mit persönlichem Identifizierungsnummern-Dienst dar. Um einen neuen Dienst zu erstellen und einzusetzen, beginnt der Prozess mit der Definition des Dienstes. Die Definition des Dienstes wird in einem Spezifikationsdokument zur Dienstbeschreibung dokumentiert. Dann wird die Umgebung zur Diensterstellung 32 verwendet, um ein Service Logic-Programm zu entwickeln, das auf der Service Logic in der Beschreibungsspezifikation basiert. Das Service Logic-Programm ist anhand von unabhängigen Baueinheiten strukturiert, die aus der Bibliothek für Dienste-unabhängige Standard-Baueinheiten in der Umgebung zur Diensterstellung 32 stammen. Gegebenenfalls können weitere Dienste-unabhängige Baueinheiten erstellt werden. Der dem Service Logic-Programm zugeordnete Programmdatei-Code wird über das sekundäre Ethernet 84, das an Port B an das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 angeschlossen ist, auf das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 heruntergeladen.

und zeigen, wie das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 in ein Netz aus Dienstevermittlungsstellen 12 aufgenommen werden kann. stellt ein Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 dar, das im Simplex-Modus mit den Dienstevermittlungsstellen 12 verbunden ist. Die Dienstevermittlungsstellen 12 sind miteinander über einen Trägerpfad verbunden, dessen Signalisierungsinformationen über SS7-Maschinenverbindungsleitungen übermittelt werden und über mindestens eine Betreiber-Maschinenverbindungsleitung (O-IMT) mit dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 verbunden sind. Der Signalisierungspfad auf SS7-Basis zwischen den Vermittlungsstellen und dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 wird über gepaarte Signaltransferpunkte 30 erstellt. Wenn eine der Dienstevermittlungsstellen 12 als Steuerpunkt ausgewählt wird, kann der Steuerpunkt verwendet werden, um die Anrufe auszuwählen, die an das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 weitergeleitet werden müssen. Wenn es keinen Steuerpunkt gibt, werden die Datenbanken in jeder Dienstevermittlungsstelle 12 aktualisiert, um die Kriterien auszuweisen, anhand derer die Anrufe an das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 weitergeleitet werden. Die Kriterien, aufgrund derer ein Anruf an das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 weitergeleitet wird, können z.B. bestimmte ANI-Werte, Berechtigungscodes oder jede gewünschte andere Art von Kriterien beinhalten. Alle mit dem Anruf verbundenen Parameter, wie z.B. ANI oder die gebührenfreie Rufnummer, werden anhand einer ISUP-Meldung an das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 übermittelt. Über die Verbindungsleitung zwischen der entsprechenden Dienstevermittlungsstelle 12 und dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 wird ein Sprachpfad erstellt. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 führt die erforderlichen Funktionen aus, wie z.B. die Dienste-Steuerfunktion auf der Basis der Datenbankabfrage. Ist eine Eingabe des Teilnehmers erforderlich, wird dem Teilnehmer eine Ansage vorgespielt, z.B. „Bitte geben Sie Ihre vierstellige Pin ein". Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 erfasst die vom Teilnehmer eingegebenen Impulse und vergleicht diese mit den Angaben in seiner Datenbank. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 sendet anschließend über eine ISUP-Rückmeldung die entsprechende Zielnummer und/oder das Routing-Paket zurück an die Dienstevermittlungsstelle 12 und gibt dann den Sprachpfad in der Verbindungsleitung frei. Die Dienstevermittlungsstelle 12 stellt dann den Verbindungsaufbau fertig und startet die Fakturierungsverfahren.

zeigt das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28, das auf gepaarte Weise mit den Dienstevermittlungsstellen 12 verbunden ist. Vorzugsweise wird keine Redundanz für das Verwaltungsmodul des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 und das Verwaltungsmodul der Medienverarbeitungseinheit 92 im Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 erstellt. Daher verursacht eine Störung eines dieser Prozessormodule einen katastrophalen Ausfall. Wenn eine der T1-Trägerschnittstellen 94 eine Störung aufweist, geht die Connectivity zwischen dem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 und der betroffenen Dienstevermittlungsstelle 12 verloren. Eine Verbindung im gepaarten Modus bietet eine robustere Implementierung des Netzes. Für die Verbindung im gepaarten Modus werden zwei Peripheriegeräte für intelligente Dienste 28 im Netz eingesetzt. Die beiden Peripheriegeräte für intelligente Dienste 28 sind typischerweise geografisch entfernt voneinander angeordnet, sie werden jedoch logisch als ein einziges Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 betrachtet, das im gepaarten Modus funktioniert. Im gepaarten Modus werden die Operator-Maschinenverbindungsleitungen zwischen jeder Dienstevermittlungsstelle und den beiden Peripheriegeräten für intelligente Dienste 28 bereitgestellt. Die Trägerverbindungsleitungen in den SS7-Verbindungen verlaufen unterschiedlich. Jedes Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 ist so ausgerüstet, dass bei einem katastrophalen Ausfall eines der Peripheriegeräte für intelligente Dienste 28 das überlebende Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 die Verarbeitung für das gesamte Netz übernehmen kann. Die Verwaltungsmodule des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 90 in jedem Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 gewährleisten die Synchronisierung der Datenbank. Im gepaarten Modus bietet das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 eine Netzverfügbarkeit von 99,9995 %.

Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 kann für die Unterstützung von 1.920 Ports ausgelegt werden. Die Ports können in Schritten zu jeweils 24 mit T1-Trägerschnittstellenkarten 94 oder zu jeweils 30 mit E1-Trägerschnittstellenkarten erweitert werden. Die Verarbeitungskapazität der Dienste-Steuerfunktionskomponente des Peripheriegeräts für intelligente Dienste 28 wird in Transaktionen pro Sekunde angegeben. Eine typische Transaktion umfasst drei Schritte – Empfang der Meldung, Abfrage der Datenbank und Übertragung der ausgelesenen Informationen. Die Prozessor-Architektur und die Taktgebergeschwindigkeit legen die Transaktionsrate pro Sekunde fest, die unterstützt werden kann. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 kann entsprechend konfiguriert werden, dass es zwischen 30 und 1.000 Standard-Transaktionen pro Sekunde unterstützt. Für Dienste, die Ressourcenfunktionen des Peripheriegeräts für intelligente Dienste erfordern, ist zusätzliche Zeit zur Fertigstellung einer Transaktion erforderlich. Für einen Dienst, der den Einsatz von Sprachaufforderungen zur Erfassung der persönlichen Identifikationsnummer erfordert, sind beispielsweise zusätzlich 15 Sekunden pro Transaktion erforderlich. Diese Arten von Transaktionen werden als Media-Transaktionen pro Sekunde oder M-TPS bezeichnet. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 kann entsprechend konfiguriert werden, dass es zwischen 10 und 100 Media-Transaktionen pro Sekunde unterstützt. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 kann Schnittstellen wie z.B. T1 mit 1.544 Megabit pro Sekunde, ISDN PRI (T1-Basis), SS7 mit 56 Kilobyte pro Sekunde, X.25 mit 56 Kilobyte pro Sekunde, Ethernet mit 10 Megabyte pro Sekunde sowie internationale Varianten der vorgenannten Schnittstellen unterstützen. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste 28 kann entsprechend konfiguriert werden, so dass es die Anrufmodelle ETS1 CORE INAP (BA), Bellcore AIN0.1, Bellcore AIN0.2 und ITU CS-1 unterstützt.

Zusammenfassend gesagt, ist das Peripheriegerät für intelligente Dienste die Umsetzung einer Plattform zum Einsatz von Diensten, die unterschiedliche Funktionselemente in einer Umgebung integriert, woraus sich die einzigartige Fähigkeit ergibt, einen Dienst direkt zu entwickeln/erstellen und ins Netz zu übernehmen. Diese Umgebung bietet zudem umfassende Möglichkeiten sowohl für Schmalband- als auch für Breitbandanwendungen. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste kann als Netzversion oder als Desktopversion implementiert werden. In der Desktopversion bietet das Peripheriegerät für intelligente Dienste lediglich die Möglichkeit zur Erstellung eines neuen Dienstes oder zur Änderung eines Dienstemerkmals, indem eine Umgebung zur Diensteerstellung eingesetzt wird oder indem ein Wählton auf eine Einheit analoger Standardtelefone ausgedehnt wird, was dem Nutzer ermöglicht, den neu erstellten Dienst sofort einzusetzen. In der Desktopversion werden die Fähigkeiten für Design, Erstellung und Änderung von AIN/IN-Diensten eingesetzt. Die Umgebung zur Diensteausführung bietet eine interne Dienste-Steuerfunktion zur Diensteausführung, eine Schaltfunktion zur Ausführung des Anrufstatusmodells und eine spezielle Ressourcenfunktion zur Handhabung von intelligenten Peripherieressourcen. Die Umgebung zur Diensteausführung ist sehr flexibel, da jedes Funktions-Untersystem in der Lage ist, als Standalone-Element im Netz zu funktionieren. Alle Meldungen, die zwischen Funktionselementen übermittelt werden, sind INAP-Standardmeldungen. Daher wird die Beziehung zwischen den einzelnen Elementen im ITU-Standardmodell definiert. Aufgrund des Konzepts eines virtuellen Anschlusses kann die Funktionalität des Peripheriegeräts für intelligente Dienste für Schmalband- und Breitbandanwendungen genutzt werden.

Diese Umgebung kann daher eingesetzt werden, um intelligente Netzdienste auf drei diskreten Ebenen im Netz bereitzustellen. Die höchste Ebene entspricht dem Netzbetreiber, diese umfasst Betreiber für Ferngespräche, Ortsgespräche und Funkverbindungen. Die nächste Ebene erweitert die Zugänglichkeit der Dienste auf die Kanten im Netz, indem die Interaktion der Nutzer auf die Nachbarschaft ausgedehnt wird. Die letzte Ebene bezieht sich auf den Endnutzer, auf individuelle intelligente Netzdienste, bei denen der Nutzer direkte Kontrolle über seine eigene Diensteumgebung hat. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste bietet eine Funktion zur Erstellung neuer oder zur Änderung bestehender Dienste und zu ihrer Ausdehnung auf den Kontext des Nutzers, ein Anrufmodell oder eine Statusmaschine zur Verwaltung der Nutzer-Interaktionen und des Zugriffs auf die Service Logic, diese kann als Umgebung zur Ausführung der Nutzerdienste und als spezielle Ressourcenfunktion zur Unterstützung von Dienste-Verbesserungen dienen. Das Peripheriegerät für intelligente Dienste verfügt über eine vollständig integrierte Umgebung, die die Fähigkeit bietet, Dienste auf allen drei Ebenen bereitzustellen.

Es ist daher offensichtlich, dass entsprechend der vorliegenden Erfindung ein Peripheriegerät für intelligente Dienste geboten wird, das die oben genannten Vorteile bereitstellen kann. Obwohl die vorliegende Erfindung im Detail erläutert wurde, versteht es sich von selbst, dass vom Fachmann zahlreiche Änderungen, Auswechselungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne den Umfang der vorliegenden Erfindung gemäß den folgenden Ansprüchen zu verlassen.

Abb. 1
SCE
Umgebung zur Diensteerstellung
ISP
Peripheriegerät für intelligente Dienste
PSTN
Festnetz
HLR
Heimatregister
OSS
Betriebsunterstützungssystem
SSP
Dienste-Vermittlungsstelle
SCP
Dienste-Steuerzentrale
LEC
Lokaler Vermittlungsträger
MSC
Mobile Vermittlungsstelle
BSC
Basis-Vermittlungsstelle
Abb. 2
(Another) Point Code
(ein anderer) Punktcode
DEX
Dienstevermittlungsstelle
ISP
Peripheriegerät für intelligente Dienste
SS7 Inter-machine trunk network
Maschinenübergreifendes SS7-Verbindungsleitungsnetz
with CP
mit Steuereinheit
Operator IMTs
Betreiber-Maschinenverbindungsleitungen
Abb. 3
AIN call model
AIN-Anrufmodell
NMS
Netz-Verwaltungssystem
OSS
Betriebsunterstützungssystem
Carrier interface
Träger-Schnittstelle
Signaling
Signalisierung
Service Logic
Service Logic
DSP Resources
DSP-Ressourcen
40
Dienste-Vermittlungsfunktion
42
Dienste-Steuerfunktion
44
Dienste-Ressourcenfunktion
46
Dienste-Verwaltungs- und Anwendungsfuntion
48
Router
Abb. 4
DEX Switch
Dienstevermittlungsstelle
Optional DEX CP
Optionale Dienstevermittlungsstelle
ISP
Peripheriegerät für intelligente Dienste 1. Strecke Nr. 800 zu CP 2. Nr. 800 3. Strecke zu ISP 4. Versand IAM-Meldung an ISP, Verbindung mit Sprachkanal 5. Prüfung von Nr. 800 6. Rückmeldung „Bitte geben Sie... ein" 7. Erfassung der PIN-Zahl 8. Vergleich der PIN mit Nr. 800 9. Übersetzung in Ziel-Nr., Festlegung des Routingpakets 10. Übersetzte Nr. und Routingpaket an Vermittlungsstelle senden 11. Anruf freigeben 12. Strecken für den Anruf bis zur Zielnr. freischalten
Abb. 5
SIU Sub-System
Untersystem mit intelligenter Diensteeinheit
MPU Sub-System
Untersystem mit Medienverarbeitungseinheit
ISP Manager
Manager für das Peripheriegerät für intelligente Dienste
MPU Manager
Manager für die Medienverwaltungseinheit
SSF
Service-Unterstützungsfunktionen
66
Dienstemanager für das intelligente Netz
64
Funktions-Integrationsmanager
62
Basis-Anrufmanager
60
Statusmaschine
70
Controller der Medienverarbeitungseinheit
Main Events
Wichtige Ereignisse
SVC Deploy
SVC-Einsatz
Configuration
Konfiguration
Provisioning
Bereitstellung
ISUP
ISUP-Meldung
58
SS7-Schnittstelle
56
Auf das Betriebssystem folgende Schicht (Telefonplattform)
54
Betriebssystem
72
Medienprozess
74
Kanalzuordnungsprogramm
73
SC-Busmanager
Abb. 6
SIU
Intelligente Diensteeinheit
MPU
Medienverarbeitungseinheit
Telephony Server
Fernsprech-Server
Voicemail Server
Voicemail-Server
Facimile Server
Fax-Server
ADSI Server
ADSI-Server
Primary Ethernet
Primäres Ethernet
Secondary Ethernet
Sekundäres Ethernet
GUI (Xterm) - OAMP
Nutzerterminals
SCE Service Creation
Umgebung zur Diensteerstellung
VRS Voice Recorder
Sprachaufzeichnungssystem
Abb. 7
50
Intelligente Diensteeinheit
90
Manager für das Peripheriegerät für Intelligente Dienste
58
SS7-Schnittstelle
98
Alarmmodul
92
Medienverarbeitungseinheit
94
T1-Träger-Schnittstellenmodule
96
Ressourcenmodul
100
Alarmmodul
Ethernet
Ethernet
VME/SC Bus
VME-/SC-Bus
SS7 Link
SS7-Verbindung
Abb. 8
90
Manager für das Peripheriegerät für Intelligente Dienste
58
SS7-Schnittstelle
98
Alarmmodul
92
Medienverarbeitungseinheit
94
T1-Träger-Schnittstellenmodule
96
Ressourcenmodul
Future
Zukünftige Erweiterungen
Disk
Festplatte
50
Intelligente Diensteeinheit
52
Medienverarbeitungseinheit
Abb. 9
Fan Alarm Inputs
Lüfter-Alarmeingaben
Power Supply Sense Points
Messpunkte Stromversorgung
Fuse Sense Points
Messpunkte Sicherung
System Critical/Major/Minor
Systemfehler kritisch/erheblich/geringfügig
Frame Major/Minor
Frame-Fehler erheblich/geringfügig
Craft Interface
Geräteschnittstelle
Ethernet
Ethernet
ISP Manager
Manager für das Peripheriegerät für intelligente Dienste
VME Bus
VME-Bus
SIU Alarm Card
Alarmkarte für intelligente Diensteeinheit
Temperature Sense Point
Messpunkt Temperatur
Watchdog Timer
Überwachungszeitgeber
MPU Manager
Manager Medienverarbeitungseinheit
MPU Alarm Card
Alarmkarte für Medienverarbeitungseinheit
Abb. 10
N00/888 Call received
N00/888-Anruf empfangen
N00/888 Service access increment
N00/888-Dienstezugriff –
PEG-count
inkrementelle PEG-Zählung
IS N00/888 number valid?
Gültige N00/888-Nummer?
No
Nein
Yes
Ja
Invalid N00/888 Number increment
Ungültige N00/888-Nummber –
PEG Count
inkrementelle PEG-Zählung
Prompt and collect PIN
PIN-Abfrage und -Erfassung
Deny call
Anruf verweigern
PIN collected?
PIN erfasst?
Play announcement
Ansage abspielen
PIN valid?
PIN gültig?
PEG Pin error mismatch count
PEG PIN-Fehler, falsche Zählung
Valid N00/888 Call increment PEG count
Gültige N00/888 – inkrementelle PEG-Zählung – Anruf
Does PIN error mismatch exceed maximum?
Übersteigt die falsche PIN-Zählung den Höchstwert?
Get translated number and routing information
Abruf von übersetzter Nummer und Routing-Informationen
Send translated number (DDD, IDDD, VPN) and routing information to SSF
Übertragung von übersetzter Nummer (DDD, IDDD, VPN) und Routing-Informationen an Dienste-Unterstützungsfunktionen
Invalid PIN increment PEG count
Ungültige PIN – inkrementelle PEG-Zählung
Forward to customer service?
Weiterleitung an Kundendienst?
„We're sorry, you have entered an invalid PIN. Please call customer service for assistance."
„Leider haben Sie eine ungültige PIN eingegeben. Bitte wenden Sie sich an den Kundendienst."
(Disconnect)
(Trennung)
„One moment please... „Forward to customer service at (NPA)NXX-XXXX
„Einen Moment bitte ...", weiter verbinden zu Kundendienst in (NPA)NXX-XXXX
Abb. 11A & Abb. 11B
12
Dienstevermittlungsstelle
26
Heimatregister
28
Peripheriegerät für intelligente Dienste
30
Zeichengabe-Transferpunkt
32
Umgebung zur Diensterstellung
operator inter-machine trunk
Maschinenübergreifende Verbindungsleitung des Betreibers
ISUP/SS7 Link
ISUP/SS7-Verbindung


Anspruch[de]
Ein Peripheriegerät für intelligente Dienste für ein Telekommunikationsnetz, das Folgendes umfasst:

– eine intelligente Diensteeinheit (50) mit einem Verwaltungsmodul für den Diensteprozessor (90) und einem Signalisierungsmodul (58), wobei das Signalisierungsmodul in der Lage ist, Signalisierungsmeldungen zu empfangen, die von einer Dienstevermittlungsstelle (12) ausgehen, wobei die Signalisierungsmeldungen eine Anfrage für einen bestimmten Diensttyp umfassen, der einem Advanced Intelligent Network-Anruf zugeordnet ist, wobei das Verwaltungsmodul des Diensteprozessors (90) ein Anrufmodell für das jeder Dienstanfrage zugeordnete Protokoll bietet, wobei das Verwaltungsmodul des Diensteprozessors (90) in der Lage ist, ein Routingpaket für die Dienstanfrage als Reaktion auf die Verarbeitung des Anrufmodells festzulegen, wobei das Signalisierungsmodul (58) in der Lage ist, das Routingpaket an die Dienstevermittlungsstelle (12) zu übertragen, um die Verbindung des Anrufs mit dem gewünschten Ziel zu ermöglichen,

– eine Medienverarbeitungseinheit (52) mit einem Verwaltungsmodul für den Medienprozessor (92), einem Träger-Schnittstellenmodul (94) und einem Ressourcenmodul (96), wobei das Verwaltungsmodul für den Diensteprozessor (90) in der Lage ist, die Dienstanfragen, die eine spezielle Verarbeitung erfordern, an das Verwaltungsmodul für den Medienprozessor (92) weiterzuleiten, wobei das Verwaltungsmodul für den Medienprozessor (92) in der Lage ist, die Dienstanfrage zu verarbeiten und den Anruf mit dem Träger-Schnittstellenmodul (94) zu verbinden, wobei das Träger-Schnittstellenmodul (94) in der Lage ist, verschiedene Basisfunktionen zum Austausch von Informationen mit dem Absender des Anrufs entsprechend der Dienstanfrage bereitzustellen, wobei das Träger-Schnittstellenmodul (94) in der Lage ist, einen Anschluss zum Ressourcenmodul (96) herzustellen, um verschiedene verbesserte Funktionen für den Anruf zu bieten, um in der Lage zu sein, ohne Unterstützung durch das Träger-Schnittstellenmodul (94) Informationen mit dem Absender des Anrufs auszutauschen, wobei das Verwaltungsmodul für den Medienprozessor (92) in der Lage ist, das Routingpaket für den Anruf als Reaktion auf die vom Träger-Schnittstellenmodul (94) und vom Ressourcenmodul (96) bereitgestellten Funktionen festzulegen, wobei die Medienverarbeitungseinheit (52) in der Lage ist, das Routingpaket an die intelligente Diensteeinheit (50) zur entsprechenden Übertragung an die Dienstevermittlungsstelle (12) zu übermitteln, um die Verbindung des Anrufs mit dem gewünschten Ziel herzustellen, wobei die intelligente Diensteeinheit (50) und die Medienverarbeitungseinheit (52) die Verbindung des Anrufs getrennt und unabhängig von der Dienste-Steuerzentrale (24) im Telekommunikationsnetzdienst festlegen.
Ein Verfahren zur Verarbeitung eines Anrufs in einem Telekommunikationsnetz, das folgende Schritte umfasst:

– Empfang einer Signalisierungsmeldung von einer Dienstevermittlungsstelle (12), wobei die Signalisierungsmeldung eine Anfrage für einen bestimmte Diensttyp, der einem Advanced Intelligent Network-Anruf zugeordnet ist, umfasst;

– Ausführung des der Dienstanfrage zugeordneten Anrufmodells;

– Interpretation des der Dienstanfrage zugeordneten Service Logic-Programms als Reaktion auf die Ausführung des Anrufmodells;

– Festlegung, welche Diensteressourcen (96) für den Anruf genutzt werden sollen;

– Verbindung der Diensteressourcen (96) mit dem Absender des Anrufs als Reaktion auf die Festlegung, welche Diensteressourcen genutzt werden sollen;

– Austausch von Informationen zwischen den Diensteressourcen (96) und dem Absender des Anrufs;

– Festlegung eines Routingpakets als Reaktion auf den Informationsaustausch;

– Bereitstellung des Routingpakets für die Dienstevermittlungsstelle (12), um der Dienstevermittlungsstelle (12) zu ermöglichen, den Anruf mit dem gewünschten Ziel zu verbinden;

– Freigabe der Verbindung zwischen den Diensteressourcen (96) und dem Absender des Anrufs, wobei der Anruf unabhängig von einer Dienste-Steuerzentrale (24) innerhalb des Telekommunikationsnetzes verarbeitet wird.






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