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Dokumentenidentifikation DE69837321T2 22.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000963663
Titel DYNAMISCHE ZUORDNUNG VON LOGISCHEN DIENSTSCRIPTEN FÜR EIN TEILNEHMERMERKMAL IN EINEM FORTSCHRITTLICHEN INTELLIGENTEN NETZ
Anmelder Ericsson Inc., Plano, Tex., US
Erfinder HAVENS, Eric, Prosper, TX 75078, US;
HADJIKOMNINOS, Panos, Dallas, TX 75230, US
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69837321
Vertragsstaaten DE, FI, FR, GB, IE, NL, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.01.1998
EP-Aktenzeichen 989045984
WO-Anmeldetag 20.01.1998
PCT-Aktenzeichen PCT/US98/01013
WO-Veröffentlichungsnummer 1998032293
WO-Veröffentlichungsdatum 23.07.1998
EP-Offenlegungsdatum 15.12.1999
EP date of grant 14.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 3/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Technisches Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Telekommunikations-Netzwerk und insbesondere die Bereitstellung von Telekommunikationsdiensten unter Verwendung von Dienst-Skript-Logik (SSL – service script logics) innerhalb eines fortgeschrittenen, intelligenten Netzwerkes (AIN – Advanced Intelligent Network) basierend auf einem Telekommunikations-Netzwerk.

Beschreibung des verwandten Standes der Technik

Da gespeicherte Programm-gesteuerte (SPC – stored programcontrolled) schaltende Systeme entstanden sind, wurde eine breite Vielzahl an nützlichen Merkmalen entwickelt, um die Kommunikationsfähigkeiten zu erweitern, die derartige Systeme bereitstellen. Derartige Dienste oder Merkmale umfassen Anrufweiterleiten, „800" oder gebührenfreie Dienste, Anruffiltern, usw.. Anfangs wurden alle Hardware- und Software-Module, die zum Bereitstellen eines bestimmten Teilnehmermerkmals erforderlich sind, innerhalb eines bestimmten Telekommunikations-Fernsprechamts angeordnet und ausgeführt, das das Dienst-anfragende Teilnehmerendgerät bedient. Als ein Ergebnis musste jedes Mal, wenn ein neues Teilnehmermerkmal oder ein Dienst eingeführt wurde, jedes und alle der verknüpften Telekommunikations-Fernsprechämter umständlich und ineffektiv gewartet und aktualisiert werden, um den Dienst zu unterstützen.

Mit der Entwicklung und Verbesserung von fortgeschrittenen Telekommunikationsanwendungen, hat die Telekommunikationsindustrie den Begriff „intelligentes Netzwerk" (IN – intelligent network) übernommen, um ein Konzept und eine Architektur zum Bereitstellen Anbieter-unabhängiger und Netzwerk-unabhängiger Schnittstellen zwischen der Dienstlogik und dem Übertragungs- und schaltenden System eines Multi-Unternehmens-Telekommunikations-Netzwerks zu bezeichnen. Die Ziele des IN sind es, die Dienstausführung in einem Steuerknoten innerhalb eines Telekommunikations-Netzwerkes zu zentralisieren, um eine schnelle Definition, ein Testen und eine Einführung von neuen Diensten sowie die Modifikation existierender Dienste bereitzustellen. Ein IN stellt ebenso eine größere Flexibilität in dem Design und der Entwicklung von neuen Diensten in einer Multi-Anbieterumgebung mit kürzerer Durchlauf zeit und Standard-Netzwerkschnittstellen bereit.

Die internationale Veröffentlichung Nr. WO 95/08881, veröffentlicht am 30. März 1995, richtet sich auf ein intelligentes Breitband-Netzwerk, das einen Schalter (switch) verwendet, um signalisierende Zellen von einer anrufenden Partei zu einem Schalter-Anschluss (switch port) zu leiten, der direkt mit einem Netzwerksteuergerät verbunden ist. Das Netzwerksteuergerät antwortet auf die Information in den signalisierenden Zellen und baut die notwendige, geschaltete virtuelle Verbindung in einem Schalter mit einem asynchronischen Übertragungsmodus (ATM – asynchronous transfer mode) auf, um die angefragten Dienste bereitzustellen. Ein Diensterzeugungsprogramm kann zu dem Kunden von dem Netzwerk herunter geladen werden und von dem Kunden verwendet werden, ein neues Dienstskript zu erzeugen, das nachfolgend zu dem Netzwerk für eine Ausführung herunter geladen wird.

Das Grundkonzept hinter einem IN ist es, die „Intelligenz" aus jedem lokalen Fernsprechamt oder Dienstschaltenden Punkt (SSP – Service Switching Point) zu verlagern und die Dienste, die die Intelligenz bereitstellen, in einem Dienststeuerpunkt zu zentralisieren (SCP – Service Control Point). Durch Verwenden unterschiedlicher Kombinationen an Grundbausteinen, die als Dienst unabhängige Blöcke (SIBs – Service Independent Blocks) bekannt sind, kann eine Anzahl an unterschiedlicher Dienstskriptlogik (SSLs) bequem erzeugt werden. Ein bestimmter IN-Dienst wird dann weiter entwickelt und an Telekommunikationsteilnehmer durch Verwenden eines oder mehrerer der SSLs bereitgestellt. Als ein Ergebnis gibt es unterschiedliche IN-Dienste zum Bereitstellen unterschiedlicher Teilnehmermerkmale innerhalb eines IN-basierten Telekommunikations-Netzwerks. Auf Grund einer derartigen Eins-zu-Eins-Abbildungsbeziehung zwischen einem gewünschten Teilnehmermerkmal und dem bewirkenden IN-Dienst innerhalb eines SCPs müssen, um die Bedürfnisse zweier unterschiedlicher Teilnehmer zu erfüllen, die zwei unterschiedliche Funktionen oder Merkmale wollen, zwei unterschiedliche IN-Dienste entwickelt und aufrechterhalten werden. Als ein Ergebnis könnten, falls drei SSLs verfügbar sind, sechs (3! – 3 × 2 × 1) unterschiedliche IN-Dienste potentiell erzeugt werden. Falls sieben unterschiedliche SSLs verfügbar sind, würden potentiell fünftausendvierzig (5040) IN-Dienste entwickelt und aufrechterhalten werden müssen, um die Bedürfnisse aller möglichen Teilnehmeranforderungen zu erfüllen. Daher kann die Anzahl von Diensten, die Unkosten, eine Komplexität und die Wartbarkeit eingeschätzt werden.

Demgemäß gibt es ein Bedürfnis für einen Mechanismus, um dynamisch notwendige SSLs während einer Laufzeit zu kombinieren, um einen gewünschten Teilnehmerdienst bereitzustellen, ohne einen getrennten IN-Dienst zu benötigen.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung offenbart ein Verfahren und ein Gerät zum Bereitstellen einer Anzahl von Teilnehmermerkmalen und -Diensten innerhalb eines Intelligent-Network (IN) basierten Telekommunikations-Netzwerks, wobei unterschiedliche Dienstskript-Logiken (SSLs) dynamisch während einer Laufzeit kombiniert werden, um die Anzahl von IN-Diensten zu verringern und den verknüpften Overhead und die Komplexität des Systems zu minimieren. Jeder Dienst innerhalb eines IN-basierten Telekommunikations-Netzwerks wird mit einem oder mehreren Dienstskript-Logiken (SSLs) zum Bereitstellen der gewünschten Anrufbehandlung bereitgestellt. Ein Dienststeuerungspunkt (SCP), der mit einem IN verknüpft ist, empfängt eine Anzeige von einem Dienst-schaltenden Punkt (SSP), um einen Teilnehmerdienst zu einer bestimmten Anrufverbindung hin zu bewirken. In Reaktion auf eine derartige Anzeige ruft der SCP eine Start-SSL auf, um die erste SSL zum Ausführen aus der Gruppe von SSLs zu bestimmen, die mit dem bestimmten Teilnehmerdienst verknüpft sind. Nach Ausführung der bestimmten ersten SSL, wird eine nächste-Aktionsvariable innerhalb der ausgeführten SSL gesetzt. Die Steuerung wird danach an eine Index-SSL übertragen. Unter Verwendung der nächsten-Aktionsvariablen und der Daten, die dynamisch die verknüpften SSLs verbinden, ist die Index-SSL in der Lage, die nächste Aktion zu bestimmen, die auf die empfangene Anrufverbindung hin durchgeführt werden soll. Eine derartige Aktion umfasst ein Identifizieren und Ausführen der nächsten SSL aus der Gruppe von SSLs. Die nächste SSL wird identifiziert, die Steuerung wird zu der identifizierten SSL zur Ausführung weitergeleitet und eine geeignete, nächste-Aktionsvariable wird ebenso gesetzt. Eine derartige rekursive Aktion ermöglicht es dem SCP, alle der notwendigen SSLs zu identifizieren und auszuführen, um das gewünschte Teilnehmermerkmal zu bewirken. Die nächste Aktion, die von dem SCP durchgeführt werden soll, kann ebenso eine Vervollständigung zu einer Anzeigemaschine umfassen. Alternativ kann diese ebenso eine Vervollständigung zu einem anderen Telekommunikationsendgerät umfassen.

Durch Ausführen aller der verknüpften SSLs, die durch die Index-SSL korreliert sind, stellt der bedienende SCP die gewünschte Anrufbehandlung zu der empfangenen Anrufverbindung bereit. Durch Einführen einer einzelnen Index-SSL, um dynamisch eine Anzahl von IN-Diensten mit ihren jeweiligen SSLs zu korrelieren, braucht keine unerwünschte Anzahl von getrennten IN-Diensten erzeugt zu werden und innerhalb des bedienenden SCP aufrechterhalten zu werden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Ein vollständigeres Verstehen des Verfahrens und Gerätes der vorliegenden Erfindung kann durch Bezug auf die folgende, detaillierte Beschreibung gewonnen werden, wenn diese in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen genommen wird, wobei.

1 ein Blockdiagramm einer Telekommunikations-Netzwerkarchitektur gemäß dem Konzept eines Intelligent Network (IN) ist;

2 ein Blockdiagramm einer graphischen Benutzerschnittstelle (GUI – Graphical User Interface) ist, das eine Dienstskript-Logik (SSL) darstellt, die eine Anzahl an Dienst-unabhängigen Blöcken (SIB – Service Independent Blocks) verwendet;

3 ist ein Blockdiagramm eines IN, das einen Dienststeuerungspunkt (SCP) darstellt, der mit einem Dienst-schaltenden Punkt (SSP) interagiert, um einen bestimmten IN-Dienst über eine Anzahl von SSLs bereitzustellen;

4 ist ein Blockdiagramm eines ersten IN-Dienstes, der mit der Ausführung von unterschiedlichen SSLs bewirkt wird;

5 ist ein Blockdiagramm eines zweiten IN-Dienstes, der mit der Ausführung von zwei unterschiedlichen SSLs bewirkt;

6 ist ein Blockdiagramm eines ersten IN-Dienstes, der gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung bewirkt wird; und

7 ist ein Blockdiagramm eines zweiten IN-Dienstes, der gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung bewirkt wird.

Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt ein Intelligent Network (IN) 10, in dem die vorliegende Erfindung, wie diese hierin offenbart ist, implementiert sein kann. Das Grundkonzept hinter einem IN ist es, die Intelligenz aus jedem lokalen Fernsprechamt oder Dienst-schaltenden Punkt (SSP) 20 zu verlagern und die Dienste zu zentralisieren, die die Intelligenz in einem Dienststeuerungspunkt (SCP) 30 bereitstellen. Durch Zentralisieren der speziellen Teilnehmerdienste in einem SCP 30 kann ein neuer Dienst an lediglich einem Ort hinzugefügt werden und allen Teilnehmern bereitgestellt werden, die mit den vielen SSPs 20 verbunden sind. Demgemäß bedient ein SSP 20 viele Telekommunikationsteilnehmer oder Endgeräte 40 und ein SCP 30 bedient viele SSPs 20 oder lokale Schalter (switches). Die Schnittstellen zwischen SSPs 20 sind durch Verbindungen 50 gebildet, die das signalisierende System Nr. 7 (SS7) Transaktionsfähigkeiten-Anwendungsteil (TCAP – Transaction Capabilities Application Part) oder andere Signalgebende-Steuerungsverbindungsteil (SCCP – Signaling Control Connection Part) basierte Anwendungs-Schichtprotokolle verwenden. Insbesondere sitzt ein Intelligent Network-Anwendungsprotokoll (INAP – Intelligent Network Application Protocols) auf den TCAP-Protokollen, um einen Steuerungsdialog zwischen den SSPs 20 und dem SCP 30 auf zubauen.

Hardwareressourcen, die benötigt werden um IN-Dienste auszuführen, sind getrennt von den SSPs 20 in einer intelligenten Peripherie (IP – Intelligent Peripheral) 60 gruppiert und lokalisiert. Der Zweck einer derartigen Trennung ist es, es vielen SSPs 20 zu erlauben, die gleichen Ressourcen zu teilen, um die Prozessorlast in den SSPs 20 und SCPs 30 zu verringern und eine gemeinsame Funktionalität für alle IN-Dienste bereitzustellen. Die Ressourcen, die in dem IP 60 lokalisiert sind, umfassen typischerweise Ankündigungsmaschinen, Sprachsynthese, Spracherkennung, DTMF-Ziffernempfänger, Tongeneratoren, Sprachmail, Modems, Email, Fax und andere Bedienerressourcen, sind jedoch nicht auf diese beschränkt. Der SCP 30 und der IP 60 werden ebenso über eine andere TCAP oder INAP basierte Kommunikationsverbindung 60 verbunden. Um Sprache und Daten zu transportieren, werden die Verbindungen 70 zwischen dem IP 60 und den SSPs 20 unter Verwendung eines integrierten, digitalen Dienstnetzwerkes (ISDN – Integrated Service Digital Network) Benutzerteil (ISUP) Signalen aufgebaut.

Unter Verwendung der obigen Architektur wird eine eingehende oder ausgehende Anrufverbindung anfänglich von einem bedienenden SSP 20 empfangen, der mit einem bestimmten Teilnehmerendgerät 40 verknüpft ist. Da der SSP 20 keine „Intelligenz" aufweist, um zu bestimmen, welche Art von Anrufbehandlung auf die empfangene Anrufverbindung angewendet werden sollte, führt der SSP 20 eine Anfrage, die Anrufbehandlungsinstruktionen anfordert, an den verknüpften SCP 30 über die verbundene TCAP Verbindung 50 durch. In Reaktion auf eine derartige Anfrage erhält der SCP 30 die relevanten Teilnehmerdaten, stellt den geeigneten, durchzuführenden Teilnehmerdienst sicher und weist das IP 60 oder den zugeordneten SSP 20 an, die gewünschte Anrufbehandlung zu bewirken.

2 ist ein Blockdiagramm einer graphischen Darstellung, die als graphische Benutzerschnittstelle (GUI) bekannt ist, die eine Verknüpfung zwischen einer Dienstskript-Logik (SSL) 80 mit einer Anzahl von Dienst-unabhängigen Blöcken (SIBs) 90 zeigt. Der SCP ist mit einer Anzahl von Grundbausteinen oder Instruktionen verknüpft, die als Dienst unabhängige Blöcke (SIBs) 90 bekannt sind. Jeder SIB umfasst eine oder mehrere Prozessor-ausführbare Instruktionen zum Durchführen einer bestimmten Aktion. Durch Korrelieren oder Verbinden einer Anzahl von SIBs 90, wird ein bestimmtes Verfahren oder eine Funktion erzeugt, die als Dienstskript-Logik (SSL) 80 bekannt ist. Unterschiedliche SSLs werden dann verknüpft und verwendet, um schnell neue IN-Dienste innerhalb des IN-basierten Telekommunikationsnetzwerkes zu entwickeln und anzuwenden. Demgemäß wird durch Verknüpfen oder Korrelieren einer Anzahl von relevanten SSLs miteinander ein IN-Dienst formuliert und entwickelt, um die gewünschten Teilnehmermerkmale zu bewirken.

Innerhalb eines herkömmlichen SCPs existieren typischerweise um die zwei- bis dreihundert SIBs. Mit der Hilfe einer graphischen Benutzerschnittstelle (GUI) kann ein Bediener oder Dienstanbieter graphisch mehrere SIBs verknüpfen, um eine gewünschte Funktion oder SSL zu entwickeln. Nach einem Entwickeln mehrerer SSLs durch weiteres Korrelieren mehrerer SSLs wird dadurch ein gewünschter IN-Dienst erzeugt und den Teilnehmern bereitgestellt. Als ein Ergebnis stellt 2 eine GUI-Darstellung einer bestimmten SSL 80 und ihrer Verknüpfung mit einer Anzahl an umfassten SIBs 90 dar.

Es wird nun Bezug genommen auf 3, die einen SCP 30 darstellt, der mit einem SSP 20 interagiert, um einen bestimmten IN-Dienst über eine Anzahl von SSLs 80 bereitzustellen. Wie oben beschrieben empfängt der SSP 20 anfänglich eine ausgehende oder eingehende Anrufverbindung. Eine derartige Anrufsverbindung kann ebenso einen Dienstzugriff, eine Dienstanfrage oder eine andere Nicht-Sprach-Kommunikation von einem Teilnehmerendgerät einschließen. Nach einem Durchführen einer Bestimmung, dass ein IN-Dienst mit der empfangenen Anrufverbindung verknüpft ist, überträgt der SSP 20 eine Advanced Intelligent Network-Anfrage 100 (AIN – Advanced Intelligent Network) zu dem verknüpften SCP 30. Ein Zugriffs-SSL (nicht in 3 gezeigt) innerhalb des SCPs 30 erhält dann die relevanten Teilnehmerdaten, wobei derartige Teilnehmerdaten mit entweder dem Teilnehmer einer angerufenen Partei oder dem Teilnehmer einer anrufenden Partei verknüpft sind und bestimmt, welcher IN-Dienst für den empfangenen eingehenden Anruf bereitzustellen ist. Nach einem Auswählen eines geeigneten, bereitzustellenden IN-Dienstes ruft die Zugriffs-SSL dann die erste SSL 80a auf, die mit dem ausgewählten IN-Dienst korreliert ist (Signal 110). Nach der Ausführung der ersten SSL wird die Ausführungssteuerung dann zu der nächsten SSL 80b übertragen (Signal 120), um weiter den gewünschten IN-Dienst zu bewirken. Für beispielhafte Zwecke werden lediglich zwei SSLs als korreliert mit einem bestimmten IN-Dienst in 3 gezeigt. Jedoch ist es selbstverständlich, dass irgendeine Anzahl von benötigten SSLs mit einem bestimmten IN-Dienst korreliert sein kann.

Nach der Ausführung aller verknüpfter SSLs wird ein Anfrageergebnis 130 zurück zu dem anfragenden SSP mit notwendigen Instruktionen übertragen, um es zu dem SSP 20 zu ermöglichen, die bestimmte Anrufbehandlung für die empfangene Anrufverbindung bereitzustellen. Eine derartige Instruktion kann den SSP 20 auffordern, den empfangenen, eingehenden Anruf zu einer unterschiedlichen Weiterleitungsnummer umzuleiten. Diese kann weiter den SSP anweisen, die Anrufverbindung zu einer Sprachmail oder Ankündigungsmaschine fortzusetzen.

4 ist ein Blockdiagramm eines ersten IN-Dienstes, der mit der Ausführung zweier unterschiedlicher SSLs bereitgestellt wird. Für beispielhafte Zwecke umfasst der vorliegende SCP 30 lediglich drei SSLs: Eine Prozent-SSL 80a zum Umleiten eingehender Anrufverbindungen in Abhängigkeit der Verkehrslast jeder Weiterleitungsnummer; eine Bereichs-Code-SSL 80b (Acode) zum Verarbeiten einer Anfrage gemäß dem Bereichs-Code eines Teilnehmers einer anrufenden Partei; und eine Zeit-SSL 80c zum Verarbeiten einer Anfrage gemäß der Tageszeit.

Als eine Darstellung wird, falls ein Teilnehmer einer angerufenen Partei eine Hälfte seiner angehenden Anrufe zu einer Weiterleitungsnummer und die verbleibende Hälfte zu einer bestimmten einer zweiten Weiterleitungsnummer basierend auf der Tageszeit leiten will, eine Anfrage von dem SSP von der Prozent-SSL 80a verarbeitet. Eine erste eingehende Anrufverbindung wird automatisch zu der vorbestimmten, ersten Weiterleitungsnummer umgeleitet. Jedoch wird die nächste eingehende Anrufverbindung zu einer der zweiten Weiterleitungsnummern basierend auf der Tageszeit der empfangenen Anrufverbindung umgeleitet. Falls zum Beispiel der Anruf während der Geschäftszeiten empfangen wird, wird dieser zu einer bestimmten Weiterleitungsnummer weitergeleitet. Falls andererseits dieser während Nicht-Geschäftszeiten empfangen wird, wird dieser stattdessen zu einer anderen Weiterleitungsnummer weitergeleitet. Demgemäß gibt basierend auf den aufrechterhaltenen Statistiken, falls der empfangene, eingehende Anruf zu der ersten Weiterleitungsnummer weitergeleitet werden muss, die Prozent-SSL 80 direkt eine Antwort 82 zu dem anfragenden SSP mit Instruktionen zurück, die empfangene Anrufverbindung zu der spezifizierten ersten Weiterleitungsnummer umzuleiten. Falls andererseits der empfangene, eingehende Anruf zu einer der zweiten Weiterleitungsnummern basierend auf der Tageszeit weitergeleitet werden muss, wird die Steuerung dann 84 zu der Zeit-SSL 80c übertragen. Danach wertet die Zeit-SSL 80c die Anrufverbindungszeit, die mit dem eingehenden Anruf verknüpft ist und bestimmt die geeignete Weiterleitungsnummer. Die bestimmte Weiterleitungsnummer wird dann zusammen mit einer geeigneten Instruktion zurück 86 zu dem anfragenden SSP bereitgestellt. Der SSP leitet wiederum den empfangenen, eingehenden Anruf um. Als ein Ergebnis wird ein erster IN-Dienst bereitgestellt.

Nun wird sich auf 5 bezogen. Als eine andere Darstellung der IN-Dienstentwicklung muss, falls ein Telekommunikationsteilnehmer stattdessen alle eingehenden Anrufe, die von einem Bereichs-Code empfangen werden, zu einer ersten Weiterleitungsnummer und andere eingehende Anrufe, die von anderen Bereichs-Codes empfangen werden, zu einer zweiten Weiterleitungsnummer basierend auf der Tageszeit umleiten will, ein unterschiedlicher IN-Dienst eingeführt werden. Unter Verwendung eines unterschiedlichen IN-Dienstes wird die anfängliche Anfrage, die von dem anfragenden SSP empfangen wird und mit einer bestimmten, eingehenden Anrufverbindung verknüpft ist, zuerst von der Acode-SSL 80b verarbeitet. Die Acode-SSL 80b identifiziert den Bereichs-Code, der mit dem Teilnehmer einer anrufenden Partei verknüpft ist und bestimmt, ob der identifizierte Bereichs-Code der gleiche wie derjenige ist, der mit der ersten Weiterleitungsnummer verknüpft ist. In Reaktion auf eine bestätigende Bestimmung wird die Weiterleitungsnummer zurück 83 zu dem anfragenden SSP mit Instruktionen bereitgestellt, den empfangenen, eingehenden Anruf demgemäß umzuleiten. Falls andererseits der identifizierte Bereichs-Code nicht übereinstimmt, wird die Steuerung zu der Zeit-SSL 80c übertragen 85. In einer ähnlichen Weise wie oben beschrieben, stellt dann die Zeit-SSL 80c die Tageszeit der Anrufverbindung sicher und stellt 87 eine geeignete der zweiten Weiterleitungsnummern an den anfragenden SSP. Die empfangene, eingehende Anrufverbindung wird dann demgemäß umgeleitet. Als ein Ergebnis wird ein zweiter IN-Dienst bereitgestellt.

Um die obigen zwei unterschiedlichen Teilnehmerdienste bereitzustellen, müssen zwei entsprechende IN-Dienste entwickelt werden und innerhalb des bedienenden SCPs aufrechterhalten werden. Auf Grund einer derartigen Eins-zu-Eins-abbildenden Beziehung zwischen einem gewünschten Teilnehmermerkmal und dem bewirkenden IN-Dienst muss, um die Bedürfnisse einer unterschiedlichen Anzahl von Diensten oder Merkmalen zu erfüllen, die gleiche Anzahl von IN-Diensten erzeugt werden. Da es drei SSLs gibt, die in 4 und 5 dargestellt sind, könnten sechs (Permutation von 3) unterschiedliche IN-Dienste potentiell innerhalb der obigen Umgebung erzeugt werden. Falls die Anzahl von SSLs auf lediglich sieben anwächst, werden potentiell fünftausendvierzig (5040) IN-Dienste entwickelt und aufrechterhalten, um alle möglichen Kombinationen verfügbarer SSLs bereitzustellen. Demgemäß können die Anzahl von IN-Diensten, der entsprechende Overhead, die Wartbarkeit und die Komplexität des Systems innerhalb eines normalen SCPs unerwünscht und unverwaltbar sein.

Es wird sich nun auf 6 bezogen, die einen IN-Dienst darstellt, der innerhalb eines SCPs gemäß der Lehre der vorliegenden Erfindung bewirkt wird. Um die Anzahl von IN-Diensten und ihrem entsprechenden Overhead und eine Komplexität zu verringern, wird eine neue SSL, die als eine Index-SSL bekannt ist, innerhalb des bedienenden SCPs 30 erzeugt. Die Index-SSL 150 korreliert und hält zusammen mit ihren verknüpften Daten eine Sequenz von SSLs aufrecht, die für jeden IN-Dienst ausgeführt werden sollen, der von dem bedienenden SCP bereitgestellt wird. Demgemäß stellt statt einem Entwickeln und Aufrechterhalten eines getrennten IN-Dienstes für jedes bestimmte Teilnehmermerkmal oder -Dienstes in einer herkömmlichen Weise, ein einzelner IN-Dienst, der von der Index-SSL 150 unterstützt wird, flexibel und dynamisch die gleichen Funktionen oder Merkmale bereit. Als eine Darstellung wird, um das gleiche Teilnehmermerkmal oder einen Dienst bereitzustellen, wie in 5 beschrieben, eine anfängliche Anfrage von dem SSP durch den Zugriffs-SSL empfangen (nicht in 6 gezeigt). Entweder durch Bewerten der Nummer der anrufenden Partei oder der Nummer der angerufenen Partei bestimmt die Zugriffs-SSL, welcher IN-Dienst für den empfangenen, eingehenden Anruf bereitgestellt werden soll. Danach wird eine Start-SSL 160 aufgerufen. Unter Verwendung des identifizierten IN-Dienstes bestimmt die Start-SSL 160 die erste auszuführende SSL aus der Sequenz von SSLs, die mit dem identifizierten IN-Dienst verknüpft sind. Eine derartige Bestimmung kann ein Ausführen einer Anzahl von verknüpften SIBs umfassen. Nach Durchführung einer derartigen Bestimmung und Identifizieren der ersten auszuführenden SSL für den bestimmten Teilnehmerdienst, überträgt die Start-SSL 160 die Steuerung zu der ersten identifizierten SSL, z.B. Prozent-SSL 80a (Schritt 1). Als andere Ausführung der vorliegenden Erfindung kann die Start-SSL 160 ebenso die Steuerung zu der Index-SSL mit der Identität der bestimmten ersten SSL (Schritt 1a) übertragen. Die Index-SSL kann dann die tatsächliche Adresse (Netzwerk- oder Speicheradresse) der identifizierten SSL sicherstellen und zu der geeigneten SSL „springen" (Schritt 1b). Nach der Ausführung der ersten SSL, wie zum Beispiel der Prozent-SSL 80a, kann statt einem direkten Springen zu der nächsten SSL eine nächste-Aktionsvariable von der Prozent-SSL 80a gesetzt werden. Die Steuerung wird dann zurück zu der Index-SSL 150 geleitet (Schritt 2). Der Wert der nächsten Aktionsvariablen wird als ein Ergebnis der internen Ausführung aller verknüpften SIBs für die bestimmte SSL gesetzt. Unter Verwendung der Identität des bestimmten IN-Dienstes und des Wertes der nächsten Aktionsvariablen, die von der Prozent-SSL gesetzt ist, bestimmt die Index-SSL 150 dann den gegenwärtigen Zustand der Ausführung und die durchzuführende, nächste Aktion. Wie oben beschrieben wird eine Hälfte der eingehenden Anrufe zu der ersten Weiterleitungsnummer umgeleitet und der Rest wird zu einer der zweiten Weiterleitungsnummern basierend auf der Tageszeit umgeleitet. Falls demgemäß die Anrufe zu der ersten Weiterleitungsnummer umgeleitet werden müssen, wird die Verzeichnisnummer, die mit der ersten Weiterleitungsnummer verknüpft ist, zu dem Anfrage-SSP zurückgegeben (Schritt 3a). Falls andererseits die Tageszeitbestimmung noch durchgeführt werden muss, identifiziert durch Bewerten der nächsten Aktionsvariablen die Index-SSL 150 die nächste SSL, die Zeit-SSL 80c, und ruft diese geeignet auf (Schritt 3b). Nach Beendigung der Ausführung der Zeit-SSL 80c wird weiter eine entsprechende nächste Aktionsvariable gesetzt und die Steuerung wird wieder zurück zu der Index-SSL 150 geleitet (Schritt 4). Für diesen bestimmten Fall wurden nun alle verknüpften SSLs, die Prozent-SSL 80a und die Zeit-SSL 80c, für diesen Teilnehmerdienst ausgeführt und die resultierende Anrufbehandlungsanweisung wird zurück zu dem SSP bereitgestellt (Schritt 5). Eine derartige Instruktion kann es dem SSP ermöglichen, den empfangenen, eingehenden Anruf zu einer Weiterleitungsnummer weiterzuleiten, zu einer Ankündigungsmaschine oder zu einem Sprachmailsystem.

Es wird nun auf 7 Bezug genommen. Im Falle, dass der SCP es wünscht, einen unterschiedlichen IN-Dienst als in 4 beschrieben bereitzustellen, werden statt einem Erzeugen eines getrennten IN-Dienstes die existierende Start-SSL 160 und die Index-SSL 150 verwendet. Daten, die den neuen Dienst mit einer neuen Sequenz von SSLs verknüpfen, werden der Index-SSL 150 verfügbar gemacht. Wenn danach der neu entwickelte IN-Dienst einer Anrufverbindung bereitgestellt werden muss, bestimmt die Start-SSL 160 wieder die erste, auszuführende SSL aus dem neu eingesetzten Feld von SSLs, die mit dem neuen IN-Dienst verknüpft sind. Nach einem Durchführen einer derartigen Bestimmung wird die bestimmte SSL, wie zum Beispiel die Acode-SSL 80b, ausgeführt (Schritt 1). Als andere Ausführung der vorliegenden Erfindung kann die Start-SSL 160 ebenso die Steuerung zu der Index-SSL mit der Identität der bestimmten ersten SSL übertragen (Schritt 1a). Die Index-SSL kann dann die tatsächliche Adresse (Netzwerk- oder Speicheradresse) der bestimmten ersten SSL sicherstellen und zu der geeigneten SSL „Springen" (Schritt 1b).

Falls der Teilnehmer einer anrufenden Partei mit einem bestimmten Bereichs-Code verknüpft ist, wird die eingehende Anrufverbindung zu der ersten Weiterleitungsnummer umgeleitet. Ansonsten muss die Tageszeitbestimmung weiter durchgeführt werden, um die Anrufverbindung zu einer der zweiten Weiterleitungsnummern umzuleiten. Falls demgemäß der Bereichs-Code übereinstimmt, wird eine geeignete nächste Aktionsvariable gesetzt und die Steuerung wird zu der Index-SSL 150 geleitet (Schritt 2). Durch Bewerten der nächsten Aktionsvariable zusammen mit der Identität des IN-Dienstes, bestimmt die Index-SSL 150, dass keine zusätzliche SSL ausgeführt zu werden braucht und die stellt die erste Weiterleitungsnummer zurück zu dem anfragenden SSP mit einer Instruktion bereit, den empfangenen eingehenden Anruf umzuleiten (Schritt 3a). Ansonsten identifiziert und ruft die Index-SSL 150 die nächste SSL aus dem Feld von SSLs auf, die mit dem gewünschten IN-Dienst verknüpft ist und überträgt demgemäß die Steuerung zu der Zeit-SSL 80c (Schritt 3b). Durch Bewerten der Tageszeit, wählt die Zeit-SSL 80c dann eine der zweiten Weiterleitungsnummern aus, die für den empfangenen, eingehenden Anruf angewendet werden sollen. Die nächste Aktionsvariable wird ebenso geeignet gesetzt. Die Steuerung wird wieder zurück zu der Index-SSL 150 geleitet (Schritt 4). Die Index-SSL 150 realisiert dann, dass alle der verknüpften SSLs für diesen bestimmten IN-Dienst ausgeführt wurden und die resultierende Anrufbehandlungsinstruktion wird an den anfragenden SSP bereitgestellt (Schritt 5). Der empfangende SSP verwendet wiederum die bereitgestellten Daten, um geeignet die gewünschte Anrufbehandlung für den empfangenen, eingehenden Anruf bereitzustellen.

Durch Einführen einer Start-SSL und einer Index-SSL, um eine Anzahl von unterschiedlichen Teilnehmerdiensten mit entsprechenden SSLs zu korrelieren, wurde die Notwendigkeit für mehrfache IN-Dienste beseitigt, die gleiche Anzahl an Teilnehmermerkmalen oder Diensten bereitzustellen. Falls darüber hinaus ein neuer IN-Dienst eingeführt werden muss, müssen lediglich Daten, die mit der Index-SSL 150 verknüpft sind, modifiziert werden, um den neuen IN-Dienst mit der gewünschten Abfolge an SSLs wiederzuspiegeln. Keine Neuentwicklung oder Entwicklung von SSLs wird in einer herkömmlichen Weise benötigt.

Obwohl eine bevorzugte Ausführung des Verfahrens und ein Gerät der vorliegenden Erfindung in den begleitenden Zeichnungen dargestellt wurden und in der vorangehenden detaillierten Beschreibung beschrieben wurden, ist es selbstverständlich, dass die Erfindung nicht auf die offenbarte Ausführung begrenzt ist, sondern in der Lage von unterschiedlichen Neuanordnungen, Modifikationen und Ersetzungen ist. Der Umfang der Erfindung stattdessen wird durch die folgenden Ansprüche definiert.


Anspruch[de]
System zum Bereitstellen von Teilnehmer-Merkmalen an eine Vielzahl von Teilnehmern (40) innerhalb eines Intelligent-Network (IN) (10) (intelligentes Netzwerk) basierten Telekommunikationssystems, wobei das System gekennzeichnet ist durch:

ein Speichergerät zum Speichern einer nächsten Aktions-Variablen und einen Prozessor, der angepasst zum Ausführen einer Vielzahl von Prozeduren (80, 150, 160) ist, die eine Index-Prozedur (150) zum Korrelieren einer oder mehrerer aus der Vielzahl der Prozeduren mit jedem einzelnen der Teilnehmer-Merkmale umfasst, wobei die nächste Aktions-Variable mit jeder aus der Vielzahl von Prozeduren verknüpft ist, wobei die nächste Aktions-Variable von jeder verknüpften Prozedur aus der Vielzahl von Prozeduren gesetzt wird, wobei die Index-Prozedur weiter eine erste Prozedur zur Ausführung aus der Vielzahl der Prozeduren bestimmt, wobei die Index-Prozedur (150) weiter sequentiell jede einzelne aus der Vielzahl von Prozeduren, die mit einem bestimmten Teilnehmer-Merkmal verknüpft sind, durch Evaluieren der nächsten Aktions-Variablen ausführt, die mit der zuvor ausgeführten Prozedur verknüpft ist, um eine nächste Aktion zur Ausführung beim Bewirken des Teilnehmer-Merkmals zu identifizieren (3a, 3b).
System nach Anspruch 1, das angepasst ist, eine Start-Prozedur (160) auszuführen, um zu spezifizieren, welche Prozedur als erstes für jedes einzelne der Teilnehmer-Merkmale ausgeführt werden soll. System nach Anspruch 3, wobei die nächste Aktion (120), die ausgeführt werden soll, das Aufrufen einer anderen Prozedur umfasst, die mit der Vielzahl von Prozeduren verknüpft ist. System nach Anspruch 1, wobei die nächste Aktion, die ausgeführt werden soll, eine Vervollständigung (130) zu einer Anzeige-Maschine umfasst. System nach Anspruch 1, wobei die nächste Aktion, die Ausgeführt werden soll, eine Vervollständigung zu einer Endzahl umfasst. System nach Anspruch 1, weiter mit einem Dienst-Steuerungspunkt (SCP – Service Control Point) (30) zum Bereitstellen der Teilnehmer-Merkmale. System nach Anspruch 6, wobei die Vielzahl der Prozeduren eine Vielzahl von Dienst-Skript-Logik (SSLs – Service Script Logics) (80) umfasst. System nach Anspruch 7, wobei die Index-Prozedur eine Index-SSL (150) zum Korrelieren eines bestimmten Teilnehmer-Merkmals mit einer oder mehreren der SSLs umfasst. System nach Anspruch 7, wobei die Start-Prozedur eine Start-SSL (160) innerhalb des SCP zum Auf rufen der ersten SSL (80a) umfasst, die mit einem bestimmten Teilnehmer-Merkmal verknüpft ist. Verfahren zum Bereitstellen einer Vielzahl von Teilnehmer-Diensten innerhalb eines Intelligent Network (IN) (10) basierten Telekommunikationsnetzwerkes, wobei das Telekommunikationsnetzwerk, das mit einem Telekommunikationsknoten verknüpft ist, eine Vielzahl von Prozeduren umfasst, wobei jeder einzelne der Teilnehmer-Dienste mit einer oder mehrerer aus der Vielzahl von Prozeduren verknüpft ist, wobei das Verfahren ein Empfangen einer Anzeige umfasst, um einen Teilnehmer-Dienst für einen bestimmten Teilnehmer zu bewirken, wobei das Verfahren durch die Schritte gekennzeichnet ist:

Aufrufen einer Start-Prozedur (160), wobei die Start-Prozedur weiter den Schritt des Bestimmens einer ersten Prozedur umfasst, die von einer oder mehreren aus der Vielzahl der Prozeduren ausgeführt werden soll, die mit dem Dienst verknüpft sind;

Ausführen der ersten Prozedur;

Setzen einer nächsten Aktions-Variablen, die mit der ausgeführten Prozedur verknüpft ist;

Aufrufen einer Steuer-Prozedur (150) in Reaktion auf eine Beendigung der Ausführung, um durch Evaluieren der nächsten Aktions-Variablen zu bestimmen, welche weitere Aktion bewirkt werden soll; und

falls die weitere Aktion eine nächste Prozedur umfasst, die mit dem Teilnehmer-Dienst verknüpft ist;

Auf rufen der nächsten Prozedur (120); und

Wiederholen der Schritte des Setzens der nächsten Aktions-Variablen und Auf rufen der Steuerprozedur, bis keine weitere Prozedur ausgeführt werden braucht, um den Teilnehmer-Dienst zu bewirken;

ansonsten

Bewirken der bestimmten weiteren Aktion (130), um den Teilnehmer-Dienst bereitzustellen.
Verfahren nach Anspruch 10, wobei der Telekommunikationsknoten einen Dienst-Steuerungspunkt (SCP – Service Control Point) (30) umfasst. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Prozeduren Dienst-Skript-Logik (SSLs – Service Script Logics) (80) umfassen. Verfahren nach Anspruch 12, wobei die Steuer-Prozedur eine Index-SSL (150) umfasst. Verfahren nach Anspruch 10, wobei der Schritt des Bewirkens der bestimmten weiteren Aktion weiter den Schritt eine Vervollständigung (130) zu einer Anzeige-Maschine umfasst. Verfahren nach Anspruch 10, wobei der Schritt des Bewirkens der bestimmten weiteren Aktion weiter den Schritt einer Vervollständigung (130) zu einem Telekommunikations-Endgerät umfasst. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Anzeige von einem Dienst-schaltenden-Punkt (SSP – Service Switching Point) (20) empfangen wird, der mit dem Telekommunikationsnetzwerk verknüpft ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
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