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Dokumentenidentifikation DE69936624T2 22.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001003343
Titel Verfahren und Einrichtung zum automatischen Verbindungsaufbau in verschiedenen Netzen
Anmelder Nortel Networks Ltd., St. Laurent, Quebec, CA
Erfinder Nadeau, Raymond, Verdun, Quebec H3E 1B9, CA
Vertreter Patentanwälte Wallach, Koch & Partner, 80339 München
DE-Aktenzeichen 69936624
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.07.1999
EP-Aktenzeichen 993060045
EP-Offenlegungsdatum 24.05.2000
EP date of grant 25.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 3/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H04M 7/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet von Telefonie-Systemen. Es ist besonders auf derartige Systeme anwendbar, die für Teilnehmer Kommunikationssitzungen über eine Vielzahl von Netzwerk-Domänen bereitstellen, wie zum Beispiel das öffentliche Fernsprechwählnetz (PSTN) das Mobil-Netzwerk und das Internet.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Telekommunikationsumgebung ist eine Umgebung, die sich in kontinuierlicher Entwicklung befindet und einen erheblichen technischen Fortschritt aufweist. Obwohl sie historisch aus einem Analog-POTS (einfacher alter Telefondienst) bestand, der durch das PSTN unterstützt wird, hat sich diese Umgebung erweitert, sodass sie nicht nur das Mobil-Netzwerk sondern auch in letzterer Zeit die digitale Datenübertragung mit zunehmender Größe und Geschwindigkeit einschließt, die durch das Internet unterstützt wird.

Vor der Einführung des Internets wurde eine Klasse von Telefonie-Diensten, die üblicherweise als Einzel-Rufnummer-Dienst (SNS) oder persönlicher Rufnummer-Dienst (PNS) bekannt waren, im Markt eingeführt, um den Mobilitäts- und Anrufverwaltungs-Bedarf von Telefon-Netzwerk-Teilnehmern zu berücksichtigen. Die Hauptcharakteristik dieser Klasse von Diensten war und ist die Bereitstellung einer Anruf-Routenführung auf der Grundlage von dem von Kunden programmierten Ablauf-Plänen, die üblicherweise über eine proprietäre Dienste-Logik implementiert wurde, die sich entweder auf Dienstesteuerungsstellen (SCP) oder auf einem weiterentwickelten intelligenten Netzwerk (AIN) oder einem intelligenten Netzwerk (IN) oder auf Spezialzweck-Vermittlungs-Zusatzeinrichtungen oder Diensteknoten befindet. Das Internet hatte eine wichtige Auswirkung auf diese Telefondienste, wobei nicht nur die Anzahl von Ereignissen und Bedingungen, die Anruf-Ausführungs-Entscheidungen beeinflussen, sondern auch die Anzahl von Mechnismen, die zum Erreichen eines angerufenen Teilnehmers zur Verfügung stehen, sowie wie die Anzahl von möglichen Anruf-Zustellungs-Sellen vergrößert wurde. Entsprechend beschreibt eine anhängige Patentanmeldung mit dem Titel „System and method for communication session disposition responsive to events in a telecommunications network and the Internet" vom 18. Dezember 1997, die auf die Northern Telecom Limited übertragen wurde, einen Kommunikationssitzungs-Dispositions-Mechanismus, der in der Lage ist, Entscheidungen bezüglich der Kommunikationssitzungs-Disposition auf der Grundlage eines größeren Bereiches von Ereignissen auszuführen. Die betreffende Erfindung schließt hauptsächlich eine neuartige Dienste-Logik-Steuerung (SLC) ein, die auf Ereignisse anspricht, die in einem Telekommunikations-Netzwerk (PSTN oder Mobil-Netzwerk) oder einem Datenkommunikations-Netzwerk (wie zum Beispiel dem Internet) auftreten, um Entscheidungen bezüglich der Verfügung über oder die Disposition von unterschiedlichen Kommunikationssitzungen zu machen, beispielsweise einen Telefonanruf oder eine Fax-Übertragung.

Bevor ein derartiger flexibler Kommunikationssitzungs-Dispositions-Mechanismus in dem Telefoniesystem allgemein Verbreitung gefunden hat, erfordert die Ausführung eines Anrufs auf dem Internet-Telefonie-Netzwerk jedoch noch eine Menge mehr von dem Anrufer, als die Durchführung eines Anrufs auf dem PSTN. Der Anrufer muss zunächst mit dem Internet verbunden sein, um die Adresse der anzurufenden Person herauszufinden, und er muss außerdem wissen, wo er nach dieser Adresse suchen muss. Eine weitere heute zur Verfügung stehende Option besteht in der Verwendung der Dienste von Internet-Telefonie-Diensteanbietern (ITSP). In einem derartigen Fall muss sich der Anrufer in eine Sprache-über-IP-(VoIP-)Überleiteinrichtung einwählen, wobei IP für das Internet-Protokoll steht, und die Telefonnummer des angerufenen Teilnehmers liefern. Die Überleiteinrichtung oder Gateway lenkt dann den Anruf durch das Internet an die Überleiteinrichtung, die dem angerufenen Teilnehmer am nächsten liegt, und baut die Verbindung über das PSTN auf. Wenn der angerufene Teilnehmer zufällig mit dem Internet zum Zeitpunkt des Anrufens verbunden ist, hört der Anrufer mit größter Wahrscheinlichkeit ein Besetztsignal, oder er kann mit der Sprachpost-Box des angerufenen Teilnehmers verbunden werden. Wenn der Anruf dennoch ausgeführt wird, ist es möglich, dass der Anrufer schließlich unnötigerweise Gebühren für den letzten Abschnitt der Verbindung zahlen muss, wenn der angerufene Teilnehmer nicht in einem Gebiet lebt, das von der VoIP-Überleiteinrichtung mit Diensten versorgt wird. In allen Fällen muss der Anrufer explizit bestimmte zusätzliche Informationen haben (IP-Adresse, VoIP-Überleiteinrichtungs-Telefonnummer), und er muss einige zusätzliche Schritte ausführen, um den Anruf auszuführen.

Einige Gesellschaften bieten einen Dienst auf der Grundlage von proprietären Einrichtungen zur Vereinfachung des Aufbaus einer Verbindung zwischen zwei Teilnehmern über das Internet an. Ein Beispiel eines derartigen Dienstes ist die Internet-Geräte-Einrichtung, die von der Firma Aplio in den Vereinigten Staaten in den Handel gebracht wurde. Weitere Informationen über diesen Punkt kann unter der Internet-Adresse (http://www.aplio.com) dazu gefunden werden. Leider besteht der Nachteil eines derartigen Dienstes darin, dass beide Enden ein Spezialgerät besitzen müssen, dass beide Enden einen Vertrag mit einem Internet-Diensteanbieter (ISP) haben müssen, und dass der Kommunikationssitzungs-Aufbau eine längere Zeitperiode erfordert.

Die WO96/38018 beschreibt den Aufbau einer Sprachverbindung zwischen Benutzern in einem ISDN-Netzwerk und einem Daten-Netzwerk, wobei ein intelligentes Netzwerk (IN) und eine zentrale Datenbank von Adresseninformation verwendet wird, die in dem IN gespeichert ist.

Die WO98/48542 beschreibt das Lenken eines Telefonanrufs durch ein leitungsvermitteltes Telefon-Netzwerk oder ein paketvermitteltes Netzwerk, beschreibt jedoch nicht, wie die IP-Adresse eines angerufenen Teilnehmers zu erfassen ist, der mit dem Daten-Netzwerk verbunden ist.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass wenn ein Anrufer einen Anruf in der Internet-Domäne ausführen will, der Anrufer die IP-Adresse des angerufenen Teilnehmers mit Hilfe unterschiedlicher Dienste herausfinden muss, die in der Internet-Domäne verfügbar sind. Dies heißt mit anderen Worten, dass Arbeit und Anstrengungen Seitens des Anrufers erforderlich sind; der Vorgang ist nicht automatisch. Selbst wenn der Anrufer einen Anruf von der Internet-Domäne in die PSTN-Domäne ausführen möchte, ist eine PSTN/IP-Überleiteinrichtung erforderlich. Der Anrufer muss daher die Adresse eines derartigen Servers in der Nähe des angerufenen Teilnehmers feststellen, um Fernsprechgebühren zu vermeiden.

Somit besteht ein Bedarf in der Industrie, den Prozess der Verwendung der Internet-Domäne, in Tandem sowohl mit dem PSTN- als auch dem Mobil-Netzwerk, in modernen Telefonie-Systemen zu vereinfachen und zu verfeinern.

ZIELE UND ANGABE DER ERFINDUNG

Ein Ziel der Erfindung besteht in der Überwindung von Nachteilen bekannter Verfahren und Systeme.

Das vorstehende Ziel wird durch die Kombinationen von Merkmalen der Hauptansprüche erreicht, wobei die Unteransprüche weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung angeben.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer neuartigen Dienste-Logik-Steuerung (SLC), die auf in einem Telekommunikations-Netzwerk und einem Datenkommunikations-Netzwerk auftretende Ereignisse anspricht, um Entscheidungen bezüglich der Disposition oder Verfügung über eine bestimmte Kommunikationssitzung, wie zum Beispiel einen Telefonanruf oder eine Faxübertragung zu treffen.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines neuartigen Verfahrens zum Benutzen der Internet-Einrichtungen zur Verwaltung einer Kommunikationssitzung, die entweder von dem Telekommunikations-Netzwerk oder einem Datenkommunikations-Netzwerk, wie zum Beispiel dem Internet, ausgeht.

Wie sie hier verwirklicht und allgemein beschrieben wird, ergibt die Erfindung eine Dienste-Logik-Steuerung für die Verwaltung von Kommunikationssitzungen, die entweder von einem Telekommunikations-Netzwerk oder dem Internet ausgehen, wobei die Dienste-Logik-Steuerung folgendes einschließt:

  • – eine zentrale Verarbeitungseinheit;
  • – einen Speicher in Datenkommunikations-Beziehung mit der zentralen Verarbeitungseinheit, wobei der Speicher eine Datenstruktur einschließt, die eine Vielzahl von Datensätzen einschließt, wobei jeder Datensatz ein Informationselement einschließt, das Kommunikationssitzungs-Routenführungs-Anweisungen anzeigt;
  • – ein Programmelement in dem Speicher, das von der zentralen Verarbeitungseinheit ausführbar ist;
  • – einen ersten Verbindungspunkt, der den Austausch von Daten zwischen der Dienste-Logik-Steuerung und dem Telekommunikations-Netzwerk ermöglicht;
  • – einen zweiten Verbindungspunkt, der den Austausch von Daten mit dem Internet ermöglicht;
  • – einen dritten Verbindungspunkt, der den Austausch von Daten mit einem Internet-Gatekeeper-Funktionselement ermöglicht, wobei das Internet-Gatekeeper-Funktionselement Internet-Lokalisierungsmitteilungen als Antwort auf Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilungen zurückliefert;
  • – wobei das Programmelement, wenn es von der zentralen Verarbeitungseinheit ausgeführt ist, so ausgebildet ist, dass es die folgenden Funktionen ausführt:

    a) Verarbeiten einer Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anfrage-Mitteilung, die über einen der ersten und zweiten Verbindungspunkte eingegeben wird, um einen bestimmten Datensatz in der Datenstruktur der Kommunikationssitzungs-Dispositons-Anfrage-Mitteilung zuzuordnen;

    b) wenn die Kommunikationssitzungs-Routenführungs-Befehle des bestimmten Datensatzes Anweisungen dafür geben, eine Internet-Verbindung herzustellen, Erzeugen und Ausgeben einer Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilung über den dritten Verbindungspunkt zum Suchen einer IP-Adresse eines Teilnehmers, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist;

    c) Verarbeiten einer Internet-Lokalisierungs-Mitteilung, die an dem dritten Verbindungspunkt als Antwort auf die Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilung empfangen wurde, und eine IP-Adresse eines Teilnehmers enthält, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist, um über einen der ersten und zweiten Verbindungspunkte eine Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anweisungs-Mitteilung zu erzeugen und auszugeben, die die IP-Adresse eines Teilnehmers einschließt, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist.

In dieser gesamten Beschreibung soll der Ausdruck „Kommunikationssitzung" Telefon-bezogene Mitteilungen, Video-Konferenzschaltungen, Faksimile-Übertragungen und Suchruf-bezogene Anrufe umfassen.

In dieser gesamten Beschreibung soll der Ausdruck „Telekommunikations-Netzwerk" Netzwerke umfassen, über die hauptsächlich, jedoch nicht ausschließlich Audiosignale ausgetauscht werden, wie zum Beispiel das öffentliche Fernsprechwählnetz (PSTN) und Mobiltelefon-Netzwerke.

In dieser gesamten Beschreibung bezieht sich der Ausdruck „Datenkommunikations-Netzwerk" auf Netzwerke, die hauptsächlich, jedoch nicht ausschließlich, Daten, wie zum Beispiel elektronische Post und Datei-Übertragungen austauschen, um nur einige zu nennen. Ein typisches Beispiel eines Datenkommunikations-Netzwerkes ist das Internetprotokoll-(IP-)Netzwerk.

In einer speziellen Ausführungsform dieser Erfindung stellt die SLC eine Verbindung mit drei unabhängigen Netzwerk-Domänen her, nämlich dem PSTN, einem Mobiltelefon-Netzwerk und dem Internet. Die Verbindung mit dem jeweiligen Netzwerk wird über Überleiteinrichtungen bewirkt. Jedes Netzwerk ist mit einem Detektionspunkt-Funktionselement (DPFE) versehen, dessen Aufgabe in der Feststellung einer Kommunikationssitzung besteht, die die Dienste der SLC benötigt. Sobald eine derartige Kommunikationssitzung festgestellt wird, beispielsweise wenn ein Anrufer einen Anruf von dem PSTN aus beginnt, so gibt das DPFE eine Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anfrage-Mitteilung über die zugehörige Überleiteinrichtung ab, die an die Dienste-Logik-Steuerung (SLC) gerichtet ist.

Die SLC ist auf einem Server implementiert und schließt einen Speicher zur Speicherung von Programm-Elementen ein, die unterschiedliche Funktionen implementieren, die für die Disposition von Kommunikationssitzungen und insbesondere für den ACS-Dienst erforderlich sind. Der SLC-Server schließt weiterhin eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) zur Ausführung dieser Programmelemente sowie eine Massenspeichereinheit zur Aufnahme einer Datenstruktur in Form einer Datenbank ein, die als die Teilnehmer-Datenbank bezeichnet wird und eine Vielzahl von Datensätzen einschließt, wobei jeder Datensatz ein Teilnehmer- oder Benutzer-Profil ist, das ein Kommunikationssitzungs-Dispositions-Programm enthält. Dieses Kommunikationssitzungs-Dispositons-Programm bestimmt, wie eine Kommunikationssitzung an einen bestimmten angerufenen Teilnehmer in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren zu verwalten ist, wie zum Beispiel Tageszeit, Art der Kommunikation usw. In einem sehr speziellen Beispiel kann ein erläuterndes Skript wie folgt sein: „ zwischen 8 und 6 an einem Arbeitstag, lenke Anrufe, die an John Smith gerichtet sind, an sein Büro, sofern nicht sein Zelluartelefon aktiviert ist, wobei in diesem Fall Anrufe an das Zellulartelefon gelenkt werden sollten".

In einem speziellen Beispiel ist die SLC mit einem Gatekeeper-Funktionselement (GKFE) gekoppelt, um der SLC Einrichtungen zur transparenten Verwendung die Internet-Einrichtungen zur Erzeugung einer Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anweisung des automatischen Verbindungsaufbau-(ACS-)Dienstes zur Verfügung zu stellen, der von der SLC bereitgestellt wird. Das GKFE ist ein Element in dem IP-Netzwerk, an dem die Umsetzung von Pseudo-Adressen in IP-Adressen erfolgt. Im einzelnen ist in die H.323-Norm erfüllenden Netzwerken die GKFE-Funktionalität auf einem Gatekeeper implementiert, der für die Verwaltung aller IP-Telefonie-bezogenen Aktivitäten in einer bestimmten Zone, für die Ausführung der Anrufsteuerung, für die Verwaltung von Bandbreite und für die Durchführung einer Adressenumsetzung erforderlich ist. Es gibt so viele Gatekeeper, wie es Zonen gibt. Eine weitere Implementierung eines GKFE ist der Microsoft Internet Locator-Service, der die Adressenumsetzung ausführt. Das GKFE ist somit ein verteiltes Funktionselement in einem Netzwerk. Bevor jedoch das IP-Telefonie-Netzwerk vollständig genormt ist, ist es einfacher, das GKFE als einen einzigen Knoten zu implementieren, der mit den verschiedenen Gatekeepern und Lokalisierungs-Diensten in der Internet-Domäne kommuniziert. Dieser einzelne GKFE-Knoten wickelt die unterschiedlichen Protokolle ab, die zur Wechselwirkung mit den H.323-Gatekeepern und unterschiedlichen proprietären Lokalisierungs-Diensten erforderlich sind. Wenn eine Internet-Domänen-Verbindung zum Aufbau einer Verbindung erforderlich ist, und die erforderliche IP-Adresse in der Teilnehmer-Datenbank der SLC nicht verfügbar ist, so erzeugt und sendet die SLC an das GKFE eine Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilung, die die Pseudo-Adresse des angerufenen Teilnehmers einschließt, wobei diese Pseudo-Adresse häufig eine e-mail-Adresse ist. Bei Empfang einer Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilung von der SLC holt das GKFE die entsprechende IP-Adresse von dem passenden H.323-Gatekeeper oder dem Lokalisierungs-Dienst in dem Netzwerk. Wenn der Gatekeeper oder der Lokalisierungs-Dienst unbekannt ist, sendet das GKFE die Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilungen im Rundsendeverfahren, unter Einschluss der Pseudo-Adresse, an alle bekannte Gatekeeper und Lokalisierungs-Dienste. Diese Funktionalität ermöglicht es dem ACS-Dienst, in automatischer und transparenter Weise die IP-Adresse von dem IP-Netzwerk zu gewinnen. Der Ausdruck „transparent" beinhaltet, dass ein ACS-Teilnehmer in der Lage ist, irgend jemand auf dem Internet ohne permanente Adresse und ohne tatsächlichen Zugriff auf das Internet zu erreichen.

Sobald die Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anweisung von der SLC erzeugt wurde, wird eine Mitteilung zusammengefügt und an das DPFE ausgesandt, die die Anweisung angefordert hat. Das letztere verwaltet bei Empfang der Anweisung die Sitzung entsprechend.

Wie sie hier verwirklicht und allgemein beschrieben wird, ergibt die Erfindung auch ein System für die Verwaltung von Kommunikationssitzungen, die entweder von einem Telekommunikations-Netzwerk oder dem Internet ausgehen, wobei das System folgendes umfasst:

  • – eine Dienste-Logik-Steuerung, die folgendes einschließt:

    a) eine zentrale Verarbeitungseinheit;

    b) einen Speicher in einer Datenkommunikations-Beziehung mit der zentralen Verarbeitungseinheit, wobei der Speicher eine Datenstruktur enthält, die eine Vielzahl von Datensätzen eineinschließt, wobei jeder Datensatz ein Informationselement einschließt, das Kommunikationssitzungs-Routenführungs-Anweisungen anzeigt;

    c) ein Programmelement in dem Speicher, das von der zentralen Verarbeitungseinheit ausführbar ist;

    d) einen ersten Verbindungspunkt, der den Austausch von Daten zwischen der Dienste-Logik-Steuerung und dem Telekommunikations-Netzwerk ermöglicht;

    e) einen zweiten Verbindungspunkt, der den Austausch von Daten mit dem Internet ermöglicht;
  • – ein Gatekeeper-Funktionselement in einer Datenkommunikations-Beziehung mit der Dienste-Logik-Steuerung;
  • – wobei das Programmelement bei seiner Ausführung durch die zentrale Verarbeitungseinheit so ausgebildet ist, dass es die folgenden Funktionen ausführt:

    i) Verarbeiten einer Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anfrage-Mitteilung, die über einen der ersten und zweiten Verbindungspunkte eingegeben wird, um einen bestimmten Datensatz in der Datenstruktur der Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anfrage-Mitteilung zuzuordnen;

    ii) wenn die Verbindungssitzungs-Routenführungs-Anweisungen des bestimmten Datensatzes die Anweisung geben, eine Internet-Verbindung aufzubauen, Erzeugen und Weiterleiten einer Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilung an das Gatekeeper-Funktionselement zum Suchen einer IP-Adresse eines Teilnehmers, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist;
  • – wobei das Gatekeeper-Funktionselement auf die Intemet-Adressen-Anforderungs-Mitteilung anspricht, um die IP-Adresse des Teilnehmers zu gewinnen, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist, und um eine Internet-Lokalisierungs-Mitteilung an die Dienste-Logik-Steuerung zu erzeugen und weiterzuleiten, die die IP-Adresse des Teilnehmers enthält, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist,
  • – wobei das Programmelement, wenn es auf der zentralen Verarbeitungseinheit ausgeführt wird, weiterhin so ausgebildet ist, dass es Funktionen ausführt, die Folgendes einschließen:
  • – Verarbeiten der Internet-Lokalisierungs-Mitteilung, die an dem dritten Verbindungspunkt empfangen wurde, um durch einen der ersten und zweiten Verbindungspunkte eine Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anweisungs-Mitteilung zu erzeugen und auszugeben, die die IP-Adresse eines Teilnehmers einschließt, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist.

Wie sie hier verwirklicht und allgemein beschrieben wird, ergibt die Erfindung weiterhin ein Verfahren zur Verwaltung einer Kommunikationssitzung, die entweder von dem Telekommunikations-Netzwerk oder Internet ausgeht, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

  • – Feststellen des Ursprungs einer Kommunikationssitzung in dem Telekommunikations-Netzwerk oder dem Internet;
  • – Anhalten der Verarbeitung der Kommunikationssitzung;
  • – Zugreifen auf eine Datenstruktur an einer Dienste-Logik-Steuerung, wobei die Datenstruktur eine Vielzahl von Datensätzen enthält, wobei jeder Datensatz ein Informationselement einschließt, das Kommunikationssitzungs-Routenführungs-Anweisungen anzeigt;
  • – Zuordnen eines Datensatzes in der Datenstruktur zu der Kommunikationssitzung, wobei der Datensatz einen Eintrag einschließt, der spezielle Routenführungs-Anweisungen anzeigt, die auf die Kommunikationssitzung anwendbar sind, wobei der Eintrag ein Datenelement einschließt, das eine Pseudo-Adresse in dem Internet anzeigt, wobei die Pseudo-Adresse einen Teilnehmer identifiziert, mit dem die Kommunikationssitzung aufzubauen ist;
  • – wenn der auf die Kommunikationssitzung anwendbare Eintrag Anweisungen zum Aufbau einer Internet-Domänen-Verbindung gibt, Abfragen einer IP-Adresse des Teilnehmers, mit dem die Kommunikationssitzung aufzubauen ist, unter Verwendung der Pseudo-Adresse an einem Gatekeeper-Funktionselement, und Empfangen der IP-Adresse des Teilnehmers, der dieser Pseudo-Adresse entspricht, von dem Gatekeeper-Funktionselement; und
  • – Verwenden der IP-Adresse zum Lenken der Kommunikationssitzung.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Diese und weitere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung bei einer Betrachtung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Es ist jedoch verständlich, dass die Zeichnungen lediglich zu Erläuterungszwecken und nicht als Definition der Grenzen der Erfindung angegeben sind, für die auf die beigefügten Ansprüche Bezug genommen werden sollte.

1 ist ein Blockschaltbild eines Multi-Domänen-Kommunikationssitzungs-Dispositions-Systems, das einen automatischen Verbindungs- oder Anrufaufbau-Dienst gemäß dieser Erfindung beinhaltet;

2 ist ein strukturelles Blockschaltbild der ACS-Dienste-Logik-Steuerung und des IP-Gatekeepers gemäß 1;

3 zeigt ein Beispiel eines Funktions-Informations-Flusses, der von der Internet-Domäne ausgeht, für das Kommunikationssitzungs-Dispositions-System nach 1;

4 zeigt ein Beispiel eines Funktions-Informations-Flusses, der von der PSTN/Mobil-Domäne ausgeht, für das Kommunikationssitzungs-Dispositions-System nach 1.

BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

In einer bevorzugten Ausführungsform der dieser Erfindung wird ein automatischer Verbindungsaufbau-(ACS-)Dienst geschaffen, der eine verbesserte Nutzung der Internet-Domäne für Anruf-Verbindungszwecke ermöglicht. Insbesondere ermöglicht der ACS-Dienst den Aufbau einer Verbindung von einem Anrufer (Teilnehmer) zu einem angerufenen Teilnehmer, wobei in transparenter Weise dasjenige Netzwerk (PSTN/Mobil, IP) verwendet wird, das am besten ist, und zwar auf der Grundlage von Bedingungen, die von dem Dienste-Teilnehmer spezifiziert wurden, und externen Bedingungen. Beispiele derartiger externer Bedingungen sind wie folgt:

  • – Verfügbarkeit einer IP-Adresse für den angerufenen Teilnehmer;
  • – Überleiteinrichtungs-Verfügbarkeit (beispielsweise könnten aller Lokalen Ports im Gebrauch sein);
  • – Tageszeit/Wochentag (vermeidet das Warten auf die Beschaffung von IP-Adressen zu Zeiten, zu denen es unwahrscheinlich ist, dass der angerufene Teilnehmer mit dem Internet verbunden ist);
  • – Kostenbasierte Routenführung;
  • – Routenführung auf der Grundlage der Dienstgüte (vermeidet automatisch das Internet zum Aufbau einer Verbindung zu Perioden eines starken Internet-Verkehrs).

Daher ermöglicht es die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung einer Person, die nicht mit dem Internet verbunden ist, in transparenter Weise die Internet-Einrichtungen zum Aufbau einer Verbindung oder eines Anrufs zu verwenden, und sie erleichtert den Verbindungsaufbau für Personen, die von der Internet-Domäne aus anrufen.

1 zeigt ein Blockschaltbild der verschiedenen Netzwerk-Komponenten, die von dem Mechanismus bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung benötigt werden. Die verschiedenen Netzwerk-Komponenten und Funktionen, die in 1 gezeigt sind, zeigen hauptsächlich die logische Beziehung zwischen diesen Komponenten und Funktionen, und als solche haben sie nicht notwendigerweise direkte Implikationen auf einem der physikalischen Pfade, direkt oder indirekt, oder die Signalisierungs-Unterstützungen, die in den verschiedenen Implementierungen dieser Erfindung verwendet werden.

Die Netzwerk-Komponenten sind in zwei deutlich getrennten Domänen gruppiert, nämlich der PSTN-Netzwerk-Domäne 100 und der Internet-Domäne 102. Weil das Mobil-Netzwerk sehr ähnlich zu dem PSTN-Netzwerk ist, wurde es nicht als eine getrennte Domäne in 1 gezeigt, sondern es ist ebenfalls durch die Funktionalität der Domäne 100 dargestellt. Allgemein senden und empfangen diese Domänen Kommunikationen, die Telefon-bezogene Mitteilungen oder Daten sein können. Das in 1 gezeigte System ist ein Kommunikationssitzungs-Dispositions-System, das in der Lage ist, Entscheidungen auf der Grundlage von Ereignissen zu treffen, die in jeder der Netzwerk-Domänen auftreten.

Jede Domäne umfasst verschiedene unterschiedliche Funktionselemente (FEs). Ein ACS-Teilnehmer beginnt einen Anruf über den ACS-Dienst, durch die Verwendung eines Ursprungspunkt-Funktionselementes (OPFE). Es gibt OPFEs in allen drei Netzwerk-Domänen, nämlich das PSTN- oder Mobil-Netzwerk-OPFE 104, beispielsweise ein Telefon in dem PSTN-Netzwerk oder ein Handapparat in dem Mobil-Netzwerk, und das Intemet-OPFE 112, beispielsweise ein Multimedien-PC.

Ein Detektionspunkt-Funktionselement (DPFE) implementiert die Netzwerk-Funktionalität, die für die Identifikation von Anruf-Anforderungen verantwortlich ist, die eine ACS-Behandlung erfordern. Für derartige Anrufe hält das DPFE die Anruf-Verarbeitung an und gibt eine Anforderung für Anweisungen oder Befehle an die Dienste-Logik-Steuerung (SLC) über ein Überleiteinrichtungs-Funktionselement (GWFE). Bei Empfang von Routenführungs-Befehlen von der SLC über das GWFE nimmt das DPFE die gesamte Anruf-Verarbeitung gemäß den empfangenen Anweisungen wieder auf und lenkt den ankommenden Anruf direkt an einen Zustellungs-Punkt FE oder das IP/PSTN-GWFE 24, falls erforderlich. Es gibt DPFEs in allen drei Netzwerk-Domänen, nämlich das PSTN-/Mobil-Netzwerk-DPFE 106 und das Internet-DPFE 114, die alle für die Handhabung der Anruf-Anforderungen von ihren jeweiligen Domänen sind.

Der Zweck eines Gateway-Funktionselementes (GWFE) besteht in der Aushandlung der Anweisungs-Anforderungen/Antworten von/an das DPFE an/von die bzw. der SLC. Es gibt weiterhin GWFEs in allen drei Netzwerk-Domänen, nämlich das PSTN/Mobil-Netzwerk-GWFE 108 und das Internet-GWFE 116, die jeweils für die Verarbeitung von Anweisungs-Anforderungen verantwortlich sind, die in ihrer jeweiligen Domäne entstehen.

Die Dienste-Logik-Steuerung (SLC) 122 bildet den Kern des ACS-Dienstes, und sie gehört nicht zu irgendeiner speziellen Netzwerk-Domäne. Das Hauptziel der SLC 122 besteht in der Versorgung der DPFEs mit Anruf-Verarbeitungs-Anweisungen. Um diese Aufgabe zu erfüllen befragt die SLC 122 das Diensteprofil eines bestimmten Anrufers, das aus einer Dienste-Logik sowie einer Liste von Bedingungen und Ereignissen besteht, die bei der Verarbeitung der ankommenden Anrufe des Anrufers zu verwenden sind. Die SLC 122 ist die Systemkomponente, die tatsächlich auf Ereignisse anspricht, die in den unterschiedlichen Netzwerken auftreten, und sie kann auf irgendeinem geeigneten Server implementiert werden, der eine Verbindung mit den unterschiedlichen Domänen-Überleiteinrichtungen 108 und 116 hat. Dieser Server schließt einen Speicher zur Speicherung von Programmelementen ein, die unterschiedliche Funktionen implementieren, die für die Disposition von Kommunikationssitzungen und insbesonders für den ACS-Dienst erforderlich sind. Der Server schließt weiterhin eine zentrale Verarbeitungseinheit (CPU) zur Ausführung dieser Programmelemente sowie eine Massenspeichereinheit zur Aufnahme einer Teilnehmer-Datenbank ein. Diese Teilnehmer-Datenbank enthält alle die Benutzer-Dienste-Profile, die es der SLC-Logik ermöglichen, eine Entscheidung über eine Anruf-Disposition zu treffen, wie dies weiter unten ausführlicher beschrieben wird.

Die Funktionalität des Gatekeeper-Funktionselementes (GKFE) 118 ist auf vielen verschiedenen Knoten in dem IP-Telefonie-Netzwerk implementiert. In einem Netzwerk, das die Norm H.323 erfüllt, sind diese Knoten als Gatekeeper bekannt. Ein Gatekeeper ist für eine bestimmte Zone verantwortlich, wobei jeder VoIP-Klient, der Anrufe in diese Zone ausführen oder empfangen möchte, sich zunächst bei dem Gatekeeper registrieren muss. Innerhalb dieser Zone ist der Gatekeeper für die Ausführung der Umsetzung von Pseudo-Adressen, in vielen Fällen e-mail-Adressen, in IP-Adressen verantwortlich. Die Adressenübersetzungs-Anforderung wird dadurch gemacht, dass eine H.225 ARQ (Adressenanforderung) an den Gatekeeper gesandt wird. Die ARQ-Mitteilung schließt insbesondere die in eine IP-Adresse zu übersetzende Pseudo-Adresse ein. Die Pseudo-Adresse dient als eine Identifikation für einen bestimmten Teilnehmer, wenn er sich bei den Internet-Verzeichnisdiensten registriert, und die Adresse ermöglicht es dem Gatekeeper, die zukünftigen IP-Adressen für den bestimmten Teilnehmer zu holen. Der Gatekeeper beantwortet die ARQ-Mitteilung mit einer Loalisierungs-Bestätigungs-(LCF-)Mitteilung, die die IP-Adresse enthält, oder mit einer Lokalisierungs-Zurückweisungs-(LRJ-)Mitteilung, wenn keine IP-Adresse zurück geliefert werden kann. Als eine Alternative für H.323-Gatekeeper können Dienste, wie zum Beispiel der Microsoft Internet Locater Service (ILS) zur Durchführung einer Adressenumsetzung verwendet werden. Das GKFE 118 kann als ein einziger Knoten auf einem geeigneten Server implementiert werden, der mit der SLC 122 und den verschiedenen H.323-Überleiteinrichtungen und anderen proprietären Lokalisierungssystemen in dem IP-Netzwerk kommuniziert. Ähnlich zu der SLC schließt der GKFE-118-Server einen Speicher zur Speicherung des Programmelementes ein, das die Abfrage-Funktion implementiert, die für die Übersetzung einer Pseudo-Adresse auf eine IP-Adresse erforderlich ist, wobei diese Abfrage-Funktion den Aufbau von Kommunikationskanälen mit H.323-Gatekeepern sowie mit irgendwelchen unterschiedlichen proprietären Lokalisierungssystemen beinhaltet. Der Server schließt weiterhin eine zentrale Verabeitungseinheit (CPU) Ausführung dieses Programmelementes ein.

2 ist strukturelles Blockschaltbild, das sowohl die SLC 122 als auch das GKFE 118 näher betrachtet. Wie dies weiter oben beschrieben wurde, schließt die SLC 122 eine CPU 200, einen Speicher 202 und eine Massenspeichereinheit für die Teilnehmer-Datenbank 204 ein. Alternativ kann die Teilnehmer-Datenbank 204 in dem Speicher 202 enthalten sein. Das GKFE 118 schließt eine CPU 206 und einen Speicher 208 ein, wobei die SLC 122 und das GKFE 118 miteinander verbunden sind und Kommunikationsmitteilungen über einen Pfad 214 austauschen können. Das GKFE 118 ist in Verbindung mit zwei anderen Komponenten 210 bzw. 212 gezeigt, die einen Microsoft ILS und eine H.323-Gatekeeper darstellen. Das GKFE 118 kann mehrere derartiger Verbindungen zu anderen proprietären Lokalisierungs-Diensten und anderen H.323-Gatekeepern aufbauen. Wenn die SLC 122 eine ARQ-Mitteilung über den Pfad 214 an das GKFE 118 sendet, leitet das GKFE 118 aus der ARQ-Mitteilung die Pseudo-Adresse ab, die in eine IP-Adresse umzusetzen ist. Als nächstes erzeugt das GKFE 118 selbst eine Abfrage-Mitteilung, die die Pseudo-Adresse einschließt, und sendet die Abfrage-Mitteilung über alle Verbindungen an proprietäre Lokalisierungs-Dienste und andere H.323-Gatekeeper, beispielsweise Microsoft ILS 210 und H.323-Gatekeeper 212. Das GKFE 118 wartet dann auf eine Antwort-Mitteilung von einer dieser Verbindungen, die eine gültige IP-Adresse auf die Pseudo-Adresse abbildet. Bei Empfang einer derartigen Antwort-Mitteilung sendet das GKFE 118 an die SLC 122 eine LCF-Mitteilung, die die IP-Adresse einschließt, die für die Disposition der Kommunikationssitzung zu verwenden ist. Wenn keine derartige Antwort-Mitteilung von dem GKFE 118 empfangen wird, wird eine LRJ-Mitteilung an die SLC 118 gesandt, die anzeigt, dass der Inhaber der abgefragten Pseudo-Adresse derzeit nicht in dem Internet angemeldet ist.

Die Aufgabe des IP/PSTN-GWFE 124 besteht in der Routenführung von Anrufen zwischen Netzwerk-Domänen, wobei sichergestellt wird, dass die richtige Protokoll-Umwandlung sowie die Medien-Umwandlung für die Zustellung an ein bestimmtes Zustellungspunkt-FE angewandt wird. Es kann mehr als ein IP/PSTN-GWFE zwischen dem Ursprungspunkt des Anrufes und dem Anruf-Endpunkt erforderlich sein.

Zustellungspunkt-FEs sind funktionale Einheiten, an die abgehende, von dem ACS-Dienst verarbeitete Anrufe für die Zustellung an einen Benutzer oder irgendeinen Endpunkt gelenkt werden können, und sie existieren in allen drei Domänen. Beispiele eines PSTN-Zustellungspunkt-FE 110 schließen folgendes ein:

  • – irgendein PSTN-Telefon, an dem der Teilnehmer registriert ist;
  • – ein Faxgerät;
  • – ein Modem;
  • – eine Audio-/Video-Konferenz
  • – ein Mitteilungs-Übermittlungsdienst;
  • – einen Sprachmitteilungs-Übermittlungsdienst (VMS);
  • – ein vereinheitlichtes/integriertes Mitteilungsübermittlungssystem.

Hinsichtlich des Mobil-Netzwerkes schließen Beispiele eines Zustellungspunkt-FE 102 folgendes ein:

  • – einen Handapparat;
  • – ein Faxgerät;
  • – ein Modem;
  • – einen Mitteilungs-Übermittlungsdienst;
  • – einen Sprachmitteilungs-Übermittlungsdienst (VMS);
  • – ein vereinheitlichtes/integriertes Mitteilungsübermittlungssystem;
  • – einen Kurzmitteilungs-Dienst (SMS).

Schließlich schließen Beispiele eines Internet-Zustellungspunkt-FE 120 folgendes ein:

  • – einen Multimedien-PC mit:
  • – Sprache-über-IP (VoIP)-Klienten;
  • – einem Fax-über-IP-Klienten;
  • – ein Internet-Anwendungsgerät;
  • – einen Internet-Audio-/Video-Konferenz-Server.

Zusätzlich zu den vorstehenden Komponenten, die einen Teil eines Kommunikationssitzungs-Dispositions-System bilden, das den ACS-Dienst beinhaltet, kann das ACS-System außerdem getrennte Dienste bereitstellende Einheiten einschließen, die strikt zur Ausführung spezieller Aufgaben verwendet werden. In 3 wird ein intelligenten Peripheriegerät 300 eines weiterentwickelten intelligenten Netzwerkes (AIN) zur Durchführung von Spracherkennung verwendet, um den anzurufenden Teilnehmer zu bestimmen. Das intelligente Peripheriegerät 300 kommuniziert mit dem PSTN ACS GWFE 108 über AIN-Mitteilungen, und wird mit dem Anrufer in Abhängigkeit von dem Bedarf an seinen Diensten verbunden bzw. von diesem getrennt. 3 wird weiter unten ausführlicher erläutert.

In Ausdrücken des ACS-Dienstes selbst baut ein ACS-Teilnehmer zunächst ein Verzeichnis der Personen oder Einheiten auf, die er/sie erreichen können möchte, bevor das ACS-System verwendet wird. Das Verzeichnis muss irgendeine Routenführungsinformation für jeden Eintrag einschließen, wie zum Beispiel die Telefonnummer (DN) der Person für das PSTN, und eine IP-Adresse oder Pseudo-Adresse für das Internet. Wenn eine IP-Adresse nicht bekannt ist, muss der Teilnehmer wissen, welche Pseudo-Adresse der angerufene Teilnehmer verwendet, wenn er sich bei Verzeichnisdiensten anmeldet, wie zum Beispiel Microsoft ILS, so dass der ACS-Dienst die IP-Adresse holen kann, falls erforderlich. Der Aufbau des Verzeichnisses kann an einem gut bekannten Ort in dem Internet, wobei dieser Ort eine bekannte URL hat, und wobei ein Browser, wie zum Beispiel ein Netscape Navigator verwendet wird, oder auf dem PSTN über ein Interaktives Sprachantwort-(IVR-)System erfolgen.

Um auf das ACS-System von einem Telefon aus zuzugreifen, muss sich der Benutzer in das System einwählen, wobei entweder eine ausschließlich hierfür bestimmte Telefonnummer (DN) oder ein Merkmalscode verwendet wird, und er muss das System über die bestimmte Person, die in seinem/ihrem Teilnehmerverzeichnis aufgeführt ist und erreicht werden soll, informieren, entweder durch Sprechen eines Namens (sprachaktiviertes Wählen oder VAD) oder durch Eingabe der DN oder irgendeines anderen Codes, der in eindeutiger Weise den anzurufenden Teilnehmer identifiziert. Das ACS-System baut dann den Anruf entsprechend den Routenführungs-Befehlen auf, die von dem Benutzer gespeichert wurden. Wenn der Anruf über das Internet aufgebaut werden muss und lediglich eine Pseudo-Adresse verfügbar ist, so holt das ACS-System die derzeitige IP-Adresse automatisch von dem Internet. Wenn der angerufene Teilnehmer derzeit verbunden ist, lenkt das ACS-System den PSTN-Teil des Anrufs auf eine VoIP-Überleiteinrichtung, die den Anrufer mit dem angerufenen Teilnehmer über das Internet verbindet.

Der ACS-Dienst besteht daher aus den folgenden Komponenten:

  • – Teilnehmer-Datenbank
  • – Profil-Verwaltung
  • – IP-Adressen-Rückgewinnung
  • – Zustands-Prüfung
  • – Anruf-Zustellung

Teilnehmer-Datenbank

Ein Teil der Teilnehmer-Datenbank 204 ist für jeden ACS-Dienste-Teilnehmer reserviert. Die Teilnehmer-Datenbank 204 gemäß 2 enthält einen Datensatz für jeden derartigen Teilnehmer, wobei dieser Datensatz ein Informationselement einschließt, das aus mehrfachen Feldern gebildet ist, die jeweils eine spezielle Information enthalten, wie zum Beispiel:

  • – eine Teilnehmer-Identifikation ID;
  • – die Heimat-Telefonnummer (wenn sie von der Teilnehmer-ID abweicht), um automatisch Anrufe zuzuordnen, die von der Haupt-Telefonnummer des Teilnehmers aus an den Dienst durchgeführt werden;
  • – die Anzahl von Einträgen, die in dem Verzeichnis des Teilnehmers zugelassen werden;
  • – das Verzeichnis selbst, das mehrfache Einträge enthält, wobei jeder Eintrag Folgendes einschließt:

    – Name der Person, beispielsweise John Smith; Telefonnummer;

    – IP-Adresse oder oder Pseudo-Adresse, wobei die Beispiels-Pseudo-Adresse beispielsweise eine e-mail-Adresse sein würde, wie zum Beispiel johns@xxx.xx;

    – Server für die Adressen-Umsetzung;

    – Bevorzugter IP-Betreiber;

    – Routenführungs-Information;

    – Tageszeit-Routenführung;

    – Wochentag-Routenführung;

    – Routenführung geringster Kosten, wie zum Beispiel:

    – Verbindungsaufbau über VoIP, wenn IP-Adresse verfügbar ist;

    – Verbindungsaufbau zu angerufener Telefonnummer unter Verwendung von IP über eine VoIP-End-Überleiteinrichtung;

    – Verbindungsaufbau an Telefonnummer des angerufenen Teilnehmers unter Verwendung des PSTN;

    – Prioritäts-Liste (beispielsweise IP als erstes, sonst PSTN, wenn von IP aus angerufen wird);

    – Dienstgüte (QoS) Umgehungsflagge (das heißt ACS wird gezwungen, IP trotz niedriger Dienstgüte zu verwenden).

Die vorstehende Liste ist nicht erschöpfend und könnte andere Elemente enthalten.

Profil-Verwaltung

Es stehen unterschiedliche Einrichtungen für die ACS-Dienste-Teilnehmer für den Zugriff auf ihren Abschnitt der Teilnehmer-Datenbank zur Verfügung, beispielsweise ein Web-Browser, ein IVR-System (mit oder ohne Spracherkennung), um nur einige von verfügbaren Schnittstellen zu nennen. Das Profil-Verwaltungs-Werkzeug ermöglicht es dem Teilnehmer, sein persönliches Verzeichnis anzusehen und zu modifizieren.

IP-Adressen-Rückgewinnung

Ein wichtiges Attribut des ACS-Systems ist seine automatische Rückgewinnung der IP-Adresse eines angerufenen Teilnehmers, der keine feste IP-Adresse hat. Die meisten Internet-Benutzer stellen die Verbindung mit dem Internet über die Dienste eines Internet-Dienste-Anbieters (ISP) unter Verwendung einer Einwählverbindung her. Die bei dieser Art von Verbindung zugeordnete IP-Adresse ist lediglich für die Dauer einer Verbindung gültig. Die IP-Adresse wird aus einer Gruppe von Adressen ausgewählt, die dem ISP gehören. Sobald der Anruf oder die Verbindung beendet ist, wird die IP-Adresse an die Gruppe zurückgeliefert und kann erneut von einer anderen Person verwendet werden, die eine Einwählverbindung aufbaut. Wenn daher ein Anrufer einen Sprache-über-IP-(VoIP-)Anruf an irgend jemand machen möchte, der mit dem Internet über eine Einwählverbindung verbunden ist, so muss er als erstes die derzeitige IP-Adresse dieser Person feststellen.

Ursprünglich bestand die Lösung darin, dass der Anrufer eine e-mail-Mitteilung an den angerufenen Teilnehmer gesendet hat, die die eigene IP-Adresse des Anrufers einschließt, so dass der angerufene Teilnehmer den Anruf aufbauen konnte. In letzterer Zeit haben Firmen Server in der Internet-Domäne eingesetzt, die es ermöglichen, dass Personen ihre IP-Adresse posten können, sodass jeder wissen würde, dass sie kontaktiert werden könnte, beispielsweise Microsoft Internet Locator Service. Personen, die sich mit dem Internet verbinden, können nunmehr ihren VoIP-Klienten so konfigurieren, dass er sich automatisch an einem dieser ausschließlich hierfür bestimmten Server anmeldet, so dass ihre Verfügbarkeit für den Empfang von IP-Telefonanrufen jedem bekannt ist.

Spezifisch für die vorliegende Erfindung ergibt die Verwendung von Gatekeepern eine standardisierte Möglichkeit zum Gewinnen der IP-Adresse, wobei diese Gatekeeper dazu verwendet werden, alle IP-Telefonie-bezogenen Aktivitäten in einer bestimmte Zone zu verwalten. Der Gatekeeper führt die Anrufsteuerung aus, verwaltet die Bandbreite und führt die Adressenübersetzung aus, um nur einige der Verantwortlichkeiten zu nennen. Der Gatekeeper ermöglicht es effektiv dem ACS-Dienst, automatisch und in transparenter Weise die IP-Adresse (falls verfügbar) zurückzugewinnen, wenn diese benötigt wird, um eine Verbindung aufzubauen. Wenn daher das Internet erforderlich ist, um die Verbindung oder den Anruf für eine spezielle Kommunikationssitzung eines Teilnehmers aufzubauen, und eine IP-Adresse in der Teilnehmer-Datenbank der SLC nicht zur Verfügung steht, so kommuniziert die SLC mit dem Gatekeeper, um die Disposition der Kommunikationssitzung zu vervollständigen. Wenn das Internet nicht erforderlich ist, um die Verbindung aufzubauen, schließt die SLC die Disposition der Kommunikationssitzung gemäß dem Kommunikationssitzungs-Dispositions-Programm des Teilnehmers ab, das in der Teilnehmer-Datenbank der SLC gespeichert ist. Die Verwendung eines Gatekeepers ermöglicht es einem Teilnehmer, irgend jemand an dem Internet ohne permanente Adresse zu erreichen, ohne das die Notwendigkeit besteht, dass der Teilnehmer einen Zugriff auf das Internet ausführt. Das ACS führt dies in transparenter Weise durch Abfragen der verschiedenen Systeme (Gatekeeper, ILS, usw.), die diese Information enthalten, für den Teilnehmer aus.

Zustands-Prüfung

Das ACS-System verwendet die Routenführungsinformation, die einem bestimmten Namen in der Teilnehmer-Datenbank zugeordnet ist, um zu entscheiden, wie ein abgehender Anruf zu handhaben ist. Wenn keine Routenführungsinformation verfügbar ist, verwendet das System einen Vorgabe-Routenführungs-Algorithmus:

  • – Für von dem PSTN ausgehende Anrufe: Aufbau der Verbindung auf dem PSTN;
  • – Für von IP ausgehende Anrufe:

    – Aufbau der Verbindung auf dem IP, wenn eine Adresse verfügbar ist;

    – Aufbau der Verbindung auf dem PSTN über eine Überleiteinrichtung.

Der Anrufer kann die gespeicherten Routenführungs-Anweisungen auf einer Grundlage pro Anruf ausführen. Dies kann durch Eingeben einer zusätzlichen Ziffer, beispielsweise # am Ende der Identifikations-Zeichenfolge oder dadurch erfolgen, dass dies explizit auf einem sprachaktivierten System gesagt wird, beispielsweise „John Smith auf dem Internet".

Anruf-Zustellung

Wenn ein Anruf innerhalb des PSTN-/Mobil- oder IP-Netzwerkes bleibt, wird der Anruf direkt an das Endgerät des angerufenen Teilnehmers zugestellt. Wenn jedoch ein von einem Netzwerk ausgehender Anruf auf einem anderen Netzwerk enden muss, leitet das ACS-System den Anruf an eine PSTN/IP-Überleiteinrichtung zur richtigen Überbrückung weiter. Information, wie der Anruf aufzubauen ist, wird ebenfalls von dem ACS-System an die Überleiteinrichtung gesandt.

Die 3 und 4 zeigen in Verbindung mit den folgenden Beschreibungen zwei unterschiedliche Informationsflüsse. Der Zweck dieser Informationsflüsse ist die Erläuterung des gesamt-ACS-System-Verhaltens, doch soll dies in keiner Weise den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung auf diese spezifischen Flüsse beschränken.

In 3 erläutert der Informationsfluss einen von dem ACS ausgehenden Anruf von dem PSTN-Netzwerk unter Verwendung des AIN-VAD:

  • 1. Der Benutzer nimmt das Telefon ab.
  • 2. Der Benutzer wählt einen *XX-Zugangscode (expliziter Zugang an das VAD).
  • 3. Das PSTN ACS-Detektionspunkt-FE 106 triggert an der Dienstevermittlungsstelle (SSP), wenn der Code *XX gewählt wird. Die SSP hält die Anrufverarbeitung an und ruft die residente AIN-Software auf (PSTN ACS-Überleiteinrichtung 108).
  • 4. Das PSTN ACS GWFE 108 sendet eine Anfrage an die Dienste-Logik-Steuerung 122, die sich an einer AIN-Dienste-Steuerstelle befindet.
  • 5. Die SLC 122 sendet eine AIN-Mitteilung an die SSP zur Verbindung des Anrufers mit einem intelligenten Peripheriegerät 300, um den Namen einzusammeln.
  • 6. Der Benutzer spricht den Namen des Teilnehmers, den er erreichen will.
  • 7. Das intelligente Peripheriegerät 300 führt eine Spracherkennung aus und liefert den Namen (oder einen Zeiger auf den Namen in der Datenbank der SLC 122) an die SLC 122. Der Anrufer wird von dem intelligenten Peripheriegerät 300 getrennt; der Anruf kehrt in den angehaltenen Zustand zurück.
  • 8. Die SLC 122 verwendet die von dem intelligenten Peripheriegerät 300 zurückgelieferte Information zum Holen des richtigen Datensatzes von der Teilnehmer-Datenbank. Dieser Datensatz zeigt an, dass der Anruf an diese Person unter Verwendung des Internets zwischen 08:00 und 18:00 aufgebaut werden sollte, wenn die Person mit dem Internet verbunden ist.
  • 9. Weil die derzeitige Zeit 12:30 ist, befragt die SLC 122 das IP GKFE 118 unter Verwendung der gespeicherten Pseudo-Adresse von der Teilnehmer-Datenbank.
  • 10. Das IP GKFE 118 liefert an die SLC 122 die IP-Adresse zurück, die dieser Pseudo-Adresse entspricht, was anzeigt, dass diese Person derzeit mit dem Internet verbunden ist und bereit ist, VoIP-Anrufe zu empfangen.
  • 11. Die SLC 122 liefert an den SSP eine AIN-Mitteilung zum Lenken des Anrufes an ein PSTN/IP GWFE 124 zurück.
  • 12. Die SLC 122 sendet eine Mitteilung an das PSTN/IP GWFE 124 über das Internet, wobei die IP-Adresse geliefert wird, die dem gerade weitergeleiteten Anruf zugeordnet ist.
  • 13. Das PSTN/IP GWFE 124 empfängt den Anruf von dem Netzwerk. Die diesem Anruf zugeordnete Anrufinformation enthält die Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers (des Teilnehmers); diese Telefonnummer wird dazu verwendet, diesen ankommenden Anruf mit der Mitteilung auf Übereinstimmung zu bringen, die von der SLC 122 gesandt wird und die Ziel-IP-Adresse enthält. Das PSTN/IP GWFE 124 führt einen Anruf an die IP-Adresse des angerufenen Teilnehmers aus und brückt diese IP-Verbindung mit der PSTN-Verbindung an den Teilnehmer.

Es sei bemerkt, das im vorstehenden Schritt 7 die SLC 122 den SSP bitten könnte, den Anrufer mit einer Ankündigung zu verbinden, während er auf die IP-Adresse wartet. Weiterhin ist am vorstehenden Schritt 13 die ID des anrufenden Teilnehmers ausreichend, um in eindeutiger Weise einen Benutzer zu identifizieren, der von einer Privatleitung oder von den meisten Firmenleitungen aus anruft. Zusätzliche Information könnte für die Fälle weitergeleitet werden, in denen die anrufende Nummer nicht ausreicht, wie zum Beispiel bei Anrufen hinter einer Nebenstellenanlage (PBX). Weiterhin besteht ein wichtiges Merkmal des ACS-Dienstes darin, dass er nicht auf einem sprachaktivierten Wählen (VAD) beruht. Der Spracherkennungsteil könnte durch ein Ziffern-Sammeln ersetzt werden. Dies heißt mit anderen Worten, dass der Teilnehmer die Teilnehmernummer einer zu erreichenden Person oder einem mnemonischen Code eingeben könnte.

In 4 erläutert der Informationsfluss den automatischen Ursprung von dem IP-Netzwerk:

  • 1. Der Benutzer stellt eine Verbindung mit dem Internet her und startet einen VoIP-Klienten, der zur Unterstützung dieses Dienstes modifiziert ist. Der Benutzer gibt entweder den Namen der anzurufenden Person ein, verwendet einen Kurzwahl-Eintrag oder spricht den Namen der anzurufenden Person, wenn der Klient sprachaktiviert ist.
  • 2. Der VoIP-Klient (Internet ACS DPFE 114) stellt fest, dass die in dem Feld für den angerufenen Teilnehmer eingegebenen Daten eine Adresse darstellen und hält die Anrufverarbeitung an.
  • 3. Der VoIP-Klient sendet eine Mitteilung an einen Knoten in der Internet-Domäne, der als das Internet ACS GWFE 116 wirkt. Die Mitteilung enthält die Teilnehmer-ID (das heißt seine Privat-Telefonnummer) und den Namen der zu erreichenden Person.
  • 4. Das ACS IP GWFE 116 formatiert die Anfrage um und sendet sie an die SLC 122.
  • 5. Die SLC 122 verwendet die empfangene Information für den Zugriff auf die Datenbank des Teilnehmers. Dieser Datensatz zeigt an, dass der Anruf an diese Person unter Verwendung des Internets zwischen 08:00 und 18:00 aufgebaut werden sollte, wenn die Person mit dem Internet verbunden ist.
  • 6. Die SLC befragt das IP GKFE 118 unter Verwendung der gespeicherten Pseudo-Adresse von der Datenbank des Teilnehmers.
  • 7. Das IP GKFE 118 liefert an die SLC 122 die IP-Adresse zurück, die dieser Pseudo-Adresse entspricht, was anzeigt, dass diese Person derzeit mit dem Internet verbunden ist und zum Empfang von VoIP-Anrufen bereit ist.
  • 8. Die SLC 122 liefert an das Internet ACS GWFE 116 eine Mitteilung zurück, die anzeigt, dass der Anruf an die von der Internet-Domäne zurückgewonnene IP-Adresse zu lenken ist.
  • 9. Das Internet ACS GWFE 116 formatiert die Mitteilung um und liefert sie an den VoIP-Klienten zurück.
  • 10. Der VoIP-Klient baut die Verbindung an die zurückgelieferte IP-Adresse auf.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass die vorliegende Erfindung ein Verfahren und ein System zur Verwaltung von Kommunikationssitzungen ergibt, die von einem eines Telekommunikations-Netzwerkes, wie zum Beispiel dem PSTN-Netzwerk oder einem Mobiltelefon-Netzwerk, und einem Datenkommunikations-Netzwerk, wie zum Beispiel dem Internet ausgehen. Das System schließt eine Dienste-Logik-Steuerung ein, die eine Datenstruktur unterstützt, die eine Vielzahl von Kommunikationssitzungs-Dispositions-Programm-Datensätzen enthält. Die Dienste-Logik-Steuerung stellt eine Verbindung mit dem Telekommunikations-Netzwerk und mit dem Datenkommunikations-Netzwerk über jeweilige Überleiteinrichtungen her, die Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anfrage-Mitteilungen senden. Als Antwort auf diese Mitteilungen gewinnt die Dienste-Logik-Steuerung das passende Kommunikationssitzungs-Dispositions-Programm zurück. Wenn das Programm Anweisungen gibt, eine Internet-Domänen-Verbindung aufzubauen, so sendet die Dienste-Logik-Steuerung an einen Gatekeeper-Funktionselement eine Internet-Adressen-Anforderung. Die Dienste-Logik-Steuerung erzeugt dann einen Befehl an die Einheit, von der die Anfrage-Mitteilung ausging, entsprechend einer Antwort von dem Gatekeeper-Funktionselement. Wenn das Problem keine Internet-Verbindung erfordert, so erzeugt die Dienste-Logik-Steuerung einen Befehl an die Einheit, von der die Anfrage-Mitteilung ausging, entsprechend dem Programm selbst. Die Kommunikationssitzung wird dann entsprechend der Anweisung verarbeitet.

Obwohl die vorliegende Erfindung mit beträchtlichen Einzelheiten unter Bezugnahme auf bestimmte bevorzugte Auführungsformen hiervon beschrieben wurde, sind Abänderungen und Verfeinerungen möglich. Daher sollte der Schutzumfang der Erfindung lediglich durch die beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente beschränkt sein.


Anspruch[de]
Dienste-Logik-Steuerung (122) für die Verwaltung von Kommunikationssitzungen, die entweder von einem Telekommunikations-Netzwerk (100) oder dem Internet (102) ausgehen, wobei die Dienste-Logik-Steuerung folgendes einschließt:

– eine zentrale Verarbeitungseinheit (200);

– einen Speicher in Datenkommunikationsbeziehung mit der zentralen Verabeitungeinheit, wobei der Speicher eine Datenstruktur (204) enthält, die eine Vielzahl von Datensätzen einschließt, wobei jeder Datensatz ein Informationselement einschließt, das Kommunikationssitzungs-Routenführungs-Anweisungen anzeigt;

– ein Programmelement in dem Speicher, das von der zentralen Verarbeitungseinheit (200) ausführbar ist;

– einen ersten Verbindungspunkt, der den Austausch von Daten zwischen der Dienste-Logik-Steuerung (122) und dem Telekommunikations-Netzwerk (100) ermöglicht;

– einen zweiten Verbindungspunkt, der den Austausch von Daten mit dem Internet 8102) ermöglicht;

dadurch gekennzeichnet, dass die Dienste-Logik-Steuerung weiterhin Folgendes einschließt:

– einen dritten Verbindungspunkt, der den Austausch von Daten mit einem Internet-Gatekeeper-Funktionselement (118) ermöglicht, wobei das Internet-Gatekeeper-Funktionselement (118) Internet-Lokalisierungsmitteilungen als Antwort auf Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilungen zurückliefert;

– wobei das Programmelement bei seiner Ausführung durch die zentrale Verarbeitungseinheit (200) so ausgebildet ist, dass es die folgenden Funktionen ausführt:

I. Verarbeiten einer Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anfrage-Mitteilung (4, 5), die über einen der ersten und zweiten Verbindungspunkte eingegeben wird, um einen bestimmten Datensatz in der Datenstruktur der Kommunikationssitzungs-Dispositons-Anfrage-Mitteilung zuzuordnen;

I. Wenn die Kommunikationssitzungs-Routenführungs-Anweisungen eines bestimmten Datensatzes Anweisungen dafür geben, eine Internet-Verbindung herzustellen, Erzeugen und Ausgeben einer Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilung (9) über den dritten Verbindungspunkt zum Suchen einer IP-Adresse eines Teilnehmers, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist;

II. Verarbeiten einer Internet-Lokalisierungs-Mitteilung (10), die an dem dritten Verbindungspunkt als Antwort auf die Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilung empfangen wurde und eine IP-Adresse eines Teilnehmers enthält, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist, um über einen der ersten und zweiten Verbindungspunkte eine Kommunikationssitzungs-Anweisungs-Mitteilung (11) zu erzeugen und auszugeben, die die IP-Adresse eines Teilnehmers einschließt, mit dem einen Kommunikationssitzung aufzubauen ist.
Dienste-Logik-Steuerung nach Anspruch 1, bei der sich jeder Datensatz der Datenstruktur auf einen bestimmten Teilnehmer bezieht. Dienste-Logik-Steuerung nach Anspruch 1 oder 2, bei der das Informationselement eines Datensatzes eine Identifikationsmarke einschließt, die spezifisch für den speziellen dem Datensatz zugeordneten Teilnehmer ist. Dienste-Logik-Steuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der das Informationselement eines Datensatzes weiterhin ein Teilnehmer-Verzeichnis einschließt, wobei das Teilnehmer-Verzeichnis einen Eintrag für jeden Teilnehmer enthält, mit dem eine Kommunikationssitzung von dem Teilnehmer aufgebaut werden kann. Dienste-Logik-Steuerung nach Anspruch 4, bei der der Eintrag für einen bestimmten Teilnehmer in dem Teilnehmer-Verzeichnis Datenelemente enthält, die für die Disposition einer Kommunikationssitzung spezifisch sind, die zwischen dem Teilnehmer und dem bestimmten Teilnehmer aufzubauen ist. Dienste-Logik-Steuerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die einen fünften Verbindungspunkt umfasst, der das Senden von Daten an eine Zwischen-Netzwerk-Überleiteinrichtung (124) ermöglicht, die in der Lage ist, Daten zwischen dem Telekommunikations-Netzwerk und dem Internet zu lenken. Dienste-Logik-Steuerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die ersten und zweiten Verbindungspunkte mit einem Telekommunikations-Netzwerk (100) bzw. dem Internet (102) über jeweilige Überleiteinrichtungen verbunden sind. Dienste-Logik-Steuerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Telekommunikations-Netzwerk (100) das PSTN einschließt. Dienste-Logik-Steuerung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der das Telekommunikations-Netzwerk (100) ein Mobiltelefon-Netzwerk einschließt. System für die Verwaltung von Kommunikationssitzungen, die von einem Telekommunikations-Netzwerk (100) oder dem Internet (102) ausgehen, wobei das System folgendes umfasst:

– eine Dienste-Logik-Steuerung (122), die folgendes einschließt:

a) eine zentrale Verarbeitungseinheit (200);

b) einen Speicher in Datenkommunikationsbeziehung mit der zentralen Verarbeitungseinheit, wobei der Speicher eine Datenstruktur (204) enthält, die eine Vielzahl von Datensätzen einschließt, wobei jeder Datensatz ein Informationselement einschließt, das Kommunikationssitzungs-Routenführungs-Anweisungen anzeigt;

c) ein Programmelement in dem Speicher, das von der zentralen Verarbeitungseinheit ausführbar ist;

d) einen ersten Verbindungspunkt, der den Austausch von Daten zwischen der Dienste-Logik-Steuerung (122) und dem Telekommunikations-Netzwerk (100) ermöglicht;

e) einen zweiten Verbindungspunkt, der den Austausch von Daten mit dem Internet (102) ermöglicht;

dadurch gekennzeichnet, dass das System weiterhin Folgendes umfasst:

– ein Gatekeeper-Funktionselement (118) in einer Datenkommunikations-Beziehung mit der Dienste-Logik-Steuerung (122),

– wobei das Programmelement bei seiner Ausführung durch die zentrale Verarbeitungseinheit (200) so ausgebildet ist, dass es die folgenden Funktionen ausführt:

i) Verarbeiten einer Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anfrage-Mitteilung (4, 5), die über einen der ersten und zweiten Verbindungspunkte eingegeben wird, um einen bestimmten Datensatz in der Datensturktur der Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anfrage-Mitteilung zuzuordnen;

ii) wenn die Kommunikationssitzungs-Routenführungs-Anweisungen des bestimmten Datensatzes die Anweisung geben, eine Internet-Verbindung aufzubauen, Erzeugen und Weiterleiten einer Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilung (9) an das Gatekeeper-Funktionselement (118) zum Suchen einer IP-Adresse eines Teilnehmers, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist;

– wobei das Gatekeeper-Funktionselement (118) auf die Internet-Adressen-Anforderungs-Mitteilung (9) anspricht, um die IP-Adresse des Teilnehmers zu gewinnen, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist, und um eine Internet-Lokalisierungs-Mitteilung (10) an die Dienste-Logik-Steuerung (122) zu erzeugen und weiterzuleiten, die die IP-Adresse des Teilnehmers enthält, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist,

wobei das Programmelement bei seiner Ausführung durch die zentrale Verarbeitungseinheit weiterhin so ausgebildet ist, dass es Funktionen ausführt, die Folgendes einschließen:

– Verarbeiten der Internet-Lokalisierungs-Mitteilung, die an dem dritten Verbindungspunkt empfangen wurde, um durch einen der ersten und zweiten Verbindungspunkte eine Kommunikationssitzungs-Dispositions-Anweisungs-Mitteilung (11) zu erzeugen und auszugeben, die die IP-Adresse eines Teilnehmers einschließt, mit dem eine Kommunikationssitzung aufzubauen ist.
System nach Anspruch 10, das eine Zwischen-Netzwerk-Überleiteinrichtung (124) zum Lenken von Daten zwischen der Telekommunikations-Netzwerk-Domäne (100) und dem Internet (102) umfasst, wobei die Zwischen-Netzwerk-Überleiteinrichtung auf von der Dienste-Logik-Steuerung empfangene Daten anspricht, um eine Verbindung zwischen dem Telekommunikations-Netzwerk und dem Internet zu brücken. Verfahren zur Verwaltung einer Kommunikationssitzung, die entweder von einem Telekommunikations-Netzwerk (100) oder dem Internet (102) ausgeht, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

– Feststellen des Ursprungs einer Kommunikationssitzung in einem von dem Telekommunikations-Netzwerk (100) und dem Internet (102;

– Anhalten der Verarbeitung der Kommunikationssitzung;

– Zugreifen auf eine Datenstruktur (204) an einer Dienste-Logik-Steuerung (122), wobei die Datenstruktur eine Vielzahl von Datensätzen enthält, wobei jeder Datensatz ein Informationselement einschließt, das Kommunikationssitzungs-Routenführungs-Anweisungen anzeigt;

– Zuordnen eines Datensatzes in der Datenstruktur zu der Kommunikationssitzung, wobei der Datensatz einen Eintrag einschließt, der bestimmte Routenführungs-Anweisungen anzeigt, die auf die Kommunikationssitzung anwendbar sind, wobei der Eintrag ein Datenelement einschließt, das eine Pseudo-Adresse in dem Internet anzeigt, wobei die Pseudo-Adresse einen Teilnehmer identifiziert, mit dem die Kommunikationssitzung aufzubauen ist;

dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren weiterhin die folgenden Schritte umfasst:

– wenn der auf die Kommunikationssitzung anwendbare Eintrag Anweisungen zum Aufbau einer Internet-Domänen-Verbindung gibt, Abfragen einer IP-Adresse des Teilnehmers, mit dem die Kommunikationssitzung aufzubauen ist, unter Verwendung der Pseudo-Adresse an einem Gatekeeper-Funktionselement (118), und Empfangen der IP-Adresse des Teilnehmers, die dieser Pseudo-Adresse entspricht, von dem Gatekeeper-Funktionselement; und

– Verwenden der IP-Adresse zum Lenken der Kommunikationssitzung.
Verfahren zur Verwaltung einer Kommunikationssitzung nach Anspruch 12, das den Schritt des Aufbaus einer Kommunikation zwischen der Dienste-Logik-Steuerung (122) und einer bestimmten Einheit zum Senden von Daten von der Dienste-Logik-Steuerung (122) an die bestimmte Einheit umfasst, um es der bestimmten Einheit zu ermöglichen, eine Brückenverbindung zwischen dem Telekommunikations-Netzwerk und dem Internet auszubilden. Verfahren zur Verwaltung einer Kommunikationssitzung nach Anspruch 13, beim dem die bestimmte Einheit eine Zwischen-Netzwerk-Überleiteinrichtung (124) ist. Verfahren zur Verwaltung einer Kommunikationssitzung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, bei dem das Telekommunikations-Netzwerk (100) das PSTN einschließt. Verfahren zur Verwaltung einer Kommunikationssitzung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, bei dem das Telekommunikations-Netzwerk ein Mobiltelefon-Netzwerk (100) einschließt. Verfahren zur Verwaltung einer Kommunikationssitzung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, das weiterhin den Schritt umfasst, dass das Gatekeeper-Funktionselement (118) einen Server (210, 212) abfragt, der eine Abbildung der Pseudo-Adresse auf die IP-Adresse speichert. Verfahren zur Verwaltung einer Kommunikationssitzung nach Anspruch 17, bei dem das Gatekeeper-Funktionselement (118) eine Vielzahl von Servern (210, 212) abfragt, die eine Abbildung der Pseudo-Adresse auf die IP-Adresse speichern können.






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