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Dokumentenidentifikation EP1700713 22.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001700713
Titel Verfahren zur Herstellung von Beschichtungen mit strukturierter Oberfläche, verwendet insbesondere für Stifte, und Gegenstand mit strukturierter Oberfläche
Anmelder Faber-Castell AG, 90547 Stein, DE
Erfinder Beck, Udo, 90461 Nürnberg, DE;
Oetter, Walter, 90546 Stein, DE;
Lugert, Gerhard Dr., 90431 Nürnberg, DE
DE-Aktenzeichen 502005001677
Vertragsstaaten AT, CZ, DE, FR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 09.03.2005
EP-Aktenzeichen 050051010
EP-Offenlegungsdatum 13.09.2006
EP date of grant 10.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2007
IPC-Hauptklasse B43K 19/14(2006.01)A, F, I, 20060816, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B43K 19/16(2006.01)A, L, I, 20060816, B, H, EP   B05D 5/06(2006.01)A, L, I, 20060816, B, H, EP   B05D 5/00(2006.01)A, L, I, 20060816, B, H, EP   B44C 3/04(2006.01)A, L, I, 20060816, B, H, EP   B44C 1/00(2006.01)A, L, I, 20060816, B, H, EP   B44C 1/20(2006.01)A, L, I, 20060816, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Oberflächenbeschichtungen von Stiften und einen Stift mit einer Oberflächenbeschichtung. Oberflächen von Gebrauchsgegenständen werden vielfach mit einer Beschichtung, beispielsweise durch Sprühen oder Tauchen mit einem Lacküberzug versehen. Für eine optisch ansprechende Oberfläche eines Gegenstands sind meist weitere Maßnahmen zur Oberflächengestaltung erforderlich. Auch kommt es häufig vor, dass eine Beschichtung besondere haptische Eigenschaften, beispielsweise eine erhöhte Griffigkeit aufweisen soll. Das Aufbringen einer zusammenhängenden, die Griffigkeit erhöhenden Beschichtung bereitet in der Regel keine besonderen Schwierigkeiten. Anders ist dies, wenn die Griffigkeit der Oberfläche durch aus dieser vorstehende Flächenbereiche der Beschichtung, beispielsweise erhabene Strukturen aus rutschfesten Massen in Form von Noppen, Rippen oder dergleichen erreicht werden soll. Bei einem aus DE 203 14 274 U1 bekannten Stift sind eine Vielzahl von Noppen in Form einer zunächst fließfähigen, später sich verfestigenden Masse auf die Stiftoberfläche aufgebracht. In EP 0376322 ist ein Verfahren beschrieben, bei dem dreidimensionale Bilder hergestellt werden, indem auf eine expandierbare Partikel enthaltende Grundschicht ein Bild mit einer Farbe erzeugt wird, die Licht unter Erwärmung absorbiert. Unterhalb der Farbe befindliche Partikel gehen durch die Erwärmung in einen expandierten Zustand über. Aus GB 1 442 823 ist es bekannt, auf eine Oberfläche eine zunächst fließfähige und später zu erhabenen Strukturen aushärtende Masse zu applizieren. Bei dem bekannten Verfahren enthält die aufgebrachte Masse Partikel, welche bei Erwärmung in einen expandierten Zustand übergehen und dadurch das Volumen der aufgebrachten Strukturen vergrößern. Aufgrund der Fließfähigkeit im Zeitpunkt der Applikation ist eine exakt reproduzierbare Form nur schwierig zu erreichen, was insbesondere dann zu nicht tolerierbaren Ergebnissen führt, wenn ein aus einer Vielzahl gleichförmiger Strukturen bestehendes Muster erzeugt werden soll. Durch das Verfließen der aufgebrachten Massen entstehen Strukturen oder Muster mit unscharfen oder ineinanderfließenden Rändern. Das exakte kontrollierte Aufbringen von fließfähigen Massen ist außerdem technisch relativ aufwendig, da Vorrichtungen mit exakt arbeitenden Dosiersystemen erforderlich sind.

Davon ausgehend ist es die Aufgabe der Erfindung, ein verfahren vorzuschlagen, mit dem sich auf technisch einfache Weise auf Stiften qualitativ hochwertige, optisch und haptisch ansprechende Beschichtungen mit erhabenen Bereichen herstellen lassen. Aufgabe ist es weiterhin, einen Stift mit einer qualitativ hochwertigen, optisch und haptisch ansprechenden Oberflächenbeschichtung zu schaffen.

Diese Aufgaben werden nach Anspruch 1 bzw. nach Anspruch 11 gelöst. Bei dem Verfahren nach Anspruch 1 wird zumindest auf einem Teil der Oberfläche eine Beschichtungsmasse aufgebracht, in der expandierbare Partikel enthalten sind, und in einem Teilflächenbereich der Beschichtung die Partikel zur Expansion gebracht werden, wodurch der Teilflächenbereich als erhabene Struktur aus der Beschichtung hervorsteht. Durch diese Verfahrensweise ergeben sich eine Vielzahl von gestalterischen Möglichkeiten, indem auf technisch einfache Weise auf einer Oberfläche eines Gegenstandes, insbesondere eines Blei-, Farb-, und Kosmetikstiftes Flächenbereiche mit unterschiedlicher Dicke und dadurch beispielsweise erhabene Strukturen zur Erhöhung der Griffigkeit erzeugt werden können. Dies erfolgt durch eine selektive Expansion der in der aufgebrachten Beschichtung enthaltenen vorzugsweise thermisch expandierbaren Partikel. Der Anteil der erhabenen Flächenbereiche kann z.B. größer sein als die übrigen Bereiche der Beschichtung, so dass die Designelemente wie Muster oder Schriftzüge vertieft sind.

Als expandierbare Partikel werden bei einer besonders bevorzugten Verfahrensweise Mikrohohlkugeln, insbesondere solche verwendet, die im nicht expandierten Zustand eine mittleren Partikelgröße von 2 µm bis 45 µm haben. Mikrohohlkugeln bestehen aus einem thermisch erweichbaren Polymermantel, der eine leicht verdampfbare Flüssigkeit umschließt. Bei Erwärmung erweicht das Polymermaterial und die Mikrohohlkugel wird durch die im Inneren verdampfende Flüssigkeit um ein Vielfaches ihrer ursprünglichen Größe aufgebläht. Die expandierenden Mikrohohlkugeln führen so zu einer Volumenvergrößerung der Beschichtung, wodurch erhabene Strukturen bzw. Flächenbereiche entstehen, die eine erhöhte Oberflächenrauhigkeit und Griffigkeit aufweisen.

Darüber hinaus ist aber auch die Verwendung von anorganischen Partikeln wie Blähglimmer oder insbesondere Blähgraphit oder von Partikeln aus expandierbaren Kunststoffen denkbar.

Die Expansion der Partikel erfolgt vorzugsweise in Kontakttechnik. Dabei wird ein mindestens auf die erforderliche Expansionstemperatur erhitzter Körper mit einer der Umrissform und Fläche des erhabenen Flächenbereichs der Beschichtung entsprechenden Kontaktfläche mit der Beschichtung in Berührung gebracht. Im Gegensatz zu den eingangs erwähnten herkömmlichen Methoden lassen sich Muster mit scharf umgrenzten und vor allen Dingen exakt gleichförmigen erhabenen Strukturen erzeugen. Zur Erwärmung eines dem späteren erhabenen Flächenbereichs entsprechenden Areals werden bei einer bevorzugten Verfahrensvariante etwa in einem Hubstempel integrierte erhitzte Körper zur Oberfläche des Gegenstandes hin und nach der Expansion der Partikel von dieser wieder weg bewegt.

Die Expansion der Partikel kann auch kontaktlos erfolgen, indem beispielsweise ein einem erhabenen Flächenbereich entsprechender Bereich der Beschichtung mit einem energiereichen Lichtstrahl, etwa einem Laserstrahl beaufschlagt wird. Die Querschnittsfläche eines solchen Lichtstrahls lässt sich ebenfalls exakt festlegen, insbesondere wenn Laserlicht verwendet wird.

Die Applikation der Beschichtung ist in jedem Fall problemlos beispielsweise durch Tauchen, Sprühen, Streichen, mit dem Durchstoßverfahren oder auch durch Siebdruck möglich. Letzteres Verfahren eignet sich beispielsweise dann, wenn nur Teilbereiche der Oberfläche mit einer expandierende Partikel enthaltenden Beschichtung versehen werden sollen. Bei einem Durchstoßverfahren werden beispielsweise holzummantelte Stifte über eine Eingangsöffnung in einen flüssige Beschichtungsmasse enthaltenden Behälter eingeschoben, wobei die Stifte den Behälter über eine Ausgangsöffnung wieder verlassen, an welcher überflüssige Beschichtungsmasse abgestreift wird. Nach Trocknung oder bereits im nicht ausgehärteten Zustand der Beschichtung werden die Partikel eines bestimmten Teilflächenbereiches auf die jeweils geeigneten Art und Weise, insbesondere durch Wärmeeinwirkung in ihren expandierten Zustand überführt.

Die expandierenden Partikel können zum Teil die Oberfläche der Beschichtung durchbrechen, wodurch Risse und Grate entstehen, die einerseits eine optischen und andererseits einen haptischen Effekt ergeben. Es ist denkbar, dass für eine griffige Beschichtung ein Material verwendet wird, das selbst rutschfest bzw. griffig ist. Die expandierten Partikel dienen dann in erster Linie dazu, erhabene Teilflächenbereiche bzw. Strukturen zu bilden und etwa infolge der genannten Riss- und Gratbildung die Griffigkeit weiter zu erhöhen. Denkbar ist aber auch, dass die Partikel vorzugsweise kontaktlos expandiert werden, wenn die Beschichtungsmasse noch nicht vollständig erhärtet ist, beispielsweise noch zähflüssig ist. Als Ergebnis könnten erhabene Flächenbereiche erhalten werden, in denen die expandierten Partikel die Oberfläche der Beschichtung nicht durchbrechen, sondern mit Beschichtungsmasse überzogen sind.

In Fällen von Stiften oder sonstigen Gegenständen mit rundem oder ovalem Querschnitt, etwa von Werkzeugstielen wie Pinsel- oder Hammerstielen kann die oben erwähnte Kontakttechnik so abgewandelt werden, dass der zu behandelnde Gegenstand auf einer Fläche eines Körpers abgerollt wird, auf der mindestens die Expansionstemperatur der Partikel aufweisende Kontaktflächen angeordnet sind. Mit dieser Rolltechnik können auf technisch sehr einfache Weise erhabene Strukturen in komplexen Mustern erzeugt werden.

Ein die eingangs erwähnte Aufgabe lösender Stift weist eine Beschichtung mit expandierbaren Partikeln auf, wobei in einem Teilflächenbereich der Beschichtung die Partikel expandiert sind, wodurch dieser als erhabene Struktur aus der Beschichtung hervorsteht. Wie bereits weiter oben geschildert, ist neben der vorteilhaften einfachen Herstellung insbesondere der gestalterische Freiheitsgrad für Oberflächengestaltungen hervorzuheben. Beispielsweise kann der jeweilige Anteil der erhabenen bzw. nicht erhabenen Teilflächenbereiche variieren. Erhabene Beschichtungsbereiche können etwa den weitaus größeren Teil einer beschichteten Fläche bilden, d.h. die geschmacklich prägenden Elemente der beschichteten Oberfläche werden, wie weiter oben schon erwähnt, durch Vertiefungen z.B. in Form eines Schriftzuges gebildet. Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit besteht darin, dass die Beschichtungsmasse und die beigemengten Partikel unterschiedliche Färbungen aufweisen. Dadurch lassen sich erhabene und nicht erhabene bzw. vertiefte Teilflächenbereiche mit deutlich unterschiedlichem farblichen Erscheinungsbild erzeugen.

Besonders vorteilhaft lassen sich die gestalterischen Effekte bei Massenprodukten wie Blei-, Farb- und Kosmetikstiften anwenden. Insbesondere gilt dies für holzummantelte Stifte. Bevorzugt sind Mikrohohlkugeln als expandierbare Partikel, wobei diese im Ausgangszustand eine mittlere Partikelgröße von 5-20 µm aufweisen und im expandierten Zustand mindestens um das Doppelte vergrößert sind.

Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1
eine schematische Querschnittsdarstellung durch einen Oberflächenbereich eines Gegenstands, beispielsweise eines Stifts, welche die thermische Behandlung einer expandierbaren, Partikel enthaltenden Beschichtung in Kontakttechnik verdeutlicht,
Fig. 2
den Oberflächenbereich von Fig. 1 nach der thermischen Behandlung,
Fig. 3
eine Draufsicht auf einen Stift, dessen Oberfläche nur teilweise mit einer expandierbare Partikel enthaltenden Beschichtung versehen ist,
Fig. 4
eine schematische Querschnittsdarstellung, welche eine Verfahrensvariante der Kontakttechnik nach Fig. 1 zeigt,

Ein Gegenstand, im Folgenden wird auf einen holzummantelten Stift 1 bezug genommen, dessen Oberfläche mit erhabenen Strukturen bzw. Flächenbereichen 2,2a versehen werden soll, wird zunächst entweder auf seiner gesamten Oberfläche 3 oder einer Teilfläche 3a (Fig. 3), eine expandierbare Partikel, beispielsweise Mikrohohlkugeln enthaltende Beschichtung 4 aufgebracht. Dabei können z.B. Mikrohohlkugeln mit einem Mantel aus Mischpolymer (CAS-Nr. 25214) verwendet werden, die von der Akzo Nobel Chemicals GmbH, D-46446 Emmerich erhältlich sind. Als Ausgangsmasse für die Beschichtung kann etwa eine Zubereitung gemäß den weiter unten aufgeführten Beispielen verwendet werden. Im Falle eines Stiftes 1, der insgesamt mit einer Beschichtung 4 versehen werden soll, wird zweckmäßigerweise das weiter oben schon kurz geschilderte Durchstoßverfahren verwendet. Sollen dagegen nur Teilflächen 3a mit einer expandierbare Partikel enthaltenden Beschichtung 4 versehen werden, wie etwa bei dem in Fig. 3 gezeigten Stift 1a, so kann dies z.B. im Siebdruckverfahren erfolgen. Nachdem die Beschichtung 4 erhärtet ist, wird eine selektive Expansion vorgenommen. Dazu wird ein Areal 5 der Oberfläche 3 bzw. der Beschichtung 4 auf eine Temperatur erwärmt, die oberhalb der Expansionstemperatur der jeweils verwendeten Partikel liegt. Die Größe des Areals 5 entspricht dabei einem späteren erhabenen Flächenbereich 2,2a. Wird, wie in Fig. 1 gezeigt, für die Expansion der Partikel die Kontakttechnik angewendet, wird ein auf mindestens die jeweilige Expansionstemperatur erhitzter Körper 6 mit einer einem erhabenen Flächenbereich 2,2a entsprechenden Kontaktfläche 7 mit der Beschichtung 4 in Kontakt gebracht. Wenn eine Vielzahl von erhabenen Strukturen 2,2a erzeugt werden soll, sind eine entsprechende Anzahl von Körpern 6 erforderlich. Diese können allesamt an einen gemeinsamen Träger 8, beispielsweise in einer oder mehreren Reihen angeordnet sein. Die Kontaktfläche 7 ist im wesentlichen der Kontur der zu behandelnden Oberfläche angepasst, beispielsweise bei einem Stift ebenso wie dessen Oberfläche zylinderförmig gekrümmt. Die Querschnittsform eines erhabenen Flächenbereiches 2,2a lässt sich in gewissem Ausmaß durch die Form der Kontaktfläche 7 beeinflussen. Wie in Fig. 2 verdeutlicht ist, kann die Oberseite eines Flächenbereiches 2 etwa entsprechend der Oberfläche des Stiftes 1 ausgeformt sein, d.h. sie verläuft etwa koaxial zur Stiftoberfläche 3. Denkbar ist jedoch auch eine z.B. ballige Ausformung eines erhabenen Flächenbereiches 2a. Eine solche Ausgestaltung wird etwa durch eine komplementär, also konkav ausgeformte Kontaktfläche 7a unterstützt.

Bei dem Stift 1a von Fig. 3 sind auf dessen Oberfläche 3 Teilflächen 3a mit Hilfe eines Siebdruckverfahrens oder auch auf andere Weise aufgebracht. Innerhalb der Teilflächen 3a sind erhabene Strukturen bzw. Flächenbereiche 2b vorhanden, die beispielsweise mit der oben beschriebenen Kontakttechnik erzeugt wurden.

In Fig. 4 ist eine Verfahrensvariante schematisch dargestellt, bei der ein zylindrischer Gegenstand, etwa ein Stift 1b auf der Oberfläche eines beispielsweise plattenförmigen Werkzeugs 10 in Richtung des Pfeiles 11 gerollt wird, um in bestimmten Oberflächenbereichen eine Partikelexpansion auszulösen. Zu diesem Zweck sind in dem Werkzeug erhitzten Körpern entsprechende Heizelemente 12 vorhanden, die eine mit der Oberfläche des Werkzeugs fluchtende Kontaktfläche 7a aufweisen. Die Heizelemente 12 sind in einem dem späteren Muster der erzeugten erhabenen Strukturen entsprechenden Raster angeordnet. Ihre Kontaktfläche 7a entspricht der Größe der zu erzeugenden erhabenen Flächenbereiche 2c. Die jeweils erforderliche Relativgeschwindigkeit zwischen dem Stift 1b und dem Werkzeug 10 hängt von der gewünschten Kontaktdauer zwischen der Beschichtung 4 und einem Heizelement 12 ab. Die thermische Behandlung in der Beschichtung 4 kann auch so erfolgen, dass der Stift ortsfest und drehbar um seine Mittellängsachse gehalten ist, wobei das Werkzeug 10 beispielsweise in Richtung des Pfeiles 11 bewegt wird.

Als Beschichtung kommen exemplarisch folgende Rezepturen in Betracht (Prozentangaben sind Gewichtsprozent):

Beispiel 1: Für das Durchstoßverfahren geeigneter Lack auf Wasserbasis

Bindemittel: wässrige Polyurethan-Dispersion (Alberdingk APU 1061) 1) 83 % Polyurethan-Verdicker (Rheolate 255) 2) 1 % Polyurethan-Verdicker (Rheolate 244) 2) 2,3 % Dispergier-Additiv (Disperbyk-192) 3) 1 % expandierbare Mikrohohlkugeln (Expancel 551 DU40) 4) 9 % Netzmittel (Tego Wet 510) 5) 0,3 % mineralöl-basierter Entschäumer (Drewplus T 4202) 6) 0,4 % wässrige Pigmentpräparation (Levanyl Blau G-LF) (Expancel 820 SL 40) 7) 3 %

Beispiel 2: Farbloser Decklack auf Wasserbasis

Bindemittel: wässrige Polyurethan-Dispersion (Alberdingk U 210) 1) 80 % expandierbare Mikrohohlkugeln (Expancel 820 SL 40) 4) 18 % Polyurethan-Verdicker (Rheolate 244) 2) 1,5 % Verdicker (DSX 3290) 8) 0,2 % mineralöl-basierter Entschäumer (Drewplus T 4202) 6) 0,3 %

Beispiel 3: Farbiger UV-härtbarer Lack

UV-Bindemittel: (Genomer 1343) 9) 13 % Polymerisationsinhibitor (Genorad 16) 9) 0,3 % UV-Bindemittel (Genomer 5275) 9) 11 % Verdicker (Aerosil 380) 10) 0,3 % UV-Bindemittel, (Speciality Resin 01-554) 9) 16 % UV-Photoinitiator (Irgacure 819) 11) 1 % UV-Photoinitiator, (Darocur 1173) 11) 2 % UV-Pigmentpräparation, (Microlith Black C-K) 11) 0,5 % Entschäumer (Byk 020) 3) 0,2 % Softfeeling-Additiv (Daiplacoat RHC-731 Clear) 12) 11 % Mattierungsmittel (Syloid Rad 2105) 13) 3 % UV-Bindemittel, (Genomer 6050/TM) 9) 29 % expandierbare Mikrohohlkugeln (Expancel 551 DU 40) 4) 12,7 %

Beispiel 4: Farbloser lösemittelhaltiger Decklack

Bindemittel (Nitrocellulose H 22) 14) 19 % Weichmacher auf der Basis von Tributylcitrat (Citrofol A 1) 4) 5 % Harz-Bindemittel, (Kunstkarz SK) 15) 6 % Lösungsmittel (Aceton) 16) 60 % expandierbare Hohlkugeln (Expancel 091 DU 120) 4) 10 %

Beispiel 5: Für den Siebdruck geeigneter Farblack auf Wasserbasis

Bindemittel: wässrige Polyurethan-Dispersion (Liopur 97-282) 17) 50,6 % Polyurethan-Verdicker (Rheolate 244) 2) 3 % wässrige Pigmentpräparation (Levanyl Blau G-LF) 7) 0,7 % wässrige Pigmentpräparation (Levanox Weiß RNZ-SF) 7) 5 % Lösungsmittel (1,2 Propandiol) 18) 10 % Entschäumer (EFKA 2526) 19) 0,7 % expandierbare Mikrohohlkugeln (Expancel 091 DU 140) 4) 30 %

Hersteller:

  1. 1) Alberdingk Boley GmbH, D-47829 Krefeld
  2. 2) Elementis, Ambachtsweg 8, 4906 CH Oosterhout, Holland
  3. 3) Byk Chemie GmbH, D-46462 Wesel
  4. 4) Akzo Nobel Chemicals GmbH, D-46446 Emmerich
  5. 5) Tego Chemie Service GmbH, D-45127 Essen
  6. 6) Drew Ameroid Deutschland GmbH, D-63073 Offenbach
  7. 7) Bayer AG, D-51368 Leverkusen
  8. 8) Cognis Deutschland GmbH, D-40551 Düsseldorf
  9. 9) Rahn AG, CH-8050 Zürich
  10. 10) Degussa AG, D-60287 Frankfurt a. M.
  11. 11) Ciba, CH-4002 Basel
  12. 12) Gustav Grolman GmbH & Co. KG, D-41468 Neuss
  13. 13) Grace Davison Europe, D-67547 Worms
  14. 14) Hagedorn AG, D-49078 Osnabrück
  15. 15) Degussa Hüls / Creanova Spezialchemie GmbH, D 53859 Niederkassel
  16. 16) Biesterfeld Spezialchemie GmbH, D-20095 Hamburg
  17. 17) Synthopol Chemie, D-21605 Buxtehude
  18. 18) Merck KGaA, D-64293 Darmstadt
  19. 19) EFKA Additives B.V., 8440 AN Heerenveen, Netherlands

Bezugszeichenliste

1
Stift
2
erhabener Flächenbereich
3
Oberfläche
3a
Teilfläche
4
Beschichtung
5
Areal
6
Körper
7
Kontaktfläche
8
Träger
9
Oberseite
10
Werkzeug
11
Pfeil
12
Heizelement


Anspruch[de]
Verfahren zur Oberflächenbeschichtung von Stiften, bei dem - zumindest auf einen Teil der Oberfläche (3) eine Beschichtung (4) aufgebracht wird, in der thermisch expandierbare Partikel enthalten sind, und - in einem Teilflächenbereich (2,2a,2b,2c) der Beschichtung (4) die Partikel zur Expansion gebracht werden, wodurch der Teilflächenbereich (2,2a,2b,2c) als erhabene Struktur aus der Beschichtung hervorsteht,. Verfahren nach Anspruch 1,

gekennzeichnet durch

die Verwendung von thermisch expandierbaren Partikeln.
Verfahren nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass als thermische expandierbare Mikrohohlkugeln verwendet werden.
Verfahren nach Anspruch 3,

gekennzeichnet durch

die Verwendung von Mikrohohlkugeln mit einer mittleren Größe von 2 µm bis 45 µm im nicht expandierten Zustand.
Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Erwärmung eines einem späteren erhabenen Teilflächenbereich (2,2a) entsprechenden Areals (5) durch Kontaktierung mit der Kontaktfläche (7) eines mindestens auf die Expansionstemperatur der Partikel erhitzten Körpers (6) erfolgt.
Verfahren nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Körper (6) zur Erwärmung des Areals (5) zur Oberfläche (3) hin und nach der Expansion der Partikel von dieser weg bewegt wird.
Verfahren nach Anspruch 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass es für im Querschnitt dreieckige oder hexagonale Stifte verwendet wird.
Verfahren nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Stift mit rundem oder ovalem Querschnitt auf der Fläche eines Werkzeugs (10) abgerollt wird, auf der mindestens die Expansionstemperatur der Partikel aufweisende Kontaktflächen (7a) angeordnet sind.
Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass damit auf der Oberfläche (3) eines holzgefassten Stiftes (1) erhabene Teilflächenbereiche (2, 2a) erzeugt werden.
Stift, dessen Oberfläche zumindest teilweise mit einer Beschichtung (4) versehen ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Beschichtung (4) expandierbare Partikel enthält und dass in einem erhabenen Teilflächenbereich (2, 2a) der Beschichtung die Partikel expandiert sind, wodurch der Teilflächenbereich (2,2a,2b,2c) als erhabene Struktur aus der Beschichtung hervorsteht.
Stift nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Stift (1) ein holzummantelter Stift ist.
Stift nach Anspruch 10 oder 11,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Beschichtung (4) Mikrohohlkugeln als expandierbare bzw. expandierte Partikel enthält.
Stift nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Mikrohohlkugeln im Ausgangszustand eine mittlere H 2 Partikelgröße von 2-45 µm aufweisen und im expandierten Zustand mindestens um das Doppelte vergrößert sind.
Stift nach einem der Ansprüche 10 bis 13,

dadurch gekennzeichnet,

dass der Anteil an Teilflächenbereichen (2,2a, 2b,2c ) mit expandierten Partikeln größer ist der Anteil an Flächenbereichen mit nicht expandierten Partikeln.
Anspruch[en]
Method for the surface coating of pins, in which - a coating (4) in which thermally expandable particles are contained is applied onto at least one part of the surface (3), and - in a part surface area (2, 2a, 2b, 2c) of the coating (4), the particles are brought to expansion, as a result of which the part surface area (2, 2a, 2b, 2c) projects as a raised structure from the coating. Method according to Claim 1, characterised by the use of thermally expandable particles. Method according to Claim 2, characterised in that thermally expandable micro hollow spheres are used. Method according to Claim 3, characterised by the use of micro hollow spheres with a mean size from 2 µm to 45 µm in the non-expanded state. Method according to any one of Claims 2 to 4, characterised in that the heating of an area (5) corresponding to a later raised part surface area (2, 2a) is effected by contact with the contact surface (7) of a body (6) heated at least to the expansion temperature of the particles. Method according to Claim 5, characterised in that for the heating of the area (5), the body (6) is brought towards the surface (3) and moved away from it after the expansion of the particles. Method according to Claim 6, characterised in that it is used for pins which are triangular or hexagonal in cross-section. Method according to Claim 5, characterised in that a pin with round or oval cross-section is rolled on the surface of a tool (10), arranged on which are contact surfaces (7a) having at least the expansion temperature of the particles. Method according to one or more of the preceding claims, characterised in that raised part surface areas (2, 2a) are thereby produced on the surface (3) of a pin (1) made of wood. Pin, the surface of which is provided at least in part with a coating (4), characterised in that the coating (4) contains expandable particles and in that the particles are expanded in a raised part surface area (2, 2a) of the coating, as a result of which the part surface area (2, 2a, 2b, 2c) projects as a raised structure from the coating. Pin according to Claim 10, characterised in that the pin (1) is a pin encased in wood. Pin according to Claim 10 or 11, characterised in that the coating (4) contains micro hollow spheres as expandable or expanded particles. Pin according to Claim 12, characterised in that the micro hollow spheres have in the initial state a mean particle size of 2 to 45 µm and in the expanded state are enlarged to at least double the size. Pin according to any one of Claims 10 to 13, characterised in that the portion of the part surface areas (2, 2a, 2b, 2c) with expanded particles is larger than the portion of the surface areas with non-expanded particles.
Anspruch[fr]
Procédé pour revêtir en surface des crayons, dans lequel - on dépose au moins sur une partie de la surface (3) un revêtement (4) dans lequel des particules pouvant s'expanser thermiquement sont contenues, et - on fait s'expanser les particules dans une sous zone (2, 2a, 2b, 2c) de surface du revêtement (4) de sorte que la sous zone (2, 2a, 2b, 2c) de surface dépasse du revêtement sous la forme d'une structure en saillie. Procédé suivant la revendication 1,

caractérisé par

l'utilisation de particules pouvant s'expanser thermiquement.
Procédé suivant la revendication 2,

caractérisé en ce que

l'on utilise des microbilles creuses pouvant s'expanser thermiquement.
Procédé suivant la revendication 3,

caractérisé par

l'utilisation de microbilles creuses ayant une dimension moyenne de 2 µ à 45 µm à l'état non expansé.
Procédé suivant l'une des revendications 2 à 4,

caractérisé

en ce que on effectue le chauffage d'un domaine (5) correspondant à une sous zone (2, 2a) de surface en saillie ultérieurement par mise en contact avec la surface (7) de contact d'un corps (6) porté au moins à la température d'expansion des particules.
Procédé suivant la revendication 5,

caractérisé

en ce que l'on fait aller le corps (6) pour chauffer le domaine (5) vers la surface (3) et on en l'éloigne après l'expansion des particules.
Procédé suivant la revendication 6,

caractérisé

en ce qu'on l'utilise pour des crayons de section transversale triangulaire ou hexagonale.
Procédé suivant la revendication 5,

caractérisé

en ce que l'on fait rouler un crayon de section transversale circulaire ou ovale sur la surface d'un outil (10) sur lequel sont disposées des surfaces (7a) de contact ayant au moins la température d'expansion des particules.
Procédé suivant l'une ou plusieurs des revendications précédentes,

caractérisé

en ce que l'on produit ainsi à la surface d'un crayon (1) à enveloppe de bois.
Crayon dont la surface est munie au moins en partie d'un revêtement (4),

caractérisé

en ce que le revêtement (4) contient des particules pouvant s'expanser et en ce que, dans une sous zone (2, 2a) de surface en saillie du revêtement, les particules sont expansées de sorte que la sous zone (2, 2a, 2b, 2c) en surface dépasse du revêtement sous la forme d'une structure en saillie.
Crayon suivant la revendication 10,

caractérisé

en ce que le crayon (1) est un crayon à enveloppe en bois.
Crayon suivant la revendication 10 ou 11,

caractérisé

en ce que le revêtement (4) contient des microbilles creuses comme particules pouvant s'expanser ou expansées.
Crayon suivant la revendication 12,

caractérisé

en ce que les microbilles creuses ont à l'état initial une dimension moyenne de particule de 2 à 45 µm et à l'état expansé sont agrandies d'au moins du double.
Crayon suivant l'une des revendications 10 à 13,

caractérisé

en ce que la proportion de sous zones (2, 2a, 2b, 2c) en surface ayant des particules expansées est plus grande que la proportion de zones de surface ayant des particules qui ne sont pas expansées.






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