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Dokumentenidentifikation DE102006023914A1 29.11.2007
Titel Messgerät zur Vorschau-Darstellung von mehreren zeitlich veränderlichen elektrischen Signalen
Anmelder Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, 81671 München, DE
Erfinder Freidhof, Markus, Dr., 85614 Kirchseeon, DE
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Anmeldedatum 22.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006023914
Offenlegungstag 29.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.11.2007
IPC-Hauptklasse G01R 13/28(2006.01)A, F, I, 20060522, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G01R 27/28(2006.01)A, L, I, 20060522, B, H, DE   G01R 23/16(2006.01)A, L, I, 20060522, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Messgerät (1) zur Darstellung von mehreren zeitlich veränderlichen elektrischen Signalen (2) mit einer Frontplatte (4), die verschiedene Bedienelemente (5) umfasst, und mit einem Bildschirm (9), der mehrere Darstellungsbereiche (10, 11) umfasst. Der erste Darstellungsbereich (10) weist zumindest ein Fenster (12) auf, das einem bestimmten Messkanal (14) entspricht, wobei auf diesem ersten Darstellungsbereich (10) das zeitlich veränderliche elektrische Signal (2) sichtbar ist, das als vergrößerte Anzeige (24) auf den zweiten Darstellungsbereich (11) zuschaltbar ist. Anschließend ist für jedes auf dem zweiten Darstellungsbereich (11) vergrößert dargestellte Signal (2) ein Statusfeld (16) am entsprechenden ersten Darstellungsbereich (10) angezeigt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Messgerät zur Darstellung von mehreren zeitlich veränderlichen elektrischen Signalen.

Nachteilig bei bekannten Mehrkanal-Oszilloskopen ist, dass durch die Vielzahl von auf dem Bildschirm dargestellten Messsignalen, die Gesamtdarstellung für den Benutzer unübersichtlich bzw. wenig benutzerfreundlich erscheint.

Aus der europäischen Patentschrift EP 0 284 692 B1 ist ein Oszilloskop bekannt, das eine Kurvenauswahl aus einer Vielzahl von dargestellten Wellenformen mittels eines Berührungs-Bildschirms ermöglicht, wobei diese Wellenformen aus einem Wellenformspeicher abgerufen werden. Der Berührungs-Bildschirm umfasst mehrere Reihen von Lichtquellen und Lichtsensoren, die über den Rand des Berührungs-Bildschirms verteilt sind, um Eingangsdaten an das Oszilloskop zu liefern, die sich auf eine durch einen Finger einer Bedienungsperson berührte Bildschirmposition beziehen. Eine Auswahl aus mehreren Messsignalen mehrerer Messkanäle ist jedoch nicht möglich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Messgerät anzugeben, welches einen benutzerfreundlichen und übersichtlichen Bildschirmbereich aufweist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Anspruchs 1.

So umfasst das erfindungsgemäße Messgerät zur Darstellung von mehreren zeitlich veränderlichen elektrischen Signalen eine Frontplatte mit unterschiedlichen Bedienelementen, wie Steuerknöpfen, Drehschaltern und dergleichen. Auf der Frontplatte des Messgeräts, beispielsweise eines Oszilloskops, ist ein Bildschirmbereich mit einem Monitor vorgesehen, wobei auf diesem Monitor mehrere Darstellungsbereiche angeordnet sind. Der erste Darstellungsbereich weist ein oder mehrere Fenster auf, wobei jedes Fenster einem Messkanal entspricht. In den Fenstern des ersten Darstellungsbereiches werden die gemessenen zeitlich veränderlichen elektrischen Signale verkleinert angezeigt, die auf den zweiten Darstellungsbereich, der auch als Hauptbildschirm bezeichnet werden kann, in vergrößerter Darstellung zuschaltbar sind. Im Anschluss an die vergrößerte Darstellung auf dem Hauptbildschirm bzw. dem zweiten Darstellungsbereich wird im jeweiligen Fenster des ersten Darstellungsbereich ein Statusfeld angezeigt.

Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der hierauf rückbezogen Unteransprüche.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die Darstellung im gesamten Darstellungsbereich sehr übersichtlich und benutzerfreundlich ist, indem Signale, die für den Benutzer momentan nicht von Interesse sind, wahlweise in einem verkleinerten Darstellungsbereich angezeigt werden können. Ferner ist von Vorteil, dass in den kleineren Fenstern ein Statusfeld angezeigt wird, so dass sich der Benutzer darüber schnell über die aktuellen Messparameter bzw. Signalformattribute informieren kann.

Des Weiteren ist von Vorteil, dass die in beiden Darstellungsbereichen angezeigten zeitlich veränderlichen elektrischen Signale in Echtzeit dargestellt werden, so dass der Benutzer auch auf den Fenstern des ersten Darstellungsbereiches eine Vorschau bezüglich des darin angezeigten Signals hat und bei einer signifikanten Änderung dieses Signals das ihn interessierende Signal in vergrößerter Darstellung auf den zweiten Darstellungsbereich zuschalten kann.

Ferner kann das erfindungsgemäße Messgeräts einen Kontaktbildschirm aufweisen. Dadurch wird die Benutzerfreundlichkeit erhöht, da der Benutzer mittels Berühren des Kontaktbildschirms die verschiedenen Darstellungsbereiche aktiviert bzw. deaktiviert, indem eine Toggelfunktion für das jeweilige ausgewählte Signal bezüglich seiner Darstellung ausgelöst wird.

Alternativ können die Bedienelemente Druckknöpfe enthalten, die z. B. unterhalb des Bildschirmbereichs angeordnet sind. Diese Anordnung ist ebenfalls sehr benutzerfreundlich, da sich die Funktionalität des jeweiligen Druckknopfes auf das Fenster des ersten Darstellungsbereiches bezieht, welches unmittelbar oberhalb des Druckknopfes angezeigt wird. Dadurch ist es für den Benutzer leicht erkennbar für welches Signal er ein durch Betätigung des Druckknopfs eine vergrößerte Darstellung wählt.

Alternativ kann eine Mausfunktion mit einem auf dem Bildschirm verschiebbaren Mauszeiger als Bedienelement vorgesehen ist. Dadurch kann beispielsweise ein Signal, welches in dem zweiten Darstellungsbereich gerade angezeigt wird, leicht ausgewählt und markiert werden.

Darüber hinaus ist von Vorteil, dass der Kontaktbildschirm zusätzlich zu den Bedienelementen Druckknöpfe bzw. Mausfunktion vorgesehen ist, so dass die Signale, insbesondere die im zweiten Darstellungsbereich dargestellten Signale auch mit der Touchscreen Funktion ausgewählt und markiert werden können.

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Messgeräts anhand einer Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:

1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Messgeräts;

2 den Bildschirmbereich eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Messgeräts und

3 den Bildschirmbereich eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Messgeräts und eine herkömmliche Betätigungs-Maus.

Einander entsprechende Teile sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Messgeräts 1 zur Darstellung von mehreren zeitlich veränderlichen elektrischen Signalen 2. Das erfindungsgemäße Messgerät 1 in dieser Abbildung ist ein Oszilloskop 3, wobei das erfindungsgemäße Messgerät 1 jedoch z. B. auch ein Spektrumanalysator oder ein Netzwerkanalysator sein kann.

Das Messgerät 1 bzw. das Oszilloskop 3 weist an seiner dem Benutzer zugewandten Seite eine Frontplatte 4 auf. Auf dieser Frontplatte 4 sind verschiedene Bedienelemente 5 wie ein Ein/Ausschaltknopf 6, ein Umschalttastschalter, Steuerknöpfe 7 und Auswahl-Drehschalter 8 für mehrere Messbereiche angeordnet. Ferner umfasst die Frontplatte 4 einen Bildschirm 9 mit mehreren Darstellungsbereichen 10, 11. Dabei erstreckt sich ein erster Darstellungsbereich 10 auf mehrere kleinere Unterbereiche bzw. Fenster 12, wobei ein zweiter Darstellungsbereich 11 durch einen größeren Hauptbildschirm bzw. ein größeres Hauptfenster 13 festgelegt ist.

Dabei entspricht ein Fenster 12 des ersten Darstellungsbereiches 10 jeweils einem Messkanal 14, so dass es so viele Fenster 12 im ersten Darstellungsbereich 10 gibt, wie Messbuchsen 15 am erfindungsgemäßen Messgerät 1 entweder an der Frontplatte 4 oder an einer anderen Stelle des Messgeräts 1 bzw. des Oszilloskops 3 vorgesehen sind. Die Messbuchsen 15 sind in dem in 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Messgeräts 1 unterhalb des ersten Darstellungsbereiches 10 angeordnet, wobei die Zuordnung des Messkanals 14 bzw. der Messbuchse 15 zu einem Fenster 12 des ersten Darstellungsbereiches 10 für den Anwender leicht ersichtlich ist.

In den Fenstern 12 des ersten Darstellungsbereiches 10 ist jeweils das zeitlich veränderliche elektrische Signal als "Live-Bild" 2 in Art einer Vorschau (preview) sichtbar, so wie es gerade von einem angeschlossenen, hier aber nicht weiter dargestellten Tastkopf aufgenommen wird. Diese in den kleineren Fenstern 12 dargestellten Signale 2 sind auf den zweiten, größeren Darstellungsbereich 11 zuschaltbar, wobei im Anschluss an die vergrößerte Darstellung des Signals 2 in dem zweiten Darstellungsbereich 11 ein Statusfeld 16 in dem entsprechenden Fenster 12 des ersten Darstellungsbereiches 10 angezeigt wird. Das Statusfeld 16 zeigt beispielsweise Wellenformattribute wie die Position eines Markers, Volt pro Einheit, Ampere pro Einheit, Zeit/Einheit oder die Intensität des Signalverlaufs an. In beiden Darstellungsbereichen 10, 11 werden die zeitlich veränderlichen elektrischen Signale 2 in Echtzeit dargestellt.

Im in 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Messgeräts 1 ist der Bildschirm 9 ein Kontaktbildschirm bzw. ein Touchscreen, so dass ein Berühren des zweiten Darstellungsbereiches 11 in der unmittelbaren Umgebung des jeweiligen Signalverlaufs das betreffende Signal 2 im zweiten Darstellungsbereich 11 abschaltet und auf das entsprechende Fenster 12 des ersten Darstellungsbereichs 10 schaltet bzw. in dem entsprechenden kleineren Fenster 12 anzeigt, wobei das betreffende Statusfeld 16 abgeschaltet wird und das nunmehr verkleinerte Signal 2 im entsprechenden Fenster 12 des ersten Darstellungsbereiches 10 weiterhin in Echtzeit angezeigt wird. Die gleiche Funktion lässt sich auch durch Berühren des Statusfeldes 16 im ersten Darstellungsbereich 10 erreichen.

Verallgemeinernd lässt sich somit sagen, dass ein Berühren der verschiedenen Darstellungsbereiche 10, 11 auf dem Kontaktbildschirm jeweils eine Toggelfunktion auslöst, die entweder das Signal 2 in vergrößerter Darstellung 24 oder zurück in verkleinerter Darstellung zeigt, wobei die Toggelfunktion auf den ersten Darstellungsbereich 10 bzw. auf ein Fenster 12 des ersten Darstellungsbereichs 10angewendet zwischen einer Anzeige des Statusfeldes 16 und einer Echtzeit Anzeige des jeweiligen elektrischen Signals 2 wechselt. Wird die Toggelfunktion auf ein im zweiten Darstellungsbereich 11 angezeigtes Signal 2 angewendet, so wird die Echtzeit-Anzeige dieses vergrößerten elektrischen Signals 2 deaktiviert und das gewählte Signal 2 wieder im entsprechenden Fenster 12 des ersten Darstellungsbereich 10 verkleinert und in Echtzeit angezeigt.

2 zeigt lediglich den Bildschirmbereich eines zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Messgeräts 1, wobei unterhalb des ersten Darstellungsbereiches 10 zusätzliche Bedienungselemente in Form von Druckknöpfen 17 angeordnet sind und eine Funktion eines bestimmten Druckknopfes 17 sich auf das Fenster 12 des ersten Darstellungsbereiches 10 bezieht, welches unmittelbar oberhalb dieses Druckknopfes 17 angeordnet ist.

Ein Betätigen des gewählten Druckknopfes 17 löst eine Toggelfunktion aus, wobei die Toggelfunktion des gewählten Druckknopfes 17, der einem Fenster 12 des ersten Darstellungsbereiches 10 zugeordnet ist, zwischen einer Anzeige des Statusfeldes 16 und einer Echtzeit-Anzeige des elektrischen Signals 2 in dem jeweiligen Fenster 12 des ersten Darstellungsbereiches 10 wechselt.

Die Toggelfunktion des Bildschirms 9, insbesondere des Kontaktbildschirms innerhalb des zweiten Darstellungsbereiches 11 bewirkt, dass ein Berühren eines im darin angezeigten Signals 2 in seiner unmittelbaren Umgebung die Echtzeit-Anzeige dieses Signals deaktiviert, so dass dieses ausgewählte Signal 2 vom Bildschirm 9 verschwindet.

3 zeigt den Bildschirmbereich eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Messgeräts 1, worin die Bedienelemente 5 um eine herkömmliche Computer-Maus 18 ergänzt sind. Die Computer-Maus 18, die an einem nicht gezeigten Mausanschluss des Messgeräts 1 angeschlossen ist, umfasst eine Mausfunktion mit einem auf dem Bildschirm 9 verschiebbaren Mauszeiger 19. Ferner hat sie an ihrer dem Benutzer zugewandten Seite im Ausführungsbeispiel drei Druckschalter 20 oder auch Maustasten, welche jeweils mit zwei Funktionen – Doppelklick oder Einfachklick – belegbar sind.

Befindet sich der über den Bildschirm 9 bewegbare Mauszeiger 19 auf dem ersten Darstellungsbereich 10 oder dem zweiten Darstellungsbereich 11, so kann durch ein einmaliges Betätigen des linken Druckschalters 21 eine Toggelfunktion ausgelöst werden, wobei die Toggelfunktion zwischen einer Anzeige des Statusfeldes 16 und einer Echtzeit Anzeige des jeweiligen elektrischen Signals 2 wechselt, wenn der Mauszeiger 19 bei Betätigung z. B. des linken Druckschalters 21 auf das jeweilige Fenster 12 im ersten Darstellungsbereich 10 zeigt.

Befindet sich der Mauszeiger 19 innerhalb des zweiten Darstellungsbereiches 11, so bewirkt die Toggelfunktion z. B. des linken Druckschalters 21 der Mausfunktion, dass die Echtzeit-Anzeige des vergrößerten elektrischen Signals 2 deaktiviert wird, wenn der Mauszeiger 19 bei Betätigung des linken Druckschalters 21 auf das dargestelltes Signal 2 bzw. auf seine unmittelbare Umgebung zeigt.

Außerdem ist es möglich, dass die restlichen Funktionalitäten der Druckschalter 20 der Mausfunktion vom Benutzer definiert mit Anwendungsfunktionen des erfindungsgemäßen Messgeräts 1 belegt werden. So ist es beispielsweise denkbar, dass ein Doppelklick des mittleren oder rechten Druckschalters 22, 23 das ausgewählte Signal 2 oder den markierten Signalabschnitt abspeichert; oder dass ein Einfachklick des mittleren oder rechten Druckschalters eine Triggerung aktiviert. Ein gedrückter rechter oder mittlerer Druckschalter 22, 23 der Computer-Maus 18 kann beispielsweise dazu dienen, einen Signalabschnitt zu markieren.

Die Erfindung ist nicht auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele, insbesondere nicht auf ein Oszilloskop 3 beschränkt. Insbesondere ist die Erfindung auch auf Messgeräte anwendbar, die zeitlich veränderliche elektrische Signale im Frequenzbereich darstellen, z. B. Realtime-Spektrumanalysatoren. Wenn mehrere zweiten Darstellungsbereiche vorhanden sind, ist es sinnvoll, dass eine Auswahl getroffen werden kann, auf welchem der mehreren zweiten Darstellungsbereiche das Messsignal eines im ersten Darstellungsbereich vorhandenen Fensters nach dessen Auswahl dargestellt werden soll. Diese Auswahl könnte über eine Tastatur erfolgen. Vorteilhafter ist es jedoch, wenn das entsprechende Fenster mit einer Maus oder auch an einem Touchscreen mit dem Finger des Benutzers in denjenigen Darstellungsbereich verschoben wird, in welchem es angezeigt werden soll. Auf diese Weise ist eine effektive und einfache Zuweisung der Messsignale zu den unterschiedlichen Darstellungsbereichen möglich. Alle vorstehend beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Merkmale sind beliebig miteinander kombinierbar.


Anspruch[de]
Messgerät (1) zur Darstellung von mehreren zeitlich veränderlichen elektrischen Signalen (2) mit einem Bildschirm (9), der mehrere Darstellungsbereiche (10, 11) umfasst, wobei der erste Darstellungsbereich (10) mindestens ein Fenster (12) aufweist, das einem bestimmten Messkanal (14) zugeordnet ist, wobei auf diesem ersten Darstellungsbereich (10) das zeitlich veränderliche elektrische Signal (2) sichtbar ist, das als vergrößerte Anzeige (24) auf den zweiten Darstellungsbereich (11) zuschaltbar ist, und wobei für jedes auf dem zweiten Darstellungsbereich (11) vergrößert dargestellte Signal (2) ein entsprechendes Statusfeld (16) im ersten Darstellungsbereich (10) angezeigt ist. Messgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitlich veränderlichen elektrischen Signale (2) in beiden Darstellungsbereichen (10, 11) in Echtzeit dargestellt sind. Messgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bildschirm (9) ein Kontaktbildschirm ist. Messgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Berühren der verschiedenen Darstellungsbereiche (10, 11) eine Toggelfunktion auslöst. Messgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Toggelfunktion zwischen einer Anzeige des Statusfeldes (16) und einer Anzeige der elektrischen Signale (2) wechselt. Messgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Toggelfunktion eine Anzeige des vergrößerten elektrischen Signals (2) deaktiviert und das Signal (2) im entsprechenden Fenster (12) des ersten Darstellungsbereiches (10) anzeigt. Messgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Bedienelemente (17) vorhanden sind, die unterhalb des Bildschirms (9) angeordnet sind, wobei eine Funktionalität der Bedienungselemente (17) sich auf das Fenster (12) des ersten Darstellungsbereichs (10) bezieht, der oberhalb des jeweiligen Druckknopfes (17) angeordnet ist. Messgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betätigen des gewählten Bedienungselements (17) eine Toggelfunktion auslöst. Messgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Toggelfunktion des gewählten Druckknopfes (17), der einem Fenster (12) des ersten Darstellungsbereiches (10) zugeordnet ist, zwischen einer Anzeige des Statusfeldes (16) und einer Anzeige der elektrischen Signale (2) wechselt. Messgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch eine Maus (18) und eine Mausfunktion mit einem auf dem Bildschirm (9) verschiebbaren Mauszeiger (19). Messgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Maus (18) über zumindest einen Druckschalter (20) verfügt. Messgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein einmaliges Betätigen des Druckschalters (21) eine Toggelfunktion auslöst. Messgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Toggelfunktion des Druckschalters (21) der Maus (18) zwischen einer Anzeige des Statusfeldes (16) und einer Anzeige des jeweiligen elektrischen Signals (2) wechselt, wenn der Mauszeiger (19) bei Betätigung des Druckschalters (21) auf das jeweilige Fenster (12) des ersten Darstellungsbereiches (10) zeigt. Messgerät nach einem der Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Toggelfunktion des Druckschalters (21) der Maus (18) im zweiten Darstellungsbereiche (11) eine Anzeige des vergrößerten elektrischen Signals (2) deaktiviert, wenn der Mauszeiger (19) bei Betätigung des Druckschalters (21) auf ein im zweiten Darstellungsbereich (11) dargestelltes Signal (2) zeigt. Messgerät nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Funktionalitäten der Druckschalter (20) der Mausfunktion von einem Benutzer definiert mit Anwendungsfunktionen des Messgeräts (1) belegbar sind. Messgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Messgerät (1) ein Oszilloskop (3) oder ein Spektrumanalysator oder ein Netzwerkanalysator ist.






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