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Dokumentenidentifikation DE102006024509A1 29.11.2007
Titel System zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung
Anmelder Breidenbach, Sven, 97980 Bad Mergentheim, DE;
Kettner, Dominik, 97944 Boxberg, DE;
Eschenweck, René, 97980 Bad Mergentheim, DE
Erfinder Breidenbach, Sven, 97980 Bad Mergentheim, DE;
Kettner, Dominik, 97944 Boxberg, DE;
Eschenweck, René, 97980 Bad Mergentheim, DE
Vertreter Dr. Weiss, Brecht, Arat, 78234 Engen
DE-Anmeldedatum 23.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006024509
Offenlegungstag 29.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.11.2007
IPC-Hauptklasse H04M 1/73(2006.01)A, F, I, 20060523, B, H, DE
IPC-Nebenklasse H04M 1/00(2006.01)A, L, I, 20060523, B, H, DE   H04M 1/21(2006.01)A, L, I, 20060523, B, H, DE   H04Q 7/32(2006.01)A, L, I, 20060523, B, H, DE   
Zusammenfassung Bei einem System zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere Handy (2), mit zumindest einer Steuerungszentrale (4) mit einer Mehrzahl von stationären Empfangs- und Sendeanlagen (3) zur Kommunikation mit den mobilen Kommunikationseinrichtungen (1) soll der mobilen Kommunikationseinrichtung (1) eine zusätzliche Empfängereinrichtung (6) zugeordnet sein, die auf ein entsprechendes Sendesignal eine ausgeloggte und ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere Handy (2), einschaltet.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung, insbesondere Handy, mit zumindest einer Steuerungszentrale mit einer Mehrzahl von stationären Empfangs- und Sendeanlagen zur Kommunikation mit den mobilen Kommunikationseinrichtungen.

Herkömmliche Systeme sind zum Betreiben von mobilen Kommunikationseinrichtungen, Handys, Internethandys etc. sind in vielfältiger Form und Ausführung auf dem Markt bekannt und gebräuchlich.

Damit eine Kommunikation zwischen Handy und einer Empfangs- und Sendeanlage möglich ist, loggt sich das Handy immer in die empfangsstärkste nächste Empfangs- und Sendeanlage ein.

Erfolgt ein Anruf bzw. über das Netz zu einem Handy, so ist einer Steuerungszentrale hinterlegt, wo und in welchem Bereich bzw. an welcher Empfangs- und Sendeanlage das angewählte Handy eingeloggt ist.

Nachteilig daran ist, dass zur permanenten Empfangsbereitschaft von Anrufen und Signalen die Kommunikationseinrichtung bzw. das Handy permanent angeschaltet bleiben muss und sich permanent bei bspw. Ortswechsel von einer Empfangs- und Sendeanlage zur nächsten Einloggen muss, damit das Handy bzw. die Kommunikationseinrichtung erreichbar ist.

Hierdurch sind nur sehr kurze Standzeiten der Kommunikationseinrichtung bzw. des Handys von mehreren Stunden möglich, ohne dass es aufgeladen werden muss.

Unerwünscht sind die geringen Standzeiten herkömmlicher Handys.

Dabei ist unerwünscht, dass der Benutzer einer permanenten elektromagnetischen Strahlung bzw. sogenannten Elektrosmog ausgesetzt ist.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein System zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung, insbesondere eines Handys der eingangs genannten Art zu schaffen, welches die genannten Nachteile beseitigt, und mit welchem auf einfache und kostengünstige Weise die Standzeiten herkömmlicher Kommunikationseinrichtungen sowie Handys wesentlich verbessert werden sollen und zudem der oder die Benutzer nur minimal elektromagnetischen Wellen ausgesetzt sind.

Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass der mobilen Kommunikationseinrichtung eine zusätzliche Empfängereinrichtung zugeordnet ist, die auf ein entsprechendes Sendesignal eine ausgeloggte und ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung, insbesondere Handy, einschaltet.

Bei der vorliegenden Erfindung hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, eine herkömmliche Kommunikationseinrichtung, insbesondere ein herkömmliches Handy, Internethandy, Fotohandy etc. mit einer zusätzlichen Empfängereinrichtung zu versehen, die in der Lage ist, ein manuell ausgeschaltetes Gerät bzw. eine manuell ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung oder Handy auf ein entsprechendes Funksignal hin automatisiert einzuschalten, so dass dann ein einloggen in herkömmlichen Empfangs- und Sendeanlagen möglich ist.

Dabei wird über einen Sender das Einschaltsignal zum Handy bzw. zur Empfangseinrichtung via Funk bspw. mittels Langwellen übermittelt, wenn für die speziell ausgewählte Kommunikationseinrichtung bzw. das Handy ein Anruf, ein Datensignal oder dergleichen in einer Steuerungszentrale vorliegt. Erst dann schaltet die Empfangseinrichtung der Kommunikationseinrichtung automatisch das Handy bzw. die Kommunikationseinrichtung ein, so dass die Signale, die Daten wie bspw. SMS, MMS, Datennachrichten, Anrufnachrichten etc. ausgehend von Empfangs- und Sendeanlagen an die Kommunikationseinrichtung bzw. das Handy übermittelt werden können.

Der Benutzer kann dann diese übermittelten Daten abrufen.

Dann kann entweder nach dem Abrufen der Daten oder nach dem Empfangen der Daten, wie es gewünscht ist, ggf. automatisiert die Kommunikationseinrichtung bzw. das Handy wieder ausgeschaltet werden und lediglich am Gerät anzeigen, dass neue Daten und/oder Kommunikation empfangen wurde. Diese können ggf. ohne das Handy vollständig einzuschalten auch vom Display abgelesen oder entnommen werden. Dies soll ebenfalls im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen.

Hierdurch lassen sich die Standzeiten herkömmlicher Kommunikationseinrichtungen sowie Handys wesentlich erhöhen und gleichzeitig unterliegt der Benutzer nur einer geringen elektromagnetischen Belastung bzw. Elektrosmog.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in

1 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf ein System zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung, insbesondere eines Handys.

Gemäss 1 weist ein erfindungsgemässes System R zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung 1, insbesondere Handy 2 eine Mehrzahl von stationären Empfangs- und Sendeanlagen 3 auf, die stationär lokal entsprechend ihrer Reichweite für Mobilfunkempfang und Sendeleistung verteilt im Land angeordnet sind.

An den jeweiligen Empfangs- und Sendeanlagen 3 loggen sich herkömmliche Kommunikationseinrichtungen 1, insbesondere Handys 2 ein, so dass bei Anruf oder bei Empfang eines Signals die Kommunikationseinrichtung 1 bzw. das Handy 2 von der jeweiligen Empfangs- und Sendeanlage 3 lokalisiert und dann dort das entsprechende Anruf- oder Datensignal übermittelt werden kann.

Hierzu ist es erforderlich, dass die Kommunikationseinrichtung 1 bzw. das Handy 2 permanent im Betrieb angeschaltet ist.

Bei der vorliegenden Erfindung schliesst die Empfangs- und Sendeanlage 3 an zumindest eine Steuerungszentrale 4 an, welche mit weiteren Telekommunikationsbetreibern in Verbindung steht bzw. verbunden ist.

An die zumindest eine Steuerungszentrale 4 schliesst zumindest ein Sender 5 an, der entsprechende Sendesignale, bspw. im Langwellenbereich über Funk an eine gewünschte und ausgewählte Kommunikationseinrichtung 1 bzw. Handy 2 übermittelt. In der Kommunikationseinrichtung 1 bzw. im Handy 2 ist eine Empfängereinrichtung 6 vorgesehen, die auf ein entsprechendes Signal des Senders 5 hin die manuell ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung 1 bzw. das ausgeschaltete Handy 2 automatisch anschaltet und in Betriebszustand versetzt, wobei sich die Kommunikationseinrichtung 1 bzw. das Handy 2 zum nächsten oder zu den nächsten Empfangs- und Sendeanlagen 3 einloggt.

Der Sender 5 sendet lediglich ein entsprechendes Einschaltsignal zum automatischen Einschalten der Kommunikationseinrichtung 1 bzw. Handy 2, wenn über die Steuerungszentrale 4 ein entsprechendes Daten- oder Anrufsignal für die Kommunikationseinrichtung 1 bzw. Handy 2 vorliegt. Dann wird automatisiert die Kommunikationseinrichtung 1 bzw. das Handy 2 angeschaltet und die Daten oder Kommunikationssignale können von der Empfangs- und Sendeanlage 3 über das herkömmliche Mobilfunknetz zur Kommunikationseinrichtung 1 bzw. zum Handy 2 weitergeleitet werden.

Der Benutzer hat dann die Möglichkeit das Handy 2 in einem entsprechenden Modus eingeschaltet zu lassen, bis er die entsprechenden Daten, Anrufdaten etc. ausgewertet hat, oder er hat die Möglichkeit, dass automatisch nach Empfang der Daten oder Mitteilungen dann sich die Kommunikationseinrichtung 1 bzw. das Handy 2 wieder automatisiert abschaltet und erst wieder automatisch in Betrieb setzt wenn über den Sender 5 ein entsprechendes Anschaltsignal an die Empfängereinrichtung 6 weitergeleitet wird. Über die Empfängereinrichtung 6, welche in der Kommunikationseinrichtung 1 bzw. im Handy 2 integriert ist, lässt sich dieses automatisiert auf ein entsprechendes Empfangssignal des zumindest einen Senders 5 hin anschalten, um Daten und oder Kommunikation zu empfangen.

Auf diese Weise ist es möglich, dass die Kommunikationseinrichtung 1 bzw. das Handy 2 permanent ausgeschaltet bleiben kann, und nur bei Funksignalen, welche bspw. über Langwelle gesendet werden kann, codiert mit der entsprechenden Rufnummer dann ein Einschalten der Kommunikationseinrichtung 1 und Handy 2 zum Einloggen zur nächsten Empfangs- und Sendeanlage 3 zum Empfangen von Nachrichten und/oder Kommunikation angeschaltet wird.

Hierdurch lassen sich die Standzeiten von herkömmlichen Kommunikationseinrichtungen 1 und Handys 2 wesentlich verlängern, wobei gleichzeitig eine bessere Erreichbarkeit gewährleistet bleibt.

Zudem ist der Benutzer nicht mehr den starken elektromagnetischen Wellen bzw. dem Elektrosmog ausgesetzt.

Bezugszeichenliste


Anspruch[de]
System zum Betreiben einer mobilen Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere Handy (2), mit zumindest einer Steuerungszentrale (4) mit einer Mehrzahl von stationären Empfangs- und Sendeanlagen (3) zur Kommunikation mit den mobilen Kommunikationseinrichtungen (1), dadurch gekennzeichnet, dass der mobilen Kommunikationseinrichtung (1) eine zusätzliche Empfängereinrichtung (6) zugeordnet ist, die auf ein entsprechendes Sendesignal eine ausgeloggte und ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere Handy (2), einschaltet. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendesignal mit einem Schlüssel, oder der Rufnummer der Kommunikationseinrichtung (1) bzw. des Handys (2) codiert ist, um die ausgeschaltete Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere das ausgeschaltete Handy (2) automatisch anzuschalten und in das herkömmliche Mobilfunknetz einzuloggen. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendesignal als Kurzwellen oder Langwellen Funksignal auf ein entsprechendes Signal der Steuerungszentrale (4) hin die ausgeschaltete mobile Kommunikationseinrichtung (1) bzw. das ausgeschaltete Handy (2) anschaltet und nach dem Einloggen dann die der Steuerungszentrale (4) zur Verfügung stehenden Informationen, Telefonanrufe, Daten, SMS etc. an die Kommunikationseinrichtung (1) weiterleitet. System nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltsignale zum Einschalten der Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere des Handys (2) über den Sender (5) für die gewählte Kommunikationseinrichtung (1) von der Steuerungszentrale (4) aus geschaltet bzw. ausgesendet werden, um die mobile Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere das mobile Handy (2) anzuschalten, so dass ein Empfang von Signalen, Nachrichten bzw. Kommunikation über herkömmliche Emfpangs- und Sendeanlagen (3) ermöglicht wird. System nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfängereinrichtung (1) im Handy (2) ergänzend mit einer Sendereinrichtung versehen ist, die lediglich Positionsdaten des Handys (2) gegenüber Empfangs- und Sendeanlagen (3) übermittelt, so dass gezielt entsprechende Sender (5) die Anschalt- bzw. Einschaltsignale ortsabhängig zum Einschalten der Kommunikationseinrichtung (1) bzw. des Handy (2) aussenden. System nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der mobilen Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere im Handy (2) einstellbar ist, ob nach einem Einschalten bzw. Einloggen in das herkömmliche Netz auf Grund des Sendesignals und nach einem Empfang von Daten und/der Kommunikation ein automatisches Abschalten und Ausloggen aus dem herkömmlichen Mobilfunknetz erfolgt. System nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einschalten der Kommunikationseinrichtung (1), insbesondere des Handys (2) auf das entsprechende Funksignal Daten und/oder Kommunikation empfangen werden, dann automatisch und wählbar die Kommunikationseinrichtung (1) wieder abgeschaltet wird und an der Kommunikationseinrichtung (1) im abgeschaltetem Zustand die Daten oder die empfangene Kommunikation dem Benutzer anzeigbar ist.






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