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Dokumentenidentifikation DE102006025051A1 29.11.2007
Titel Sectionaltor
Anmelder Rothkopf, Ferdinand, jun., 84494 Neumarkt-Sankt Veit, DE
Erfinder Rothkopf, Ferdinand, jun., 84494 Neumarkt-Sankt Veit, DE
DE-Anmeldedatum 27.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006025051
Offenlegungstag 29.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.11.2007
IPC-Hauptklasse E06B 3/48(2006.01)A, F, I, 20060527, B, H, DE
Zusammenfassung Ein Sektionaltor zum wahlweisen Verschließen einer Öffnung zwischen einem Innen- und einem Außenraum, mit mindestens zwei Sektionen (10, 32), die mit mindestens einem Gelenk (26) schwenkbar aneinander gekoppelt und an mindestens einer Führungsschiene aus der Vertikalen in Richtung der Horizontalen bewegbar sind, wobei mindestens eine Sektion (10, 32) einen Stützrahmen (12, 30) mit Rahmenleisten '(14, 28) und eine von diesem gehaltene durchsichtige Scheibe (48) aufweist, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (48) den Stützrahmen (12, 30) an seiner zum Außenraum gerichteten Außenseite (50, 62) zumindest an einer Rahmenleiste (14, 28) im Wesentlichen vollflächig überdeckt.

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Sectionaltor zum wahlweisen Verschließen einer Öffnung an einem Raum, insbesondere einem Gebäude. Das Sectionaltor weist mehrere Sektionen bzw. Torteilflächen auf, welche schwenkbar aneinander gekoppelt sind und an Führungsbahnen aus einer vertikalen, die Öffnung verschließenden Stellung in eine im Wesentlichen horizontale, die Öffnung freigebende Stellung bewegbar sind. Unter im Wesentlichen horizontaler Stellung werden dabei auch Stellungen verstanden, bei denen die mit den Sektionen gebildete Ebene noch einen Neigungswinkel aufweist, wie es beispielsweise bei Wintergartendächern der Fall sein kann. In der im Wesentlichen horizontalen Stellung gibt das Sectionaltor die Öffnung ganz oder auch nur teilweise frei. Zumindest eine Sektion des Sectionaltores weist einen Rahmen mit Rahmenleisten auf, der zum Halten einer Scheibe dient, so dass Licht durch das Sectionaltor hindurch fallen und ein Betrachter gegebenenfalls durch das geschlossene Sectionaltor hindurch sehen kann.

Es sind verschiedene Sectionaltore bekannt, bei denen die zugehörigen Scheiben und insbesondere Glasscheiben durchwegs von einem Rahmen umfasst innerhalb der Rahmenleisten Sektion in Form von Kassetten gehalten sind. Derartige Konstruktionen sind im Hinblick auf den ästhetischen Eindruck und die technische Ausführung nur begrenzt in moderne Bauten und Fassaden zu integrieren.

Zugrunde liegende Aufgabe

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Sectionaltor zu schaffen, welches kostengünstig herstellbar ist, hohen ästhetischen Ansprüchen genügt und sowohl optisch als auch statisch in moderne Fassaden integriert werden kann.

Erfindungsgemäße Lösung

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß mit einem Sectionaltor gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhaft Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.

Erfindungsgemäß ist ein Sectionaltor zum wahlweisen Verschließen einer Öffnung zischen einem Innen- und einem Außenraum geschaffen, mit mindestens zwei Sektionen, die mit mindestens einem Gelenk schwenkbar aneinander gekoppelt und an mindestens einer Führungsschiene aus der Vertikalen in Richtung der Horizontalen bewegbar sind, wobei mindestens eine Sektion einen Stützrahmen mit Rahmenleisten und eine von diesem gehaltene durchsichtige Scheibe aufweist. Das erfindungsgemäße Sectionaltor ist dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe den Stützrahmen an seiner zum Außenraum gerichteten Außenseite zumindest an einer Rahmenleiste im Wesentlichen vollflächig überdeckt.

Die erfindungsgemäß die Rahmenleiste vollflächig überdeckende Scheibe kann kostengünstig befestigt werden, erhöht die außenseitige Verschleißfestigkeit des Stützrahmens und vermittelt darüber hinaus von der Außenseite betrachtet den Eindruck einer spiegelnden Scheibenoberfläche, hinter der die Stütz- und Verschlusstechnik des Stützrahmens nicht oder nur wenig erkennbar ist. Das erfindungsgemäße Sektionaltor kann daher optisch sehr gut in großflächige Glasfassaden integriert werden.

Dabei kann das Sektionaltor eine große Öffnung in der Fassade freigeben und ist daher ideal für die Anwendung an Schauräumen von Werkstätten, als Schaufenster, in Cafés oder Restaurants oder an Wintergärten geeignet. Im geöffneten Zustand wird das erfindungsgemäße Sektionaltor über oder unter eine Decke oder in eine Zwischendecke des zu verschließenden Raumes gefahren. Auch dort kann dann die erfindungsgemäß bewegbar gestaltete durchsichtige Scheibenfläche von Vorteil sein, nämlich insbesondere als zusätzliche Isolierverglasung an der Innenseite oder Außenseite eines Wintergartendaches.

Die erfindungsgemäß eine Rahmenleiste außenseitig überdeckende Scheibe ist bevorzugt in jenem Bereich des Rahmens einer Sektion vorgesehen, in dem dieser an den Rahmen einer weiteren Sektion grenzt. An jenen Rahmenleisten des Rahmens, an denen dieser seitlich an ein Stütz- oder Führungselement, wie beispielsweise einen Pfeiler, grenzt, ist die erfindungsgemäße Gestalt zwar auch vorteilhaft, dort kann aber unter Umständen außenseitig auch gezielt ein Teil der Rahmenleiste sichtbar gelassen sein, um beispielsweise eine ähnliche Rahmenoptik zu erreichen, wie bei benachbarten klassischen Fenstern.

Darüber hinaus sind bevorzugt an der Außenseite der erfindungsgemäßen Scheibe oder der außenseitig noch sichtbaren Rahmenleisten Zierelement, wie Stege oder Holme kraftschlüssig oder formschlüssig gehaltert (insbesondere aufgeklipst oder aufgeklebt), mittels denen dann ein beliebig frei gestaltbares Bild eines Glastores geschaffen werden kann.

Zwischen der Scheibe und dem Stützrahmen ist bevorzugt eine Klebeschicht vorgesehen, mit der die Scheibe auf die Außenseite der Rahmenleiste aufgeklebt ist. Derartige Klebeschichten zum Befestigen von Scheiben sind eine bewährte Technik und dabei kostengünstig, dauerhaft und prozesssicher herzustellen.

Die Scheibe ist bevorzugt zumindest im Bereich der Rahmenleiste oder der Klebeschicht undurchsichtig, insbesondere abgedunkelt gestaltet. Die hinter der Scheibe sich befindende Rahmenleiste kann dann gegebenenfalls auch Fehlstellen aufweisen oder eine andere Farbe haben.

Es ist bevorzugt mindestens eine die Scheibe an Ihrem Rand umfassende oder durch die Scheibe hindurchgreifende formschlüssige Sicherung am Stützrahmen befestigt. Die formschlüssige Sicherung ist als redundante Absicherung gegen ein Abfallen der Scheibe vorgesehen.

Ferner ist bevorzugt eine zweite Scheibe vorgesehen, welche innenseitig von der Scheibe angeordnet ist. Die zweite Scheibe kann als zusätzliche Isolierung dienen. Ferner kann sie als Sicherheitsglasscheibe oder Kunststoffscheibe gestaltet sein, wohingegen die im geschlossenen Zustand außen liegende und im geöffneten Zustand dann über der zweiten Scheibe liegende erfindungsgemäße Scheibe dann als gewöhnliche Glasscheibe gestaltet sein kann. Bevorzugt wird auch eine Anordnung, bei der sich in dem Rahmen eine Verglasung herkömmlicher Art und außenseitig die erfindungsgemäß vorgesehene Scheibe befindet. Die herkömmliche Verglasung kann im Falle der innenseitigen Verschmutzung wie üblich mittels der daran vorgesehenen Glasleisten aus dem Rahmen herausgenommen werden.

Die zweite Scheibe ist bevorzugt zumindest im Bereich der überdeckten Rahmenleiste kleiner als die Scheibe gestaltet. Die zweite Scheibe kann dann im Inneren des Rahmens angeordnet sein. Sie kann aber auch ihrerseits die Außenseite des Rahmens mitüberdecken. Sie ist bevorzugt in dessen Inneren gehalten, weil dann vorteilhaft die Rahmenleiste bis weit an die Außenseite geführt sein kann und ausreichend Platz zum Anordnen einer formschlüssigen Abstützung und Sicherung der erfindungsgemäßen Scheibe vorhanden ist. Die derart vom Rand der erfindungsgemäßen Scheibe zurückspringende zweite Scheibe weist den Rücksprung bevorzugt nur an maximal drei Seiten auf. Sie kann dann günstiger gefertigt werden. Dabei ist die zweite Scheibe besonders bevorzugt (im geschlossen Zustand betrachtet) nur an ihrem oberen und unteren Rand kleiner als die erfindungsgemäße Scheibe ausgebildet.

Die Rahmenleisten des erfindungsgemäßen Sektionaltores können in der Scheibenebene betrachtet besonders schmal ausgestaltet sein und liegen mit Ihrer Querschnittsfläche bevorzugt im geschlossenen Zustand horizontal, sie bilden also ein Querformat. Auf diese Weise können an dem Sektionaltor hohe durch Wind verursachte Sog- und Druckkräfte abgestützt werden. Dabei wird durch zwei in dieser Lage übereinander angeordnete Rahmenleisten von benachbarten Sektionen eine Gesamtquerschnittsfläche gebildet, die auch in der Scheibenebene eine hohe Biegelast stützten kann.

Die zweite Scheibe ist bevorzugt mit Hilfe mindestens einer Verbindungsleiste mit der erfindungsgemäßen Scheibe zu einer Isolierscheibe verbunden. Die erfindungsgemäße Gestaltung ist also auch in Verbindung mit Isolierverglasungen vorteilhaft möglich und es werden für die erfindungsgemäßen Rahmenleisten bevorzugt auch thermisch getrennte Profile verwendet.

Die Isolierscheibe ist ferner bevorzugt mit Hilfe der Verbindungsleiste an der Rahmenleiste befestigt. Dabei ist die Verbindungsleiste bevorzugt im Querschnitt L-förmig, wobei ein Schenkel der L-Form zwischen die Scheibe sowie die zweite Scheibe ragt und der andere Schenkel der L-Form nach Innen zur Rahmenleiste gerichtet und dort insbesondere formschlüssig befestigt ist. Die Verbindungsleiste kann ferner vorteilhaft eine Halterung für eine Dichtung und/oder für eine Sicherungskralle für die erfindungsgemäße Scheibe bilden.

Schließlich ist bevorzugt zumindest eine Dichtung vorgesehen, welche (im geschlossenen Zustand) an dem sich an der Rahmenleiste befindenden Rand der Scheibe gegen eine weitere Sektion gepresst ist. Die Dichtung kommt damit an der Außenseite der erfindungsgemäßen Scheibenebene zu liegen und bildet dort einen nur sehr schmalen Strich innerhalb der ansonsten in diesem Bereich durchgängigen Scheibenfläche.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Nachfolgend werden Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Sectionaltores anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

1 einen Querschnitt eines Sectionaltores gemäß dem Stand der Technik,

2 einen Querschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels eines Sectionaltores gemäß der Erfindung,

3 einen Querschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Sectionaltores gemäß der Erfindung,

4 einen Querschnitt eines dritten Ausführungsbeispiels eines Sectionaltores gemäß der Erfindung,

5 einen Querschnitt eines vierten Ausführungsbeispiels eines Sectionaltores gemäß der Erfindung,

6 einen Querschnitt eines fünften Ausführungsbeispiels eines Sectionaltores gemäß der Erfindung und

7 einen Querschnitt eines sechsten Ausführungsbeispiels eines Sectionaltores gemäß der Erfindung.

Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Die Fig. werden nachfolgend anhand einer Auflistung der dargestellten Elemente erläutert, wobei die relative Lage der Elemente anhand der Zeichnungen erkennbar ist und hiermit auf diese Lage explizit Bezug genommen wird:

Fig. 1:

Eine erste Sektion 10 eines ausschnittsweise und im geschlossen Zustand dargestellten Sectionaltores ist mit einem Rahmen 12 gestaltet, der eine untenliegende Rahmenleiste 14 umfasst. Daran ist oben und innenseitig eine Glasleiste 16 befestigt, welche eine Isolierverglasung 18 mit einer äußeren Glasscheibe 20, einer inneren Glasscheibe 22 und einer Verbindungsleiste 24 hält.

Die Rahmenleiste 14 ist mit einem Gelenk 26 in Form eines Schwenkscharniers an eine Rahmenleiste 28 eines Rahmens 30 einer zweiten Sektion 32 gekoppelt. Eine Glasleiste 34 hält im Rahmen 30 eine Isolierverglasung 36 mit einer äußeren Glasscheibe 38, einer inneren Glasscheibe 40 und einer dazwischen angeordneten Verbindungsleiste 42.

Eine Ausstülpung 44 ragt an der Oberseite der Rahmenleiste 28 nach oben in die Rahmenleiste 14 und weist eine Dichtung 46 auf, mit der eine Abdichtung zwischen den beiden Rahmenleisten 14 und 28 geschaffen ist.

Fig. 2:

Die erste Sektion 10 und die zweite Sektion 32 sind hinsichtlich der Rahmenleiste 14, dem Gelenk 26, der Rahmenleiste 28, der Ausstülpung 44 und der Dichtung 46 ähnlich der Ausführungsform gemäß 1 gestaltet. Eine Scheibe 48 ist an der Außenseite 50 der Rahmenleiste 14 mit einer Klebeschicht 52 aufgeklebt und deckt dabei die Außenseite 50 bis auf einen schmalen unteren Rand 54 vollflächig ab. An dem Rand 54 ist eine formschlüssige Sicherung 56 für die Scheibe 48 in Form einer Kralle ortsfest an der Rahmenleiste 14 angebracht.

An der Rahmenleiste 28 ist eine Scheibe 58 mit Hilfe einer Klebeschicht 60 an der Außenseite 62 angeklebt, überdeckt die Rahmenleiste 28 bis auf einen Rand 64 und ist mittels mehreren formschlüssigen Sicherungen 66 redundant befestigt.

Zusätzlich zu den Scheiben 48 und 58 kann die in 1 gezeigte Isolierverglasung 18 und 36 zusätzlich vorhanden sein.

Fig. 3:

Die Aufführungsform ist wie jene der 2 gestaltet. Zusätzlich ist im Rahmen 12 eine zweite, innere Scheibe 68 aus Sicherheitsglas gehalten. Diese ist mit der als einfache Glasscheibe gestalteten Scheibe 48 mittels einer Verbindungsleiste 70 zu einer Isolierverglasung 72 verbunden. Eine Ausstülpung 74 der Rahmenleiste 14 kann optional die Verbindungsleiste 70 innenseitig abdecken.

In Entsprechung zum Rahmen 12 ist auch der Rahmen 30 mit einer zweiten Scheibe 76 und einer Verbindungsleiste 78 versehen, mittels denen zusammen mit der Scheibe 58 eine Isolierverglasung 80 gestaltet ist. Am Rahmen 30 ist ferner entsprechend optional eine die Verbindungsleiste 78 innenseitig abdeckende Ausstülpung 82 ausgebildet.

Fig. 4:

Das Ausführungsbeispiel ist im Vergleich zum Ausführungsbeispiel gemäß 3 mit vereinfachten Rahmenleisten 14 und 28 gestaltet, welche im Querschnitt beide die gleiche Rechtecksform aufweisen. Die Dichtsituation ist mittels zweier Schlauchdichtungen 84 und 86 gelöst, welche an den einander gegenüberliegenden Seitenflächen der Rahmenleisten 14 und 28 angeklebt sind und je einen Hohlabschnitt aufweisen, welche am Rand der Scheiben 48 und 58 liegen und dort im dargestellten, geschlossenen Zustand des zugehörigen Sectionaltores zusammengepresst werden.

Fig. 5:

Im Vergleich zum Ausführungsbeispiel gemäß 4 sind anstelle der Ausstülpungen 74 und 82 an den Rahmenleisten 14 und 28 Vertiefungen 88 und 90 vorgesehen, in denen die zweiten Scheiben 68 und 76 mit ihren Rändern sowie die Verbindungsleisten 70 und 78 zu liegen kommen.

Fig. 6:

Im Vergleich zum Ausführungsbeispiel gemäß 5 ist die Querschnittsfläche der Rahmenleisten 14 und 28 bewusst horizontal ausgerichtet, so dass eine hohe Biegesteifigkeit quer zur Scheibenebene besteht und eine insgesamt besonders große Scheibenfläche geschaffen werden kann. Ferner sind die Verbindungsleisten 70 und 78 so gestaltet, dass sie zugleich zum formschlüssigen Befestigen der Isolierverglasungen 72 und 80 mittels (nicht dargestellter) Schrauben dienen. An den einander zugewandten Seiten der Rahmenleisten 14 und 28 ist je eine Vertiefung ausgebildet, in die optional je eine formschlüssige Sicherung 88 sowie 90 mit den oben genannten Schrauben befestigt werden kann. Die Sicherungen 88 und 90 dienen bevorzugt zugleich zum Halten von Dichtungen 92 und 94.

Fig. 7

Das Ausführungsbeispiel gemäß 7 ist gegenüber jenem der 6 dahingehend weitergebildet, dass die Verbindungsleisten 70 und 78 je im Querschnitt L-förmig gestaltet sind und mit ihrem quer zur Scheibenebene gerichteten Schenkel mittels Verrasterungen 96 und 98 an den zugehörigen Rahmenleisten 14 und 28 formschlüssig befestigt sind. Die Verbindungsleisten 70 und 78 weisen ferner je eine Aufnahme auf, in die je eine der einander gegenüberliegenden Dichtungen 92 und 94 eingepresst ist. Schließlich ist mit den Verbindungsleisten 70 und 78 auch eine formschlüssige Sicherung 88 sowie 90 für die Scheiben 48 und 58 gebildet.

Abschließend sei angemerkt, dass sämtlichen Merkmalen, die in den Anmeldungsunterlagen und insbesondere in den abhängigen Ansprüchen genannt sind, trotz dem vorgenommenen formalen Rückbezug auf einen oder mehrere bestimmte Ansprüche, auch einzeln oder in beliebiger Kombination eigenständiger Schutz zukommen soll.

10
erste Sektion
12
Rahmen
14
Rahmenleiste
16
Glasleiste
18
Isolierverglasung
20
äußere Glasscheibe
22
innere Glasscheibe
24
Verbindungsleiste
26
Gelenk
28
Rahmenleiste
30
Rahmen
32
zweite Sektion
34
Glasleiste
36
Isolierverglasung
38
äußere Glasscheibe
40
innere Glasscheibe
42
Verbindungsleiste
44
Ausstülpung
46
Dichtung
48
Scheibe
50
Außenseite
52
Klebeschicht
54
Rand
56
formschlüssige Sicherung
58
Scheibe
60
Klebeschicht
62
Außenseite
64
Rand
66
formschlüssige Sicherung
68
zweite Scheibe
70
Verbindungsleiste
72
Isolierverglasung
74
Ausstülpung
76
zweite Scheibe
78
Verbindungsleiste
80
Isolierverglasung
82
Ausstülpung
84
Schlauchdichtung
86
Schlauchdichtung
88
Sicherung
90
Sicherung
92
Dichtung
94
Dichtung
96
Verrasterung
98
Verrasterung


Anspruch[de]
Sectionaltor zum wahlweisen Verschließen einer Öffnung zwischen einem Innen- und einem Außenraum, mit mindestens zwei Sektionen (10, 32), die mit mindestens einem Gelenk (26) schwenkbar aneinander gekoppelt und an mindestens einer Führungsschiene aus der Vertikalen in Richtung der Horizontalen bewegbar sind, wobei mindestens eine Sektion (10, 32) einen Stützrahmen (12, 30) mit Rahmenleisten (14, 28) und eine von diesem gehaltene durchsichtige Scheibe (48) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (48) den Stützrahmen (12, 30) an seiner zum Außenraum gerichteten Außenseite (50, 62) zumindest an einer Rahmenleiste (14, 28) im Wesentlichen vollflächig überdeckt. Sectionaltor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Scheibe (48, 58) und dem Stützrahmen (12, 30) eine Klebeschicht (52, 60) vorgesehen ist, mit der die Scheibe (48, 58) auf die Außenseite der Rahmenleiste (14, 28) aufgeklebt ist. Sectionaltor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (48, 58) zumindest im Bereich der Rahmenleiste (14, 28) oder der Klebeschicht (52, 60) undurchsichtig gestaltet ist. Sectionaltor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine die Scheibe (48, 58) an Ihrem Rand umfassende oder durch die Scheibe (48, 58) hindurchgreifende formschlüssige Sicherung (56, 66, 88, 90) am Stützrahmen (12, 30) befestigt ist. Sectionaltor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Scheibe (68, 76) vorgesehen ist, welche innenseitig von der Scheibe (48, 58) angeordnet ist. Sectionaltor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Scheibe (68, 76) zumindest im Bereich der Rahmenleiste (14, 28) kleiner als die Scheibe (48, 58) gestaltet ist. Sectionaltor nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Scheibe (68, 76) mit Hilfe mindestens einer Verbindungsleiste (70, 78) mit der Scheibe (48, 58) zu einer Isolierscheibe (72, 80) verbunden ist. Sectionaltor nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierscheibe (72, 80) mit Hilfe der Verbindungsleiste (70, 78) an dem Rahmen (12, 30) formschlüssig befestigt ist. Sectionaltor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Dichtung (84, 86) vorgesehen ist, welche an dem sich an der Rahmenleiste (14, 28) befindenden Rand der Scheibe (48, 58) gegen eine weitere Sektion (10, 32) gepresst ist.






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