PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE102007024064A1 29.11.2007
Titel Strombegrenzungs-System, Schaltung und Verfahren zur Strombegrenzung
Anmelder MediaTek Singapore Pte Ltd., Singapore, SG
Erfinder Ong, Beng Hwee, Singapore, SG;
Lien, Wee Liang, Singapore, SG;
Wu, Min Jie, Singapore, SG;
Kuo, Chang-Fu, Hsinchu, TW
Vertreter Patentanwälte Kewitz & Kollegen Partnerschaft, 60325 Frankfurt
DE-Anmeldedatum 22.05.2007
DE-Aktenzeichen 102007024064
Offenlegungstag 29.11.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.11.2007
IPC-Hauptklasse H02H 9/02(2006.01)A, F, I, 20070522, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G05F 3/26(2006.01)A, L, I, 20070522, B, H, DE   
Zusammenfassung Vorgeschlagen wird ein System, das zur Begrenzung eines Stroms durch eine Last geeignet ist und ein Verfahren dafür. Das System umfasst einen Stromsensor (10), eine Ermittlungs-Schaltung (12) und eine Stromspiegel-Schaltung (142). Der Stromsensor, der mit der Last (18) verbunden ist, erzeugt eine Stromanzeige, die den Strom anzeigt. Die Ermittlungs-Schaltung, die mit dem Stromsensor verbunden ist, erzeugt ein Kurzschlusssignal (Ssc), wenn der Strom einen vorgegebenen Schwellwert übersteigt. Die Stromspiegel-Schaltung, die mit der Spannungsquelle (16), dem Stromsensor (10) und der Ermittlungs-Schaltung (12) verbunden ist, umfasst einen Stromspiegel (142) und einen Durchlasspfad bzw. Bypass-Weg (140), der einen gespiegelten Strom von dem Stromspiegel zur Last (18) liefert, aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals, und der den Strom von der Spannungsquelle (16) durch den Bypass-Weg (140) an die Last (18), im Falle des Fehlens des Kurzschlusssignals (Ssc), durchleitet.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die Erfindung betrifft elektronische Schaltungen bzw. Schaltkreise und insbesondere einen Strombegrenzer sowie ein Verfahren dafür.

Beschreibung des Standes der Technik

Strombegrenzer, welche an eine Last einer elektrischen Schaltung angeschlossen sind, begrenzen den Strom dafür unter abnormen Bedingungen, wie zum Beispiel Kurzschluss, um die elektrische Schaltung vor Schaden durch überhöhten Strom dadurch zu bewahren.

Das Patent US 6,804,102 B2 offenbart einen herkömmlichen Spannungsregler, der den Strom zur Versorgung einer Last durch Vergleich einer Eingangsspannung der Last mit einer Schwellwertspannung auf einen ersten Schwellwertstrom begrenzt. Die 8 zeigt für den herkömmlichen Spannungsregler und einen erwünschten Strombegrenzer die Beziehung der Ausgangsspannung VOUT in Abhängigkeit von der Versorgungsspannung VSC. Die Kurve 80 stellt die Beziehung Versorgungsspannung-zu-Ausgangsspannung des Spannungsreglers dar, wobei der Wertebereich der Ausgangsspannung VOUT durch die Schwellwertspannung begrenzt wird. Eine Kurve 82 zeigt den erwünschten Strombegrenzer bzw. -begrenzung mit ansteigender Ausgangsspannung VOUT an, während die Versorgungsspannung VSC ansteigt. Es besteht ein Bedarf für einen Strombegrenzer und ein Verfahren, um Strombegrenzungs-Eigenschaften ohne Beschränkung der Eingangsspannung bereit zu stellen.

KURZE ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Eine detaillierte Beschreibung wird in den folgenden Ausführungsbeispielen mit Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen gegeben.

Gemäß der Erfindung umfasst ein System, das geeignet ist, einen Strom durch eine last zu begrenzen, einen Stromsensor, eine Ermittlungs- bzw. Entscheidungs-Schaltung und eine Stromversorgungs-Schaltung. Der Stromsensor, welcher mit der Last verbunden ist, erzeugt eine Stromanzeige des Stroms bzw. einen Stromindikator. Die Ermittlungs-Schaltung, die mit dem Stromsensor verbunden ist, erzeugt ein Kurzschlusssignal, wenn der Strom einen vorgegebenen Schwellwert übersteigt. Die Stromversorgungs-Schaltung, welche mit einer Stromversorgung, dem Stromsensor und der Ermittlungs-Schaltung verbunden ist, umfasst einen Strombegrenzungspfad und einen Stromdurchlasspfad, der bei Empfang des Kurzschlusssignals einen begrenzten Strom durch den Stromspiegel an die Last liefert, und der den Strom von der Versorgungsspannung durch den Durchlasspfad an die Last, im Falle eines Ausbleibens des Kurzschlusssignals, durchlässt.

Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung umfasst ein integrierter Schaltkreis eine Ermittlungs-Schaltung und eine Stromversorgungs-Schaltung. Die Ermittlungs-Schaltung empfängt einen Stromanzeiger bzw. Stromindikator, der den durch eine Last fließenden Strom anzeigt, um ein Kurzschlusssignal zu erzeugen, wenn der Strom einen vorgegebenen Schwellwert übersteigt. Die Stromversorgungs-Schaltung, die mit einer Spannungsquelle und der Ermittlungs-Schaltung verbunden ist, umfasst einen Strombegrenzungspfad und einen Stromdurchlasspfad, der einen gespiegelten Strom von der Spannungsversorgung an die Last, aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals, liefert, und der den Strom von der Versorgungsspannung durch den Durchlasspfad an die Last, im Falle der Abwesenheit des Kurzschlusssignals, durchlässt.

Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst ein Verfahren zur Begrenzung eines Stroms durch eine Last die Schritte: Bereitstellen einer Stromanzeige, die den Strom anzeigt, Erzeugen eines Kurzschlusssignals, wenn der Strom einen vorbestimmten Schwellwert übersteigt, Ausliefern bzw. Bereitstellen eines begrenzten Stroms durch einen Stromspiegel in einer Stromversorgungs-Schaltung an die Last aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals, und Durchlassen des Stroms von der Spannungsversorgung durch einen Durchlasspfad in der Stromversorgungs-Schaltung an die Last bei Abwesenheit des Kurzschlusssignals.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die Erfindung kann umfassender durch Lesen der nachfolgenden detaillierten Beschreibung und Beispiele mit Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren verstanden werden, wobei:

1 ein Blockschaltbild eines beispielhaften Strombegrenzers gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt.

2 ein schematisches Schaltbild einer Ausgestaltung des Strombegrenzers nach 1 darstellt.

3 ein schematisches Schaltbild einer Ermittlungs-Schaltung nach 1 darstellt.

4 ein schematisches Schaltbild einer anderen Ausführung des Strombegrenzers nach 1 darstellt.

5 ein vereinfachtes Schaltbild des Strombegrenzers nach 4 unter normalen Betriebsbedingungen darstellt.

6 ein vereinfachtes Schaltbild des Strombegrenzers nach 4 während des Kurzschlusses darstellt.

7 ein Zeitdiagramm des Kurzschlusssignals SSC und Stroms Iload innerhalb des Strombegrenzers nach 1 darstellt.

8 ein Verhältnis von Ausgangsspannung VOUT in Bezug auf die Versorgungsspannung VSC für den herkömmlichen Spannungsregler und einem gewünschten Strombegrenzer darstellt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die folgende Beschreibung stellt die am besten anzusehende Weise zur Ausführung der Erfindung dar. Die Beschreibung dient dem Zweck der Veranschaulichung des allgemeinen Prinzips der Erfindung und sollte nicht in einem beschränkenden Sinn verstanden werden. Der Schutzumfang der Erfindung wird am Besten durch Bezugnahme auf die beiliegenden Ansprüche bestimmt.

Die 1 ist ein Blockschaltbild eines beispielhaften Strombegrenzers gemäß der vorliegenden Erfindung. Der Strombegrenzer enthält einen Stromsensor 10, eine Ermittlungs-Schaltung 12 bzw. Entscheidungs-Schaltung, eine Stromversorgungs-Schaltung 14, eine Spannungs-Versorgungsquelle 16 und eine Last 18. Der Stromsensor 10 ist mit der Last 18, der Stromversorgungs-Schaltung 14 und der Ermittlungs-Schaltung 12 verbunden. Weiterhin ist die Ermittlungs-Schaltung 12 mit der Stromversorgungs-Schaltung 14 und der Spannungsversorgung 16 verbunden.

In einem Ausführungsbeispiel sind die Stromversorgungs-Schaltung 14 und die Ermittlungs-Schaltung 12 in einem integrierten Schaltkreis (IC) untergebracht und der Stromsensor 10, die Spannungsquelle 16 und die Last 18 sind außerhalb des IC angeordnet. In einem anderen Beispiel befinden sich die Stromversorgungs-Schaltung 14, die Ermittlungs-Schaltung 12 und der Stromsensor in einem IC und die Spannungsversorgung 16 und die Last 18 befinden sich außerhalb des IC. Die Last 18 ist in Reihe bzw. Serie mit dem Spannungssensor 10 geschaltet und kann widerstandsförmige bzw. ohmsche, kapazitive oder induktive elektronische Elemente bzw. Komponenten aufweisen, oder jede andere Kombination, die einen Strom Iload aus der Spannungsquelle 16 unter normalen Betriebsbedingungen bezieht. Während ein Kurzschluss auftritt, begrenzt die Stromversorgungs-Schaltung 14 den Strom Iload in der Last 18 unterhalb eines vorbestimmten Schwellwertstroms Ilim, um das IC und die Last 18 davor zu schützen, durch Kurzschlussstrom beschädigt zu werden. Der Stromsensor 10 erzeugt ein Stromanzeigesignal SI, welches den Strom Iload anzeigt. In einer Ausführungsform ist der Stromsensor 10 ein Widerstand und das Stromanzeigesignal SI bzw. Stromindikatorsignal berücksichtigt Spannungen über beide Enden davon bzw. den Spannungsabfall davon.

Die Ermittlungs-Schaltung 12 bzw. Entscheidungs-Schaltung empfängt das Stromanzeigesignal SI von dem Stromsensor 10 und erzeugt ein Kurzschlusssignal SSC oder ein inverses bzw. invertiertes Kurzschlusssignal SNSC. Wenn der Strom Iload den vorgegebenen Schwellwertstrom Ilim übersteigt, erzeugt die Ermittlungs-Schaltung 12 das Kurzschlusssignal SSC. Wenn der Strom Iload sich innerhalb des vorbestimmten Schwellwertstroms Ilim befindet, erzeugt die Ermittlungs-Schaltung 12 das inverse Kurzschlusssignal SNSC. Auf Erkennung des Stroms Iload, welcher den vorbestimmten Schwellwertstrom Ilim übersteigt, bestimmt die Ermittlungs-Schaltung 12, dass der Strom Iload zu hoch ist und eine Kurzschlussbedingung vorhanden bzw. gegeben sein könnte, und erzeugt entsprechend das Kurzschlusssignal SSC, welches die Kurzschlussbedingung anzeigt.

Die Stromversorgungs-Schaltung 14 enthält einen Stromdurchlasspfad 140, der mit der Stromversorgungsquelle 16 verbunden ist und enthält einen Strombegrenzungspfad 142. Die Stromversorgungs-Schaltung 14 wählt einen Strompfad zwischen dem Durchlasspfad 140 und dem Strombegrenzungspfad 142 aus, um auf der Grundlage des Kurzschlusssignals SSC den Strom Iload bereit zu stellen. Unter normalen Bedingungen wählt die Stromversorgungs-Schaltung 14 den Durchlasspfad 140 aus und lässt in Abwesenheit des Kurzschlusssignals SSC den Strom Iload von der Versorgungsquelle 16 zur Last 18 durchfließen. Unter Kurzschlussbedingungen wählt die Stromversorgungs-Schaltung 14 den Strombegrenzungspfad 142 aus und liefert bei Empfang des Kurzschlusssignals SSC einen begrenzten Strom Idl des Stroms Iload an die Last 18 aus. Der Strombegrenzungspfad 142 kann einen Stromspiegel darstellen.

2 ist ein schematisches Schaltbild einer Ausführungsform des Strombegrenzers nach 1. Der Strombegrenzer 2 enthält einen Stromsensor 20, eine Ermittlungs-Schaltung 12, einen Stromversorgungs-Schaltung 24, eine Spannungsquelle 26 und eine Last. Der Stromsensor 20 ist mit der Last 28, dem Stromversorgungs-Schaltung 24 und der Ermittlungs-Schaltung 12 verbunden. Die Ermittlungs-Schaltung 12 wiederum ist mit dem Stromversorgungs-Schaltung 24 und der Spannungsquelle 26 verbunden.

In einer Ausführungsform stellt der Stromsensor 20 einen Widerstand dar, der Spannungen V1 und V2 an beiden Enden davon erzeugt. Die Ermittlungs-Schaltung 12 empfängt die Spannungen V1 und V2 und bestimmt darauf basierend, ob ein Strom Iload einen vorbestimmten Schwellwertstrom Ilim überschreitet. Falls dies so ist, erzeugt die Strom-Ermittlungs-Schaltung 12 ein Kurzschlusssignal SSC, das die Anwesenheit einer Kurzschlussbedingung anzeigt, und, falls dies nicht so ist, erzeugt die Ermittlungs-Schaltung 12 ein inverses Kurzschlusssignal SNSC, das anzeigt, dass der Strom Iload sich unter normalen Betriebsbedingungen befindet.

Die Stromversorgungs-Schaltung 24 enthält eine Stromquelle Ibias, einen ersten Transistor Q1, einen zweiten Transistor Q2, einen ersten Schalter SC1 und einen zweiten Schalter NSC1. Die Stromquelle Ibias ist mit dem ersten Transistor Q1 und dem ersten Schalter SC1 und danach mit dem zweiten Transistor Q2 und dem zweiten Schalter NSC1 verbunden. Wie in 1 dargestellt ist, kann der Durchlasspfad 140 des Strombegrenzers durch einen zweiten Transistor Q2 und dem zweiten Schalter NSC1 realisiert werden, und der Strombegrenzungspfad 142 des Strombegrenzers kann durch die Stromquelle Ibias, den ersten Transistor Q1, dem zweiten Transistor Q und dem ersten Schalter SC1 realisiert werden.

Wenn der erste Schalter SC1 geöffnet und der zweite Schalter NSC1 geschlossen ist, wird der zweite Transistor Q2 von dem ersten Transistor Q1 getrennt und wird durch Verbindung eines Gates davon mit Masse voll eingeschaltet, wodurch der Stromdurchlasspfad 140 gebildet wird. Wenn der erste Schalter SC1 geschlossen und der zweite Schalter NSC1 geöffnet ist, wird der zweite Transistor Q2 mit dem ersten Transistor Q1 in der Stromspiegelstruktur verbunden, wodurch der Strombegrenzungspfad 142 gebildet wird.

Unter einer normalen Bedingung ist der erste Schalter SC1 geöffnet und der zweite Schalter NSC1 ist in bzw. bei Abwesenheit eines Kurzschlusssignals SSC geschlossen, und dann ist der zweite Transistor Q2 von dem ersten Transistor Q1 getrennt und unterbricht die Zwischenverbindung des Stromspiegels und bildet den Durchlasspfad 140, der den Strom Iload von der Spannungsquelle 16 zu der Last 18 durchlässt.

Unter abnormen Kurzschlussbedingungen ist der erste Schalter SC1 geschlossen und der zweite Schalter NSC1 ist durch das Kurzschlusssignal SSC geöffnet, wobei der zweite Transistor von Masse getrennt ist. Weiter ist die Zwischenverbindung zwischen den Transistoren Q1 und Q2 vollständig hergestellt, um den Stromspiegel 142 zu bilden und um einen gespiegelten Strom Idl für die Last 18 zu erzeugen. Während der gespiegelte Strom Idl nur durch das Breiten-zu-Längen-Verhältnis (Englisch: width to length ratio, kurz W/L-Verhältnis des Gates) des ersten und zweiten Transistors Q1 und Q2 bestimmt wird, bleibt der gespiegelte Strom Idl unabhängig von der Last konstant. Deshalb wird der Strom Iload auf den gespiegelten Strom Idl begrenzt.

Die 3 zeigt eine exemplarische Schaltung der Ermittlungs-Schaltung 12 nach 1. Die Ermittlungs-Schaltung 12 enthält einen Referenzstrom-Generator 120, einen Reihenwiderstand RShort, einen Kurzschluss-Komparator 122. Der Referenzstrom-Generator 120 ist mit dem Widerstand RShort und dem Kurzschluss-Komparator 122 verbunden.

Der Referenzstrom-Generator 120 enthält einen Operationsverstärker OP1, einen Transistor Qr1 Und einen Referenzwiderstand Rref. Der Operationsverstärker OP1, der Transistor Qr1 und der Referenzwiderstand Rref sind in einer Schleife miteinander verbunden. Der Operationsverstärker OP1 hat einen nicht invertierenden Eingang, der mit einer Referenzspannung Rref verbunden ist, und den anderen invertierenden Eingang, der zwischen dem Referenzwiderstand Rref und einer Source des Transistors Qr1 verbunden ist, und hat einen Ausgang, der mit dem Gate des Transistors Qr1 verbunden ist. Iref entspricht Vref geteilt durch Rref, und weil die Spannung Vref im Wesentlichen eine Konstante darstellt, erzeugt der Referenzstrom-Generator 120 im Wesentlichen einen konstanten Referenzstrom Iref, ungeachtet der so genannten PVT-Schwankung bzw. -Abweichung (sog. Process-Voltage-Temperature Variation).

Aufgrund des konstanten Referenzstroms Iref ist der Reihenwiderstand RShort in der Lage, eine Kurzschluss-Schwellwertspannung Vshort abzugeben, die sich relativ zu V1 durch den IrefRShort-Abfall bzw. Spannungsabfall darstellt. Die Spannung V2 zwischen dem Stromsensor 10 und der Last 18 stellt sich auch relativ zu V1 durch den IloadRSense-Abfall bzw. Spannungsabfall dar. Der Kurzschluss-Komparator 122 empfängt und vergleicht die Spannung V2 mit der Kurzschlussschwellspannung VShort, um festzustellen, ob der Strom Iload den vorgegebenen Schwellwertstrom Ilim übersteigt. Weil beide Spannungen V2 und VShort mit V1 folgen, das heißt die Spannungsversorgung mit einem IR-Abfall, wird der Wert des Widerstands RShort so gewählt, dass, wenn der Strom Iload den vorbestimmten Schwellwertstrom Ilim übersteigt, die Spannung V2 die Kurzschluss-Schwellwertspannung Vshort übersteigt. Die Tatsache, dass die Spannung V2, welche die tatsächliche Versorgung für die Last darstellt, eng der V1 folgt, bringt auch einen Vorteil, so dass die wahre Lastversorgung nicht auf eine feste Nummer bzw. Anzahl begrenzt ist. Der Kurzschluss-Komparator 122 kann ein Schmitt-Trigger sein. Wenn die Spannung V2 die Kurzschluss-Schwellwertspannung Vshort übersteigt, erzeugt der Kurzschluss-Komparator 122 ein Kurzschlusssignal SSC, das eine Kurzschlussbedingung anzeigt. Wenn die Spannung V2 als eine zweite Schwellwertspannung unterhalb der Kurzschluss-Schwellwertspannung Vshort ist, stoppt bzw. unterbricht der Kurzschluss-Komparator 122 das Kurzschlusssignal SSC.

Es ist nützlich einen „Normal-Funktions"-Indikator für die Last anders als den Kurzschlussschutz vorzusehen bzw. zu erzeugen. In diesem Falle ist ein einfacher Zusatz zur Schaltung nach 4 in der Lage, dies zu erreichen. Der RShort ist mit einigen wenigen Widerständen in Reihe ROK1, ROK2, ..., RShort aufgebaut und Spannungen VOK1, VOK2, ..., VShort werden relativ zur Versorgung V1 erzeugt. Komparatoren werden eingesetzt, um V2 mit diesen Referenzspannungen zu vergleichen, um in die Ladestromaufteilungsgrenze anzuzeigen. Während der Ladestrom sich innerhalb der normalen Bedingung befindet, wird ein „Normal-Funktions"-Indikator erzeugt.

Die 4 ist ein schematisches Schaltbild bzw. Diagramm einer anderen Ausführung eines Strombegrenzers bzw. Schaltungsbegrenzers nach 1. Der Strombegrenzer 4 enthält einen Stromsensor 10, eine Ermittlungs-Schaltung 42, eine Stromversorgungs-Schaltung 44, eine Spannungs-Versorgungsquelle 16 und eine Last 18. Der Stromsensor 10 ist mit der Last 18, der Stromversorgungs-Schaltung 44 und der Ermittlungs-Schaltung 42 verbunden. Die Ermittlungs-Schaltung 42 ist wiederum mit der Stromversorgungs-Schaltung 44 und der Spannungsquelle 16 verbunden.

Der Stromsensor 10, die Spannungs-Versorgungsquelle 16 und die Last 18, wie in 4 dargestellt, sind identisch zu entsprechenden Komponenten in dem Schaltungs- bzw. Strombegrenzer nach 1. Die Ermittlungs-Schaltung 42 kann weiterhin ein Ausschaltsignal oder Sperrsignal Sdis erzeugen, um die Stromversorgungs-Schaltung 44 abzuschalten, und ein Einschaltsignal bzw. Aktivierungssignal Sen erzeugen, um die Stromversorgungs-Schaltung 44 einzuschalten. Diese beiden Signale können einfach ein gepuffertes invertiertes und nicht-invertiertes Schaltungs-Freigabesignal sein.

Zusätzlich zu allen Komponenten in der Stromversorgungs-Schaltung 24 nach 2 enthält die Stromversorgungs-Schaltung 44 weiterhin einen ersten Ausschaltschalter SON, einen zweiten Ausschaltschalter SOFF, dritte und vierte Schalter SC2 und NSC2, dritte und vierte Transistoren Q3 und Q4 und entsprechende fünfte und sechste Schalter SC3 und NSC3.

Der Ausschaltschalter SON und der zweite Ausschaltschalter SOFF stellen eine Ausschaltfunktion bereit, um eine Stromversorgung bzw. Lieferung an die Last 18 abzuschalten. Wenn die Stromversorgungs-Schaltung 44 ein Ausschaltsignal Sdis von der Ermittlungs-Schaltung 42 empfängt, wird der erste Ausschaltschalter SON geöffnet und der zweite Ausschaltschalter SOFF wird geschlossen, so dass der zweite Transistor Q2 vom ersten Transistor Q1 getrennt ist und ein Gate des zweiten Transistors Q2 mit einer Source davon verbunden wird. Folglich ist der zweite Transistor Q2 von dem ersten Transistor Q1 in dem Stromspiegel 142 getrennt und durch eine Null Gate-Source-Spannung ausgeschaltet, wodurch eine Ausschaltstrom-Versorgungsfunktionalität bereit gestellt wird. In der Abwesenheit eines Ausschaltsignals Sdis und der Anwesenheit des Einschaltsignals Sen, wird der erste Ausschaltschalter SON geschlossen und der zweite Ausschaltschalter SOFF geöffnet, so dass die Stromversorgungs-Schaltung 44 als eine Stromversorgungs-Schaltung 24 arbeitet, die für eine Stromlieferung an die Last 18 geeignet ist.

Die dritten und vierten Schalter SC2 und NSC2 werden durch ein Kurzschlusssignal SSC und ein inverses Kurzschlusssignal SNSC gesteuert, bzw. kontrolliert und stellen eine Leistungs- bzw. Stromspareigenschaft für den ersten Transistor Q1 zur Verfügung. Die dritten und vierten Transistoren Q3 und Q4 bilden einen zusätzlichen Stromspiegel, zusätzlich zu dem Stromspiegel 142, welcher durch die ersten und zweiten Transistoren Q1 und Q2 gebildet wird. Die fünften und sechsten Schalter SC3 und NSC3 werden auch über das Kurzschlusssignal SSC und das inverse Kurzschlusssignal SNSC gesteuert bzw. kontrolliert und stellen eine Stromspareigenschaft für die dritten und vierten Transistoren Q3 und Q4 zur Verfügung.

Die 5 ist ein vereinfachtes Schaltbild eines Strombegrenzers 4 nach 4 unter normalen Betriebsbedingungen. Bezug nehmend auf die 4 wird, wenn der Strombegrenzer unter einer normalen Betriebsbedingung sich befindet, der erste Ausschaltschalter SON geschlossen und der zweite Ausschaltschalter SOFF wird geöffnet, wobei der erste Schalter SC1 geöffnet wird und der zweite Schalter NSC1 geschlossen wird, wobei der dritte Schalter SC2 geöffnet wird und der vierte Schalter NSC2 geschlossen wird und wobei der fünfte Schalter SC3 geöffnet wird und der sechste Schalter NSC3 geschlossen wird, was zu der Schaltungsanordnung nach 5 führt.

In Bezug auf 5 wird, während der erste Transistor Q1 von dem zweiten Transistor Q2 getrennt ist, der Stromspiegel 142 unterbrochen und der Strom Iload wird über den ersten Transistor Q1 an die Last 18 geliefert. Die Gate-Source-Spannungen Vgs2, Vgs3, Vgs4, welche zu den ersten, zweiten und dritten Transistoren Q2, Q3 und Q4 korrespondieren, sind Null, so dass der zweite, dritte und vierte Transistor Q2, Q3 und Q4 alle zusammen abgeschaltet werden und dann ein Leistungs- bzw. Stromverbrauch während des normalen Betriebs vermindert wird.

Die 6 ist ein vereinfachtes Schaltbild eines Strombegrenzers 4 nach 4 während des Kurzschlusses. In Bezug auf 4 wird, wenn der Strombegrenzer 4 sich während bzw. im Kurzschluss befindet, der erste Ausschaltschalter SON geschlossen und der zweite Ausschaltschalter SOFF geöffnet, wobei der erste Schalter SC1 geschlossen und der zweite Schalter NSC1 geöffnet wird, wobei der dritte Schalter SC2 geschlossen und der vierte Schalter NSC2 geöffnet wird und der fünfte Schalter SC3 geschlossen und der sechste Schalter NSC3 geöffnet wird, was zu der Schaltungskonfiguration nach 6 führt.

Bezug nehmend auf 6 wird, wenn der erste Transistor Q1 mit dem zweiten Transistor Q2 verbunden ist, die Stromspiegelkonfiguration gebildet und der Strom Iload zu der Last 18 durch den gespiegelten Strom Ldl begrenzt.

Die 7 zeigt ein Zeitdiagramm des Kurzschlusssignals SSC und des Stroms Iload, innerhalb des Strombegrenzers nach 1. Es gibt einen Strom Iload 70, ein Kurzschlusssignal SSC 72 und Zeitspannen 700 und 702. In einem Ausführungsbeispiel beträgt der vorbestimmte Schwellwertstrom Ilim 20 mA und der gespiegelte Strom beträgt 30 mA. Weil ein Wert bzw. Größe der Last 18 abnimmt, wächst der Strom Iload 70 stets in der Zeitspanne 700 bis zu dem vorbestimmten Schwellwertstrom Ilim (20 mA), der erreicht wird, und dann wird der Stromspiegel 142 initialisiert. Die Ermittlungs-Schaltung 12 erzeugt das Kurzschlusssignal SSC für den Stromspiegel 142, wenn der Strom Iload den vorbestimmten Schwellwertstrom Ilim erreicht und folglich erzeugt der Stromspiegel 142 den gespiegelten Strom bei bzw. mit 30 mA durch die Zeitdauer 702. Dadurch wird eine Strombegrenzungsfunktionalität bereitgestellt.

Ein Verfahren zur Begrenzung eines Stroms durch eine Last wird auch offenbart, welches durch den Strombegrenzer 4 nach 4 verkörpert wird. Das Verfahren enthält die folgenden Schritte: Bereitstellen einer Stromanzeige bzw. eines Indikators SI, der den Strom Iload anzeigt, Erzeugen des Kurzschlusssignals SSC, wenn der Strom Iload den vordefinierten Schwellwertstrom Ilim übersteigt, Ausgeben bzw. Liefern des begrenzten Stroms Idl durch den Strombegrenzungspfad 142 in der Stromversorgungs-Schaltung 44 an die Last 18 aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals SSC, und durch Leiten des Stroms Iload von der Spannungsquelle 16 durch bzw. über einen Durchlasspfad in der Stromversorgungs-Schaltung 44 zu der Last 18 in Abwesenheit des Kurzschlusssignals SSC.

Das Verfahren kann weiterhin einen Schritt zum Erzeugen des Abschaltsignals Sdis von den Schaltungseinschaltsignalen durch die Ermittlungs-Schaltung 42 enthalten, um die Stromspiegel-Schaltung 142 abzuschalten bzw. zu sperren.

Der Schritt zur Erzeugung des Kurzschlusssignals SSC kann die folgenden Schritte enthalten: der Referenzstrom-Generator 120 erzeugt den Referenzstrom Iref, der Reihenwiderstand RShort empfängt den Referenzstrom Iref, um die Kurzschluss-Schwellwertspannung Vshort abzugeben, wobei die Spannung V2 mit der Kurzschluss-Schwellwertspannung Vshort verglichen wird, und wobei das Kurzschlusssignal SSC erzeugt wird, wenn die Spannung V2 die Kurzschluss-Schwellwertspannung Vshort überschreitet, welche darstellt bzw. angibt, dass der Strom Iload den vorbestimmten Schwellwertstrom Ilim überschreitet.

Das Verfahren kann weiterhin einen Schritt zum Anhalten bzw. Stoppen des Kurzschlusssignals SSC von der Ermittlungs-Schaltung 42 enthalten, wenn die Spannung V2 geringer als eine zweite Schwellwertspannung ist.

Zusammenfassend werden ein System, dass zur Begrenzung eines Stroms durch eine Last geeignet ist und ein Verfahren dafür vorgeschlagen. Das System umfasst einen Stromsensor, eine Ermittlungs-Schaltung und eine Stromspiegel-Schaltung. Der Stromsensor, der mit der Last verbunden ist, erzeugt eine Stromanzeige, die den Strom anzeigt. Die Ermittlungs-Schaltung, die mit dem Stromsensor verbunden ist, erzeugt ein Kurzschlusssignal, wenn der Strom einen vorgegebenen Schwellwert übersteigt. Die Stromspiegel-Schaltung, die mit der Spannungsquelle, dem Stromsensor und der Ermittlungs-Schaltung verbunden ist, umfasst einen Stromspiegel und einen Durchlasspfad bzw. Bypass-Weg, der einen gespiegelten Strom von dem Stromspiegel zur Last liefert, aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals, und der den Strom von der Spannungsquelle durch den Bypass-Weg an die Last, im Falle des Fehlens des Kurzschlusssignals, durchleitet.

Während die Erfindung im Wege von Beispielen und im Hinblick auf bevorzugte Ausführungsformen beschrieben worden ist, ist es verständlich, dass die Erfindung nicht hierauf beschränkt ist. Im Gegenteil ist beabsichtigt, verschiedene Änderungen und ähnliche Anordnungen abzudecken (wie sie für die Fachleute ersichtlich sein würden). Deshalb soll dem Schutzumfang der beiliegenden Ansprüche die breiteste Interpretation zukommen, um somit all solche Änderungen und ähnliche Anordnungen mit zu umfassen.


Anspruch[de]
System zum Begrenzen eines Stroms (ILOAD) durch bzw. für eine Last (18) umfassend:

einen mit der Last (18) verbundenen Stromsensor (10), der eine Stromanzeige erzeugt, welche den Betrag des Stroms (ILOAD) bzw. die Stromstärke durch die Last (18) anzeigt;

eine mit dem Stromsensor (10) verbundene Ermittlungs-Schaltung (12) bzw. Entscheidungs-Schaltung, welche ein Kurzschlusssignal (SSC) erzeugt, wenn der Betrag des Stroms (ILOAD) einen vorbestimmten Schwellwert übersteigt; und

eine Stromversorgungs-Schaltung (14), die mit einer Spannungs-Versorgungsquelle (16), dem Stromsensor (10) und der Ermittlungs-Schaltung (10) verbunden ist und die einen Strombegrenzungspfad (142) und einen Stromdurchlasspfad (140) umfasst,

wobei die Ermittlungs-Schaltung (12) feststellt bzw. bestimmt, ob das Kurzschlusssignal (SSC) erzeugt ist und, falls ja, die Stromversorgungs-Schaltung (14) beim Empfang des Kurzschlusssignals (SSC) einen begrenzten Strom durch den Strombegrenzungspfad (140) an die Last (18) liefert und, falls nicht, die Stromversorgungs-Schaltung (14) den Strom von der Spannungs-Versorgungsquelle (16) durch den Durchlasspfad (140) an die Last (18) weiterleitet.
System nach Anspruch 1, wobei die Ermittlungs-Schaltung (12) und die Stromversorgungs-Schaltung (16) in einem integrierten Schaltkreis (IC) untergebracht sind und wobei der Stromsensor (10) ein Widerstand außerhalb des IC ist. System nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Ermittlungs-Schaltung (12), die Stromspiegel-Schaltung (142) und der Stromsensor (10) sich in einem integrierten Schaltkreis (IC) befinden und wobei der Stromsensor (10) ein Widerstand ist. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stromversorgungs-Schaltung (24) umfasst:

eine Stromquelle (Ibias), die einen Vorspann-Strom erzeugt; einen ersten Transistor (Q1) in einer Diodenverbindung, der mit der Stromquelle (Ibias), verbunden ist;

einen zweiten Transistor (Q2), der mit einer Spannungsquelle (26) und dem Stromsensor (20) verbunden ist und der mit dem ersten Transistor (Q1) verbunden ist, um den Stromspiegel (142) zu bilden und um den gespiegelten Strom zu erzeugen, und der von dem ersten Transistor (Q1) getrennt wird, um den Durchlasspfad (140) bereit zu stellen;

einen ersten Schalter (SC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem ersten und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt, um den ersten und den zweiten Transistor zu verbinden; und

einen zweiten Schalter (NSC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, einem Grund bzw. einer Masse und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt, um den zweiten Transistor von der Masse zu trennen; und

wobei der begrenzte Laststrom durch das Breiten-zu-Längen-Verhältnis (W/L) der ersten und zweiten Transistoren (Q1, Q2) und durch den Vorspannstrom bestimmt wird.
System nach Anspruch 4, wobei die Ermittlungs-Schaltung das Schaltungs-Einschalt-/Ausschaltsignal empfängt und ein Ausschaltsignal (Sdis) erzeugt, das die Stromversorgungs-Schaltung ausschaltet und wobei die Stromversorgungs-Schaltung weiter umfasst:

einen dritten Schalter (SC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, der Spannungsquelle und dem zweiten Transistor (Q2) verbunden ist und das Ausschaltsignal empfängt, um ein zweites Gate des zweiten Transistors mit der Spannungsquelle zu verbinden; und

einen vierten Schalter (NSC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem zweiten Transistor (Q2) und den ersten und zweiten Schaltern (SC1, NSC1) verbunden ist und das Ausschaltsignal empfängt, um das zweite Gate von dem ersten und zweiten Schalter zu trennen.
System nach Anspruch 5, wobei die Stromversorgungs-Schaltung weiter umfasst:

einen fünften mit dem ersten Transistor verbundenen Schalter (SC3), der das Kurzschlusssignal empfängt, um ein erstes Gate und eine erste Drain des ersten Transistors zu trennen; und

einen sechsten mit dem ersten Transistor und der Spannungsquelle verbundenen Schalter (NSC3), der das Kurzschlusssignal empfängt, um das erste Gate des ersten Transistors und die Spannungsquelle zu verbinden.
System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stromanzeige eine erste Spannung und eine zweite Vergleichsspannung an einem ersten bzw. zweiten Ende des Stromsensors umfasst, und wobei Ermittlungs-Schaltung umfasst:

einen Referenzstrom-Generator (120), der einen Referenzstrom erzeugt und umfasst:

einen Operationsverstärker (OP), der mit einer Referenzspannung verbunden ist und der invertierende und nicht-invertierende Eingänge und einen Ausgang aufweist, wobei der nicht-invertierende Eingang mit der Referenzspannung verbunden ist;

einen dritten Transistor (Q), der mit dem OP verbunden ist und der ein drittes Gate, eine dritte Source und eine dritte Drain aufweist, wobei die dritte Source mit dem invertierenden Eingang verbunden ist und das Gate mit dem Ausgang des OPs verbunden ist, um den Referenzstrom zu erzeugen; und

einen Bezugs- bzw. Vergleichswiderstand (RShort), der mit dem OP und dem dritten Transistor verbunden ist;

einen Reihenwiderstand, der mit der Spannungsquelle, dem Stromsensorwiderstand, dem Referenzstrom-Generator verbunden ist und den Referenzstrom empfängt, um eine Kurzschluss-Schwellwertspannung zu ermitteln bzw. festzulegen, welche in Bezug zur Versorgungsspannung steht;

einen Komparator (122), der mit der Kurzschluss-Schwellwertspannung und einem zweiten Ende des Stromsensors verbunden ist und die tatsächliche Lastversorgungs-Spannung aufweist und der die Lastspannung mit der Kurzschluss-Schwellwertspannung vergleicht, und der das Kurzschlusssignal erzeugt, wenn die Lastspannung die Kurzschluss-Schwellwertspannung übersteigt, um anzuzeigen, dass der Strom den vorbestimmten Schwellwertstrom überstiegen hat.
System nach Anspruch 7, wobei der Komparator ein Schmitt-Trigger ist, der das Kurzschlusssignal erzeugt, wenn die Lastspannung die Kurzschluss-Schwellwertspannung übersteigt, und der das Kurzschlusssignal stoppt bzw. anhält, wenn die Vergleichsspannung geringer als eine zweite Schwellwertspannung ist. Eine integrierte Schaltung, umfassend:

einen mit der Last verbundenen Stromsensor (10), der eine Stromanzeige erzeugt, welche den Wert bzw. die Höhe des Stroms durch die Last anzeigt;

eine mit dem Stromsensor verbundene Ermittlungs-Schaltung (12), welche ein Kurzschlusssignal erzeugt, wenn der Stromwert einen vorbestimmten Schwellwert übersteigt; und

eine Stromversorgungs-Schaltung (14), die mit einer Spannungs-Versorgungsquelle, dem Stromsensor und der Ermittlungs-Schaltung verbunden ist und die einen Strombegrenzungspfad und einen Stromdurchlasspfad umfasst,

wobei die Ermittlungs-Schaltung feststellt, ob das Kurzschlusssignal erzeugt ist und, falls ja, die Stromversorgungs-Schaltung an begrenztem Strom durch den Strombegrenzungspfad an die Last aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals liefert und, falls nicht, die Stromversorgungs-Schaltung den Strom von der Spannungs-Versorgungsquelle durch den Durchlasspfad an die Last weiterleitet.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 9, die weiterhin einen Stromsensor umfasst, der mit der Ermittlungs-Schaltung verbunden ist, welche die Stromanzeige ausgibt. Integrierte Schaltung nach Anspruch 10, wobei der Stromsensor ein Widerstand ist. Integrierte Schaltung nach Anspruch 9, wobei die Stromversorgungs-Schaltung umfasst:

eine Stromquelle, die einen Vorspann-Strom erzeugt;

einen ersten Transistor (Q1) in einer Diodenverbindung, der mit der Stromquelle verbunden ist;

einen zweiten Transistor (Q2), der mit einer Spannungsquelle und dem Stromsensor verbunden ist und der mit dem ersten Transistor verbunden ist, um den Stromspiegel zu bilden und um den gespiegelten Strom zu erzeugen, und der von dem ersten Transistor getrennt wird, um den Durchlasspfad bereit zu stellen;

einen ersten Schalter (SC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem ersten und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt, um den ersten und den zweiten Transistor zu verbinden; und

einen zweiten Schalter (NSC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, einem Grund bzw. einer Masse und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt, um den zweiten Transistor von der Masse zu trennen; und

wobei der begrenzte Laststrom durch das Breiten- bzw. Weiten-zu-Längen-Verhältnis (W/L) der ersten und zweiten Transistoren und durch den Vorspannstrom bestimmt wird.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 12, wobei die Ermittlungs-Schaltung das Schaltungs-Einschalt-/Ausschaltsignal empfängt und ein Ausschaltsignal erzeugt, das die Stromversorgungs-Schaltung ausschaltet und wobei die Stromversorgungs-Schaltung weiter umfasst:

einen dritten Schalter (SC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, der Spannungsquelle und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Ausschaltsignal empfängt, um ein zweites Gate des zweiten Transistors mit der Spannungsquelle zu verbünden; und

einen vierten Schalter (NSC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem zweiten Transistor und den ersten und zweiten Schaltern verbunden ist und das Ausschaltsignal empfängt, um das zweite Gate von dem ersten und zweiten Schalter zu trennen.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 13, wobei der Stromversorgungs-Schaltung weiter umfasst:

einen fünften mit dem ersten Transistor verbundenen Schalter (SC3), der das Kurzschlusssignal empfängt, um ein erstes Gate und eine erste Drain des ersten Transistors zu trennen; und

einen sechsten mit dem ersten Transistor und der Spannungsquelle verbundenen Schalter (NSC3), der das Kurzschlusssignal empfängt, um das erste Gate des ersten Transistors und die Spannungsquelle zu verbinden.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 9, wobei die Stromanzeige eine erste Spannung und eine zweite Vergleichsspannung an einem ersten bzw. zweiten Ende des Stromsensors umfasst, und wobei Ermittlungs-Schaltung umfasst:

einen Referenzstrom-Generator (120), der einen Referenzstrom erzeugt und umfasst:

einen Operationsverstärker (OP), der mit einer Referenzspannung verbunden ist und der invertierende und nicht-invertierende Eingänge und einen Ausgang aufweist, wobei der nicht-invertierende Eingang mit der Referenzspannung verbunden ist;

einen dritten Transistor (Q), der mit dem OP verbunden ist und der ein drittes Gate, eine dritte Source und eine dritte Drain aufweist, wobei die dritte Source mit dem invertierenden Eingang verbunden ist und das Gate mit dem Ausgang des OP verbunden ist, um den Referenzstrom zu erzeugen; und

einem Referenzwiderstand, der mit dem OP und dem dritten Transistor verbunden ist;

einen Reihenwiderstand, der mit der Spannungsquelle, dem Stromsensorwiderstand, dem Referenzstrom-Generator verbunden ist, um den Referenzstrom zu empfangen, um eine Kurzschluss-Schwellwertspannung zu ermitteln bzw. festzulegen, welche in Bezug zur Versorgungsspannung steht;

einen Komparator (122), der mit der Kurzschluss-Schwellwertspannung und einem zweiten Ende des Stromsensors verbunden ist und die tatsächliche Lastversorgungs-Spannung aufweist und der die Lastspannung mit der Kurzschluss-Schwellwertspannung vergleicht, und der das Kurzschlusssignal erzeugt, wenn die Lastspannung die Kurzschluss-Schwellwertspannung übersteigt, um anzuzeigen, dass der Strom den vorbestimmten Schwellwertstrom überstiegen hat.
Integrierte Schaltung nach Anspruch 15, wobei der Komparator (122) ein Schmitt-Trigger ist, der das Kurzschlusssignal erzeugt, wenn die Lastspannung die Kurzschluss-Schwellwertspannung übersteigt, und der das Kurzschlusssignal stoppt bzw. anhält, wenn die Vergleichsspannung geringer als eine zweite Schwellwertspannung ist. Verfahren zum Begrenzen eines Stroms durch eine Last, umfassend folgende Schritte:

Bereitstellen einer Stromanzeige, welche den Betrag des Stromes bzw. die Stromstärke durch die Last anzeigt;

Erzeugen eines Kurzschlusssignals, wenn die Stromstärke einen vorgegebenen Schwellwert übersteigt;

Bestimmen, ob das Kurzschlusssignal erzeugt worden ist; und,

falls ja, Ausgeben eines begrenzten Stromes durch einen Strombegrenzungspfad in einer Stromversorgungs-Schaltung an die Last, aufgrund des Empfangs des Kurzschlusssignals; und,

falls nicht, Weiterleiten des Stroms von der Spannungsquelle durch einen Durchlasspfad in der Stromversorgungs-Schaltung an die Last.
Verfahren nach Anspruch 17, wobei die Stromversorgungs-Schaltung umfasst:

eine Stromquelle, die einen Vorspann-Strom erzeugt;

einen ersten Transistor (Q1) in einer Diodenverbindung, der mit der Stromquelle verbunden ist;

einen zweiten Transistor (Q2), der mit einer Spannungsquelle und dem Stromsensor verbunden ist und der mit dem ersten Transistor verbunden ist, um den Stromspiegel zu bilden und um den gespiegelten Strom zu erzeugen, und der von dem ersten Transistor getrennt wird, um den Durchlasspfad bereit zu stellen;

ein erster Schalter (SC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem ersten und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt, um den ersten und den zweiten Transistor zu verbinden; und

einen zweiten Schalter (NSC1), der mit der Ermittlungs-Schaltung, einem Grund bzw. einer Masse und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Kurzschlusssignal empfängt, um den zweiten Transistor von der Masse zu trennen; und

wobei der begrenzte Laststrom durch das Weiten- zu Längenverhältnis (W/L) der ersten und zweiten Transistoren und des Vorspannstroms bestimmt wird.
Verfahren nach Anspruch 18, das weiterhin einen Schritt zum Erzeugen eines Ausschaltsignals umfasst, um die Stromspiegel-Schaltung auszuschalten, und wobei die Stromversorgungs-Schaltung weiterhin umfasst:

einen dritten Schalter (SC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, der Spannungsquelle und dem zweiten Transistor verbunden ist und das Ausschaltsignal empfängt, um ein zweites Gate des zweiten Transistors mit der Spannungsquelle zu verbinden; und

einen vierten Schalter (NSC2), der mit der Ermittlungs-Schaltung, dem zweiten Transistor und den ersten und zweiten Schaltern verbunden ist und das Ausschaltsignal empfängt, um das zweite Gate von dem ersten und zweiten Schalter zu trennen.
Verfahren nach Anspruch 19, wobei die Stromanzeige eine erste Spannung und eine Vergleichsspannung an einem ersten bzw. zweiten Ende des Stromsensors umfasst, und den Schritt zum Erzeugen eines Kurzschlusssignals umfasst mit den Schritten:

Erzeugen eines Referenzstroms;

Empfangen des Referenzstroms, um eine erste Schwellwertspannung festzulegen;

Vergleichen der Vergleichsspannung mit der ersten Schwellwertspannung; und

Erzeugen des Kurzschlusssignals, wenn die Vergleichsspannung die erste Schwellwertspannung übersteigt, um anzuzeigen, dass der Strom den vorbestimmten Schwellwert übersteigt.
Verfahren nach Anspruch 20, das weiterhin einen Schritt zum Anhalten des Kurzschlusssignals umfasst, wenn die Vergleichsspannung geringer als eine zweite Schwellwertspannung ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com