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Dokumentenidentifikation DE202006009523U1 29.11.2007
Titel Trinkglas
Anmelder Berendsohn AG, 22559 Hamburg, DE
Vertreter Glaeser, J., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 20457 Hamburg
DE-Aktenzeichen 202006009523
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.11.2007
Registration date 25.10.2007
Application date from patent application 17.06.2006
IPC-Hauptklasse A47G 19/22(2006.01)A, F, I, 20060617, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21V 33/00(2006.01)A, L, I, 20060617, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Trinkglas aus durchsichtigem Material, aufweisend zwei voneinander getrennte Behälterräume mit einer zumindest teilweise durchsichtigen Trennfläche, deren einer zur Aufnahme eines Getränkes und deren anderer eine Lichtquelle und eine Stromquelle aufweist.

Ein derartiges Trinkglas ist bekannt (DE 31 11 102 A1). Bei dem bekannten Trinkglas wird der Stromkreis zwischen der Stromquelle und einer Lampe dadurch geschlossen, dass ein Kippschalter anzeigt, dass sich das Trinkglas nicht mehr in der normalen Position befindet, wenn es auf einer Unterlage aufruht, sondern zum Trinken gekippt worden ist.

Bei der vorliegenden Erfindung geht es darum, die Lichtquelle dann einzuschalten, wenn sich ein Getränk im Glas befindet und in der übrigen Zeit die Lichtquelle ausgeschaltet zu lassen.

Erreicht wird dies bei einem Trinkglas der eingangs genannten Art dadurch, dass im ersten Behälterraum ein Flüssigkeitssensor angeordnet ist, der als Schalter den Stromkreis zwischen Strom- und Lichtquelle schließt, wenn sich Flüssigkeit im ersten Behälter befindet.

Bei der Erfindung geht es darum, dass der Raum, in dem sich ein Getränk befinden kann, von dem Behälterraum getrennt wird, der die elektrisch wirksamen Teile enthält. Hiervon ausgenommen ist der Flüssigkeitssensor und hierbei kann es sich im einfachsten Fall um einen Schalter handeln, der aus zwei Schaltteilen besteht, die bei Überbrückung des Abstands zwischen den Kontakteilen den Stromkreis schließt. Die Kontaktteile und die zugehörigen Leitungen gehen demzufolge durch den Boden des Trinkgefäßes hindurch.

Der zweite Raum mit den elektrisch wirksamen Teilen des Stromkreises muss nicht notwendigerweise geschlossen sein, er kann beispielsweise nach unten hin offen sein.

Auch ist denkbar, dass der elektrische Stromkreis in Form eines Chips vorliegt und dass dieser Chip den zweiten Behälterraum bildet.

Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert.

Die Figur zeigt eine vertikale Schnittansicht durch ein Trinkglas gemäß der Erfindung. In der Figur ist ein Trinkglas 10 gezeigt mit einem ersten Behälterraum 11 und einem zweiten geschlossenen Behälterraum 12. Im Behälterraum 12 befindet sich eine Stromquelle 14 sowie eine Lichtquelle 13, wobei diese Teile schematisch gezeigt und entsprechend miteinander verbunden sind. Zwei Drähte gehen durch den Boden des Trinkglases 10 hindurch, wobei in den Behälterraum 11, der die Flüssigkeit enthalten kann, die Sensorteile 20 hinein vorstehen.

Der Abstand und die Eigenart des Sensors und die zugehörigen elektrischen Teile wie Spannungsquelle und Lichtquelle sind so ausgestaltet, dass bei Benetzung des Bodens eine leitende Verbindung zwischen den Sensorteilen 20 hergestellt wird, und dadurch der Stromkreis für die Lichtquelle 13 über die Stromquelle 14 geschlossen wird. Dies bedeutet, dass die Lichtquelle 13 mit Strom versorgt wird, so lange wie sich Flüssigkeit im Trinkglas befindet.


Anspruch[de]
Trinkglas aus durchsichtigem Material, aufweisend zwei voneinander getrennte Behälterräume (11, 12) mit einer zumindest teilweise durchsichtigen Trennfläche, deren einer zur Aufnahme eines Getränkes und deren anderer eine Lichtquelle (14) und eine Stromquelle (14) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Behälterraum (11) ein Flüssigkeitssensor (20) angeordnet ist, der als Schalter den Stromkreis zwischen Strom- und Lichtquelle schließt, wenn sich Flüssigkeit im ersten Behälter befindet.






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