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Dokumentenidentifikation DE202007007563U1 29.11.2007
Titel Wandelement und Formteile für Mauerecken mit Schrägungen auf Wandinnen und Außenecken
Anmelder Walter, Hermann, Dipl.-Ing. Europa-Ing.-Architekt, 23566 Lübeck, DE
DE-Aktenzeichen 202007007563
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.11.2007
Registration date 25.10.2007
Application date from patent application 30.05.2007
IPC-Hauptklasse E04C 1/00(2006.01)A, F, I, 20070918, B, H, DE

Beschreibung[de]

Aussenwandecken von Gebäuden üblicher Bauart, weisen einen rechten Winkel (Zeichn. 1) und scharte Kanten auf. Aufbau, Material und Verwendung von Mauerwerk ist einschlägig in technischen Regeln genormt.

Die heute üblichen Konstruktionen weisen erhebliche „geometrische Wärmebrücken" auf. Verdeutlicht wird der ungünstige Wärmeverlauf (Zeichn. 2) durch die dargestellten Isothermen bei Anwendung der normierten Berechnungen mit –15 ° C Aussentemperatur und + 20 ° C Innenraumtemperatur.

Die „Auskühlungsflächen" der Aussenwandecken sind durch die rechtwinklige Mauerecke (Zeichn. 1) rund 50 % großflächiger als bei Verwendung der Formelemente (3) mit Schrägungen (1) und (2).

Die „Innenwandecken" erhält durch die Schrägung (2) ein besseres Strömungs- und Verteilungsverhalten des inneren Wärmestromes, wodurch Luftfeuchte fort getragen wird. Die geometrische Veränderung der Wandecke zur Schrägung (2) nimmt unmittelbar die durch Konvektion oder Strahlung zur Verfügung stehende, erwärmte Raumluft besser auf und verteilt diese auf die angrenzenden Wandflächen (4).

Vorteile der Erfindung:

Zeichnung (3) veranschaulicht den besseren Wärmefluss.

Mit Einsatz der neuen Formteile (3) wird insbesondere bei einschaliger Bauweise und Verzicht auf zusätzliche Dämmstoffe, der Entstehung von Schimmel- und Pilzbefall entgegen gewirkt.

Planer, Bauausführende und Vermieter, die Wohnraum ohne mechanische lüftungstechnische Maßnahmen anbieten, schaffen bei Verwendung der neuen Formelemente (3) die geforderte Raumluftqualität. Die in Räumen an Außenwandecken typischen dunklen, feuchten Verfärbungen mit Schimmelpilzbefall werden vermieden durch Verteilung der feuchten Luft auf die angrenzenden Wandflächen (4).

Stand der Technik:

Die Problemzone der geometrischen Wärmebrücke ist in Zeichnung (1) mit dem ungünstigen Wärmezufluss in Richtung „Innenecke" dargestellt.

Hierbei wird mittels der Isothermenverläufe, bei „genormter" Außen- und Innentemperatur, der Umgebungsluft/Raumluft, die kritische Eckentemperatur- innen – von ca. + 10 ° C erreicht.

Diese führt unweigerlich bei mäßiger Luftbewegung zu Kondensaten im Eckbereich und damit zur Schimmelpilzbildung.

Der Gesundheit gefährdende Aspekt sei nur am Rande erwähnt Die Literatur hierzu ist derzeit unerschöpflich, wie auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Diese Missstände resultieren auch aus alten planerischen Bausünden und Überlieferungen. Mit dem Einsatz der neu erfundenen Formteile (3) kann diesem bekannten Baumangel dauerhaft abgeholfen werden.


Anspruch[de]
Wandelemente und Formteile für Mauerecken mit Schrägungen (Diagonalen) auf Wandinnen- und Aussenseiten. dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente (3) und Formteile (3) an den Ecken der Aussenwände und die Innenecken mit Schrägungen (1) + (2) = Diagonalen versehen sind, statt mit rechtem Winkel von 90°. Wandelemente und Formteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente und Formteile unsymmetrisch und einseitig verlängert sind, für Wandanschlüsse.






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