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Dokumentenidentifikation DE202007007718U1 29.11.2007
Titel Schaukelstuhl
Anmelder Napiwotzki, Udo, 42929 Wermelskirchen, DE
Vertreter Patentanwälte Dr. Sturies Eichler Füssel, 42289 Wuppertal
DE-Aktenzeichen 202007007718
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.11.2007
Registration date 25.10.2007
Application date from patent application 31.05.2007
IPC-Hauptklasse A47C 3/027(2006.01)A, F, I, 20070531, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schaukelstuhl mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Hauptanspruchs.

Ein gattungsgemäßer Schaukelstuhl steht auf gekrümmten Kufen. An jeder dieser Kufen ist jeweils ein Paar von Stuhlbeinen befestigt. Die Kufen bilden eine kreisförmige Kontaktstelle zum Hin- und Herkippen des Schaukelstuhls. Die Stuhlbeine tragen eine Sitzfläche des Schaukelstuhls, an welcher auch eine Rückenlehne befestigt ist. zwischen den beiden Kufen ist typischer weise eine Fußstütze angeordnet. Derartige Konstruktionen müssen in Hinblick auf Stabilität und Sicherheit die europäische Norm ISO 7174 erfüllen.

Insbesondere ermüdet der Benutzer eines Schaukelstuhls bei langen Stuhlbeinen bzw. einer hohen Sitzposition recht schnell. Grund hierfür ist, dass bei einer aufrechten Sitzposition erhebliche Kräfte aufgewendet werden müssen, um eine Schaukelbewegung einzuleiten bzw. aufrecht zu erhalten. Des weiteren stellen die punktuellen Verbindungsstellen zwischen den Stuhlbeinen und jeder Kufe aufgrund der langen Hebelarme eine besonders belastete Verbindung dar. Diese Verbindung birgt daher ein nicht auszuschließendes Unfallrisiko.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schaukelstuhl derart zu verbessern, dass eine Schaukelbewegung ohne große Anstrengung eingeleitet werden kann und der zudem besonders sicher und stabil ist.

Diese Aufgabe wird mit technisch einfachen Mitteln durch die Merkmale des Hauptanspruchs gelöst.

Wesentlich ist, dass eine bequeme durchgehende Ruhefläche zwischen zwei sichelförmigen Seitenwänden aufgespannt ist und jede Kufe integraler Bestandteil ihrer Seitenwand ist. Folglich ist die Verbindung zwischen der Ruhefläche und der Kufe aufgrund kleiner Hebelarme sehr stabil. Weiterhin können Kosten und Aufwand zur Schaffung einer dauerhaften Verbindung zwischen Kufe und Schaukelstuhl eingespart werden. Durch eine einteilige Ausgestaltung von Seitenwand und Kufe ist eine einfache Reparatur einer schadhaften Kufe möglich. Jede sichelförmige Seitenwand bildet eine gekrümmte Kufe an ihrer konvexen Seite aus. Dabei verläuft die Seitenwand längs zur Wirbelsäule des Benutzers und die Kufe erstreckt sich von dem Bereich der Rückenlehne bis zur Fußstütze. Eine derartige Kufe sorgt für erhöhte Sicherheit selbst bei extremer Schaukelbewegung.

Von besonderem Vorteil ist, dass die Kufe von drei oder mehreren ineinander übergehenden Kreisbögen unterschiedlicher Radien definiert ist. Die Kufe weist zu einem ersten Ende der Seitenwand gerichtet einen Abschnitt eines Kreisbogens mit – im Verhältnis – kleinem Radius auf. Dieser erste Kreisbogen erstreckt sich in etwa im Bereich der Rückenlehne. Der Radius ist auch so gewählt, dass ein unbeabsichtigtes Umkippen durch Rückwärtsüberschlagen sicher vermeidbar ist. Der Radius des ersten Kreisbogens weist einen Kreismittelpunkt auf, der vom ersten Ende der Seitenwand aus betrachtet vor der Schwerpunktslinie der Seitenwand bzw. des Schaukelstuhls im Ruhezustand angeordnet ist. Dagegen liegt der Kreismittelpunkt des letzten Kreisbogens auf der anderen Seite der Schwerpunktslinie, so dass die Schwerpunktslinie einen weiteren mittleren Kreisbogen, vorzugsweise zwischen dem Endbereich des ersten Kreisbogens, und dem Mittelbereich des zweiten Kreisbogens schneidet. Somit kehrt die Seitenwand bzw. der Schaukelstuhl bei jeder Neigung in die eine wie in die andere Richtung stets in die Normallage zurück.

An den ersten Kreisbogen schließt sich also ein zweiter Kreisbogen an, der einen größeren Radius als der erste Kreisbogen hat. Steht der Schaukelstuhl im Gleichgewicht auf der Kufe, schneidet dessen Schwerpunktlinie diesen zweiten Kreisbogen. Aufgrund des größeren Radius dieses zweiten Kreisbogens kann, soweit dieser Abschnitt der Kufe den Boden berührt, eine geringfügige Neigung ein verringertes Anheben bzw. Absenken der Rückenlehne bewirken. Eine derart unregelmäßige Schaukelbewegung fördert beispielsweise den Gleichgewichtssinn und stärkt Rücken- und Bauchmuskulatur.

Ein dritter Kreisbogen folgt auf den zweiten Kreisbogen, der sich in Richtung auf das zweite Ende der Seitenwand erstreckt. Der Radius des dritten Kreisbogens ist größer als der zweite Radius. Dieser Kreisbogen legt einen weiteren Abschnitt der Kufe fest, der im Wesentlichen im Bereich eines als Fußstütze dienenden Teils des Schaukelstuhls angeordnet ist.

Um eine sichere und dauerhafte Verbindung der beiden spiegelbildlich gleichen Seitenwände mit Rückenlehne, Sitzfläche und Fußstütze des Schaukelstuhls herzustellen, sind einerseits die Innenseiten der Seitenwände mit einer Vielzahl von gebohrten Sacklöchern versehen, die auf einer anatomisch gekrümmten Linie liegen und in die Querstreben gesteckt sind.

Andererseits werden die mit den eingesteckten Querstreben bestückten Seitenwände dann gegeneinander verspannt durch geeignete Spannvorrichtungen, die an den Seitenwänden im Wesentlichen an den Enden und im mittleren Bereich der anatomisch gekrümmten Linie angreifen. Die Querstreben weisen vorteilhafter weise einen im Wesentlichen konstanten Querschnitt auf, um eine glatte Sitz/Liegefläche bereit zu stellen. Die Querstreben können aus einem standardisierten Langgut mit Rundquerchnitt maschinell abgelängt werden. Derartiges Langgut lässt sich auch verschnittoptimiert zuschneiden.

Der erfindungsgemäße Schaukelstuhl besteht daher lediglich aus zwei Seitenwänden mit den Sacklöchern und einer in die Sacklöcher einsteckbaren Anzahl von Querstreben sowie geeigneten Spannvorrichtungen. Die Querstreben können zum Beispiel auch zusätzlich verleimt werden. Beispielhaft sind zur Befestigung der Anordnung aus Seitenwänden mit Querstreben Durchgangsbohrungen vorgesehen, die im Wesentlichen auf der Verbindungslinie der Sacklöcher liegen und die jeweils von einem Zuganker durchgriffen sind. Jeder Zuganker kann beispielsweise endseitig mittels eines Gewindes und aufgeschraubter Mutter gegen die Außenseite der jeweiligen Seitenwand verspannt werden, wodurch eine zugfeste Verbindung zwischen den Querstreben und den Zugankern herzustellen ist. Zusätzlich können auch Querstreben vorgesehen sein, die an den Enden einen größeren Querschnitt als die zugeordnete Bohrung aufweisen, wobei der größere Querschnitt an der Innenseite der Seitenwand abgestützt ist und die Querstrebe mit einem Zapfen in der Bohrung steckt.

Zu diesem Zweck kann ein Sackloch mit einem geringeren Durchmesser als dem Außendurchmesser der dort befindlichen Querstrebe vorgesehen werden, in welches der Zapfen einbringbar ist. Dabei verbleibt an der Stirnseite der Querstrebe um die Bohrung beziehungsweise den Zapfen herum eine ringförmige Abstützfläche. Diese dient als Widerlager und kann sich an der mit den Sacklöchern versehenen Innenseite der Seitenwand abstützen.

Vorteilhafter Weise bilden die mit der Bohrung versehenen Querstreben nicht nur eine Rückenlehne und eine Liegefläche, sondern auch eine Fußstütze, die nahe zum betreffenden Ende der Seitenwand angeordnet ist. Diese als Widerlager dienende Verbindung zwischen Seitenwand und Querstrebe ist nahe zur vorstehend beschriebenen auf Zug belasteten Verbindung angeordnet. Das Befestigungsmittel kann in diesem Falle auch eine Gewindestange sein, die beide Seitenwände durchdringt und mittels Muttern an den Außenseiten der Seitenwände verschraubt beziehungsweise verspannt ist.

Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schaukelstuhls sieht vor, dass die Seitenwand aus einem Schichtmaterial hergestellt ist. Hierzu kommen insbesondere miteinander verleimte Holzplatten, hochdichte Faserplatten oder so genanntes Multiplex in Betracht. Derartige Materialien sind kostengünstig, leicht zu verarbeiten und weisen eine ausreichende Stabilität auf, um eine langlebige Kufe bereitzustellen. Eine beschädigte Kufe kann durch simples Abschleifen erneuert, ausgebessert oder verändert werden.

Die Seitenwand kann zudem mit einem Furnier beschichtet oder laminiert werden. Auch kann es vorgesehen sein, insbesondere die Seitenwände zu lackieren. So könnte es beispielsweise vorgesehen werden, dass mittels Tauchlackierung die Seitenwände eine andere Farbe erhalten als beispielsweise die Sitzfläche oder die Fußstützen.

Unter Bezugnahme auf die nachfolgende Beschreibung von mehreren Ausführungsbeispielen sowie auf die Zeichnungen ergeben sich weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung.

Es zeigen:

1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Seitenwand in Seitenansicht,

2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Schaukelstuhls, und

3 eine Schnittansicht gemäß 1.

Soweit im Folgenden nichts anderes gesagt ist, gilt die folgende Beschreibung stets für alle 1 bis 3 und gleiche Bezugszeichen beziehen sich stets auf dieselben konstruktiven Merkmale.

Anhand der 1 bis 3 soll nunmehr die vorliegende Erfindung näher erläutert werden. Der erfindungsgemäße Schaukelstuhl 10 weist wie in 2 gezeigt eine Sitzfläche 12 auf, die an einem ersten Ende eine Rückenlehne 11 sowie an dem zweiten Ende 22 eine Fußstütze 13 umfasst. Je eine Seitenwand 16 ist auf einer Seite der Sitzfläche 12 angeordnet und erstreckt sich über deren gesamte Länge. Wie in 1 gezeigt, hat die Seitenwand 16 in Längsrichtung eine Sichelform, die quer zur Sitzfläche 12 verläuft. Die Seitenwand 16 ist aus Multiplex, einem Schichtmaterial, hergestellt, das insbesondere stabil und leicht ist. Das Schichtmaterial lässt sich leicht bearbeiten und ermöglicht eine einfache Ausbesserung der Kufe 14. Die Kufe 14 ist an der konvexen Seite 17 der Seitenwand 16 vorgesehen, die unterhalb der Sitzfläche 12 des Schaukelstuhls 10 angeordnet ist. Auf der konkaven Seite der Seitenwand 16 sind die Rückenlehne 11, die Sitzfläche 12 und die Fußstütze 13 in Form einer durchgehenden Einhüllenden angeordnet.

Die gesamte Sitzfläche 12 ist von der Seitenwand 16 festgelegt. Die Sitzhöhe – sprich der Abstand der Sitzfläche 12 vom Boden – ist vom Abstand einer Reihe von Sacklöchern 28 zur Kufe 14 und deren Krümmung bestimmt.

Die Krümmung der konvexen Seite 17 ist von mehreren Kreisbögen festgelegt, die zur Ausbildung der Kufe 14 ineinander übergehen. An einem Ende 22 der Seitenwand 16 legt ein erster Kreisbogen 18 die Sichelform der konvexen Seite 17 fest. Dem ersten Kreisbogen 18 mit einem Radius r1 folgt ein zweiter Kreisbogen 19 mit einem Radius r2, der größer als der Radius r1 ist. Der Radius r3 eines dritten Kreisbogens 20, der sich hier bis zum anderen Ende 22 der Seitenwand 16 erstreckt, ist größer als der Radius r2. Die Radien r1 und r3 sorgen insbesondere für einen sicheren Schutz vor einem unbeabsichtigten Überschlag bei extremer Schaukelbewegung.

Ihre Kreismittelpunkte M liegen vom jeweiligen Ende 22 der Seitenwand 16 aus gesehen auf jeweils einer Seite des Schwerpunktes S der Seitenwand 16. Der Schaukelstuhl 10 kehrt somit automatisch in seine etwa mittige Gleichgewichtslage zurück. Der Radius r2 ist so gewählt, dass eine Kippbewegung des Schaukelstuhls 10 durch die Führungsfunktion des zweiten Kreisbogens 19 zu einer unsymmetrischen Auf- bzw. Abwärtsbewegung der Enden 22 führt. Der Schaukelstuhl 10 führt somit keine gleichförmige Schaukelbewegung aus. Dies fördert insbesondere den Gleichgewichtssinn und ermöglicht insbesondere mit der kleinsten Bewegung zum Beispiel der Fußspitzen eine beruhigend harmonische Schaukelweite.

Der zweite Kreisbogen 19 schneidet die Schwerpunktlinie 24 erst in seinem Endbereich zum ersten Kreisbogen hin, so dass das Einleiten der Schaukelbewegung erleichtert ist. Ein von der Schwerpunktlinie 24 geschnittener Abschnitt der Kufe 14 ist so gekrümmt, um bereits mittels einer nur kleinen und wenig anstrengenden Gewichtsverlagerung die Schaukelbewegung einzuleiten, zum Beispiel durch Zehenspitzenbewegung.

Die Rückenlehne 11, die Sitzfläche 12 und die Fußstütze 13 sind gemäß 2 von Querstreben 26 bereit gestellt, die zwischen den beiden Seitenwänden 16 gelagert sind. Die Querstreben 26 sind von Stangen aus Holz mit konstantem Rundquerschnitt maschinell abgelängt. Ihre Länge ist so gewählt, dass die Querstrebe 26 in das zur Innenseite 42 der Seitenwand 16 hin offene Sackloch 28 hineinragt. Die an den Enden 22 eingesteckten Querstreben 26 sind dicker als die übrigen Querstreben 26 und dienen als Fußstütze 13.

Die als Fußstütze 13 dicker dimensionierte Querstrebe 26 ist an jeder Stirnseite 40 von einer Bohrung 38 zentralaxial durchdrungen. Die Bohrung 38 hat einen geringeren Durchmesser 34 als die Querstrebe 26, so dass ein Ring der Stirnseite 40 zur Abstützung an der Innenseite 42 der Seitenwand 16 verbleibt. Ein Stift 34 wird sowohl in das Sackloch 28 der Seitenwand 16 als auch der Bohrung 38 der Fußstütze 13 eingeführt.

Zum Zusammenbau des erfindungsgemäßen Schaukelstuhls 10 werden die Querstreben 26 in die Sacklöcher 28 der beiden Seitenwände 16 eingesteckt, wie in 3 ersichtlich.

Dabei kommen der am Kopfende befindlichen Kopfstrebe 15 der am Fußende befindlichen Fußstrebe 25 und dem Zuganker 32 besondere Bedeutung zu, wie noch gezeigt wird. Eine Durchgangsbohrung 30 erstreckt sich quer zur Seitenwand 16 und nimmt einen Zuganker 32 in Form einer Gewindestange auf. Die Durchgangsbohrung 30 ist durchgehend zylindrisch und kann ebenso wie die Sacklöcher mittels eines Stufenbohrers oder eines Forstnerbohrers erzeugt werden. Dies sorgt für die Zugankerfunktion in Verbindung mit der Stirnfläche 40 der Kopf- bzw. Fußstrebe. Zur Verspannung der Seitenwände 16 gegeneinander werden von zumindest einer Seite Hutmuttern auf die Enden der als Zuganker 32 dienenden Gewindestangen geschraubt, die mit dem Kopf an einer gegenüber der Innenseite 42 verlaufenden Außenseite 43 abgestützt sind. Durch Drehen der Hutmuttern wird der Abstand zwischen den beiden Seitenwänden so verringert, das die Querstreben 26 sicher in den Sacklöchern 28 gelagert sind. Dabei wirkt die benachbart zur Durchgangsbohrung 30 angeordnete Steckverbindung wie ein Widerlager. Der Abstand zwischen den Seitenwänden 16 kann nur soweit verringert werden, bis die beiden Stirnseiten 40 der Fußstrebe 25 bzw. der Kopfstrebe 15 mit der Innenseite 42 zur Anlage gebracht sind.

Die Außenseite 43 der Seitenwand 16 ist mit einem Holzfurnier beschichtet. Das Holzfurnier weist eine ähnliche Farbe und Maserung wie die Querstreben 26 auf, so dass ein hochwertiger Gesamteindruck entsteht.

Die vorliegende Erfindung offenbart einen Schaukelstuhl, der entlang der Sitzfläche zwei Seitenwände mit einteiliger Kufe aufweist. Neben einer verringerten Anzahl von verschiedenartigen Bauteilen zeichnet sich der erfindungsgemäße Schaukelstuhl durch hohe Stabilität und Sicherheit aus. Durch eine unterschiedliche Krümmung der Kufe kann zudem eine Einleitung der Schaukelbewegung erleichtert und ein gesundheitsförderndes Training des Bewegungsapparates des Benutzers erreicht werden.

Die Stabilität der vorliegenden Erfindung beruht auf der Verspannung der beiden Seitenteile gegeneinander entlang der gekrümmten Fläche, die von den Querstreben auf der konkaven Seite der Seitenwände aufgespannt wird.


Anspruch[de]
Schaukelstuhl (10) mit einem Paar konvex gekrümmter Kufen (14), die mit einer Sitzfläche (12) verbunden sind und der eine Rückenlehne (11) sowie eine Fußstütze (13) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Paar gekrümmter Kufen (14) von den konvexen Seiten (17) eines Paares sichelförmiger Seitenwände (16) gebildet wird und dass die Rückenlehne (11), die Sitzfläche (12) und die Fußstütze (13) an der konkaven Seite (21) der Seitenwände angeordnet sind und sich quer zwischen den Seitenwänden von einer Seitenwand zur jeweils anderen Seitenwand erstrecken und dass die beiden Seitenwände (16) gegeneinander mittels Spannvorrichtungen verspannt sind. Schaukelstuhl (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die konvexe Seite (17) von mehreren ineinander übergehenden Kreisbögen (18, 19, 20) festgelegt ist, wobei ein erster Kreisbogen (18) zu einem ersten Ende (22) der Seitenwand (16) gewandt ist und einen Radius (r1) aufweist, der kleiner als der Radius (r2) eines sich anschließenden zweiten Kreisbogens (19) ist, der wiederum kleiner ist als der Radius (r3) des sich anschließenden dritten Kreisbogens (20), der sich in Richtung zu dem zweiten Ende (23) der Seitenwand (16) erstreckt. Schaukelstuhl (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei in Ruhe befindlichem Schaukelstuhl eine Schwerpunktlinie (24) des Schaukelstuhls (10) die Kufe zwischen dem Endbereich des ersten Kreisbogens (18) und dem Anfangsbereich des zweiten Kreisbogens (19) schneidet. Schaukelstuhl (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzfläche (12) von einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Querstreben (26) runden Querschnitts gebildet ist, welche in runde Sacklöcher (28) der Seitenwand (16) eingesteckt sind, wobei die Sitzfläche der konkaven Seite (21) der Seitenwände (16) folgend konkav gekrümmt ist. Schaukelstuhl (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (11) von einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Querstreben (26) runden Querschnitts gebildet ist, welche in runden Sacklöchern (28) der Seitenwand (16) eingesteckt sind, wobei die Rückenlehne (11) der konkaven Seite (21) der Seitenwände folgend konkav gekrümmt ist. Schaukelstuhl (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fußstütze (13) von einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Querstreben (26) runden Querschnitts gebildet ist, welche in runden Sacklöchern (28) der Seitenwand (16) eingesteckt sind, wobei die Rückenlehne (11) der konkaven Seite (21) der Seitenwände folgend konkav gekrümmt ist. Schaukelstuhl (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine abschließende Fußstrebe (25) an einem Ende (23) der Seitenwände (16) angeordnet ist. Schaukelstuhl (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine abschließende Kopfstrebe (15) am anderen Ende (22) der Seitenwände (16) angeordnet ist. Schaukelstuhl (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der Spannvorrichtun die Seitenwände (16) miteinander fluchtende Durchgangsbohrungen (30) aufweisen, die jeweils von einem Zuganker (32) durchdrungen sind, der zwischen den Außenseiten der Seitenwände (16) verspannt ist. Schaukelstuhl (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Zuganker (32) in jeweils einem Endbereich (22, 23) der Seitenwände angeordnet ist. Schaukelstuhl (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuganker unmittelbar benachbart zur Kopfstrebe (15) bzw. Fußstrebe (25) sitzen. Schaukelstuhl (10) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Sackloch (28) in den Endbereichen der Seitenwände einen geringeren Durchmesser (34) als die dortige Querstrebe (26) aufweist und einen Stift (36) aufnimmt, der zugleich in einer Bohrung (38) an der Stirnseite (40) der als Kopfstrebe (15) oder Fußstrebe (25) dienenden Querstrebe (26) sitzt, wobei die Ringfläche der Stirnseite (40) an der mit dem Sackloch (28) versehenen Innenseite (42) der Seitenwand (16) abgestützt ist. Schaukelstuhl (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der tiefsten Stelle eines in Gebrauchsstellung befindlichen Schaukelstuhls ebenfalls eine Spannvorrichtung angeordnet ist. Schaukelstuhl (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (16) aus einem Schichtmaterial hergestellt ist. Schaukelstuhl (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (16) aus Multiplex hergestellt ist. Schaukelstuhl (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwand (16) beschichtet, laminiert oder lackiert ist.






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