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Dokumentenidentifikation DE202007010255U1 29.11.2007
Titel Schutzvorrichtung zur Vermeidung von Wassereintritt in Gebäudeöffnungen bei Hochwasser
Anmelder Manzei, Uwe, 70736 Fellbach, DE
DE-Aktenzeichen 202007010255
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.11.2007
Registration date 25.10.2007
Application date from patent application 24.07.2007
IPC-Hauptklasse E06B 5/10(2006.01)A, F, I, 20070724, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung entspr. dem Oberbegriff des Anspruchs I.

Um Wassereintritt bei Hochwasser in Gebäudeöffnungen (z. B. Türen und Fenster) zu vermeiden, sollten diese zusätzlich gesichert werden. Dies wird in der Regel mit Sandsäcken bewerkstelligt.

Es ist bekannt, dass beim Abdichten mit Sandsäcken diese durchweichen und nicht vollständig dicht sind und somit ein Wassereintritt in Gebäude durch Gebäudeöffnungen nicht vollständig verhindert wird. Weiter ist das Befüllen und die Bevorratung der Gebrauchsmaterialien bei Sandsäcken eine zeitaufwändige, kostspielige und platzintensive Angelegenheit. Eine Abdichtung durch Sandsäcke ist bei den meisten Gebäudeöffnungen z. B. Fenstern, bedingt durch schmale Fensterbänke, nicht möglich.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Verschließen von Gebäudeöffnungen zu schaffen, die eine nahezu absolute Dichtheit gewährleistet. Weiter sollte die Vorrichtung mit wenigen Handgriffen, in kürzester Zeit, zu montieren sein, ohne das Gebäude zu beschädigen und in nahezu jede Gebäudeöffnung passen.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs I gelöst.

Die Schutzvorrichtung bietet einen idealen Schutz zur Vermeidung von Wassereintritt in Gebäudeöffnungen (Fenster und Türen).

Die auf der Schutzvorrichtung angebrachten Dichtungen verhindern jeglichen Wassereintritt. Des Weiteren lässt sich die Schutzvorrichtung durch die Schnellverschlüsse in kürzester Zeit montieren bzw. demontieren ohne Schäden an Gebäuden oder der Schutzvorrichtung zu hinterlassen und somit ist die Schutzvorrichtung mehrfach wieder zu verwenden. Durch die schmalen Auflagepunkte ist die Schutzvorrichtung auch bei schmalen Fensterbänken einsetzbar. Die schmale Bauform setzt im Verhältnis zu Sandsäcken nur einen geringen Platzbedarf voraus und ist sofort verfügbar. Durch die Bauart der Schutzvorrichtung ist es möglich mehrere Schutzvorrichtungen übereinander zu setzen und somit kann eine größere Höhe, je nach Bedarf, erreicht werden.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

1: 3-D Ansicht

2: Ansicht von oben

3: eingebauter Zustand

4: Frontansicht

5: Seitenansicht

Die Schutzvorrichtung (1) wird in die entsprechende Maueröffnung (z. B. Türe oder Fenster) eingesetzt. Die 2 Platten werden dabei von Hand auseinander gezogen bis sie Kontakt zum Mauerwerk haben. Durch auszuübenden Druck nach unten und gleichzeitiges Betätigen der Hebel (1), Platte 1 (1) wird Druck auf das Gestänge (3) der Platte 2 (1) ausgeübt, wodurch die 2 Platten auseinander geschoben werden und sich dadurch die Schutzvorrichtung im Mauerwerk verspannt. Durch die Dichtungen an der rechten, linken und unteren Kante der Platten (1) wird eine Abdichtung zwischen Mauerwerk und Schutzvorrichtung erreicht. Danach werden die Hebel (2), (1) betätigt, wodurch die 2 Platten gegeneinander verspannt werden. Durch die eingebaute Dichtung zwischen den Platten (2) erfolgt auch eine Abdichtung im Zwischenraum der 2 Platten. 3 zeigt den eingebauten Zustand.


Anspruch[de]
Schutzvorrichtung zur Vermeidung von Wassereintritt in Gebäudeöffnungen bei Hochwasser dadurch gekennzeichnet, dass 2 Platten über die Hebel (1), (1) durch Druck auf das Gestänge (3), (1) auseinander gespreizt werden und über die Dichtungen (1) zum Mauerwerk verspannen und abdichten. Durch Betätigen der Hebel (2), (1) werden die Platten durch Druck auf das Gestänge (3), (1) untereinander verspannt, wobei durch die Dichtung (2) zwischen den 2 Platten eine Abdichtung erfolgt.






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