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Segellatte - Dokument DE202007011133U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007011133U1 29.11.2007
Titel Segellatte
Anmelder Boards & More AG, Clarens, Montreux, CH
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 80336 München
DE-Aktenzeichen 202007011133
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.11.2007
Registration date 25.10.2007
Application date from patent application 09.08.2007
IPC-Hauptklasse B63H 9/06(2006.01)A, F, I, 20070809, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Segellatte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Derartige Segelltatten werden beispielsweise bei Windsurfsegeln eingesetzt. Üblicherweise ist das Profil eines Segels so eingestellt, dass das Maximum des Segelbauchs näher zum Mast als zum Achterliek angeordnet ist. Ein derartiges Profil läßt sich zum Beispiel erzeugen, in dem die Segellatte zum Mast hin verjüngt ist. Bei Surfsegeln werden häufig Segellatten verwendet, bei denen der hintere, zum Liek weisende Teil durch ein Rohrprofil (dreieckförmig, rechteckförmig oder kreisförmig) ausgeführt ist. An den vorderen, zum Mast weisenden Teil dieses Hohlprofils ist ein Vollmaterialstück angesetzt, das zum Mast hin dünn geschliffen ist. Prinzipiell kann auch eine vergleichsweise weiche Rechtecklatte angesetzt werden. Es sind auch Lösungen bekannt, bei dem dieser vordere, solide Teil durch ein rundes Vollmaterial ausgeführt ist, das durch Schleifen verjüngt ist.

Bei hohen Belastungen (Starkwind, hohe Riggspannung) kann es vorkommen, dass der massive Vorderteil mit so großer Kraft in das Rohr eingeschoben wird, dass dieses aufspreizt und bricht.

Zur Optimierung der Form der Segellatten, insbesondere bei mit Cambern ausgeführten Rennsegeln werden dreiteilige Rennsegellatten verwendet, bei denen zwei Rohre mit unterschiedlihem Durchmesser ineinandergesetzt sind und der vordere Teil durch ein solides Material gebildet wird, das an das Rohr mit kleinerem Durchmesser angesetzt ist. Bei einer derartigen hochwertigen Segellatte sind jedoch zwei Bruchstellen vorgegeben:

eine zwischen den beiden Rohren mit verschiedenen Durchmessern und

eine zwischen dem vorderen Rohr und dem soliden Teil.

Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Segellatte zu schaffen, bei der die Bruchgefahr verringert ist.

Diese Aufgabe wird durch eine Segellatte mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Erfindungsgemäß besteht die Segellatte ebenfalls aus einem Rohrteil und einem Vorderteil, das mit dem Rohrteil verbunden ist, so dass durch die Abstimmung der Steifigkeiten der beiden Abschnitte das gewünschte Segelprofil einstellbar ist. Die Besonderheit liegt darin, dass der Rohrteil zumindest in einem Bereich radial zurückgestuft ist, wobei im Übergangsbereich zwischen dem Rohrbereich mit größerem Durchmesser und dem Rohrbereich mit geringerem Durchmesser der Rohrteil konifiziert ist. D.h. der Rohteil geht vom größeren Durchmesser über die Konifizierung in einen Bereich mit geringerem Durchmesser über.

Sonstige vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese Zeichnung zeigt eine Seitendarstellung einer erfindungsgemäßen Segellatte. Demgemäß hat diese Segellatte 1 ein Rohrteil 2, in das ein vergleichsweise biegeweiches Vorderteil 4 eingesetzt ist. Dieses Vorderteil 4 kann beispielsweise durch eine rechteckförmige Segellatte aus Kohlefasern, Sandwichmaterial oder dergleichen oder als angeschliffenes Vollmaterial ausgebildet sein. Der in der Figur nicht dargestellte vordere Endabschnitt des Vorderteils ist am Mast abgestützt, wobei zur Abstützung entweder eine Segellattentasche des Segels oder am Mast abgestützte Camber verwendet werden können. Der Rohrteil 2 hat zwei Abschnitte 6, 8 mit unterschiedlichen Aussendurchmessern D, d, wobei sich im eingebauten Zustand der hintere Bereich 6 zum Achterliek erstreckt und dort über einen Segellattenspanner mit Spannung beaufschlagt ist, so dass sich das gewünschte Profil einstellt. Erfindungsgemäß ist der Übergang zwischen den beiden Bereichen 6, 8 als Konus 10 ausgeführt. Durch diese allmähliche Verjüngung des Rohrteils wird in diesem Übergangsbereich zwischen den beiden Bereichen mit unterschiedlichen Durchmessern D, d keine Sollbruchstelle geschaffen, so dass auch hohe Segellattenspannungen ohne jedwede Beschädigung aufgebracht werden können. Das massive Vorderteil 4 hat einen Vorsprung 12 (gestrichelt in der Abbildung), der in den Innenraum des Rohr-Bereichs 8 mit geringerem Durchmesser d eintaucht und dort durch Verkleben oder auf sonstige Weise festgelegt ist.

Erfindungsgemäß wird es bevorzugt, wenn der Rohrteil einstückig aus hochfestem Material, beispielsweise aus Kohlefaserverstärktem Kunststoff hergestellt ist. Dabei können die herkömmlichen Herstellungsverfahren, wie beispielsweise Wickeln, Extrudieren oder sonstige Verfahren verwendet werden.

Offenbart ist eine Segellatte mit einem Rohrteil und einem in diesen eingesetzten oder auf diesen aufgesetzten Vorderteil, das vorzugsweise aus Massivmaterial hergestellt ist. Der Rohrteil ist mit zwei unterschiedlichen Durchmessern D und d ausgeführt, wobei im Übergangsbereich eine Konifizierung vorgesehen ist.


Anspruch[de]
Segellatte mit einem Rohrteil (2) und einem vergleichsweise biegsamen, zu einem Mast hinweisenden Vorderteil (4), dadurch gekennzeichnet, dass der Rohrteil zumindest zwei Bereiche (6, 8) mit unterschiedlichen Durchmessern (d, D) hat, zwischen denen eine Konifizierung (10) ausgebildet ist. Segellatte nach Anspruch 1, wobei der Rohrteil einstückig ausgebildet ist. Segellatte nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Vorderteil (4) in den Rohrteil (2) eingesetzt ist. Segellatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Vorderteil etwa rechteckförmigen Querschnitt aufweist.






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