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Dokumentenidentifikation DE202007011250U1 29.11.2007
Titel Maschine zum Spritzen von Putz
Anmelder Vidal, Lucien René, Latresne, FR
Vertreter CBDL Patentanwälte, 47051 Duisburg
DE-Aktenzeichen 202007011250
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.11.2007
Registration date 25.10.2007
Application date from patent application 10.08.2007
IPC-Hauptklasse E04F 21/12(2006.01)A, F, I, 20070810, B, H, DE
IPC-Nebenklasse E04G 21/04(2006.01)A, L, I, 20070810, B, H, DE   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Spritzen von Putz.

Eine solche Maschine wird insbesondere bei Maurerarbeiten verwendet, um einen Mörtelputz auf Mauern zu spritzen.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Allgemein verwendet man Spritzmaschinen, bei welchen ein trockenes pulverförmiges Produkt auf Basis von Kalk, Gips und/oder Zement in einem Rührwerk mit Wasser gemischt wird, um daraus ein pastöses Produkt herzustellen, das in einem Trichter gelagert wird. Dieses pastöse Produkt wird dann durch eine Pumpe in eine Transportrohrleitung getrieben und mittels einer Spritzlanze auf die zu verputzende Fläche gespritzt.

Im folgenden werden unter dem Begriff "Putz" sowohl das pastöse Produkt, das gepumpt, transportiert und gespritzt wird, als auch die nach dem Spritzen erhaltenen Beschichtung verstanden.

Eine Spritzmaschine eines bekannten Typs ist in 1 schematisch dargestellt. Sie funktioniert wie folgt.

Der zu spritzende Putz 3 ist in einem Trichter 2 enthalten.

Ein thermischer oder elektrischer Motor 4 treibt eine Hydraulikpumpe mit variablem Durchsatz 5 an, deren Durchsatz durch eine manuelle Steuerung 6 geregelt oder abgebrochen werden kann.

Die Pumpe 5 treibt einen Hydraulikmotor 8 über einen Hydraulikkreis 7 an. Der Motor 8 treibt seinerseits über eine Welle 14 eine Exzenterschneckenpumpe 9 oder eine Moineau-Pumpe an. Die Pumpe 9 treibt den Putz in eine Transportrohrleitung 10, die eine Spritzlanze 11 versorgt.

Der Motor 4 treibt auch einen Druckluftkompressor 20 an, der über einen Druckluftkreis 22 einen Injektor 21 versorgt.

Die Spritzlanze 11 wird von einer Bedienperson gehalten, nachfolgend Spritzenbediener genannt. Die Spritzlanze besteht aus einem Körper, der mit dem Ende der Transportrohrleitung 10 für den Putz durch eine erste herausziehbare Kupplung sowie mit dem Ende des Druckluftkreises 22 durch eine zweite herausziehbare Kupplung verbunden ist. Die Druckluft wird in einen Injektor 21 geführt, der im Zentrum oder am Umfang des Körpers der Lanze 11 liegt, um das Produkt durch eine Düse 12 zu spritzen, womit ein Putzstrahl 33 erzeugt werden kann. Mittels dieser Lanze spritzt der Spritzenbediener den Putz auf die zu verputzende Fläche und stellt so eine Putzschicht her, die dann verstrichen, ausgekratzt usw. werden kann, um einen fertigen Putz herzustellen.

Der von dem Kompressor 20 gelieferte Druckluftdurchsatz ist festgelegt. Ein an dem Lanzenkörper vorgesehener Entweichungsschieber 23, der regelbar und zu der Druckluftzufuhr parallelgeschaltet ist, ermöglicht es, daß ein Teil des Druckluftdurchsatzes entweichen kann, um den Restdurchsatz zu regeln und die gewünschte Absprühung zu erhalten.

Der Druckluftkreis 22 kann offen oder durch einen Öffnungs-/Schließschieber 25 geschlossen sein, der stromaufwärts des Entweichungsschiebers 23 angeordnet ist.

Schließlich ist ein Schieber 13 zum Unterbrechen des Putzdurchsatzes an der Transportrohrleitung 10 angebracht und erlaubt gegebenenfalls, daß kein Putz an der Lanzenspitze fließt.

Der Putzspritzdurchsatz ist mit dem Pumpdurchsatz von der Pumpe 9 verknüpft. In der Praxis muß man den Pumpdurchsatz in Abhängigkeit des Putztyps und des Typs der durchzuführenden Arbeit anpassen. Beispielsweise werden unterschiedliche Pumpdurchsätze verwendet, um Putz an eine Mauer, an Wandtafeln oder Fenster- und Türbrüstungen, in Winkel oder Profile u.dgl. zu spritzen.

Die Steuerung 6 für die Hydraulikpumpe 5 liegt auf Höhe des Hauptteils 1 der Maschine. Es handelt sich allgemein um einen Steuerhebel. Um den Pumpdurchsatz für den Mörtel an die durchzuführende Spritzarbeit anzupassen, wird die Regelung des Pumpdurchsatzes von der für die Maschine verantwortlichen Bedienperson, nachfolgend Maschinenbediener genannt, von Hand durchgeführt, der auf Höhe des Hauptteils 1 der Maschine bleibt und diese im allgemeinen mit Säcken von pulverförmigen Produkten versorgt. Dazu erhält er Anweisungen vom Spritzenbediener, der besser als er plaziert ist, um zu wissen, welcher Pumpdurchsatz an die durchzuführende Spritzarbeit angepaßt ist. Nun ist der Spritzenbediener häufig vom Maschinenbediener entfernt und manchmal von diesem nicht zu sehen, so daß er Schwierigkeiten hat, sich dem Maschinenbediener zu verstehen zu geben.

AUFGABE UND OFFENARUNG DER ERFINDUNG

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, dem Spritzenbediener zu erlauben, daß er selbst von seinem Posten aus den Pumpdurchsatz für den Putz variieren lassen kann, d.h. von der Spritzlanze aus.

Diese Aufgabe wird gelöst von einer Maschine zum Spritzen von Putz, die mit einer Rohrleitung zum Transport von Putz, die durch eine Pumpe mit Putz versorgt wird, und mit einem Druckluftkreis und einer Spritzlanze, die mit der Rohrleitung und dem Kreis verbunden ist, versehen ist und die ferner aufweist: in dem Druckluftkreis einen regelbaren Schieber, um den Luftdruck in dem Kreis stromaufwärts des Schiebers variieren zu lassen, wobei dieser Schieber an der Spritzlanze oder in deren Nachbarschaft positioniert ist; Erfassungsmittel zum Erfassen des Luftdrucks in dem Kreis strömaufwärts des Schiebers; und Steuermittel, um den Pumpdurchsatz der Pumpe variieren zu lassen; und daß die Erfassungsmittel mit den Steuermitteln derart zusammenwirken, daß man den Pumpdurchsatz fortschreitend (zwischen seinem maximalen und minimalen Wert) in Abhängigkeit des erfaßten Luftdrucks variieren läßt.

So ist die Arbeit des Spritzenbedieners erleichtert, der durch Handhabung des regelbaren Schiebers den Pumpdurchsatz des Putzes an die Arbeit anpassen kann, die er durchführt. Man wird bemerken, daß der regelbare Schieber als in der Nachbarschaft der Spritzlanze positioniert gilt, wenn der die Lanze haltende Spritzenbediener diesen Schieber leicht erreichen kann.

Ferner wird man bemerken, daß das Gewicht des an die Lanze (oder deren Nachbarschaft) angestückelten regelbaren Schiebers im allgemein relativ niedrig bezüglich des Gesamtgewichts der Lanze ist, so daß das Gewicht der Lanze im wesentlichen gleich bleibt oder nur leicht erhöht ist. Die Lanze kann also von dem Spritzenbediener ohne zusätzliche Anstrengung gehalten werden und bleibt leicht zu handhaben.

Die Erfindung und ihre Vorteile sind leichter bei der Lektüre der folgenden detaillierten Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung zu verstehen. Diese Beschreibung bezieht sich auf die beigefügten Zeichnungen, in welchen:

1 schematisch eine bekannte Spritzmaschine darstellt;

2 schematisch bestimmte Teile eines ersten Beispiels der Spritzmaschine nach der Erfindung darstellt; und

3 schematisch bestimmte Teile eines zweiten Beispiels der Spritzmaschine nach der Erfindung darstellt.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die im folgenden beschriebenen Beispiele einer Spritzmaschine nach der Erfindung wurden realisiert, indem erfindungsgemäß eine Spritzmaschine vom Typ derjenigen von 1 angepaßt wurde. Folglich findet man in diesen Maschinenbeispielen eine allgemeine Struktur und Elemente analog zu denjenigen der Maschine von 1. Diese analogen Elemente sind durch die gleichen Bezugsziffern bezeichnet.

2 und 3 stellen im wesentlichen den Druckluftkreis 22 und die diesem Kreis zugeordneten Elemente eines ersten und eines zweiten Beispiels einer Spritzmaschine nach der Erfindung dar.

Erfindungsgemäß stellt man in 2 und 3 die Anwesenheit eines manuell regelbaren Schiebers 24 fest. Dieser Schieber 24 ist an der Druckluftrohrleitung 22 stromaufwärts des Entweichungsschiebers 23 und stromabwärts des Öffnungs/Schließschiebers 25 des Druckluftkreises 22 angeordnet. Dieser regelbare Schieber 24 ist an der Spritzlanze oder in deren Nachbarschaft positioniert, damit der Spritzenbediener diesen Schieber leicht erreichen kann.

Da der Durchsatz des Kompressors 20 festgelegt ist, läßt man, indem man den regelbaren Schieber 24 mehr oder weniger schließt, den Luftdruck in dem stromaufwärts von diesem Schieber 24 gelegenen Kreisabschnitt 22a variieren (wobei stromaufwärts und stromabwärts bezüglich der normalen Strömungsrichtung der Luft in dem Kreis 22 definiert sind).

Allgemein wird der Druck (oder die Druckvariation) auf Höhe des Hauptteils 1 der Maschine stromabwärts des Kompressors 20 erfaßt, und der Pumpdurchsatz des Putzes durch die Pumpe 9 (angetrieben durch die Pumpe 5) wird in Abhängigkeit des erfaßten Luftdrucks kontrolliert. Wenn also der Schließ-/Öffnungsschieber 25 oder der regelbare Schieber 24 von dem Spritzenbediener geschlossen wird, ist der Druckluftdruck in dem Kreisabschnitt 22a maximal, was das Anhalten des Pumpvorgangs nach sich zieht. Wenn der Schließ-/Öffnungsschieber 25 geöffnet wird und der regelbare Schieber 24 fortschreitend geöffnet wird, nimmt der Luftdruck in dem Kreisabschnitt 22a ab, und der Pumpdurchsatz nimmt fortschreitend zu. Wenn der Schließ-/Öffnungsschieber 25 geöffnet wird und der regelbare Schieber 24 völlig geöffnet ist, ist der Luftdruck in dem Abschnitt 22a des Kreises 22 minimal, und der Pumpdurchsatz ist maximal. Wenn der Schließ/Öffnungsschieber 25 geöffnet wird und der regelbare Schieber 24 fortschreitend geschlossen wird, nimmt der Luftdruck in dem Kreisabschnitt 22a zu, und der Pumpdurchsatz nimmt fortschreitend ab.

Der Pumpdurchsatz nimmt also fortschreitend von seinem minimalen Wert (allgemein null) zu seinem maximalen Wert zu, wenn der Luftdruck in dem Kreisabschnitt 22a abnimmt und nimmt umgekehrt fortschreitend von seinem maximalen zu seinem minimalen Wert ab, wenn der Luftdruck in dem Kreisabschnitt 22a zunimmt.

Man wird bemerken, daß der Pumpdurchsatz auf kontinuierliche Weise oder stufenweise zu- oder abnehmen kann.

Bei einer Ausführungsform wirken die Erfassungsmittel mit den Steuermitteln zusammen, um den Pumpdurchsatz proportional (oder quasi proportional) zu dem erfaßten Luftdruck variieren zu lassen.

Bei dem Beispiel von 2 weisen die Erfassungs- und Steuermittel nach der Erfindung einen Zylinder 27 mit Kolben 29 und eine Steuerung 6 für den Pumpdurchsatz auf, wobei der Zylinder 27 derart in dem Druckluftkreis 22 angebracht ist, daß sich sein Kolben 29 unter der Wirkung des Luftdrucks verschiebt und beim Verschieben die Steuerung 6 des Pumpdurchsatzes betätigt.

Genauer führt eine Abzweigung 31 des Kreises 22 den Druckluftdruck zu dem Kolben 27, und die Stange des Kolbens 29 des Zylinders ist mechanisch mit der Steuerung 6 der Pumpe 5 mit variablem Durchsatz verbunden. Da die Pumpe 5 mit variablem Durchsatz die Pumpe 9 antreibt, läßt man den Pumpendurchsatz variieren, indem die Drehzahl der Pumpe 5 geändert wird.

Vorteilhaft weist der Zylinder 27 eine Feder 28 auf, die sich der Verschiebung des Kolbens 29 unter der Wirkung des Luftdrucks widersetzt. Bei einer anderen Ausführungsform kann die Steuerung 6 mit einer Rückstellfeder ausgestattet sein und sich der Verschiebung des Kolbens 29 widersetzen.

Je nach dem in der Abzweigung 31 durch Drosselung des Luftdurchsatzes durch den regelbaren Schieber 24 erhaltenen Luftdruck und der Haltekraft der Feder 28 verschiebt sich die Stange des Kolbens 29 und nimmt die Steuerung 6 mit, die verschiedene Positionen einnehmen kann, von denen drei dargestellt sind:

  • – wenn der Luftdruck minimal ist, hält die Feder 28 den Kolben 29 und die Steuerung 6 an Position 61: die Drehzahl der Pumpe 5 ist dann maximal und der Pumpdurchsatz des Putzes durch die Pumpe 9 ist maximal,
  • – wenn der Luftdruck ansteigt, geht die Steuerung 6 über die Zwischenposition 62 und der Pumpdurchsatz nimmt ab,
  • – wenn der Luftdruck maximal ist, ist die Steuerung 6 an Position 63, und der Pumpdurchsatz ist minimal (allgemein null).

Man wird bemerken, daß beim Schließen des Öffnungs-/Schließschiebers 25 der Druckluftdruck das von dem Druckbegrenzer 26 zugelassene Maximum erreicht, einen Druck, der ausreicht, damit der Zylinder 27 die Steuerung an Position 63 verschiebt. Man wird auch bemerken, daß die Anwesenheit dieses Öffnungs/Schließschiebers 25 bei Anwesenheit des Schiebers 24 fakultativ wird, aber der Schieber 25 erlaubt es trotzdem, das Pumpen anzuhalten, ohne den mittels des Schiebers 24 geregelten Pumpdurchsatz zu stören.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in 3 dargestellt. Die zu den Elementen der 2 analogen Elemente der 3 wurden mit den auch bei 2 verwendeten Bezugsziffern versehen.

Bei diesem Beispiel weisen die Erfassungsmittel gemäß der Erfindung einen elektropneumatischen Wandler (im folgenden elektrischer Pressostat 40 genannt) auf, der den Luftdruck, den er erfaßt, in ein entsprechendes elektrisches Signal umwandelt, wobei dieses elektrische Signal an die Steuermittel geschickt wird.

An die Abweichung 31 ist ein elektrischer Pressostat 40 angeschlossen, der den Druck (oder die Druckvariation) in dem Kreisabschnitt 22a erfaßt und ein elektrisches Signal über die Leitung 43 zu einem elektrischen Zylinder 41 überträgt. Ein elektrischer Generator 42 versorgt den Pressostat 40 und den Zylinder über die Leitung 43. Der elektrische Zylinder 41 ist mechanisch mit der Steuerung 6 verbunden und verschiebt sie. Diese Steuerung ist, wie oben angesprochen, zwischen den Positionen 61, 62 oder 63 beweglich. Der Zylinder 41 und die Steuerung 6 bilden die obengenannten Steuermittel.

Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel wird die Pumpe 5 elektrisch (und nicht mechanisch) durch eine elektrische Steuerung gesteuert, und der elektrische Pressostat 40 ist direkt mit dieser Steuerung verbunden und überträgt ihr derart elektrische Signale, daß die Drehzahl der Pumpe 5 und damit der Pumpdurchsatz variiert wird.

Bei den dargestellten Beispielen wird die Pumpe 9 von dem Hydraulikmotor 8 angetrieben, der selbst von der Hydraulikpumpe 5 mit variablem Durchsatz angetrieben wird, die von der Steuerung 6 kontrolliert wird. Der Pumpdurchsatz des Putzes durch die Pumpe 9 wird also von den Mitteln zum Steuern des Pumpdurchsatzes über die Pumpe 5 kontrolliert.

Bei einem weiteren (nicht dargestellten) Ausführungsbeispiel ist die Pumpe 5 eine Hydraulikpumpe mit konstantem Durchsatz, und man leitet einen Teil des hydraulischen Durchsatzes mit Hilfe eines Reglers ab, der in den Hydraulikkreis 7 gesetzt ist und mechanisch oder elektrisch von einer Steuerung kontrolliert wird. In diesem Fall wird der Pumpdurchsatz des Putzes durch die Pumpe 9 durch die Mittel zum Steuern des Pumpdurchsatzes über diesen Regler kontrolliert.

Bei einem weiteren (nicht dargestellten) Ausführungsbeispiel hat der thermische oder elektrische Motor 4, der die Pumpe 5 antreibt, eine variable Geschwindigkeit und wird mechanisch oder elektrisch von einer Geschwindigkeitssteuerung kontrolliert. In diesem Fall wird der Pumpdurchsatz des Putzes durch die Pumpe 9 von den Mitteln zum Steuern des Pumpdurchsatzes über den Motor 4 kontrolliert.

Bei einem weiteren (nicht dargestellten) Ausführungsbeispiel sind die Mittel zum Steuern des Pumpdurchsatzes doppelt vorgesehen und weisen eine Steuerung 6 für die Hydraulikpumpe 5 mit variablem Durchsatz oder einen Durchsatzregler, der einer Pumpe mit konstantem Durchsatz zugeordnet ist, und eine Geschwindigkeitssteuerung des thermischen oder elektrischen Motors 4 mit variabler Geschwindigkeit auf.

Bei einem weiteren (nicht dargestellten) Ausführungsbeispiel ist der Motor 8, der die Pumpe 9 antreibt, ein Elektromotor, und die Mittel zum Steuern des Pumpdurchsatzes steuern diesen Motor 8. In diesem Fall wird der Pumpdurchsatz des Putzes durch die Pumpe 9 direkt von den Mitteln zum Steuern des Pumpdurchsatzes gesteuert.

Nach einem weiteren (nicht dargestellten) Beispiel wird die Pumpe 9 mechanisch über einen mechanischen Variator angetrieben, der selbst von einem elektrischen oder thermischen Motor angetrieben wird, wobei dieser Variator von den Steuermitteln gesteuert wird. In diesem Fall wird der Pumpdurchsatz des Putzes durch die Pumpe 9 von den Mitteln zum Steuern des Pumpdurchsatzes über den mechanischen Variator gesteuert. Ferner ist es auch möglich, die Geschwindigkeit des elektrischen oder thermischen Motors durch eben diese Steuermittel zu kontrollieren.

In 2 und 3 sind bestimmte Teile der in 1 dargestellten Maschine nicht wieder aufgenommen, aber man wird bemerken, daß die Maschine gemäß der Erfindung vorteilhaft ein Rührwerk zum Mischen eines trockenen pulverförmigen Produkts mit Wasser und zum Erhalt des Putzes, der gepumpt werden soll, und vorteilhaft einen Trichter zum Lagern des Putzes, der gepumpt werden soll, aufweist.


Anspruch[de]
Maschine zum Spritzen von Putz mit einer Rohrleitung (10) zum Transport von Putz, die durch eine Pumpe (9) mit Putz versorgt wird, einem Druckluftkreis (22) und einer Spritzlanze (11), die mit der Rohrleitung und dem Kreis verbunden ist,

dadurch gekennzeichnet,

– daß in dem Druckluftkreis (22) ein regelbarer Schieber (24) angeordnet ist, um den Luftdruck in dem Kreis stromaufwärts des Schiebers (24) variieren zu lassen, wobei dieser Schieber (24) an der Spritzlanze (11) oder in deren Nachbarschaft positioniert ist,

– daß Erfassungsmittel zum Erfassen des Luftdrucks in dem Kreis stromaufwärts des regelbaren Schiebers (24) vorgesehen sind,

– daß Steuermittel, um den Pumpdurchsatz des Putzes variieren zu lassen, vorgesehen sind und

– daß die Erfassungsmittel und die Steuermitteln derart ausgebildet sind, daß der Pumpdurchsatz fortschreitend in Abhängigkeit des erfaßten Luftdrucks variierbar ist.
Maschine nach Anspruch 1, bei welcher die Erfassungsmittel mit den Steuermitteln derart zusammenwirken können, daß der Pumpdurchsatz proportional zu dem erfaßten Luftdruck variiert werden kann. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die Erfassungs- und Steuermittel einen Zylinder (27) mit Kolben (29) und eine Steuerung (6) für den Pumpdurchsatz aufweisen, wobei der Zylinder (27) derart in dem Druckluftkreis (22) angebracht ist, daß sich sein Kolben (29) unter der Wirkung des Luftdrucks verschiebt und beim Verschieben die Steuerung (6) des Pumpdurchsatzes betätigt. Maschine nach Anspruch 3, bei welcher der Zylinder (27) eine Feder (28) aufweist, die sich der Verschiebung des Kolbens (19) unter der Wirkung des Luftdrucks widersetzt. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die Erfassungsmittel einen elektropneumatischen Wandler 40 aufweisen, der den Luftdruck, den er erfaßt, in ein entsprechendes elektrisches Signal umwandelt, wobei dieses elektrische Signal an die Steuermittel (41, 6) geschickt wird. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Druckbegrenzer (26) in dem Druckluftkreis (22) aufweist. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner ein Rührwerk aufweist, um ein trockenes pulverförmiges Produkt mit Wasser zu mischen und den zum Pumpen bestimmten Putz zu erhalten. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, die ferner einen Trichter (2) zum Lagern des zum Pumpen bestimmten Putzes aufweist. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welcher der regelbare Schieber (24) stromaufwärts von einem regelbaren Entweichungsschieber (23) angeordnet ist, der es erlaubt, daß ein Teil des Druckluftdurchsatzes entweichen kann, um den Restdurchsatz zu regeln und die gewünschte Absprühung zu erhatlen. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei welcher ein Schieber zur Unterbrechung des Putzdurchsatzes (13) an der Transportrohrleitung (10) angebracht ist.






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