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Dokumentenidentifikation DE202007011749U1 29.11.2007
Titel Einrad
Anmelder BRANC CO., LTD., Fushing, Changhua, TW
Vertreter Patentanwälte Reichel und Reichel, 60322 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 202007011749
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.11.2007
Registration date 25.10.2007
Application date from patent application 22.08.2007
IPC-Hauptklasse B62K 1/00(2006.01)A, F, I, 20070822, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Einrad gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und insbesondere ein Einrad zum Vergnügen oder Schaufahren.

Es sind bereits mehrere Arten von Einrädern bekannt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Einrad zu schaffen, bei welchem die Gabel durch zwei Schraub-Verbindungsträger und zwei Lager im unteren Bereich sowie durch ein Schraub-Spannrohr im oberen Bereich zweier zusammengesetzter Stützstangen durch Verschrauben befestigt ist.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.

Am Berührungspunkt der beiden Stützstangen ist im oberen Bereich ein rundes Verbindungsloch vorgesehen. Am Berührungspunkt der beiden Stangen sind für die Zusammenwirkung mit den Verbindungsschrauben mehrere Schraub-Verbindungslöchern vorgesehen, die auf beiden Seiten des Verbindungsloches angeordnet sind. Beide Stützstangen biegen sich nach außen und erstrecken sich nach unten, wobei sich am unteren Rand der beiden Stützstangen ein halbrundes Verbindungsloch befindet, an dessen beiden Seiten mehrere Schraub-Verbindungslöcher angeordnet sind, die mit mehreren Verbindungsschrauben zusammenwirken. Am oberen Rand des Schraub-Verbindungsträgers ist ein halbrundes Verbindungsloch angeordnet, an dessen beiden Seiten mehrere Schraub-Verbindungslöcher angeordnet sind. Durch die oben beschriebene Ausgestaltung der Gabel wird ein Einrad zusammengesetzt, bei dem kein Teil verschweißt ist, so dass das Einrad stoßbeständiger ist und eine Beschädigung nicht leicht zustandekommt, was zu höherer Stabilität des Einrads und somit zu höherer Sicherheit des Fahrers beiträgt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.

In den Zeichnungen zeigen:

1 eine dreidimensionale perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der Erfindung im zusammengebauten Zustand;

2 eine dreidimensionale Explosivansicht des Ausführungsbeispiels der Erfindung;

3 eine vergrößerte dreidimensionale Explosivansicht eines Teils der Gabel des Ausführungsbeispiels der Erfindung;

4 eine Vorderansicht des Ausführungsbeispiels der Erfindung im zusammengebauten Zustand;

5 eine Schnittansicht des Ausführungsbeispiels der Erfindung im zusammengebauten Zustand von vorne;

6 eine Schnittansicht des Ausführungsbeispiels der Erfindung im zusammengebauten Zustand von oben;

7 eine Schnittansicht des Ausführungsbeispiels der Erfindung im zusammengebauten Zustand von der Seite.

Wie aus 1 bis 3 ersichtlich, ist über der Gabel 20 ein Sattel 30 mit einem sich erstreckenden Standrohr 31 und unter der Gabel 20 eine Nabe 40 mit einer Spindel 41 angeordnet. Die Nabe 40 und die Spindel 41 sind in der Mitte des Rads 50 eingesetzt und mit dem Rad verbunden, wobei mit den beiden Seiten der Spindel 41 jeweils eine Kurbel 60 verbunden ist, an deren Ende außen ein Pedal 70 befestigt ist.

Hierbei ist die Gabel 20 durch zwei Schraub-Verbindungsträger 22 und zwei Lager 23 im unteren Bereich sowie durch ein Schraub-Spannrohr 24 im oberen Bereich zweier zusammengesetzter Stützstangen 21 durch Verschrauben befestigt. Wie aus 3 ersichtlich, ist am Berührungspunkt der beiden Stützstangen 21 im oberen Bereich ein rundes Verbindungsloch 211 vorgesehen, das von oben nach unten verläuft. Am unteren Rand des Verbindungsloches 211 ragt ein Sperrrand 212 hervor. Im unteren Abschnitt des Verbindungsloches 211 der Stützstange 21 ist ein Gewindeloch 213 angeordnet, das mit einer Gewindeschraube 214 zusammenwirkt. Auf beiden Seiten des Verbindungsloches 211 sind mehrere Schraub-Verbindungslöcher 215 angeordnet, die mit mehreren Schrauben 216 zusammenwirken. Die beiden Stützstangen 21 biegen sich nach außen und erstrecken sich nach unten, wobei am unteren Rand der beiden Stützstangen 21 ein halbrundes Verbindungsloch 217 ausgebildet ist, an dessen beiden Seiten mehrere Schraub-Verbindungslöcher 218 angeordnet sind, die mit mehreren Verbindungsschrauben 219 zusammenwirken. Am oberen Rand des Schraub-Verbindungsträgers 22 ist ein halbrundes Verbindungsloch 221 angeordnet, an dessen beiden Seiten mehrere Schraub-Verbindungslöcher 222 angeordnet sind. Am oberen Ende des Schraub-Spannrohrs 24 ist eine Spannhülse 241 angeordnet und im unteren Abschnitt des Schraub-Spannrohrs 24 befindet sich ein Durchgang 242. Unter dem Sattel 30 ist ein Standrohr 31 angeordnet, das dem Rohrdurchmesser des Schraub-Spannrohrs 24 entspricht. Die Nabe 40 dient der Verbindung mit dem Rad 50 und durch die Mitte der Nabe 40 verläuft eine Spindel 41, wobei sich von den beiden Enden der Spindel 41 jeweils ein zahnförmiger Schraubabschnitt 411 erstreckt. Am Ende der Kurbel 60 befindet sich innen ein Schraubloch 61.

Die Zusammensetzung der Struktur ist aus 1 und 4 bis 7 ersichtlich. Bei der Gabel 20 ist das Schraub-Spannrohr 24 im Verbindungsloch 211 der Stützstange 21 angeordnet, so dass die Stützstange 21 aufgenommen und durch den Sperrrand 212 beschränkt wird. Das Durchgangsloch 242 des Schraub-Spannrohrs 24 korrespondiert genau mit dem Gewindeloch 213 des Verbindungsloches 211, wobei die Gewindeschraube 214 durch das Verbindungsloch 211 im Gewindeloch 213 verschraubt ist, wodurch das Schraub-Spannrohr 24 axial und radial beschränkt ist. Die andere Stützstange 21 ist mit der vorgenannten Stützstange 21 auf der entgegengesetzten Seite zusammengeführt, wobei die Schraub-Verbindungslöcher 215 miteinander korrespondieren.

Durch die Schraub-Verbindungslöcher 215 verlaufen Schrauben 216 und sind dort verschraubt, so dass die beiden Stützstangen 21 zusammen die Form einer Gabel bilden. Der Sattel 30 ist durch das Standrohr 31 in das Schraub-Spannrohr 24 der Gabel 20 eingesetzt, ist höhenverstellbar und kann von der Spannhülse 241 fixiert werden. Das Rad 50 wird durch die Nabe 40 mit der Spindel 41 zwischen die Stützstangen 21 die Gabel 20 eingesetzt. Nachdem die Spindel 41 in die Lager 23 eingesetzt ist, wirkt sie zusammen mit dem Lager 23 und befindet sich in einem halbrunden Verbindungsloch 217 am unteren Rand der Stützstangen 21. Hierbei ist ein Schraub-Verbindungsträger 22 mit der anderen Seite des Verbindungsloches 217 der Stützstangen 21 kombiniert, so dass die Lager 23 und die Spindel 41 in den Verbindungslöchern 217, 221 umhüllt sind, wobei die Verbindungslöcher 217, 22 den Schraub-Verbindungslöchern 218, 222 jeweils an der oberen und unteren Seite entsprechen. Die Verbindungsschrauben 219 sind durch die Löcher 217, 218, 221, 222 hindurchgezogen und verschraubt, so dass die Nabe 40, die Spindel 41 und das Rad 50 zwischen den beiden Stangen 21 der Gabel 20 fixiert sind. Die Kurbeln 60 sind durch die Schraublöcher 61 an den sich von den beiden Enden der Spindel 41 aus erstreckenden Schraubabschnitten 411 verschraubt.

Allerdings ist dabei nicht nötig, dass der Sperrrand 212 am unteren Rand des Verbindungsloches 211 der Stützstangen 21 der Gabel 20 angeordnet ist.

Desweiteren ist dabei ebenfalls nicht nötig, dass das Gewindeloch 213 und die Gewindeschraube 214 am unteren Abschnitt im Verbindungsloch 211 der Stützstangen 21 der Gabel 20 sowie das Durchgangsloch 242 auf der einen Seite des unteren Abschnitts des Schraub-Spannrohrs 24 angeordnet sind.

Durch das vorstehende Ausführungsbeispiel lassen sich folgende Vorteile realisieren: Die Gabel 20 ist durch zwei Schraub-Verbindungsträger 22 und zwei Lager 23 im unteren Bereich sowie durch ein Schraub-Spannrohr 24 im oberen Bereich zweier zusammengesetzter Stützstangen 21 durch Verschrauben befestigt. Am Berührungspunkt der beiden Stützstangen 21 ist im oberen Bereich ein rundes Verbindungsloch 211 vorgesehen. Am Berührungspunkt der beiden Stangen 21 sind für die Zusammenwirkung mit den Verbindungsschrauben 216 mehrere Schraub-Verbindungslöchern 215 vorgesehen, die auf beiden Seiten des Verbindungsloches 211 angeordnet sind. Beide Stützstangen 21 biegen sich nach außen und erstrecken sich nach unten, wobei sich am unteren Rand der beiden Stützstangen 21 ein halbrundes Verbindungsloch 217 befindet, an dessen beiden Seiten mehrere Schraub-Verbindungslöcher 218 angeordnet sind, die mit mehreren Verbindungsschrauben 219 zusammenwirken. Am oberen Rand des Schraub-Verbindungsträgers 22 ist ein halbrundes Verbindungsloch 221 angeordnet, an dessen beiden Seiten mehrere Schraub-Verbindungslöcher 222 angeordnet sind. Nachdem die beiden Stützstangen 21 zusammengesetzt sind, ist das Schraub-Spannrohr 24 in das durch die Zusammensetzung entstehende Verbindungsloch 211 einsetzbar. Das Schraub-Spannrohr 24 ist durch das Standrohr 31 mit dem Sattel 30 verbunden. An der Stelle der Verbindungslöcher 221 der Stützstangen 21 sind unter Zusammenwirkung der Schraub-Verbindungsträger 22 eine Spindel 41, eine Nabe 40, ein Rad 50 und Kurbeln 60 anordenbar.


Anspruch[de]
Einrad, bei dem über der Gabel (20) ein Sattel (30) mit einem Standrohr (31) und unter der Gabel (20) eine Nabe (40) mit einer Spindel (41) angeordnet ist, wobei in der Mitte ein Rad mithilfe der Nabe (40) und der Spindel (41) angeordnet ist, und wobei an den beiden Seiten der Gabel (20) Kurbeln (60) und Pedale (70) angeordnet sind, wobei die Spindel (41) durch die Nabe (40) hindurchgeht, wobei von den beiden Enden der Spindel (41) sich jeweils ein Schraubabschnitt (411) erstreckt und am Ende der jeweiligen Kurbel (60) innen ein Schraubloch (61) angeordnet ist,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Gabel (20) durch zwei Schraub-Verbindungsträger (22) und zwei Lager (23) im unteren Bereich sowie durch ein Schraub-Spannrohr (24) im oberen Bereich zweier zusammengesetzter Stützstangen (21) verschraubt ist und am Berührungspunkt der beiden Stützstangen (21) im oberen Bereich ein rundes Verbindungsloch (211) vorgesehen ist, das von oben nach unten verläuft, wobei am Berührungspunkt der beiden Stangen (21) für die Zusammenwirkung mit den Verbindungsschrauben (216) mehrere Schraub-Verbindungslöcher (215) vorgesehen sind, die auf beiden Seiten des Verbindungsloches (211) angeordnet sind, wobei beide Stützstangen (21) sich nach außen biegen und nach unten er strecken, wobei sich am unteren Rand der beiden Stützstangen (21) ein halbrundes Verbindungsloch (217) befindet, an dessen beiden Seiten mehrere Schraub-Verbindungslöcher (218) angeordnet sind, die mit mehreren Verbindungsschrauben (219) zusammenwirken, wobei am oberen Rand des Schraub-Verbindungsträgers (22) ein halbrundes Verbindungsloch (221) angeordnet ist, an dessen beiden Seiten sich mehrere Schraub-Verbindungslöcher (222) befinden, wobei am oberen Ende eines Schraub-Spannrohrs (24) eine Spannhülse (241) angeordnetist, wobei

gemäß der Ausgestaltung die beiden Stützstangen (21) der Gabel (20) am Verbindungsloch (211) zusammengesetzt sind, wobei die Schraub-Verbindungslöcher (215) miteinander korrespondieren, durch welche Schrauben (216) verlaufen und dort verschraubt sind, wobei das Schraub-Spannrohr (24) im Verbindungsloch (211) fixiert ist und der Sattel (30) durch das Standrohr (31) in das Schraub-Spannrohr (24) der Gabel (20) eingesetzt und von der Spannhülse (241) fixiert ist, wobei das Rad (50) durch die Nabe (40) mit der Spindel (41)) unter Zusammenwirkung der Lager (23) in das halbrunde Verbindungsloch (217) am unteren Rand der Stützstangen (21) angeordnet ist, wobei ein Schraub-Verbindungsträger (22) mit der anderen Seite des Verbindungsloches (217) der Stützstangen (21) kombiniert ist, so dass die Schraub-Verbindungslöcher (218, 222) jeweils an der oberen und unteren Seite in Anpassung kommen, wobei die Verbindungsschrauben (219) durch die Löcher (217, 218, 221, 222) hindurchgezogen und verschraubt sind und die Kurbeln (60) durch die Schraublöcher (61), an den sich von den beiden Enden der Spindel (41) aus erstreckenden Schraubabschnitten (411) verschraubt sind.
Einrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Rand des Verbindungsloches (211) der Stützstangen (21) der Gabel (20) ein Sperrrand (212) hervorragt, wobei die Stützstangen (21) vom Sperrrad (212) beschränkbar sind, wenn sie ins Verbindungsloch (211) eingesetzt werden. Einrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im unteren Abschnitt des Verbindungsloches (211) der einen Stützstange (21) ein Gewindeloch (213) angeordnet ist, das mit einer Gewindeschraube (214) zusammenwirkt, wobei im unteren Abschnitt des Schraub-Spannrohrs (24) ein Durchgang (242) angeordnet ist, der mit dem Gewindeloch (213) des Verbindungsloches (211) korrespondiert, wenn die Stützstangen (21) ins Verbindungsloch (211) eingesetzt sind, wobei die Gewindenschrauben (214) durch das Verbindungsloch (211) gezogen und im Gewindeloch (213) verschraubt sind, so dass das Schraub-Spannrohr (24) durch die Gewindenschrauben (214) beschränkt und gesichert sind. Einrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubabschnitte (411) beiderseits der Spindel (41) zahnförmig ausgebildet sind.






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