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Dokumentenidentifikation DE202007011775U1 29.11.2007
Titel Mobiles Telekommunikationsgerät sowie Verwendung eines Aufklebers
Anmelder CTM services GmbH, 45239 Essen, DE
Vertreter Becker und Kollegen, 40878 Ratingen
DE-Aktenzeichen 202007011775
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.11.2007
Registration date 25.10.2007
Application date from patent application 23.08.2007
IPC-Hauptklasse H04M 1/02(2006.01)A, F, I, 20070823, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein mobiles Telekommunikationsgerät sowie die Verwendung eines Aufklebers.

Als mobile Telekommunikationsgeräte sind beispielsweise Mobiltelefone (Handys), oder PDAs (Personal Digital Assistants) bekannt.

Mobile Telekommunikationsgeräte dienen zur Telekommunikation des Benutzers dieses mobilen Telekommunikationsgerätes mit Dritten, beispielsweise zum Telefonieren oder zum Versenden und Empfangen elektronischer Nachrichten, wie beispielsweise SMS oder Emails.

Mobile Telekommunikationsgeräte weisen regelmäßig zwei Hauptoberflächen auf, nämlich auf der einen Seite eine Vorderseite und auf der anderen, gegenüberliegenden Seite eine Rückseite. Zwischen der Vorderseite und der Rückseite befinden sich die Schmalseiten.

Die Vorderseite weist üblicherweise Mittel zur Aufnahme, Durchführung und Beendigung der Telekommunikation durch das mobile Telekommunikationsgerät auf, insbesondere eines oder mehrere der folgenden Elemente: Ein Tastenfeld, Tasten, ein Display, ein Mikrophon, ein Lautsprecher oder eine Optik einer Kamera.

Die Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes weist üblicherweise keine oder nur wenige Mittel zur Aufnahme, Durchführung oder Beendigung der Telekommunikation auf. Falls das mobile Telekommunikationsgerät mit einer Kamera ausgestattet ist, ist auf der Rückseite jedoch häufig die Optik einer solchen Kamera und gegebenenfalls auch ein Mikrophon angeordnet.

Das äußere Erscheinungsbild eines mobilen Telekommunikationsgerätes wird im Wesentlichen von der Aufmachung des Gehäuses des mobilen Telekommunikationsgerätes bestimmt. Aus ästhetischen Gründen, beispielsweise aus modischen Gründen, ist es häufig wünschenswert, das äußere Erscheinungsbild eines mobilen Telekommunikationsgerätes zu ändern. Hierzu ist es beispielsweise bekannt, ein mobiles Telekommunikationsgerät mit einer auswechselbaren Abdeckung zu versehen, sogenannten Halbschalen. Diese Halbschalen sind üblicherweise an der Vorderseite eines mobilen Telekommunikationsgerätes anordenbar. Der Nachteil solcher Halbschalen liegt in ihrem verhältnismäßig hohen Preis. Ferner können sich solche Halbschalen leicht wieder vom mobilen Telekommunikationsgerät lösen. Schließlich ist das Anbringen der Halbschalen häufig nicht einfach.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein mobiles Telekommunikationsgerät zur Verfügung zu stellen, dessen äußeres Erscheinungsbild mit nur geringem Kostenaufwand, einfach veränderbar ist.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß zur Verfügung gestellt ein mobiles Telekommunikationsgerät mit einer auf der einen Seite angeordneten Vorderseite und einer auf der anderen Seite angeordneten Rückseite, wobei wenigstens eine dieser beiden Seiten zumindest teilweise mit einem Aufkleber überdeckt ist.

Die Grundidee der Erfindung besteht demnach darin, das äußere Erscheinungsbild eines mobilen Telekommunikationsgerätes dadurch zu verändern, dass es auf seiner Vorderseite und/oder auf seiner Rückseite zumindest teilweise mit einem Aufkleber bedeck ist. Ein Aufkleber ist wesentlich preisgünstiger zur Verfügung zu stellen als eine feste Halbschale, so dass das äußere Erscheinungsbild eines mobilen Telekommunikationsgerätes mit Hilfe eines Aufklebers unter nur geringem Kostenaufwand schnell und einfach veränderbar ist. Aufgrund seiner selbstklebenden oder selbsthaftenden Eigenschaften ist ein ungewünschtes Ablösen des Aufklebers von der Vorder- oder Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes praktisch ausgeschlossen.

Bei dem Aufkleber kann es sich grundsätzlich um ein beliebiges, flexibles Flachmaterial handeln, insbesondere ein Kunststofffolie. Auf einer Seite kann der Aufkleber eine Selbstklebefläche aufweisen. Bevorzugt ist ein Aufkleber aus einem Material vorgesehen, das langzeitstabil gegen Wasser, Schweiß, UV-Strahlung und Abrieb ist. Beispielsweise ist ein Aufkleber aus einem Kunststoff vorgesehen, zum Beispiel aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP). Bevorzugt ist ein Aufkleber aus Polyvinylchlorid (PVC), besonders bevorzugt aus Weich-PVC vorgesehen.

Zur Konfektionierung der Selbstklebefläche des Aufklebers kann das Material des Aufklebers auf einer Seite mit einem Kleber versehen sein. Grundsätzlich kann es sich hierbei um einen beliebigen Kleber handeln, über den der Aufkleber sicher auf der Vorder- oder Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes aufklebbar ist und bevorzugt auch wieder rückstandsfrei vom mobilen Telekommunikationsgerät ablösbar ist. Demnach kann die Selbstklebefläche des Aufklebers bevorzugt aus einem Klebstoff bestehen, der sich beim Ablösen des Aufklebers einfach und rückstandsfrei von der Vorder- oder Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes ablöst. Beispielsweise kann ein Acrylatklebstoff zum Einsatz kommen, bevorzugt ein Polyacrylat, besonders bevorzugt ein transparentes, ablösbares Polyacrylat.

Es kann vorgesehen sein, dass der Aufkleber nicht mit Hilfe eines Klebers, sondern mittels Adhäsion auf dem mobilen Telekommunikationsgerät haftet. In diesem Fall kann der Aufkleber als Adhäsionsfolie ausgebildet sein. Diese Adhäsionsfolie haftet allein aufgrund physikalischer Kräfte auf der Vorder- und/oder der Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes, ohne dass es eines Klebers bedarf. Der Vorteil der Verwendung einer Adhäsionsfolie als Aufkleber liegt insbesondere auch darin, dass eine solche Folie besonders einfach wieder vom mobilen Telekommunikationsgerät ablösbar ist, ohne dass -wie bei einer Selbstklebefläche – die Gefahr besteht, dass beim Abziehen des Aufklebers vom mobilen Telekommunikationsgerät Klebstoffanteile auf diesem verbleiben.

Die Vorder- und/oder die Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes können ganz oder teilweise mit einem Aufkleber überklebt sein. Bevorzugt sind allein Bereiche einer Schale des mobilen Telekommunikationsgerätes von dem Aufkleber überdeckt. Beispielsweise können die Vorder- und/oder die Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes auch mit mehreren Aufklebern überdeckt sein. Bevorzugt ist die Vorder- und/oder die Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes jeweils nur mit einem Aufkleber zumindest teilweise überdeckt, da die entsprechende Seite in diesem Fall schneller mit dem Aufkleber bedeckt und wieder von diesem befreit werden kann, als wenn mehrere Aufkleber auf einer Seite vorhanden sind.

Der Vorteil der teilweisen Überdeckung der Vorder- und/oder Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes durch den Aufkleber besteht insbesondere auch darin, dass die überdeckten Bereiche des mobilen Telekommunikationsgerätes durch den Aufkleber geschützt sind, und zwar insbesondere gegen ein Zerkratzen. In den durch den Aufkleber überdeckten Bereichen des mobilen Telekommunikationsgerätes wird allein der Aufkleber zerkratzt und die Schale des mobilen Telekommunikationsgerätes bleibt geschützt. Der zerkratzte Aufkleber kann abgezogen und durch einen anderen Aufkleber ersetzt werden, was aufgrund des verhältnismäßig geringen Preises eines Aufklebers praktisch keine Kosten verursacht.

Um das äußere Erscheinungsbild des mobilen Telekommunikationsgerätes durch den Aufkleber zum einen nachhaltig verändern und zum anderen wirksam schützen zu können, ist die Schale des mobilen Telekommunikationsgerätes auf der Vorderseite und/oder Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes bevorzugt überwiegend mit einem oder mehreren Aufklebern überdeckt, beispielsweise zu wenigstens 70%, 80% oder sogar zu wenigstens 90% der Außenfläche der Schale auf der betreffenden Seite.

Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Aufkleber eine oder mehrere Ausnehmungen zur Freilassung von Bereichen der Vorderseite oder der Rückseite des Telekommunikationsgerätes auf. Der Aufkleber ist demnach an die Vorderseite des betreffenden mobilen Telekommunikationsgerätes individuell angepasst und weist Ausnehmungen für solche Bereiche auf der Vorder- und Rückseite des Telekommunikationsgerätes auf, die durch den Aufkleber nicht überdeckt werden sollen, da hierdurch insbesondere der Gebrauch des mobilen Telekommunikationsgerätes behindert werden könnte.

Der Aufkleber kann eine oder mehrere Ausnehmungen zur Freilassung wenigstens eines der Bereiche aufweisen, in denen das mobile Telekommunikationsgerät wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist: Ein Tastenfeld, eine Taste, ein Display, ein Mikrophon, ein Lautsprecher, eine Optik einer Kamera, eine Einrichtung zum Lösen einer Abdeckung des Telekommunikationsgerätes oder eine Einstecköffnung.

Der Aufkleber ist von dem Benutzer des mobilen Telekommunikationsgerätes damit nicht an die Oberflächengestaltung des mobilen Telekommunikationsgerätes anzupassen, beispielsweise zurecht zu schneiden, sondern kann in vorgefertigter, individuell an die Oberflächengestaltung des mobilen Telekommunikationsgerätes angepasster Form erworben und unmittelbar auf die Vorder- und/oder Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes aufgeklebt beziehungsweise auf diese aufgelegt werden, wobei durch die Ausnehmungen des Aufklebers die genannten Elemente des mobilen Telekommunikationsgerätes nicht überdeckt werden.

Mobile Telekommunikationsgeräte sind üblicherweise derart konfektioniert, dass ein Teil der Schale des mobilen Telekommunikationsgerätes lösbar gestaltet ist, so dass nach Lösung des Teils der Handyschale ein Zugriff auf das Innere des mobilen Telekommunikationsgerätes möglich ist. Ein solcher Zugriff auf das Innere des mobilen Telekommunikationsgerätes ist beispielsweise notwendig, um an im Inneren des mobilen Telekommunikationsgerätes angeordnete Elemente, wie beispielsweise den Akku oder die SIM-Karte zu gelangen. Üblicherweise ist dieser lösbare Teil der Schale auf der Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes vorgesehen. Dieser, von der Schale des mobilen Telekommunikationsgerätes lösbare Bereich, wird hierin als „Akkudeckel" bezeichnet. Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Akkudeckel mit einem einzigen Aufkleber überklebt ist. Der Aufkleber weist demnach eine dem Akkudeckel entsprechende Größe auf, so dass der Akkudeckel weitgehend mit einem Aufkleber überklebt ist. Da der Akkudeckel häufig einen erheblichen Teil der Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes einnimmt, kann hierdurch mit nur einem einzigen Aufkleber auf der Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes ein erheblicher Teil der Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes überklebt und somit das äußere Erscheinungsbild des mobilen Telekommunikationsgerätes schnell, sicher und günstig nachhaltig verändert und gleichzeitig die Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes geschützt werden.

Der Akkudeckel des mobilen Telekommunikationsgerätes kann beispielsweise zu wenigstens 80%, 90% oder sogar zu wenigstens 95% seiner Außenfläche von dem Aufkleber überdeckt sein.

Nach einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Aufkleber eine Materialschwächung im Bereich der Seitenkante des durch den Aufkleber zumindest teilweise überklebten Akkudeckels des Telekommunikationsgerätes aufweist. Bei dieser Ausführungsform ist die Seitenkante des Akkudeckels mithin teilweise oder vollständig durch den Aufkleber überdeckt. Um den Akkudeckel dennoch von dem Telekommunikationsgerät lösen zu können, weist der Aufkleber im Bereich der Seitenkante des Akkudeckels eine Materialschwächung auf, so dass der Aufkleber in diesem Bereich reißt, wenn der Akkudeckel von dem Telekommunikationsgerät entfernt werden soll, und die einfache Lösung des Akkudeckels vom Telekommunikationsgerät hierdurch gewährleistet ist. Um das Lösen des Akkudeckels vom Telekommunikationsgerät einleiten zu können, kann der Aufkleber, wie oben ausgeführt, im Bereich der Einrichtung zum Lösen des Akkudeckels, beispielsweise eines Druckknopfes oder eines Schieberverschlusses, eine Ausnehmung aufweisen, so dass diese Einrichtung vom Bediener des mobilen Telekommunikationsgerätes problemlos bedienbar ist.

Bevorzugt ist der Aufkleber auf seiner dem mobilen Telekommunikationsgerät abgewandten Seite bedruckt. Grundsätzlich kann der Aufkleber auf seiner dem Telekommunikationsgerät abgewandten Seite beliebig bedruckt sein, beispielsweise mit graphischen Elementen, Photographien und/oder sinnenthaltenden Zeichen, beispielsweise Buchstaben oder Zahlen. Hierdurch ist eine individuelle Gestaltung des äußeren Erscheinungsbildes eines mobilen Telekommunikationsgerätes möglich. Neben ästhetischen Gesichtspunkten ist hieran insbesondere auch vorteilhaft, dass ein derart individuell gestaltetes, mobiles Telekommunikationsgerät einer bestimmten Person leichter zuordenbar ist.

Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung eines Aufklebers zur zumindest teilweisen Überdeckung wenigstens einer der beiden folgenden Seiten eines mobilen Telekommunikationsgerätes: Einer Vorderseite des Telekommunikationsgerätes oder einer auf der anderen Seite des Telekommunikationsgerätes angeordneten Rückseite des Telekommunikationsgerätes.

Bevor ein mit einer Selbstklebefläche versehener Aufkleber auf das mobile Telekommunikationsgerät aufgeklebt wird, kann der Aufkleber mit seiner Selbstklebefläche auf ein Trägermaterial aufgeklebt sein. Dieses Trägermaterial kann, wie aus dem Stand der Technik bekannt, derart behandelt sein, dass der Aufkleber mit seiner Selbstklebefläche einfach und rückstandsfrei von dem Trägermaterial ablösbar ist. Hierzu kann das Trägermaterial, beispielsweise ein Trägerpapier, auf seiner der Selbstklebefläche des Aufklebers zugewandten Seite beispielsweise eine Silikonschicht aufweisen.

Von diesem Trägermaterial kann der Aufkleber per Hand abgezogen und anschließend derart auf das mobile Telekommunikationsgerät aufgeklebt werden, dass die Vorderseite oder die Rückseite des mobilen Telekommunikationsgerätes zumindest teilweise durch den Aufkleber überklebt werden. Der Aufkleber kann, wie oben ausgeführt, gestaltet sein.

Ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen mobilen Telekommunikationsgerätes sowie einer erfindungsgemäßen Verwendung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung näher erläutert.

Dabei zeigen

1 die Rückseite eines mobilen Telekommunikationsgerätes ohne Aufkleber in einer perspektivischen Ansicht von schräg oben,

2 einen auf ein Trägermaterial aufgeklebten Aufkleber in einer perspektivischen Ansicht von schräg oben,

3 das Aufkleben des Aufklebers gemäß 2 auf das mobile Telekommunikationsgerät gemäß 1 und

4 das mobile Telekommunikationsgerät gemäß 1, das auf seiner Rückseite teilweise mit dem Aufkleber gemäß 2 überklebt ist.

In 1 ist ein mobiles Telekommunikationsgerät in Form eines Mobiltelefons 1 dargestellt. Zu erkennen ist die Rückseite 3 des Mobiltelefons 1. Die Vorderseite 4, die in 1 nicht zu erkennen ist, liegt auf der anderen Seite des Mobiltelefons 1. Ein Großteil der Rückseite 3 des Mobiltelefons 1 ist als Akkudeckel 5 ausgebildet, der über eine Rastverbindung mit dem Mobiltelefon 1 verrastet ist. Über einen auf dem Akkudeckel 5 ausgebildeten Druckknopf 7 ist die Rastverbindung des Akkudeckels 5 lösbar, so dass der Akkudeckel 5 vom Mobiltelefon 1 abnehmbar ist. Ferner ist auf dem Akkudeckel 5 ein Feld 9 mit dem Logo des Mobiltelefons 1 angebracht. Der Bereich der Seitenkante des Akkudeckels 5ist mit dem Bezugszeichen 11 gekennzeichnet. Auf einer der Schmalseiten des Mobiltelefons 1 ist eine Einstecköffnung 13 zum Einstecken eines Akkuladegerätes zu erkennen.

Der in 2 dargestellte Aufkleber 15 besteht aus einer dünnen Weich-PVC-Folie und weist eine im Wesentlichen rechteckige Form mit abgerundeten Kanten auf.

Auf einer Seite weist der Aufkleber 15 eine Selbstklebefläche mit einem transparenten, ablösbaren Polyacrylat-Klebstoff auf, mit der der Aufkleber auf ein silikonbeschichtetes Trägerpapier 17 aufgeklebt ist. Auf seiner anderen, freiliegenden Fläche ist der Aufkleber 15 mit einem graphischen Aufdruck in Form eines Kreuzes 19 versehen. Die übrige, freiliegende Fläche des Aufklebers 15 ist einfarbig gestaltet.

Der Aufkleber 15 ist an die Form des Akkudeckels 5 des Mobiltelefons 1 nach 1 angepasst. Dabei entsprechen die Außenmaße des Aufklebers 15 im Wesentlichen den Außenmaßen des Akkudeckels 5, also im Wesentlichen dem Verlauf der Seitenkante 11 des Akkudeckels 5. Der Aufkleber 15 weist eine erste Ausnehmung 21 und eine zweite Ausnehmung 23 auf. Die Ausnehmungen 21, 23 sind derart an dem Aufkleber 15 angeordnet, dass sie den Druckknopf 7 und den Bereich des Logos 9 freilassen, wenn der Aufkleber 15 auf den Akkudeckel 5 aufgeklebt ist (siehe 3 und 4).

Bei der Verwendung des Aufklebers 15 gemäß 2 wird dieser per Hand vom Trägermaterial 17 abgezogen und, wie in 3 dargestellt, auf den Akkudeckel 5 des Mobiltelefons 1 aufgeklebt.

Wie in 4 zu erkennen, ist die Rückseite 3 des Mobiltelefons 1 durch den Aufkleber 15 derart teilweise überklebt, dass der Akkudeckel 5 durch den Aufkleber 15 fasst vollständig überklebt ist. Die Rückseite 3 des Mobiltelefons 1 ist durch den Aufkleber 15 damit individuell gestaltet und geschützt, wobei der Aufkleber 15 dem Mobiltelefon 1 eine individuelle Gesamterscheinung verleiht.

Durch die Ausnehmung 21 ist der Druckknopf 7 des Akkudeckels 5 freigelassen, so dass der Druckknopf 7 weiterhin problemlos erreicht, und der Akkudeckel 5 durch Bedienung des Druckknopfes 7 problemlos vom Mobiltelefon 1 gelöst werden kann. Ferner ist durch die Ausnehmung 23 das Logo 9 des Mobiltelefons 1 freigelassen.


Anspruch[de]
Mobiles Telekommunikationsgerät mit einer auf der einen Seite angeordneten Vorderseite (4) und einer auf der anderen Seite angeordneten Rückseite (3), wobei wenigstens eine dieser beiden Seiten (3, 4) zumindest teilweise mit einem Aufkleber (15) überdeckt ist. Mobiles Telekommunikationsgerät nach Anspruch 1, bei dem der Aufkleber (15) eine oder mehrere Ausnehmungen (21, 23) zur Freilassung von Bereichen (7, 9) der Vorderseite (4) oder der Rückseite (3) des mobilen Telekommunikationsgerätes (1) aufweist. Mobiles Telekommunikationsgerät nach Anspruch 2, bei dem der Aufkleber (15) eine oder mehrere Ausnehmung (21, 23) zur Freilassung wenigstens eines der Bereiche aufweist, in denen das Telekommunikationsgerät wenigstens eines der folgenden Elemente aufweist: Tastenfeld, Taste, Display, Mikrophon, Lautsprecher, Optik einer Kamera, Einrichtung zum Lösen eines Akkudeckels des Telekommunikationsgerätes (7), Einstecköffnung. Mobiles Telekommunikationsgerät nach Anspruch 1, bei dem der Aufkleber (15) eine Materialschwächung im Bereich der Seitenkante (11) eines durch den Aufkleber (15) zumindest teilweise überdeckten Akkudeckels (5) des mobilen Telekommunikationsgerätes (1) aufweist. Mobiles Telekommunikationsgerät nach Anspruch 1, bei dem der Aufkleber (15) auf seiner der Rückseite (3) des mobilen Telekommunikationsgerätes (1) zugewandten Seite eine Selbstklebefläche aufweist. Mobiles Telekommunikationsgerät nach Anspruch 1, bei dem der Aufkleber (15) als Adhäsionsfolie ausgebildet ist. Mobiles Telekommunikationsgerät nach Anspruch 1, bei dem der Aufkleber (15) rückstandsfrei von dem mobilen Telekommunikationsgerät (1) ablösbar ist. Mobiles Telekommunikationsgerät nach Anspruch 1, bei dem der Aufkleber (15) auf seiner dem Telekommunikationsgerät (1) abgewandten Seite bedruckt ist. Mobiles Telekommunikationsgerät nach Anspruch 1 mit einem Aufkleber (15) aus Kunststoff. Mobiles Telekommunikationsgerät nach Anspruch 1 in Form eines Mobiltelefons (1). Verwendung eines Aufklebers (15) zur zumindest teilweisen Überdeckung wenigstens einer der beiden folgenden Seiten eines mobilen Telekommunikationsgerätes (1): einer ein Eingabefeld aufweisende Vorderseite (4) des mobilen Telekommunikationsgerätes (1) oder einer auf der anderen Seite des mobilen Telekommunikationsgerätes (1) angeordneten Rückseite (3) des mobilen Telekommunikationsgerätes (1).






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