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Dokumentenidentifikation DE202007011884U1 29.11.2007
Titel Mobile LED-Leuchte
Anmelder Osram Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 81543 München, DE
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, Partnerschaft, 80336 München
DE-Aktenzeichen 202007011884
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.11.2007
Registration date 25.10.2007
Application date from patent application 27.08.2007
IPC-Hauptklasse F21L 4/02(2006.01)A, F, I, 20070827, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21V 21/096(2006.01)A, L, I, 20070827, B, H, DE   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung geht von einer mobilen LED-Leuchte aus.

Stand der Technik

Mobile LED-Leuchten, die batteriebetrieben sind und eine Fixierungsmöglichkeit aufweisen, ersetzen in zunehmendem Maße herkömmliche Leuchten, wie zum Beispiel Taschenlampen und erschließen neue Einsatzfelder. Von Osram wird unter der Bezeichnung „Dot-it" eine derartige mobile LED-Leuchte vertrieben. Die Spannungsversorgung erfolgt über handelsübliche Batterien und die Leuchtdioden erzeugen Weißlicht. Ein mit dem Reflektor der Leuchtdioden gekoppelter Taster ermöglicht ein einfaches Betätigen der mobilen LED-Leuchte.

„Dot-it"-LED-Leuchten werden unter anderem in Scheibenform und als Linearanordnung mit jeweils drei Leuchtdioden hergestellt. Auch eine Dimm-Funktion kann in die mobile LED-Leuchte integriert sein.

Während derartige kompakte LED-Leuchten einen niedrigen Stromverbrauch, eine geringe Leistungsaufnahme, eine geringe Wärmeentwicklung und eine gerichtete Lichtverteilung in einer ultrakompakten Form gestatten, ist es schwierig die gerichtete Strahlung einer Vielzahl von mobilen LED-Leuchten in dieser Form gemeinsam zu verwenden.

Darstellung der Erfindung

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine mobile LED-Leuchte vorzusehen, die eine einfache Nutzung der gerichteten Strahlung von einer Vielzahl von mobilen LED-Leuchten gestattet. Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand von Anspruch 1 gelöst.

Es wird eine mobile LED-Leuchte mit zumindest einem mechanischen oder magnetischen Verbindungselement vorgesehen, über das eine mechanische oder magnetische Verbindung zu einer weiteren, vorzugsweise baugleichen mobilen LED-Leuchte herstellbar ist. Auf diese Weise lassen sich mehrere LED-Leuchten zu Figuren oder Symbolen verbinden.

Es wird bevorzugt, wenn die mobile LED-Leuchte und die weitere mobile LED-Leuchte batteriebetrieben sind, wodurch die Verlegung von elektrischen Verbindungen nicht notwendig ist.

Ferner können die mobile LED-Leuchte und die weitere mobile LED-Leuchte eine Fixierungsmöglichkeit aufweisen. Dadurch lassen sich diese an einer Wand oder anderen geeigneten Flächen oder Objekten, benachbart zu denen eine Beleuchtung gewünscht wird, in einfacher Weise befestigen.

Die mobile LED-Leuchte und die weitere mobile LED-Leuchte weisen bevorzugt zumindest drei LED-Elemente auf, die gleichzeitig betätigbar sind, wodurch eine Beleuchtung mit ausreichender Lichtstärke mit Leuchtdioden nach dem Stand der Technik umsetzbar ist.

Die mobile LED-Leuchte und/oder die weitere mobile LED-Leuchte als Verbindungselemente kann/können zumindest zwei Magneten mit unterschiedlicher Polung aufweisen. Dadurch ist mit geringem vorrichtungstechnischem Aufwand eine für zeitweise Beleuchtungszwecke geeignete, sichere Befestigung, die auch einfach zu lösen ist, umsetzbar.

Die mobile LED-Leuchte und/oder die weitere mobile LED-Leuchte können länglich ausgebildet sein und benachbart zu entgegengesetzten Endabschnitten zumindest zwei Magnete mit unterschiedlicher Polung aufweist/aufweisen. Damit kann auch an engen Plätzen eine Beleuchtung umgesetzt werden und lassen sich Leuchtbänder einfach realisieren.

Die mobile LED-Leuchte und/oder die weitere mobile LED-Leuchte sind/ist bevorzugt im Wesentlichen scheibenförmig ausgebildet, wodurch eine großflächige Beleuchtung einfach umsetzbar ist.

Es wird ferner bevorzugt, wenn benachbart zum Außenumfang der mobilen LED-Leuchte drei Magnete in einem Winkelabstand von ungefähr 120° vorgesehen sind. Dadurch lassen sich vier LED-Leuchten magnetisch aneinander befestigen und steht eine variable Gruppe von LED-Leuchten zur Verfügung, die mit weiteren baugleichen Gruppen in einfacher Weise zu großflächigen Beleuchtungselementen zusammenstellbar ist.

In einer Varianten können benachbart zum Außenumfang der mobilen LED-Leuchte zwei, vorzugsweise vier Magnete in einem Winkelabstand von ungefähr 90° vorgesehen sein. Auf diese Weise ist eine regelmäßige Anordnung von einer Vielzahl an LED-Leuchten umsetzbar.

Ferner kann/können die mobile LED-Leuchte und/oder die weitere mobile LED-Leuchte als Verbindungselemente zumindest eine Buchse zur Aufnahme eines Steckers aufweisen, wodurch eine elektrische Verbindung mit der mechanischen Verbindung erzielbar ist.

Über die Buchse kann ein elektrisches Signal von der mobilen LED-Leuchte zu einer baugleichen LED-Leuchte übertragbar sein, über das bei einem Einschalten der mobilen LED-Leuchte die weitere mobile LED-Leuchte einschaltbar ist. Der Einschaltvorgang einer Vielzahl von LED-Leuchten lässt sich dadurch wesentlich vereinfachen.

Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

Im Folgenden soll die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Die Figuren zeigen:

1 eine Prinzipdarstellung einer mobilen LED-Leuchte entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,

2 die Anordnung einer Vielzahl von mobilen LED-Leuchten entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel bei mechanischer Verbindung zwischen diesen,

3 ein weiteres Anordnungsbeispiel einer Vielzahl von mobilen LED-Leuchten entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel,

4 eine Anordnung von vier mobilen LED-Leuchten entsprechend einer Abwandlung des ersten Ausführungsbeispiels,

5 eine mobile LED-Leuchte entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel,

6 eine mobile LED-Leuchte entsprechend einer ersten Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung

7 eine Schaltungsanordnung für mobile LED-Leuchten entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel.

Bevorzugte Ausführung der Erfindung

1 stellt eine mobile LED-Leuchte 1 entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Derartige mobile LED-Leuchten werden unter Bezeichnung „Dot-it classic" vertrieben und weisen einen ringförmigen Gehäuseabschnitt 2, der durch einen in 1 nicht dargestellten Bodenabschnitt begrenzt wird, auf.

Der in 1 nicht gezeigte Bodenabschnitt weist auf der vom Betrachter abgewandten Seite eine Fixierungsmöglichkeit auf, die beispielsweise eine Klebefläche, eine Klettfläche oder eine magnetische Fläche sein kann. Auf diese Weise kann die mobile LED-Leuchte 1 schnell an einen gewünschten Ort vorläufig oder dauerhaft fixiert werden.

Radial innerhalb des ringförmigen Gehäuseabschnitts 2 der mobilen LED-Leuchte 1 befindet sich ein Reflektor 4, in dem in einem Winkel von 120° Leuchtdioden 6a, b, c aufgenommen sind. Die Leuchtdioden sind bevorzugt so ausgebildet, dass diese Weißlicht erzeugen, so dass beispielsweise die Funktion einer Taschenlampe durch die mobile LED-Leuchte bei wesentlich kompakteren Ausmaßen umgesetzt werden kann. Radial innerhalb der Leuchtdioden 6a, b, c ist ein Betätigungsabschnitt, vorzugsweise in Form einer Vorwölbung 8, vorgesehen, durch den der Reflektor 4 in den ringförmigen Gehäuseabschnitt 2 zu dem nicht dargestellten Bodenabschnitt hingedrückt werden kann. Über die Vorwölbung 8 wird ein Taster betätigt, der nach der Betätigung wieder in seinen nichtgeschalteten Zustand übergeht, wobei der Taster Teil einer Betätigungssteuerschaltung ist, über die eine Ansteuerschaltung für die Leuchtdioden 6a, b, c betätigt wird.

Die Vorderfläche des Reflektors 4 liegt benachbart zur Vorderfläche des ringförmigen Gehäuseabschnitts 2, die in 1 zum Betrachter weist. Zwischen dem in 1 gezeigten Bodenabschnitt und in der zum Betrachter weisenden Wand des ringförmigen Gehäuseabschnitts 2 sind in einem Winkel von 120 Grad zueinander um den Reflektor 4 benachbart zu diesem verteilt drei Magneteinrichtungen 10a, b, c vorgesehen. Die Magneteinrichtungen 10a, b, c sind in einer solchen Weise ausgebildet, dass ein Magnetfeld außerhalb des Außenumfangs 12 des ringförmigen Gehäuseabschnitts 2 vorliegt. Zwei der Magnete 10a, b, c weisen eine voneinander verschiedene Magnetpolung auf.

Die Magneteinrichtung 10a, 10b, 10c, befinden sich im ringförmigen Gehäuseabschnitt und können beispielsweise am Bodenabschnitt oder an einem beliebigen Innenwandabschnitt des ringförmigen Gehäuseabschnitts 2 angeordnet sein. Die Befestigung kann beispielsweise durch Einkleben vorgenommen sein.

2 zeigt eine Anordnung von 5 mobilen LED-Leuchten 1, 20, 30, 40, 50, entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel. Dabei wird angenommen, dass die Magneteinrichtung 10a ein Nordpol und die Magneteinrichtung 10b einen Südpol bildet. Die Magneteinrichtung 20a der mobilen LED-Leuchte 20 ist wiederum ein Nordpol, während die Magneteinrichtung 20b der mobilen LED-Leuchte 20 ein Südpol ist. Die Magneteinrichtung 20b der mobilen LED-Leuchte 20 ist ein Südpol und die Magneteinrichtung 40a der mobilen LED-Leuchte 50 ist ein Nordpol. Die Magneteinrichtung 30a der mobilen LED-Leuchte 30 ist ein Nordpol. Im Ergebnis können an der mobilen LED-Leuchte 20 drei weitere mobile LED-Leuchten 1, 30, 40 gehalten werden, wobei die Magneteinrichtungen 10b, 20a, die Magneteinrichtungen 20b, 30a und die Magneteinrichtungen 20c, 40a magnetisch miteinander verbunden sind.

Wie es aus 2 ersichtlich ist, lassen sich die mobilen LED-Leuchten 10, 30, 40 um die mobile LED-Leuchte 20 anordnen und mit dieser magnetisch verbinden. Auf diese Weise können mittels mobiler LED-Leuchten Figuren oder Symbole erzeugt werden und lassen sich höhere Lichtströme realisieren.

In 2 ist ferner eine mobile LED-Leuchte 50 gezeigt, die an der Magneteinrichtung 30b der mobilen LED-Leuchte 30 über die Magneteinrichtung 50a magnetisch befestigt ist. Dieses unterstreicht, dass sich mit den drei Magneteinrichtungen 10a, b, c einer mobilen LED-Leuchte 1 entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung größere Leuchtflächen auf der Grundlage von mobilen LED-Leuchten zusammensetzten lassen. Derartige Leuchtflächen sind in einfacher Weise wieder in ihrer einzelnen mobilen LED-Leuchten zerlegbar. Somit kann kurzeitig höheren Anforderungen an die Beleuchtung mit mobilen LED-Leuchten Rechnung getragen werden.

3 zeigt eine weitere Anwendung der mobilen LED-Leuchten in Anordnungen zu jeweils 4 Leuchten entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel. Die mobilen LED-Leuchten 1, 20, 30, 40, sind zur Gruppe 14 zusammengefasst. Identische Gruppen 16 und 18 von mobilen LED-Leuchten sind benachbart zur Gruppe 14 angeordnet. Dabei tritt die mobile LED-Leuchte 40 der Gruppe 16 zwischen die mobilen LED-Leuchten 1, 30 der Gruppe 14 und tritt mobile LED-Leuchte 1 der Gruppe 18 zwischen die mobilen LED-Leuchten 30, 40 auf diese Weise kann bei geringem Flächenbedarf eine hohe Lichtstärke umgesetzt werden. Die jeweiligen Gruppen, 14, 16, 18 sind dabei bevorzugt nicht magnetisch miteinander verbunden.

4 zeigt eine Abwandlung der mobilen LED-Leuchte entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel in den 1 bis 3 waren die Magneteinrichtungen 10a, b, c in einem Winkel von 120° zueinander benachbart zum ringförmigen Gehäuseabschnitt bzw. an diesem vorgesehen. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht auf die Anordnung von drei Magneteinrichtungen beschränkt. Eine Verbindung zwischen mobilen LED-Leuchten kann bereits dann vorgenommen werden, wenn eine Magneteinrichtung an einer mobilen LED-Leuchte und eine weitere Magneteinrichtung mit verschiedener Magnetpolung an einer anderen mobilen LED-Leuchte vorgesehen sind. Nachteilig ist, dass unterschiedliche mobile LED-Leuchten ausgebildet werden müssen.

Um baugleiche mobile LED-Leuchten verwenden zu können, ist es vorteilhaft zumindest zwei Befestigungseinrichtungen, d.h. im ersten Ausführungsbeispiel zwei Magneteinrichtungen mit unterschiedlicher Polung zu verwenden. Es können jedoch auch noch mehr als 3 Magneteinrichtungen zum Einsatz kommen.

Zum Beispiel ist es in 3 denkbar, dass sechs Magneteinrichtungen benachbart zum Außenumfang einer mobilen LED-Leuchte vorgesehen sind.

In 4 gelangen jeweils zwei in einem Winkel von 90° angeordnete Magneteinrichtungen zum Einsatz, durch die vier mobile LED-Leuchten 22, 32, 42, 52 zu einer Gruppe zusammenfassbar sind. Es wird bevorzugt, dass an jeder der mobilen LED-Leuchten 22, 32, 42, 52 zwei weitere Magneteinrichtungen in Umfangsrichtung mit einem Winkel von 90° zueinander ausgebildet sind, wodurch eine regelmäßige große Fläche mit diesen mobilen LED-Leuchten ausbildbar ist.

Die 5 und 6 beziehen sich auf das zweite Ausführungsbeispiel bzw. eine Abwandlung von diesem.

Bei einer LED-Leuchte 60 entsprechend dem in 5 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel ist das Gehäuse 62 länglich ausgebildet und befindet sich ein ebenfalls länglich ausgebildeter Reflektor 64 mit drei Leuchtdioden 66a, b, c in diesem Reflektor 64. Die Betätigung erfolgt ebenfalls durch Eindrücken des Reflektors 64 in Bezug auf das Gehäuse 62. Benachbart zu den in Längsrichtung A vorgesehenen Außenkanten 68, 69 sind Magneteinrichtungen 70a, 70b mit entgegen gesetzter Polung an der mobilen LED-Leuchte 60 ausgebildet. Derartige mobile LED-Leuchten 60 können in Längsrichtung magnetisch miteinander verbunden werden und somit können aus diesen Leuchtbänder ausgebildet werden. Wenn der Abstand zwischen der Außenkante 68 und dem Mittelpunkt der Leuchtdiode 66a als a bezeichnet wird und der Abstand zwischen den Mittelpunkten der Leuchtdioden 66a und 66b sowie zwischen den Leuchtdioden 66b und 66c als klein b wird, sowie der Abstand zwischen dem Mittelpunkt der Leuchtdiode 66c und der Außenkante 69 als a bezeichnet wird, so kann bei einer Wahl von dem Abstand b gleich zweimal den Abstand a eine regelmäßige Anordnung von Leuchtdioden bei einer Vielzahl von miteinander magnetisch gekoppelten mobilen LED-Leuchten vorgesehen werden.

6 zeigt eine Abwandlung des in 5 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiels. Die mobile LED-Leuchte 80 bei dieser Abwandlung unterscheidet sich von der mobilen LED-Leuchte 60 aus 5 lediglich durch die zusätzlich angeordneten Magneteinrichtungen 82a, 82b sowie 84a, 84b, die benachbart zu den Längsseiten 86,88 in Bezug auf das Gehäuse 62 vorgesehen sind. Die Magneteinrichtungen 82a, 82b weisen genauso wie die Magneteinrichtungen 84a, 84b voneinander verschiedene Magnetpolungen auf, so dass benachbart zu den Längsseiten 86, 88 weitere mobile LED-Leuchten mit der mobilen LED-Leuchte 80 magnetisch verbunden werden können.

Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die magnetische Verbindung zwischen den mobilen LED-Leuchten beschränkt, sondern es kann auch eine beliebige mechanische Verbindung zwischen diesen vorgenommen werden, beispielsweise durch Steckverbinder.

Bei mobilen LED-Leuchten entsprechend den dritten Ausführungsbeispiel, die in den Zeichnungen nicht wiedergegeben worden sind, können statt der Magneteinrichtungen elektrische Steckverbinder zwischen den mobilen LED-Leuchten vorgesehen sein. Beispielsweise lässt sich statt einer Magneteinrichtung, die einen Nordpol darstellt, ein Stecker vorsehen und statt einer Magneteinrichtung, die ein Südpol darstellt, eine Buchse.

Alternativ dazu können an den mobilen LED-Leuchten nur Buchsen vorgesehen sein, in die Doppelstecker, an deren entgegengesetzten Endabschnitten jeweils ein Stecker vorgesehen sind, einbringbar sind. Auf diese Weise ist die mechanische Verbindung zwischen den mobilen LED-Leuchten herstellbar.

Eine mechanische Verbindung mittels Stecker und Buchsen hat ferner den Vorteil, dass über diese mechanische Verbindung auch die Ansteuerelektronik aller Leuchtdioden der mobilen LED-Leuchte geschaltet werden kann.

Ein Beispiel für die elektronische Schaltung mit Spannungsversorgung 90, Betätigungsschaltung 92 und Ansteuerschaltung 94 für Leuchtdioden 96a, 96b und 96c ist in 7 gezeigt. Diese Leuchtdioden können die Leuchtdioden 6a, b, c des erste Ausführungsbeispiels oder die Leuchtdioden 66a, b, c des zweiten Ausführungsbeispiels sein.

In der Betätigungsschaltung 92 ist ein Taster 98 vorgesehen, über dessen Betätigung die Ansteuerschaltung 92 in einen definierten Zustand schaltbar ist, d.h. entweder eingeschaltet oder ausgeschaltet werden kann. Zwischen der Betätigungsschaltung 92 und der Ansteuerschaltung 94 sind Verbindungskontakte 100 vorgesehen, über die die mobile LED-Leuchte des dritten Ausführungsbeispiels über beschriebene Buchse-Stecker-Anordnungen mit baugleichen weiteren mobilen LED-Leuchten verbindbar ist.

Das dritte Ausführungsbeispiel ist jedoch nicht auf ein Paar von Verbindungskontakten beschränkt, sondern es kann wie beim ersten und zweiten Ausführungsbeispiel zwei, drei oder mehr Paare an Verbindungskontakten 100 vorgesehen sein, um mit benachbarten, vorzugsweise baugleichen mobilen LED-Leuchten elektrische Verbindung herzustellen.

Bei einer elektrischen Verbindung zwischen zwei in 7 gezeigten Schaltungen für mobile LED-Leuchten entsprechend dem dritten Ausführungsbeispiel über Verbindungskontakte 100 ist der Zustand der Ansteuerschaltungen der Leuchtdioden vorzugsweise nach dem Verbinden der Kontakte 100 und der einmaligen Betätigung des Tasters 98, stärker bevorzugt aber sofort nach dem Verbinden der Kontakte 100, synchronisiert. Somit können über eine der Betätigungsschaltungen 92 der mobilen LED-Leuchten die elektrische verbundenen LED-Leuchten geschaltet werden.

Die Erfindung ist nicht darauf beschränkt, dass mobile LED-Leuchten 1 des ersten Ausführungsbeispiels bzw. mobile LED-Leuchten 60 des zweiten Ausführungsbeispiels jeweils nur mit baugleichen mobilen LED-Leuchten verbunden werden. Es können auch mobile LED-Leuchten mit unterschiedlicher Gestaltung miteinander verbunden werden, sofern das Verbindungskonzept bei diesen zueinander kompatibel ist. Beispielsweise lassen sich an einer mobilen LED-Leuchte 1 mehrere mobile LED-Leuchten 60 magnetisch befestigen, um ein gewünschtes Beleuchtungskonzept umzusetzen.


Anspruch[de]
Mobile LED-Leuchte (1, 60) mit zumindest einem mechanischen oder magnetischen Verbindungselement (10a, b, c; 70a, b), über das eine mechanische oder magnetische Verbindung zu einer weiteren, vorzugsweise baugleichen mobilen LED-Leuchte (20) herstellbar ist. Mobile LED-Leuchte nach Anspruch 1, wobei die mobile LED-Leuchte (1, 60) und die weitere mobile LED-Leuchte (20) batteriebetrieben sind. Mobile LED-Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, wobei die mobile LED-Leuchte (1, 60) und die weitere mobile LED-Leuchte (20) eine Fixierungsmöglichkeit aufweisen. Mobile LED-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mobile LED-Leuchte (1, 60) und die weitere mobile LED-Leuchte (20) zumindest 3 LED-Elemente (6a, b, c; 66a, b, c) aufweisen, die gleichzeitig betätigbar sind. Mobile LED-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mobile LED-Leuchte (1, 60) und/oder die weitere mobile LED-Leuchte (20) als Verbindungselemente zumindest zwei Magneten (10a, b; 70a, b) mit unterschiedlicher Polung aufweist/aufweisen. Mobile LED-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mobile LED-Leuchte (60) und/oder die weitere mobile LED-Leuchte (60) länglich ausgebildet ist und benachbart zu entgegengesetzten Endabschnitten (68, 69) zumindest zwei Magnete (70a, b) mit unterschiedlicher Polung aufweist/aufweisen. Mobile LED-Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mobile LED-Leuchte (1) und/oder die weitere mobile LED-Leuchte (20) im Wesentlichen scheibenförmig ausgebildet sind/ist. Mobile LED-Leuchte nach Anspruch 7, wobei benachbart zum Außenumfang (12) der mobilen LED-Leuchte (1) drei Magnete (10a, b, c) in einem Winkelabstand von ungefähr 120° vorgesehen sind. Mobile LED-Leuchte nach Anspruch 7, wobei benachbart zum Außenumfang der mobilen LED-Leuchte (22) zwei, vorzugsweise vier Magnete (22a, b) in einem Winkelabstand von ungefähr 90° vorgesehen sind Mobile LED-Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die mobile LED-Leuchte und/oder die weitere mobile LED-Leuchte als Verbindungselemente zumindest eine Buchse (100) zur Aufnahme eines Steckers aufweisen/aufweist. Mobile LED-Leuchte nach Anspruch 10, wobei über die Buchse (100) ein elektrisches Signal von der mobilen LED-Leuchte zu einer baugleichen LED-Leuchte übertragbar ist, über das bei einem Einschalten der mobilen LED-Leuchte die weitere mobile LED-Leuchte einschaltbar ist.






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