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Flächenbeleuchtung und/oder -heizung von Installationsgeräten der Sanitärtechnik - Dokument DE202007011908U1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE202007011908U1 29.11.2007
Titel Flächenbeleuchtung und/oder -heizung von Installationsgeräten der Sanitärtechnik
Anmelder Hidde, Axel R., Dr. Ing., 57076 Siegen, DE;
Klose, Odo, Prof. Dr., 42285 Wuppertal, DE
DE-Aktenzeichen 202007011908
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 29.11.2007
Registration date 25.10.2007
Application date from patent application 26.08.2007
IPC-Hauptklasse F21V 33/00(2006.01)A, F, I, 20070826, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F21K 2/00(2006.01)A, L, I, 20070826, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für die Beleuchtung und/oder die Heizung von Flächen sanitärer Installationsgeräte – insbesondere von Duschrinnen der Gebäudesystem- und Sanitärtechnik nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Der Begriff 'Duschrinne' steht hier stellvertretend für eine durch die Gebäudestruktur oder vom Markt vorgegebene Geometrie eines Duschablaufs, der nicht zwingend die Bauform einer Rinne aufweisen muß. Bei der Beleuchtung handelt es sich um eine Akzentbeleuchtung.

Der innovative Werkstoff Glas gewinnt in der privaten und gewerblichen Gebäudesystem- und Sanitärtechnik in Form von Glasanlagen oder mit Glas bestückter Geräte zunehmend an Bedeutung, da es – auch aus wärme- und sicherheitstechnischen Aspekten – keine Vorbehalte gibt. Duschtrennwände, Schranktüren und sogar Aufsatz-Waschbecken profitieren von der Leichtigkeit dieses Materials. Er ist zeitlos modern, widerstandsfähig und leicht zu reinigen. Argumente, die auch im öffentlichgewerblichen Bereich überzeugen. Dort stellt Glas in unzähligen Einsatzbereichen seine Beständigkeit immer wieder unter Beweis. So sind Duschrinnen mit runder oder quadratischer/rechteckförmiger Abdeckung aus Glas bekannt; eine Trägerplatte aus Edelstahl bildet dabei die Basis für die dezent gräulich beziehungsweise grünlich schimmernde Deckplatte aus Sicherheitsglas.

Das Einscheibensicherheitsglas harmoniert hervorragend mit dem aktuellen Baddesign, in dem Glas immer mehr an Bedeutung gewinnt. Zusätzlich schafft der Werkstoff Glas optisch mehr Raum. Glasabdeckungen von Duschrinnen erfüllen in Bezug auf Design und Funktion alle Ansprüche moderner Architektur. Die 'gläserne' Duschrinne erweitert bestehende Produktprogramme um eine interessante klassisch zurückhaltende Ablaufvariante; als zentrales technisches Funktionselement der bodengleichen Dusche ergänzt sie stilbewußt und zeitgerecht die Produkte des Sanitärbereichs.

Weiterhin werden Glasanlagen/-geräte moderner Bauart mit Zusatzfunktionalität ausgestattet, die im wesentlichen einer elektrischen und/oder optischen Nachrichtenübertragung und/oder Stromversorgung bedarf, auch begründet durch die Aufbringung elektrisch leitender Schichten auf Glas. Beispielhaft sind hier angeführt

  • – die elektrisch schaltbare Verdunkelung des Glases zur optischen Raumtrennung oder zum Wärmeschutz
  • – die Einbringung von punktförmiger oder flächenhafter Beleuchtung, auch in Farbe, auch mehrfarbig, auch zur werblichen Nutzung
  • – die elektrisch beheizte Scheibe, als Heizkörper oder -platte, als Raumteiler oder auch als Handtuchhalter.

Die Einbringung von Elektrizität in/auf Glas ist bei fest installierten Glasanlagen ohne Problem; ebenso läßt sich die Stromzuführung in/auf eine gläserne Fläche über die Beschläge sicher realisieren. Problematischer gestaltet sich die elektrische Energieversorgung und/oder Nachrichtenübertragung in/auf Glas bei ortsveränderlichen Geräten/Teilen von Glasanlagen. In diesem Fall bieten sich bekannte Komponenten der elektrischen und optischen Aufbau- und Verbindungstechnik für die Übertragung an

  • – draht-/fasergebunden
  • – elektrisch
  • – optisch
  • – feldorientiert
  • – elektrisch
  • – strömungstechnisch
  • – elektrostatisch
  • – elektromagnetisch
  • – optisch.

Im folgenden wird der Stand der Übertragungstechnik bei Glasanlagen/-geräten in der Gebäudetechnik gewürdigt; gemäß dem Stand der Technik sind – je nach Anwendungsbezug – eine Vielzahl von Übertragungstechniken für Glasanlagen in der Gebäudetechnik im Einsatz. Die Möglichkeiten der Übertragung und der Einrichtung der elektrischen Installationstechnik sind den Belangen der sanitären Installationstechnik anzupassen.

Gemäß der deutschen Gebrauchsmusteranmeldung DE 20 2007 009 093 wird eine elektrifizierte Laufschiene mit Rollenwagen und Beschlag für die Energie- und/oder Nachrichtenübertragung vorgestellt – insbesondere von Laufschienen mit Rollenwagen und Beschlag von Glasanlagen in der Gebäudetechnik. Die Einbringung von Elektrizität in/auf Glas ist bei fest installierten Glasanlagen ohne Problem; ebenso läßt sich die Stromzuführung in eine gläserne Flügeltüre über die Beschläge sicher realisieren. Problematischer gestaltet sich die elektrische Energieversorgung und/oder Nachrichtenübertragung in/auf Glas bei ortsveränderlichen Türen – wie Schiebetüren von Glasanlagen. In diesem Fall bieten sich Strom- oder elektrifizierte Laufschienen für die Übertragung an. Während die Stromschiene in Verbindung mit einem entsprechend ausgeprägten Stromabnehmer nur die einwandfreie Stromabnahme sicherstellt, verbindet die elektrifizierte Laufschiene mit Rollenwagen und Beschlag elektrische Stromabnahme und mechanische Lastaufnahme.

Elektrifizierte Laufschienen und Beschläge eignen sich zur Elektrifizierung ortsveränderlicher Geräte.

Das deutsche Gebrauchsmuster DE 20 2006 010 269 'Flächige Beleuchtung elektrischer Installationsgeräte' offenbart die Beleuchtung von Flächen von Installationsgeräten – insbesondere von elektrischen Installationsgeräten wie Schalter und Steckdosen der Gebäudesystemtechnik. Es wird vorgeschlagen, die Flächenbeleuchtung von elektrischen Installationsgeräten am Beispiel des Lichtsignal-Schalters und der -Steckdose mit Hilfe der Elektrolumineszenz (EL)- und/oder Organic Light-emitting Diode (OLED)-Technologie herzustellen. Beide Techniken zeichnen sich durch einen äußerst geringen Energiebedarf aus, der weit unterhalb dem der LED-Technologie liegt.

EL- und/oder OLED-Technologien eignen sich für die Illumination von Duschrinnen.

Das deutsche Gebrauchsmuster DE 20 2007 005 863 betrifft eine Einrichtung für die Energie- und/oder Nachrichtenübertragung auf Teile und/oder Module von Geräten der elektrischen Installationstechnik. Es wird daher vorgeschlagen, die Einrichtung für die Energie- und/oder Nachrichtenübertragung auf Teile und/oder Module von Geräten der elektrischen Installationstechnik feldbestimmend – elektrisch, induktiv, kapazitiv und/oder optisch (unter Einsatz nicht sichtbaren Lichts) – und leitungsungebunden auszuführen. Die Übertragung kann mittels des elektrischen Felds, des Strömungsfelds, des magnetischen Felds und/oder des Strahlungsfelds mit nicht sichtbarem Licht erfolgen. Angesprochen ist hier beispielhaft die Übertragungstechnik zwischen Geräteeinsatz und Geräteaufsatz, Rahmen und/oder Abdeckung oder Taste/Wippe, die stets eine elektrische Funktion inne haben.

Es ist stets ein Feldaufbau zwischen zwei von einander unabhängigen Teilen erforderlich und möglich, wie zwischen Rahmen und Abdeckung.

Eine weiteres deutsches Gebrauchsmuster DE 20 2007 008 686 betrifft eine Einrichtung für die optische Energie- und/oder Nachrichtenübertragungs- und Signalisierungstechnik auf Teile und/oder Module von Geräten der elektrischen Installationstechnik. Es wird vorgeschlagen, daß Teile und/oder Module des Geräteaufsatzes – wie Rahmen oder Abdeckung oder Taste/Wippe – lumineszierend oberflächenbeschichtet oder volumendurchsetzt ausgeführt werden und daß die Übertragungstechnik zwischen Geräteeinsatz und lumineszierend ausgeführtem Geräteaufsatz oder Teilen davon, ausgehend von den herstellerspezifischen Lampenelementen, -trägern, -baugruppen, Leuchtanhängern oder Lichtsignaleinsätzen, über eine dem Geräteein- und dem -aufsatz geometrisch, mechanisch und optisch angepaßte Lichtführungseinrichtung – einem optischen Koppelmedium oder Lichtleiter – erfolgt.

Eine leitungsungebundene Energieübertragung zwischen Rahmen und Abdeckung enthält eine Menge von Herstellungs- und Installationsvorteilen – insbesondere im Naßzellenbereich.

Nach einer weiteren Ausführungsform wird die Energie- und/oder Nachrichtenübertragung feldbestimmt – optisch leitungs- oder leitungsungebunden – ausgeführt. Die Übertragung kann mittels des Strahlungsfelds mit sichtbarem oder nicht sichtbarem Licht erfolgen; angesprochen ist hier beispielhaft die optische Übertragungstechnik zwischen Geräteeinsatz und Geräteaufsatz, Rahmen oder Abdeckung oder Taste/Wippe, die stets eine signalisierende Funktion durch lumineszierende Schichten oder Körper inne haben.

Im folgenden wird der Stand der sanitären Ablauf- und -flußtechnik in der Gebäudetechnik gewürdigt; gemäß dem Stand der Technik sind – je nach Anwendungsbezug – eine Vielzahl von Ablauf- und -flußtechniken in der sanitären Gebäudetechnik im Einsatz.

Das deutsche Gebrauchsmuster DE 20 2006 019 809 beschreibt eine Duschrinne für bodengleiche Duschbodenkonstruktionen mit einer Ablaufrinne und einer Fliesenmulde mit belastbaren Abstandhalteelementen, die einen Fließspalt bilden und in der Ablaufrinne unverrückbar auf Abstand positioniert sind und einen aus Kunststoff bestehenden Stützgerüstunterbau bilden.

Der bodengleiche Duschrinnenbelag sind Fliesen; eine Beleuchtung ist nur indirekt innerhalb der Ablaufrinne möglich.

Gebrauchsmusterschrift DE 20 2004 011 356 stellt einen Duschablauf bestehend aus einem Ablaufventil, welches an der Öffnung einer Wanne montiert wird und welches eine Abdeckung besitzt, die auf Luftspalt montiert ist, um den Ablauf eines Fluids zu gewährleisten. Die Abdeckung wird mit einem trennbaren Dekorteil abgeschlossen, welches nach Material, Geometrie und Design vielfältig ausgeprägt sein kann.

Je nach Materialbeschaffenheit ist das Dekorteil elektrifizierbar.

Die internationale Anmeldung WO 2004/027 167/australische Anmeldung AU 2003 257 236/amerikanische Anmeldung US 2006 108 558/europäische Anmeldung EP1 540 091 zeigt auch den Aufbau eines Fluid-Ablaufs, wie er üblicherweise in der Gebäudetechnik zum Einsatz kommt.

Bei dieser erfinderischen Neuheit wird ein Dekorteil vorgestellt, welches nicht mit der Abdeckung, sondern mit dem Ablaufventil mechanisch verbunden ist.

Gemäß einer weiteren englischen Patentanmeldung UK 2 373 515 wird ein Bodenablauf für eine Dusche vorgestellt, bei der die Dekorabdeckung mit einem Adapter verbunden ist, der wiederum den Abschluß der Ablaufrinne bildet.

Die deutsche Offenlegung DE 196 19 942 stellt eine Ablaufarmatur für Dusch- und Badewannen, für Keller, Balkone Terrassen, etc. vor. Die Ablaufarmatur ist so gestaltet, daß zu Reinigungszwecken der Innenraum des Armaturengehäuses nach dem Entfernen des Tauchrohres durch die obere Gehäuseöffnung gut zugänglich ist. Im Inneren des Gehäuses ist eine Geruchsverschlußtasse angeordnet, die in der Betriebsstellung durch das Tauchrohr arretiert ist und nach der Entnahme desselben im Innenraum verschiebbar ist.

Der schematische Aufbau gestaltet sich über den Dichtring und den Boden; im folgenden fügt sich ein Flanschring im Abstand zum Boden und Dichtring wegen des Wasserablaufs; auf den Flanschring kann eine Abdeckhaube mit zwei Schrauben durchgängig verschraubt werden; je nach Materialbeschaffenheit ist die Abdeckhaube elektrifizierbar.

In der deutschen Auslegeschrift DE 29 00 812 wird eine aus Kunststoff bestehende Schutzkappe für einen Ventilsitzring und einen Ventilkegel aufweisendes Ablaufventil von Waschbecken, Wannen, etc. behandelt, die aus einem dünnwandigen, flexiblen Schalenkörper mit einem nach unten gerichteten umlaufenden Randring besteht, auf dessen Innenseite sich eine im Querschnitt dreieckige oder abgerundete, rundum geschlossene oder stellenweise unterbrochene Ringrippe befindet, die unterseitig eine den Flanschrand des Ventilsitzrings formschlüssig aufnehmende Einrastnut begrenzt und daß an der Unterseite des Schalenkörpers ein finger-, ringsegment- oder ringförmig ausgebildetes Halteelement angeformt ist.

Je nach Materialbeschaffenheit ist die Schutzkappe elektrifizierbar unter Berücksichtigung von Aufbau- und Verbindungstechnik.

Die deutsche Gebrauchsmusterschrift DE 202 18 788 offenbart eine Abdeckung für einen Boden- oder Duschablauf mit wenigstens einer spaltförmigen Öffnung zwecks Wasserablauf, welche so angeordnet ist, daß diese mindestens teilweise bei Betrachtung von oben auf die Abdeckung für den Betrachter nicht sichtbar ist, dadurch, daß mindestens eine zu der wenigstens einen spaltförmigen Öffnung hin geneigte Ablauffläche vorgesehen ist, die in die spaltförmige Öffnung mündet.

Je nach Ausprägung des verbleibenden Mittelstücks in Material und Fläche ist für dieses eine Elektrifizierung mit Aufbau- und Verbindungstechnik gegeben.

Unter den Markenbezeichnungen Aco Drain Lichtpunkt und -Lichtlinie bietet der Markt Entwässerungs- und Beleuchtungsrinnen für außerhäusige Anwendungen an. Bei dem Produkt Lichtpunkt handelt es sich um eine entwässerbare Rinne mit einer Gußrostabdeckung, die mittig eine konzentrische Öffnung zur Aufnahme eines LED (Light-emitting Diode)-Lichtpunkts für punktförmiges Licht freihält; Entwässerung und Beleuchtung sind gegeben.

Bei dem Produkt Lichtlinie handelt es sich um einen nicht entwässerbaren umgebauten und mit einer LED-Lichtleiste ausgerüsteten Rinnenkörper, der mittels eines Abdeckelements – bestehend aus ebenem edelstahlgerahmtem Sicherheitsglas – verschlossen wird. Bei ausreichendem Abstand zwischen Lichtleiste und Abdeckelement erscheint die LED-Beleuchtung flächenhaft (Lit.: Herstellernachweis).

Alle vorgestellten Veröffentlichungen eignen sich nur bedingt oder gar nicht für den spezifischen Einsatz einer Einrichtung für die Beleuchtung und/oder die Heizung von Flächen sanitärer Installationsgeräte – insbesondere nicht von Duschrinnen der Gebäudesystem- und Sanitärtechnik nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Einerseits ist überhaupt keine Elektrifizierung der Abdeckung vorgesehen und andererseits würde die notwendige Aufbau- und Verbindungstechnik dem filigranen Design einer solchen Anlage im Wege stehen.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Einrichtung für die Beleuchtung und/oder die Heizung von Flächen sanitärer Installationsgeräte – insbesondere von Duschrinnen der Gebäudesystem- und Sanitärtechnik nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zu schaffen unter Vernachlässigung obiger Nachteile.

Diese Aufgabenstellung wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst; auf vorteilhafte Ausgestaltungen nehmen die Unteransprüche Bezug. Ziel ist die Schaffung einer Einrichtung für die Beleuchtung und/oder die Heizung von Flächen sanitärer Installationsgeräte – insbesondere von Duschrinnen der Gebäudesystem- und Sanitärtechnik, die – bei möglichst universellem Einsatz und vorgesehenem Verwendungszweck – mit einem minimalen Aufwand an Mechanik und Teilen auskommt und mit den oben beschriebenen Vorteilen ausgestattet ist.

Gemäß der vorliegenden erfinderischen Neuheit wird daher vorgeschlagen, für die beleuchtete und/oder beheizte Duschrinne – bestehend aus höhenjustierbarer Ablaufwanne, einem justierbaren Ablaufrahmen und einer Abdeckung – einen dichten Schichtaufbau für die Abdeckung zu wählen, der aus einer Trägerplatte, einer Leucht- und/oder Heizgarnitur – ggf. mit einer isolierenden Zwischenlage versehen – sowie einer Deckplatte besteht, wobei die Geometrie nicht zwingend rinnenförmig sein muß. Das Trägerplattenmaterial besteht aus einer den Ablaufrahmen bis auf einen Wasserablaufspalt ausfüllenden Platte, wie Edelstahl oder Sicherheitsglas, die Leuchtgarnitur aus einer mit Leuchtstoff beschichteten Folie oder einer mit Leuchtstoff bedruckten Glasschicht, die Heizgarnitur aus einer räumlich ebenen Widerstandsheizung und die Deckplatte vorzugsweise aus Sicherheitsglas.

Vorzugsweise bildet die Leucht- und/oder Heizgarnitur ein Bauelement, das zwischen Trägerplatte und Deckplatte gedichtet positioniert wird; jedoch sind auch andere Schichtaufbauten vorstellbar. Für eine elektrische Versorgung ist in jedem Fall eine verkabelte Sicherheits-/Schutz-Kleinspannung vorzusehen, wobei die Schutz- und Versorgungsgeräte sich im Schutzbereich >2 befinden.

Die Versorgungsart der Leuchtgarnitur

  • – optische Energieübertragung
  • – Technologie der Strahlungsumwandlung in Leuchtstoffen
  • – elektrische Energieübertragung
  • – EL (Elektrolumineszenz) oder OLED (Organic Light-emitting Diode)
  • – Technologie
bestimmt deren Aufbau.

Zur elektrischen Lichterzeugung durch Leuchtstoffe werden meist anorganische Kristalle – Kristallphosphore – verwendet, wie Sulfide von Zink und Cadmium sowie eine Reihe von Silikaten, Wolframaten und Phosphaten. Diese Kristallphosphore zeigen Lumineszenz erst bei hoher Reinheit des Kristalls und oft bei Anwesenheit geringer Spuren von Aktivatoren. Der Vorgang der Anregung und der Wiederaussendung eines Lichtquants kann vereinfacht am Termschema des Kristalls gezeigt werden.

Der Spektralbereich der Absorption – Absorptionsbande – liegt meist im ultravioletten, der Spektralbereich der Emission – Emissionsbande/Bandenspektrum – im sichtbaren Bereich. Die verschiedenen Lichtfarben der weißen Leuchtstofflampe werden durch Mischung der verschiedenen Leuchtstoffe erreicht. Bei den Dreibandenleuchtstoffen – Aluminate der seltenen Erden – erhält man je nach Mischungsverhältnis bläulich bis gelblich weiße Lichtfarben (Lit.: Hentschel, H.-J.: Theorie und Praxis der Lichttechnik, Hüthig, 1994).

Bei dem Verfahren der Elektrolumineszenz werden bestimmte Leuchtstoffe im Dielektrikum eines Kondensators im elektrischen Wechselfeld zum Leuchten angeregt; mit Kupfer aktiviertes Zinksulfid ergibt ein grünes Leuchten. Die Elektrolumineszenz ist durch die Herstellung elektrisch leitender und transparenter EL-Schichten aus Glas oder Kunststoff sowie durch die erhebliche Verbesserung der Halbwertszeiten der Dielektrikum-Leuchtstoffe gereift. Elektrische Spannung und Frequenz bestimmen die Leuchtstärke und die Lebensdauer/Halbwertszeit, Leuchtstoffzusammensetzung die Farbe.

Im erstgenannten Beispiel wird eine Leuchtstoffschicht zur Strahlungsumwandlung zwischen transparenten Trägerplatte und transparenter Deckplatte – wie Glas/Glas, Kunststoff/Glas, etc. – gebracht und dicht verschlossen; diese Baugruppe bildet die Abdeckung der Duschrinne. Über die transparente Trägerplatte wird sichtbar oder nicht sichtbar – in Abhängigkeit des eingesetzten Leuchtstoffs – eingestrahlt und über die transparente Deckplatte farblich – in Abhängigkeit des eingesetzten Leuchtstoffs – ausgestrahlt unter der Voraussetzung, daß Leuchtmittel entsprechender Wellenlängenbereiche in der Ablaufwanne der Duschrinne montiert sind.

Im Fall der Elektrolumineszenz ist mittels Verkabelung und Aufbau- und Verbindungstechnik minimale elektrische Energie – frequente Spannung – dem Schichtaufbau des EL-Kondensators zuzuführen. Die elektrische Versorgung kann auf niedrigstem Niveau stattfinden; eine Spannungs-/Frequenzaufbereitung kann in räumlicher Nähe der Abdeckung eingerichtet werden. Auch ist es möglich, die benötigte elektrische Energie zwischen Ablaufwanne, Ablaufrahmen und Abdeckung kapazitiv – über einen weiteren Kondensator – oder induktiv – über eine Transformatorstrecke – einzuspeisen.

Bei der OLED-Technologie wird mindestens eine organische Schicht aus Polymermaterialien – Polymer-OLED (PLED) aus z.B. Polyphenylenvinylene oder Polyfluorene – zwischen zwei elektrisch leitenden Elektroden angeordnet. Wird eine elektrische Spannung an diese Elektroden angelegt, emittiert die organische Schicht helles Licht. OLED-Schichten sind sehr dünn, sehr leicht, energie- und kostensparend. Im Vergleich zu LCD (Liquide Crystal Display)-Systemen geben die OLED-basierenden Aufbauten ein helleres Bild, erlauben einen größeren Blickwinkel und verursachen geringere Produktionskosten, z.B. eingesetzt als farbige Grafikdisplays bei Geräten der Konsumer-Elektronik. Wegen der aktiven Pixel entfällt die energieverzehrende Hintergrundbeleuchtung. Die Anordnung kann auch mit flexiblen Materialien aufgebaut sein; die Ansteuerschaltung kann auch transparent – für das menschliche Auge durchsichtig – angeordnet sein.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die elektrifizierte Duschrinne mit einer Leucht- und/oder Heizgarnitur versehen, eine Flächenleuchte mit Akzentbeleuchtung und/oder eine Bodenheizung gestattet.

Der Gegenstand der Erfindung wird nachfolgend anhand der als Anlage beigefügten Zeichnungen von Ausführungsbeispielen weiter verdeutlicht.

Es zeigen beispielhaft

1 Duschrinne, Zusammenbau, perspektivische Darstellung

2 Duschrinne, Einzelteile, Explosionszeichnung, Perspektive

3 Abdeckung, Einzelteile, perspektivische Darstellung.

Gleiche und gleichwirkende Bestandteile der Ausführungsbeispiele sind in den Figuren jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.

Die Beschreibung der erfindungsgemäßen Einrichtung wird fortgesetzt anhand der Erläuterung der Figuren.

Wie aus 1 ersichtlich, besteht die beleuchtete und/oder die beheizte Duschrinne 1 aus einer höhenverstellbaren Ablaufwanne 10, einem höhenjustierbaren Rahmengehäuse 20 und einer bodenebenen Abdeckung 30. Die Geometrie der Duschrinne muß nicht zwangsläufig rinnenförmig sein.

Die Ablaufwanne besteht vorzugsweise aus einem Wannenkörper 11, einem üblicherweise nach unten geführten Abfluß 12 sowie einem Wannenrand 13. Der Montageaufbau gestaltet sich derart, daß die Ablaufwanne auf dem Rohboden so verrohrt und ausgerichtet wird, daß der Wannenrand mit der Oberkante des Estrichs bündig liegt.

Das Rahmengehäuse besteht aus dem Ablaufrahmen 21, dem Distanzstück für Abdeckung 22, einem elektrischen Anschlußkasten 23, einem elektrischen Anschluß 24 sowie einem Distanzstück für Rahmengehäuse 25 (nicht dargestellt). Das Rahmengehäuse ist der Geometrie der Ablaufwanne angepaßt. Höhenausgleiche für das Rahmengehäuse zwecks Anpassung an die Fertigbodenhöhe und für die Abdeckungsvarianten zwecks Anpassung an die Rahmengehäusehöhe erfolgen durch Distanzstücke 22 und 25. Das Rahmengehäuse besitzt einen elektrischen Anschluß für Sicherheits-/Schutz-Kleinspannung, der zu einem Anschlußkasten innerhalb des Ablaufrahmens führt. Der Anschlußkasten dient sowohl der Aufnahme von Verdrahtungen als auch der Installation von Leuchtmitteln und ist dicht verschlossen. Als Leuchtmittel sind Niedrigvolt-Lampen vorgesehen, wie Glühlampen 3V... 24V, Light-emitting Diode (LED) 3V... 5V, Kaltlicht-Röhrenlampe mit Inverter, etc. – in Abhängigkeit des eingesetzten Leuchtstoffs – im sichtbaren oder nicht sichtbaren Bereich.

Die bodenebene Abdeckung besteht aus einem dichten Schichtaufbau, der aus einer Trägerplatte 31, einer Leucht- und/oder Heizgarnitur 32 – ggf. mit einer isolierenden Zwischenlage versehen – sowie einer Deckplatte 33 besteht. Das Material der Trägerplatte besteht aus einer den Ablaufrahmen 21 bis auf einen Wasserablaufspalt ausfüllenden Platte, wie Edelstahl oder Sicherheitsglas, die Leuchtgarnitur aus einer mit Leuchtstoff beschichteten Folie oder einer mit Leuchtstoff bedruckten Glasschicht 321, die auch eine vorhandene Glasschicht sein kann, die Heizgarnitur aus einer räumlich ebenen Widerstandsheizung und die Deckplatte vorzugsweise aus Sicherheitsglas. Eine Mehrfachschichtung von Folie oder Glas ist ebenfalls möglich, z.B. hinsichtlich gewünschter Farbgestaltung des Lichts.

Vorzugsweise bildet die Leucht- und/oder Heizgarnitur ein Bauelement, das zwischen Trägerplatte und Deckplatte dichtend positioniert wird; jedoch sind auch andere Schichtaufbauten vorstellbar. Ein Siegelrand 322 dichtet die Baugruppe gegen eindringendes Wasser. Eine Erweiterung der Baugruppe 30 bildet ein elektrischer Anschlußkasten 311, der unterschiedliche Funktionalität aufweisen kann. Zum einen kann er die Aufbau- und Verbindungstechnik zum Rahmengehäuse herstellen, kann einen kapazitiven oder induktiven Generator oder Wandler enthalten und beinhaltet – je nach Ausprägung der Leucht- und Heizgarnitur – Leuchtmittel, Fassungen und Anschlußtechnik. So ist es auch möglich, eine elektrische Kontaktierung 312 zwischen Anschlußkasten 311 und Leucht- und Heizgarnitur 32 herzustellen.

2 löst die Duschrinne zeichnerisch in Einzelteile auf und stellt diese als Explosionszeichnung in Perspektive dar.

3 zeigt die Abdeckung in Einzelteilen und perspektivischer Darstellung in den Varianten ohne und mit elektrischer Anschlußkasten und Kontaktierung.

Im folgenden werden zwei Schicht-Aufbauten für die Herstellung von räumlichen Flächenbeleuchtungen auf EL-Basis vorgestellt. Eine Trägerplatte 31 trägt die hintere Elektrode, auf der das Dielektrikum aufgebracht wird. Über dem Dielektrikum folgt eine farblich gestaltete Leuchtschicht, die durch eine elektrisch leitende transparente Schicht – 2. Elektrode – abgeschlossen wird 321. Diese transparente Schicht kann durch eine ITO (Indium Tin Oxyd)-Folie oder einen transparenten leitenden Polyester-Film oder Glas gebildet werden. Eine Deckplatte 33 schließt den Aufbau umgebungsgeschützt ab.

Andere EL-Schicht-Aufbauten mit anderen Schicht-Folgen sind möglich, jedoch bilden stets zwei wechselstromgespeiste Elektroden mit einem phosphorisiertem Dielektrikum den Flächenkondensator 321. Die elektrische Speisung erfolgt über einen Niedrigvolt-Anschluß – wie einen 12V- oder 24V-Gleichstromanschluß; die jeweilige Versorgungsspannung wird in eine Kondensator-Wechselspannung von ca. 100 V/300 Hz... 400 Hz mittels Inverter umgewandelt. Die Inverterschaltung findet in dem vorgesehenen Anschlußkasten 311, 312, 23 Platz. Eine Senkung der Frequenz wirkt sich auf den Kondensator lebensdauerfördernd aus.

Durch die Möglichkeit elektrisch leitende Glasoberflächen herzustellen, deren Transparenz nur geringfügig eingeschränkt ist, eröffnen sich neue Möglichkeiten für die EL-/OLED-Technik in Glas. Die EL-/OLED-Flächenbeleuchtung hat ihren Aufschwung durch die Herstellung von leitfähigen hochtransparenten Filmen, Folien und Plattenware – wie z.B. Kunststoffen oder Glas – erfahren; sie zeichnet sich aus durch

  • – homogene Ausleuchtung aller durchleuchtbarer Materialien
  • – hohe Langlebigkeit, große Halbwertszeit
  • – Erfüllung ästhetischen Anspruchs, edle Oberflächen
  • – brilliante Farbwiedergabe auch mittels Filter/Farbschieber
  • – Motivdarstellung durch EL-/OLED-Druck oder EL-/OLED-Lampe mit Wechselmotiv/Dekorfolie
  • – geringer Energieverbrauch, keine Wärmeentwicklung
  • – leichte elektrische Schalt- und Steuerbarkeit
  • – Pulsbetrieb möglich, kein Nachleuchten
  • – mehrere Schaltmöglichkeiten innerhalb des gleichen Motivs
  • – segmentierte Ansteuerung von Leuchtflächen, auch farblich
  • – Kunststoffe und/oder Glas als Motivträger
  • – keine Transmissionsverluste durch Streufolien/-platten
  • – vielfältige Einsatzmöglichkeiten durch verschiedene Beschichtungsverfahren
  • – Reproduzierbarkeit durch Beschichtungsprozeß gegeben
  • – nachttaugliche Bedienoberflächen
  • – gestaltbare designfähige Beleuchtung geringster Bautiefe
  • – montage- und wartungsfreundlich, auch bei Motivwechsel
  • – nebel- und rauchdurchdringende Lichtemission (Notlicht-Eigenschaften)
  • – transparente Schichten (OLED).

Die Realisierung einer Flächenheizung erfolgt durch Einbringung einer weiteren Schicht im Schichtaufbau Leuchtstoff- oder EL- oder OLED-Schicht 32.

Für eine elektrische Versorgung ist in jedem Fall eine verkabelte Sicherheits-/Schutz-Kleinspannung vorzusehen, wobei die Schutz- und Versorgungsgeräte sich im Schutzbereich >2 in handelsüblichen Unter-, In- und Aufputzdosen befinden.

Die oben vorgestellten Ausführungsbeispiele gestatten die Energie- und/oder Nachrichtenübertragung in Teile einer ortsveränderlichen Glasanlage. Die Kontaktierung elektrisch leitfähiger Glasschichten entspricht mittels Klebetechnik und elektrischer Aufbau- und Verbindungstechnik herkömmlichen Methoden.

In einer weiteren Ausgestaltung der erfinderischen Neuheit wird die elektrische Übertragung zwischen ortsfesten und ortsveränderlichen Teilen der Glasanlage mechanisch kontaktlos durch induktive, kapazitive und/oder optische elektrische Felder gestaltet.

Die Anwendung der erfinderischen Neuheit ist neben dem Werkstoff Glas auch bei Verwendung von transparentem elektrisch leitendem beschichtetem Kunststoff o.ä. Werkstoffen gegeben.

Vorteilhafte Weiterentwicklungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche; die zahlreichen Möglichkeiten und Vorteile der Ausgestaltung der Erfindung spiegeln sich in der Anzahl der Schutzrechtsansprüche wider.

1
Duschrinne
10
Ablaufwanne
11
Wannenkörper
12
Abfluß
13
Wannenrand
20
Rahmengehäuse
21
Ablaufrahmen
22
Distanzstück Abdeckung
23
Anschlußkasten, elektrisch
24
Anschluß, elektrisch
25
Distanzstück Rahmengehäuse (nicht dargestellt)
30
Abdeckung
31
Trägerplatte
311
Anschlußkasten, elektrisch
312
Kontakt, elektrisch
32
Leucht-/Heizgarnitur
321
Folie, beschichtet/Glas, beschlämmt
322
Siegelrand
33
Deckplatte


Anspruch[de]
Einrichtung für die Beleuchtung und/oder die Heizung von Flächen sanitärer Installationsgeräte – insbesondere von Duschrinnen (1) der Gebäudesystem- und Sanitärtechnik, dadurch gekennzeichnet, daß die Duschrinnen-Abdeckung (30) aus einem sandwichartigen und dichten Aufbau besteht, der zwischen einer Trägerplatte (31) – vorzugsweise aus Sicherheitsglas bestehend – und einer Deckplatte (33) – vorzugsweise ebenfalls aus Sicherheitsglas bestehend – eine Leucht- und/oder Heizgarnitur (32) – auch mit einer isolierenden Zwischenlage versehen – dicht – vorzugsweise über den Siegelrand (322) gedichtet – aufnimmt, wobei die Leuchtgarnitur aus einer mit Leuchtstoff beschichteten transparenten Folie oder einer mit Leuchtstoff bedruckten Glasschicht (321), die auch eine vorhandene Glasschicht sein kann, und die Heizgarnitur aus einer räumlich ebenen Widerstands-/Kondensatorheizung bestehen, und daß Lichtquanten des Leuchtstoffs der Leuchtschicht durch eine dem Leuchtstoff wellenlängenangepaßte Lichtquelle des Geräts (1) als Teil der Abdeckung (30) zur Wiederaussendung angeregt werden. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle des Geräts (1) Teil des Rahmengehäuses (20) ist. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle des Geräts (1) Teil der Ablaufwanne (10) ist. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (30) des Geräts (1) über den Anschlußkasten (311) mit dem Rahmengehäuse (20) – auch über den Anschlußkasten (23) – oder mit der Ablaufwanne (10) elektrisch und mechanisch trennbar verbunden ist. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktierung (312) der Trägerplatte (31) des Geräts (1) mit der Leucht- und/oder Heizgarnitur (32) elektrisch und mechanisch trennbar verbunden ist. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Abdeckung (30) des Geräts (1) fester Bestandteil des Rahmengehäuses (20) ist. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmengehäuse (20) des Geräts (1) fester Bestandteil der Ablaufwanne (10) ist. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtgarnitur (32) der Abdeckung (30) aus einem mehrschichtigen EL (Elektrolumineszenz)-Aufbau nach dem Kondensator-Prinzip besteht und über die Kontaktierung (312) und den Anschlußkasten (311, 23) elektrisch versorgt wird und die zusätzliche Lichtquelle des Geräts für den Leuchtstoff entfällt. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die EL-Leuchtgarnitur (32) der Abdeckung (30) um eine elektrische Heizschicht zu einer Leucht-/Heizgarnitur (32) ergänzt und die ebenfalls über die Kontaktierung (312) elektrisch versorgt wird. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtgarnitur (32) der Abdeckung (30) aus einem ggf. mehrschichtigen OLED (Organic Light-emitting Diode)-Aufbau besteht und über die Kontaktierung (312) und den Anschlußkasten (311, 23) elektrisch versorgt wird und die zusätzliche Lichtquelle des Geräts für den Leuchtstoff entfällt. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die OLED-Leuchtgarnitur (32) der Abdeckung (30) um eine elektrische Heizschicht zu einer Leucht-/Heizgarnitur (32) ergänzt und die ebenfalls über die Kontaktierung (312) elektrisch versorgt wird. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsaufbereitung und -versorgung für die Leucht-/Heizgarnitur (32) Teil der Abdeckung (30) und/oder Teil des Rahmengehäuses (20) und/oder Teil der Ablaufwanne (10) ist. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die leitungsgebundene elektrische Aufbau- und Verbindungstechnik Anschlußkasten (23) – Anschlußkasten (311) – Kontaktierung (312) mechanisch kontaktlos durch induktive, kapazitive und/oder optische elektrische Felder gestaltet wird. Beleuchtete und/oder beheizte Flächen sanitärer Installationsgeräte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Werkstoffs elektrisch leitendes Glas transparenter elektrisch leitender beschichteter Kunststoff verwendet ist.






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