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Dokumentenidentifikation DE69935567T2 29.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0000992319
Titel Bearbeitungssystem mit Späneförderer
Anmelder Jtekt Corp., Osaka, Osaka, JP
Erfinder Hirano, Hidekazu, Chuo-ku Osaka, JP;
Arai, Yoshihiro, Chuo-ku Osaka, JP;
Nishikayama, Takeshi, Chuo-ku Osaka, JP
Vertreter TBK-Patent, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69935567
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 11.10.1999
EP-Aktenzeichen 991202813
EP-Offenlegungsdatum 12.04.2000
EP date of grant 21.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.11.2007
IPC-Hauptklasse B23Q 11/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B23Q 41/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   B23Q 41/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG Bereich der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf ein Bearbeitungssystem gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1 (siehe zum Beispiel US-A-4655664)

Beschreibung des Standes der Technik

In einem Bearbeitungssystem mit mehreren Bearbeitungswerkzeugen, zum Beispiel einer flexiblen Transportstraße, werden Späne, welche während einer Bearbeitung eines Werkstücks erzeugt werden, durch einen Späneförderer aus dem Bearbeitungssystem entfernt. Im Wesentlichen werden zwei Arten von Späneförderern verwendet, wie in 1 und 2 gezeigt ist.

1 zeigt ein Bearbeitungssystem mit einem einzelnen Späneförderer 100, welcher eine Vielzahl von (das heißt vier) Bearbeitungswerkzeugen 102a bis 102d bedient, welche in einer Transportrichtung TD beabstandet sind. Werkstücke W, welche durch die Bearbeitungswerkzeuge 102a bis 102d bearbeitet werden, werden in der Transportrichtung TD für eine folgende Bearbeitung angeliefert.

Der Späneförderer 100 erstreckt sich unter jedem Bearbeitungsbereich der Bearbeitungswerkzeuge 102a bis 102d. Späne, welche in den Bearbeitungswerkzeugen 102a bis 102d erzeugt werden, werden durch den Späneförderer 100 zu einem Spänebehälter 101 außerhalb des Bearbeitungssystems befördert. Da die Länge des Späneförderers 100 von der Anzahl der Bearbeitungswerkzeuge abhängt oder der Länge des Bearbeitungssystems, muss der Späneförderer für jede Änderung der Anzahl der Bearbeitungswerkzeuge des Bearbeitungssystems umgebaut werden.

2 zeigt ein anderes Bearbeitungssystem mit einer Vielzahl von Späneförderern 110a bis 110d, wobei jeder von ihnen jeweils einem der Bearbeitungswerkzeuge 112a bis 112d dient, welche entlang einer Transportrichtung TD beabstandet sind.

Jeder der Späneförderern 110a bis 110d erstreckt sich unter den Bearbeitungsbereich eines Bearbeitungswerkzeugs 112a bis 112d in einer Richtung C1, welche die Transportrichtung TD schneidet.

Späne, welche von jedem der Bearbeitungswerkzeuge 112a bis 112d erzeugt werden, werden jeweils durch die Späneförderer 110a bis 110d zu korrespondierenden Spänebehältern 111a bis 111d befördert. Das Bearbeitungssystem benötigt daher die gleiche Anzahl an Spänebehältern 111a bis 111d wie Späneförderer 110a bis 110d.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Entsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Bearbeitungssystem vorzusehen, welches einfach umgebaut werden kann. Übereinstimmend mit der Erfindung werden die vorgenannten und andere Aufgaben durch ein Bearbeitungssystem gemäß Anspruch 1 erreicht. Die abhängigen Ansprüche beschreiben weitere Ausführungsformen der Erfindung.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Diverse andere Aufgaben, Merkmale und viele der vorhandenen Vorteile der vorliegenden Erfindung werden schnell erfasst, während dasselbe durch Bezug auf die folgende detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen besser verstanden wird, wenn es in Verbindung mit den angefügten Zeichnungen betrachtet wird, in welchen:

1 eine perspektivische Ansicht ist, welche ein Beispiel eines konventionellen Bearbeitungssystems zeigt;

2 eine perspektivische Ansicht ist, welche ein Beispiel eines anderen konventionellen Bearbeitungssystems zeigt;

3 eine perspektivische Ansicht ist, welche ein Bearbeitungssystem gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

4 eine vergrößerte perspektivische Ansicht ist, welche das Bearbeitungssystem gemäß der Ausführungsform von 3 zeigt;

5 eine Seitenansicht ist, welche ein Bearbeitungswerkzeug gemäß der Ausführungsform von 3 zeigt;

6 eine Seitenteilansicht ist, welche Späneförderer gemäß der Ausführungsform von 3 zeigt;

7 eine Seitenteilansicht ist, welche Späneförderer gemäß der Ausführungsform von 3 zeigt; und

8 eine perspektivische Ansicht ist, welche das Bearbeitungssystem gemäß der Ausführungsform von 3 während eines Umbaus des Bearbeitungssystems zeigt.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

3 und 4 zeigen ein Bearbeitungssystem, welches drei Bearbeitungswerkzeuge 1, 2 und 3, ein Transportgerät 4 und Späneförderer 21, 22 und 23 aufweist.

Die Bearbeitungswerkzeuge 1, 2 und 3 sind beabstanded und ausgerichtet entlang einer Transportrichtung TD. Die Transportrichtung TD ist definiert als eine Richtung, entlang welcher das Transportgerät 4 ein Werkstück W befördert.

Das Transfergerät bzw. Transportgerät 4 weist zwei Transportwege 15 und 16 auf, welche über einem Bearbeitungsbereich der Bearbeitungswerkzeuge 1, 2 und 3 parallel zu der Transportrichtung TD positioniert sind. Transportvorrichtungen 31, 32 und 33 sind bewegbar an dem Transportweg 15 angeordnet.

Die Späneförderer 21, 22 und 23 sind im Wesentlichen parallel zu der Transportrichtung TD unter jedem der Bearbeitungsbereiche der Bearbeitungswerkzeuge 1, 2 und 3 seriell verbunden. Die Späne, welche sich in den Späneförderern 21, 22 und 23 befinden, werden sukzessiv von dem vorgeschalteten Späneförderer 21 zu dem nachgeschalteten Späneförderer 23 transportiert und schließlich in einen Spänebehälter 25 eingeleitet. Schütten 26 und 27 sind jeweils zwischen den Bearbeitungswerkzeugen 1, 2 und 3 in dieser Reihenfolge befestigt und sind unter dem Transportgerät 4 platziert. Diese Schütten 26 und 27 fangen die Späne auf, welche von dem Werkstück W fallen, während das Transportgerät 4 das Werkstück W zwischen den Bearbeitungswerkzeugen 1, 2 und 3 bewegt, um die Späne zu den Späneförderern 21 und 22 zu leiten.

Die folgende Beschreibung wird sich auf das Bearbeitungswerkzeug 1 beziehen, als Vertreter der Bearbeitungswerkzeuge 1, 2 und 3, da die Bearbeitungswerkzeuge 1, 2 und 3 im Wesentlichen identisch sind. Wie in 5 gezeigt ist, ist ein X-Achsen-Tisch 6 gleitbar an X-Achsen-Führungen 6a montiert, welche auf einem Bett 5 befestigt sind, für eine Bewegung in einer X-Achsen-Richtung senkrecht zu der Ebene von 5. Ein X-Achsen-Motor 8 treibt den X-Achsen-Tisch 6 entlang der X-Achsen-Führungen 6a an. Ein Spindelkopf 7 ist gleitbar an Z-Achsen-Führungen 7b montiert, welche an dem X-Achsen-Tisch 6 in einer Z-Achsen-Richtung befestigt sind, die in 5 horizontal angegeben ist. Eine der Z-Achsen-Führungen 7b ist nicht dargestellt. Ein nicht dargestellter Z-Achsen-Motor treibt den Spindelkopf 7 entlang der Z-Achsenführungen 7b an. Der Spindelkopf 7 stützt drehbar die Spindel 7a ab. Ein Werkzeug T ist an der Spindel 7a befestigt.

Ein Y-Achsen-Tisch 10 ist vor dem Bett 5 montiert. Der Y-Achsen-Tisch 10 wird durch einen nicht dargestellten Motor in einer Y-Achsen-Richtung vertikal bewegt. Ein C-Achsen-Tisch 11 ist drehbar an dem Y-Achsen-Tisch 10 abgestützt, um sich um eine C-Achse parallel zu der Y-Achse zu drehen. Ein Lagerrosthalter 12 ist drehbar an dem C-Achsen-Tisch 11 befestigt, um einen Lagerrost 13 zu halten, welcher das Werkstück W einklemmt. Der Lagerrosthalter 12 dreht sich um eine R-Achse senkrecht zu der C-Achse. Der X-Achsen-Tisch 6, der Spindelkopf 7 und der Y-Rchsen-Tisch 10 erzeugen zusammenwirkend eine dreidimensionale relative Bewegung zwischen dem Werkzeug T und dem Werkstück W, welches an dem C-Achsen-Tisch 11 eingeklemmt ist. Der C-Achsen-Tisch 11 und der Lagerrosthalter 12 ändern eine Stellung des Werkstücks W zu dem Werkzeug T durch ihre Drehbewegungen. Diese Bewegungen erlauben dem Werkstück W in einer benötigten Form bearbeitet zu werden.

Eine Neigung 5a ist an einer vorderen Fläche des Betts ausgebildet und eine Neigung 10a ist unter und um den Y-Achsen-Tisch 10 herum eingerichtet. Die Neigungen 5a und 10a leiten die Späne, welche aus dem Werkstück herausgearbeitet werden, durch eine zweite Öffnung 21b, welche an einer oberen Fläche des Späneförderer 21 ausgebildet ist, zu dem Späneförderer 21.

Der Späneförderer 21 wird beschrieben als Stellvertreter der Späneförderer 21 und 22, da die Späneförderer 21 und 22 im Wesentlichen identisch sind. Wie in 6 gezeigt ist, hat der Späneförderer 21 im Allgemeinen einen geschlossenen Körper mit rechtwinkligem Querschnitt und ist aus einem Späne empfangenden Abschnitt 211, einem Mittelabschnitt 212 und einem Späne abgebender Abschnitt 213 zusammengesetzt. Der Mittelabschnitt 212 erstreckt sich nach oben, um sich zwischen den Späne empfangenden Abschnitt 211 und den Späne abgebenden Abschnitt 213 anzuschließen, sodass der Späne abgebende Abschnitt 213 über dem Späne empfangenden Abschnitt 221 des Späneförderers 22 positioniert ist.

Der Späneförderer 21 weist eine Beschickungsvorrichtung auf, welche aus einem Motor 26, welcher an ein Ende des Späne empfangenden Abschnitt 211 befestigt ist, und einer Förderspule 27 zusammengesetzt ist, welche drehbar durch den Motor 26 angetrieben wird. Die Förderspule 27 ist aus einem Draht hergestellt, welcher in dem Späne empfangenden Abschnitt 211 spiralförmig gewunden ist, sodass eine Drehung der Förderspule 27 die Späne in Richtung des Späne abgebenden Abschnitts 213 befördert. Der Späne empfangende Abschnitt 211 hat eine erste Öffnung 21a, die zweite Öffnung 21b und die dritte Öffnung 21c, welche jeweils an der oberen Fläche des Späne empfangenden Abschnitts 211 ausgebildet sind, in dieser Reihenfolge von dem Ende des Späne empfangenden Abschnitts 211 hin zu dem Mittelabschnitt 212.

Die erste Öffnung 21a empfängt gewöhnlich die Späne, welche von einem vorgeschalteten Späneförderer abgegeben werden. Da der Späneförderer 21 keinen vorgeschalteten Späneförderer in dieser Ausführungsform hat, wird die erste Öffnung 21a nicht gebraucht. Auf der anderen Seite empfängt eine erste Öffnung 22a des Späneförderers 22 die Späne, welche von dem Späneförderer 21 befördert werden. Wie in 5 dargestellt ist, ist die zweite Öffnung 21b an die nachgeschalteten bzw. stromabwärtigen Enden der Neigungen 5a und 10a angeschlossen, um die Späne zu empfangen, welche von dem Bearbeitungsbereich des Bearbeitungswerkzeugs 1 herunter fallen.

Die dritte Öffnung 21c schließt an die Schütten 26 an, um die Späne, welche von dem Transportgerät 4 fallen, oder die Fragmente, welche zwischen den Bearbeitungswerkzeugen 1 und 2 verstreut sind, zu empfangen.

Der Späne abgebende Abschnitt 213 erstreckt sich nach unten hin zu einer Ausgabeöffnung 21d und wird durch eine Dichtung, wie zum Beispiel ein Urethangummiblatt, in die erste Öffnung des Späneförderers 22 eingeführt. Der Späneförderer 21 transportiert die Späne durch die Ausgabeöffnung 21d und die erste Öffnung 22a zu dem Späneförderer 22.

Der Späne abgebende Abschnitt 213 des Späneförderers 21 kann optional durch Bolzen in der ersten Öffnung des Späneförderers 22 befestigt werden, allerdings können sich die Ausgabeöffnung 21d und die erste Öffnung 22a dafür nur gegenüber stehen.

Laufrollen 40 sind an einer Bodenfläche des Späne empfangenden Abschnitts 211 befestigt, sodass der Späneförderer 21 zum Umstellen gerollt werden kann.

Der Späneförderer 23, welcher in 7 gezeigt ist, ist unterschiedlich zu den Späneförderern 21 und 22. Der Späneförderer 23 hat einen Körper, welcher einen Späne empfangenden Abschnitt 231, einen Mittelabschnitt 232 und einen Späne abgebenden Abschnitt 233 aufweist. Der Mittelabschnitt 232 erstreckt sich nach oben, um sich zwischen den Späne empfangenden Abschnitt 231 und den Späne abgebenden Abschnitt 233 anzuschließen, sodass der Späne abgebende Abschnitt 233 über dem Spänebehälter 25 positioniert ist.

Eine erste Öffnung 23a und eine zweite Öffnung 23b sind an einer oberen Fläche des Späne empfangenden Abschnitts 231 in dieser Reihenfolge von dem Ende des Späne empfangenden Abschnitts 231 zu dem Mittelabschnitt 232 ausgebildet. Das Ende des vorgeschalteten Späneförderers 22 wird in die erste Öffnung 23a eingeführt, um die Späne von dem Späneförderer 22 zu dem Späneförderer 23 zu transportieren. Als die Verbindung zwischen Förderern 21 und 22 wird eine nicht dargestellte Dichtung, zum Beispiel ein Urethangummiblatt, zwischen die erste Öffnung 23a und den Späne abgebenden Abschnitt 223 des vorgeschalteten Späneförderers 22 eingeführt. Der Späne abgebende Abschnitt 223 des Späneförderers 22 kann durch Bolzen in der ersten Öffnung des Späneförderers 22 befestigt werden oder die Ausgabeöffnung 21d und die erste Öffnung 22a können sich nur gegenüber stehen.

Die zweite Öffnung 23b ist unterhalb der Neigungen 5a und 10a des Bearbeitungswerkzeugs 3, um die Späne zu empfangen, welche von dem Bearbeitungsbereich des Bearbeitungswerkzeugs 3 herunter fallen. Der Späne abgebende Abschnitt 233 hat eine Ausgabeöffnung 23d an einer Bodenfläche von diesem, welche gegenüber dem Spänebehälter 25 ist.

Zahnräder 32 und 33, welche jeweils an Wellen 30 und 31 befestigt sind, sind drehbar an jedem Ende des Späneförderers 23 abgestützt. Die Zahnräder 32 und 33 stehen in Eingriff mit einer Endloskette bzw. Umlaufkette 34. Ein weiteres Paar von nicht dargestellten Zahnrädern ist auch an Wellen 30 und 31 hinter den Zahnrädern 32 und 33 montiert und steht in Eingriff mit einer Endloskette, welche nicht gezeigt ist.

Eine Vielzahl von L-förmigen Elementen 35 ist an einem Paar Endlosketten 34 in gleichen Abständen befestigt. Ein nicht dargestellter Motor treibt die Welle 30 entgegen dem Uhrzeigersinn an, sodass die L-förmigen Elemente 35 sich nach rechts bewegen und sich an der Welle 31 nach links drehen, wie durch die Pfeile A1 und A2 in 7 dargestellt ist. Deshalb werden die Späne, welche von der ersten Öffnung 23a und der zweiten Öffnung 23b empfangen werden, zu der Ausgabeöffnung 23d befördert, sodass die Späne in den Spänebehälter 25 eingeleitet werden. Eine Beschickungsvorrichtung des Späneförderers 23 ist im Wesentlichen aus den Zahnrädern 32 und 33, den Wellen 30und 31, der Vielzahl von L-förmigen Elementen 35, den Endlosketten 34 und dem Motor zusammengesetzt. Laufrollen 41 sind an einer Bodenfläche des Späne empfangenden Abschnitts 231 befestigt, sodass der Späneförderer 23 zum Umstellen gerollt werden kann.

Das Transportgerät 4 weist zwei Transportwege 15 und 16 auf, welche sich parallel zu der Transportrichtung TD erstrecken. Die Transportwege 15 und 16 werden durch einen Halter 14b abgestützt, welcher an einer Abdeckung 14a befestigt ist, welche an der Basis 5 montiert ist, um das Bearbeitungswerkzeug abzudecken. Der Transportweg 16 ist vor und über dem Transportweg 15 mit einem vorbestimmten Abstand positioniert.

Der Transportweg 15 besteht aus Hauptschienen 15a, 15b, 15c und Nebenschienen 15d, 15e und 15f zum Anschließen von Hauptschienen 15a, 15b und 15c. Jede der Schienen 15a, 15b, 15c, 15d, 15e und 15f hat eine umgedrehte U-Querschnittsform, um die Transportvorrichtungen 31, 32 und 33 zu empfangen. Der Transportweg 16 besteht aus Hauptschienen 16a, 16b, 16c und Nebenschienen 16d, 16e und 16f zum Anschließen von Hauptschienen 16a, 16b und 16c. Jede der Schienen 16a, 16b, 16c, 16d, 16e und 16f hat auch eine umgedrehte U-Querschnittsform.

Die Transportvorrichtungen 31, 32 und 33 sind unabhängig an dem Transportweg 15 befestigt, um durch einen nicht dargestellten Linearmotormechanismus geglitten zu werden, welcher eine in dem Transportweg 15 befestigte Spule und einen Magnet aufweist, welcher in jede der Transportvorrichtungen 31, 32 und 33 installiert ist. Jede der Transportvorrichtungen 31, 32 und 33 hat ein Paar Greiffinger 36, welche durch Motoren 37 betrieben werden, um den Lagerrost 13, welcher das Werkstück hält, zu greifen, um so das Werkstück W zwischen den Bearbeitungswerkzeugen 1, 2 und 3 zu befördern.

Der Transportweg 16 ist für eine Behelfsverwendung vorgesehen, um das Werkstücks W zu bewegen.

Der Betrieb des Bearbeitungssystems ist hiernach beschrieben.

Wenn das Werkstück W in dem Bearbeitungsbereich um den Y-Rchsen-Tisch 10 in dem Bearbeitungswerkzeug 1 bearbeitet wird, werden die Späne, welche aus dem Werkstück geschnitten werden, durch die Neigungen 5a und 10a, welche zu der zweiten Öffnung 21b führen, in den Späneförderer 21 geleitet. Die Bearbeitungswerkzeuge 2 und 3 bearbeiten jeweils gleichzeitig Werkstücke W, sodass die Späne jeweils durch die zweiten Öffnungen 22b und 23b zu den Späneförderern 22 und 23 geleitet werden. Nach dem Bearbeitungsende werden die Werkstücke W unabhängig oder simultan durch die Transportvorrichtungen 31, 32 und 33 des Transportgeräts 4 zu dem nächsten Bearbeitungswerkzeug in der Transportrichtung TD geliefert. Ein nicht dargestellter Lader entnimmt das Werkstück W, das durch das letzte Bearbeitungswerkzeug bearbeitet wurde.

Die Schütten 26 und 27 empfangen die Späne, die von dem Werkstück W fallen, während das Transportgerät 4 das Werkstück W liefert, sodass die Späne jeweils durch die dritten Öffnungen 21c und 22c zu den Späneförderern 21 und 22 geleitet werden.

Die Förderspule 27 des Späneförderers 21, welcher durch den Motor 26 angetrieben wird, speist die Späne, welche in dem Späne empfangenden Abschnitt 211 erfasst wurden, durch den Mittelabschnitt 212 in den Späne abgebenden Abschnitt 213 ein, sodass die Späne von der Ausgabeöffnung 21d des Späneförderers 21 an die erste Öffnung 22a des Späneförderers 22 ausgegeben werden. Auf die gleiche Weise transportiert der Förderer 22 die Späne an den Förderer 23.

Die L-förmigen Elemente 35 des Förderers 23 fördern die Späne in dem Späne empfangenden Abschnitt 231 zu dem Späne abgebenden Abschnitt 233 entlang einer inneren Bodenfläche des Förderers 23. Schließlich werden die Späne von der Ausgabeöffnung 23d an den Spänebehälter 25 ausgegeben.

Wie vorangehend beschrieben ist, obwohl die Späne in derselben Richtung wie die Transportrichtung TD befördert werden, kann die entgegengesetzte Richtung angewandt werden.

Der Vorgang des Umbaus des Bearbeitungssystems, zum Beispiel in dem Fall, dass das Bearbeitungswerkzeug 2 von dem Bearbeitungssystem entfernt wird, ist hiernach beschrieben. Zuerst wird, wie im 8 gezeigt ist, der Späneförderer 22 von dem Bearbeitungswerkzeug 2 zu der Außenseite des Bearbeitungssystems in einer Richtung senkrecht zu der Transportrichtung TD entfernt.

Der Späneförderer 22 wird aufgrund der Laufrollen 40 leicht bewegt.

Dann werden die Hauptschienen 15b und 16b des Transportgeräts 4 durch Entfernen der Nebenschienen 15e, 15f, 16e und 16f getrennt. Die Schütten 26 und 27 werden auch getrennt.

Dann wird das Bearbeitungswerkzeug 2 von dem Bearbeitungssystem zu der Außenseite hin in einer Richtung senkrecht zu der Transportrichtung TD entfernt.

Danach werden das Bearbeitungswerkzeug 1 und der Späneförderer 21 versetzt, um sich mit dem Bearbeitungswerkzeug 3 und dem Späneförderer 23 jeweils in Transportrichtung TD zu verbinden.

Schließlich werden die Hauptschienen 15c und 16c durch die Nebenschienen 15e und 16e (oder den Nebenschienen 15f und 16f) an die korrespondierenden Hauptschienen 15a und 16a angeschlossen. Zusätzlich wird die Schütte 26 (oder 27) wieder zwischen den Bearbeitungswerkzeugen 1 und 3 angeschlossen, so dass der Umbau des Bearbeitungssystems vollendet ist.

Wie vorangehend beschrieben ist, ist das Bearbeitungssystem leicht und schnell umgebaut. Und zwar wird eine Gesamtlänge der Späneförderer durch Ändern der Anzahl der Späneförderer einfach reguliert, wenn eine Länge des Bearbeitungssystems oder die Anzahl der Bearbeitungswerkzeuge geändert wird.

Die serielle Verbindung der Späneförderer 21, 22 und 23 erlaubt einem Späne aus dem Bearbeitungsbereich und von dem Transportgerät 4 effektiv zu erfassen bzw. zu sammeln, weil die Späneförderer 21, 22 und 23 sich entlang der Transportrichtung TD und unter dem Transportgerät 4 erstrecken. In dem Fall, dass einer der Späneförderer 21, 22 und 23 eine Reparatur benötigt, kann er leicht entfernt werden, um durch einen anderen Späneförderer ersetzt zu werden. Zusätzlich benötigt das Bearbeitungssystem nur einen Spänebehälter 25, sodass die Kosten des Bearbeitungssystems reduziert werden und Abfallmanagement und Spänebeseitigung werden einfach und effizient.

Obwohl diese Ausführungsform zeigt, dass jedes der Bearbeitungswerkzeuge 1, 2 und 3 jeweils einen Späneförderer hat, können sich zwei oder drei Bearbeitungswerkzeuge einen Späneförderer teilen, um die Kosten des Bearbeitungssystems zu reduzieren.

Obwohl darüber hinaus der Späneförderer 3 unterschiedlich zu den Späneförderern 1 und 2 ist, können alle Späneförderer vom gleichen Typ sein.

Falls keine Späne von dem Werkstück W während des Versetzens durch das Transportgerät 4 fallen, können die dritte Öffnungen 21c und 22c weggelassen werden. Zusätzlich durch Vergrößern der zweiten Öffnung des Späneförderers dient sie sowohl als die zweite Öffnung als auch die dritte Öffnung.

Offensichtlich sind zahlreiche Modifikationen und Variationen der vorliegenden Erfindung angesichts der vorangehenden Lehre möglich. Deshalb soll verstanden werden, dass innerhalb des Schutzbereichs der angefügten Ansprüche die vorliegende Erfindung anders ausgeführt werden kann, als speziell hierin beschrieben ist.

Ein Bearbeitungssystem weist eine Vielzahl von Bearbeitungswerkzeugen, ein Transportgerät, welches zum Bewegen eines Werkstücks gestaltet ist, und eine Vielzahl von Späneförderern auf. Jeder aus der Vielzahl der Späneförderer weist eine Beschickungsvorrichtung, eine Ausgabeöffnung und wenigstens eine von einer ersten und einer zweiten Öffnung auf. Die erste Öffnung steht in Verbindung mit der Ausgabeöffnung eines benachbarten Späneförderers aus der Vielzahl der Späneförderer. Die zweite Öffnung empfängt Späne, welche durch wenigstens eine aus der Vielzahl von Bearbeitungswerkzeugen erzeugt wird. Die Ausgabeöffnung ist zum Ausgeben der Späne in den Späneförderer. Die Beschickungsvorrichtung ist zum Bewegen der Späne in dem Späneförderer in Richtung der Ausgabeöffnung gestaltet. Eine Gesamtlänge der Späneförderer wird einfach durch Ändern der Anzahl der Späneförderer reguliert, sodass das Bearbeitungssystem einfach und schnell umgebaut ist.


Anspruch[de]
Bearbeitungssystem mit:

einer Vielzahl von Bearbeitungswerkzeugen (1, 2, 3), welche entlang einer Transportrichtung (TD) ausgerichtet sind,

einem Transportgerät (4), welches gestaltet ist, um ein Werkstück in der Transportrichtung und zu und von wenigstens einem der Bearbeitungswerkzeuge (1, 2, 3) zu bewegen;

gekennzeichnet durch

eine Vielzahl von seriell verbundenen Späneförderern (21, 22, 23), welche unter dem Transportgerät (4) angeordnet sind und verbunden sind, um sich im Wesentlichen parallel zu der Transportrichtung zu erstrecken, wobei jeder von der Vielzahl der Späneförderer:

eine Fördervorrichtung (26, 27, 30, 31, 32, 33, 34, 35), eine Ausgabeöffnung (21d, 22d, 23d) des Späneförderers und wenigstens eine von einer ersten Öffnung (21a, 22a, 23a) und einer zweiten Öffnung (21b, 22b, 23b) aufweist, wobei die erste Öffnung mit einer Ausgabeöffnung eines benachbarten Späneförderers verbunden ist, die zweite Öffnung Späne von einem Bearbeitungswerkzeug aufnimmt, welche in dem Bearbeitungswerkzeug erzeugt werden, und die Fördervorrichtung zum Bewegen von Spänen in dem Späneförderer in Richtung der Ausgabeöffnung gestaltet ist, wobei wenigstens einer der Späneförderer (21, 22, 23) eine dritte Öffnung (21c, 22c) aufweist, welche Späne empfängt, welche von einem Werkstück fallen, wenn es durch das Transportgerät (4) in der Transportrichtung (TD) bewegt wird.
Bearbeitungssystem nach Anspruch 1, welches ferner eine Schütte (26, 27) aufweist, welche zum Leiten der Späne zu der dritten Öffnung zwischen den Bearbeitungswerkzeugen (1, 2, 3) angeordnet ist. Bearbeitungssystem nach Anspruch 1, wobei das Transportgerät (4) einen Transportweg aufweist, welcher aus einer Vielzahl von Schienen und wenigstens einer Transportvorrichtung, welche zum Bewegen des Werkstücks gleitbar an dem Transportweg montiert ist, zusammengesetzt ist. Bearbeitungssystem nach Anspruch 3, wobei sich die Vielzahl von Späneförderern im Wesentlichen unter dem Transportweg erstreckt. Bearbeitungssystem nach Anspruch 1, wobei die Anzahl der Späneförderer und die Anzahl der Bearbeitungswerkzeuge gleich sind. Bearbeitungssystem nach Anspruch 1, wobei jeder der Späneförderer (21, 22, 23) ferner einen Körper aufweist, an welchen die Fördervorrichtung befestigt ist und der Körper Folgendes aufweist:

einen Späne aufnehmenden Abschnitt (211), in welchem wenigstens eine von der ersten (21a, 22a, 23a) und der zweiten Öffnung (21b, 22b, 23b) ausgebildet ist, zum Aufnehmen von Spänen,

einen Späne abgebenden Abschnitt (213), in welchem die Ausgabeöffnung (21d, 22d, 23d) ausgebildet ist, und einen Mittelabschnitt (212), welcher den Späne aufnehmenden Abschnitt (211) und den Späne abgebenden Abschnitt (213) verbindet und den Späne abgebenden Abschnitt (213) über dem Späne aufnehmenden Abschnitt (211) abstützt.
Verfahren zum Anordnen einer Vielzahl von Späneförderern in einem Bearbeitungssystem nach Anspruch 1 mit den Schritten:

Anordnen eines Späneförderers mit der ersten Öffnung (22a), der zweiten Öffnung (22b) und der Ausgabeöffnung (22d) benachbart zu einem anderen Späneförderer (21), um die erste Öffnung (22a) mit einer Ausgabeöffnung (21d) des benachbarten Späneförderers (21) zu verbinden und um die zweite Öffnung (22b) mit wenigstens einem der Bearbeitungswerkzeuge (2) zu verbinden, um die Späne, welche in dem wenigstens einen Bearbeitungswerkzeug (2) erzeugt werden, aufzunehmen,

Anordnen eines weiteren Späneförderers (23) mit wenigstens der ersten Öffnung (23a) und der Ausgabeöffnung (23a) benachbart zu dem einen Späneförderer (22), um die erste Öffnung (23a) mit einer Ausgabeöffnung (22d) des einen Späneförderers (22) zu verbinden und um die Ausgabeöffnung (23a) des weiteren Späneförderers (23) mit einem Spänebehälter (25) zu verbinden.






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