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Dokumentenidentifikation EP1494874 29.11.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001494874
Titel SICHERHEITSELEMENT UMFASSEND EINEN BALKENCODE IN FORM EINES WASSERZEICHENS
Anmelder Giesecke & Devrient GmbH, 81677 München, DE
Erfinder SCHNEIDER, Walter, 83714 Miesbach, DE
DE-Aktenzeichen 50308409
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 24.03.2003
EP-Aktenzeichen 037448487
WO-Anmeldetag 24.03.2003
PCT-Aktenzeichen PCT/EP03/03059
WO-Veröffentlichungsnummer 2003080365
WO-Veröffentlichungsdatum 02.10.2003
EP-Offenlegungsdatum 12.01.2005
EP date of grant 17.10.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.11.2007
IPC-Hauptklasse B42D 15/00(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Sicherheitselement, nämlich einen Balkencode in Form eines Wasserzeichens, sowie ein Sicherheitspapier und ein daraus hergestelltes Wert- oder Sicherheitsdokument, wie zum Beispiel Banknote, Scheck, Aktie, Ausweis, Fahrkarte, Eintrittskarte, mit einem solchen Balkencode sowie des Weiteren ein Verfahren und ein Papiersieb zur Herstellung des Sicherheitspapiers.

Es ist bekannt, einen Balkencode - auch Barcode genannt - nach Art eines Wasserzeichens in Papier, insbesondere in Sicherheitspapier, zur Herstellung von Sicherheits- bzw. Wertdokumenten einzubringen. Beispielsweise kann die Echtheit von Banknoten anhand des Balkencodes geprüft werden, wenn alle Banknoten eines bestimmten Wertes und eines bestimmten Ausgabetages in gleicher Weise ein gewisses Wasserzeichen tragen. Durch Vergleich mit der auf der Banknote aufgedruckten Seriennummer und Denomination lässt sich dann die Echtheit der Banknote anhand des Balkencodes überprüfen. Je nach der Komplexität der im Wasserzeichenbalkencode verschlüsselten Information kann der Balkencode vergleichsweise lang werden, was bei Wertpapieren mit kleinen Abmessungen, wie beispielsweise Banknoten, unerwünscht ist.

Problematisch ist aber nicht nur die Länge des Balkencodes, sondern insbesondere dessen Überprüfbarkeit zu Zwecken der Echtheitsbestimmung. Denn je breiter die als Wasserzeichen ins Papier eingebrachten Balken sind, desto ungleichmäßiger ist ihr Erscheinungsbild bei Durchlichtbetrachtung. Dies liegt daran, dass sich ein Wasserzeichen mit einer gleichmäßig dunklen Fläche nur sehr schwer realisieren lässt. Für die Herstellung des Wasserzeichens wird das Papiersieb geprägt, um die Anlagerung der Papierfasern bei der Blattbildung zu beeinflussen. Wird das Sieb tief geprägt, lagert sich in diesem Bereich mehr Papiermasse an, während eine Hochprägung die Anlagerung von Papiermasse behindert. Bei einer geprägten Fläche bilden sich vor allem die Ränder der Fläche gut ab. Die Fläche selbst wird nach innen entweder wieder heller oder dunkler.

Ein Sicherheitspapier mit den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus dem Dokument DE-A-3 034 916 bekannt.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein mit einem Balkencode in Form eines Wasserzeichens, der vielseitiger und vergleichsweise Platz sparend ist ausgestattetes Sicherheitspapier und daraus hergestelltes Wertpapier bzw. Sicherheitsdokument sowie ein Verfahren und ein Papiersieb zur Herstellung des Sicherheitspapiers zur Verfügung zu stellen.

Diese Aufgaben werden durch ein Sicherheitspapier, ein Sicherheitsdokument, ein Verfahren und ein Papiersieb gemäß den unabhängigen Ansprüchen gelöst. In davon abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung angegeben.

Dementsprechend werden die Trennfelder, durch welche die informationsvermittelnden Balken voneinander getrennt sind, als eindeutig detektierbare Wasserzeichen ausgebildet. Diese Trennfelder werden dann vom Barcodeleser als (Trennfeld-)Balken detektiert. Die eigentliche Balkencodeinformation wird jedoch nicht durch die Breite der detektierten (Trennfeld-)Balken sondern durch die Breite der zwischen den detektierten (Trennfeld-)Balken liegenden Felder bestimmt, wobei diese Felder die eigentlichen Balken des Balkencodes darstellen. D.h., die Trennfeldbalken markieren jeweils Anfang und-Ende der informationsvermittelnden Balken.

Dies bietet die beiden folgenden wesentlichen Vorteile gegenüber dem Stand der Technik. Erstens können die zwischen den Trennfeldern liegenden informationsvermittelnden Balken des Balkencodes beliebig breit gewählt werden. Da die Helligkeit der informationsvermittelnden Balken selbst nicht in die Auswertung mit eingeht, gibt es keine Probleme mit einer ungleichmäßig ausgefüllten im Durchlicht dunklen oder hellen Balkenfläche. Zweitens können die Trennfelder besonders schmal ausgebildet sein, insbesondere durch Verwendung von Elektrotypen auf dem Papiersieb, wodurch die Gesamtlänge des Balkencodes vergleichsweise kurz und Platz sparend ist.

Um die Länge des Balkencodes weiter zu reduzieren, ist es vorteilhaft, den Balkencode als zweidimensionalen Balkencode auszubilden, der mehrere z.B. parallel verlaufende Informationsspuren aufweist.

Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die zwischen den Trennfeldern liegenden, die eigentlichen informationsvermittelnden Balken des Balkencodes bildenden Felder nicht als Wasserzeichen ausgeführt sind, so dass im Durchlicht allein die Trennfelder als Wasserzeichenbalken erkennbar sind. Das erste und das letzte Trennfeld begrenzen dabei den Balkencode.

Zur Kontrasterhöhung können auch die informationsvermittelnden Balken des Balkencodes als Wasserzeichen ausgeführt sein, wobei die Trennfelder als helle und die informationsvermittelnden Balken als dunkle Wasserzeichen ausgebildet sind - oder umgekehrt -. Es ist insoweit vorzuziehen, nicht die informationsvermittelnden Balken sondern die Trennfelder als helle Wasserzeichen auszubilden, da ansonsten bei hellen informationsvermittelnden Balken mit zunehmender Balkenbreite die Gefahr der Lochbildung im Papier bestünde.

Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung definiert ein randseitiges, das heißt erstes oder letztes, Trennfeld des Balkencodes beispielsweise durch seine charakteristische Breite oder Faserdichte den Informationsgehalt, der unterschiedlich breiten Balken zuzuordnen ist, ob also ein breiter Balken eine "1" und ein schmaler Balken eine "0" angibt oder umgekehrt. Alternativ kann der erste Balken als Startbit definiert sein und dessen Breite kann angeben, ob ein breiter Balken des Balkencodes eine "1" und ein schmaler Balken eine "0" angibt oder umgekehrt.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird ein erfindungsgemäßes Sicherheits- oder Wertdokument mit einem zusätzlichen Speichermedium ausgestattet. Dies kann beispielsweise ein magnetisches Speichermedium, wie eine Magnetspur, oder ein elektronisches Speichermedium, wie ein Mikrochip mit integrierten Schaltkreisen, sein. Bei einer solchen Ausführungsform kann der Barcode anstatt des Wertes eines Dokuments auch Daten für die Ver- oder Entschlüsselung von Informationen enthalten. In dem Speichermedium kann dann in vorteilhafter Weise der vom Barcode wiedergegebene Dokumentenwert zusammen mit der Seriennummer des Dokuments oder beispielsweise das Ergebnis einer vorgegebenen Verknüpfung zwischen der Wertzahl und der Seriennummer gespeichert werden. Dadurch wird die Fälschungssicherheit und die Überprüfbarkeit der Echtheit eines Dokuments erhöht. Die Speicherung der Verknüpfung in dem zusätzlichen Speichermedium kann bei der Herstellung oder beim In-Verkehr-Bringen des Dokuments erfolgen. Bei einer Echtheitsprüfung kann das Ergebnis der Verknüpfung aus dem Speichermedium gelesen werden. Ist die Art der Verknüpfung bekannt, kann zusammen mit dem besonders leicht aus dem Barcode-Wasserzeichen auszuzlesenden Wert des Dokuments die Seriennummer rekonstruiert werden. Wird zusätzlich die Seriennummer direkt vom Dokument gelesen, ergibt sich eine zusätzliche Möglichkeit zur Überprüfung, ob ein ausgelesenes Speichermedium tatsächlich zu einem individuellen Dokument, wie beispielweise einer Banknote, gehört.

Außerdem kann man Zufälligkeiten in der Ausbildung des erfindungsgemäßen Barcodes, wie die Wolkigkeit des Papiers im Barcodebereich oder Unregelmäßigkeiten im Randverlauf einzelner Abschnitte, als zusätzlichen Messwert benutzen, um die Fälschungssicherheit eines Dokuments zu erhöhen oder die Echtheitsprüfung zu verbessern.

Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der begleitenden Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen:

Figur 1
eine Banknote mit einem erfindungsgemäßen Wasserzeichenbalkencode,
Figur 2
eine Durchlichtansicht eines erfindungsgemäßen Wasserzeichenbalkencodes,
Figur 3
eine Durchlichtansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Wasserzeichenbalkencodes,
Figur 4
ein Papiersieb schematisch im Querschnitt,
Figur 5
eine Durchlichtintensitätskurve gemäß einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wasserzeichenbalkencodes,
Figur 6
eine Durchlichtintensitätskurve gemäß einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wasserzeichenbalkencodes,
Figur 7
eine Durchlichtintensitätskurve gemäß einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wasserzeichenbalkencodes,
Figur 8
eine Durchlichtansicht eines Wasserzeichenbalkencodes gemäß dem Stand der Technik,
Figur 9
eine Durchlichtintensitätskurve zu einem Wasserzeichenbalkencode gemäß dem Stand der Technik, und
Figur 10
eine Durchlichtintensitätskurve zu einem Wasserzeichenbalkencode gemäß einem weiteren Stand der Technik.

Figur 1 zeigt beispielhaft für eines von vielen möglichen Wertpapieren und Sicherheitsdokumenten eine Banknote 1 mit der Denomination 2 von "EUR 100". Die Banknote 1 besitzt einen zweidimensionalen Balkencode 3, der nach Art eines Wasserzeichens in das Sicherheitspapier, aus dem die Banknote 1 hergestellt ist, integriert ist.

Wertpapiere mit einem eindimensionalen Barcode in Form eines Wasserzeichens sind bereits aus dem Stand der Technik bekannt. Je breiter die als Wasserzeichen ins Papier eingebrachten Balken sind, desto ungleichmäßiger ist ihr Erscheinungsbild im Durchlicht, so dass die Auswertung der Balken sehr problematisch ist. Dies ist in Figur 8 dargestellt, die schematisch einen im Durchlicht betrachteten Wasserzeichenbalkencode 3 zeigt. Der Balkencode 3 wurde mit einem geprägten Papiersieb erzeugt, welches in seinen geprägten, die Balken 5 des Balkencodes 3 erzeugenden Bereichen die Anlagerung von Papierfasern fördert. Jedoch nimmt die Faserdichte, d.h. die Papierdicke zum Inneren der Balkenflächen hin ab, so dass sich zwar der Flächenrand gut abbilden lässt, jedoch das Flächeninnere im Durchlicht demgegenüber wieder heller erscheint. Dies ist graphisch in Figur 9 dargestellt, wo die von einer normalen Durchlichtintensität I0 abweichende Durchlichtintensität I+, I- aufgetragen ist. Es ist zu erkennen, dass die Durchlichtintensität I im Zentrum der Balken um so näher bei der normalen Durchlichtintensität I0 liegt, je breiter der Balken ist. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der normale Durchlichtintensitätswert I0 in Figur 9 idealisiert dargestellt ist. Tatsächlich schwankt dieser Wert I0 um einen Mittelwert, so dass es bei breiten Balken vorkommen kann, dass ein Balkencodesensor das Ende eines Balkens 5 bzw. den Beginn eines Trennfeldes 6 signalisiert, obwohl erst die Mitte des Balkens 5 erreicht ist. Dies kann zu Lesefehlern führen, indem ein breiter Balken 5 irrtümlich als zwei kurze Balken interpretiert wird.

Die Alternative, anstelle eines dunklen Balkencodes einen hellen Balkencode zu benutzen, weist denselben Nachteil auf, dass die Faserdichte zur Balkenmitte abnimmt. Es ergibt sich wieder kein gleichmäßig heller Balken mit der gewünschten Ausdehnung. Vielmehr besteht bei breiten Balken die Gefahr der Lochbildung im Papier.

In Figur 10 ist die Durchlichtintentsität I für einen aus der DE 30 34 916 A1 bekannten Balkencode dargestellt, bei welchem die vorbeschriebene Problematik nicht auftritt. Demnach werden die Bereiche des Papiersiebs zur Erzeugung der Balken des Balkencodes als rechtwinklige, ungleichschenklige Dreiecke in das Papiersieb geprägt. Der mittels der steilen Kante im Papier erzeugte Teil des Wasserzeichens ist im Durchlicht als ausgeprägter dunkler oder heller Streifen ohne weiteres zu erkennen und markiert den Beginn eines Balkens 5. Ob der Balken 5 eine "1" oder "0" repräsentiert, hängt nicht von seiner Breite sondern davon ab, ob der Balken hell oder dunkel ist, das heißt ob die Prägung des Papiersiebs aus der Papiersiebebene nach oben oder unten gerichtet ist. Dadurch kann auch die Länge des gesamten Balkencodes gering gehalten werden, weil Trennfelder 6 zwischen den einzelnen Balken 5 zu deren eindeutiger, gegenseitiger Abgrenzung entfallen können. Als nachteilhaft stellt sich jedoch dar, dass der Balkencode auf eine Digitalcodierung beschränkt ist, weil nur zwischen hellen und dunklen Feldern unterschieden wird.

Die Figuren 2 und 3 zeigen jeweils einen Ausschnitt zu unterschiedlichen Ausführungsformen eines Wasserzeichenbalkencodes 3 aus Figur 1 gemäß Linie AA bei Betrachtung im Durchlicht. In beiden Fällen und auch in den nachfolgend erläuterten Beispielsfällen handelt es sich um einen digitalen, aus Nullen und Einsen bestehenden Balkencode, wobei die Balkenbreite den Wert "0" oder "1" angibt. Die Balken 5 sind voneinander durch Trennfelder 6 getrennt, wobei das erste und das letzte Trennfeld den Balkencode begrenzen. Der in den Figuren 2 und 3 dargestellte Balkencode lautet somit jeweils 0-1-1-0.

Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 erscheinen die Trennfelder 6 dunkel im Vergleich zu den Balken 5. Das heißt, in den Bereichen der Trennfelder 6 besitzt die Banknote eine erhöhte Faserdichte, die durch eine entsprechende Prägung des zur Herstellung des Banknotenpapiers verwendeten Papiersiebs erzeugt wurde. Diese Papiersiebprägung verursacht eine erhöhte Papierfaseranlagerung bei der Papierbildung, wodurch die Durchlichtintensität bei Betrachtung des Papiers im Durchlicht entsprechend herabgesetzt wird und die Trennfelder 6 dunkel erscheinen. Die Balken 5, welche die eigentliche Information des Barcodes definieren, erscheinen im Durchlicht weder heller noch dunkler als das den Barcode umgebende Banknotenmaterial, denn die Balken 5 weisen keinerlei Wasserzeichencharakteristik auf. Da aufgrund dieser Tatsache mittels eines Barcodelesers nicht die informationsvermittelnden Balken 5 sondern die Trennfelder 6 detektiert werden, wird die Breite der informationsvermittelnden Balken lediglich indirekt bestimmt über den Abstand zwischen den detektierten Trennfeldern 6.

Entsprechendes gilt für das in Figur 3 dargestellte Ausführungsbeispiel, bei dem jedoch abweichend zu dem Ausführungsbeispiel nach Figur 2 die Trennfelder 6 des Balkencodes hell erscheinen, abgesehen von dem äußerst linken Trennfeld. Die hellen Trennfelder 6 können besonders auffällig durch Verwendung so genannter Elektrotypen erzeugt werden. Elektrotypen sind in der Regel kleine Metallteile, die fest auf einer Seite des Papiersiebs fixiert sind, beispielsweise verlötet oder mittels in die Maschen des Siebs eingesteckten und umgebogenen Laschen. Damit lassen sich sehr schmale und besonders helle Durchlichteffekte erzielen, die sensorisch leicht zu detektieren sind.

Das äußere linke Trennfeld 6 in Figur 3 definiert, dass die nachfolgenden breiten Balken als "0" und die schmalen Balken 5 als "1" zu werten sind, wie dies auch in Figur 2 der Fall ist. Wäre das äußere linke Trennfeld 6 wie die übrigen Trennfelder 6 als helles Trennfeld ausgebildet, so würde der Informationsgehalt der Balken 5 umgekehrt und die Gesamtinformation des Balkencodes lautete nicht 0-1-1-0 sondern 1-0-0-1.

Anstelle der charakteristischen Durchlichtintensität bzw. Faserdichte des äußeren linken Trennfelds 6 - es könnte auch das äußere rechte Trennfeld 6 sein - kann auch die Breite des Trennfelds herangezogen werden, um den Informationsgehalt der breiten und schmalen Balken 5 anzugeben. Beide Möglichkeiten können auch kombiniert werden, insbesondere um weitere Informationen des Barcodes zu definieren.

Alternativ oder zusätzlich kann auch der erste oder letzte Balken 5 als Startbit bzw. Endbit dienen, wobei beispielsweise die Breite des Startbit- bzw. Endbitbalkens Auskunft darüber gibt, ob die breiten Balken als "0" und die schmalen Balken als "1" zu werten sind oder umgekehrt.

In Figur 4 ist beispielhaft und lediglich schematisch ein Ausschnitt aus einem Papiersieb 8 dargestellt, mit welchem ein Papier mit einem Wasserzeichenbarcode gemäß Figur 3 hergestellt werden kann. Das Papiersieb 8 besitzt dazu entsprechend beabstandete Elektrotypen 7 auf seiner Papier bildenden Oberfläche zur Erzeugung der hellen Trennfelder 6 sowie einen tief geprägten Bereich 9 zur Erzeugung des äußeren linken, Trennfelds 6, das eine erhöhte Papierdicke bzw. Faserdichte aufweist und deshalb im Durchlicht dunkel erscheint.

Die Figur 5 zeigt einen idealisierten Durchlichtintensitätsverlauf eines Balkencodes ähnlich dem in Figur 2 gezeigten Balkencode mit dunklen Trennfeldern 6 und mit informationsvermittelnden Balken 5. Die Durchlichtintensität I in den Bereichen der Trennfelder 6 liegt unterhalb einer normalen Durchlichtintensität I0 des Banknotenpapiers, da die Faserdichte F in den Bereichen der Trennfelder 6 entsprechend hoch ist. Die Durchlichtintensitätskurve I fällt somit mit der Faserdichtekurve F zusammen, wenn die Intensitätszunahme I+ nach oben und die Faserdichtezunahme F+ nach unten aufgetragen werden. Durchlichtintensitätskurve und Faserdichtekurve sind daher gemeinsam mit der Bezugsziffer 4 bezeichnet.

Figur 6 zeigt die Durchlichtintensitäts- und Faserdichtekurve 4 für einen Balkencode ähnlich dem in Figur 3 gezeigten Balkencode. In diesem Falle liegen die Durchlichtintensitäten I in den Bereichen der Trennfelder 6 über der normalen Durchlichtintensität I0, abgesehen von dem äußeren linken Trennfeld 6, bei dem die Durchlichtintensität I unterhalb der normalen Durchlichtintensität I0 liegt. Im Gegensatz zur Darstellung nach Figur 5 ist die Durchlichtintensitätskurve in Figur 6 weniger idealisiert dargestellt, indem ersichtlich wird, dass die Durchlichtintensität bzw. Faserdichte trotz ihrer im allgemeinen gleichmäßigen Verteilung I0, Fo über die Ausdehnung der Balken 5 des Barcodes in geringem Maße um einen Mittelwert I0 bzw. Fo schwankt, der die "normale Durchlichtintensität" und "allgemeine Faserdichte" angibt.

In Figur 7 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um eine Kombination des Standes der Technik gemäß Figur 9 und der Ausführungsform gemäß Figur 6 bzw. Figur 3. Das heißt, sowohl die Trennfelder 6 als auch die Balken 5 sind im Papier nach Art eines Wasserzeichens integriert, wobei die informationsvermittelnden Balken 5 im Durchlicht als dunkle Bereiche mit den eingangs als nachteilhaft beschriebenen, etwas helleren Zentren und die Trennfelder 6 als leicht identifizierbare, ausgeprägt helle Linien erscheinen. Die besonders hohe Durchlichtintensität in den Bereichen der Trennfelder 6 übersteigt die Durchlichtintensität in den helleren, zentralen Bereichen der informationsvermittelnden Balken 5 derart, dass eine Fehlinterpretation, wie sie eingangs erläutert wurde, ausgeschlossen werden kann. Die Ausführungsform nach Figur 7 bietet gegenüber den Ausführungsformen gemäß den Figuren 5 und 6 bzw. 2 und 3 eine zusätzliche Kontrasterhöhung zwischen den Bereichen der Balken 5 und der Trennfelder 6 und somit eine verbesserte Lesbarkeit des Balkencodes.


Anspruch[de]
Sicherheitspapier mit einer allgemeinen Faserdichte (F0) zur Herstellung eines Wert- oder Sicherheitsdokuments, wie zum Beispiel Banknote, Scheck, Aktie, Ausweis, Fahrkarte, Eintrittskarte, umfassend einen aus informationsvermittelnden, durch Trennfelder (6) voneinander getrennten Balken (5) bestehenden Balkencode (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Trennfelder (6) als Wasserzeichen in das Sicherheitspapier eingebracht sind, so dass die Faserdichte (F) des Sicherheitspapiers in den Bereichen dieser Trennfelder (6) von der allgemeinen Faserdichte (F0) abweicht. Sicherheitspapier nach Anspruch 1, wobei die Faserdichte (F) des Sicherheitspapiers in den Bereichen der informationsvermittelnden Balken (5) in einer anderen positiven oder negativen Richtung von der allgemeinen Faserdichte (F0) abweicht, als in den Bereichen der Trennfelder (6). Sicherheitspapier nach Anspruch 2, wobei die Faserdichte (F) des Sicherheitspapiers in den Bereichen der informationsvermittelnden Balken (5) höher und in den Bereichen der Trennfelder (6) niedriger ist als die allgemeine Faserdichte (F0). Sicherheitspapier nach Anspruch 1, wobei die Faserdichte (F) des Sicherheitspapiers in den Bereichen der informationsvermittelnden Balken (5) der allgemeinen Faserdichte (F0) entspricht. Sicherheitspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Trennfelder (6) schmaler sind als die informationsvermittelnden Balken (5). Sicherheitspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Sicherheitspapier bei Betrachtung im Durchlicht zumindest in einem der Trennfelder (6) heller erscheint als in einem Bereich des Sicherheitspapiers mit der allgemeinen Faserdichte (F0) und zumindest in einem anderen der Trennfelder (6) dunkler erscheint als in einem Bereich des Sicherheitspapiers mit der allgemeinen Faserdichte (F0). Sicherheitspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei ein randseitiger informationsvermittelnder Balken (5) des Balkencodes (3) eine charakteristische Eigenschaft aufweist, um anzugeben, welcher Informationsgehalt ("0", "1") unterschiedlich breiten Balken (5) des Balkencodes (3) jeweils zugeordnet ist. Sicherheitspapier nach Anspruch 7, wobei die charakteristische Eigenschaft die Breite und/oder Faserdichte des randseitigen Balkens ist. Sicherheitspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Balkencode (3) ein zweidimensionaler Balkencode ist. Sicherheitspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass es ein zusätzliches Speichermedium, wie beispielsweise einen Bereich zur magnetischen Speicherung von Informationen oder einen Mikrochip, aufweist. Sicherheits- oder Wertdokument (1) umfassend ein Sicherheitspapier nach einem der Ansprüche 1 bis 9. Sicherheits- oder Wertdokument nach Anspruch 11, ausgewählt aus der Gruppe von Dokumenten: Banknote, Scheck, Aktie, Ausweis, Fahrkarte, Eintrittskarte. Sicherheits- oder Wertdokument nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Dokument ein zusätzliches Speichermedium, wie beispielsweise einen Bereich zur magnetischen Speicherung von Informationen oder einen Mikrochip, aufweist. Verfahren zur Herstellung eines Sicherheitspapiers mit einer allgemeinen Faserdichte (F0) für ein Sicherheits- oder Wertdokument (1), wie zum Beispiel Banknote, Scheck, Aktie, Ausweis, Fahrkarte, Eintrittskarte, mit einem aus informationsvermittelnden, durch Trennfelder (6) voneinander getrennten Balken (5) bestehenden Balkencode (3), wobei das Sicherheitspapier in den Bereichen der Trennfelder (6) als Wasserzeichen mit einer von der allgemeinen Faserdichte (F0) abweichenden Faserdichte (F+, F-) erzeugt wird. Verfahren nach Anspruch 14 unter Verwendung eines Papiersiebs (8), welches in den Bereichen der Trennfelder (6) speziell ausgebildet ist, so dass in diesen Bereichen die Anlagerung von Fasern zur Erzeugung eines Wasserzeichens in dem herzustellenden Sicherheitspapier positiv oder negativ beeinflusst wird. Verfahren nach Anspruch 15, wobei das Papiersieb (8) in den Bereichen der informationsvermittelnden Balken (5) so ausgebildet ist, dass in diesen Bereichen die Anlagerung von Fasern weder positiv noch negativ beeinflusst wird. Verfahren nach Anspruch 15, wobei das Papiersieb (8) in den Bereichen der informationsvermittelnden Balken (5) so geprägt ist, dass die Anlagerung von Fasern in diesen Bereichen positiv beeinflusst wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 16, wobei das Papiersieb (8) zumindest im Bereich (9) eines der Trennfelder (6) so geprägt ist, dass die Anlagerung von Fasern positiv beeinflusst wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 18, wobei das Papiersieb (8) zumindest im Bereich eines der Trennfelder (6) mit einer Elektrotype (7) ausgerüstet ist, so dass die Anlagerung von Fasern negativ beeinflusst wird. Papiersieb (8) zur Herstellung eines Sicherheitspapiers mit einem aus informationsvermittelnden, durch Trennfelder (6) voneinander getrennten Balken (5) bestehenden Balkencode (3), wobei das Papiersieb (8) Bereiche zur Erzeugung der Trennfelder (6) besitzt, in denen das Papiersieb speziell ausgebildet ist, um in diesen Bereichen die Anlagerung von Fasern zur Erzeugung eines Wasserzeichens in einem mit dem Papiersieb herzustellenden Papier positiv oder negativ zu beeinflussen. Papiersieb nach Anspruch 20, wobei das Papiersieb in seinen die informationsvermittelnden Balken (5) erzeugenden Bereichen so ausgebildet ist, dass in diesen Bereichen die Anlagerung von Fasern nicht speziell beeinflusst und kein Wasserzeichen in einem mit dem Papiersieb herzustellenden Papier erzeugt wird. Papiersieb nach Anspruch 20, wobei das Papiersieb in seinen die informationsvermittelnden Balken (5) erzeugenden Bereichen geprägt ist, um die Anlagerung von Fasern in diesen Bereichen zur Erzeugung eines Wasserzeichens in einem mit dem Papiersieb herzustellenden Papier positiv zu beeinflussen. Papiersieb nach Anspruch 20 oder 21, wobei das Papiersieb zumindest in einem seiner die Trennfelder (6) erzeugenden Bereiche geprägt (9) ist, um die Anlagerung von Fasern zur Erzeugung eines Wasserzeichens in einem mit dem Papiersieb herzustellenden Papier positiv zu beeinflussen. Papiersieb nach einem der Ansprüche 20 bis 23, wobei das Papiersieb zumindest in einem seiner die Trennfelder (6) erzeugenden Bereiche mit einer Elektrotype (7) ausgerüstet ist, um die Anlagerung von Fasern zur Erzeugung eines Wasserzeichens in einem mit dem Papiersieb herzustellenden Papier negativ zu beeinflussen. Papiersieb nach einem der Ansprüche 20 bis 24, wobei die Bereiche des Papiersiebs zur Erzeugung der Trennfelder (6) schmaler ausgebildet sind als die Bereiche des Papiersiebs zur Erzeugung der informationsvermittelnden Balken (5).
Anspruch[en]
A security paper with a general fiber density (F0) for manufacturing a document of value or security document, as for example bank note, check, share certificate, identity card, ticket for public transport, admission ticket, comprising a bar code (3) consisting of information-conveying bars (5) separated from each other by separating fields (6), characterized in that the separating fields (6) are incorporated as a watermark in the security paper, so that the fiber density (F) of the security paper in the areas of these separating fields (6) deviates from the general fiber density (F0). The security paper according to claim 1, wherein the fiber density (F) of the security paper in the areas of the information-conveying bars (5) deviates in a different positive or negative direction from the general fiber density (F0) as compared to the areas of the separating fields (6). The security paper according to claim 2, wherein the fiber density (F) of the security paper in the areas of the information-conveying bars (5) is higher and in the areas of the separating fields (6) lower than the general fiber density (F0). The security paper according to claim 1, wherein the fiber density (F) of the security paper in the areas of the information-conveying bars (5) corresponds to the general fiber density (F0). The security paper according to any of claims 1 to 4, wherein the separating fields (6) are more narrow than the information-conveying bars (5). The security paper according to any of claims 1 to 5, wherein the security paper when viewed in transmitted light at least in one of the separating fields (6) appears lighter than in an area of the security paper having the general fiber density (F0), and at least in one of the other separating fields (6) appears darker than in an area of the security paper having the general fiber density (F0). The security paper according to any of claims 1 to 6, wherein an information-conveying bar (5) located at the boundary of the bar code (3) has a characteristic property as to indicate which information content ("0", "1") is assigned to each of the various bars (5) of different width of the bar code (3). The security paper according to claim 7, wherein the characteristic property is the width and/or fiber density of the bar located at the boundary. The security paper according to any of claims 1 to 8, wherein the bar code (3) is a two-dimensional bar code. The security paper according to any of claims 1 to 9, characterized in that it has an additional storage medium, such as for example an area for magnetically storing information or a microchip. A security document or document of value (1) comprising a security paper according to any of claims 1 to 9. The security document or document of value according to claim 11, selected from the group of documents: bank note, check, share certificate, identity card, ticket for public transport, admission ticket. The security document or document of value according to any of claims 11 or 12, characterized in that the document has an additional storage medium, such as for example an area for magnetically storing information or a microchip. A method for manufacturing a security paper having a general fiber density (F0) for a security document or document of value (1), such as for example bank note, check, share certificate, identity card, ticket for public transport, admission ticket, with a bar code (3) consisting of information-conveying bars (5) separated from each other by separating fields (6), wherein the security paper in the areas of the separating fields (6) is produced as a watermark with a fiber density (F0) deviating from the general fiber density (F+,F-). The method according to claim 14 using a papermaking screen (8), which in the areas of the separating fields (6) is formed in a special way, so that in such areas the deposit of fibers for producing a watermark in the security paper to be manufactured is influenced positively or negatively. The method according to claim 15, wherein the papermaking screen (8) in the areas of the information-conveying bars (5) is formed such that in these areas the deposit of fibers is influenced neither positively nor negatively. The method according to claim 15, wherein the papermaking screen (8) in the areas of the information-conveying bars (5) is embossed such that the deposit of fibers in these areas is influenced positively. The method according to any of claims 14 to 16, wherein the papermaking screen (8) at least in the area (9) of one of the separating fields (6) is embossed such that the deposit of fibers is influenced positively. The method according to any of claims 14 to 18, wherein the papermaking screen (8) at least in the area of one of the separating fields (6) is provided with an electrotype (7), so that the deposit of fibers is influenced negatively. A papermaking screen (8) for manufacturing a security paper with a bar code (3) consisting of information-conveying bars (5) separated from each other by separating fields (6), wherein the papermaking screen (8) has areas for producing the separating fields (6) where the papermaking screen is especially formed so as to positively or negatively influence the deposit of fibers in these areas for producing a watermark in a paper to be manufactured with the papermaking screen. The papermaking screen according to claim 20, wherein the papermaking screen in its areas producing the information-conveying bars (5) is formed such that in these areas the deposit of fibers is not especially influenced and a watermark is not produced in a paper to be manufactured with the papermaking screen. The papermaking screen according to claim 20, wherein the papermaking screen in its areas producing the information-conveying bars (5) is embossed so as to positively influence the deposit of fibers in these areas for producing a watermark in a paper to be manufactured with the papermaking screen. The papermaking screen according to claim 20 or 21, wherein the papermaking screen is embossed (9) in at least one of its areas producing the separating fields (6), so as to positively influence the deposit of fibers for producing a watermark in a paper to be manufactured with the papermaking screen. The papermaking screen according to any of claims 20 to 23, wherein the papermaking screen at least in one of its areas producing the separating fields (6) is equipped with an electrotype (7), so as to negatively influence the deposit of fibers for producing a watermark in a paper to be manufactured with the papermaking screen. The papermaking screen according to any of claims 20 to 24, wherein the areas of the papermaking screen for producing the separating fields (6) are formed more narrow than those areas of the papermaking screen for producing the information-conveying bars (5).
Anspruch[fr]
Papier de sécurité ayant une densité en fibres (F0) générale, pour la fabrication d'un document de valeur ou de sécurité, tel que, par exemple, un billet de banque, un chèque, un certificat d'action, un papier d'identité, une carte de transport, une carte d'entrée, comprenant un code à barres (3) composé de barres (5), communiquant une information, séparées les unes des autres par des champs de séparation (6), caractérisé en ce que les champs de séparation (6) sont introduits dans le papier de sécurité sous forme de filigranes, de sorte que la densité en fibres (F) du papier de sécurité dans les zones de ces champs de séparation (6) est différente de la densité en fibres (F0) générale. Papier de sécurité selon la revendication 1, la densité en fibres (F) du papier de sécurité dans les zones des barres (5) communiquant de l'information différant, en un autre sens, positif ou négatif, de la densité en fibres (F0) générale, à celle qu'on a dans les zones des champs de séparation (6) Papier de sécurité selon la revendication 2, la densité en fibres (F) du papier de sécurité dans les zones des barres (5) communiquant de l'information étant plus élevée et dans les zones des champs de séparation (6) étant plus faible que la densité en fibres (F0) générale. Papier de sécurité selon la revendication 1, la densité en fibres (F) du papier de sécurité, dans les zones des barres (5) communiquant de l'information, correspondant à la densité en fibres (F0) générale. Papier de sécurité selon l'une des revendications 1 à 4, les champs de séparation (6) étant plus étroits que les barres (5) communiquant de l'information. Papier de sécurité selon l'une des revendications 1 à 5, le papier de sécurité, en observant sous un éclairage par transmission, au moins dans l'un des champs de séparation (6) apparaissant plus clair que dans une zone du papier de sécurité ayant la densité en fibres (F0) générale et, au moins dans un autre des champs de séparation (6), apparaissant plus sombre que dans une zone du papier de sécurité ayant la densité en fibres (F0) générale. Papier de sécurité selon l'une des revendications 1 à 6, une barre (5) communiquant de l'information, située côté bordure, du code à barres (3) présentant une propriété caractéristique, pour indiquer quelle teneur en information ("0", "1") est à associer chaque fois à des barres (5) de largeur différente du code à barres (3). Papier de sécurité selon la revendication 7, la propriété caractéristique étant la largeur et/ou la densité en fibres de la barre située côté bordure. Papier de sécurité selon l'une des revendications 1 à 8, le code à barres (3) étant un code à barres bidimensionnel. Papier de sécurité selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'il présente un milieu de stockage supplémentaire, tel que, par exemple, une zone de stockage magnétique d'informations, ou une micropuce électronique. Document de sécurité ou de valeur (1) comprenant un papier de sécurité selon l'une des revendications 1 à 9. Document de sécurité ou de valeur selon la revendication 11, sélectionné dans le groupe des documents suivants : billet de banque, chèque, certificat d'action, papier d'identité, carte de transport, carte d'entrée. Document de sécurité ou de valeur selon l'une des revendications 11 à 12, caractérisé en ce que le document présente un milieu de stockage supplémentaire, tel que, par exemple, une zone de stockage magnétique d'informations, ou une micropuce électronique. Procédé de fabrication d'un papier de sécurité ayant une densité en fibres (F0) générale pour un document de sécurité ou valeur (1), tels que par exemple, un billet de banque, un chèque, un certificat d'action, un papier d'identité, une carte de transport, une carte d'entrée, avec un code à barres (3) composé de barres (5) communiquant l'information, séparées les unes des autres par des champs de séparation (6), le papier de sécurité, dans les zones des champs de séparation (6), étant produit sous forme de filigrane, avec une densité en fibres (F+, F-) différente de la densité en fibres (F0) générale. Procédé selon la revendication 14, faisant utilisation d'un feutre à papier (8) qui dans les zones des champs de séparation (6) est de réalisation spéciale, de sorte que dans ces zones, l'accumulation de fibres, pour produire un filigrane dans le papier de sécurité à fabriquer, est influencée de façon positive ou négative. Procédé selon la revendication 15, le feutre à papier (8), dans les zones des barres (5) communiquant de l'information, étant réalisé de manière que, dans ces zones, l'accumulation de fibres ne soit influencée, ni de façon positive, ni de façon négative. Procédé selon la revendication 15, le feutre à papier (8), dans les zones des barres (5) communiquant de l'information, étant façonné de façon tridimensionnelle, de manière que l'accumulation de fibres dans ces zones soit influencée de façon positive. Procédé selon l'une des revendications 14 à 16, le feutre à papier (8), au moins dans la zone (9) d'un des champs de séparation (6), étant façonné de façon tridimensionnelle, de manière que l'accumulation de fibres soit influencée de façon positive. Procédé selon l'une des revendications 14 à 18, le feutre à papier (8), au moins dans la zone d'un des champs de séparation (6), étant équipé d'un galvanotype (7), de manière que l'accumulation de fibres soit influencée de façon négative. Feutre à papier (8) pour la fabrication d'un papier de sécurité avec un code à barres (3), composé de barres (5) communiquant de l'information, séparées les unes des autres par des champs de séparation (6), le feutre à papier (8) comportant, pour produire les champs de séparation (6), des zones dans lesquelles le feutre à papier est réalisé spécialement pour, dans ces zones, influer de façon positive ou négative sur l'accumulation de fibres pour produire un filigrane dans un papier à fabriquer avec le feutre à papier. Feutre à papier selon la revendication 20, le feutre à papier, dans ces zones produisant les barres (5) communiquant de l'information, étant réalisé de manière que, dans ces zones, l'accumulation de fibres ne soit pas spécialement influencée et qu'aucun filigrane ne soit produit dans un papier à fabriquer avec le feutre à papier. Feutre à papier selon la revendication 20, le feutre à papier dans ces zones produisant les barres (5) communiquant de l'information étant façonné de façon tridimensionnelle pour influer de façon positive sur l'accumulation de fibres dans ces zones, afin de produire un filigrane dans un papier à fabriquer avec le feutre à papier. Feutre à papier selon la revendication 20 ou 21, le feutre à papier, au moins dans l'une de ses zones produisant les champs de séparation (6), étant façonné tridimensionnellement (9) pour influer de façon positive sur l'accumulation de fibres pour produire un filigrane dans un papier à fabriquer avec le feutre à papier. Feutre à papier selon l'une des revendications 20 à 23, le feutre à papier au moins dans l'une de ses zones produisant les champs de séparation (6) étant muni d'un galvanotype (7) pour influer de façon négative sur l'accumulation de fibres pour produire un filigrane dans un papier à fabriquer avec le feutre à papier. Feutre à papier selon l'une des revendications 20 à 24, les zones du feutre à papier pour produire les champs de séparation (6) étant plus étroites que les zones du feutre à papier pour produire les barres (5) communiquant de l'information.






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