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Dokumentenidentifikation DE102004053119B4 06.12.2007
Titel Luftfilteranordnung
Anmelder Honda Motor Co., Ltd., Tokyo, JP
Erfinder Nakagome, Hiroshi, Wako, Saitama, JP;
Konishi, Katsuyuki, Wako, Saitama, JP;
Hamada, Akihiro, Wako, Saitama, JP;
Inada, Kaori, Wako, Saitama, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Anmeldedatum 03.11.2004
DE-Aktenzeichen 102004053119
Offenlegungstag 16.06.2005
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse B60K 13/02(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F02M 35/00(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, DE   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Luftfilteranordnung für ein Motorrad.

Hintergrund-Technik

Ein Luftfilter für ein Motorrad ist eine Vorrichtung, die eine Funktion zur Reduzierung oder Entfernung von Wasser, das in das Luftfilter eingebracht wird, wenn es regnet, oder zur Verringerung eines Lufteinlass- bzw. Luftansauggeräusches eines Motors besitzt.

Daher liegt eine wichtige Leistung des Luftfilters darin, wie in Luft enthaltenes Wasser durch ein das Luftfilter bildendes Element oder in einem Lufteinlasskanal entfernt werden kann, der ein Durchgang zur Einführung von Außenluft ist.

Daher ist ein Luftfilter eines Typs, der in Luft enthaltenes Wasser oder Regenwasser in einem Augleichs- bzw. Zwischenbehälter sammelt, welcher in einem Einlasskanal vorgesehen ist, und das betreffende Wasser abführt, vorgeschlagen worden (siehe beispielsweise das Patentdokument 1 – japanisches Patent Nr. 2663251).

Nunmehr wird unter Bezugnahme auf 7 das Patentdokument 1 beschrieben.

7 veranschaulicht in einer erläuternden Abbildung eine Grundstruktur einer verwandten Technik. Ein Luftfilter 100 ist eine Anordnung, die mit einem unterhalb des Luftfilters 100 vorgesehenen Lufteinlassdurchgang 101, einem unterhalb des Lufteinlassdurchgangs 101 vorgesehenen Vergaser 102, einem Lufteinlass- bzw. Luftansaugloch 103 und einem Motor 104 verbunden ist, der unterhalb des Lufteinlass- bzw. Luftan- saugloches 103 vorgesehen ist.

Der Vorderteil des Luftfilters 100 weist eine Struktur bzw. Anordnung auf, die einen Luftansaug- bzw. Lufteinlassanschluss 105, einen Ausgleichsbehälter 106, einen Ansaug- bzw. Einlasskanal 107 und einen Luftströmungsdurchgang 108 enthält. Mit dem Bezugszeichen 109 ist ein Abführkanal zur Abführung von Wasser bezeichnet.

Außenluft tritt durch den Lufteinlassanschluss 105, durch den Einlasskanal 107 und den Luftströmungsdurchgang 108 ein und gelangt in das Luftfilter 100, wie dies durch einen Pfeil angedeutet ist. Bei diesem Prozess wird in der Luft enthaltenes Wasser in dem Ausgleichsbehälter 106 gesammelt. In das Luftfilter 100 eingetretene Außenluft tritt von dem Lufteinlassdurchgang 101 in den Vergaser 102 ein, wird in ein Luft-Kraftstoff-Gemisch überführt, und damit wird der Motor 104 beschickt.

Das Luftfilter 100 in dem Patentdokument 1 ist mit einem Ausgleichsbehälter 106 auf der Stromaufwärtsseite des Einlasskanals 107 versehen. Der Ausgleichsbehälter 106 scheidet Regenwasser oder dergleichen aus der Ansaug- bzw. Einlassluft ab. Da die Kapazität des Ausgleichsbehälters 106 eine signifikante Größe besitzt, gibt es eine Begrenzung in der Flexibilität des Designs.

Die EP 0 500 140 A1 zeigt ein Motorrad aufweisend einen wassergekühlten Verbrennungsmotor, wobei die Kühlvorrichtung des Motors eine Motorkühleranordnung mit Kühlelement zur Kühlung des Kühlwassers umfasst.

Offenbarung der Erfindung und durch die Erfindung zu lösende Probleme

Demgemäß besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Luftfilteranordnung bereitzustellen, die über eine Flexibilität im Design verfügt und die ein gleichmäßiges Lufteinlassvermögen erreichen kann, während ihre Funktion zur Abscheidung von Regenwasser oder in Luft enthaltenem Wasser beibehalten wird.

Mittel bzw. Einrichtungen zur Lösung der Probleme

Die Erfindung gemäß dem Anspruch 1 ist eine an einem Fahrzeug anzubringende Luftfilteranordnung, die einen Luftansaug- bzw. Lufteinlasskanal zur Einführung von Außenluft enthält, welche an einem Einlassanschluss eines Filtergehäuses bereitgestellt wird, das ein Element zur Reinigung von Luft integriert darin enthält. Diese Luftfilteranordnung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteinlasskanal Trennwände zur Aufteilung des Innenraums des Kanals aufweist und dass die Trennwände in Bezug auf eine Längsachse des Fahrzeugkörpers derart geneigt sind, dass ein sich verengender Durchgang, bei dem der Querschnittsbereich des Strömungskanals längs einer Luftströmung verengt ist, und ein sich erweiternder Durchgang, bei dem der Querschnittsbereich des Strömungskanals längs der Luftströmung erweitert ist, nebeneinander gebildet sind.

Die Erfindung gemäß dem Anspruch 2 ist dadurch gekennzeichnet, dass der Luftansaug- bzw. Lufteinlasskanal eine vertikal geteilte Anordnung aufweist, die ein oberes Halbglied und ein unteres Halbglied enthält, und dass die Trennwände mit dem oberen Halbglied bzw. dem unteren Halbglied zusammenhängend gebildet sind.

Die Erfindung gemäß dem Anspruch 3 ist dadurch gekennzeichnet, dass der Luftansaug- bzw. Lufteinlasskanal einen Querschnitt einer im wesentlichen seitlich langgestreckten viereckigen Form aufweist, die sich bei Betrachtung von vorn in Richtung der Breite des Fahrzeugs erstreckt, und dass eine Vielzahl von Trennwänden in Richtung der Breite des Fahrzeugs gebildet ist.

Vorteil der Erfindung

Bei der Erfindung gemäß dem Anspruch 1 sind der Luftansaug- bzw. Lufteinlasskanal für die Einführung von Außenluft, der an dem Ansaug- bzw. Einlassanschluss des Filtergehäuses mit einem Element zur Reinigung von Luft darin integriert ist, und die Trennwände für die Aufteilung des Innenraums des Kanals vorgesehen, und die Trennwände sind in Bezug auf die Längsachse des Fahrzeugkörpers derart geneigt, dass der sich verengende Durchgang, bei dem der Querschnittsbereich des Strömungskanals sich längs der Luftströmung verengt, und der sich erweiternde Bereich, bei dem der Querschnittsbereich des Strömungskanals sich längs der Luftströmung erweitert, nebeneinander gebildet sind.

Folglich kann der Luftansaug- bzw. Lufteinlasskanal verkleinert werden, so dass die Flexibilität hinsichtlich des Designs von peripheren Komponenten gesteigert ist, und gleichzeitig kann wenig Wasser enthaltende Luft an das Luftfilter abgegeben werden.

Darüber hinaus bildet das Luftfilter in Kombination mit dem Luftansaug- bzw. Lufteinlasskanal eine Anordnung, die Filterluft zur Motorseite hin liefern kann.

Bei der Erfindung gemäß dem Anspruch 2 weist der Luftansaug- bzw. Lufteinlasskanal die vertikal aufgeteilte Anordnung auf, welche das obere Halbglied und das untere Halbglied enthält, und die Trennwände sind mit dem oberen Halbglied bzw. dem unteren Halbglied zusammenhängend gebildet.

Dank der vertikal aufgeteilten Anordnung kann der Zusammenbau für die Herstellung und das Auseinandernehmen leicht ausgeführt werden. Außerdem sind die Trennwände mit der jeweiligen oberen Hälfte und unteren Hälfte zusammenhängend gebildet und imstande, in die oberen und unteren Bereiche aufgeteilt zu werden.

Darüber hinaus kann der Luftströmungskanal von einfacher Struktur ohne einen beweglichen Teil sein.

Bei der Erfindung gemäß dem Anspruch 3 weist der Luftansaug- bzw. Lufteinlasskanal einen Querschnitt der im wesentlichen seitlich verlängerten viereckigen Form auf, der sich bei Betrachtung von vorn in Richtung der Breite des Fahrzeugs erstreckt, und eine Vielzahl von Trennwänden ist in Richtung der Breite des Fahrzeugs vorgesehen.

Durch die Bereitstellung der Vielzahl von Trennwänden kann der Luftansaug- bzw. Lufteinlasskanal einen Wirbelstrom effizient auf der Seite des Auslassanschlusses des Luftansaug- bzw. Lufteinlasskanals erzeugen und Wasser aus Luft abscheiden.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Seitenansicht eines Zweiradfahrzeugs, welche die Struktur bzw. Anordnung des Luftfilters gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.

2 veranschaulicht in einer Darstellung einen Hauptteil von 1 bei Betrachtung von vorn.

3 veranschaulicht in einer Seitenansicht eine Positionsbeziehung zwischen einem Vorderrad und dem Luftfilter.

4 veranschaulicht in einer Seitenansicht die Struktur bzw. den Aufbau des Luftfilters gemäß der vorliegenden Erfindung.

5 zeigt eine Perspektivansicht eines Lufteinlasskanals gemäß der vorliegenden Erfindung.

6 zeigt eine arbeitsmäßige Darstellung, die eine Luftströmung eines unteren Halbgliedes des Lufteinlasskanals veranschaulicht.

7 veranschaulicht in einer erläuternden Darstellung eine Grundstruktur einer verwandten Technik.

Beste Ausführungsform zur Ausführung der Erfindung

Nunmehr wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen eine beste Ausführungsform zur Ausführung der Erfindung beschrieben. Die Zeichnungen sind hinsichtlich der Orientierung zu betrachten, in welcher Weise Bezugszeichen in der richtigen Weise gesehen werden können.

1 zeigt eine Seitenansicht eines Zweiradfahrzeugs unter Veranschaulichung der Struktur bzw. des Aufbaus des Luftfilters gemäß der vorliegenden Erfindung. Ein Motorrad 10 wie das Zweiradfahrzeug enthält einen Hauptrahmen 11, eine Vordergabel bzw. Vordergabeln 13 und einen Lenker 14, die beide an einer Lenksäule angebracht sind, welche von einem Hauptbzw. Kopfrohr 12 getragen ist, die an dem vorderen Ende des Hauptrahmens 11 vorgesehen ist, ein Vorderrad 15, welches an dem unteren Ende der Vordergabel 13 angebracht ist, einen unterhalb des Hauptrahmens 11 angebrachten Motor 16, einen Gangumschalter 17, der mit dem hinteren Teil des Motors 16 zusammenhängend vorgesehen ist, einen Schwenkarm 18, der an dem hinteren Teil des Hauptrahmens 11 angebracht ist, ein Hinterrad 19, welches an dem hinteren Ende des Schwenkarms 18 angebracht ist, einen an dem Hauptrahmen 11 angebrachten Kraftstofftank 21, einen hinter dem Kraftstofftank 21 angebrachten Sitz 22 und einen Beifahrersitz 23, der hinter dem Sitz 22 angebracht ist.

Ein Luftfilter 30 ist hinter dem Haupt- bzw. Kopfrohr 12 und dem Lenker 14 und oberhalb des Motors 16 angeordnet.

Das Luftfilter 30 ist mit einem Lufteinlasskanal 50 zur Aufnahme von Außenluft an seiner unteren Vorderseite versehen.

Mit dem Bezugszeichen 24 ist ein vorderer Kotflügel zur Abdeckung des Vorderrades 15 bezeichnet, mit dem Bezugszeichen 25 ist eine obere Windhaube bzw. Verkleidung bezeichnet, mit dem Bezugszeichen 26 ist ein vom Motor 16 aus nach hinten verlaufendes Auspuffrohr bezeichnet, und mit dem Bezugszeichen 27 ist ein mit dem Auspuffrohr 26 verbundener Schalldämpfer bezeichnet.

2 veranschaulicht in einer Darstellung einen Hauptteil der 1 bei Betrachtung von vorn. Der Lufteinlasskanal 50 ist unmittelbar oberhalb und hinter dem oberen Teil 81 des zwischen den Vordergabeln 13, 13 angeordneten Vorderrades 15 angeordnet. Mit dem Bezugszeichen 55 ist eine mittlere Trennwand bezeichnet, und mit den Bezugszeichen 56, 57, 58 und 59 sind Trennwände bezeichnet.

3 veranschaulicht in einer Seitenansicht eine positionsmäßige Beziehung zwischen dem Vorderrad und dem Luftfilter. In dem Lufteinlasskanal 50 befindet sich am Ende ein Einlassanschluss 82 in der Nähe des Vorderrades 15 unterhalb des vorderen Kotflügels 24 und ist mit einem Kühler 87 verbunden.

Wenn bei dieser positionsmäßigen Beziehung das Motorrad 10 in eine Pfütze oder dergleichen fährt, spritzt das Vorderrad 15 Wasser vom Boden 83 auf Berührung des Bodens 83 hoch, wie dies durch einen Pfeil A angedeutet ist, und folglich neigt ein Teil des verspritzten Wassers dazu, auf der Seite des Luftfilters 30 durch den Einlassanschluss 82 des Lufteinlasskanals 50 einzutreten.

Daher ist das Luftfilter 30 mit der Mitten-Trennwand 55 und mit den Trennwänden 56, 57, 58, 59 in dem Lufteinlasskanal 50 versehen, um Wasser abzuscheiden (siehe 5), und das betreffende Luftfilter ist ferner mit einem Wassersumpf bzw. -sammelbehälter 85 in dem unteren Halbglied 53 des Lufteinlasskanals 50 versehen, so dass Wasser weiter aus Einlassluft abgeschieden werden kann. Dies wird später im Einzelnen beschrieben.

4 veranschaulicht in einer Seitenansicht den Aufbau des Luftfilters gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Luftfilter 30 besitzt einen Aufbau bzw. eine Struktur mit einem zylindrischen Element 31, einem Luftleitglied 36, welches ein Führungsrohr 34 enthält, das so ausgebildet ist, dass es einen kleineren Durchmesser d2 besitzt als der Innendurchmesser d1, der zwischen Innenwänden 33, 33 des Elementes 31 festgelegt ist, um von einem offenen Ende 32 des Elementes 31 eingeführt zu werden, und Flanschglieder 35, 35, die an dem Führungsrohr 34 vorgesehen sind, um gegen bzw. an einer Endfläche des Elements 31 anzuliegen. Ferner ist ein Filtergehäuse 37 zur Aufnahme bzw. Lagerung des Elements 31 und des Luftleitgliedes 36 vorgesehen. Außerdem ist ein Filtergehäuse-Verbindungsglied 39 vorgesehen, welches an der unteren Seite des Filtergehäuses 37 und unterhalb des Luftleitgliedes 36 vorgesehen ist, und der Lufteinlasskanal 50 ist schräg an der unteren Seite des Filtergehäuse-Verbindungsgliedes 39 vorgesehen.

Wenn der Lufteinlasskanal 50, der eine in Bezug auf die Achse des Elements 31 geneigte Achse aufweist, an dem Filtergehäuse 37 vorgesehen ist, legt ein Einlassanschluss 38 des Führungs- bzw. Leitrohres eine geneigte Fläche fest, die in derselben Richtung geneigt ist wie der Lufteinlasskanal 50.

Mit dem Bezugszeichen 41 ist ein oberer Deckel des Elements bezeichnet, mit dem Bezugszeichen 42 ist ein unterer Deckel des Elements bezeichnet, mit dem Bezugszeichen 43 ist ein oberer Deckel des Filtergehäuses 37 bezeichnet, mit dem Bezugszeichen 44 ist ein Element-Halteglied bezeichnet, mit dem Bezugszeichen 45 ist ein Gummi bezeichnet, und mit dem Bezugszeichen 46 ist ein Luftabführkanal bezeichnet.

Der Lufteinlasskanal 50 besitzt einen Aufbau bzw. eine Struktur, durch den bzw. die er mit dem Filtergehäuse-Verbindungsglied 39 mittels Verbindungsglieder 51, 51 verbunden ist, und er enthält das obere Halbglied 52 und das untere Halbglied 53, um längs der vertikalen Aufteilungslinie 61 in obere und untere Hälften aufgeteilt zu sein. Außerdem sind ein runder unterer geneigter Teil 68 und ein geneigter Teil 69 in der Längsrichtung des Fahrzeugskörpers von links nach rechts in 4 vorgesehen.

Der Lufteinlasskanal 50 ist mit einem Wassersumpf bzw. -sammelbehälter 85 zur Aufbewahrung von Wasser, welches von außen eintritt, und mit einem Entwässerungs-Absperrglied 86 im mittleren Bereich des geneigten Teiles 68 versehen.

Luft, die Wasser enthält, tritt durch den Einlassanschluss des Lufteinlasskanals 50 ein, wie dies durch einen Pfeil B angedeutet ist, wobei der Wassergehalt daraus abgeschieden und in dem Wassersammelbehälter 85 aufbewahrt wird, durch den Einlassanschluss 38 des Leitrohres eines Luftleitgliedes 36 in eine schmutzige Seite im Innern des Elements 31 eintritt, durch eine saubere Seite dieses Elements gelangt und dann von dem Luftabführkanal in die Motorseite eintritt.

Da bei der vorliegenden Erfindung eine Verbesserung der Struktur bzw. Anordnung des Lufteinlasskanals 50 ein wesentlicher Punkt ist, wird der Lufteinlasskanal 50 unten im Einzelnen beschrieben.

5 ist eine Perspektivansicht des Lufteinlasskanals gemäß der vorliegenden Erfindung. Der Lufteinlasskanal 50 stellt eine Anordnung dar, die die Verbindungsglieder 51 in Bezug auf das Filtergehäuse-Verbindungsglied 39 (siehe 2), das obere Halbglied 52 mit einem winkligen Dach, das untere Halbglied 53, obere und untere Verbindungsglieder 54 ... (... gibt an, dass eine Vielzahl von Gliedern vorhanden ist) für das obere Halbglied 52 und das untere Halbglied 53, die mittlere Trennwand 55, die Trennwände 56, 57, die in der Nähe der mittleren Trennwand 55 positioniert sind, die Trennwände 58, 59, die an den beiden Enden der betreffenden Trennwände positioniert sind, die vertikale Trennlinien 61 ..., was den Verbindungsbereichen zwischen den oberen Hälften und den unteren Hälften der Trennwände 55, 56, 57, 58, 59 entspricht (die mit dem oberen Halbglied 52 bzw. dem unteren Halbglied 53 des Lufteinlasskanals 50 zusammenhängend zu bilden sind), sich verengende Durchgänge 62, 63, bei denen die Querschnittsbereiche der Strömungskanäle längs einer Luftströmung (Pfeil C) verengt sind {der Querschnittsbereich ist auf der Auslassseite kleiner als auf der Einlassseite (siehe 6)} und sich erweiternde Durchgänge 64, 65 aufweist, bei denen die Querschnittsbereiche der Strömungskanäle längs der Luftströmung erweitert sind (Pfeil C) {der Querschnittsbereich ist auf der Auslassseite weiter bzw. breiter als auf der Einlassseite (siehe 6)}, wobei die sich verengenden Durchgänge 62, 63 und die sich erweiternde Durchgänge 64, 65 von den Trennwänden 55, 56, 57, 58, 59 und Durchgängen 66, 67, umgeben sind, bei denen die Querschnittsbereiche der Strömungskanäle konstant sind.

Die sich verengenden Durchgänge 62, 63 und die sich erweiternden Durchgänge 64, 65 sind so ausgebildet, dass sie einander benachbart sind und in Bezug auf die Längsachse des Fahrzeugkörpers geneigt sind. Mit dem Bezugszeichen 68 ist der runde untere geneigte Teil bezeichnet, der in Vorwärtsrichtung des Fahrzeugkörpers bzw. -aufbaus geneigt ist, welcher am vorderen Boden des Lufteinlasskanals 50 gebildet ist, und mit dem Bezugszeichen 69 ist der geneigte Teil bezeichnet, der sich in Rückwärtsrichtung des runden unteren geneigten Teiles 68 erstreckt und in Vorwärtsrichtung des Fahrzeugkörpers bzw. -aufbaus geneigt ist. Die Vielzahl von Wassersammelbehältern 85, die nach unten abstehen, ist auf der Vorderseite des runden unteren geneigten Teiles angeordnet, und das Wasserabfluss- bzw. Entwässerungs-Absperrglied 86 (siehe 4) zur Ableitung von Wasser ist an dem unteren Ende des Wassersammelbehälters 85 vorgesehen.

6 ist eine eine Arbeitsweise veranschaulichende Darstellung, die eine Luftströmung des unteren Halbgliedes des Lufteinlasskanals zeigt; das untere Halbglied 53 des Lufteinlasskanals 50 ist bei Betrachtung von oben mit der mittleren Trennwand 55, die in der Mitte angeordnet ist, den symmetrisch in der Nähe der mittleren Trennwand 55 angeordneten Trennwänden 56, 57, den an den Stellen nahe der beiden Enden angeordneten Trennwänden 58, 59 sowie den sich verengenden Durchgängen 62, 63 und den sich erweiternden Durchgängen 64, 65 versehen, die von diesen Trennwänden 55, 56, 57, 58, 59 umgeben sind. Die Wassersammelbehälter 85 sind unterhalb der linken und rechten Trennwände 56, 57 an Stellen angeordnet, die in der Längsrichtung des Fahrzeugkörpers getrennt sind.

Luft tritt von der Vorderseite des Fahrzeugkörpers bzw. -aufbaus ein, wie dies durch einen Pfeil D angedeutet ist, und wird in zwei Wege aufgeteilt; einer verläuft am Einlassanschluss des Filtergehäuse-Verbindungsgliedes 39 (nicht dargestellt) von den Auslassanschlüssen 71, 72 der sich erweiternden Durchgänge 64, 65 zu den Auslassanschlüssen 73, 74 der sich verengenden Durchgänge 62, 63 ähnlich einem Wirbelstrom, wie dies durch einen Pfeil E angedeutet ist, und der andere ist einer, der gerade nach vorn verläuft bzw. strömt, wie dies an den Auslassanschlüssen der Durchgänge 66, 67 dargestellt ist. In die sich verengenden Durchgänge eintretendes Wasser wird an die Trennwände 56, 57 gebunden, so dass es aus Luft abgeschieden werden kann. Wasser, das an die Trennwände 56, 57 gebunden ist, läuft längs des geneigten Teiles bzw. Bereiches 69 (siehe 5) und den runden unteren geneigten Teil des unteren Halbgliedes 53 des Lufteinlasskanals 50 und wird in dem Wassersammelbehälter 85 aufbewahrt, aus dem es mittels des Wasserabfluss- bzw. Entwässerungs-Absperrgliedes 86 (siehe 4) nach außen abgeführt wird.

Die Pfeile E zeigen Wirbelströme, die von den Auslassanschlüssen 71, 72, bei denen die Querschnittsbereiche der Strömungskanäle groß sind, zu den Auslassanschlüssen 73, 74 strömen, bei denen die Querschnittsbereiche der Strömungskanäle klein sind. Dies basiert auf einer Erscheinung, wonach der Luftdruck an den Auslassanschlüssen 71, 72 hoch ist, bei denen die Querschnittsbereiche der Strömungskanäle groß sind, und im Gegensatz dazu an den Auslassanschlüssen 73, 74 niedrig ist, bei denen die Querschnittsbereiche der Strömungskanäle klein sind, und folglich wird ein Luftstrom ähnlich einem Wirbelstrom von der Hochdruckseite zu der Niederdruckseite erzeugt.

Infolgedessen wird in den sich erweiternden Durchgang 64 und den sich verengenden Durchgang 62 eintretendes Wasser in dem Wassersammelbehälter 85 (4) auf der Einlassanschlussseite des zur Vorderseite hin geneigten Lufteinlasskanals 50 gespeichert.

Der Lufteinlasskanal besitzt einen Vorteil, dass nicht nur ein großer Platz bzw. Raum nicht notwendig ist, sondern dass außerdem Luft, die wenig Wasser aufweist, an das Luftfilter abgeben werden kann, ohne eine gleichmäßige Luftströmung zu beeinträchtigen.

Das Material des Lufteinlasskanals der vorliegenden Erfindung kann Harz oder Metall sein. Wenn dessen Form, die Forderung nach einem leichten Gewicht und eine Kostenverringerung berücksichtigt werden, ist Harz vorzuziehen.

Die interne Struktur bzw. der innere Aufbau des Lufteinlasskanals kann von irgendeiner Art sein, solange wie der sich verengende Durchgang und der sich erweiternde Durchgang nebeneinander angeordnet sind, und deren Anzahl ist nicht beschränkt. Obwohl der Lufteinlasskanal der vorliegenden Anmeldung lediglich einer ist, der an der oberen hinteren Position des Vorderrades angeordnet ist, kann eine Vielzahl von Lufteinlasskanälen separat in Richtung der Breite des Fahrzeugkörpers oder in der Längsrichtung des Fahrzeugkörpers angeordnet sein.

Obwohl die Querschnittsform des Lufteinlasskanals bei der vorliegenden Anmeldung bzw. Anwendung im wesentlichen ein seitlich verlängertes Viereck ist, kann sie überdies ein seitlich verlängertes Viereck oder ein Kreis sein.

Industrielle Anwendbarkeit

Die Luftfilteranordnung der vorliegenden Erfindung ist für ein Zweiradfahrzeug geeignet.

10
Motorrad
30
Luftfilter
50
Lufteinlasskanal
52
oberes Halbglied
53
unteres Halbglied
55
mittlere Trennwand
56
Trennwand
57
Trennwand
58
Trennwand
59
Trennwand
62
sich verengender Durchgang
63
sich verengender Durchgang
64
sich erweiternder Durchgang
65
sich erweiternder Durchgang
68
runder unterer geneigter Teil
69
geneigter Teil
85
Wassersammelbehälter


Anspruch[de]
Luftfilteranordnung, die an einem Fahrzeug anzubringen ist, mit zur Einleitung von Außenluft dienenden einem Lufteinlasskanal, der an einem Einlassanschluss eines Filtergehäuses mit einem darin für die Reinigung von Luft integrierten Element vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteinlasskanal (50) Trennwände (55 bis 59) zur Aufteilung des Innenraums des Kanals (50) aufweist, und dass die Trennwände (55 bis 59) in Bezug auf eine Längsachse des Fahrzeugskörpers derart geneigt sind, dass ein sich verengender Bereich (62, 63), bei dem sich der Querschnittsbereich des Strömungskanals längs einer Luftströmung verengt, und ein sich erweiternder Durchgang (64, 65), bei dem sich der Querschnittsbereich des Strömungskanals längs der Luftströmung erweitert, nebeneinander gebildet sind. Luftfilteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteinlasskanal (50) eine vertikal aufgeteilte Struktur mit einem oberen Halbglied (52) und einem unteren Halbglied (53) aufweist und dass die Trennwände (55 bis 59) mit dem oberen Halbglied (52) bzw. dem unteren Halbglied (53) zusammenhängend gebildet sind. Luftfilteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lufteinlasskanal (50) einen Querschnitt einer im wesentlichen in Querrichtung länglichen Viereckform aufweist, die sich bei Betrachtung von vorn in Richtung der Breite des Fahrzeugs (10) erstreckt, und dass eine Vielzahl von Trennwänden (55 bis 59) in Richtung der Breite des Fahrzeugs (10) gebildet ist.






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