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Dokumentenidentifikation DE102006024553A1 06.12.2007
Titel Vorspinnmaschine mit selbstständiger Spulenwechselvorrichtung
Anmelder Saurer GmbH & Co. KG, 41069 Mönchengladbach, DE
Erfinder Mack, Karl-Heinz, 73235 Weilheim, DE
DE-Anmeldedatum 23.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006024553
Offenlegungstag 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse D01H 9/18(2006.01)A, F, I, 20060523, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B65H 67/06(2006.01)A, L, I, 20060523, B, H, DE   
Zusammenfassung Um den Zeitbedarf beim Auswechseln voller Vorgarnspulen gegen leere Vorgarnhülsen zu vermindern, wird vorgeschlagen, die umlaufende Förderkette 12, an der die für den Wechselvorgang vorgesehenen leeren Vorgarnhülsen 14 hängen und an die die vollen Vorgarnspulen 9 beim Wechselvorgang angehängt werden, in einem Spulentisch 11 zu lagern, der zum Wechselvorgang zwischen Unterkante der Flügel 6 und Oberkante der auf den Spulenträgern 8 der Spulenbank stehenden vollen Vorgangsspulen 9 in die Vorspinnmaschine 1 verschiebbar ist.

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Vorspinnmaschine mit zwei parallelen Reihen von Spinnstellen entlang der Maschine, mit einer Flügelbank, in der Flügel mit Mittelspindel gelagert sind und mit einer heb- und senkbaren Spulenbank mit Spulenträgern, und mit einer selbsttätigen Vorrichtung zum Auswechseln voller Vorgarnspulen gegen leere Vorgarnhülsen, wobei die Spulenwechselvorrichtung mindestens eine endlose Förderkette mit Haltern für volle Vorgarnspulen und Haltern für leere Vorgarnhülsen besitzt und sich entlang der Vorspinnmaschine erstreckt.

Stand der Technik

In der DE 195 02 586 C2 ist eine Vorspinnmaschine mit einer Vorrichtung zum selbsttätigen Auswechseln voller Vorgarnspulen gegen leere Hülsen offenbart. Sie weist eine Vielzahl quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufender Führungsschienen auf, in denen kurze Hängewagenzüge in den Flügelbereich verfahrbar sind, mit Hängehaltern an den Hängewagenzügen, in die volle Vorgarnspulen oder leere Vorgarnhülsen einhängbar und durch Heben und Senken der Spulenbank umhängbar sind. Die kurzen Hängewagenzüge bedienen jeweils nur je eine Spinnstelle in jeder der beiden Reihen einer zweireihigen Vorspinnmaschine.

Diese Vorrichtung ist konstruktiv und maschinenbautechnisch sehr aufwändig. Die Fahrbewegung muss auf alle einzelnen Hängewagenzüge übertragen werden. Da die Hängewagenzüge in die Flügel einfahren, sind die Hülsen durch Mittelspindeln der Spulenträger auf der Spulenbank geführt. Daher muss beim Umhängen der vollen Spulen und der leeren Hülsen die Spulenbank um die volle Länge der Mittelspindeln angehoben und abgesenkt werden, um die Hülsen frei zu geben. Dies verlängert die Doffzeit wesentlich.

Allgemeine Beschreibung der Erfindung

Der Erfindung war daher die Aufgabe gestellt, eine konstruktiv und maschinenbautechnisch einfachere und beim Wechselvorgang schnellere Vorrichtung zum Auswechseln von Spulen und Hülsen an einer Vorspinnmaschine vorzuschlagen. Sie löst diese Aufgabe mit den im Kennzeichen des Hauptanspruches genannten Merkmalen.

Dadurch, dass die Spulenbank über ihre beim Aufbau der Spulenwicklung erreichte tiefste Stellung hinaus in eine Wechselstellung abgesenkt wird, ergibt sich ein Abstand zwischen Unterkante der Flügel und Oberkante der auf den Spulenträgern der Spulenbank stehenden vollen Spulen, in den die Förderkette mit ihrer Führungsplatte eingefahren werden kann. Dadurch, dass die Vorgarnhülsen im Betrieb an Mittelspindeln der Flügel geführt sind, von denen sie bei in die Wechselstellung abgesenkter Spulenbank frei kommen, genügt eine kurze Hub/Senk-Bewegung derselben, um die vollen Vorgarnspulen an die Förderkette umzuhängen. Um die an der eingefahrenen Förderkette hängenden leeren Hülsen auf die Spulenträger aufzusetzen, genügt ein Verfahren der Förderkette um eine halbe Teilung der Halter und um eine erneute kurze Hub/Senk-Bewegung der Spulenbank. Dann kann die Förderkette mit ihrer Führerplatte schon wieder ausgefahren werden.

Die Förderkette ist erfindungsgemäß in einem Spulenwechseltisch gelagert, der in die Vorspinnmaschine einfahrbar ist. Das Einfahren erfolgt vorzugsweise von der Rückseite der Maschine her.

Erfindungsgemäß weist die Förderkette je einen, der Spindelzahl der Vorspinnmaschine entsprechenden Satz Halter für die vollen Spulen und einen Satz Halter für die leeren Hülsen auf, die abwechselnd im halben Teilungsabstand der Spindeln der Vorspinnmaschine an der Förderkette angeordnet sind. Die Förderkette braucht daher nicht länger zu sein als die beiden aneinander gereihten Reihen der Spindeln der Vorspinnmaschine.

Spezielle Beschreibung der Erfindung

In den Figuren der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch in mehreren Phasen des Wechselvorganges dargestellt. Es zeigen

1 den Querschnitt durch eine Vorspinnmaschine;

2 die Draufsicht auf eine Vorspinnmaschine in einer ersten Ausführungsform;

3 die Draufsicht auf eine Vorspinnmaschine ähnlich der zweiten Ausführungsform;

4 die Draufsicht auf einen Abschnitt der Vorspinnmaschine der 1;

5 das Ablaufschema des Wechselvorganges an einer Vorspinnmaschine nach den 1, 2 oder 4;

6 das Ablaufschema des Wechselvorganges an einer Vorspinnmaschine nach 3;

7 die Ansicht einer Arbeitsstelle mit Überwachungsvorrichtung;

8 die Ansicht einer Arbeitsstelle mit anderer Überwachungsvorrichtung.

Die Erfindung geht aus von einer Vorspinnmaschine 1, deren wesentliche, für das Verständnis der Erfindung erforderliche Arbeitsorgane ein rahmenartiges Maschinengestell 2, ein Streckwerk 3, eine ortsfeste Flügelbank 4 und eine heb- und senkbare Spulenbank 5 sind. In der Flügelbank 4 sind zwei Reihen von Flügeln 6 drehbar gelagert, die Antriebsübertragung auf die Flügel ist in der Flügelbank untergebracht. Die Flügel weisen Mittelspindeln 7 auf.

In der Spulenbank 5 sind zwei Reihen zu den Flügeln 6 fluchtende Spulenträger 8 drehbar gelagert, von denen Vorgarnspulen 9 getragen werden, die Antriebsübertragung auf die Spulenträger ist in der Spulenbank untergebracht. Die Spulenbank ist durch geläufige, hier nicht dargestellte Hubglieder zum Aufbau der Wickelkörper 10 auf und ab bewegbar.

Im hinteren Bereich des Maschinengestells 2 ist ein Spulenwechseltisch 11 angeordnet, der eine Förderkette 12 enthält, an deren Kettengliedern unten Halter 13 für volle Vorgarnspulen 9 und für leere Vorgarnhülsen 14 angeordnet sind. Die beiden Trume 15, 16 der Förderkette stehen im Abstand der beiden Reihen von Flügeln 6 und Spulenträgern 8. Die Halter 13 sind im halben Teilungsabstand T/2 der Flügel und Spulenträger angeordnet. Die Förderkette ist im Spulenwechseltisch 11 durch elektromotorisch angetriebene, geläufige Reibradantriebe 17 bewegbar. Die Halter 13 an der Förderkette 12 sind mit einer geläufigen selbsttätigen Kupplung versehen, die beim Hochschieben einer anhängenden Vorgarnhülse diese frei gibt bzw. eine zugeführte Vorgarnhülse mit dem Halter kuppelt. Es können jedoch auch andere Hülsengreifer, etwa gabelförmige Halter zum Einsatz kommen, die pilzförmige Zapfen auf den Hülsen ergreifen.

Der Spulenwechseltisch 11 ist an mehreren, über die Länge der Vorspinnmaschine verteilten, teleskopierbaren Schienenführungen 18 und Stützschienen 19, 20 nach vorn in den Bereich der Flügel 6 und der Spulenträger 8 bewegbar. In der Ausführungsform der 1 erfolgt das Bewegen durch eine sich über die Länge des Spulenwechseltisches 11 erstreckende Welle 21, die durch einen Motor 22 angerieben ist und auf der Ritzel 23 sitzen. Die Ritzel greifen in Zahnschienen 24 auf dem Spulenwechseltisch ein. Durch vor und zurück Drehen der Welle 21 kann der Spulenwechseltisch vor und zurück bewegt werden.

Es versteht sich, dass für das Verlagern des Spulenwechseltisches 11 auch andere Einrichtungen vorgesehen sein können. So kann er wie in 2 dargestellt mittels über seine Länge verteilter Zylinder/Kolben-Einheiten 25 bewegt werden, die sich hinten an einem ortsfesten Maschinenteil abstützen und vorn mit dem Spulenwechseltisch verbunden sind.

Wie in 3 gezeigt kann auch ein Schubhebelsystem vorgesehen sein, bei dem durch einen Motor 26 über ein Getriebe 27 eine Gewindespindel 28 verschoben wird. Ihre Verlagerung wird über eine Schub/Zugstange 29 auf Spreizhebel 30 übertragen, deren einer an einem ortsfesten Maschinenteil, der andere am Spulenwechseltisch angelenkt sind.

Wie ersichtlich, muss der Bewegungsbereich des Spulenwechseltisches 11 von Stützen frei bleiben, um dessen Bewegung nicht zu behindern. Um das Streckwerk 3 und die Flügelbank 4 dennoch über die erhebliche Länge der Vorspinnmaschine zu stützen, sind mehrere, über die Länge der Vorspinnmaschine verteilte portalartige Brücken 31 vorgesehen, auf die sich diese Bauteile auflagern. An diesen Brücken sind auch die Schienenführung 18 und die Stützschienen 19, 20 gelagert.

In 3 wird der Wechseltisch nicht schräg zur Längsrichtung der Vorspinnmaschine 1, sondern senkrecht zu ihr bewegt. In dieser Ausführungsform weist die Wechselvorrichtung im Spulenwechseltisches 11 zwei Förderketten 15, 16 auf, die durch die Reibradabtriebe 17 beim Spulenwechsel gemeinsam, zur Abnahme der vollen Spulen 9 auch getrennt verfahrbar sind. In dieser Figur ist auch die Einrichtung 32 zum Entnehmen der vollen Spulen von der Transportkette und deren Bestücken mit leeren Hülsen dargestellt sowie eine Vorrichtung 33 zum Reinigen leerer Hülsen von Vorgarnresten.

Zum Vorbereiten des Auswechselns voller Vorgarnspulen 9 gegen leere Vorgarnhülsen 14 werden die Halter 13 für leere Vorgarnhülsen manuell oder Maschinell mit diesen bestückt. Zum Auswechseln wird die Spulenbank 5 nach unten bewegt und zwar über ihren normalen Hubbereich beim Aufbau der Wicklung 10 hinaus so weit, dass die vollen Vorgarnspulen aus den Spulenspindeln 7 in den Flügeln 6 austreten. Dadurch ergibt sich ein Abstand zwischen der Oberkante der auf den Spulenträgern 8 stehenden vollen Spulen 9 und den Mittelspindeln 7 der Flügel 6, in die der Spulenwechseltisch 11 eingefahren werden kann. Er ist dabei an den Stützschienen 19, 20 geführt und seine Förderkette 12 weist eine Stellung auf, bei der die an ihr hängend gehaltenen leeren Vorgarnhülsen 14 zwischen die vollen Vorgarnspulen 9 fahren können.

In der Ausführungsform der 1, 2 und 3 ist der Spulenwechseltisch 11 schräg in Richtung des seitlichen Versatzes der Flügel 6 in den beiden Flügelreihen in die Vorspinnmaschine einfahrbar. In 5 ist der Weg einer leeren Hülse 14 und einer vollen Spule 9 in Bezug auf eine Arbeitsstelle der vorderen Spulenreihe dargestellt. Die Darstellung ist für die vordere Spulenreihe wiedergegeben, da bei ihr der Weg der leeren Hülsen und der vollen Spulen durch die in der hinteren Spulenreihe stehenden Spulen und Hülsen beachtet werden muss. Der synchron ablaufende Wechsel an der hinteren Flügelreihe ist unproblematisch.

Die mit leeren Vorgarnhülsen 14 bestückten Halter 13 bewegen sich der in der in 5 gestrichelt gezeichneten Bahn I zwischen den vollen Spulen 9 der hinteren Flügelreihe hindurch, die unbestückten Halter für die vollen Spulen 9 können sich in der strichpunktiert gezeichneten Bahn I über die abgesenkten vollen Spulen der hinteren Flügelreihe hinweg bewegen. Der Spulenwechseltisch 11 fährt so weit in den Flügel/Spulenbereich ein, bis die (leeren) Halter 13 der Förderkette 12 mit den auf den Spulenträgern 8 stehenden vollen Vorgarnspulen 9 fluchten. Dann wird die Spulenbank 5 angehoben, bis sich diese Vorgarnspulen in die Halter 13 einklinken und dann wieder abgesenkt.

Dann wird die Förderkette 12 im Bewegungsweg &Pgr; um eine halbe Spindelteilung T/2 verfahren, wodurch die leeren Vorgarnhülsen 14 über den Spulenträgern 8 zu stehen kommen. Durch erneutes Heben und Senken der Spulenbank 5 werden diese aus ihren Haltern 13 ausgeklinkt und auf die Spulenträger aufgesetzt. Nun wird der Spulenwechseltisch 11 wieder zurück gefahren, wobei die an den Haltern 13 hängenden vollen Spulen auf ihrer Bahn III durch die nur mehr mit leeren Hülsen bestückten Spindeln der hinteren Flügelreihe nicht behindert werden.

Anschließend wird die Spulenbank 5 in die Stellung angehoben, in der die erneute Bewicklung der aufgesteckten leeren Vorgarnhülsen 14 beginnen kann. Der Wechselvorgang ist damit abgeschlossen. Die vollen Vorgarnspulen 9 können von der Förderkette 12 abgenommen werden, wobei diese an einer Abnahmestelle vorbei bewegt wird.

In der Ausführungsform der 3 wird der Spulenwechseltisch 11 geradlinig in die Vorspinnmaschine bewegt. Der gestrichelte, dabei von den leeren Hülsen 14 und der strichpunktierte, von den vollen Spulen 9 verfolgte Weg ist in 6 wiedergegeben und mit den Ziffern I bis V bezeichnet.

Der Wechselvorgang kann nur dann hindernisfrei ablaufen, wenn alle vollen Spulen 9 von den Spulenträgern 8 abgezogen und alle leeren Hülsen 14 von den Haltern 13 der Förderkette 12 abgenommen sind – andernfalls stoßen sie beim Ausfahren des Wechseltisches 11 an die in der hinteren Flügelreihe aufgesteckten leeren Hülsen.

Um dies sicher zu stellen, ist vorgesehen, die Halter 13 für volle Spulen 9 und die Halter für leere Hülsen 14 in unterschiedlicher Höhe anzuordnen. Je nachdem, ob die volle Spule 9 höher oder tiefer sitzt als die leere Hülse, ergeben sich unterschiedliche Anordnungen und Abläufe.

In beiden Fällen ist dicht über den beiden Reihen der Spulenträger 8 je eine über die Länge der Vorspinnmaschine verlaufende Lichtschranke 34 vorgesehen, die unterbrochen bleibt, wenn zumindest eine der vollen Spulen nicht von ihrem Spulenträger abgezogen ist. In diesem Fall wird der Wechselvorgang gestoppt und die Bedienperson herbei gerufen, um den Fehler zu beheben.

Wenn, wie in 7 dargestellt, die leere Hülse 14 tiefer hängt als die volle Spule 9, kann neben dem Fuß der leeren Hülse eine Lichtschranke 35 angeordnet sein, die beim Herausfahren des Wechseltisches 11 durch eine nicht an ihren Spulenträger 8 abgegebene leere Hülse 14 unterbrochen wird. Auch dies führt zum Stopp des Wechselvorganges.

Wenn dagegen wie in 8 dargestellt, die leere Hülse 14 höher sitzt als die vollen Spule 9, muss eine Lichtschranke 36 im oberen Bereich der leeren Hülse neben deren Halter 13 angebracht sein, die durch eine nicht an ihren Spulenträger abgegebene leere Hülse unterbrochen wird.

Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.

Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.

1
Vorspinnmaschine
2
Maschinengestell
3
Streckwerk
4
Flügelbank
5
Spulenbank
6
Flügel
7
Mittelspindeln der Flügel 6
8
Spulenträger
9
Vorgarnspulen
10
Wickelkörper
11
Spulenwechseltisch
12
Förderkette
13
Halter
14
Vorgarnhülsen
15, 16
Trume der Förderkette
17
Reibradantrieb
18
Schienenführung
19, 20
Stützschienen
21
Welle
22
Motor
23
Ritzel
24
Zahnschienen
25
Zylinder/Kolben-Einheiten
26
Motor
27
Getriebe
28
Gewindespindel
29
Schub/Zugstange
30
Spreizhebel
31
Brücken
32
Entnahme/Bestückungs-Vorrichtung
33
Hülsenreinigungsvorrichtung
34, 35, 36
Lichtschranken


Anspruch[de]
Vorspinnmaschine mit zwei parallelen Reihen von Spinnstellen entlang der Maschine, mit einer Flügelbank, in der Flügel mit Mittelspindel gelagert sind und mit einer heb- und senkbaren Spulenbank mit Spulenträgern, und mit einer selbsttätigen Vorrichtung zum Auswechseln voller Vorgarnspulen gegen leere Vorgarnhülsen, wobei die Spulenwechselvorrichtung mindestens eine Förderkette mit Haltern für volle Vorgarnspulen und Haltern für leere Vorgarnhülsen besitzt und sich entlang der Vorspinnmaschine erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderkette (12) zum Wechselvorgang bei in eine Wechselstellung abgesenkter Spulenbank (5) zwischen Unterkante der Flügel (6) und Oberkante der auf den Spulenträgern (8) der Spulenbank stehenden vollen Vorgarnspulen (9) in die Vorspinnmaschine verschiebbar ist, bis die Halter (13) für volle Vorgarnspulen mit den vollen Spulen fluchten und durch Heben und Senken der Spulenbank an diese einhängbar sind, worauf die Förderkette um eine Halterteilung (T/2) verschiebbar ist bis in den Haltern (13) für leere Vorgarnhülsen hängende leere Vorgarnhülsen (14) mit den Spulenträgern fluchten und durch Heben und Senken der Spulenbank auf diese aufsetzbar sind, worauf der die Förderkette aus der Vorspinnmaschine (1) heraus bewegbar ist. Vorspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderkette (12) in einem Spulenwechseltisch (11) gelagert ist, der zum Wechselvorgang zwischen Unterkante der Flügel (6) und Oberkante der auf den Spulenträgern (8) der Spulenbank stehenden vollen Vorgarnspulen (9) in die Vorspinnmaschine (1) verschiebbar ist. Vorspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einfahren des Spulenwechseltisches (11) von der Rückseite der Vorspinnmaschine (1) her erfolgt. Vorspinnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einfahren des Spulenwechseltisches (11) in schräger, dem seitlichen Versatz der Flügel in den beiden Flügelreihen der Maschine entsprechender Richtung erfolgt. Vorspinnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einfahren des Spulenwechseltisches (11) in zu den Reihen der Flügel senkrechter Richtung erfolgt. Vorspinnmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Spulenwechseltisch (11) zwei gesonderte und gesondert verfahrbare Förderketten (15, 16) angeordnet sind. Vorspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderkette (12) je einen der Spindelzahl der Vorspinnmaschine (1) entsprechenden Satz von Haltern (13) für volle Vorgarnspulen (9) und einen Satz von Haltern (13) für leere Vorgarnhülsen (14) aufweist. Vorspinnmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl und der gegenseitige Abstand (die Teilung T) der Halter (13) in den beiden Sätzen von Haltern mit der Anzahl und der Teilung der Spinnstellen der Vorspinnmaschine (1) übereinstimmen. Vorspinnmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderkette (12) in eingefahrenem Zustand um zwei Mal eine halbe Spindelteilung (T/2) verfahrbar ist.






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