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Dokumentenidentifikation DE102006025464A1 06.12.2007
Titel SMS basiertes Verfahren zur Übertragung und Darstellung multimedialer Inhalte auf mobilen Endgeräten
Anmelder Lilischkis, Holger, 22869 Schenefeld, DE
Erfinder Lilischkis, Holger, 22869 Schenefeld, DE
DE-Anmeldedatum 31.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006025464
Offenlegungstag 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse H04Q 7/06(2006.01)A, F, I, 20060531, B, H, DE

Beschreibung[de]

Das SMS basierte Verfahren zur Übermittlung und Darstellung multimedialer Inhalte auf mobilen Endgeräten ausgelöst durch Short Message Service (SMS) für mobile Endgeräte.

Bislang werden in SMS nach dem GSM Standard Inhalte mit bis zu 160 Zeichen oder binär 140 Bytes versendet. Sogenannte konkatenierte SMS erweitern den Nachrichtenumfang auf bis zu 255 einzel-SMS einer Nachricht. Bei EMS (Enhanced Message Service) sind multimediale Inhalte Teile der SMS; begrenzte Tonsequenzen und Bilder werden direkt in den SMS Inhalt kodiert gesendet und vom Empfänger dekodiert. MMS (Multimedia Message Service) ist ein auf http basierender Nachrichtenübermitlung, bei der lediglich das Vorhandensein einer Nachricht einem mobilen Endgerät signalisiert wird. Die eigentliche Nachricht wird per http request in das mobile Endgerät geladen.

Menschen kommunizieren gern via SMS und verwenden hierbei Zeichenfolgen zur Kennzeichnung beispielsweise emotionaler Befindlichkeit.

Mit dieser Erfindung kann der SMS Nachrichtenverfasser direkt in seiner Nachricht multimediale Inhalte einfügen und als Referenz an einen Empfänger leiten, der dann exakt die erstellte Nachricht mit oder ohne multimediale Inhalte auf seinem mobilen Endgerät sehen kann.

Im Unterschied zu dem Verfahren MMS (Multimedia Message Service) beinhaltet dieses Verfahren den Vorteil, das die Nachricht selbst in der SMS enthalten ist, wobei im MMS Verfahren die Nachricht selbst nicht in der Notkations-SMS enthalten ist, die hierbei lediglich eine Referenz auf die gesamte Nachricht sendet.

Im Unterschied zu dem Verfahren EMS (Enhanced Message Service) beinhaltet dieses Verfahren den Vorteil, das die Nachricht selbst nur Referenzen multimedialer Inhalte enthält und somit die zu übertragenden Daten gering bleiben, trotz umfangreicher multimedialer Ergänzungen.

Kern der Erfindung ist die Antwort auf die Frage: wie kann ein Sender einem Empfänger mit einer SMS mutlimediale Inhalte auf dem mobilen Endgerät zur Anzeige bringen.

Ausführungsbeispiel entsprechend folgendem Protokoll (siehe ergänzend Funktionsbild-Zeichnung):

  • 1. Ein Softwareprogramm auf einem mobilen Endgerät A fordert vom Träger multimedialer Inhalte C Inhalte in Bild und Ton mit eindeutigen Referenzen unter Nutzung der vorhandenen Mobilfunkübertragungstechniken.
  • 2. Der Träger der multimedialen Inhalte C bereitet den vom Endgerät A angeforderten Inhalt auf und sendet die Inhalte unter Nutzung der vorhandenen Mobilfunkübertragungstechniken an das mobile Endgerät A.
  • 3. Ein Softwareprogramm auf dem mobilen Endgerät A erstellt eine SMS (Short Message Service) bestehend aus Text und multimedialen Inhalten aus Bild und Ton, die auf dem mobilen Endgerät A enthalten sind; demnach bereits vom Träger der mutlimedialen Inhalte C abgerufen sind. Die multimedialen Inhalte werden auf dem mobilen Endgerät A zu Refrenzen innerhalb der SMS und somit Bestandteil der SMS.
  • 4. Das Endgerät A sendet unter Nutzung der vorhandenen Mobilfunkübertragungstechniken den Inhalt der SMS an ein mobiles Endgerät B.
  • 5. Ein Softwareprogramm auf dem mobilen Endgerät B löst die multidedialen Referenzen innerhalb der SMS auf und erzeugt die ursprünglich erstellte multimediale Nachricht aus Text sowie Bild und Ton, die auf dem mobilen Endgerät B enthalten sind.
  • 6. Nicht auf dem mobilen Endgerät B enthaltene multimediale Inhalte können bei Bedarf von dem Träger der mutlimedialen Inhalte C abgerufen werden.
  • 7. Der Träger der multimedialen Inhalte C bereitet den vom Endgerät B angeforderten Inhalt auf und sendet die Inhalte unter Nutzung der vorhandenen Mobilfunkübertragungstechniken an das mobile Endgerät B.
  • 8. Bereits auf den mobilen Endgeräten A und B gespeicherte multimediale Inhalte ermöglichen eine auf SMS basierende Kommunikation mit multimedialen Inhalten (Bild und Ton) ohne Anforderung der multimedialen Inhalte von einem Träger C.

Vorteile dieses Verfahrens

Ein mobiles Endgerät A muss nicht zwingend multimediale Referenzen aus der Nachricht zu multimedialen Inhalten auflösen sondern ist auch im Stande, nur den Textteil der Nachricht aus der SMS anzuzeigen.

Wirtschaftlich nutzbar für den Bereich SMS ist diese Erfindung beispielsweise bei der Anreicherung von SMS Nachrichten mit Referenzen auf Bilder, die den Gemütszustand des Senders besser ausdrücken (sogenannte Emoticons).


Anspruch[de]
Erstellen einer SMS (Short Message Service) Nachricht mit Referenzen auf mutlimediale Inhalte zum Zwecke des Versendens an ein mobiles Endgerät mit dem Ziel, die multimedialen Referenzen auf dem mobilen Empfängergerät aufzulösen und die ursprüngliche Nachricht zu rekonstruieren.






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