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Dokumentenidentifikation DE102006026184A1 06.12.2007
Titel Drehbearbeitungszentrum
Anmelder Index-Werke GmbH & Co. KG Hahn & Tessky, 73730 Esslingen, DE
Erfinder Großmann, Walter, 73666 Baltmannsweiler, DE
Vertreter HOEGER, STELLRECHT & PARTNER Patentanwälte, 70182 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 30.05.2006
DE-Aktenzeichen 102006026184
Offenlegungstag 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse B23B 3/06(2006.01)A, F, I, 20070913, B, H, DE
IPC-Nebenklasse B23B 17/00(2006.01)A, L, I, 20070913, B, H, DE   
Zusammenfassung Um ein Drehbearbeitungszentrum, umfassend ein Maschinengestell, eine erste Werkstückspindeleinheit mit einer ersten Werkstückspindel, eine am Maschinengestell angeordnete zweite Werkstückspindeleinheit mit einer zweiten Werkstückspindel, mindestens eine an dem Maschinengestell angeordnete Werkzeugträgereinheit und einen Arbeitsraum, in welchem in den Werkstückspindeleinheiten gehaltene Werkstücke mit einem Werkzeug bearbeitbar sind, derart zu verbessern, dass dieses bei umfassenden Dreh- und/oder Fräsbearbeitungsmöglichkeiten möglichst kompakt baut, wird vorgeschlagen, dass das Maschinengestell einen aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Säulen gebildeten Maschinenbettkörper aufweist, dass die erste Werkstückspindeleinheit an einer dem Arbeitsraum zugewandten Frontseite einer ersten der Säulen angeordnet ist, dass die zweite Werkstückspindeleinheit an einer dem Arbeitsraum zugewandten Frontseite einer zweiten der Säulen angeordnet ist und dass die mindestens eine Werkzeugträgereinheit an einer der jeweils anderen Säule zugewandten Querseite einer der Säulen angeordnet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Drehbearbeitungszentrum umfassend ein Maschinengestell, eine am Maschinengestell angeordnete erste Werkstückspindeleinheit mit einer um eine erste Werkstückspindelachse drehbaren ersten Werkstückspindel, eine am Maschinengestell angeordnete zweite Werkstückspindeleinheit mit einer um eine zweite Werkstückspindelachse drehbaren zweiten Werkstückspindel, mindestens eine an dem Maschinengestell angeordnete Werkzeugträgereinheit, an welcher mindestens ein Werkzeug zur Bearbeitung eines in den Werkstückspindeleinheiten gehaltenen Werkstücks angeordnet ist, und einen Arbeitsraum, in welchem in den Werkstückspindeleinheiten gehaltene Werkstücke mit dem Werkzeug bearbeitbar sind.

Derartige Drehbearbeitungszentren sind aus dem Stand der Technik bekannt, wobei bei diesen ein ungünstig hoher Raumbedarf besteht.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Drehbearbeitungszentrum der gattungsgemäßen Art derart zu verbessern, dass dieses bei umfassenden Dreh- und/oder Fräsbearbeitungsmöglichkeiten möglichst kompakt baut und außerdem noch eine möglichst hohe Bearbeitungsgenauigkeit gewährleistet.

Diese Aufgabe wird bei einem Drehbearbeitungszentrum der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Maschinengestell einen aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Säulen gebildeten Maschinenbettkörper aufweist, dass die erste Werkstückspindeleinheit an einer dem Arbeitsraum zugewandten Frontseite einer ersten der Säulen angeordnet ist, dass die zweite Werkstückspindeleinheit an einer dem Arbeitsraum zugewandten Frontseite einer zweiten der Säulen angeordnet ist und dass die mindestens eine Werkzeugträgereinheit an einer der jeweils anderen Säule zugewandten Querseite einer der Säulen angeordnet ist.

Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist darin zu sehen, dass durch den Aufbau des Maschinenbettkörpers aus zwei Säulen die Möglichkeit besteht, das Drehbearbeitungszentrum bei hoher Stabilität des Maschinenbettkörpers möglichst kompakt aufzubauen.

Besonders günstig ist es dabei, wenn sich die Säulen mit ihren Längsachsen quer zu der Standfläche des Maschinengestells erstrecken, so dass sich die Säulen über der Standfläche erheben und somit in einfacher Weise einen Anbau der Werkstückspindeleinheiten und der Werkzeugträgereinheit ermöglichen.

Prinzipiell wäre es dabei denkbar, dass sich die Säulen mit ihren Längsachsen in unterschiedlichen Richtungen, beispielsweise V-förmig zueinander erstrecken.

Eine besonders günstige Konfiguration sieht jedoch vor, dass sich die Säulen parallel zueinander erstrecken.

Ferner könnten im Rahmen der bislang beschriebenen Lösungen die Säulen so ausgebildet sein, dass sie sich mit ihren Längsachsen schräg, das heißt in einem spitzen Winkel zur Standfläche erstrecken. Eine zweckmäßige Lösung sieht jedoch vor, dass die Säulen sich im Wesentlichen senkrecht zur Standfläche erstrecken.

Ferner könnten die Säulen auch grundsätzlich unterschiedliche Längen aufweisen.

Eine konstruktiv günstige Lösung sieht jedoch vor, dass die Säulen ungefähr die gleichen Längen aufweisen.

Der Raum der sich dadurch ergibt, dass die Säulen im Abstand voneinander angeordnet sind, könnte gegebenenfalls noch von einer Wand oder einer Verbindungskonstruktion zwischen den Säulen durchsetzt sein.

Eine besonders günstige Lösung sieht jedoch vor, dass zwischen den Säulen mindestens ein Durchlass vorgesehen ist, das heißt, dass zwischen den Säulen ein von beiden Seiten frei zugänglicher Freiraum besteht.

Beim Vorsehen eines Durchlasses wäre es im einfachsten Falle denkbar, dass die Säulen sich über einer Gestellbasis erheben und keine Verbindung miteinander aufweisen.

Um jedoch die Säulen stabil relativ zueinander positionieren zu können, ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Säulen durch mindestens eine Querverstrebung verbunden sind.

Im Fall eines Durchlasses ist dabei vorgesehen, dass die Querverstrebung außerhalb des Durchlasses liegt.

Eine konstruktiv günstige Lösung sieht vor, dass die Säulen endseitig durch mindestens eine Querverstrebung verbunden sind.

Dabei kann auf einer der Gestellbasis gegenüberliegenden Seite die mindestens eine Querverstrebung vorgesehen sein.

Es ist aber auch denkbar, dass an beiden Enden der Säulen diese mit einer Querverstrebung miteinander verbunden sind.

Die Querverstrebung kann in unterschiedlichster Art und Weise ausgebildet sein.

Beispielsweise kann die Querverstrebung ein separates, sich mit den Säulen zu verbindendes Teil sein.

Eine konstruktiv für die Stabilität besonders zweckmäßige Lösung sieht vor, dass die mindestens eine Querverstrebung an mindestens einer der Säulen angeformt ist und somit mit mindestens einer der Säulen eine Einheit bildet. In diesem Fall kann dann die Querverstrebung lösbar mit der anderen Säule verbunden sein.

Es ist aber auch denkbar, die Querverstrebung integral als mit beiden an beide Säulen angeformtes Teil auszubilden.

Hinsichtlich der Ausbildung eines erfindungsgemäß aufgebauten Maschinenbettkörpers wurden bislang keine näheren Angaben gemacht. So wäre es grundsätzlich denkbar, den Maschinenbettkörper als einstückiges Teil auszubilden, aus Gründen einer einfacheren Fertigung ist es aber vorteilhaft, den Maschinenbettkörper aus zwei Teilen zusammengesetzt auszubilden.

Dabei könnte die Trennung des Maschinenbettkörpers an unterschiedlichsten Stellen erfolgen. Eine günstige Lösung sieht vor, dass der Maschinenbettkörper aus einer ersten Säule mit mindestens einem Quersteg und einer zweiten Säule zusammengesetzt ist, wobei die erste Säule mit dem mindestens einen Quersteg und die zweite Säule die zwei Teile des Maschinenbettkörpers bilden.

Eine hinsichtlich der Stabilität besonders zweckmäßige konstruktive Lösung sieht vor, dass die Säulen zu einem jochähnlichen Körper verbunden sind.

Ein derartiger jochähnlicher Körper sieht insbesondere vor, dass dieser mindestens einen Durchlass umschließt.

Ein jochähnlicher Körper liegt aber auch dann vor, wenn dieser zwei Durchlässe umschließt.

Hinsichtlich der Ausbildung der Frontseiten der Säulen wurden bislang keine näheren Angaben gemacht.

So sieht eine günstige Lösung vor, dass die Säulen abgeflachte Frontseiten aufweisen, so dass sich auf diesen in einfacher Weise die Werkstückspindeleinheiten montieren lassen.

Ferner ist hinsichtlich des Verlaufs der Frontseiten vorgesehen, dass die jeweilige Frontseite quer zur Standfläche des Maschinengestells verläuft, wobei bei einer vorteilhaften Lösung vorgesehen ist, dass die beiden Frontseiten in einer gemeinsamen geometrischen Ebene liegen.

Darüber hinaus ist ebenfalls zweckmäßiger Weise vorgesehen, dass die Säulen einander zugewandte abgeflachte Querseiten aufweisen, wobei an mindestens einer dieser Querseiten eine Werkzeugträgereinheit montierbar ist.

Vorzugsweise sind dabei die abgeflachten Querseiten auf gegenüberliegenden Seiten des Durchlasses angeordnet.

Ferner ist vorzugsweise auch ebenfalls vorgesehen, dass die Querseiten quer zu einer Standfläche des Maschinengestells verlaufen.

Hinsichtlich der Ausbildung der Säulen selbst wurden bislang keine näheren Angaben gemacht.

So könnten die Säulen grundsätzlich jede Querschnittsform aufweisen, eine derartige Querschnittsform kann dabei rund oder oval sein, wobei gegebenenfalls die Frontseiten und die Querseiten Abflachungen einer runden oder einer ovalen Querschnittsform sind.

Es ist aber auch denkbar, dass die Säulen vieleckige Querschnittsformen aufweisen.

Beispielsweise wäre eine dreieckige Querschnittsform der Säulen denkbar.

Eine besonders günstige Lösung sieht vor, dass die Säulen ungefähr rechteckige Querschnittsformen aufweisen.

Hinsichtlich der Anordnung der Werkstückspindeleinheiten an den Säulen wurden bislang keine näheren Angaben gemacht.

Prinzipiell wäre es denkbar, die Werkstückspindeleinheiten stationär an den Frontseiten der Säulen anzuordnen.

Eine besonders günstige Lösung sieht vor, dass mindestens eine der Werkstückspindeleinheiten parallel zu der jeweiligen Frontseite relativ zum Maschinenbettkörper bewegbar geführt ist, um eine für die Bearbeitung des Werkstücks erforderliche Achsbewegung mit der Werkstückspindeleinheit realisieren zu können.

Zweckmäßig ist es jedoch, wenn jede der Werkstückspindeleinheiten parallel zu der dieser jeweils tragenden Frontseite relativ zum Maschinenbettkörper längs definierten Bewegungsachsen bewegbar geführt ist.

Um bei dem erfindungsgemäßen Drehbearbeitungszentrum eine günstige Verteilung der Achsbewegungen zu erhalten, ist vorzugsweise vorgesehen, dass mindestens eine der Werkstückspindeleinheiten parallel zu der jeweiligen Werkstückspindelachse relativ zum Maschinenbett bewegbar geführt ist.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass beide Werkstückspindeleinheiten parallel zu ihrer jeweiligen Werkstückspindelachse relativ zum Maschinengestell bewegbar geführt sind.

Um noch einen weiteren Freiheitsgrad zu erhalten, ist vorzugsweise noch vorgesehen, dass eine Werkstückspindeleinheiten quer zu der jeweiligen Werkstückspindelachse relativ zum Maschinenbettkörper bewegbar geführt ist.

Um möglichst optimal ein Werkstück mit den beiden Werkstückspindeleinheiten bearbeiten zu können, ist vorzugsweise vorgesehen, dass beide Werkstückspindeleinheiten mit ihren Werkstückspindelachsen in einer gemeinsamen geometrischen Spindelführungsebene bewegbar sind.

Hinsichtlich der Zahl der Werkzeugträgereinheiten wurden bislang keine näheren Angaben gemacht. Es wurde lediglich festgelegt, dass mindestens eine Werkzeugträgereinheit erforderlich ist.

Besonders günstig ist es jedoch, wenn zwei Werkzeugträgereinheiten vorgesehen sind.

Eine günstige Verteilung der Werkzeugträgereinheiten liegt dann vor, wenn jede der zwei Werkzeugträgereinheiten an einer Querseite einer der Säulen des Maschinenbettkörpers angeordnet ist.

Prinzipiell wäre es denkbar, beide Werkzeugträgereinheiten an einer Säule anzuordnen.

Besonders günstig ist es jedoch, wenn eine erste und eine zweite Werkzeugträgereinheit an unterschiedlichen Säulen des Maschinenbettkörpers angeordnet sind.

Eine hinsichtlich der Präzision bei der Bearbeitung besonders günstige Lösung sieht vor, dass eine erste Werkzeugträgereinheit vorgesehen ist und dass die erste Werkzeugträgereinheit der ersten Werkstückspindeleinheit zugeordnet ist, so dass in einfacher Weise eine Bearbeitung eines in der ersten Werkstückspindeleinheit gehaltenen Werkstücks realisierbar ist.

Dabei ist es hinsichtlich der Präzision der Bearbeitung vorteilhaft, wenn die erste Werkzeugträgereinheit an der die erste Werkstückspindeleinheit tragenden Säule angeordnet ist.

Ferner ist vorzugsweise eine zweite Werkzeugträgereinheit vorgesehen und diese zweite Werkzeugträgereinheit ist der zweiten Werkstückspindeleinheit zugeordnet.

In diesem Fall ist es ebenfalls günstig, wenn die zweite Werkzeugträgereinheit an der die zweite Werkstückspindeleinheit tragenden Säule angeordnet ist.

Hinsichtlich der Anordnung der jeweiligen Werkzeugträgereinheit relativ zu dem Durchlass wurden bislang keine näheren Angaben gemacht.

So sieht eine vorteilhafte Lösung vor, dass sich die Werkzeugträgereinheit in den Durchlass hinein erstreckt.

Vorzugsweise ist sogar vorgesehen, dass sich die Werkzeugträgereinheit durch den Durchlass hindurch erstreckt.

Vorzugsweise ist die Werkzeugträgereinheit so aufgebaut, dass diese eine Werkzeugträgerbasis und einen Werkzeugträger aufweist.

Insbesondere ist die Werkzeugträgerbasis so ausgebildet, dass sie zumindest teilweise in dem Durchlass angeordnet ist.

Ferner sieht eine günstige Ausführungsform vor, dass der Werkzeugträger in dem Arbeitsraum außerhalb des Durchlasses bewegbar ist.

Um den Raum optimal auszunutzen ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Werkzeugträgereinheit eine Antriebseinheit aufweist, die auf einer dem Werkzeugträger gegenüberliegenden Seite der Werkzeugträgerbasis angeordnet ist.

Zweckmäßigerweise ist die Antriebseinheit auf einer dem Werkzeugträger gegenüberliegenden Seite des Maschinenbettkörpers angeordnet, so dass diese im Hinblick auf die Raumausnutzung im Bereich des Arbeitsraums keinen negativen Einfluss hat und auf einer Seite des Maschinenbettkörpers liegt, auf welcher sie hinsichtlich ihrer räumlichen Ausdehnung keinerlei störenden Einfluss hat.

Insbesondere ist bei dieser Lösung auch vorgesehen, dass die Antriebseinheit auf einer dem Werkzeugträger gegenüberliegenden Seite des Durchlasses angeordnet ist.

Hinsichtlich der Bewegbarkeit des Werkzeugträgers wurden bislang keine näheren Angaben gemacht. So sieht eine vorteilhafte Ausführungsform vor, dass der Werkzeugträger der mindestens einen Werkzeugträgereinheit parallel zu einer Werkzeugführungsebene bewegbar ist, die quer zu der Werkstückspindelachse der dieser zugeordneten Werkstückspindel verläuft.

Ferner ist dabei vorgesehen, dass der Werkzeugträger der mindestens einen Werkzeugträgereinheit in der Werkzeugführungsebene in einer ersten, parallel zur Spindelführungsebene verlaufenden Richtung bewegbar ist.

Eine weitere zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, dass der Werkzeugträger der mindestens einen Werkzeugträgereinheit in einer zweiten, senkrecht zur Spindelführungsebene verlaufenden Richtung bewegbar ist.

Schließlich ist bei einer vorteilhaften Lösung vorgesehen, dass der Werkzeugträger der mindestens einen Werkzeugträgereinheit um eine parallel zur Werkzeugführungsebene verlaufende Achse drehbar ist.

Hinsichtlich der Anordnung der Werkzeugträgerbasis relativ zum Maschinenbettkörper wurden bislang keine näheren Angaben gemacht. So sieht eine günstige Lösung vor, dass die Werkzeugträgerbasis auf einem Werkzeugschlitten angeordnet ist.

Dabei ist der Werkzeugschlitten vorzugsweise in einer Schlittenvorschubrichtung bewegbar, die ungefähr parallel zu einer Längsrichtung der jeweiligen Säule verläuft.

Ferner ist der Werkzeugschlitten vorzugsweise in einer Schlittenvorschubrichtung bewegbar, die ungefähr parallel zu einer Querrichtung zur jeweiligen Werkstückspindelachse verläuft.

Insbesondere ist der Werkzeugschlitten in einer Schlittenvorschubrichtung bewegbar, die ungefähr parallel zur jeweiligen Querseite verläuft, an der der Werkzeugschlitten angeordnet ist.

Außerdem ist vorgesehen, dass der Werkzeugschlitten in einer X-Richtung des Drehbearbeitungszentrums bewegbar ist.

Hinsichtlich der Realisierung einer weiteren Vorschubrichtung des Werkzeugträgers ist vorgesehen, dass der Werkzeugträger gegenüber der Werkzeugträgerbasis in einer Vorschubrichtung bewegbar ist.

Vorzugsweise verläuft dabei die Vorschubrichtung ungefähr parallel zu einer Querrichtung zur jeweiligen Werkstückspindelachse.

Dabei ist die Vorschubrichtung vorzugsweise eine Y-Richtung des Drehbearbeitungszentrums.

Insbesondere verläuft in diesem Fall die Vorschubrichtung parallel zu einer Querrichtung zur Schlittenvorschubrichtung, längs welcher die Werkzeugträgerbasis bewegbar ist.

Darüber hinaus ist der Werkzeugträger gegenüber der Werkzeugträgerbasis vorzugsweise um eine Drehachse drehbar.

Insbesondere ist die Drehachse so ausgerichtet, dass diese ungefähr parallel zu der Vorschubrichtung verläuft.

Vorzugsweise ist die Drehachse so ausgerichtet, dass sie in einer Richtung verläuft, die parallel zu einer Querrichtung zur jeweiligen Werkstückspindelachse ausgerichtet ist.

Ferner verläuft insbesondere die Drehachse parallel zu einer Querrichtung zur Schlittenvorschubrichtung.

Eine bevorzugte Lösung sieht vor, dass die Drehachse eine B-Achse des Drehbearbeitungszentrums ist.

Um die Bewegbarkeit des Werkzeugträgers relativ zur Werkzeugträgerbasis realisieren zu können, ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Werkzeugträger durch einen Führungsarm mit der Werkzeugträgerbasis verbunden ist, wobei der Führungsarm mit dem Werkzeugträger zweckmäßigerweise relativ zur Werkzeugträgerbasis bewegbar ist.

Hinsichtlich der Ausbildung des Werkzeugträgers wurden im Zusammenhang mit der bisherigen Beschreibung der einzelnen Ausführungsbeispiele keine näheren Angaben gemacht. So sieht eine vorteilhafte Lösung vor, dass der Werkzeugträger eine Werkzeugspindel aufweist.

Beispielsweise ist bei einer derartigen Werkzeugspindel vorgesehen, dass ein Werkzeugspindelgehäuse an dem Führungsarm der Werkzeugträgereinheit gehalten ist.

Vorzugsweise ist dabei das Werkstückspindelgehäuse fest mit einem vorderen Ende des Führungsarms verbunden.

Die Werkzeugspindel kann in unterschiedlicher Art und Weise ausgebildet und relativ zu der Drehachse der Werkzeugträgereinheit angeordnet sein. Eine vorteilhafte Lösung sieht vor, dass die Werkzeugspindel eine quer zu der Drehachse ausgerichtete Werkzeugspindelachse aufweist.

Vorzugsweise ist die Werkzeugspindel ebenfalls so ausgebildet, dass diese eine quer zu der Vorschubrichtung ausgerichtete Werkzeugspindelachse aufweist.

Ferner ist eine in dem Werkzeugspindelgehäuse gelagerte Spindelwelle an einem Ende mit einer Werkzeugaufnahme versehen.

Außerdem ist die Werkzeugaufnahme relativ zur Drehachse auf einer Seite derselben angeordnet.

Bei einer derartigen Werkzeugspindel ist zunächst nur ein Werkzeug einsetzbar.

Um die Zahl der einsetzbaren Werkzeuge zu erhöhen, ist vorzugsweise vorgesehen, dass das Werkzeugspindelgehäuse einen Zusatzwerkzeugträger aufweist.

Ein derartiger Zusatzwerkzeugträger könnte prinzipiell an jeder Stelle des Werkzeugspindelgehäuses angeordnet sein.

Beispielsweise wäre es denkbar, den Zusatzwerkzeugträger auf einer der Werkzeugaufnahme gegenüberliegenden Seite am Werkzeugspindelgehäuse anzuordnen.

Eine besonders günstige Lösung sieht jedoch vor, dass der Zusatzwerkzeugträger an dem Werkzeugspindelgehäuse auf mindestens einer Seite der Werkzeugspindelachse angeordnet ist.

Eine weitere zweckmäßige Lösung sieht vor, dass das Werkzeugspindelgehäuse auf mehreren Seiten einen Zusatzwerkzeugträger trägt, so dass die Möglichkeit besteht, mehrere Werkzeugträger einzusetzen und somit die Zahl der einsetzbaren Werkzeuge noch weiter zu vervielfachen.

Besonders günstig ist es dabei, wenn das Werkzeugspindelgehäuse auf einander gegenüberliegenden Seiten einen Zusatzwerkzeugträger trägt.

Vorzugsweise sind dabei die Zusatzwerkzeugträger auf einander gegenüberliegenden Seiten der Drehachse am Werkzeugspindelgehäuse angeordnet.

Um die Zahl der Werkzeuge weiter erhöhen zu können, ist zweckmäßigerweise vorgesehen, dass der Zusatzwerkzeugträger als Mehrfachwerkzeugträger ausgebildet ist.

Ein derartiger Mehrfachwerkzeugträger könnte beispielsweise in einer zweidimensionalen Fläche angeordnete Werkzeuge aufweisen.

Besonders günstig ist es jedoch, wenn der Mehrfachwerkzeugträger als Linearwerkzeugträger ausgebildet ist, da ein derartiger Linearwerkzeugträger räumlich günstige Bedingungen für die Anordnung der mehreren Werkzeuge bei gleichzeitig geringer Störung der übrigen Werkzeuge beim Einsatz eines der Werkzeuge am Werkstück aufweist.

Ein derartiger Linearwerkzeugträger kann in unterschiedlichster Art und Weise angeordnet sein.

Beispielsweise wäre es denkbar, den Linearwerkzeugträger parallel zur Werkzeugspindelachse auszurichten.

Besonders günstig ist es jedoch, wenn der Linearwerkzeugträger in einer zur Vorschubrichtung der Werkzeugspindel parallelen Reihenrichtung aufgereihte Werkzeugaufnahmen aufweist, wobei die Vorschubrichtung die Richtung ist, längs welcher eine Bewegung der Werkzeugspindel relativ zur Werkzeugträgerbasis erfolgt.

Derartige Werkzeugaufnahmen sind üblicherweise Werkzeughalteraufnahmen, in welche Werkzeuge tragende Werkzeughalter einsetzbar sind. Es ist aber auch denkbar, die Werkzeugaufnahmen so auszubilden, dass in diese direkt Werkzeuge, wie beispielsweise Bohrwerkzeuge, einsetzbar sind.

Um besonders günstige räumliche Möglichkeiten zum Einsatz der Werkzeuge zu schaffen, ist vorzugsweise vorgesehen, dass alle Werkzeugaufnahmen des Linearwerkzeugträgers in einer Werkzeugebene liegen.

Im Fall einer Werkzeugspindel mit Linearwerkzeugträgern ist es besonders günstig, wenn eine Werkzeugebene der Werkzeugspindel und die auf diese folgenden Werkzeugebenen der Linearwerkzeugträger jeweils einen Winkel miteinander einschließen, der größer als 90° und kleiner als 180° ist.

Vorzugsweise ist vorgesehen, dass jeweils zwei aufeinanderfolgende Werkzeugebenen miteinander einen Winkel einschließen, der größer ist als 100°, noch besser größer als 110°, insbesondere ungefähr 120° ist.

Damit besteht die Möglichkeit, die in einer der Werkzeugebenen befindlichen Werkzeuge so einzusetzen, dass die in den anderen Werkzeugebenen befindlichen Werkzeuge möglichst wenig Raum benötigen und somit auch möglichst wenig anderweitige Bearbeitungen durch ihre Ausdehnung beeinträchtigen.

Eine weitere vorteilhafte Lösung einer erfindungsgemäßen Werkzeugträgereinheit sieht vor, dass der Werkzeugträger als Mehrfachlinearwerkzeugträger ausgebildet ist, das heißt aus einer Vielzahl von Linearwerkzeugträgern zusammengesetzt ist.

Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass die Linaerwerkzeugträger in einer zur Vorschubrichtung des Mehrfachlinearwerkzeugträgers parallelen Reihenrichtung aufgereihte Werkzeugaufnahmen aufweisen, wobei die Vorschubrichtung die Richtung ist, längs welcher der Mehrfachlinearwerkzeugträger relativ zur Werkzeugträgerbasis bewegbar ist.

Insbesondere sind auch bei einem derartigen Mehrfachlinearwerkzeugträger alle Werkzeugaufnahmen jedes der Linearwerkzeugträger in einer Werkzeugebene angeordnet.

Zweckmäßigerweise sind auch bei einem derartigen Mehrfachlinearwerkzeugträger die Werkzeugebenen der Linearwerkzeugträger so angeordnet, dass jeweils zwei aufeinanderfolgende der Werkzeugebenen einen Winkel miteinander einschließen, der größer als 90° und kleiner als 180° ist.

Vorzugsweise ist auch bei einem derartigen Mehrfachlinearwerkzeugträger der Winkel, den jeweils aufeinanderfolgende Werkzeugebenen der Linearwerkzeugträger miteinander einschließen, der größer ist als 100°, noch besser größer als 110°, insbesondere ungefähr 120°.

Bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist vorzugsweise vorgesehen, dass der Werkzeugträger als Werkzeugrevolver ausgebildet ist.

Im Fall eines Werkzeugrevolvers ist vorgesehen, das der Werkzeugrevolver einen Revolverkopf aufweist, der um eine Revolverachse drehbar ist.

Vorzugsweise ist bei dieser Lösung vorgesehen, dass die Revolverachse die Drehachse schneidet, um welche der Werkzeugrevolver gegenüber der Werkzeugträgerbasis drehbar ist.

In diesem Fall ist vorzugsweise ein Revolvergehäuse des Werkzeugrevolvers fest mit dem Führungsarm verbunden.

Ein derartiger Revolverkopf ist beispielsweise so ausgebaut, dass dieser Werkzeugaufnahmen aufweist, die so angeordnet sind, dass Werkzeugrichtungen von in diesem eingesetzten Werkzeugen in einer Werkzeugebene liegen.

Eine derartige Werkzeugebene ist vorzugsweise so ausgerichtet, dass sie senkrecht zur Revolverachse verläuft.

Ferner ist es hinsichtlich der Aufnahme der auf die Werkzeuge wirkenden Kräfte besonders günstig, wenn die Drehachse, um welche der Werkzeugrevolver gegenüber der Werkzeugträgerbasis drehbar ist, parallel zur Werkzeugebene verläuft.

Besonders günstig ist es, wenn ein Schnittpunkt der Drehachse und der Revolverachse in der Werkzeugebene liegt.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung sowie der zeichnerischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele.

In der Zeichnung zeigen:

1 eine schematische Frontansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Drehbearbeitungszentrums;

2 einen Schnitt längs Linie 2-2 in 1;

3 eine Ansicht ähnlich 1 eines zweiten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Drehbearbeitungszentrums;

4 eine Darstellung ähnlich 3 in einer Übergabestellung der Werkstückspindeleinheiten;

5 eine Darstellung ähnlich 3 in einer Bearbeitungsstellung der Werkstückspindeleinheiten;

6 eine Ansicht ähnlich 1 eines dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Drehbearbeitungszentrums;

7 eine Ansicht ähnlich 1 eines vierten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Drehbearbeitungszentrums;

8 einen Schnitt längs Linie 8-8 in 7;

9 eine Ansicht ähnlich 1 eines fünften Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Drehbearbeitungszentrums;

10 eine vergrößerte Draufsicht ähnlich 9 auf eine der Werkzeugspindeln des fünften Ausführungsbeispiels;

11 eine Draufsicht in Richtung des Pfeils X in 10;

12 eine Ansicht ähnlich 9 bei Einsatz von Werkzeugen der Linearwerkzeugträger in radialer Richtung zur Werkstückspindelachse;

13 eine Darstellung ähnlich 9 bei Einsatz von Werkzeugen der Linearwerkzeugträger parallel zur Werkzeugspindelachse;

14 eine Ansicht ähnlich 1 eines sechsten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Drehbearbeitungszentrums;

15 eine Draufsicht in Richtung des Pfeils Z in 14;

16 eine Ansicht ähnlich 1 eines siebten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Drehbearbeitungszentrums.

Ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Drehbearbeitungszentrums umfasst ein als Ganzes mit 10 bezeichnetes Maschinengestell, mit einer Gestellbasis 12, welche mit ihrer Unterseite 14 auf einer Standfläche 16 ruht und einem sich über der Gestellbasis 12 erhebenden Maschinenbettkörper 18, welcher eine erste Säule 20 und eine zweite Säule 22 umfasst, die im Abstand voneinander angeordnet sind und sich mit ungefähr parallel zueinander verlaufenden Längsachsen 24, 26 von der Gestellbasis 12 weg erstrecken, wobei die Längsachsen 24, 26 vorzugsweise quer zur Standfläche 16, vorzugsweise senkrecht zu dieser, verlaufen.

Die beiden Säulen 20, 22 könnten prinzipiell sich unabhängig voneinander über der Gestellbasis 12 erheben. Weit stabiler ist jedoch ein Aufbau des Maschinenbettkörpers 18, bei welchem die beiden Säulen 20, 22 durch eine erste Querverstrebung 28 und eine zweite Querverstrebung 30 miteinander verbunden sind.

Ferner sind die beiden Säulen 20, 22 in einem derartigen Abstand voneinander angeordnet, dass zwischen diesen ein ausreichend großer Durchlass 32 besteht, der im Fall der Querverstrebungen 28, 30 allseitig von dem Maschinenbettkörper umschlossen ist, so dass der Maschinenbettkörper 18 insgesamt jochähnlich ausgebildet ist und somit jochähnlich geschlossen den Durchlass 32 umgibt.

Ferner weist die erste Säule 20 eine erste Frontseite 34 auf und die zweite Säule 22 weist eine zweite Frontseite 36 auf, die einem Arbeitsraum 40 zugewandt sind, der auf einer Seite des Maschinenbettkörpers 18 angeordnet ist und vor den beiden Frontseiten 34, 36 sowie vor dem Durchlass 32 liegt und sich quer zu den Längsachsen 24, 26 und in Richtung parallel zu den Längsachsen 26 vor dem Maschinenkörper 18 ausdehnt.

Wie ferner in 1 und 2 dargestellt, ist an der ersten Frontseite 34 ein Grundkörper 42 mit parallel zueinander verlaufenden Schlittenführungen 44, 46 angeordnet, die sich quer zu der Längsachse 24 der ersten Säule 20 erstrecken und auf denen ein Spindelschlitten 48 geführt ist, auf dem eine als Ganzes mit 50 bezeichnete erste Werkstückspindeleinheit angeordnet ist, die ein erstes Werkstückspindelgehäuse 52 umfasst, in welchem eine erste Werkstückspindel 54 um eine erste Werkstückspindelachse 56 drehbar gelagert ist.

Vorzugsweise verläuft die Werkstückspindelachse 56 parallel zu den Schlittenführungen 44, 46 und außerdem im Wesentlichen in horizontaler Richtung.

Durch die auf dem Grundkörper 42 sitzenden Schlittenführungen 44, 46 ist somit die erste Werkstückspindeleinheit 50 in Richtung parallel zur ersten Werkstückspindelachse 56 und somit in einer sogenannten Z-Richtung relativ zur ersten Säule 20 bewegbar.

Auf der zweiten Frontseite 36 der zweiten Säule 22 ist ebenfalls ein Grundkörper 62 vorgesehen, auf welchem ebenfalls quer zu der Längsachse 26 verlaufende Schlittenführungen 64, 66 angeordnet sind, auf denen ein Spindelschlitten 68 verfahrbar angeordnet ist.

Auch der Spindelschlitten 68 trägt eine zweite Werkstückspindeleinheit 70 mit einem zweiten Werkstückspindelgehäuse 72, in welchem eine zweite Werkstückspindel 74 um eine zweite Werkstückspindelachse 76 drehbar gelagert ist.

Insbesondere liegen die erste Werkstückspindelachse 56 und die zweite Werkstückspindelachse 76 in einer als Ganzes mit 80 bezeichneten Spindelebene, die vorzugsweise parallel zu den Frontseiten 34 und 36 und im Abstand von diesen verläuft.

Prinzipiell wäre es denkbar, den Grundkörper 62 stationär an der Frontseite 36 anzuordnen und zwar so, dass die erste und die zweite Werkstückspindelachsen 56 und 76 miteinander fluchten.

Es sind bei dem ersten Ausführungsbeispiel, so wie in 1 und 2 dargestellt, auf der Frontseite 36 Schlittenführungen 82, 84 vorgesehen, auf denen der Grundkörper 62 mit Führungskörpern 86, 88 geführt ist, wobei die Schlittenführungen 82, 84 vorzugsweise ungefähr parallel zur Längsachse 26 der Säule 22 verlaufen.

Somit ist die zweite Werkstückspindeleinheit 70 einerseits durch den Spindelschlitten 68 ebenfalls in Z-Richtung bewegbar und andererseits durch Verfahren des Grundkörpers 32 auf den Schlittenführungen 82 und 84 relativ zur zweiten Säule 22 noch in einer sogenannten X-Richtung, die senkrecht zu den Spindelachsen 56 und 76 verläuft.

Die erste Werkstückspindel 54 und die zweite Werkstückspindel 74 sind so ausgebildet, dass auf der jeweils der anderen Werkstückspindel 74 bzw. 54 zugewandten Seite eine zeichnerisch nicht dargestellte Werkstückspanneinrichtung vorgesehen ist, durch welche ein erstes Werkstück W1 in der ersten Werkstückspindel 54 und ein zweites Werkstück W2 in der zweiten Werkstückspindel 74 fixierbar und zur Bearbeitung desselben um die jeweilige Werkstückspindelachse 56 bzw. 76 drehbar ist.

Wie in 1 und 2 dargestellt, ist das erfindungsgemäße Drehbearbeitungszentrum mit einer als Ganzes mit 100 bezeichneten Werkzeugträgereinheit versehen, die eine sich teilweise in dem Durchlass 32 erstreckende Werkzeugträgerbasis 102 und einen in dem Arbeitsraum 40 angeordneten Werkzeugträger 104 aufweist.

Der Werkzeugträger 104 sitzt dabei auf einem Führungsarm 106, welcher relativ zur Werkzeugträgerbasis 102 in Richtung einer Längsachse 108 des Führungsarms 106 verschiebbar in der Werkzeugträgerbasis 102 gelagert ist und außerdem in der Werkzeugträgerbasis 102 um die Längsachse 108 des Führungsarms 106 drehbar ist.

Hierzu ist vorzugsweise der Führungsarm 106 in einer Längs- und Drehführung 110 der Werkzeugträgerbasis 102 geführt.

Die Längs- und Drehführung 110 der Werkzeugträgerbasis 102 sitzt dabei auf einem Werkzeugträgerschlitten 112, welcher seinerseits an Schlittenführungen 114, 116 geführt ist.

Die Schlittenführungen 114, 116 sitzen auf einer ersten Querseite 120 der ersten Säule 20, die dem Durchlass 32 und der gegenüberliegenden zweiten Säule 22 zugewandt ist.

Dabei erstrecken sich die Schlittenführungen 114, 116 vorzugsweise parallel zur Längsachse 24 der ersten Säule 20, so dass der Werkzeugträgerschlitten 112 in dem Durchlass 32 längs der ersten Säule 20 bewegbar ist, vorzugsweise in der X-Richtung.

Somit besteht die Möglichkeit, ein in dem Werkzeugträger 104 gehaltenes Werkzeug WZ1 in Richtung des in der ersten Werkstückspindel 54 gehaltenen Werkstücks W1 in X-Richtung zuzustellen.

Ferner ist die Längs- und Drehführung 110 für den Führungsarm 106 so auf dem Werkzeugträgerschlitten 112 angeordnet, dass, wie insbesondere in 2 dargestellt, die Längsachse 108 des Führungsarms 106 quer zu den Schlittenführungen 114, 116 und somit auch quer zur Spindelebene 80 verläuft. Vorzugsweise verläuft die Längsachse 108 senkrecht zur Spindelführungsebene 80.

Damit ist der Werkzeugträger 104 nicht nur durch Bewegen des Werkzeugträgerschlittens 112 in der X-Richtung relativ zum Werkstück W1 bewegbar, sondern auch quer zu der X-Richtung in Richtung der Längsachse 108 und somit in einer Y-Richtung bewegbar sowie um die Längsache 108, das heißt um eine sogenannte B-Achse, drehbar.

Insgesamt ist somit der Werkzeugträger 104 in einer Werkzeugführungsebene 118, die parallel zur X-Richtung und parallel zur Y-Richtung verläuft, bewegbar, wobei die Werkzeugführungsebene 118 quer, vorzugsweise senkrecht, zur Spindelführungsebene 80 verläuft.

Für die Bewegungen in der Y-Richtung und die Drehung um die B-Achse ist ein als Ganzes mit 122 bezeichnete Antriebseinheit vorgesehen, deren Gehäuse 124 an der Längs- und Drehführung 110 fixiert ist, und die auf einer dem Werkzeugträger 104 gegenüberliegenden Seite des Maschinenbettkörpers 18 angeordnet ist.

Bei dem in 1 und 2 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ist der Werkzeugträger 104 als Werkzeugrevolver 130 ausgebildet und umfasst ein Revolvergehäuse 132, an welchem um eine Revolverachse 134 drehbar ein Revolverkopf 136 angeordnet ist.

Die Revolverachse 134 verläuft dabei quer, vorzugsweise senkrecht zur Längsachse 108 und schneidet die Längsachse 108 in einem Schnittpunkt 138, der vorzugsweise in einer Mittelebene 140 des Revolverkopfes 136 liegt.

Der Werkzeugrevolver 130 lässt sich vorzugsweise so einsetzen, dass stets das Revolvergehäuse 132 auf einer dem jeweiligen Werkstück abgewandten Seite steht. Durch Drehen des gesamten Werkzeugrevolvers 130 um die Längsachse 108 als Drehachse besteht somit die Möglichkeit, einmal die Werkzeuge des Revolverkopfes 136 zum Bearbeiten des Werkstücks W1, aufgenommen in der ersten Werkstückspindel 54, oder zum Bearbeiten des Werkstücks W2, aufgenommen in der zweiten Werkstückspindel 74, einzusetzen.

Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion des Maschinenbettkörpers 18 ist insbesondere die Bearbeitung des in der ersten Werkstückspindel 54 aufgenommenen Werkstücks W1 mit den Werkzeugen des Werkzeugrevolvers 130 sehr genau, da sowohl die erste Werkstückspindeleinheit 50 als auch die gesamte Werkzeugträgereinheit 100 an dem ersten Ständer 20 gehalten sind, wobei die erste Frontseite 34 und die Querseite 120 zwar auf verschiedenen Seiten der Säule 20 liegen, jedoch in Umfangsrichtung der Säule 20 gesehen, aufeinanderfolgend angeordnet sind, so dass die Auswirkungen thermischer Ausdehnungen der Säule 20 auf die Genauigkeit der Bearbeitung gering sind und sich im Übrigen thermische Belastungen unwesentlich auf die Relativposition der ersten Frontseite 34 und der Querseite 120 auswirken.

Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Drehbearbeitungszentrums, dargestellt in 3, sind diejenigen Elemente, die mit denen des ersten Ausführungsbeispiels identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass hinsichtlich der Beschreibung derselben vollinhaltlich auf die Ausführungen zum ersten Ausführungsbeispiel Bezug genommen werden kann.

Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ist der Durchlass 32 in Richtung der Längsachsen 24, 26 der Säulen 20, 22 derart ausgedehnt, dass in diesem nicht nur die erste Werkzeugträgereinheit 100 vorgesehen werden kann, sondern eine zweite Werkzeugträgereinheit 150, welche in gleicher Weise wie die erste Werkzeugträgereinheit 100 eine Werkzeugträgerbasis 152 und einen Werkzeugträger 154 umfasst, wobei die Werkzeugträgerbasis 152 in gleicher Weise ausgebildet ist, wie die Werkzeugbasis 102, und insbesondere einen Werkzeugträgerschlitten 162 umfasst, der an Schlittenführungen 164, 166 gehalten ist, die an einer Querseite 170 der zweiten Säule 22 angeordnet sind, wobei die Querseite 170 den Durchlass 32 begrenzt und der Querseite 120 der ersten Säule 20 zugewandt ist.

Ferner sind die Schlittenführungen 164, 166 so ausgebildet, dass die zweite Werkzeugträgereinheit 150 im Wesentlichen kollisionsfrei zur ersten Werkzeugträgereinheit 100, geführt auf den Schlittenführungen 114 und 116, bewegbar ist, wobei in diesem Fall die zweite Werkzeugträgereinheit 150 zwischen der Gestellbasis 12 und der ersten Werkzeugträgereinheit 100 angeordnet ist.

Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist vorzugsweise die zweite Werkstückspindeleinheit 70 längs der Schlittenführungen 82, 84 so weit verfahrbar, dass diese einerseits in eine in 4 dargestellte Übergabestellung bringbar ist, in welcher die zweite Werkstückspindelachse 76 koaxial zur ersten Werkstückspindelachse 56 ausgerichtet ist, so dass durch Verfahren der beiden Werkstückspindeleinheiten 50, 70 in Z-Richtung parallel zu ihren Werkstückspindelachsen 56, 76 das Werkstück W1 beispielsweise von der ersten Werkstückspindel 54 in die zweite Werkstückspindel 74 übergeben werden kann.

Von dieser Übergabestellung ist die zweite Werkstückspindeleinheit 70 dann durch Verfahren des Grundkörpers 62 längs der Schlittenführungen 82, 84 in eine in 5 dargestellte Bearbeitungsstellung verfahrbar, in welcher das in der zweiten Werkstückspindel 74 gehaltene Werkstück W2 mittels eines Werkzeugs der zweiten Werkzeugträgereinheit 150 bearbeitbar ist.

Dabei ist entweder die zweite Werkzeugträgereinheit 150 in X-Richtung längs der Schlittenführungen 164, 166 verfahrbar oder die zweite Werkstückspindeleinheit 70 längs der Schlittenführungen 82, 84 in X-Richtung verfahrbar.

Es ist aber auch denkbar, sowohl die zweite Werkzeugträgereinheit 150 als auch die zweite Werkstückspindeleinheit 70 in X-Richtung gleichzeitig zu verfahren.

Darüber hinaus ist gleichzeitig die Bearbeitung eines Werkstücks W1, aufgenommen in der ersten Werkstückspindeleinheit 50, durch ein Werkzeug der ersten Werkzeugträgereinheit 100 durchführbar.

Bei dem erfindungsgemäßen Drehbearbeitungszentrum sind in der Bearbeitungsstellung die Werkstückspindeleinheiten 50, 70 relativ zueinander so weit verschoben, dass deren Werkstückspindelachsen 56, 76 zwar parallel zueinander und in der Spindelebene 80 verlaufen, jedoch in einer in der Spindelebene 80 quer zu den Werkstückspindelachsen 56, 76 verlaufenden Richtung, insbesondere der X-Richtung, zueinander versetzt sind.

Ferner sind vorzugsweise in der Bearbeitungsstellung die erste und zweite Werkzeugträgereinheit 100, 150 so angeordnet, dass zwischen diesen die Werkstückspindelachsen 56, 76 liegen, so dass in dem Raum zwischen den gegeneinander versetzten Werkstückspindelachsen 56, 76 kein Werkzeug angeordnet ist, sondern die Werkzeuge der Werkzeugträgereinheiten 100, 150 jeweils in X-Richtung von einer der jeweils anderen Spindelachse 76 bzw. 56 abgewandten Seite auf das jeweilige Werkstück W1 bzw. W2 in der jeweiligen Werkstückspindel 54 bzw. 74 zustellbar ist.

Vorzugsweise sind bei dem zweiten Ausführungsbeispiel die Werkzeugträgereinheiten 100, 150 so angeordnet, dass die Schnittpunkte 138 der Längsachsen 108 und der Revolverachsen 134 in einer gemeinsamen Bewegungsebene 180 liegen, wobei vorzugsweise auch die Längsachsen 108 der Führungsarme 106 in dieser Bewegungsebene 180 bewegbar sind.

Die Bewegungsebene 180 verläuft dabei insbesondere mittig durch den Durchlass 32 zwischen den Säulen 20, 22.

Bei einem dritten Ausführungsbeispiel, dargestellt in 6, ist die zweite Werkzeugträgereinheit 150 stationär an der Querseite 170 der zweiten Säule 22 angeordnet und somit nicht verschiebbar.

Damit ist es zum Bearbeiten von in der zweiten Werkstückspindeleinheit 70 gehaltenen Werkstücken W2 erforderlich, die Bewegung in X-Richtung dadurch zu erzeugen, dass die zweite Werkstückspindeleinheit 70 in X-Richtung bewegt wird, und zwar durch Verschieben des Grundkörpers 62 auf den Schlittenführungen 82, 84.

Im Übrigen ist der Werkzeugträger 154 relativ zur Werkzeugträgerbasis 152 in gleicher Weise bewegbar, wie im Zusammenhang mit dem zweiten Ausführungsbeispiel beschrieben, so dass auch die Werkzeuge des Revolverkopfes 136 zur Bearbeitung des in der zweiten Werkstückspindeleinheit 70 gehaltenen Werkstücks W2 einsetzbar sind.

Bei einem vierten Ausführungsbeispiel, dargestellt in 7, sind ebenfalls diejenigen Elemente, die mit denen des ersten Ausführungsbeispiels identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass hinsichtlich der Beschreibung derselben vollinhaltlich auf die Ausführungen zum ersten Ausführungsbeispiel ebenfalls Bezug genommen werden kann.

Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel ist in dem Durchlass 32 zwischen den Säulen 20, 22 lediglich die erste Werkzeugträgereinheit 100 in X-Richtung bewegbar angeordnet, wie dies im Zusammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel im Detail beschrieben wurde.

Ferner ist die zweite Werkzeugträgereinheit 150 in einem eigens für diese vorgesehenen Durchlass 182 zwischen den Säulen 20, 22 angeordnet, wobei die Durchlässe 182, 32 durch eine Querverstrebung 184 von einander getrennt sind, die zusätzlich zur Verbesserung der Steifigkeit des Maschinenbettkörpers 18 beiträgt.

Wie in 8 dargestellt, umfasst bei diesem Ausführungsbeispiel die Werkzeugträgerbasis 152 ebenfalls die Längs- und Drehführung 110, die ihrerseits jedoch unmittelbar mit einer an dem Durchlass 182 angrenzenden weiteren Querseite 186 der zweiten Säule 22 stationär gehalten ist.

Bei einem fünften Ausführungsbeispiel, dargestellt in 9, sind diejenigen Teile, die mit denen des ersten Ausführungsbeispiels identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass hinsichtlich der Beschreibung derselben vollinhaltlich auf die Ausführungen zum ersten Ausführungsbeispiel oder dem zweiten und dritten Ausführungsbeispiel Bezug genommen wird.

Im Gegensatz zu den voranstehenden Ausführungsbeispielen ist der Werkzeugträger 104, wie ergänzend in 10 dargestellt, als Werkzeugspindel 200 ausgebildet, welche ein Werkzeugspindelgehäuse 202 aufweist, in welchem ein Spindelmotor 204 gelagert ist, der eine Spindelwelle 206 antreibt, in welche im Bereich eines vorderen Endes 208 in eine Werkzeughalteraufnahme 209 ein Werkzeughalter 210 einsetzbar ist. In der Spindelwelle 206 sitzt somit ein in dem Werkzeughalter 210 gehaltenes durch die Spindelwelle 206 rotierend antreibbares Werkzeug 212, wobei eine Werkzeugachse 214 koaxial zu einer Werkzeugspindelachse 216 verläuft, welche die Drehachse der Spindelwelle 206 darstellt.

Die Werkzeugspindel 200 hat beispielsweise eine Leistung von mindestens 8 kW und erreicht Drehzahlen größer 10.000 U/min.

Die Werkzeugachse 214 entspricht einer Werkzeugrichtung, festgelegt durch die Vorschub- und/oder Zustellrichtungen bei der Bearbeitung des Werkstücks, und liegt dabei in einer Werkzeugebene 250, die durch die Längsachse 108 hindurch verläuft.

An dem Werkzeugspindelgehäuse 202 sind, wie ebenfalls in 10 und 11 dargestellt, und zwar auf gegenüberliegenden Seiten der Längsachse 108 als Zusatzwerkzeugträger Linearwerkzeugträger 220, 222 angeordnet, welche jeweils in einer Reihenrichtung 226, 228 aufeinanderfolgend angeordnete Werkzeughalteraufnahmen 232, 234 aufweist, in welche Werkzeughalter 236, 238 einsetzbar sind.

Die Werkzeughalter 236, 238 sind alle so ausgebildet, dass jeder in die Werkzeughalteraufnahmen 232, 234 der Linearwerkzeugträger 220, 222 einsetzbare Einsetzkörper 242, 244 in einer Einsetzrichtung 246, 248 einsetzbar ist, die, wie insbesondere in 10 dargestellt, in weiteren Werkzeugebenen 252, 254 liegen, welche auch durch die Längsachse 108 hindurch verlaufen, so dass und sich die Werkzeugebenen 250, 252 254 in der Längsachse 108 schneiden.

Außerdem verlaufen auch die Reihenrichtungen 226, 228 der Werkzeughalteraufnahmen 232, 234 parallel zu den Werkzeugebenen 252, 254.

Sämtliche Werkzeughalter 236, 238 sind mit Werkzeugen 256 bzw. 258 bestückt, die mindestens eine parallel zu der jeweiligen Werkzeugebene 252, 254 verlaufende Werkzeugrichtung 262, 264, festgelegt durch die Vorschub- und/oder Zustellrichtungen bei der Bearbeitung des Werkstücks, aufweisen, wobei die Werkzeugrichtungen 262, 264 vorzugsweise in den Werkzeugebenen 256, 258 liegen.

Ferner erstrecken sich die Werkzeugrichtungen 262, 264 quer, insbesondere senkrecht zu den Reihenrichtungen 226, 228.

Die Werkzeugebenen 252, 254 stehen vorzugsweise nicht senkrecht zur Werkzeugspindelachse 216 und zur Werkzeugebene 250, sondern schließen jeweils mit dieser einen Winkel von ungefähr 120° ein, so dass bezogen auf die Längsachse 108 zwischen der Werkzeugebene 250 und der Werkzeugebene 252 sowie zwischen der Werkzeugebene 250 und der Werkzeugebene 254 ein Winkel von 120° besteht und auf einer dem Werkzeug 212 abgewandten Seite die Werkzeugebenen 252, 254 ebenfalls einen Winkel von ungefähr 120° miteinander einschließen.

Außerdem sind die in der jeweiligen Reihenrichtung 226, 228 aufeinanderfolgend angeordneten Werkzeuge durch Verschieben der Werkzeugspindel 200 in Richtung der Längsachse 108 in Einsatz bringbar.

Ferner liegen, wie in 11 dargestellt, die jeweils auf gegenüberliegenden Seiten der Längsachse 108 angeordnete Werkzeuge 256, 258 in senkrecht zur Längsachse 108 verlaufenden Ausrichtebenen 266, 268, 270, so dass je nach Position der Werkzeugspindel 200 die Werkzeuge 256, 258 an dem Werkstück in Einsatz bringbar sind, die in einer der Ausrichtebenen 266, 268, 270 liegen, wobei ein Wechsel des Werkzeugs allein durch Drehen der gesamten Werkzeugspindel 200 um die Längsachse 108 möglich ist.

Ferner ist vorzugsweise die Ausrichtebene 268 so angeordnet, dass in dieser nicht nur die Vorschubrichtungen 262, 264 der Werkzeuge 256, 258 der Linearwerkzeugträger 220, 222 liegen, sondern außerdem auch noch die Werkzeugachse 214 des Werkzeugs 212.

Der wechselnde Einsatz der verschiedenen Werkzeuge ist in den 12 und 13 dargestellt, wobei der Vorteil dieser Lösung darin besteht, dass die nicht im Einsatz am Werkstück befindlichen Werkzeuge bezogen auf die Längsachse 108 einen derartigen Winkelabstand voneinander aufweisen, dass diese die Bearbeitung des Werkstücks in der jeweiligen Werkstückspindeleinheit 50, 70 nicht behindern.

Bei einem sechsten Ausführungsbeispiel, dargestellt in 14 und 15 sind ebenfalls diejenigen Elemente, die mit denen der voranstehenden Ausführungsbeispiele identisch sind, mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass hinsichtlich derselben vollinhaltlich auf die Ausführungen zu den voranstehenden Ausführungsbeispielen Bezug genommen werden kann.

Bei dem sechsten Ausführungsbeispiel ist der Werkzeugträger 104 als Mehrfachlinearwerkzeugträger 280 ausgebildet, dass er ähnlich, wie beim vierten Ausführungsbeispiel, drei Werkzeugebenen 250, 252, 254 aufweist, die alle einen Winkel von 120° zwischen sich einschließen, und in welchen jeweils in der entsprechenden Reihenrichtung aufeinanderfolgend an Werkzeuge angeordnet sind, wobei auch in diesem Fall die Werkzeuge in aufeinanderfolgend angeordneten Ausrichtebenen 266, 268, 270 liegen.

Im Gegensatz zum vierten Ausführungsbeispiel sind jedoch alle Werkzeuge nicht angetriebene Werkzeuge. Diese werden lediglich als stehende Werkzeuge in Zusammenhang mit einer der Werkstückspindeleinheiten 50, 70 eingesetzt.

Ein Wechsel des jeweiligen Werkzeugs ist in einfacher Weise dadurch möglich, dass ein sämtliche Werkzeughalteraufnahmen tragender Basiskörper 282 des Mehrfachlinearwerkzeugträgers 280 um die Längsachse 108 drehbar und in Richtung der Längsachse 108 verschiebbar ist.

Bei einem siebten Ausführungsbeispiel, dargestellt in 16, ist der Maschinenbettkörper 18' beispielsweise aus zwei Teilen zusammengesetzt. So wird ein Teil des Maschinenbettkörpers 18' durch die Säule 20 und die Querverstrebungen 28 und 30 gebildet, und das andere Teil durch die Säule 22, die längs einer Trennebene 290 von den Querverstrebungen 28, 30 trennbar ist, so dass der Maschinenbettkörper 18 einfach herstellbar und transportierbar ist.

Die im Rahmen der erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele beschriebenen Werkzeugträger 104 stellen lediglich Beispiele dar.

Im Rahmen der vorliegenden Erfindung können, je nach durchzuführender Bearbeitung Werkzeugrevolver 130, Werkzeugspindeln 200 und Mehrfachlinearwerkzeugträger 280 miteinander kombiniert werden.

Es ist außerdem noch möglich, anstelle der beschriebenen Beispiele für Werkzeugträger 104 anders geartete Werkzeugträger, wie beispielsweise Schleifeinheiten, einzusetzen.


Anspruch[de]
Drehbearbeitungszentrum umfassend

ein Maschinengestell (10),

eine am Maschinengestell (10) angeordnete erste Werkstückspindeleinheit (50) mit einer um eine erste Werkstückspindelachse (56) drehbaren ersten Werkstückspindel (54),

eine am Maschinengestell (10) angeordnete zweite Werkstückspindeleinheit (70) mit einer um eine zweite Werkstückspindelachse (76) drehbaren zweiten Werkstückspindel (74)

mindestens eine an dem Maschinengestell (10) angeordnete Werkzeugträgereinheit (100, 150) an welcher mindestens ein Werkzeug zur Bearbeitung eines in den Werkstückspindeleinheiten (50, 70) gehaltenen Werkstücks angeordnet ist,

und einen Arbeitsraum (40), in welchem in den Werkstückspindeleinheiten (50, 70) gehaltene Werkstücke (W) mit dem Werkzeug bearbeitbar sind,

dadurch gekennzeichnet, dass das Maschinengestell (10) einen aus zwei in Abstand voneinander angeordneten Säulen (20, 22) gebildeten Maschinenbettkörper (18) aufweist,

dass die erste Werkstückspindeleinheit (50) an einer dem Arbeitsraum (40) zugewandten Frontseite (34) einer ersten (20) der Säulen angeordnet ist,

dass die zweite Werkstückspindeleinheit (70) an einer dem Arbeitsraum (40) zugewandten Frontseite (36) einer zweiten (22) der Säulen angeordnet ist

und dass die mindestens eine Werkzeugträgereinheit (100, 150) an einer der jeweils anderen Säule (22, 20) zugewandten Querseite (120, 170) einer der Säulen (20, 22) angeordnet ist.
Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Säulen (20, 22) mit ihren Längsachsen (24, 26) quer zu einer Standfläche (16) des Maschinengestells (10) erstrecken. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Säulen (20, 22) parallel zueinander erstrecken. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (20, 22) sich im Wesentlichen senkrecht zur Standfläche (16) erstrecken. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (20, 22) ungefähr gleiche Längen aufweisen. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Säulen (20, 22) mindestens ein Durchlass (32, 182) vorgesehen ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (20, 22) miteinander durch mindestens eine Querverstrebung (28, 30) verbunden sind. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (20, 22) endseitig durch die mindestens eine Querverstrebung (30) verbunden sind. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Querverstrebung (30) an mindestens einer der Säulen angeformt ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenbettkörper aus zwei Teilen zusammengesetzt ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinenbettkörper (18) aus einer ersten Säule (20) mit mindestens einem Quersteg (28, 30) und einer zweiten Säule (22) zusammengesetzt ist Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (20, 22) zu einem jochähnlichen Körper (18) verbunden sind. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der jochähnliche Körper (18) mindestens einen Durchlass (32, 182) umschließt. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der jochähnliche Körper zwei Durchlässe (32, 182) umschließt. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (20, 22) abgeflachte Frontseiten (34, 36) aufweisen. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Frontseite (34, 36) quer zur Standfläche (16) des Maschinengestells (10) verläuft. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (20, 22) einander zugewandte abgeflachte Querseiten (120, 170) aufweisen. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite Querseite (120, 170) auf gegenüberliegenden Seiten des Durchlasses (32, 182) angeordnet sind. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querseiten (120, 170) quer zu einer Standfläche (16) des Maschinengestells (10) verlaufen. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (20, 22) eine ungefähr rechteckige Querschnittsform aufweisen. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Werkstückspindeleinheiten (50, 70) parallel zu der jeweiligen Frontseite (34, 36) relativ zum Maschinenbettkörper (18) bewegbar geführt ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Werkstückspindeleinheiten (50, 70) parallel zu der diese jeweils tragenden Frontseite (34, 36) relativ zum Maschinenbettkörper bewegbar geführt ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Werkstückspindeleinheiten (50, 70) parallel zu der jeweiligen Werkstückspindelachse (56, 76) relativ zum Maschinenbettkörper (18) bewegbar geführt ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass beide Werkstückspindeleinheiten (50, 70) parallel zu ihrer jeweiligen Werkstückspindelachse (56, 76) relativ zum Maschinenbettkörper bewegbar geführt sind. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Werkstückspindeleinheiten (50, 70) quer zu der jeweiligen Werkstückspindelachse (76) relativ zum Maschinenbettkörper bewegbar geführt ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Werkstückspindeleinheiten (50, 70) mit ihren Werkstückspindelachsen (56, 76) in einer gemeinsamen ersten geometrischen Spindelführungsebene (80) bewegbar sind. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Werkzeugträgereinheiten (100, 150) vorgesehen sind. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass jede der zwei Werkzeugträgereinheiten (100, 150) an einer Querseite (120, 170) einer der Säulen (20, 22) des Maschinenbettkörpers (18) angeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Werkzeugträgereinheit (100) vorgesehen ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Werkzeugträgereinheit (150) vorgesehen ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Werkzeugträgereinheit (100, 150) an unterschiedlichen Säulen (20, 22) des Maschinenbettkörpers (18) angeordnet sind. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 29 bis 31, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Werkzeugträgereinheit (100) der ersten Werkstückspindeleinheit (50) zugeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 29 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Werkzeugträgereinheit (100) an der die erste Werkstückspindeleinheit (50) tragenden Säule (20) angeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 29 bis 30, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Werkzeugträgereinheit (150) der zweiten Werkstückspindeleinheit (70) zugeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 29 bis 34, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Werkzeugträgereinheit (150) an der die zweite Werkstückspindeleinheit (70) tragenden Säule (22) angeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Werkzeugträgereinheit (100, 150) in dem jeweiligen Durchlass (32, 182) hinein erstreckt. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Werkzeugträgereinheit durch den jeweiligen Durchlass (32, 182) hindurch erstreckt. Drehbearbeitungszentrum nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Werkzeugträgereinheit (100, 150) eine Werkzeugträgerbasis (102) und einen Werkzeugträger (104) aufweist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugträgerbasis (102) zumindest teilweise in dem Durchlass (32, 182) angeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 38 oder 39, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (104) in dem Arbeitsraum (40) außerhalb des Durchlasses (32, 182) bewegbar ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 38 bis 40, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugträgereinheit (100, 150) eine Antriebseinheit (105) aufweist, die auf einer dem Werkzeugträger (104) gegenüberliegenden Seite der Werkzeugträgerbasis (102) angeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 38 bis 41, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (105) auf einer dem Werkzeugträger (104) gegenüberliegenden Seite des Maschinenbettkörpers (18) angeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 38 bis 42, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (105) auf einer dem Werkzeugträger (104) gegenüberliegenden Seite des Durchlasses (32) angeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 38 bis 43, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (104) der mindestens einen Werkzeugträgereinheit (100, 150) parallel zu einer Werkzeugführungsebene (118) bewegbar ist, die quer zu der Werkstückspindelachse (56, 76) der dieser zugeordneten Werkstückspindeleinheit (50, 70) verläuft. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (104) der mindestens einen Werkzeugträgereinheit (100, 150) in der Werkzeugführungsebene (118) in einer ersten, parallel zur Spindelführungsebene (80) verlaufenden Richtung (X) bewegbar ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 44 oder 45, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (104) der mindestens einen Werkzeugträgereinheit (100, 150) in der Werkzeugführungsebene (118) in einer zweiten, senkrecht zur Spindelführungsenbene (80) verlaufenden Richtung (Y) bewegbar ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 44 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (104) der mindestens einen Werkzeugträgereinheit (100, 150) um eine parallel zur Werkzeugführungsebene (118) verlaufenden Achse (B) drehbar ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 38 bis 47, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugträgerbasis (102) auf einem Werkzeugschlitten (112) angeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 48, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugschlitten (112) in einer Schlittenvorschubrichtung (X) bewegbar ist, die ungefähr parallel zu einer Längsrichtung (24, 26) der jeweiligen (20, 22) Säule verläuft. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 48 oder 49, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugschlitten (112) in einer Schlittenvorschubrichtung (X) bewegbar ist, die ungefähr parallel zu einer Querrichtung zur jeweiligen Werkstückspindelachse (56, 76) verläuft. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 48 bis 50, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugschlitten (112) in einer Schlittenvorschubrichtung (X) bewegbar ist, die ungefähr parallel zu der jeweiligen Querseite (120, 170) verläuft, an der der Werkzeugschlitten (112) angeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 48 bis 51, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugschlitten (112) in einer X-Richtung des Drehbearbeitungszentrums bewegbar ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 38 bis 52, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (104) gegenüber der Werkzeugträgerbasis (102) in einer Vorschubrichtung (Y) bewegbar ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 53, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubrichtung (Y) ungefähr parallel zu einer Querrichtung zur jeweiligen Werkstückspindelachse (56, 76) verläuft. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 53 oder 54, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubrichtung eine Y-Richtung des Drehbearbeitungszentrums ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 53 bis 55, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubrichtung (Y) parallel zu einer Querrichtung zur Schlittenvorschubrichtung (X) verläuft. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 38 bis 56, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (104) gegenüber der Werkzeugträgerbasis (102) um eine Drehachse (B) drehbar ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (B) ungefähr parallel zu der Vorschubrichtung (Y) verläuft. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 57 oder 58, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (B) in einer Richtung (Y) verläuft, die parallel zu einer Querrichtung zur jeweiligen Werkstückspindelachse (56, 76) ausgerichtet ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 57 bis 59, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse eine B-Achse des Drehbearbeitungszentrums ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 38 bis 60, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (104) durch einen Führungsarm (106) mit der Werkzeugträgerbasis (102) verbunden ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 38 bis 61, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (104) als Werkezugspindel (200) ausgebildet ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 62, dadurch gekennzeichnet, dass ein Werkzeugspindelgehäuse (202) an dem Führungsarm (106) gehalten ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 63, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeugspindelgehäuse (202) fest mit einem vorderen Ende des Führungsarms (106) verbunden ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 62 bis 64, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugspindel (200) eine quer zu der Drehachse (108) ausgerichtete Werkzeugspindelachse (216) aufweist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 62 bis 65, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugspindel (200) eine quer zu der Vorschubrichtung (Y) ausgerichtete Werkzeugspindelachse (216) aufweist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 62 bis 66, dadurch gekennzeichnet, dass eine in dem Werkzeugspindelgehäuse (202) gelagerte Spindelwelle (206) an einem Ende (208) eine Werkzeugaufnahme (209) trägt. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 67, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugaufnahme (209) auf einer Seite der Drehachse (108) angeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 62 bis 68, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeugspindelgehäuse (202) einen Zusatzwerkzeugträger (220, 222) aufweist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 69, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzwerkzeugträger (220, 222) an dem Werkzeugspindelgehäuse (202) auf mindestens einer Seite der Werkzeugspindelachse (216) angeordnet ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 69 oder 70, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeugspindelgehäuse (202) auf mehreren Seiten einen Zusatzwerkzeugträger (220, 222) trägt. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 71, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeugspindelgehäuse (202) auf einander gegenüberliegenden Seiten einen Zusatzwerkzeugträger (220, 222) trägt. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 72, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzwerkzeugträger (220, 222) auf gegenüberliegenden Seiten der Drehachse (108) angeordnet sind. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 69 bis 73, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzwerkzeugträger (220, 222) als Mehrfachwerkzeugträger ausgebildet sind. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 74, dadurch gekennzeichnet, dass der Mehrfachwerkzeugträger als Linearwerkzeugträger (220, 222) ausgebildet ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 75, dadurch gekennzeichnet, dass der Linearwerkzeugträger (220, 222) in einer zur Vorschubrichtung der Werkzeugträgerspindel (200) parallelen Reihenrichtung (224, 228) aufgereihte Werkzeugaufnahmen (232, 234) aufweist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 75 oder 76, dadurch gekennzeichnet, dass alle Werkzeugaufnahmen (232, 234) des Linearwerkzeugträgers (220, 222) in einer Werkzeugebene (252, 254) liegen. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 77, dadurch gekennzeichnet, dass eine Werkzeugebene (250) der Werkzeugspindel (200) und die Werkzeugebenen (252, 254) der Linearwerkzeugträger (220, 222) jeweils einen Winkel miteinander einschließen, der größer als 90° ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 77 oder 78, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei der Werkzeugebenen (250, 252, 254) einen Winkel miteinander einschließen, der größer als 90° ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 38 bis 79, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (104) als Mehrfachlinearwerkzeugträger (280) ausgebildet ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 80, dadurch gekennzeichnet, dass der Mehrfachlinearwerkzeugträger (280) Linearwerkzeugträger (218, 220, 222) umfasst, die in einer zur Vorschubrichtung des Mehrfachlinearwerkzeugträgers (280) parallelen Reihenrichtung (224, 226, 228) aufgereihte Werkzeugaufnahmen (230, 232, 234) aufweisen. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 80 oder 81, dadurch gekennzeichnet, dass alle Werkzeugaufnahmen (230, 232, 234) jedes der Linearwerkzeugträger (218, 220, 222) in einer Werkzeugebene (250, 252, 254) liegen. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 82, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei der Werkzeugebenen (250, 252, 254) jeweils einen Winkel miteinander einschließen, der größer als 90° ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 38 bis 83, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugträger (104) als Werkzeugrevolver (130) ausgebildet ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 84, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkzeugrevolver (104) einen Revolverkopf (13) aufweist, der um eine Revolverachse (134) drehbar ist. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 85, dadurch gekennzeichnet, dass die Revolverachse (134) die Drehachse, um welche der Werkzeugrevolver (130) gegenüber der Werkzeugträgerbasis (102) drehbar ist, schneidet. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 84 bis 86, dadurch gekennzeichnet, dass ein Revolvergehäuse (132) des Werkzeugrevolvers (130) fest mit dem Führungsarm (106) verbunden ist. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 85 bis 87, dadurch gekennzeichnet, dass der Revolverkopf (136) Werkzeugaufnahmen aufweist, die so angeordnet sind, dass Werkzeugrichtungen von in diesem eingesetzten Werkzeugen in einer Werkzeugebene (140) liegen. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 88, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugebene (140) senkrecht zur Revolverachse (134) verläuft. Drehbearbeitungszentrum nach Anspruch 88 oder 89, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (108), um welche der Werkzeugrevolver (130) gegenüber der Werkzeugträgerbasis (102) drehbar ist, parallel zur Werkzeugebene verläuft. Drehbearbeitungszentrum nach einem der Ansprüche 88 bis 90, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schnittpunkt der Drehachse (108) und der Revolverachse (134) in der Werkzeugebene (140) liegt.






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