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Dokumentenidentifikation DE102006026325A1 06.12.2007
Titel Estrich mit verklebtem folienartigen Gebilde
Anmelder Rogall, Otto, 40231 Düsseldorf, DE
Erfinder Rogall, Otto, 40231 Düsseldorf, DE
Vertreter Kluin, J., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 40597 Düsseldorf
DE-Anmeldedatum 02.06.2006
DE-Aktenzeichen 102006026325
Offenlegungstag 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse E04F 15/18(2006.01)A, F, I, 20060602, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Anordnung aus einem Estrich (1) mit einem untergrundseitig angrenzenden, entlang des Estrichs (1) verlaufenden, folienartigen Gebilde (2), wobei das folienartige Gebilde (2) auf der von dem Estrich (1) abliegenden Seite wenigstens teilweise mit einer Klebstoffschicht versehen ist.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verlegeverfahren eines Estrichs, umfassend den Schritt des Verlegens eines Estrichs, wobei in einem vorhergehenden Verklebeschritt ein folienartiges Gebilde auf einem Untergrund oder einer über dem Untergrund angeordneten Trennlage, beispielsweise auf einer PE-Folie, PVC-Folie, Schrenzlage, einem Bitumenpapier oder einem Kraftpapier, oder einer Trittschalldämm- und/oder Wärmedämmschicht aufgeklebt wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Estrich mit einem daran untergrundseitig angrenzenden, folienartigen Gebilde sowie ein zugehöriges Estrichverlegeverfahren. Als Estrich bezeichnet man allgemein eine in der Regel aus Zementmörtel, Anhydrit, Calciumsulfathydrat, Gussasphalt, Kunstharz, Magnesit oder aus Trockenbauplatten (z.B. Gipsfaserplatten) hergestellte, wenige cm dicke Fußbodenschicht über dem tragenden Untergrund, welche unmittelbar genutzt werden kann oder mit einem Bodenbelag überdeckt wird. Man unterscheidet Verbundestriche, Estriche auf einer Trennschicht, Estriche auf einer Dämmschicht („schwimmender Estrich"). Die Erfindung betrifft die beiden letzt genannten Arten von Estrichen. Normenrechtlich gesehen ist die wesentliche Grundlage neben diversen Merkblättern von ZDB [Zentralverband des Deutschen Baugewerbes] und BEB [Bundesverband Estrich und Belag] die DIN 18560 "Estriche im Bauwesen".

Der Begriff „schwimmender Estrich" bezeichnet Estriche, die auf Dämmschichten verlegt werden und auf diesen gewissermaßen »schwimmen«. Der schwimmende Estrich wird eingesetzt, um die Wärme- und Trittschalldämmung der Fußbodenkonstruktion zu verbessern. Bei schwimmenden Estrichen sind regelmäßig die Dämmstoffe mit einer Folie abgedeckt, um zu verhindern, dass Anmachwasser aus dem Frischestrich während der Verlegung in Erstere eindringt.

Der Begriff „schwimmend" impliziert bereits, dass der Estrich einer gewissen Bewegung unterworfen sein wird. Dies sind z. B. auf der einen Seite Verkürzungen der Estrichplatte im Rahmen des Schwindvorgangs oder auf der anderen Seite Erweiterungen der Estrichplatte (positive Längenänderungen) z. B. durch Temperaturerhöhungen. Deshalb ist es entscheidend, dass der Estrich sich frei bewegen kann und an keiner Stelle Kontakt zu aufgehenden Bauteilen hat und von diesen durch einen Randstreifen getrennt ist. Ferner darf die zuvor genannte Folie weder Falten noch Aufwerfungen aufweisen. Ist dies nicht der Fall, so besteht Gefahr, dass die Estrichplatte sich bei Längenänderungen dort „aufhängt", und es zur Entstehung von Spannungen und, daraus resultierend, zu Rissen kommt. Kürzliche Untersuchungen haben gezeigt, dass insbesondere an den ungewollten Faltkanten in der Folie Sollbruchstellen im Estrich entstehen.

Es hat sich ferner gezeigt, dass durch eine flache Ausbreitung der Folie alleine die Bildung dieser Falten und Auswerfungen nicht zuverlässig vermieden werden können. Werden insbesondere Randstreifen mit einem Winkel verwendet, der auf das Dämmmaterial aufgeklebt wird, wie sie beispielsweise im deutschen Gebrauchsmuster mit der Rollennummer G 83 06 651.9 beschrieben sind, verwendet, kann es besonders leicht zu Verwerfungen kommen, da die aufgeklebten Winkel die Bewegung der bereits verlegten Folie besonders stark einschränken bzw. diese leicht durch die Winkel verschoben werden kann.

Die zuvor genannte dritte Gruppe von Estrichen, nämlich die Estriche auf Trennschicht, werden immer dann eingesetzt, wenn keine Anforderungen an Wärme- oder Trittschallschutz bestehen. Es kommen hier z. B. untergeordnete Keller- oder Lagerräume in Frage. Bei Bedarf kann zusätzlich eine Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit eingebracht werden. Bei den Estrichen auf Trennschicht besteht keine feste Verbindung zum Untergrund, Längenveränderungen des Estrichs sind also möglich. Auch bei der Trennschicht ist es aus dem oben genannten Grund von Bedeutung, dass Falten und Aufwerfungen in der Trennschicht vermieden werden.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Estrich mit einem daran angrenzenden folienartigen Gebilde sowie ein zugehöriges Verfahren bereitzustellen, bei dem vergleichsweise zuverlässig eine Faltenbildung und Aufwerfung des folienartigen Gebildes vermieden wird.

Diese Aufgabe wird durch den in Anspruch 1 wiedergegebene Anordnung bzw. das zugehörige Verfahren des Anspruchs 8 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Die erfindungsgemäße Anordnung umfasst einen Estrich. Der erfindungsgemäße Begriff Estrich ist nicht einschränkend und umfasst beispielsweise eine aus Zementmörtel, Anhydrit, Calciumsulfathydrat, Gussasphalt, Kunstharz, Magnesit oder aus Trockenbauplatten (z.B. Gipsfaserplatten) hergestellte, wenige cm dicke Fußbodenschicht über dem tragenden Untergrund, welche unmittelbar genutzt werden kann oder mit einem Bodenbelag überdeckt werden kann. Der Estrich kann bewehrt oder unbewehrt sein. Estriche sind in DIN 18352 bzw. DIN 18560 Teil 2 beschrieben.

Erfindungsgemäß ist ferner ein untergrundseitig an den Estrich angrenzendes, entlang des Estrichs verlaufendes, folienartiges, auch als „Trennlage" zu bezeichnendes Gebilde vorgesehen, das den Estrich untergrundseitig bevorzugt vollflächig abdeckt. Das folienartige Gebilde kann beispielsweise einstückig sein oder kann aus mehreren, beispielsweise mit einer Breite von 8 cm, überlappenden oder wenigstens angrenzenden Bahnen bestehen. Die Dicke des Gebildes wird vom Fachmann entsprechend der erforderlichen Belastbarkeit gewählt und weist beispielsweise eine Dicke von wenigstens 0,1 mm auf.

Das folienartige Gebilde kann verschiedene Funktionen aufweisen. Beispielsweise wird damit verhindert, dass Anmachwasser aus dem Frischestrich während der Verlegung in die darunter befindlichen Bereiche eindringt. Das folienartige Gebilde übernimmt in einer weiteren Ausführungsform die Funktion einer Dampfsperre oder die zuvor beschriebene Funktion der Trennschicht. Es obliegt dem Fachmann, eine für die bestimmte Verwendung vorgesehene Materialauswahl des Gebildes zu treffen.

Das folienartige Gebilde weist auf der von dem Estrich abliegenden, d.h. der dem Untergrund zugewandten Seite wenigstens teilweise eine Klebstoffschicht auf. Die Klebstoffschicht ist in einer Ausgestaltung werksseitig auf dem folienartigen Gebilde voraufgebracht worden oder wird in einer weiteren Ausgestaltung unmittelbar vor der Verlegung des folienartigen Gebildes einseitig auf dieses aufgebracht. Durch die Klebeschicht wird eine Fixierung des folienartigen Gebildes gegenüber dem Untergrund bzw. gegenüber den darauf verlegten Schichten bzw. Folien erreicht, um so eine flächige, d.h. faltenfreie Grundlage, für den Estrich zu erreichen. Ferner wird durch die fixierende Wirkung des Klebstoffs diese flächige Ausbreitung beibehalten und es können keine Falten und Aufwerfungen gebildet werden, insbesondere wenn der Estrich darauf aufgebracht wird oder worden ist. So werden weitergehend Risse oder wenigstens Sollbruchstellen im Estrich vermieden. Aufgesetzte Hilfsmittel, wie Randstreifen, Fugenprofile oder Estrichdehnfugen verursachen zu dem so keine Verschiebung des folienartigen Gebildes, was Falten oder Aufwerfungen hervorrufen könnte. Sind auf dem mit der Klebstoffschicht fixierten, folienartigen Gebilde Estrichdehnfugen aufgeklebt, können diese durch die Fixierung des folienartigen Gebildes zu dem vorteilhaft auch nicht verrutschen. Ferner kann durch die Verklebung eine zusätzliche Abdichtung, beispielsweise mit einer Verschalung oder bei Verlegung des folienartigen Gebildes in Bahnen an den Überlappungsstellen der Bahnen, erreicht werden. Durch diese zusätzliche Abdichtung wird insbesondere an den betroffenen Stellen im Vergleich auf besonders sichere Weise ein Unterlaufen und Unterwandern von Fließestrich unterbunden.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform handelt es sich bei dem Estrich um einen Flüssigestrich, beispielsweise aus Zementmörtel, Anhydrit, Calciumsulfathydrat, Gussasphalt, Kunstharz oder Magnesit, die jeweils flüssig auf das folienartige Gebilde aufgebracht worden sind und dann aushärten. In Kombination mit dem durch Klebstoff fixierten folienartigen Gebilde wird so erreicht, dass Falten und Aufwerfungen des folienartigen Gebildes im flüssigen Estrich vermieden werden, die danach beim ausgehärteten Estrich zu Sollbruchstellen führen könnten.

Gemäß einer weiteren Ausgestaltung handelt es sich bei dem folienartigen Gebilde um eine Polyethylen-Folie (PE-Folie), PVC-Papier, einem Bitumenpapier, einem Kraftpapier oder eine Schrenzlage. Unter der Schrenzlage versteht man eine Dampfsperre mit einer das Fließvermögen des Estrichs „bremsenden" Wirkung. Das folienartige Gebilde ist wiederum am Untergrund bzw. an den darauf verlegten Schichten bzw. Folien mittels des Klebstoffs befestigt. Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Klebstoffschicht weisen diese jeweils die zuvor genannten Vorteile auf.

Bei einer weiteren Ausführungsform ist das folienartige Gebilde mit dem Klebstoff unmittelbar an einer gegebenenfalls weiteren PE-Folie, PVC-Folie, einem Bitumenpapier, einer Schrenzlage oder einem Kraftpapier befestigt.

Bei einer weiteren Ausführungsform umfasst die Anordnung ferner unter dem folienartigen Gebilde angeordnete Trittschalldämm- und/oder Wärmedämmschicht. Die Trittschalldämmschicht umfasst Material, das aus der Gruppe, bestehend aus Schaumkunststoff, wie Polystyrol-Partikelschaumstoff und Faserdämmstoff, ausgewählt ist oder Kombinationen daraus und das beispielsweise der DIN 18164 Teil 2 bzw. DIN 18165 Teil 2 entspricht. Die Wärmedämmschicht umfasst Material, das aus der Gruppe, bestehend aus Kork, Schaumkunststoff, Faserdämmstoff und Schaumglas, ausgewählt ist oder Kombinationen daraus und das beispielsweise der DIN 18161 Teil 1, DIN 18164 Teil 1, DIN 18165 Teil 1 bzw. DIN 18174 entspricht.

Bei einer weiteren Ausführungsform ist das folienartige Gebilde unmittelbar mit dem Klebstoff an der Trittschalldämm- und/oder Wärmedämmschicht befestigt. Eine zusätzliche Abdeckung der Dämmschicht, beispielsweise in Form einer Polyethylenfolie, kann dadurch vorteilhaft entfallen. Durch die Klebstoffschicht wird so ein Verrutschen des folienartigen Gebildes auf der Dämmschicht verhindert. Es gibt keine Faltenbildung und daher keine Schwächung des Estrichs. Ferner kann so auch ein Verrutschen der meist aus Dämmplatten bestehenden Dämmschicht verhindert werden, insbesondere wenn der Estrich später begangen wird oder wenn zum Verlegen des Estrichs die Dämmschicht begangen werden muss.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform handelt es sich bei dem Klebstoff um einen Adhesivkleber, beispielsweise Dispomelt 8638E. Durch die Verwendung von Adhesivkleber kann das folienartige Gebilde bei Bedarf wieder angehoben und erneut fixiert werden, wenn beispielsweise die erste Verlegung zu korrigieren ist. Bevorzugt ist der Adhesivkleber werksseitig voraufgebracht.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verlegeverfahren eines Estrichs, welches den Schritt des Verlegens eines Estrichs umfasst. Der erfindungsgemäße Begriff Estrich umfasst beispielsweise eine aus Zementmörtel, Anhydrit, Calciumsulfathydrat, Gussasphalt, Kunstharz, Magnesit oder aus Trockenbauplatten (z.B. Gipsfaserplatten) hergestellte, wenige cm dicke Fußbodenschicht über dem tragenden Untergrund, welche unmittelbar genutzt werden kann oder mit einem Bodenbelag überdeckt werden kann. Der Estrich kann bewehrt oder unbewehrt sein. Estriche sind in DIN 18352 bzw. DIN 18560 Teil 2 beschrieben. Bevorzugt handelt es sich bei dem Estrich um einen flüssigen Estrich. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird in einem vorhergehenden Verklebeschritt ein folienartiges Gebilde auf einem Untergrund oder einer über dem Untergrund angeordneten Trennlage, beispielsweise eine PE-Folie, PVC-Folie, Schrenzlage, einem Bitumenpapier oder einem Kraftpapier, oder einer Trittschalldämm- und/oder Wärmedämmschicht aufgeklebt.

Durch die Verklebung wird eine Fixierung des folienartigen Gebildes gegenüber dem Untergrund bzw. gegenüber den darauf verlegten Schichten bzw. Folien erreicht, um so eine flächige, d.h. faltenfreie Grundlage für den Estrich zu erreichen. Ferner wird durch die fixierende Wirkung des Klebstoffs diese flächige Ausbreitung beibehalten und es können keine Falten und Aufwerfungen gebildet werden, insbesondere wenn der Estrich darauf aufgebracht wird oder ist. So werden weitergehend Risse oder wenigstens Sollbruchstellen im Estrich vermieden. Aufgesetzte Hilfsmittel, wie Randstreifen, Fugenprofile oder Estrichdehnfugen verursachen zu dem so keine Verschiebung des folienartigen Gebildes, was Falten oder Aufwerfungen hervorrufen könnte. Sind auf dem mit der Klebstoffschicht fixierten, folienartigen Gebilde Estrichdehnfugen aufgeklebt, können diese durch die Fixierung des folienartigen Gebildes zu dem vorteilhaft auch nicht verrutschen. Ferner kann durch die Verklebung eine zusätzliche Abdichtung, beispielsweise mit einer Verschalung oder bei Verlegung des folienartigen Gebildes in Bahnen an den Überlappungsstellen der Bahnen, erreicht werden. Durch diese zusätzliche Abdichtung wird insbesondere an den betroffenen Stellen im Vergleich auf besonders sichere Weise ein Unterlaufen und Unterwandern von Fließestrich unterbunden. Die unter dem folienartigen Gebilde angeordneten Schichten werden zudem ebenfalls gegen Verrutschen gesichert. Beispielsweise kann bei einer unmittelbar unter dem flächenartigen Gebilde befindlichen Dämmschicht so auch ein Verrutschen der meist aus Dämmplatten bestehenden Dämmschicht verhindert werden, insbesondere wenn der Estrich später begangen wird oder wenn zum Verlegen des Estrichs die Dämmschicht begangen werden muss.

Bei einer weiteren, vorteilhaften Ausführungsform wird der Verklebeschritt durch eine auf dem folienartigen Gebilde werkseitig voraufgebrachte Beschichtung aus dem Klebstoff realisiert. Dadurch kann eine besonders gleichmäßige Verklebung erreicht werden. Durch den gleichmäßigen Auftrag werden zudem keine Höhenunterschiede in der Grundlage für den Estrich hervorgerufen, die ihrerseits zu Sollbruchstellen und somit Rissen im Estrich führen können.

Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Zeichnung, in der Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäßen Bändern dargestellt sind, ohne die Erfindung darauf einzuschränken.

Es zeigt:

1 eine Schnittansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung.

In 1 ist eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Anordnung gezeigt. Der unbewehrte Estrich 1 weist auf seiner begehbaren Oberseite einen Belag 10, beispielsweise einen Teppichboden auf. An die Unterseite des Estrich 1 angrenzend ist das folienartige Gebilde 2 in Form einer 0,1 mm starken PE-Folie angeordnet. Die PE-Folie 2 weist einseitig, nämlich auf seiner vom Estrich 1 abgewandten Seite (unteren Seite) eine aufgrund des Maßstabs in der Abbildung nicht dargestellte dünne Klebstoffbeschichtung auf. Mittels der Klebstoffschicht ist das folienartige Gebilde 2 auf eine Trittschalldämmung 3 aus Styropor® aufgeklebt. Unter der Trittschalldämmung 3 befindet sich eine Wärmedämmung 4, durch die als Kreis angedeutet eine Heizleitung verläuft. Darunter befindet sich eine Dämmschicht aus einer 0,2 mm starken PE-Folie 5 und einer 0,5 mm starken PVC-Folie 6. Die gesamte Schichtung liegt auf dem Untergrund 7, hier in Form einer Betonplatte, auf. Zur Gewährleistung einer ausreichenden Beweglichkeit des Estrichs 1 ist ein Randstreifen 9 aus Styropor® vorgesehen, der die Fuge zwischen Estrich 1 und der Wand ausfüllt. Im Übergangsbereich zwischen Teppichboden 10 und Wand ist eine Sockelleiste 8 befestigt.

1
Estrich
2
folienartiges Gebilde
3
Trittschalldämmung
4
Wärmedämmung
5, 6
Dämmschicht
7
Untergrund
8
Sockelleiste
9
Randstreifen
10
Teppichboden


Anspruch[de]
Anordnung aus einem Estrich (1) mit einem untergrundseitig angrenzenden, entlang des Estrichs (1) verlaufenden, folienartigen Gebilde (2), dadurch gekennzeichnet, dass das folienartige Gebilde (2) auf der von dem Estrich (1) abliegenden Seife wenigstens teilweise mit einer Klebstoffschicht versehen ist. Anordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Estrich (1) ein Flüssigestrich ist. Anordnung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das folienartige Gebilde (2) eine PE-Folie, eine PVC-Folie, ein Kraftpapier, ein Bitumenpapier oder eine Schrenzlage ist. Anordnung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das folienartige Gebilde (2) mit dem Klebstoff unmittelbar an einer weiteren PE-Folie, PVC-Folie, einem weiteren Kraftpapier, einem weiteren Bitumenpapier oder einer weiteren Schrenzlage befestigt ist. Anordnung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung ferner wenigstens eine unter dem folienartigen Gebilde (2) angeordnete Trittschalldämm- und/oder Wärmedämmschicht (3, 4) umfasst. Anordnung gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das folienartige Gebilde (2) mit dem Klebstoff unmittelbar an einer der Trittschalldämm- und/oder Wärmedämmschichten (3, 4) befestigt ist. Anordnung gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff ein Adhesivkleber, beispielsweise Dispomelt 8638E, ist. Verlegeverfahren eines Estrichs, umfassend den Schritt des Verlegens eines Estrichs, gekennzeichnet durch einen vorhergehenden Verklebeschritt, bei dem ein folienartiges Gebilde auf einem Untergrund oder einer über dem Untergrund angeordneten Trennlage oder einer Trittschalldämm- und/oder Wärmedämmschicht aufgeklebt wird. Verlegeverfahren eines Estrichs gemäß dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Verklebeschritt mittels einer auf dem folienartigen Gebilde werkseitig voraufgebrachten Beschichtung aus einem Klebstoff realisiert wird.






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