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Dokumentenidentifikation DE102006052849A1 06.12.2007
Titel Unterarmstütze für Tätigkeiten an einem Computer
Anmelder Kornprobst, Josef, 85072 Eichstätt, DE
Erfinder Kornprobst, Josef, 85072 Eichstätt, DE
Vertreter Neubauer Liebl Bierschneider, 85051 Ingolstadt
DE-Anmeldedatum 09.11.2006
DE-Aktenzeichen 102006052849
Offenlegungstag 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse B43L 15/00(2006.01)A, F, I, 20061109, B, H, DE
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Unterarmstütze als Entlastungshilfe, insbesondere zum Schreiben am Computer und zum Bedienen der Computermaus. Anhaltende Computertätigkeiten führen zu vielfältigen negativen medizinischen Auswirkungen, wie beispielsweise Verspannungen. Die bekannten Entlastungshilfen sind oft sperrig, teuer und erzielen meist nur einen einzigen positiven Effekt. Die erfindungsgemäße Unterarmstütze lässt sich im großen Radius, leicht und unabhängig von der Tastatur oder der Computermaus bedienen. Durch die günstige und variable Positionierungsmöglichkeit werden nicht nur die Handgelenke, sondern auch der ganze Schultergürtel entlastet. Je eine halbrunde Schale dient zur Ablage eines Unterarms. Die Schale ist auf vorzugsweise vier Kugeln gelagert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Unterarmstütze für Tätigkeiten an einem Computer.

Die bewegliche Unterarmstütze dient zum entspannten Schreiben am Computer. Insbesondere dient die bewegliche Unterarmstütze für das entspannte Schreiben an einer Tastatur und das Bedienen von weiteren Eingabegeräten wie eine Computermaus, mit einer den Unterarm stützenden Schale, die zur variablen Positionierung bezüglich der Eingabegeräte beweglich ist.

Es ist bekannt, dass es Handgelenksstützen wie bspw. sogenannte Hands-up oder Wrist-Pads gibt. Üblicher Weise besteht eine solche Handgelenksstütze aus einem Schaumstoffpolster beispielsweise von 10 cm Breite, 50 cm Länge und 1,5 cm Höhe, auf dem das Handgelenk aufliegt. Solche Schaumstoffpolster werden nur zum Bedienen der Tastatur, aber nicht zum Bedienen der Computermaus benutzt. Zudem ist das Schaumstoffpolster starrig und geht mit den Armbewegungen nicht mit. Die Unterseite solcher Schaumstoffpolster ist meist als eine rutschhemmende Oberfläche ausgebildet, wodurch das Schaumstoffpolster ortsfest auf einer Auflagefläche fixiert ist. Dadurch soll insbesondere ein unerwünschtes Verrutschen des Schaumstoffpolster weg von der Tastatur verhindert werden.

Ein ähnliches Hands-up bzw. Wrist-Pad ist in DE 694 29 284 T2 beschrieben. Das dortige Handgelenkstützsystem weist eine längliche Handgelenkstütze auf, die auf einer Grundfläche ruht und in der Nähe einer vorderen Kante einer Tastatur derart angeordnet ist, dass sie sich entlang der Längsrichtung der Tastatur erstreckt. Eine Flüssigkeit enthaltende Packung, die sich elastisch an einen Abschnitt der Handfläche und des Handgelenks eines Benutzers anpasst, ist an einer oberen Oberfläche eines Stützelements der Handgelenkstütze platziert.

Das Gel gefüllte Handgelenkskissen soll bevorzugt den Handgelenksnerv (Nervus Medianus) entlasten. Während des Schreibens an der Tatstatur liegen beide Handgelenke auf.

Die Handgelenksstütze weist ein erstes Befestigungsstreifenteil und die Flüssigkeit enthaltende Packung weist ein zweites Befestigungsstreifenteil auf. Die beiden Befestigungsstreifenteile weisen Haken- und Schlaufenelemente für ein wechselweises Zusammenwirken auf und bilden so ein lösbares Befestigungsmittel in Art eines Klettverschlusses. Dieses lösbare Befestigungsmittel erlaubt es, die Flüssigkeit enthaltende Packung justierbar auf dem Stützelement anzubringen, so dass in Abhängigkeit der jeweiligen bestimmten Physiologie des Benutzers die geeignete Position der Packung festgelegt werden kann. Die lösbare Befestigung der Flüssigkeit enthaltende Packung erlaubt jedoch nur eine Anpassung an verschiedene Benutzer.

Das beschriebene Stützelement kann zwar je nach Ermessen des Benutzers für maximale Bequemlichkeit sowohl in Querrichtung als auch in Längsrichtung in einer die Lage betreffenden Beziehung zur Tastatur versetzt werden. Dazu muss der Benutzer allerdings die Befestigungsstreifenteile voneinander lösen, die Packung umsetzen und die Befestigungsstreifenteile erneut aneinander fügen. Für ein solches Versetzen der Packung muss der Benutzer seine Tätigkeit am Computer unterbrechen. Aufgrund dieser vorzunehmenden Handlungen ist ein häufiges Versetzen der Packung unzweckmäßig.

Eine Positionsänderung der Packung während der Tätigkeit des Benutzers an dem Computer, insbesondere wenn die Hand bzw. der Unterarm auf der Packung aufliegt, ist aufgrund der wechselweise zusammenwirkenden Haken- und Schlaufenelemente der Befestigungsstreifenteile nicht möglich.

Aus der gattungsbildenden DE 42 30 935 A1 ist eine Auflagevorrichtung für Benutzer von Tastaturen, insbesondere von Computertastaturen bekannt, die als Stütze für Handgelenk und Unterarm ausgebildet ist. Konkret weist die darin beschriebene Auflagevorrichtung einen flachen Grundrahmen auf, an dem mindestens ein Schwenkarm angeordnet ist, der um eine rechtwinklig zum Grundrahmen an diesem angebrachte erste Achse in einem Winkelbereich schwenkbar ist. Das freie Ende des Schwenkarms trägt eine Stützschale, die ihrerseits um eine rechtwinklig zum Grundrahmen angeordnete zweite Achse drehbar ist. Die erste Achse des Schwenkarms ist an einem linear bewegbaren Wagen befestigt, der auf einer am Grundrahmen angebrachten Führung entlang der größeren Ausdehnung der Tastatur und eines Maus-Pads bewegbar ist.

Die Auflagevorrichtung ist folglich mit je zwei Drehachsen und einer Führungsschiene zum seitlichen Bewegen ausgerüstet. Aufgrund der linearen Führung entlang der Tatstatur und der starren Länge der Schwenkarme sind keine beliebigen Bewegungen der Stützschalen möglich, insbesondere ist der Arbeitsbereich in dem die Stützschalen bewegt werden können durch die konstruktive starre Gelenkkopplung eingeschränkt und von der Position der linearen Führung abhängig.

Ein weiterer Nachteil dieser Auflagevorrichtung besteht darin, dass eine gleichzeitige Vorwärtsbewegung nicht zu vermeiden ist, wenn man den Arm zur Seite bewegt. Zudem ist die Haltevorrichtung an der Tastatur fixiert, so dass nicht mit einer unabhängigen Tastatur gearbeitet werden kann.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Unterarmstütze zu schaffen, bei deren Verwendung insbesondere medizinisch negative Auswirkungen der Computertätigkeit reduziert sind.

Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Nach Anspruch 1 ist die Unterarm-Auflage für ihre variable Positionierung zum freien Fahren auf einer Fläche ausgebildet, d. h., dass diese nicht mit dem Eingabegerät mittel- oder unmittelbar gekoppelt ist, sondern als separates Bauteil relativ zum Eingabegerät frei beweglich ist.

Durch die Erfindung können somit beide Arme eines Benutzers unabhängig voneinander insbesondere an einer Tastaturfläche zur Seite, vor und zurück bewegt werden, ohne auf einer Handgelenksstütze rutschen zu müssen. D. h., dass bei der erfindungsgemäßen Stütze lediglich der Unterarm abgestützt wird und nicht das Handgelenk, so dass der Handgelenksnerv (Nervus Medianus) vorteilhaft freiliegt.

Mit anderen Worten ist die Auflage somit Teil einer Unterarmstütze für Tätigkeiten an einem Computer, insbesondere für das Schreiben an einer Tastatur und das Bedienen von weiteren Eingabegeräten wie einer Computermaus, und dient zum Stützen des Unterarms eines Benutzers. Die Unterarmstütze ist zu ihrer variablen Positionierung bezüglich der Eingabegeräte beweglich.

Mit der variablen Positionierbarkeit der Auflage zum freien Fahren auf einer Fläche können die Arme, die auf den Auflagen gestützt aufliegen uneingeschränkt auf der Ebene der Fläche bewegt werden. Durch die freie Bewegbarkeit der Unterarme können die Hände des Benutzers insbesondere unabhängig voneinander zwischen Tastatur und den weiteren Eingabegeräten hin und her bewegt werden, ohne dass die Unterarme von den Unterarmstützen genommen werden müssen. Dies hat den Vorteil, dass auch bei einem Wechsel zwischen zwei verschieden positionierten Eingabegeräten eine gewisse Erhöhung der Unterarme gegenüber einer Fläche wie bspw. einer Schreibtischfläche erhalten bleibt, wodurch ein Arbeiten und insbesondere das Schreiben ohne Handgelenksüberstreckung möglich ist und die Gefahr einer Sehnenschiedenentzündung verringert ist.

Trotz Wechsel der Hand zu einem anderen Eingabegerät kommt es bei Verwendung der erfindungsgemäßen Unterarmstützen zu keiner Handgelenksüberstreckung, wie das bei üblichen Wrist-Pads der Fall ist, wenn der Benutzer seine Hand von einer, bei Bedienung der Tatstatur mittels Wrist-Pad unterstützten Haltung, zu einer nichtunterstützten Haltung bei Bedienung der Computermaus wechselt.

Auch während des Positionswechsels der Hand von einem Eingabegerät zum anderen bleibt bei Benutzung der erfindungsgemäßen Unterarmstützen eine Entlastung der Unterarm-, Schulter-, und Nackenmuskulatur, sowie die Entlastung der Wirbelsäule erhalten. Aufgrund der variablen Positionierbarkeit der Unterarmstütze ist eine Drehbewegung der Unterarme zur Horizontalfläche möglicht, wodurch insbesondere Handgelenksabduktionen d. h. seitliche Handgelenksbewegungen reduziert sind.

Beide Hände können unabhängig voneinander die Tastatur und die Computermaus bzw. sonstige weitere Eingabegeräte gleichzeitig bedienen. Das Bedienen der Tastatur oder der Computermaus kann in gerader, sowie auch in gekrümmter Körperhaltung geschehen.

Ein sonstiges weiteres Eingabegräte könnte mit den erfindungsgemäßen Auflagen in gleicher Weise gut bedient werden. Die weiteren Eingabegräte können bspw. ein Trackball, ein externer Nummernblock oder ein Touch-Pad sein.

Je Unterarm ist vorzugsweise eine einzelne Unterarmstütze vorgesehen.

In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Auflage als bevorzugt einstückige Schale ausgebildet. Die Schalenform entspricht der anatomischen Form eines Unterarms. Die Schale kann derart passend an die Anatomie der Unterarme gestaltet sein, dass sich die Auflagekräfte weitgehend gleichmäßig auf eine möglichst große Fläche verteilten und der Unterarm druckfrei in angenehmer Weise aufliegt. Für eine noch bessere Anpassung an anatomisch unterschiedliche Unterarme kann die Schale eine verformbare Auflageschicht tragen, die bspw. aus Schaumstoff gebildet sein kann. Neben der Anpassung an die Unterarmform gibt die Schalenform aufgrund ihrer beidseitigen Aufzüge einen seitlichen Halt für den Unterarm, so dass bei Bewegungen der Unterarme die Unterarmstützen in sicherer Weise mitgeführt werden, ohne dass die Unterarme Gefahr laufen von den Unterarmstützen abzugleiten. Grundsätzlich kann die Schale zur Anpassung an einen Unterarm auch mehrteilig ausgebildet sein, wobei die Teile dann zur Anpassung an die jeweilige Unterarmanatomie relativ zueinander verstellbar ausgebildet sein können, z. B. durch Gelenke und/oder Schiebeverbindungen und/oder Rastverbindungen und dergleichen.

In einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Auflage bzw. Schale auf Rädern gelagert, die auf der Fläche abrollen können. Als Räder kommen insbesondere Nachlaufräder in Frage, die jegliche Bewegung in der Fläche gestatten. Durch die Lagerung der Schale auf Rädern ist eine freie Bewegung der Unterarmstützen auf der befahrbaren Fläche unter geringem Kraftaufwand möglich. Je nach Untergrund auf dem die Unterarmstützen bewegt werden sollen, können verschiedene Radgestaltungen sinnvoll sein. Im allgemeinen wird die Fläche auf der die Unterarmstützen frei verfahrbar sein sollen, von einer ebenen Tischplatte gebildet, auf der sich die Tastatur, die Maus bzw. die weiteren Eingabegeräte aufgestellt sind.

Alternativ dazu kann die Auflage bzw. Schale aber auch auf Gleitelementen aus z. B. Filz oder Kunststoff, Z. B. Teflon, gelagert sein, wodurch sich ebenfalls gute Abstützergebnisse erzielen lassen.

Besonders bevorzugt ist die Auflage bzw. Schale auf Rollen oder Kugeln gelagert. Die Rollen bzw. Kugeln sind vorzugsweise in Aufnahmeschalen eines Trägers der Schale gelagert. In diese Aufnahmeschalen können die Rollen oder Kugel eingesetzt werden, ohne dass komplizierte Lagerungen mit Achsen und Lagersitzen erforderlich wären. Durch diese praktische und einfache Konstruktion können die erfindungsgemäßen Unterarmstützen kostengünstig hergestellt werden und sind für jedermann finanziell erschwinglich.

Jede der vorgesehenen Aufnahmeschalen ist dabei vorzugsweise so ausgebildet, dass sich die darin bereichsweise aufgenommene Kugel in der Funktionsstellung der Unterarmstütze punktförmig und/oder linienförmig, insbesondere kreislinienförmig, an einem Aufnahmeschalenwandbereich abstützt. Dadurch ist eine geringe Reibung zwischen dem Aufnahmeschalenwandbereich und der Kugel möglich, wodurch die Kugeln nicht blockiert werden und während der Betätigung auf der z. B. Tischauflage abrollen können. Die Aufnahmeschale kann grundsätzlich beliebige Geometrien aufweisen. Besonders bevorzugt ist die Aufnahmeschale jedoch mit einer kreiskegelförmigen oder kegelstumpfförmigen Kugelausnehmung ausgebildet, an deren besten Kegelmantelfläche die Kugel in der Funktionsstellung der Unterarmstütze in einer kreislinienförmigen Anlageverbindung anliegt. Besonders bevorzugt ist hier eine Geometrie der Kugelausnehmung, bei der diese im Bereich der kreislinienförmigen Anlage die Geometrie eines geraden Kreiskegels oder eines geraden Kegelstumpfes aufweist.

Gemäß einer hierzu alternativen, besonders bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Aufnahmeschale eine pyramidenförmige oder pyramidenstumpfförmige Kugelausnehmung aufweist, an dessen Pyramidenmantelflächen die Kugel in der Funktionsstellung der Unterarmstütze jeweils in einer punktförmigen Anlageverbindung anliegt.

Mit derartigen konkreten Geometrien der durch die Aufnahmeschale ausgebildeten Kugelausnehmung sind sehr gute Rollergebnisse mit geringem Reibungswiderstand zu erzielen.

Vorzugsweise umschließen die Aufnahmeschalen mehr als die Hälfte der Kugeln. Dies hat zur Folge, dass der Durchtrittsquerschnitt der Aufnahmeschalen kleiner ist als der größte Durchmesser der Kugeln. Dadurch können die in den Aufnahmeschalen eingesetzten Kugeln nicht unbeabsichtigt herausfallen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass aufwendige und teure Achsen für die Lagerung der Kugeln entfallen können.

Gemäß einer konkreten Ausgestaltung hierzu bildet die Aufnahmeschale eine Kugelausnehmung aus, die eine den Zugang zum Ausnehmungsinnenraum freigebende Ausnehmungsöffnung aufweist, deren Öffnungsdurchmesser größer als der Kugeldurchmesser ist. Die Kugelausnehmung ist hier so dimensioniert, dass die Kugel in der Funktionsstellung der Unterarmstütze, insbesondere bei einer bevorzugten punkt- und/oder linienförmigen Anlage am Aufnahmeschalenwandbereich, mit einem Kugelsegment über die Ausnehmungsöffnung herausragt. Ferner ist dann bei diesem Aufbau ein Käfigelement vorgesehen, das eine Käfigöffnung aufweist, die so dimensioniert ist, dass diese im der Kugelausnehmung zugeordneten, montierten Zustand des Käfigelementes die Kugel gegen ein Herausfallen aus der Kugelausnehmung sichert, wobei die Kugel in der Funktionsstellung der Unterarmstütze, insbesondere bei einer punkt- und/oder linienförmigen Anlage am Aufnahmeschalenwandbereich, mit einem Kugelsegmentabschnitt über die Käfigöffnung übersteht. Bevorzugt weist hierzu das Käfigelement eine Käfigöffnung auf, deren Öffnungsdurchmesser wenigstens in einem Teilbereich kleiner als der Kugeldurchmesser ist. Beispielsweise kann sich hier der Öffnungsdurchmesser einer Käfigöffnung von der der Ausnehmungsöffnung der Aufnahmeschale zugeordneten Seite ausgehend zu einem kleineren Öffnungsdurchmesser verringern.

Bevorzugt ist hierbei die Käfigöffnung und damit das Käfigelement so ausgebildet und dimensioniert, dass die Kugel in der Funktionsstellung der Unterarmstütze einen Spaltabstand von dem Käfigelement und damit von einem Käfigöffnungsrandbereich aufweist, wodurch eine sehr gute Freigängigkeit der Kugel erzielt wird.

Gemäß einer weiteren bevorzugten, konkreten Ausgestaltung der Erfindung ist das Käfigelement wenigstens auf der dem Träger zugewandten Käfigseite ebenflächig ausgebildet, wobei das Käfigelement als jeder Aufnahmeschale zugeordnetes Einzelelement oder z. B. plattenförmig ausgebildet ist und eine der Anzahl der Kugeln entsprechende Anzahl von den trägerseitigen Aufnahmeschalen zugeordneten ausnehmungsartig ausgebildeten Käfigöffnungen aufweist. Auch der Träger der Auflage ist bei dieser Ausführungsform auf einer der bevorzugt rinnenförmigen Auflagenöffnung der Schale gegenüberliegenden Trägerseite ebenflächig ausgebildet, wobei auf dieser Trägerseite die Aufnahmeschalen als trägerseitige Vertiefungen bzw. Ausnehmungen ausgebildet sind. Bei einer derartigen Ausgestaltung liegt das Käfigelement im montierten Zustand in einer flächigen Anlageverbindung an der ebenflächigen Trägerseite an, wodurch sich eine besonders stabile Ausbildung der Unterarmstütze insgesamt ergibt. Bevorzugt ist hier das Käfigelement bzw. die Käfigplatte mit dem Träger verklebt. Jedoch sind auch andere Arten von Verbindungstechniken möglich, so z. B. insbesondere eine Schraubverbindung.

Jede Schale kann beispielsweise auf vier Rollen oder Kugeln gelagert sein. Durch die Verwendung von vier Rollen oder Kugeln kann eine besondere Kippstabilität der Unterarmstütze erreicht werden. Die vier Rollen oder Kugeln sind bevorzugt rechteckförmig bzw. quadratförmig, und zwar bezogen auf die Eckbereiche, angeordnet.

In einer bevorzugten Ausgestaltung werden Kugeln in die Aufnahmeschalen eingesetzt, damit eine leichte Beweglichkeit der Unterarmstützen gewährleistet ist und zwar gleichermaßen in beide Dimensionsrichtungen der Fläche auf der die Unterarmstützen frei bewegt werden sollen. In einer alternativen Ausgestaltung können die Kugeln auch durch Zylinderwalzen ersetzt sein. Die Drehachse dieser Walzen ist dabei vorzugsweise in Richtung der Längserstreckung der Unterarme zu legen. Für einen Wechsel zwischen Tastatur und bspw. Computermaus ist nämlich überwiegend eine Bewegung lotrecht zur Längserstreckung der Unterarme, also von links nach rechts und wieder zurück notwendig. Eine Bewegung der Unterarme in Längserstreckung der Unterarme, also vor und zurück ist im allgemeinen in geringerem Umfang notwendig. Durch diese Orientierung der Drehachsen der Walzen wird folglich eine Bewegung der Unterarmstütze von links nach rechts begünstigt. Gleichzeitig erfährt die Unterarmstütze eine gewisse Führungsstabilität gegen Bewegungen in einer dazu lotrechten Richtung. Dabei ist jedoch eine Bewegung in lotrechter Richtung, also eine Bewegung der Unterarm vor und zurück nicht vollständig verhindert, sondern mit mäßigem Kraftaufwand weiterhin möglich und auch gewünscht.

In allen Varianten der Erfindung kann ein Fixierband zur Befestigung der Unterarmstütze an dem Unterarm des Benutzers vorgesehen sein. Durch das Fixierband wird sichergestellt, dass ein Kontakt zwischen Unterarm und Auflage stets aufrechterhalten bleibt. Dadurch wird die Gefahr reduziert, dass die Unterarme von den Unterarmstützen abgleiten könnten. Durch die Fixierung von Unterarm mit der Unterarmstütze kann von der Tastatur zur Computermaus mit Kontaktunterbrechung zur Tischplatte gewechselt werden. Der Benutzer kann also völlig entspannt zwischen Tastatur und weiteren Eingabegeräten wechseln, ohne sich Sorgen zu müssen, ob stets eine ausreichende Auflagekraft auf die Unterarmstütze wirkt, so dass der Unterarm nicht von der Unterarmstütze abgleitet.

Das Fixierband kann in die Unterarmstütze integriert sein. Durch das Integrieren des Fixierbandes in die Unterarmstütze bleibt das Fixierband stets mit der Unterarmstütze verbunden und kann bspw. nicht verloren gehen oder verlegt werden.

Zur vorübergehenden bzw. herkömmlichen Schreibweise kann die Unterarmstütze zur Seite gelegt werden, d.h. unbenutzt bleiben. Die Unterarmstütze kann in einfacher Weise und schnell zur Seite gelegt werden weil sie bspw. mit der Tatstatur nicht fest verbunden ist.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Laufkugel bzw. die Laufrolle auf Zwischenkugeln bzw. -rollen in der Auflage der Unterarmstütze abgestützt sein. in diesem Fall kann die Laufkugel auf Zwischenkugeln abrollen, wodurch Lauf- bzw. Gleiteigenschaften der Unterarmstütze verbessert sind.

Zur weiteren Verbesserung der Lauf- bzw. Gleiteigenschaften der Unterarmstütze können die Laufkugel und die Zwischenkugeln von unterschiedlicher Festigkeit sein. Hierbei ist es besonders bevorzugt, wenn die Zwischenkugeln eine größere Festigkeit als die Laufkugeln aufweisen. Auf diese Weise wird eine geräuschlose Lauf- bzw. Gleitbewegung der Unterarmstütze auf hartem Untergrund gewährleistet. Beispielhaft kann die Laufkugel aus einem Kunststoffmaterial gebildet sein, während die Zwischenkugeln aus einem Metall gefertigt sein können. Zur Halterung der Zwischenkugeln innerhalb der Unterarmstütze kann die Aufnahmeschale für die Laufkugel in ihrem Wandbereich zusätzliche Lagerausnehmungen aufweisen, in denen die Zwischenkugeln gelagert sind.

In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kann sich die Laufkugel der im Einsatz befindlichen Unterarmstütze auf die Zwischenkugeln mit geringen Reibungsverlusten abwälzen. Zur weiteren Reduzierung der Reibung trägt die punktförmige Anlage der Laufkugel an den Zwischenkugeln bei.

Nachfolgend sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Figuren beschrieben.

Es zeigen:

1 eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Unterarmstütze gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,

2 eine Seitenansicht der Unterarmstütze nach 1,

3 eine Vorderansicht einer Variante der erfindungsgemäßen Unterarmstütze mit einem Fixierband,

4 eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Unterarmstützen in ihrer Verwendung an einer Tastatur und einer Computermaus,

5 eine schematische, vergrößerte Teilansicht einer Kugellagerung in einer Aufnahmeschale,

6 schematisch und perspektivisch eine erste geometrische Ausführung einer Kugelausnehmungsgeometrie einer Aufnahmeschale,

7 schematisch eine Draufsicht auf eine zur 6 alternative, pyramidenförmige Geometrie einer Kugelausnehmung, und

8 in einer der 5 entsprechenden Ansicht eine Teilansicht des zweiten Ausführungsbeispiels.

Eine in 1 dargestellte Unterarmstütze gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel weist einen Träger 4 auf, der einen Grundkörper für die Unterarmstütze bildet. Der Träger 4 besitzt senkrecht verlaufende, ebene Seitenflächen 7a und 7b. Aus 2 ist ersichtlich, dass eine Vorderfläche 8 und eine Hinterfläche 9 in gleicher Weise senkrecht verlaufend und eben ausgebildet sind, wie die Seitenflächen 7a und 7b. Eine Oberseite 10 des Trägers 4 ist rinnenförmig gestaltet und trägt eine Schale 3 auf der ein Unterarm eines Benutzers abgelegt werden kann. Die Schale 3 weist eine gleichmäßige Wandstärke auf und ist konform zu der Oberfläche des Trägers 4 rinnenförmig gestaltet. Aufgrund der Rinnenform wirkt ein mittlerer Bereich der rinnenförmigen Schale 3 als eine zentrale Auflage für den Unterarm des Benutzers. An zwei gegenüberliegenden Enden des mittleren Bereichs bildet die Schale 3 aufgrund der Rinnenform je einen Aufzug 11a und 11b, welche zur Zentrierung des Unterarms dienen und ein Abgleiten des Unterarms von der Unterarmstütze verhindern. An einer der Oberfläche des Trägers 4 abgewandten Seite befindet sich die Unterseite des Trägers 4. An der Unterseite des Trägers 4 sind zwei vordere Aufnahmeschalen 2a und 2b, sowie, wie in 2 ersichtlich, mindestens eine hintere Aufnahmeschale 2c in den Träger eingebracht. Zwei gegenüberliegende Kugeln 1a und 1b sind mit einem möglichst großem Abstand voneinander in den Träger 4 eingefügt, um eine möglichst große Kippstabilität der Unterarmstütze zu erreichen. Wie in 2 ersichtlich, ist auch eine vordere Kugeln 1b in einem möglichst großem Abstand der einer hinteren Kugel 1c im Träger 4 eingefügt, um die Kippstabilität der Unterarmstütze zu gewährleisten. Zu einer Materialeinsparung und zur Verringerung des Gewichts der Unterarmstütze ist ein mittlerer Bereich zwischen vorderer Kugel 1b und hinterer Kugel 1c mit einer Aussparung 12 versehen.

In der 5 ist in einer vergrößerten, schematischen Detaildarstellung die Aufnahme einer Kugel 1 in einer Aufnahmeschale 2 gezeigt. Diese Aufnahmeschale 2 bildet eine hohlraumförmige Kugelausnehmung aus, die eine den Zugang zum Ausnehmungsinnenraum bzw. zur Kugelausnehmung freigebende Ausnehmungsöffnung 16 aufweist, deren Öffnungsdurchmesser größer als der Kugeldurchmesser ist. In der in der 5 gezeigten Funktionsstellung der Unterarmstütze liegt die Kugel 1 je nach Geometrie der Kugelausnehmung, worauf später in Verbindung mit den 6 und 7 noch näher eingegangen wird, in einer punkt- bzw. linienförmigen Anlage am Aufnahmeschalenwandbereich 19 an, wobei ein Kugelsegment bzw. Kugelabschnitt 1' über die Ausnehmungsöffnung 16 herausragt. Wie dies der 5 weiter entnommen werden kann, ist ferner ein plattenförmiges Käfigelement 13 vorgesehen, das eine Käfigöffnung 17 aufweist, deren Öffnungsdurchmesser sich im in der 5 gezeigten, mit dem Träger 4 mittels einer Klebeschicht 18 verklebten Zustand von dem Träger 4 weg verjüngt, und zwar so verjüngt, dass zumindest der kleinste Öffnungsdurchmesser der Käfigöffnung 17 einen kleineren Betrag aufweist, als der Kugeldurchmesser, wodurch sichergestellt ist, dass die Kugel 1 nicht aus der Kugelausnehmung herausfallen kann. Wie dies der 5, die die Funktionsstellung zeigt, weiter entnommen werden kann, ragt die Kugel 1 mit einem Teilbereich 1'' des Kugelsegmentes 1', d. h. mit einem Kugelsegmentabschnitt, auch über das Käfigelement 13 hinaus, damit die Kugel auf einer Aufstandsfläche abrollen kann. Das Käfigelement 13 ist bevorzugt durch eine Käfigplatte gebildet, wobei z. B. jeder Aufnahmeschale eine separate Käfigplatte zugeordnet sein kann. Alternativ dazu kann pro Unterarmstütze aber auch lediglich eine Käfigplatte vorgesehen sein, die dann ein den Aufnahmenschalen der Unterarm-Auflage 3 entsprechendes Käfigöffnungs-Lochbild aufweist.

Wie dies der 6 entnommen werden kann, kann die Geometrie der Kugelausnehmung für eine kreislinienförmige Kugelanlage 14 eine Form entsprechend einem geraden Kegelstumpf 15 aufweisen.

Alternativ dazu kann entsprechend 7 die Geometrie der Kugelausnehmung der Aufnahmeschale 2 auch pyramidenstumpfförmig ausgebildet sein, für eine hier lediglich schematisch dargestellte punktförmige Auflage der Kugel 1. Die Anlagepunkte sind hier mit dem Bezugszeichen 15 gekennzeichnet.

In 3 ist die Unterarmstütze mit einem Fixierband 5 ausgestattet. Statt eines einzigen Fixierbandes 5 können auch mehrere insbesondere zwei Fixierbänder, nämlich ein vorderes und ein hinteres Fixierband vorgesehen sein. Das Fixierband 5 ist an seinem einen Ende 5a im Bereich des Aufzugs 11b an der Unterarmstütze befestigt. Das andere freie Ende 5b des Fixierbandes 5 kann mittels eines lösbaren Befestigungsmittels, wie bspw. eines Klettverschlusses oder eines Druckknopfes, im Bereich des gegenüberliegenden Aufzugs 11a fixiert werden. Eine Fixierung ist vorzugsweise in verschiedenen Längen des Fixierbandes 5, insbesondere stufenlos möglich, so dass die Unterarmstütze an unterschiedlichste Unterarmgrößen problemlos angepasst und fixiert werden kann.

Die Unterarmstützen sind in 4 in ihrer Verwendung an einer Tastatur und einer Computermaus gezeigt und dort mit der Bezugsziffer 6 versehen. Je Unterarm des Benutzers ist eine Unterarmstütze vorgesehen. Dargestellt ist eine Situation in der die linke Hand des Benutzers die Tatstatur bedient, während die rechte Hand des Benutzers zur selben Zeit die Computermaus bedient. Ein Wechsel beispielsweise der rechten Hand ist zwischen der Tastatur und der Computermaus in entspannter Haltung möglich, wobei die Unterarmstützen aufgrund ihrer freien Verfahrbarkeit auf der Fläche den Bewegungen der Unterarme in einfacher Weise folgen, ohne diese zu behindern.

In der 8 ist eine Unterarmstütze gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel in einer Teilschnittansicht in seiner Funktionsstellung entsprechend der 5 dargestellt. Der Aufbau sowie die Funktionsweise des zweiten Ausführungsbeispiels ist im wesentlichen identisch mit dem ersten Ausführungsbeispiel.

Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel ist die Kugel 1 bzw. Laufkugel 1 auf drei zusätzlichen Zwischenkugeln 20 in einer punktförmigen Anlage abgestützt. Die Zwischenkugeln 20 sind in taschenförmigen Lagerausnehmungen 21 im Wandbereich 19 der Aufnahmeschale 2 ortsfest, jedoch lose gehaltert.

Die drei Zwischenkugeln 20 sind dabei über gleiche Winkelabstände voneinander beabstandet. Bei im Einsatz befindlicher Unterarmstütze kann sich daher die Laufkugel 1 mit reduzierter Reibung auf den Zwischenkugeln 20 abwälzen bzw. abrollen.

Um auf hartem Untergrund eine im wesentlichen geräuschlose Lauf- bzw. Gleitbewegung der Unterarmstütze zu gewährleisten, ist gemäß der 8 die Laufkugel aus einem vergleichsweise weichem Kunststoffmaterial hergestellt. Dadurch können etwa Unebenheiten auf dem harten Untergrund ohne größere Geräuschentwicklung gedämpft werden. Andererseits gewährleistet die Abstützung der weichen Laufkugel 1 auf den harten Zwischenkugeln 20 eine gute Lauf- bzw. Gleiteigenschaft der Unterarmstütze. Die Zwischenkugeln 20 können beispielhaft aus Metall oder einem harten Kunststoffmaterial gefertigt sein.


Anspruch[de]
Unterarmstütze für Tätigkeiten an einem Computer, insbesondere für das Schreiben an einer Tastatur und das Bedienen von weiteren Eingabegeräten wie einer Computermaus, mit einer Auflage zum Stützen des Unterarms eines Benutzers, die zu ihrer variablen Positionierung bezüglich der Eingabegeräte beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (3) für ihre variable Positionierung zum freien Fahren auf einer Fläche ausgebildet ist. Unterarmstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage eine Schale (3) ist. Unterarmstütze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (3) auf Rädern, insbesondere Nachlaufrädern, gelagert ist, die auf der Fläche abrollen. Unterarmstütze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (3) auf Gleitelementen, insbesondere Filz- oder Kunststoffgleitelementen, gelagert ist. Unterarmstütze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (3) auf Kugeln (1) bzw. Rollen gelagert ist, die auf der Fläche abrollen. Unterarmstütze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugeln (1) in Aufnahmeschalen (2) eines Trägers (4) der Auflage (3) gelagert sind. Unterarmstütze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeschale (2) so ausgebildet ist, dass sich die darin bereichsweise aufgenommene Kugel (1) in der Funktionsstellung punktförmig, insbesondere kreislinienförmig, an einem Aufnahmeschalenwandbereich (18) abstützt. Unterarmstütze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeschale (2) eine wenigstens im Bereich einer Kegelmantelfläche einem vorzugsweise geraden Kreiskegel oder einem vorzugsweise geraden Kegelstumpf entsprechende Kugelausnehmung aufweist, an dessen Kegelmantelfläche die Kugel (1) in der Funktionsstellung der Unterarmstütze in einer kreislinienförmigen Anlageverbindung anliegt. Unterarmstütze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeschale (2) eine pyramidenförmige oder pyramidenstumpfförmige Kugelausnehmung aufweist, an dessen Pyramidenmantelflächen die Kugel (1) in der Funktionsstellung der Unterarmstütze jeweils in einer punktförmigen Anlageverbindung anliegt. Unterarmstütze nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeschalen (2) unter Ausbildung eines definierten Spaltabstandes zu den Rollen (1) oder Kugeln jeweils mehr als die Hälfte der jeweils einer Aufnahmeschale (2) zugeordneten Kugel (1) umschließen. Unterarmstütze nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeschale (2) eine Kugelausnehmung ausbildet, die eine den Zugang zum Ausnehmungsinnenraum freigebende Ausnehmungsöffnung (16) aufweist, deren Öffnungsdurchmesser größer als der Kugeldurchmesser ist,

dass die Kugelausnehmung so dimensioniert ist, dass die Kugel (1) in der Funktionsstellung der Unterarmstütze, insbesondere bei einer punkt- und/oder linienförmigen Anlage am Aufnahmeschalenwandbereich (18), mit einem Kugelsegment (1') über die Ausnehmungsöffnung (16) herausragt, und

dass ein Käfigelement (13) vorgesehen ist, das eine Käfigöffnung (17) aufweist, die so dimensioniert ist, dass diese im der Kugelausnehmung zugeordneten, montierten Zustand des Käfigelementes (13) die Kugel (1) gegen ein Herausfallen aus der Kugelausnehmung sichert und dass die Kugel (1) in der Funktionsstellung der Unterarmstütze, insbesondere bei einer punkt- und/oder linienförmigen Anlage am Aufnahmeschalenwandbereich, mit einem Kugelsegmentabschnitt (1'') über die Käfigöffnung (17) übersteht.
Unterarmstütze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Käfigelement (13) eine Käfigöffnung (17) aufweist, deren Öffnungsdurchmesser wenigstens in einem Teilbereich kleiner als der Kugeldurchmesser ist. Unterarmstütze nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Käfigöffnung (17) so dimensioniert ist, das die Kugel (1) in der Funktionsstellung der Unterarmstütze einen Spaltabstand von dem Käfigelement (13) und damit einem Käfigöffnungsrandbereich aufweist. Unterarmstütze nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Käfigelement (13) wenigstens auf der dem Träger (4) zugewandten Käfigseite ebenflächig ausgebildet ist, wobei das Käfigelement (13) eine der Anzahl der Kugeln (1) entsprechende Anzahl von den trägerseitigen Aufnahmeschalen (2) zugeordneten, ausnehmungsartig ausgebildeten Käfigöffnungen (17) aufweist,

dass der Träger (4) der Auflage (3) auf einer der Auflagenöffnung gegenüberliegenden Trägerseite ebenflächig ausgebildet ist, wobei auf dieser Trägerseite die Aufnahmeschalen (2) als trägerseitige Vertiefungen bzw. Ausnehmungen ausgebildet sind, und

dass das Käfigelement (13) im montierten Zustand in einer flächigen Anlageverbindung an der ebenflächigen Trägerseite anliegt.
Unterarmstütze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Käfigplatte mit dem Träger (4) verklebt oder verschraubt ist. Unterarmstütze nach einem der Ansprüche 5 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (3) auf zwei oder mehreren, vorzugsweise vier Kugeln gelagert ist. Unterarmstütze nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (3) auf Walzen gelagert ist, deren Drehachse in Längserstreckung des zu stützenden Unterarms orientiert ist. Unterarmstütze nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fixierband (5) zur Befestigung der Unterarmstütze an dem Unterarm des Benutzers vorgesehen ist. Unterarmstütze nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Fixierband (5) in die Unterarmstütze integriert ist. Unterarmstütze nach einem der Ansprüche 5 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufkugel (1) bzw. -rolle auf Zwischenkugeln (20) bzw. -rollen in der Auflage (3) abgestützt ist. Unterarmstütze nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenkugeln (20) bzw. -rollen eine größere Festigkeit als die Laufkugeln (1) bzw. -rollen aufweisen. Unterarmstütze nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass im Wandbereich der Aufnahmeschale (2) Lagerausnehmungen (21) zur Halterung der Zwischenkugeln (20) bzw. -rollen vorgesehen sind.






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