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Dokumentenidentifikation DE102007017262A1 06.12.2007
Titel Leistungsregler
Anmelder Lear Corp., Southfield, Mich., US
Erfinder Ghabra, Riad, Dearborn Heights, Mich., US;
Nantz, John S., Brighton, Mich., US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Anmeldedatum 12.04.2007
DE-Aktenzeichen 102007017262
Offenlegungstag 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse H04B 7/005(2006.01)A, F, I, 20070629, B, H, DE
IPC-Nebenklasse G08C 17/02(2006.01)A, L, I, 20070629, B, H, DE   H04L 27/00(2006.01)A, L, I, 20070629, B, H, DE   
Zusammenfassung Ein Verfahren und ein System zur Leistungsregelung zum Dämpfen von Signalleistungspegeln. Die Leistungsregelung ist zur Verwendung in einer beliebigen Anzahl von Anwendungen, Umgebungen und Schaltungen geeignet, die jene enthalten, die mit einem Universal-Garagentüröffner (UGDO) einer Einheit zum ferngesteuerten schlüssellosen Zugang (RKE-Einheit), einer Einheit zur Riefendrucküberwachung (TPM-Einheit) und/oder einem Element zum passiven Zugang verbunden sind, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. Die Regelung kann zum direkten Rundsenden des geregelten Signals und/oder zum Übertragen des geregelten Signals an andere Schaltungselemente zur Weiterverarbeitung geeignet sein.

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf die Regelung von Ausgangsleistungspegeln, wie etwa die Regelung von Ausgangsleistungspegeln von Hochfrequenz-Signalen (HF-Signalen), ohne jedoch darauf beschränkt zu sein.

Signale, einschließlich HF-Signale, werden für viele elektrische Anwendungen verwendet. Eine Vorrichtung oder ein anderes Signalübertragungselement kann so beschaffen sein, dass es Signale überträgt, die mit dem Steuern oder Manipulieren der elektrischen Anwendung auf andere Weise verbunden sind. Bei Universal-Garagentoröffnern (UGDOs) kann es z. B. erforderlich sein, dass der UGDO die Übertragung von Signalen bei verschiedenen Übertragungsfrequenzen und/oder gemäß verschiedenen Datenprotokollen unterstützt, wenn der UGDO bestimmte Übertragungsfrequenzen und/oder Datenprotokolle für einen speziellen Anbieter von Garagentoröffnern und andere Frequenzen und/oder Protokolle für einen anderen Anbieter soll.

Die Federal Communications Commission (Bundeskommission für Kommunikation, FCC) legt zahlreiche FCC-Regeln fest, die auf die Regulierung von Signalübertragungen gerichtet sind. Die Regulierungen können in einigen Fällen bestimmte Signalleistungspegel in Abhängigkeit von Signalübertragungsfrequenz und/oder Datenprotokollen festlegen. Da bei dem oben angegebenen nicht einschränkenden Beispiel in Bezug auf UGDOs Garagentoröffner von unterschiedlichen Anbietern gemäß unterschiedlichen Übertragungsfrequenzen und/oder Datenprotokollen arbeiten können, kann es bei dem UGDO erforderlich sein, dass er nicht nur Übertragungssignale bei unterschiedlichen Frequenzen und/oder Datenprotokollen, sondern auch in Abhängigkeit von den hiermit verbundenen FCC-Regulierungen bei unterschiedlichen Leistungspegeln unterstützt.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zum Dämpfen der Leistungspegel von HF-Signalen, eine Signaldämpfungsschaltung und eine Fahrzeugsystemsteuereinheit zu schaffen, bei denen die im Stand der Technik vorhandenen Probleme nicht bestehen.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren zum Dämpfen der Leistungspegel von HF-Signalen nach Anspruch 1, eine Signaldämpfungsschaltung nach Anspruch 11 bzw. durch eine Fahrzeugsystemsteuereinheit nach Anspruch 10. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Ein nicht einschränkender Aspekt der Erfindung bezieht sich auf eine Signaldämpfungsschaltung, die zum Dämpfen von Signalen geeignet ist, damit sie FCC-Regulierungen entsprechen.

Ein nicht einschränkender Aspekt der Erfindung bezieht sich auf das Dämpfen von Signalen mit einer Steuerung durch Impulsbreitenmodulation (PWM-Steuerung).

Ein nicht einschränkender Aspekt der Erfindung bezieht sich auf das Dämpfen von Signalen als eine Funktion von Übertragungsfrequenzen und/oder Datenprotokollen.

Ein nicht einschränkender Aspekt der Erfindung bezieht sich auf das Dämpfen von Signalen als eine Funktion eines Programmiercodes, der bestimmten Anbietern zugeordnet ist, so dass eine Dämpfung bei mehreren Anbietern, die unterschiedliche Übertragungsfrequenzen und/oder Datenprotokolle haben, ohne Hardware-Neukonfiguration möglich ist.

Ein nicht einschränkender Aspekt der Erfindung bezieht sich auf einen Universal-Garagentoröffner (UGDO), der Möglichkeiten besitzt, Signale für verschiedene Anbieter von Garagentoröffnern zu dämpfen.

Ein nicht einschränkender Aspekt der Erfindung bezieht sich auf das Aufnehmen des UGDO in ein Fahrzeug und die Vereinfachung seiner Programmierung durch Benutzer-Wechselwirkungen mit dem Fahrzeug.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:

1 einen Leistungsregler gemäß einem nicht einschränkenden Aspekt der Erfindung; und

2 einen Ablaufplan eines Verfahrens zum Regeln von Ausgangssignalpegeln gemäß einem nicht einschränkenden Aspekt der Erfindung.

1 zeigt einen Leistungsregler 10 gemäß einem nicht einschränkenden Aspekt der Erfindung. Der Leistungsregler 10 kann für eine Verwendung in einer beliebigen Anzahl von Umgebungen und Anwendungen beschaffen sein, einschließlich jene, die mit Universal-Garagentoröffnern (UGDOs), Reifendruck-Überwachungseinrichtungen (TPMs), Elementen zum ferngesteuerten schlüssellosen Zugang (RKE-Elemente), Elementen zum passiven Zugang und anderen Vorrichtungen, die Signale übertragen, verbunden sind, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein. Die Erfindung soll natürlich nicht auf das Vorhergehende beschränkt sein und sieht ihre vollständige Anwendung auf eine beliebige Anzahl von Vorrichtungen, und nicht nur die oben aufgeführten Vorrichtungen vor.

Der erfindungsgemäße Leistungsregler 10 kann so beschaffen sein, dass er Leistungspegel eines Ausgangssignals regelt, das beispielhaft als ein Hochfrequenz-Signal (12) (HF-Signal) dargestellt ist. Das HF-Ausgangssignal 12 soll gemäß einer beliebigen Anzahl von Übertragungsfrequenzen und/oder Protokollen übertragen werden. Ein HF-Eingang 14 kann vorhanden sein, um ein HF-Signal von einer (nicht gezeigten) Datenquelle zu empfangen, wie etwa ein Oszillatorkreis oder ein anderes Element, das einer Vorrichtung zugeordnet ist, für die die Leistungsregelung gewünscht ist.

Lediglich als Beispiel und ohne die Erfindung einschränken zu wollen wird die Erfindung hauptsächlich in Bezug auf die Signalquelle beschrieben, die ein Element oder eine andere Einrichtung eines UGDO ist, wie etwa das HF-Signal, das durch die Vorrichtung zum Steuern des Betriebs eines Garagentoröffners oder eines anderen Elements verwendet wird. Der erfindungsgemäße Leistungsregler 10 kann deswegen ein zusätzliches Element zur Verwendung mit integrierten und diskreten Schaltungen sein.

Wie im Folgenden genauer beschrieben wird, kann der Leistungsregler 10 so beschaffen sein, dass er die Regelung von Ausgangsleistungspegeln von empfangenen Signalen ermöglicht, so dass der Leistungsregler 10 keine Möglichkeiten zum Erzeugen der Signale enthalten muss. Wie in 1 gezeigt ist, kann der Leistungsregler 10 stattdessen so beschaffen sein, dass er vorhandene HF-Signale regelt, wobei er deren Leistungspegel dämpft. Die gedämpften Signale können dann z. B. an andere Schaltungselemente zur Weiterverarbeitung, wie etwa zur Verstärkung und/oder drahtlosen Aussendung, übertragen werden.

Der Leistungsregler 10 kann eine Steuerschaltung 18 enthalten. Die Spannungssteuerschaltung 18 kann so beschaffen sein, dass sie das Einstellen einer HF-Ausgangsspannung/Ausgangsstroms 20 für ein Ausgangselement 22, das zum Ausgeben des HF-Signals 12 verwendet wird, ermöglicht. Durch Regeln des HF-Pegels 20 von Ausgangsspannung/Ausgangsstrom können mittels der Erfindung die Ausgangspegel der HF-Signale 12, die von dem HF-Ausgabeelement 22 ausgegeben werden, geregelt werden.

Das Ausgabeelement 22 ist als ein Widerstand dargestellt, es kann jedoch jedes Element sein, das geeignet ist, die Übertragung des gedämpften HF-Signals an eine andere Schaltungsvorrichtung und/oder ein Rundsendeelement (Antenne) zu ermöglichen. Das Ausgabeelement 22 kann eine beliebige Anzahl von Elementen enthalten oder mit diesen verbunden sein und eine beliebige Anzahl von Einrichtungen sowie darüber hinaus Möglichkeiten enthalten, die mit einfachen Widerständen verbunden sind, ohne vom Umfang und dem Sinn der Erfindung abzuweichen.

Ein Eingabeelement 26 kann vorhanden sein, um ein HF-Eingangssignal 14 zu empfangen und dieses an das Ausgabeelement 22 zu übertragen. Das Eingabeelement 26 ist als ein Widerstand gezeigt, es kann jedoch ein beliebiges Element sein, das geeignet ist, die Übertragung des HF-Signals 12 an das Ausgabeelement 22 zu ermöglichen. Das Eingabeelement 26 kann eine beliebige Anzahl von Elementen enthalten oder mit diesen verbunden sein und eine beliebige Anzahl von Einrichtungen sowie darüber hinaus Möglichkeiten enthalten, die mit einfachen Widerständen verbunden sind, ohne vom Umfang und dem Sinn der Erfindung abzuweichen.

Eine Diode oder ein veränderliches Widerstandselement 30 kann zwischen die Eingabe- und Ausgabeelemente 22, 26 geschaltet werden, um ein t-Netzwerk zu bilden, so dass eine Spannung/Strom über die Diode 30 verwendet werden kann, um die HF-Ausgangsspannung/Ausgangsstrom und dadurch den Leistungspegel des HF-Ausgangssignals 12 zu regeln. Die Diode 30 kann eine Diode mit veränderlicher Spannung/Strom sein, deren Widerstand sich als eine Funktion der Spannung/Strom ändert, wie ein Fachmann anerkennt. Die Erfindung ist natürlich nicht auf t-Netzwerk-Konfigurationen beschränkt, sondern kann gleichfalls bei anderen Konfigurationen wie pi-Netzwerken verwendet werden, ohne vom Umfang und Sinn der Erfindung abzuweichen.

Das t-Netzwerk kann so beschaffen sein, dass es ähnlich wie ein Spannungsteiler wirkt, so dass die Signalleistung zwischen dem Eingang und dem Ausgang gemäß dem HF-Spannungspegel 20 und insbesondere gemäß einem Spannungsabfall über der Diode 30 gedämpft wird. Der Spannungsabfall über der Diode 30, der zur Erläuterung als eine Diodenspannung bezeichnet werden kann, kann als eine Funktion eines Signals 32 mit Impulsbreitenmodulation (PWM-Signal), das durch eine Mikrosteuereinheit 34 erzeugt wird, geregelt werden.

Die Mikrosteuereinheit 34 kann wie gezeigt ein selbstständiges Element und/oder integriert sein oder die damit verbundenen Funktionen können in eine weitere Einrichtung integriert sein, wie etwa eine (nicht gezeigte) Fahrzeugsystemsteuereinheit, ohne jedoch darauf eingeschränkt zu sein. Die Mikrosteuereinheit 34 kann Prozessoren, Speicher und weitere nicht dargestellte Einrichtungen enthalten, um die Ausführung von Operationen sowie weiteren logischen Operationen, die mit dem Erzeugen des PWM-Signals 32 verbunden sind, sowie das Ausführen weiterer Operationen gemäß dem Umfang und Sinn der Erfindung zu ermöglichen. Die Mikrosteuereinheit 34 kann wahlweise eliminiert und durch diskrete Hardwarekomponenten ersetzt werden, wie etwa Schalter und Zeitgeberschaltungen, ohne jedoch darauf eingeschränkt zu sein, die mit weiteren Zeitgebern und anderen Elementen verbunden sein können, die für das Einstellen verschiedener Tastverhältnisse und anderer Parameter, die mit der Mikrosteuereinheit 34 verbunden sind, geeignet sind.

Das PWM-Signal 32 kann an einen Kondensator 36 übertragen werden, um das Laden und Entladen des Kondensators zu ermöglichen, d. h. der Kondensator 36 kann während der Ein-Zeit des Tastverhältnisses geladen und während einer Aus-Zeit des Tastverhältnisses entladen werden. Das Laden und Entladen des Kondensators 36 und insbesondere das PWM-Signal 32 können so geregelt werden, dass für ein bestimmtes Tastverhältnis des PWM-Signals 32 eine konstante Gleichspannung über der Diode 30 angelegt werden kann. Die Mikrosteuereinheit 34 kann das Tastverhältnis verändern, um die Spannung über der Diode 30 zu verändern, um dadurch die HF-Ausgangsspannung 20 zu steuern.

Die Diode 30 kann von dem Typ sein, der einen Widerstand besitzt, der sich mit dem Ansteigen oder Absinken einer Spannung verringert bzw. vergrößert, wie ein Fachmann anerkennt. Diese Charakteristiken können durch die Erfindung in Bezug auf die Steuerung des HF-Ausgangsleistungspegels genutzt werden. Die Diodenspannung kann z. B. erhöht werden, um den Widerstand der Diode 30 zu verringern und dadurch den HF-Ausgangsleistungspegel zu verringern, und/oder die Diodenspannung kann verringert werden, um den Widerstand der Diode zu vergrößern und dadurch den HF-Ausgangsleistungspegel zu vergrößern. Es können natürlich weitere Elemente mit veränderlichem Widerstand verwendet werden, ohne vom Umfang und Sinn der Erfindung abzuweichen.

Die erfindungsgemäße Fähigkeit zum Ändern des HF-Ausgangsleistungspegels durch einfaches Ändern des Tastverhältnisses des PWM-Signals ermöglicht, dass gemäß der Erfindung eine verhältnismäßig einfache und kosteneffektive Dämpfungsanordnung zum Regeln von HF-Ausgangsleistungspegeln geschaffen wird. Diese Anordnung kann in einer beliebigen Anzahl von Schaltungen und Schaltungselementen enthalten sein, um Ausgangspegel einer beliebigen Anzahl von Signalen oder Signaltypen zu regeln.

Die Steuerschaltung 18 kann wahlweise ein erstes Widerstandselement und ein zweites Widerstandselement 4042 enthalten, die zu Erläuterungszwecken als Widerstände gezeigt sind, jedoch eine beliebige Anzahl von Merkmalen und Möglichkeiten aufweisen können, die über jene hinausgehen können, die mit einfachen Widerständen verbunden sind. Diese Widerstandselemente 4042 können verwendet werden, um den Stromfluss zu dem Kondensator und der Diode einzustellen und zu glätten. Diese Elemente 4042 müssen natürlich nicht notwendigerweise in dem Regler enthalten sein, wobei der Regler gleichfalls eine größere oder kleine Anzahl von Elementen enthalten kann, um diese sowie weitere Operationen zu unterstützen.

2 veranschaulicht einen Ablaufplan 50 eines Verfahrens zum Regeln von Ausgangsleistungspegeln gemäß einem nicht einschränkenden Aspekt der Erfindung. Das Verfahren kann gemäß computerlesbaren Anweisungen und/oder anderen logisch ausführbaren Befehlen ausgeführt werden, um die Steuerung und Ausführung von Operationen gemäß den nachfolgend beschriebenen Schritten und in Bezug auf die oben beschriebenen Elemente oder von diesen verschiedene Elemente zu ermöglichen.

Das Verfahren der Erfindung wird lediglich für Erläuterungszwecke in Bezug auf einen fahrzeuginternen UGDO und das Regeln der Ausgangsleistungspegel von Signalen, die von diesem übertragen werden, beschrieben. Der Fahrzeug-UGDO kann von dem Typ sein, der in einem Fahrzeug enthalten ist und mit Eingaben entweder zum Zeitpunkt der Herstellung oder später programmiert wird, um Signale zur Steuerung der Garagentoröffnung/schließung zu übertragen und/oder um andere Operationen auszuführen, die im Allgemeinen mit Fernsteuerübertragungen verbunden sind. Wie oben angemerkt wurde, soll die Erfindung nicht auf UGDOs beschränkt sein und sieht vollständig vor, dass diese oder ähnliche Schritte verwendet werden, um die Leistungspegel für Signale zu regeln, die mit TPMs, RKE-Elementen, Elementen des passiven Zugangs und anderen verbunden sind.

Der Block 52 betrifft das Bestimmen eines Programmiercodes für den UGDO. Der Programmiercode kann verwendet werden, um einen Anbieter des Garagentoröffners zu spezifizieren, für den der UGDO betrieben werden soll. Der Programmiercode kann als eine Funktion von Eingaben bestimmt werden, die von einer Fahrzeugsystemsteuereinheit empfangen werden, wie etwa Eingaben, die an einem berührungsempfindlichen Bildschirm gemacht und zu einem bordinternen Computer übertragen werden, und/oder durch andere Wechselwirkungen, die zum Einrichten des Programmiercodes geeignet sind, und/oder durch eine Prozedur des systematischen Ausprobierens, bei der ein Benutzer wiederholt versucht, das Garagentor zu öffnen, während das Fahrzeugsteuerelement nach dem geeigneten Code sucht. Die Erfindung sieht natürlich vollständig vor, den Programmiercode auf jede beliebige Weise zu bestimmen und ist nicht auf die oben genannten Prozesse beschränkt.

Der Block 54 betrifft das Bestimmen eines gewünschten Ausgangsleistungspegels für den Leistungsregler, der dem UGDO zugeordnet ist, um Leistungspegel von Signalen zu steuern, die an andere Schaltungselemente (Verstärker, Filter und weitere Schaltungen) und/oder an ein Rundsendeelement (Antenne) übertragen werden. Der gewünschte Ausgangsleistungspegel kann als eine Funktion des Programmiercodes, eines damit verbundenen Anbieters und FCC-Regelungen bestimmt werden. Es können z. B. verschiedene Programmiercodes unterschiedlichen Anbietern sowie Querbezügen zwischen den Übertragungsfrequenzen und Datenprotokollen des Anbieters zugeordnet sein.

Diese Übertragungsfrequenzen und Datenprotokolle können FCC-Regulierungen für. Ausgangsleistungspegel zugeordnet sein, so dass der geeignete Ausgangsleistungspegel für die bestimmte Übertragungsfrequenz und das bestimmte Datenprotokoll des Anbieters bestimmt werden kann. Auf diese Weise können durch die Erfindung geeignete Ausgangsleistungspegel für jede Frequenz und/oder jedes Datenprotokoll, die durch die Anbieter des Garagentoröffners verwendet werden, bestimmt werden, so dass es durch die Erfindung möglich ist, den Ausgangsleistungspegel so zu regeln, dass er den FCC-Festlegungen entspricht. Der erfindungsgemäße Regler kann verwendet werden, um mehrere Übertragungsfrequenzen und Datenprotokolle zu unterstützen, ohne dass Hardwaremodifikationen erforderlich sind.

Der Block 56 betrifft die Bestimmung eines Eingangsleistungspegels für das Signal, das am Reglereingang empfangen wird. Der Regler wirkt im Wesentlichen als eine Dämpfungseinrichtung, da er die Leistung vom Eingabeelement zum Ausgabeelement proportional zu der Diodenspannung verringert. Demzufolge kann das PWM-Signal, das zum Einstellen der Diodenspannung verwendet wird, als eine Funktion des Eingangsleistungspegels gewählt werden, um sicherzustellen, dass die Eingangsleistung um einen Betrag gedämpft wird, damit der gewünschte Ausgangsleistungspegel erreicht wird.

Der Block 58 betrifft die Bestimmung des Einschaltsignals des PWM-Signals, das zum Einstellen der Diodenspannung verwendet wird. Das PWM-Signal in der oben beschriebenen Weise gewählt werden, dass sichergestellt wird, dass der Leistungsabfall zwischen dem Eingangselement und dem Ausgangselement ausreichend groß ist, um den gewünschten Ausgangsleistungspegel zu erreichen. Die Mikrosteuereinheit kann dann das geeignete PWM-Signal ausgeben. Die Mikrosteuereinheit kann optional den Ausgangsleistungspegel überwachen und das PWM-Signal in Abhängigkeit hiervon einstellen, um Schwankungen der Eingangsleistung oder andere Schwankungen auszugleichen, die bewirken können, dass das Ausgangssignal die FCC-Regelungen übersteigt und/oder die Signalleistung ansteigt, um zusätzliche Leistungsmöglichkeiten zu nutzen, wie etwa dann, wenn sich der Eingangsleistungspegel verringert oder die FCC-Festlegungen gelockert werden.

Der Block 60 betrifft das Dämpfen des Eingangssignals, um das Ausgangssignal bei dem gewünschten Ausgangsleistungspegel zu übertragen. Wie oben beschrieben wurde, kann das das Regeln der Diodenspannung enthalten, um die HF-Ausgangsspannung und dadurch den Ausgangsleistungspegel des HF-Signals zu regeln. Die Fähigkeit zum Dämpfen des Signals mit dem PWM-Signal ermöglicht vorteilhaft gemäß der Erfindung Signale zu dämpfen, ohne dass teurere Digital/Analog-Umsetzer erforderlich sind.

Wie gefordert sind hier genaue Ausführungsformen der Erfindung offenbart, es sollte jedoch klar sein, dass die offenbarten Ausführungsformen für die Erfindung lediglich beispielhaft sind, die in verschiedenen und alternativen Formen ausgeführt werden kann. Die Figuren sind nicht notwendigerweise maßstabsgerecht, wobei einige Merkmale vergrößert oder verkleinert seinkönnen, um Einzelheiten bestimmter Komponenten darzustellen. Deswegen sollten spezifische strukturelle und funktionelle Einzelheiten, die hier offenbart sind, nicht als einschränkend interpretiert werden, sondern lediglich als eine repräsentative Grundlage der Ansprüche und/oder für die Erkenntnis eines Fachmanns, um die Erfindung auf verschiedene Art auszuführen.

Während Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und beschrieben wurden, ist nicht vorgesehen, dass diese Ausführungsformen alle möglichen Formen der Erfindung darstellen und beschreiben. Die in der Spezifikation verwendeten Worte sind eher beschreibend als einschränkend und es sollte klar sein, dass verschiedene Änderungen ausgeführt werden können, ohne vom Erfindungsgedanken und Umfang der Erfindung abzuweichen.


Anspruch[de]
Verfahren zum Dämpfen von Leistungspegeln von HF-Signalen, die gemäß veränderlichen Übertragungsfrequenzen oder Datenprotokollen übertragen werden,

gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

Bestimmen eines gewünschten Ausgangsleistungspegels für die HF-Signale (12) als eine Funktion der Übertragungsfrequenz oder des Datenprotokolls der HF-Signale; und

Dämpfen der Leistungspegel der HF-Signale (12) auf den gewünschten Ausgangsleistungspegel mittels Impulsbreitenmodulation (PWM) einer Steuerschaltung, die zum Steuern der Leistung eines zum Übertragen der HF-Signale (12) verwendeten HF-Ausgangs verwendet wird.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfen der HF-Signale (12) das Wählen eines Tastverhältnisses für die PWM als eine Funktion des gewünschten Ausgangsleistungspegels enthält. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Schritt des Bestimmens des Tastverhältnisses als eine Funktion des HF-Eingangsleistungspegels, der dem HF-Ausgang zugeordnet ist, der zum Übertragen der HF-Signale (12) verwendet wird. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch den Schritt des Vergrößerns der Dämpfung der HF-Signale (12) durch Vergrößern der Ein-Zeitdauer des PWM-Tastverhältnisses. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Schritt des Erzeugens eines PWM-Signals zum Ansteuern der Steuerschaltung (18), wobei die Steuerschaltung (18) einen Kondensator und ein veränderliches Widerstandselement enthält, wobei der Kondensator mit dem Element parallelgeschaltet ist, so dass das PWM-Signal durch den Kondensator geglättet wird, um eine Gleichspannungsvorspannung für das Element zu schaffen, wobei die Gleichspannungsvorspannung die Leistung an dem zum Übertragen der HF-Signale verwendeten HF-Ausgang verwendet wird. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch den Schritt des Auswählens des veränderlichen Widerstandselements als eine Diode. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Schritt des Bestimmens des gewünschten Ausgangsleistungspegels als eine Funktion eines Programmiercodes. Verfahren nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch den Schritt des Bestimmens des Programmiercodes als eine Funktion von Eingaben, die von dem Fahrzeugsteuerelement empfangen werden. Verfahren nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch den Schritt des Bestimmens des Programmiercodes als eine Funktion des Codes des Universal-Garagentoröffners (UGDO-Code). Verfahren nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch den Schritt des Bestimmens des Programmiercodes als eine Funktion des Codes zum ferngesteuerten schlüssellosen Zugang (RKE-Code), des Codes der Reifendrucküberwachung (TPM-Code) oder eines Codes des Elements zum passiven Zugang. Signaldämpfungsschaltung,

gekennzeichnet durch

eine Diode;

einen Kondensator;

ein t-Netzwerk, das einen Eingang und einen Ausgang enthält, die mit einer Anode der Diode in Reihe geschaltet sind, so dass eine Diodenspannung/Strom einen Leistungspegel des Ausgangs steuert; und

eine Mikrosteuereinheit (34), die so beschaffen ist, dass sie ein Signal (32) mit Impulsbreitenmodulation (PWM-Signal) erzeugt, das zum Steuern der Gleichspannungsvorspannung der Diode (30) durch Laden und Entladen des Kondensators verwendet wird, wobei die Gleichspannungsvorspannung der Diode die Diodenspannung/Strom und dadurch den Leistungspegel des Ausgangs einstellt.
Schaltung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikrosteuereinheit (34) so beschaffen ist, dass sie ein Tastverhältnis des PWM-Signals wählt, das zum Regeln des Leistungspegels des Ausgangs geeignet ist. Schaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikrosteuereinheit (34) so beschaffen ist, dass sie das Tastverhältnis als eine Funktion der Übertragungsfrequenz des Ausgangs wählt. Schaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikrosteuereinheit (34) so beschaffen ist, dass sie das Tastverhältnis als eine Funktion des Datenprotokolls des Ausgangs wählt. Schaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikrosteuereinheit (34) so beschaffen ist, dass sie das Tastverhältnis als eine Funktion von Eingaben, die durch ein Fahrzeugsteuerelement empfangen werden, wählt. Schaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Mikrosteuereinheit (34) so beschaffen ist, dass sie den Programmiercode als eine Funktion des Codes des Universal-Garagentoröffners (UGDO-Code), des Codes zum ferngesteuerten schlüssellosen Zugang (RKE-Code), des Codes der Reifendrucküberwachung (TPM-Code) oder eines Codes des Elements zum passiven Zugang wählt. Fahrzeugsystemsteuereinheit,

dadurch gekennzeichnet, dass sie so konfiguriert ist, dass sie:

einen gewünschten Ausgangsleistungspegel für HF-Signale als eine Funktion der Übertragungsfrequenz oder des Datenprotokolls der HF-Signale bestimmt; und

Leistungspegel der HF-Signale auf den gewünschten Ausgangsleistungspegel mittels Impulsbreitenmodulation (PWM) dämpft, um die Spannung an einem HF-Ausgang, der zum Übertragen der HF-Signale verwendet wird, zu steuern.
Fahrzeugsystemsteuereinheit nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass sie so konfiguriert ist, dass sie den gewünschten Ausgangsleistungspegel als eine Funktion eines Programmiercodes bestimmt. Fahrzeugsystemsteuereinheit nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie so konfiguriert ist, dass sie den gewünschten Ausgangsleistungspegel durch eine Operation des systematischen Ausprobierens bestimmt. Fahrzeugsystemsteuereinheit nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass sie so konfiguriert ist, dass sie ein Tastverhältnis des PWM-Signals (32) wählt, das zum Dämpfen der HF-Signale auf den gewünschten Ausgangsleistungspegel als eine Funktion der Übertragungsfrequenz oder des Datenprotokolls des HF-Signals geeignet ist.






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