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Dokumentenidentifikation DE102007022505A1 06.12.2007
Titel Rolloverventil mit zwei Schwimmern
Anmelder GM Global Technology Operations, Inc., Detroit, Mich., US
Erfinder Greene, Jeffrey R., Richmond, Mich., US;
Kalvelage, Kenneth J., Rochester Hills, Mich., US;
Whipple, Matthew S., Troy, Mich., US
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80336 München
DE-Anmeldedatum 14.05.2007
DE-Aktenzeichen 102007022505
Offenlegungstag 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse F16K 31/28(2006.01)A, F, I, 20070514, B, H, DE
IPC-Nebenklasse F16K 24/00(2006.01)A, L, I, 20070514, B, H, DE   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Rolloverventil mit zwei Schwimmern zur Verwendung in einer Fahrzeugkraftstofftankbaugruppe. Das Rolloverventil kann ein Gehäuse umfassen, das einen oberen Abschnitt mit einem oberen Ende, das einen Dampfdurchgang definiert, und einem gegenüberliegenden unteren Ende, und einer Außenwand, die sich zwischen den oberen und unteren Enden erstreckt und einen sich dort hindurch erstreckenden Kanal definiert, und einen unteren Abschnitt aufweist, der ein erstes Ende, das mit dem unteren Ende des oberen Abschnitts in Eingriff steht, ein gegenüberliegendes zweites Ende, das ein dort hindurchgehendes Entlüftungsloch umfasst, und eine Außenwand aufweist, die sich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende erstreckt und darin eine Kammer definiert. Eine Innendichtung kann zwischen dem Kanal und der Kammer angebracht sein und eine Dichtungsbohrung umfassen, die sich von dem Kanal zu der Kammer erstreckt, wobei ein oberer Schwimmer in dem Kanal angebracht ist und ein unterer Schwimmer, der in der Kammer angebracht ist, einen Auftrieb relativ zu Kraftstoff aufweist, so dass er geeignet ist, auf dem Kraftstoff zu schwimmen und die Dichtungsbohrung selektiv abzudichten.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Rolloverventil zur Verwendung in einem Fahrzeugkraftstofftank.

Fahrzeugkraftstofftanks verwenden Entlüftungsventile als Teil von Verdampfungsemissionssteuerungssystemen, um die Kraftstoffdämpfe, welche von dem Kraftstofftank in die Atmosphäre entlassen werden, zu verringern. Ein in derartigen Systemen verwendetes Ventil wird üblicherweise ein Rolloverventil oder Überrollventil genannt. Das Rolloverventil ist in der Oberseite des Tanks angebracht und ermöglicht es, dass Kraftstoffdämpfe durch einen Dampfdurchgang an einen Verdampfungsemissionskanister geführt werden. Diese Kraftstoffdämpfe können dann in der Fahrzeugmaschine verbrannt werden, statt dass sie in die Atmosphäre entlassen werden. Das Ventil wird ein Rolloverventil genannt, weil in einer Situation, in der das Fahrzeug auf dem Kopf steht, ein Schwimmer in dem Ventil den Dampfdurchgang an den Verdampfungsemissionskanister blockieren wird. Dadurch wird dann verhindert, dass flüssiger Kraftstoff durch den Dampfdurchgang aus dem Tank fließt.

Kraftstofftankbaugruppen können auch fluidbegrenzende Entlüftungsventile umfassen, welche während eines Fahrzeugauftankens mit einem Rolloverventil zusammenwirken. Die zwei Ventile tragen dazu bei, die aus dem Kraftstofftank während des Auftankens emittierte Menge an Dämpfen zu verringern. Wenn der Tank mit flüssigem Kraftstoff gefüllt wird, wird der flüssige Kraftstoff einen Pegel erreichen, an dem sich das fluidbegrenzende Entlüftungsventil schließt, so dass es ein Entlüften von Dämpfen dort hindurch nicht länger zulässt. Sobald sich das fluidbegrenzende Entlüftungsventil schließt, werden die in dem Tank verbleibenden Kraftstoffdämpfe durch das Rolloverventil ausgestoßen. Mit dem Tankzapfhahn kann nach dem ersten Abschalten zusätzlicher Kraftstoff hinzugefügt werden, wobei das abgegebene Volumen von dem Typ des verwendeten Rolloverventils abhängt. Die Menge an Kraftstoffdampfentlüftung ist ein Ausgleich zwischen einem Überfüllen des Kraftstofftanks und einem Nicht-Bereitstellen von genügendem Entlüftungspotential, was zu einem Rückstoßzustand führen kann.

Dieser Ausgleich kann unter Verwendung von Ventilen erreicht werden, welche bei niedrigen Drücken mit einer kleinen Öffnung anfangen und sich zu einer größeren Öffnung weiten, wenn sich aufgrund höherer Tankdrücke eine zweite Stufe eines Rolloverventils öffnet. Diese Art von Anordnung erfordert ein Ausgleichen von Öffnungsdrücken für Ventile von Tanksystem zu Tanksystem und kann daher ziemlich schwierig sein. Dies ist daher nicht immer eine wünschenswerte Lösung.

Ein anderer Weg zur Entlüftung des Kraftstofftanks während eines Auftankens umfasst die Verwendung mehrerer Ventile. Solche Kraftstofftanksysteme weisen ein fluidbegrenzendes Entlüftungsventil und zwei separate Rolloverventile auf. Das erste Rolloverventil wird in Kraftstoff getaucht, der dem zusätzlich hinzugefügten Kraftstoff nach dem ersten Abschalten folgt (welcher, wie voranstehend erörtert, das fluidbegrenzende Entlüftungsventil zum Schließen veranlasste). Das zweite Rolloverventil ist angeordnet, um dann die Kraftstoffdämpfe an den Verdampfungsemissionskanister zu entlüften. Diese Lösung ist jedoch nicht besonders wünschenswert, weil sie die Verwendung eines zusätzlichen Rolloverventils zum Erreichen eines befriedigenden Entlüftungspotentials erfordert.

Eine Ausführungsform der Erfindung sieht ein Rolloverventil mit zwei Schwimmern zur Verwendung in einer Fahrzeugkraftstofftankbaugruppe vor. Das Rolloverventil mit zwei Schwimmern kann ein Gehäuse umfassen, das einen oberen Abschnitt mit einem oberen Ende, welches einen Dampfdurchgang definiert, und einem gegenüberliegenden unteren Ende, und einer Außenwand, die sich zwischen den oberen und unteren Enden erstreckt und einen sich dort hindurch erstreckenden Kanal definiert, und einen unteren Abschnitt aufweist, der ein erstes Ende, das mit dem unteren Ende des oberen Abschnitts in Eingriff steht, ein gegenüberliegendes zweites Ende, das ein dort hindurchgehendes Entlüftungsloch umfasst, und eine Außenwand aufweist, die sich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende erstreckt und eine Kammer darin definiert. Das Rolloverventil dieser Ausführungsform kann auch eine Innendichtung, die zwischen dem Kanal und der Kammer angebracht ist und eine Dichtungsbohrung umfasst, welche sich von dem Kanal zu der Kammer erstreckt, einen in dem Kanal angebrachten oberen Schwimmer und einen in der Kammer angebrachten unteren Schwimmer umfassen, welcher einen Auftrieb relativ zu Kraftstoff aufweist, so dass er geeignet ist, auf dem Kraftstoff zu schwimmen und die Dichtungsbohrung selektiv abzudichten.

Eine weitere Ausführungsform sieht ein Rolloverventil mit zwei Schwimmern zur Verwendung in einer Fahrzeugkraftstofftankbaugruppe vor, das umfasst: ein Gehäuse, das einen oberen Abschnitt mit einem oberen Ende, welches einen Dampfdurchgang definiert, und einem gegenüberliegenden unteren Ende, einer Außenwand, die sich zwischen den oberen und unteren Enden erstreckt und einen sich dort hindurch erstreckenden Kanal definiert, und einer Ablassöffnung, die sich durch die Außenwand hindurch erstreckt, und einen unteren Abschnitt aufweist, der ein erstes Ende, das mit dem unteren Ende des oberen Abschnitts in Eingriff steht, ein gegenüberliegendes zweites Ende, das ein dort hindurchgehendes Entlüftungsloch umfasst, und eine Außenwand aufweist, die sich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende erstreckt und darin eine Kammer definiert; eine Innendichtung, die zwischen dem Kanal und der Kammer angebracht ist und eine Dichtungsbohrung umfasst, die sich von dem Kanal zu der Kammer erstreckt; und einen in der Kammer angebrachten unteren Schwimmer, der einen Auftrieb relativ zu Kraftstoff aufweist, so dass er geeignet ist, auf dem Kraftstoff zu schwimmen und die Dichtungsbohrung selektiv abzudichten.

Eine weitere Ausführungsform sieht eine Kraftstofftankbaugruppe mit einer Ventilabdeckung und einem Verdampfungsemissionskanister vor. Die Kraftstofftankbaugruppe dieser Ausführungsform umfasst auch ein Rolloverventil mit zwei Schwimmern, das an der Ventilabdeckung angebracht ist und ein Gehäuse umfasst, das einen oberen Abschnitt mit einem oberen Ende, welches einen Dampfdurchgang in Fluidverbindung mit dem Verdampfungsemissionskanister definiert, einem gegenüberliegenden unteren Ende, einer Außenwand, die sich zwischen den oberen und unteren Enden erstreckt und einen sich dort hindurch erstreckenden Kanal definiert, und einer Ablassöffnung, die sich durch die Außenwand erstreckt, und einen unteren Abschnitt aufweist, der ein erstes Ende in Eingriff mit dem unteren Ende des oberen Abschnitts, ein gegenüberliegendes zweites Ende, das ein dort hindurchgehendes Entlüftungsloch umfasst, und eine Außenwand aufweist, die sich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende erstreckt und darin eine Kammer definiert. Das Rolloverventil dieser Ausführungsform weist auch eine Innendichtung, die zwischen dem Kanal und der Kammer angebracht ist und eine Dichtungsbohrung umfasst, welche sich von dem Kanal zu der Kammer erstreckt, einen in dem Kanal angebrachten oberen Schwimmer und einen in der Kammer angebrachten unteren Schwimmer auf, welcher einen Auftrieb relativ zu Kraftstoff aufweist, so dass er geeignet ist, auf dem Kraftstoff zu schwimmen und die Dichtungsbohrung selektiv abzudichten.

Ein Vorteil einer Ausführungsform besteht darin, dass das Rolloverventil mit zwei Schwimmern kontrollierte Wiederauftankereignisse ermöglicht, indem es die Wahrscheinlichkeit für einen Rückstoß bzw. ein Zurückspucken (spit back) verringert, während es immer noch im Wesentlichen verhindert, dass dem Kraftstofftank zusätzlicher Kraftstoff hinzugefügt werden kann, wenn er den gewünschten Maximalpegel in dem Tank erreicht hat.

Ein Vorteil einer Ausführungsform besteht darin, dass das kontrollierte Wiederauftanken ohne die zusätzlichen Kosten, Teile und den Zusammenbau erreicht wird, welche erforderlich sind, wenn zwei separate Rolloverventilbaugruppen verwendet werden.

Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand einer vorteilhaften Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben; in dieser ist:

1 eine teilweise schematische Querschnittsansicht eines Abschnitts einer Kraftstofftankbaugruppe gemäß einer Ausführungsform; und

2 eine Ansicht ähnlich 1, wobei aber der Querschnitt mit Entlüftungslöchern des unteren Gehäuses in einem Rolloverventil mit zwei Schwimmern ausgerichtet ist.

1-2 stellen eine allgemein mit 20 bezeichnete Kraftstofftankbaugruppe dar, welche eine Ventilabdeckung 22 umfasst, an welcher eine allgemein mit 24 bezeichnete Rolloverventilbaugruppe mit zwei Schimmern angebracht ist. Die Ventilabdeckung 22 ist Teil eines allgemein mit 26 bezeichneten Kraftstofftanks und kann herkömmlich sein – sie wird typischerweise an einer Oberseite des Kraftstofftanks durch Schweißen gesichert. Die Kraftstofftankbaugruppe 20 kann auch ein (nicht gezeigtes) fluidbegrenzendes Entlüftungsventilumfassen, welches herkömmlich sein kann und daher in diesem Kontext nicht genauer erörtert wird.

Die Rolloverventilbaugruppe mit zwei Schwimmern 24 weist ein Gehäuse 28 mit einem oberen Abschnitt 30 und einem unteren Abschnitt 32 auf. Der obere Abschnitt 30 umfasst eine im Wesentlichen zylindrische Außenwand 34, die einen sich dort hindurch erstreckenden Kanal 36 definiert. Die Außenwand 34 kann einen Außenflächenabschnitt 38 umfassen, der in die Ventilabdeckung 22 passt und mit dieser abdichtet. Ein Montageabschnitt 40, der sich von einem oberen Ende 42 der Außenwand 34 erstreckt, kann einen Halteflansch 44 umfassen, um die Ventilbaugruppe 24 in der Abdeckung 22 festzuhalten. Die Außenwand 34 umfasst auch eine Ablassöffnung 50, welche sich von dem Kanal 36 in das Innere des Kraftstofftanks 26 erstreckt. Die Ablassöffnung 50 kann eine Öffnung mit einem Durchmesser in dem Bereich von beispielsweise 0,02 cm bis etwa 0,03 cm sein.

Der Montageabschnitt 40 definiert auch einen dort hindurchgehenden Dampfdurchgang 46. Der Dampfdurchgang 46 kann eine Öffnung mit einem Durchmesser in dem Bereich von beispielsweise etwa 0,23 cm bis etwa 0,31 cm sein. Die in diesem Kontext angegebenen speziellen Durchmesser der Ablassöffnung 50 und des Dampfdurchgangs 46 sind nur Beispiele und können abhängig von der speziell verwendeten Kraftstofftankbaugruppe unterschiedlich sein. Es ist gewünscht, dass die Ablassöffnung 50 einen wesentlich kleineren Durchmesser aufweist, so dass die Rate einer Dampfströmung durch sie hindurch wesentlich geringer sein wird als die Menge an Dampf, die durch den Dampfdurchgang 46 hindurch strömen kann.

Der Dampfdurchgang 46 steht in Fluidverbindung mit einem Verdampfungsemissionskanister 48. Der Verdampfungsemissionskanister 48 und verschiedene Verbindungsrohre etc. können herkömmlich sein und werden daher in diesem Kontext nicht genau erörtert.

Der untere Abschnitt 32 des Gehäuses 28 weist eine im Wesentlichen zylindrische Außenwand 52 auf, die an einem ersten Ende 54 an einem unteren Ende 56 des oberen Abschnitts 30 angebracht ist, und umfasst ein im Wesentlichen geschlossenes zweites Ende 58. Die Außenwand 52 und das zweite Ende 58 definieren eine geschlossene Kammer 60. Ein Paar von Entlüftungslöchern 62 erstrecken sich durch das zweite Ende 58 in die Kammer 60. Obwohl ein Paar von Entlüftungslöchern 62 gezeigt sind, können stattdessen andere Anzahlen von Entlüftungslöchern verwendet werden, wenn es so gewünscht ist. Der untere Abschnitt 32 umfasst auch untere Schwimmerstützen 64, die sich von der Außenwand 52 nach innen erstrecken.

Eine Innendichtung 68 ist zwischen dem oberen Abschnitt 30 und dem unteren Abschnitt 32 angebracht. Die Innendichtung 68 umfasst eine Dichtungsbohrung 70, welche die Kammer 60 mit dem Kanal 36 verbindet. Ein Schwimmersitz 72 umgibt die Dichtungsbohrung 70 und ist der Kammer 60 zugewandt.

Eine Feder 74 ist an der Oberseite der Innendichtung 68 angebracht, wobei ein oberer Schwimmer 76 von der Feder 74 getragen wird. Die Feder 74 weist eine ausreichende Stärke auf, um den oberen Schwimmer 76 daran zu hindern, die Feder vollständig zusammenzudrücken und Kraftstoffdämpfe vom Strömen durch die Dichtungsbohrung 70 abzuhalten. Die Feder 74 bewirkt auch nicht, dass der obere Schwimmer 76 gegen den Dampfdurchgang 46 gedrückt wird und diesen blockiert, wenn sich die Rolloverventilbaugruppe 24 in einer aufrechten Stellung befindet.

Ein kugelförmig gestalteter unterer Schwimmer 78 ist in der Kammer 60 angebracht. Wenn sich in der Kammer 60 kein Kraftstoff befindet, ruht der untere Schwimmer 78 auf den unteren Schwimmerstützen 64. Der untere Schwimmer 78 weist eine Gesamtdichte auf, die geringer als flüssiger Kraftstoff ist, so dass er schwimmfähig ist und oben schwimmen wird. Sobald flüssiger Kraftstoff die Kammer 60 füllt, wird der untere Schwimmer 78 daher nach oben schwimmen, schließlich den Schwimmersitz 72 abdichten und die Dichtungsbohrung 70 blockieren.

Nun wird die Arbeitsweise des Rolloverventils mit zwei Schwimmern 24 während eines Fahrzeugkraftstofftank-Wiederauftankereignisses erörtert. Die Rolloverventilbaugruppe 24 ermöglicht ein kontrolliertes Befüllen der Kraftstofftankbaugruppe 20. Vor dem Wiederauftankereignis ruht der obere Schwimmer 76 auf der Feder 74 und der untere Schwimmer 78 ruht auf den unteren Schwimmerstützen 64, so dass das Strömen von Kraftstoffdämpfen in dem Ventil 24 zwischen den Entlüftungslöchern 62 und dem Dampfdurchgang 46 nicht blockiert ist.

Während eines Wiederauftankereignisses wird, wenn der Dampfdruck in dem Tank 26 ansteigt, irgendwann Kraftstoffdampf durch die zwei Entlüftungslöcher 62 in das Rolloverventil 24 eintreten – dies beginnt, sobald sich das (nicht gezeigte) fluidbegrenzende Entlüftungsventil geschlossen hat. Der Kraftstoffdampf fährt fort, nach oben und um den unteren Schwimmer 78 herum, durch die Dichtungsbohrung 70, um den oberen Schwimmer 76 herum und in den Dampfdurchgang 46 zu strömen. Zu dem Zeitpunkt, an dem sich das fluidbegrenzende Entlüftungsventil schließt, bleibt zwischen dem Pegel des flüssigen Kraftstoffs und dem zweiten Ende 58 des unteren Abschnitts 32 genügend Abstand, um ein Abgeben einer vorbestimmten Menge von zusätzlichem Kraftstoff in den Kraftstofftank 26 zu ermöglichen, bevor der flüssige Kraftstoff das zweite Ende 58 erreicht.

Nachdem der flüssige Kraftstoff das zweite Ende 58 erreicht und die Entlüftungslöcher 62 bedeckt, wird der Innendruck in dem Kraftstofftank 26 flüssigen Kraftstoff nach oben in die Kammer 60 zwingen. Sobald der flüssige Kraftstoff in der Kammer 60 steigt, wird er den unteren Schwimmer 78 zu einer Aufwärtsbewegung gegen den Schwimmersitz 72 veranlassen, wodurch die Strömung durch die Dichtungsbohrung 70 blockiert wird. Zu diesem Zeitpunkt können Kraftstoffdämpfe nur durch die kleine Ablassöffnung 50 in den Kanal 36 strömen, wodurch die Strömung der Dämpfe in den Dampfdurchgang 46 erheblich eingeschränkt wird. Die kleine Dampfströmungsrate durch diese kleine Ablassöffnung 50 ist ausreichend, um zu einer Verringerung der Wahrscheinlichkeit eines Rückstoßes auf die Person, die den Kraftstofftank befüllt, beizutragen, aber sie ist niedrig genug, dass sie im Wesentlichen verhindert, dass zusätzlicher Kraftstoff in den Kraftstofftank 26 abgegeben wird – wodurch ein Wiederauftankereignis beendet wird.

Sobald der Tankdruck abgebaut ist (nach dem Wiederauftankereignis), wird die Kraftstoffsäule in der Rolloverventilbaugruppe mit zwei Schwimmern 24 auf den Kraftstoffpegel in dem Tank 26 außerhalb des Rolloverventils 24 abfallen. Entsprechend werden Kraftstoffdämpfe wieder in der Lage sein, zwischen den Entlüftungslöchern 62 und dem Dampfdurchgang 46 zu strömen.

Und wenn das Fahrzeug zu einem späteren Zeitpunkt umgedreht werden sollte, wird der obere Schwimmer 76 über dem Dampfdurchgang 46 sitzen, wodurch er ein Strömen in den Durchgang blockiert. Auf diese Weise ist die Funktionalität des Rolloverventils beibehalten.

Zusammengefasst betrifft die Erfindung ein Rolloverventil mit zwei Schwimmern zur Verwendung in einer Fahrzeugkraftstofftankbaugruppe. Das Rolloverventil kann ein Gehäuse umfassen, das einen oberen Abschnitt mit einem oberen Ende, das einen Dampfdurchgang definiert, und einem gegenüberliegenden unteren Ende und einer Außenwand, die sich zwischen den oberen und unteren Enden erstreckt und einen sich dort hindurch erstreckenden Kanal definiert, und einen unteren Abschnitt aufweist, der ein erstes Ende, das mit dem unteren Ende des oberen Abschnitts in Eingriff steht, ein gegenüberliegendes zweites Ende, das ein dort hindurchgehendes Entlüftungsloch umfasst, und eine Außenwand aufweist, die sich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende erstreckt und darin eine Kammer definiert. Eine Innendichtung kann zwischen dem Kanal und der Kammer angebracht sein und eine Dichtungsbohrung umfassen, die sich von dem Kanal zu der Kammer erstreckt, wobei ein oberer Schwimmer in dem Kanal angebracht ist und ein unterer Schwimmer, der in der Kammer angebracht ist, einen Auftrieb relativ zu Kraftstoff aufweist, so dass er geeignet ist, auf dem Kraftstoff zu schwimmen und die Dichtungsbohrung selektiv abzudichten.


Anspruch[de]
Rolloverventil mit zwei Schwimmern zur Verwendung in einer Fahrzeugkraftstofftankbaugruppe, das umfasst:

ein Gehäuse, das einen oberen Abschnitt mit einem oberen Ende, welches einen Dampfdurchgang definiert, und einem gegenüberliegenden unteren Ende und einer Außenwand, die sich zwischen den oberen und unteren Enden erstreckt und einen sich dort hindurch erstreckenden Kanal definiert, und einen unteren Abschnitt aufweist, der ein erstes Ende, das mit dem unteren Ende des oberen Abschnitts in Eingriff steht, ein gegenüberliegendes zweites Ende, das ein dort hindurchgehendes Entlüftungsloch umfasst, und eine Außenwand aufweist, die sich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende erstreckt und darin eine Kammer definiert;

eine Innendichtung, die zwischen dem Kanal und der Kammer angebracht ist und eine Dichtungsbohrung umfasst, welche sich von dem Kanal zu der Kammer erstreckt;

einen in dem Kanal angebrachten oberen Schwimmer; und

einen in der Kammer angebrachten unteren Schwimmer, der einen Auftrieb relativ zu Kraftstoff aufweist, so dass er geeignet ist, auf dem Kraftstoff zu schwimmen und die Dichtungsbohrung selektiv abzudichten.
Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand des oberen Abschnitts eine sich dort hindurch erstreckende Ablassöffnung umfasst. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchmesser der Ablassöffnung wesentlich kleiner als ein Durchmesser des Dampfdurchgangs ist. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampfdurchgang in Fluidverbindung mit einem Verdampfungsemissionskanister steht. Ventil nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zwischen dem oberen Schwimmer und der Innendichtung angebrachte Feder. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schwimmer von einer kugelförmigen Gestalt ist und die Innendichtung einen Schwimmersitz umfasst, der sich um die Dichtungsbohrung herum erstreckt und gestaltet ist, um in abdichtendem Eingriff mit dem unteren Schwimmer zusammenzuwirken. Ventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt eine untere Schwimmerstütze umfasst, die mit dem unteren Schwimmer selektiv in Eingriff steht, um den unteren Schwimmer von dem zweiten Ende zu beabstanden. Ventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand des oberen Abschnitts eine sich durch sie hindurch erstreckende Ablassöffnung umfasst und ein Durchmesser der Ablassöffnung wesentlich kleiner als ein Durchmesser des Dampfdurchgangs ist. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt eine untere Schwimmerstütze umfasst, die mit dem unteren Schwimmer selektiv in Eingriff steht, um den unteren Schwimmer von dem zweiten Ende zu beabstanden. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ende mindestens ein zweites dort hindurchgehendes Entlüftungsloch umfasst. Rolloverventil mit zwei Schwimmern zur Verwendung in einer Fahrzeugkraftstofftankbaugruppe, das umfasst:

ein Gehäuse, das einen oberen Abschnitt mit einem oberen Ende, welches einen Dampfdurchgang definiert, und einem gegenüberliegenden unteren Ende, einer Außenwand, die sich zwischen den oberen und unteren Enden erstreckt und einen sich dort hindurch erstreckenden Kanal definiert, und einer Ablassöffnung, die sich durch die Außenwand hindurch erstreckt, und einen unteren Abschnitt aufweist, der ein erstes Ende, das mit dem unteren Ende des oberen Abschnitts in Eingriff steht, ein gegenüberliegendes zweites Ende, das ein dort hindurchgehendes Entlüftungsloch umfasst, und eine Außenwand aufweist, die sich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende erstreckt und darin eine Kammer definiert;

eine Innendichtung, die zwischen dem Kanal und der Kammer angebracht ist und eine Dichtungsbohrung umfasst, die sich von dem Kanal zu der Kammer erstreckt; und

einen in der Kammer angebrachten unteren Schwimmer, der einen Auftrieb relativ zu Kraftstoff aufweist, so dass er geeignet ist, auf dem Kraftstoff zu schwimmen und die Dichtungsbohrung selektiv abzudichten.
Ventil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchmesser der Ablassöffnung wesentlich kleiner als ein Durchmesser des Dampfdurchgangs ist. Ventil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schwimmer von einer kugelförmigen Gestalt ist und die Innendichtung einen Schwimmersitz umfasst, der sich um die Dichtungsbohrung herum erstreckt und gestaltet ist, um in abdichtendem Eingriff mit dem unteren Schwimmer zusammenzuwirken. Ventil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt eine untere Schwimmerstütze umfasst, die mit dem unteren Schwimmer selektiv in Eingriff steht, um den unteren Schwimmer von dem zweiten Ende zu beabstanden. Kraftstofftankbaugruppe, die umfasst:

eine Ventilabdeckung;

einen Verdampfungsemissionskanister; und

ein Rolloverventil mit zwei Schwimmern, das an der Ventilabdeckung angebracht ist und umfasst: ein Gehäuse, das einen oberen Abschnitt mit einem oberen Ende, welches einen Dampfdurchgang in Fluidverbindung mit dem Verdampfungsemissionskanister definiert, einem gegenüberliegenden unteren Ende, einer Außenwand, die sich zwischen den oberen und unteren Enden erstreckt und einen sich dort hindurch erstreckenden Kanal definiert, und einer Ablassöffnung, die sich durch die Außenwand erstreckt, und einen unteren Abschnitt aufweist, der ein erstes Ende in Eingriff mit dem unteren Ende des oberen Abschnitts, ein gegenüberliegendes zweites Ende, das ein dort hindurchgehendes Entlüftungsloch umfasst, und eine Außenwand aufweist, die sich zwischen dem ersten Ende und dem zweiten Ende erstreckt und darin eine Kammer definiert; eine Innendichtung, die zwischen dem Kanal und der Kammer angebracht ist und eine Dichtungsbohrung umfasst, die sich von dem Kanal zu der Kammer erstreckt; einen in dem Kanal angebrachten oberen Schwimmer; und einen in der Kammer angebrachten unteren Schwimmer, der einen Auftrieb relativ zu Kraftstoff aufweist, so dass er geeignet ist, auf dem Kraftstoff zu schwimmen und die Dichtungsbohrung selektiv abzudichten.
Kraftstofftankbaugruppe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchmesser der Ablassöffnung wesentlich kleiner als ein Durchmesser des Dampfdurchlasses ist. Kraftstofftankbaugruppe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Rolloverventil mit zwei Schwimmern eine Feder umfasst, die zwischen dem oberen Schwimmer und der Innendichtung angebracht ist. Kraftstofftankbaugruppe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Schwimmer von einer kugelförmigen Gestalt ist und die Innendichtung einen Schwimmersitz umfasst, der sich um die Dichtungsbohrung herum erstreckt und gestaltet ist, um in abdichtendem Eingriff mit dem unteren Schwimmer zusammenzuwirken. Kraftstofftankbaugruppe nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt eine untere Schwimmerstütze umfasst, die mit dem unteren Schwimmer selektiv in Eingriff steht, um den unteren Schwimmer von dem zweiten Ende zu beabstanden. Kraftstofftankbaugruppe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Abschnitt eine untere Schwimmerstütze umfasst, die mit dem unteren Schwimmer selektiv in Eingriff steht, um den unteren Schwimmer von dem zweiten Ende zu beabstanden.






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