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Dokumentenidentifikation DE102007024501A1 06.12.2007
Titel Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine und Trockner dafür
Anmelder LG Electronics Inc., Seoul, KR
Erfinder Yoo, Hea-Kyung, Changwon, Gyungsangnam, KR;
Lim, Tae-Hoon, Changwon, Gyungsangnam, KR
Vertreter Vossius & Partner, 81675 München
DE-Anmeldedatum 25.05.2007
DE-Aktenzeichen 102007024501
Offenlegungstag 06.12.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse D06F 58/28(2006.01)A, F, I, 20070912, B, H, DE
IPC-Nebenklasse D06F 58/02(2006.01)A, L, I, 20070912, B, H, DE   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung offenbart ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine und eine Maschine dafür. Das Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine, die eine Zahlungsvorrichtung zum Kassieren einer Zahlung zum Betreiben der Waschküchenmaschine aufweist und der Wäsche für eine Trockenzeit, die gemäß eines ausgewählten Trockenablaufs eingestellt wird, nach dem Empfangen von Zahlungseinsteckinformationen von der Zahlungsvorrichtung Heißluft zuführt, wobei das Trockenverfahren die Schritte aufweist: a) Feststellen eines Zustands der Wäsche durch Messen der Feuchtigkeit; und b) Fortsetzen der Heißluftzufuhrzeit oder Zurücksetzen der Heißluftzufuhrzeit durch Nachstellen der Heißluftzufuhrzeit gemäß des festgestellten Zustands der Wäsche.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine und insbesondere ein Trockenverfahren einer kommerziellen Waschküchenmaschine, um eine Trockenzeit entsprechend eines Zustands der Wäsche nachzustellen und der Wäsche entsprechend der nachgestellten Trockenzeit Heißluft zuzuführen, und einen Trockner dafür.

Im allgemeinen weist eine Waschküche eine Maschine zum Waschen und Trocknen der Wäsche auf. Eine solche Maschine führt nur einen eines Waschbetriebs und eines Trockenbetriebs, oder sowohl den Waschbetrieb als auch den Trockenbetrieb durch.

1 ist ein Ablaufplan, der ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine gemäß des Stands der Technik darstellt.

Bezugnehmend auf 1, umfaßt das herkömmliche Trockenverfahren einen Zahlungseinsteckschritt S1 zum Einstecken einer Karte oder einer Münze, einen Ablaufauswahlschritt S2 zum Auswählen eines der Trockenabläufe entsprechend der Eigenschaften der Wäsche durch einen Anwender, einen Trockenschritt S3 zum Erwärmen und Trocknen der Wäsche für eine Zeit, die gemäß des Ablaufs eingestellt wird, der beim Schritt S2 ausgewählt wird, und ein Abkühlschritt S4 zum Abkühlen der erwärmten Wäsche.

Jedoch weist das herkömmliche Trockenverfahren die folgenden Nachteile auf.

Da ein Anwender unabhängig vom Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche einen der Trockenabläufe auswählt, kann die Wäsche überhitzt und beschädigt werden.

Da der Trockenbetrieb für eine Trockenzeit eines ausgewählten Trockenablaufs unabhängig vom Zustand der Wäsche fortlaufend durchgeführt wird, wird die Wäsche fortlaufend erwärmt, obwohl die Wäsche nicht mehr getrocknet werden braucht. Daher wird Energie verschwendet.

Da ein Anwender eine Trockenzeit nicht verlängern kann, während der Trockenbetrieb durchgeführt wird, muß ein Anwender eine Waschküchenmaschine so steuern, daß sie erneut einen Trockenbetrieb durchführt, nachdem der gegenwärtige Trockenbetrieb endet.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine zur Verhinderung bereitzustellen, daß die Wäsche beschädigt wird, indem unterschiedliche Trockenabläufe gemäß des Feuchtigkeitsgehalts der Wäsche bereitgestellt werden.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine zum Einsparen von Energie bereitzustellen, indem ein Trockenbetrieb beendet wird, wenn festgestellt wird, daß der Trockenbetrieb nicht länger durchgeführt werden muß, indem ein Zustand der Wäsche gemessen wird.

Noch eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine zur Ermöglichung bereitzustellen, daß ein Anwender einen Trockenbetrieb verlängert, während der Trockenbetrieb durchgeführt wird.

Um die oben beschriebenen Aufgaben der Erfindung zu lösen, wird ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine bereitgestellt, die eine Zahlungsvorrichtung zum Kassieren einer Zahlung zum Betreiben der Waschküchenmaschine aufweist und der Wäsche für eine Trockenzeit, die gemäß eines ausgewählten Trockenablaufs eingestellt wird, nach dem Empfangen von Zahlungseinsteckinformationen von der Zahlungsvorrichtung Heißluft zuführt, wobei das Trockenverfahren die Schritte aufweist: a) Feststellen eines Zustands der Wäsche durch Messen der Feuchtigkeit; und b) Fortsetzen der Heißluftzufuhrzeit oder Zurücksetzen der Heißluftzufuhrzeit durch Nachstellen der Heißluftzufuhrzeit gemäß des festgestellten Zustands der Wäsche.

Der Schritt a) kann die Schritte aufweisen: a-1) Gewinnen eines Durchschnittswerts gültiger Daten, die für eine Abtastzeit gemessen werden, zum Messen der Feuchtigkeit, und a-2) Feststellen, ob der gewonnene Durchschnittswert einen vorgegebenen Sättigungswert erreicht oder nicht.

Wenn im Schritt b) der gewonnene Durchschnittswert den vorgegebenen Sättigungswert in einer vorgegebenen Zeit erreicht, nachdem Heißluft zugeführt wird, kann Heißluft zugeführt werden, bis eine gegenwärtige Temperatur eine voreingestellte Temperatur erreicht und die Ergänzung von Heißluft stoppt.

Im Schritt b) kann Heißluft bis zu einer kürzeren Zeit zwischen einer Trocknungsvollendungszeit, die durch eine Zeit berechnet wird, wenn der gewonnene Durchschnittswert den Sättigungswert erreicht, und der eingestellten Trockenzeit zugeführt werden.

Wenn im Schritt b) zusätzliche Zahlungseinsteckinformationen empfangen werden, nachdem die Ergänzung der Heißluft stoppt, da die eingestellte Trockenzeit nachgestellt wird, kann die Heißluft erneut zugeführt werden.

In einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein kommerzieller Trockner für eine kommerzielle Waschküche bereitgestellt, der aufweist: eine Schnittstelle zum Kommunizieren von Zahlungskassierinformationen mit einer Zahlungsvorrichtung, die an jedem Trockner angeordnet ist; einen Feuchtigkeitssensor. zum Messen der Feuchtigkeit der Wäsche im Trockner; und eine Steuereinheit zur Steuerung des Betriebs des Trockners gemäß Betriebsinformationen, die gemäß Kommunikationsinformationen der Schnittstelle eingestellt werden, und zum Zurücksetzen einer Heißluftzufuhrzeit zum Zuführen von Heißluft in den Trockner gemäß Informationen aus einem Feuchtigkeitssensor.

Die Steuereinheit kann die Betriebsinformationen, die gemäß Kommunikationsinformationen der Schnittstelle eingestellt werden, gemäß zusätzlicher Zahlungseinsteckinformationen nachstellen. Die Steuereinheit kann eine Zufuhrzeit von Heißluft in einen Trockner gemäß Informationen aus einem Feuchtigkeitssensor in einer Zeit zurücksetzen, die anfänglich gemäß Kommunikationsinformationen der Schnittstelle eingestellt wird.

Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen besser verstanden werden, die nur zu Veranschaulichungszwecken gegeben werden und folglich nicht für die vorliegende Erfindung beschränkend sind. Es zeigen:

1 einen Ablaufplan, der ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine gemäß des Stands der Technik darstellt;

2 ein Diagramm, das eine Waschküchenmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

3 einen Schaltplan, der eine Waschküchenmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

4 einen Ablaufplan, der ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

5 einen Ablaufplan, der ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine darstellt, wenn eine zusätzliche Zahlung in eine Zahlungsvorrichtung der Waschküchenmaschine eingesteckt wird.

Es werden nun ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine und ein Trockner dafür gemäß bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen im Detail beschrieben.

2 ist ein Diagramm, das eine Waschküchenmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

Bezugnehmend auf 2, weist die Waschküchenmaschine gemäß der vorliegenden Ausführungsform ein Gehäuse 100, eine Trommel 200, eine Tür 300, eine Zahlungsvorrichtung 400 und eine Steuereinheit 500 auf.

Das Gehäuse 100 ist in einer hohlen Form ausgebildet, damit die Trommel 200 im Gehäuse 100 angeordnet werden kann. Es ist eine Öffnung 100 auf einer Seite des Gehäuses 100 ausgebildet. In der vorliegenden Ausführungsform ist das Gehäuse 100 in einer Hexaederkastenform ausgebildet, und die Öffnung 110 ist in einer Kreisform ausgebildet.

Die Trommel 200 nimmt die Wäsche auf und ist drehbar im Gehäuse 100 angeordnet. In der vorliegenden Ausführungsform weist die Trommel 200 eine zylindrische Form auf, deren eine Seite geöffnet und deren andere geschlossen ist. Um es einem Anwender zu ermöglichen, die Wäsche durch die Öffnung 100 des Gehäuses 100 in die Trommel 200 zu legen oder die Wäsche aus der Trommel 200 herauszunehmen, ist die offene Seite der Trommel 200 so angeordnet, daß sie der Öffnung 110 des Gehäuses 100 gegenüberliegt. Es ist vorzuziehen, das Trommel 200 aus hitzebeständigem Material besteht, um der Wärme standzuhalten, die erzeugt wird, wenn die Wäsche getrocknet wird.

Die Tür 300 ist mit der Öffnung 110 verbunden, um die Trommel 200 zu öffnen und zu schließen. In der vorliegenden Ausführungsform weist die Tür 300 einen Rahmen 310 und ein Öffnungs- und Schließelement 320 auf. Der Rahmen 310 ist in einer Ringscheibenform ausgebildet, und dessen eine Seite ist mit der Öffnung 110 durch ein Scharnier verbunden. Das Öffnungs- und Schließelement 320 ist im Rahmen 310 angeordnet. Da das Öffnungs- und Schließelement 320 in einer Korbform ausgebildet ist, öffnet und schließt das Öffnungs- und Schließelement 320 die Öffnung 110 des Gehäuses 100 und die offene eine Seite der Trommel 200 gleichzeitig. Es ist vorzuziehen, daß das Öffnungs- und Schließelement 320 aus einem transparenten Material besteht, um es einem Anwender zu ermöglichen, hindurch das Innere der Trommel 200 zu sehen.

Die Zahlungsvorrichtung 400 ist am Gehäuse 100 angeordnet, um eine Zahlung zum Betreiben der Waschküchenmaschine zu kassieren. In der vorliegenden Ausführungsform nimmt die Zahlungsvorrichtung 400 Münzen oder eine Karte als die Zahlung an. Das heißt, es ist eine Münzeinwurfanordnung 410 auf dem Gehäuse 100 angeordnet, um Münzen zu kassieren, und es ist ein Kartenleser 420 an der oberen Vorderseite des Gehäuses 100 angeordnet, um die Karte aufzunehmen.

Das Bedienungspult 500 empfängt Zahlungskassierinformationen von der Zahlungsvorrichtung 400, wenn ein Anwender eine Zahlung einsteckt und die Waschküchenmaschine bedient, um der Wäsche für eine vorgegebene Zeit gemäß eines ausgewählten Trockenablaufs Heißluft zuzuführen. In der vorliegenden, Ausführungsform ist das Bedienungspult 500 an einer oberen Vorderseite des Gehäuses 100 angeordnet und weist eine Eingabeeinheit 510 und eine Anzeigeeinheit 520 auf. Die Eingabeeinheit 510 weist Knöpfe zum Einstellen eines der Trockenabläufe auf. Die Anzeigeeinheit 520 zeigt Zahlen, Buchstaben, Zeichen und Figuren an, um Informationen über einen Einstellzustand eines Trockenablaufs und einer Restzeit zu zeigen.

3 ist ein Schaltplan, der eine Waschküchenmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt. Bezugnehmend auf 3, weist die Waschküchenmaschine einen Motor 600, eine Heizvorrichtung 700, einen Sensor 800 und ein Bedienungspult 500 auf.

Der Motor 600 ist im Gehäuse 100 angeordnet und zum Drehen der Trommel 200 mit der Trommel 300 verbunden. In der vorliegenden Ausführungsform weist der Motor 600 eine Überlastschutzvorrichtung 610, um zu verhindern, daß der Motor 600 überhitzt wird, wenn zu viel Wäsche in die Trommel 200 geladen wird, und einen Abtastschalter 620 zum Abtasten einer Zentrifugalkraft auf, die durch die Rotation des Motors 600 verursacht wird.

Die Heizvorrichtung 700 ist im Gehäuse 100 angeordnet, um der in die Trommel 200 geladenen Wäsche Heißluft zuzuführen. In der vorliegenden Ausführungsform wird eine elektrische Heizvorrichtung als die Heizvorrichtung 700 verwendet. Jedoch kann eine Gasheizvorrichtung 700 verwendet werden.

Der Sensor 800 mißt einen inneren Zustand der Trommel 200, um einen Zustand der Wäsche zu ermitteln. In der vorliegenden Ausführungsform weist der Sensor 800 einen Feuchtigkeitssensor 810 und einen Temperatursensor 820 auf. Es ist vorzuziehen, daß der Feuchtigkeitssensor 810 an der Trommel 300 angeordnet sein kann, um die innere Feuchtigkeit zu messen, und der Temperatursensor 820 an der Trommel 200 angeordnet ist, um die Temperatur in der Trommel 200 zu messen.

Das Bedienungspult 500 ist durch eine Schnittstelle mit der Zahlungsvorrichtung 400 verbunden, um Informationen über das Einstecken einer Zahlung zu empfangen. Das Bedienungspult 500 empfängt die Zahlungseinsteckinformationen von der Zahlungsvorrichtung 400, steuert den der Heizvorrichtung zugeführten Strom, um der Wäsche für eine vorgegebene Zeit gemäß eines Trockenablaufs, der durch die Eingabeeinheit 510 ausgewählt wird, Heißluft zuzuführen, und steuert den Strom zum Motor 600. Außerdem empfängt das Bedienungspult 500 Informationen über die innere Feuchtigkeit und Temperatur der Trommel 200, die vom Sensor 800 gemessen werden.

4 ist ein Ablaufplan, der ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.

Bezugnehmend auf 4, weist das Trockenverfahren gemäß der vorliegenden Ausführungsform einen Zahlungskassierschritt 810, einen Trockenablaufeinstellschritt S20, einen Heißluftzufuhrschritt S30, und einen ersten Trockenprozeßschritt S41 bis S43, und einen zweiten Trockenprozeßschritt S51 bis S56 auf.

Ausführlicher wird bei Schritt S10 von einem Anwender eine Zahlung zum Betreiben einer Waschküchenmaschine kassiert, und bei Schritt S20 wählt ein Anwender einen Trockenablauf entsprechend der Wäsche aus. Dann wird bei Schritt S30 der Wäsche für eine vorgegebene Zeit Heißluft zugeführt, die gemäß des ausgewählten Trockenablaufs eingestellt wird. Im Trockenablaufauswahlschritt S20 werden einem Anwender ein erster Trockenablauf, ein zweiter Trockenablauf und ein dritter Trockenablauf bereitgestellt, und jeder der Trockenabläufe umfaßt eine erste Stufe, ein zweite Stufe und eine dritte Stufe. Folglich kann ein Anwender einen der bereitgestellten Trockenabläufe wählen, um die Waschküchenmaschine einzustellen, um die Wäsche entsprechend eines Zustands der Wäsche zu trocknen. Daher kann die Waschküchenmaschine einen effektiven Trockenbetrieb gemäß des Zustands der Wäsche durchführen.

Der Zustand der Wäsche wird durch Messen der Feuchtigkeit der Wäsche bei den Schritten S41 bis S43 ermittelt. In der vorliegenden Ausführungsform weist der erste Trockenprozeßschritt einen Schritt S41 zum Gewinnen gültiger Daten und Feststellschritte S42 und S43 auf.

Das heißt, es wird bei Schritt S41 ein Durchschnittswert von Daten nm{m=0,1,2,3,...,57,58,59} berechnet, die für eine vorgegebene Abtastzeit gemessen werden. Der Feuchtigkeitssensor 810 mißt die innere Feuchtigkeit der Trommel 200 und erzeugt die Daten beruhend auf der gemessenen Feuchtigkeit, um die Feuchtigkeit der Wäsche zu messen. In der vorliegenden Ausführungsform ist jeder gültige Datenwert Dn{n=1,2,3,...} ein Durchschnittswert von 60 Daten, die für eine Abtastzeit von etwa 100 ms gemessen werden. Folglich wird ein gültiger Datenwert Dn{n=1,2,3,...} in einem Intervall von 100 ms gewonnen. Da der gültige Datenwert Dn{n=1,2,3,...} aus Daten zur Messung der Feuchtigkeit besteht, weisen die gültigen Daten eine Spannungseinheit auf. Das heißt, das Bedienungspult 500 erzeugt die gültigen Daten beruhend auf Daten nm{m=0,1,2,3,...,57,58,59}, die vom Feuchtigkeitssensor 810 erzeugt und übertragen werden, indem die Feuchtigkeit für eine Abtastzeit abgetastet wird.

In der vorliegenden Ausführungsform werden die gültigen Daten beim Schritt S41 zum Gewinnen gültiger Daten unter Verwendung von Gleichung 1 berechnet.

Gleichung 1

  • (n0 + n1 + n2 + n3 + ... + n57 + n58 + n59)/60 = D1(n0 + n1 + n2 + n3 + ... + n57 + n58 + n59)/60 = D2(n0 + n1 + n2 + n3 + ... + n57 + n58 + n59)/60 = D3... (n0 + n1 + n2 + n3 + ... + n57 + n58 + n59)/60 = Dn

Nach dem Gewinnen des Durchschnittswerts bei Schritt S41 wird bei den Schritten S42 und S43 festgestellt, ob der gewonnene Durchschnittswert einem Sättigungswert entspricht. Das heißt, es wird der Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche, der Zustand der Wäsche, festgestellt. In der vorliegenden Ausführungsform wird der Sättigungswert auf etwa 4,3 V eingestellt, und der Sättigungswert wird mit den gültigen Daten Dn{n=1,2,3,...} verglichen, die durch den Feuchtigkeitssensor 810 gewonnen werden. Wenn die gültigen Daten Dn{n=1,2,3,...} den Sättigungswert erreichen, nachdem die Heißluft zugeführt wird, stellt das Bedienungspult 500 bei Schritt S42 fest, daß die Wäsche vollständig getrocknet ist. In der vorliegenden Ausführungsform wird festgestellt, ob die gültigen Daten Dn{n=1,2,3,...} den Sättigungswert 4,3 V in etwa zwei Minuten erreichen, nachdem die Heißluft bei Schritt S42 zugeführt wird. Nachdem zwei Minuten vergehen, wird bei Schritt S43 festgestellt, ob die gültigen Daten Dn{n=1,2,3,...} den Sättigungswert von 4,3 V in einer Zeit erreichen, die übrigbleibt, nachdem zwei Minuten von einer anfänglich eingestellten Gesamttrockenzeit Tt subtrahiert werden.

Nach dem Feststellen des Wäschezustands bei den Schritten S42 und S43 wird bei den Schritten S51 bis S56 eine Heißluftzufuhrzeit gemäß des festgestellten Wäschezustands. nachgestellt. Das heißt, die Heißluftzufuhrzeit kann gemäß des festgestellten Wäschezustands fortgesetzt oder zurückgesetzt werden. Wenn in der vorliegenden Ausführungsform nach dem Zuführen der Heißluft bei Schritt S42 festgestellt wird, daß die Wäsche in etwa zwei Minuten getrocknet ist; stoppt die Ergänzung der Heißluft nach dem Zuführen der Heißluft, bis eine innere Temperatur eine voreingestellte Temperatur erreicht. Es ist vorzuziehen, die voreingestellte Temperatur in einem Bereich von 50°C bis 70°C einzustellen, um die Wäsche nicht zu beschädigen. Nachdem die innere Temperatur die voreingestellte Temperatur erreicht, stoppt das Bedienungspult 500 die Ergänzung der Heißluft und kühlt die Wäsche ab.

In der vorliegenden Ausführungsform wird die Wäsche für eine Restzeit Rt abgekühlt, das heißt, eine Zeit, die übrigbleibt, nachdem eine Zeit, die es zum Stoppen der Heißluft braucht, von der anfänglich eingestellten Trockenzeit Tt subtrahiert wird, die bei Schritt S20 eingestellt wird.

Dann wird bei Schritt S53 die Heißluft bis zu einer kürzeren Zeit zwischen einer Trocknungsvollendungszeit Yt und der Restzeit Rt zugeführt. Die Trocknungsvollendungszeit Yt wird bei Schritt S52 durch eine Zeit berechnet, wenn die gewonnenen gültigen Daten den Sättigungswert erreichen, und die Zeit Rt ist eine Zeit, die beim Trockenablaufeinstellschritt eingestellt wird. In der vorliegenden Ausführungsform wird der Schritt S53 durchgeführt, wenn die gültigen Daten, die in etwa zwei Minuten nach dem Zuführen der Heißluft gewonnen werden, nicht den Sättigungswert von etwa 4,3 V erreichen. In der vorliegenden Ausführungsform wird ein Trocknungsvollendungswert durch Gleichung 2 berechnet.

Gleichung 2

  • 1. in der ersten Stufe,

    Trocknungsvollendungszeit (Yt) durch ersten Trockenvorgang = 0,5 Tsat + 60 s

    Trocknungsvollendungszeit (Yt) durch zweiten Trockenvorgang = 0,25 Tsat + 200 s

    Trocknungsvollendungszeit (Yt) durch dritten Trockenvorgang = 0,25 Tsat + 900 s
  • 2. in der zweiten Stufe,

    Trocknungsvollendungszeit (Yt) durch ersten Trockenvorgang = 0,5 Tsat + 60 s + 5 min

    Trocknungsvollendungszeit (Yt) durch zweiten Trockenvorgang = 0,25 Tsat + 200 s + 4 min

    Trocknungsvollendungszeit (Yt) durch dritten Trockenvorgang = 0,25 Tsat + 900 s + 4 min
  • 3. in der dritten Stufe,

    Trocknungsvollendungszeit (Yt) durch ersten Trockenvorgang = 0,5 Tsat + 60 s + 10 min

    Trocknungsvollendungszeit (Yt) durch zweiten Trockenvorgang = 0,25 Tsat + 200 s + 9 min

    Trocknungsvollendungszeit (Yt) durch dritten Trockenvorgang = 0,25 Tsat + 900 s + 9 min

In Gleichung 2 bezeichnet Tsat eine Zeit in s, wenn gewonnene gültige Daten Dn{n=1,2,3,...} 4,3 V erreichen

Das Bedienungspult 500 vergleicht bei Schritt S53 die Trocknungsvollendungszeit Yt, die durch Gleichung 2 berechnet wird, mit der Restzeit Rt.

Wenn die Trocknungsvollendungszeit Yt bei Schritt S53 gleich oder kürzer als eine Zeit ist, die nach dem Subtrahieren von zwei Minuten von der Restzeit Rt übrigbleibt, wird die Heißluft der Wäsche für die Trocknungsvollendungszeit Yt zugeführt. Bei Schritt S54 wird die Wäsche für eine Zeit abgekühlt, die nach dem Subtrahieren der Trocknungsvollendungszeit Yt von der Restzeit Rt übrigbleibt, indem die Ergänzung der Heißluft nach der Trocknungsvollendungszeit Yt stoppt.

Wenn die Trocknungsvollendungszeit Yt bei Schritt S53 länger als eine Zeit ist, die nach dem Subtrahieren von zwei Minuten von der Restzeit Rt übrigbleibt, wird die Heißluft der Wäsche für eine Zeit zugeführt, die nach dem Subtrahieren von zwei Minuten von der Restzeit Rt übrigbleibt. Dann wird die Wäsche bei Schritt S55 für zwei Minuten abgekühlt, indem die Heißluft gestoppt wird.

Wenn schließlich die gültigen Daten Dn{n=1,2,3,...}, die in einer Zeit gewonnen werden, die nach dem Subtrahieren von zwei Minuten von der anfänglich eingestellten Gesamtzeit Tt übrigbleibt, bei Schritt S43 den Sättigungswert von etwa 4,3 V nicht erreichen, wird die Heißluft der Wäsche für eine Zeit zugeführt, die nach dem Subtrahieren von zwei Minuten der anfänglich eingestellten Gesamtzeit Tt übrigbleibt, und die Wäsche wird bei Schritt S56 zwei Minuten abgekühlt, indem die Heißluft gestoppt wird.

Tabelle 1 zeigt Zufuhrzeiten von Heißluft bei den Schritten S51 bis S56, die gemäß der Messung der Trocknungsvollendungszeit Yt nachgestellt werden.

Tabelle 1

In Tabelle 1 bezeichnet Tt eine Gesamttrockenzeit, Rt bezeichnet eine Durchgangszeit, Rt bezeichnet eine Restzeit, und Yt bezeichnet eine Trocknungsvollendungszeit.

Wie oben beschrieben, kann der Trockenbetrieb durchgeführt werden, ohne die Wäsche zu beschädigen, und der elektrische Strom, der der Heizvorrichtung 700 zugeführt wird, kann eingespart werden.

Im folgenden wird ein Trockenverfahren gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben, wenn ein Anwender zusätzlich eine Zahlung in eine Zahlungsvorrichtung einsteckt, während der zweite Trockenprozeßschritt durchgeführt wird.

5 ist ein Ablaufplan, der ein Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine darstellt, wenn zusätzlich eine Zahlung in eine Zahlungsvorrichtung der Waschküchenmaschine eingesteckt wird.

Bezugnehmend auf 5, stoppt die Ergänzung der Heißluft bei Schritt S61, da die Gesamttrockenzeit des ausgewählten Ablaufs nachgestellt wird. Dann empfängt das Bedienungspult 500 Informationen über das Einstecken einer zusätzlichen Zahlung von der Zahlungsvorrichtung 400 bei Schritt S62, und das Bedienungspult 500 steuert die Heizvorrichtung 700, um der Wäsche bei Schritt S63 erneut Heißluft zuzuführen. Das heißt, die Waschküchenmaschine stellt fest, daß ein Anwender die Wäsche zwangsweise trocknen will, und führt der Wäsche solange wie eine vorher eingestellte Zeit gemäß der zusätzlich eingesteckten Zahlung Heißluft zu.

In der vorliegenden Ausführungsform kann eine Waschküchenmaschine eingestellt werden, um eine Zeit des Zuführens von Heißluft für eine Münze von 25 Cent um 15 Minuten oder für eine einmalige Kartenbelastung um 15 Minuten zu erhöhen. Nachdem die Heißluft solange wie die eingestellte Zeit zugeführt wird, wird die Wäsche bei Schritt S64 abgekühlt, indem die Heißluft gestoppt wird.

Gemäß der bestimmten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann verhindert werden, daß die Wäsche beschädigt wird, indem unterschiedliche Trockenabläufe gemäß des Feuchtigkeitsgehalts der Wäsche bereitgestellt werden.

Außerdem kann Energie zum Trocken der Wäsche eingespart werden, indem ein Trockenbetrieb beendet wird, wenn durch Messen eines Zustands der Wäsche festgestellt wird, daß der Trockenbetrieb nicht länger durchgeführt werden muß.

Ferner wird es einem Anwender ermöglicht, eine Trockenzeit zu verlängern, während ein Trockenbetrieb durchgeführt wird.


Anspruch[de]
Trockenverfahren einer Waschküchenmaschine, die eine Zahlungsvorrichtung zum Kassieren einer Zahlung zum Betreiben der Waschküchenmaschine aufweist und der Wäsche für eine Trockenzeit, die gemäß eines ausgewählten Trockenablaufs eingestellt wird, nach dem Empfangen von Zahlungseinsteckinformationen von der Zahlungsvorrichtung Heißluft zuführt, wobei das Trockenverfahren die Schritte aufweist:

a) Feststellen eines Zustands der Wäsche durch Messen der Feuchtigkeit; und

b) Fortsetzen der Heißluftzufuhrzeit oder Zurücksetzen der Heißluftzufuhrzeit durch Nachstellen der Heißluftzufuhrzeit gemäß des festgestellten Zustands der Wäsche
Trockenverfahren nach Anspruch 1, wobei Schritt a) die Schritte aufweist: a-1) Gewinnen eines Durchschnittswerts gültiger Daten, die für eine Abtastzeit gemessen werden, zum Messen der Feuchtigkeit, und a-2) Feststellen, ob der gewonnene Durchschnittswert einen vorgegebenen Sättigungswert erreicht oder nicht. Trockenverfahren nach Anspruch 2, wobei wenn im Schritt b) der gewonnene Durchschnittswert den vorgegebenen Sättigungswert in einer vorgegebenen Zeit erreicht, nachdem Heißluft zugeführt wird, Heißluft zugeführt wird, bis eine gegenwärtige Temperatur eine voreingestellte Temperatur erreicht und die Ergänzung von Heißluft stoppt. Trockenverfahren nach Anspruch 2, wobei im Schritt b) Heißluft bis zu einer kürzeren Zeit zwischen einer Trocknungsvollendungszeit, die durch eine Zeit berechnet wird, wenn der gewonnene Durchschnittswert den Sättigungswert erreicht, und der eingestellten Trockenzeit zugeführt wird. Trockenverfahren nach Anspruch 1, wobei im Schritt b) zusätzliche Zahlungseinsteckinformationen empfangen werden, nachdem die Ergänzung der Heißluft stoppt, da die eingestellte Trockenzeit nachgestellt wird, die Heißluft erneut zugeführt wird. Kommerzieller Trockner für eine kommerzielle Waschküche, der aufweist:

eine Schnittstelle zum Kommunizieren von Zahlungskassierinformationen mit einer Zahlungsvorrichtung, die an jedem Trockner angeordnet ist;

einen Feuchtigkeitssensor zum Messen der Feuchtigkeit der Wäsche im Trockner; und

eine Steuereinheit zur Steuerung des Betriebs des Trockners gemäß Betriebsinformationen, die gemäß Kommunikationsinformationen der Schnittstelle eingestellt werden, und zum Zurücksetzen einer Heißluftzufuhrzeit zum Zuführen von Heißluft in den Trockner gemäß Informationen aus einem Feuchtigkeitssensor.
Kommerzieller Trockner nach Anspruch 6, wobei die Steuereinheit die Betriebsinformationen, die gemäß Kommunikationsinformationen der Schnittstelle eingestellt werden, gemäß zusätzlicher Zahlungseinsteckinformationen nachstellt. Kommerzieller Trockner nach einem der Ansprüche 6 und 7, wobei die Steuereinheit eine Zufuhrzeit von Heißluft in einen Trockner gemäß Informationen aus einem Feuchtigkeitssensor in einer Zeit zurücksetzt, die anfänglich gemäß Kommunikationsinformationen der Schnittstelle eingestellt wird.






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