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Dokumentenidentifikation DE202007011247U1 06.12.2007
Titel Sitzmöbel
Anmelder Steinhoff Germany GmbH, 26655 Westerstede, DE
Vertreter Hübsch & Weil Patent- und Rechtsanwaltskanzlei, 50678 Köln
DE-Aktenzeichen 202007011247
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 06.12.2007
Registration date 31.10.2007
Application date from patent application 10.08.2007
IPC-Hauptklasse A47C 4/02(2006.01)A, F, I, 20070810, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel, insbesondere Stuhl, Hocker oder dgl., wobei das Sitzmöbel in mehrere einzelne Teilelemente zerlegbar und/oder aus mehreren einzelnen Teilelementen zusammenbaubar ist, wobei das Sitzmöbel – im zusammengebauten Zustand – mindestens eine Sitzfläche und/oder eine Rückenlehne aufweist, wobei durch mehrere Teilelemente eine Tragstruktur ausbildbar ist bzw. – im zusammengebauten Zustand – ausgebildet ist.

Im Stand der Technik sind unterschiedlich ausgebildete Sitzmöbel bekannt, insbesondere Sitzmöbel, die demontierbar und wieder montierbar, also aus Einzelteilen zusammenbaubar sind. Insbesondere für den Transport und/oder für eine optimale Lagerhaltung sind derartige Sitzmöbel in mehrere einzelne Teilelemente zerlegbar. Zumeist weisen derartige Sitzmöbel eine Art Traggestell auf, das aus mehreren Teilelementen besteht und entsprechend zusammengebaut werden kann. An ein derartiges Traggestell können dann zur Ausbildung einer Sitzfläche und/oder einer Rückenlehne weitere Teilelemente angeordnet werden, insbesondere ein weiteres zusätzliches flächiges Sitzelement und/oder eine weitere flächenhaft ausgebildete Rückenlehne, insbesondere ein Sitzpolster und/oder ein Rückenpolster angeordnet werden. Bei derartigen Sitzmöbeln bilden vzw. mehrere Teilelemente eine Tragstruktur bzw. ist aus derartigen Teilelementen dann – im zusammengebauten Zustand – eine Tragstruktur, insbesondere ein Traggestell ausgebildet.

Bei dem im Stand der Technik bekannten Sitzmöbel werden derartige Traggestelle zumeist durch als Längs- und/oder Querprofile ausgebildete Teilelemente gebildet, die durch separate Schraubverbindungen aneinandergefügt werden können, was aber zunächst mal einen erheblichen Arbeitsaufwand mit sich bringt. Der Benutzer muss nämlich zunächst die einzelnen als Längs- und/oder Querstützen ausgebildeten Teilelemente einander richtig zuordnen, sowie das für die entsprechende Schraubverbindung zur Verfügung stehende bestimmte Schraubelement identifizieren und kann dann erst die Schraubverbindung herstellen. Weiterhin kommt es aufgrund des derartig ausgebildeten Traggestelles an vielen Stellen zu „Überständen", bspw. sogenannten „überstehenden Ecken", da zur Realisierung der einzelnen Schraubverbindungen die hierfür notwendigen Öffnungen in die entsprechenden Längs- und/oder Querstützen eingebracht werden müssen und dies eben nicht vollständig am Ende einer Längs- und/oder Querstütze geschehen kann, sondern im Endbereich der entsprechenden Längs- und/oder Querstütze mit einem bestimmten Abstand zu dem jeweiligen Ende, wodurch dann die sogenannten „hervorspringenden Kanten, Ecken bzw. Bereiche" entstehen.

Zusammenfassend sind also die im Stand der Technik bisher bekannten Konstruktionen zur Herstellung von entsprechenden Sitzmöbeln, insbesondere von entsprechenden Traggestellen noch nicht optimal ausgebildet, da die Montage für den Benutzer einerseits einen erheblichen Arbeitsaufwand bedeutet, andererseits auch die sogenannten „überstehenden Ecken" nicht immer optimal sind, da ein Benutzer sich hieran entsprechend stoßen könnte, was für den Benutzer unkomfortabel ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das eingangs genanntes Sitzmöbel, von dem die Erfindung ausgeht, derart auszugestalten und weiterzubilden, dass die eingangs genannten Nachteile vermieden sind, insbesondere der Arbeitsaufwand für die Montage (Zusammenbau) eines entsprechenden Sitzmöbels verringert ist, sowie andererseits das Sitzmöbel für den Benutzer komfortabler ausgestaltet ist, insbesondere die „hervorspringenden Ecken und/oder Kanten" vermieden sind.

Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist nun dadurch gelöst, dass zur Ausbildung der Tragstruktur bestimmte Teilelemente durch mindestens eine Steckverbindung miteinander verbindbar bzw. verbunden sind. Dadurch, dass nun vzw. mehrere Steckverbindungen vorgesehen sind, die insbesondere auf der „Rohr-in-Rohr-Technik" beruhen, kann eine Tragstruktur ausgebildet werden, die einerseits sehr leicht montierbar ist, nämlich durch den Benutzer selbst ohne großen Zeitaufwand und ohne große Komplikationen montiert werden kann, bei der aber auch andererseits die sogenannten „überstehenden Ecken/Kanten" vermieden sind, da die entsprechenden Teilelemente nämlich „ineinander gesteckt" werden können, so dass nun eben keine „überhängenden Ecken/Kanten" bei der Realisierung solcher Verbindungen auftreten können. Die eingangs genannten Nachteile sind dadurch vermieden und entsprechende Vorteile erzielt.

Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten das erfindungsgemäße Sitzmöbel in vorteilhafter Art und Weise auszugestalten und weiterzubilden. Hierfür darf zunächst auf die dem Schutzanspruch 1 nachgeordneten Schutzansprüche sowie auf das in der nachfolgenden Beschreibung und der entsprechenden Zeichnung beschriebene bevorzugte Ausführungsbeispiel verwiesen werden. In der Zeichnung zeigt:

1 in einer schematischen, perspektivischen Darstellung ein erfindungsgemäßes Sitzmöbel,

2 in schematischer, perspektivischer Darstellung wesentliche Komponenten der Tragstruktur des Sitzmöbels aus 1 im demontierten Zustand,

3 in schematischer Darstellung die in der 2 dargestellte Tragstruktur im montiertem Zustand, wobei hier zusätzlich nun eine Rücken-Tragstruktur anordenbar ist, und

4 in schematischer Darstellung das in 1 dargestellte Sitzmöbel in perspektivischer Darstellung von unten – in teilweiser Explosionsdarstellung – kurz vor der Montage eines Sitzelementes.

Die 1 bis 4 zeigen – zumindest teilweise – ein Sitzmöbel 1, hier vzw. einen Stuhl 1a. Das Sitzmöbel 1 kann aber auch als Hocker, als ein anderweitiges Sitzmöbel oder auch als eine Bank und/oder bspw. als „Liegestuhl" ausgebildet sein, dies ist abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall.

Das hier dargestellte Sitzmöbel 1, hier vzw. also der Stuhl 1a ist in mehrere einzelne Teilelemente, insbesondere u. a. in die Teilelemente 2 und 3 (was im folgenden noch näher erläutert werden wird) zerlegbar und/oder aus mehreren einzelnen Teilelementen, insbesondere auch den Teilelementen 2 und 3 zusammenbaubar.

Das Sitzmöbel 1, hier der Stuhl 1a ist im zusammengebauten Zustand, insbesondere in 1 dargestellt und weist mindestens eine Sitzfläche 4 und/oder eine Rückenlehne 5 auf. Hierbei ist vzw. durch die Teilelemente 2 und 3 eine Tragstruktur ausgebildet, die insbesondere in den 2, 3 und 4 gut ersichtlich dargestellt ist.

Die eingangs genannten Nachteile sind nun dadurch vermieden, dass zur Ausbildung der Tragstruktur bestimmte Teilelemente, hier insbesondere zunächst die Teilelemente 2 und 3 durch mindestens eine Steckverbindung 6 miteinander verbindbar bzw. verbunden sind. Vzw. sind mehrere Steckverbindungen vorgesehen, dies ist abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall und der spezifischen Ausgestaltung. Hierdurch können die eingangs genannten Nachteile vermieden werden, insbesondere kann nun der Benutzer durch einfache Art und Weise die Tragstruktur herstellen, nämlich die entsprechenden Teilelemente 2 und 3 einfach „ineinander stecken", was im folgenden noch ausführlich erläutert wird. Auch kann mit dem Begriff „Tragstruktur" eine „Rücken-Tragstruktur" oder mit dem Begriff Teilelement ein einzelnes oder spezifisches Element einer „Rücken-Tragstruktur" gemeint sein, nämlich dann, wenn das Sitzmöbel 1 wie in 1 dargestellt, als Stuhl 1a ausgebildet ist und eine entsprechende Rückenlehne 5 aufweist. Auch dies wird im folgenden noch ausführlicher erläutert.

Die 1 bis 4 zeigen nun zunächst die wesentlichen Komponenten einer Tragstruktur, nämlich hier eine Tragstruktur, die als Traggestell 7 ausgebildet ist. Gut zu erkennen ist, dass die Tragstruktur 7 mindestens ein erstes und ein zweites Teilelement 2 und 3 aufweist, wobei jedes Teilelement 2 und 3 hier vzw. eine spezifische Form aufweist, nämlich zumindest teilweise als horizontal verlaufendes Fuß-Tragelement ausgebildet ist. Dies bedeutet, dass das jeweilige Teilelement 2 und 3 einen entsprechenden Bereich 2a und 3a, aufweist, der im wesentlichen horizontal ausgebildet ist und vzw. zumindest teilweise in Kontakt bringbar ist mit dem Fußboden, anders ausgedrückt hier das Traggestell 7 auf diesen Bereichen 2a und 3a im wesentlichen aufliegt bzw. aufliegen kann.

Weiterhin weist das erste und zweite Teilelement 2 und 3 jeweils im hinteren Bereich einen zusätzlich teilweise bogenförmig verlaufenden Teilbereich 2b und 3b auf, die über die bereits genannte – erste – Steckverbindung 6 miteinander verbindbar sind. Diese Teilbereiche 2b und 3b sind auch entsprechend mit einem Fussboden in Kontakt bringbar bzw. können hierauf aufliegen.

Insbesondere sind das erste und zweite Teilelement 2 und 3 rohrförmig ausgebildet, wobei das erste Teilelement 2 am Ende seines teilweise bogenförmig verlaufenden Teilbereichs 2b vzw. einen, insbesondere geradlinig verlaufenden rohrförmigen Absatz 2d mit einem verringerten bestimmten ersten Durchmesser aufweist, der in eine am Ende des Teilbereichs 3b des zweiten Teilelementes 3 vorgesehene Öffnung 3d von einem bestimmten zweiten Durchmesser einsteckbar ist. Anders ausgedrückt, der rohrförmige Absatz 2d ist in die Öffnung 3d einsteckbar und soweit verschiebbar, dass eine einfache sichere Steckverbindung 6 realisierbar ist, insbesondere das Ende des Teilbereiches 3b an dem verdickten Bereich des Teilbereiches 2b zum Anschlag kommt.

Zusätzlich weist das erste und zweite Teilelement 2 und 3 einen im wesentlichen vertikal verlaufenden Teilbereich 2c und 3c auf. Dies ist in den 2, 3 und 4 gut ersichtlich dargestellt. Damit sind besonders vorteilhafte spezifische Teilelemente 2 und 3 ausgebildet, die dem Traggestell 7 eine gute Stabilität verleihen.

Am oberen Ende des vertikal verlaufenden Teilbereichs 2c bzw. 3c des ersten und zweiten Teilelementes 2 und 3 ist ein im wesentlichen horizontal verlaufendes erstes und zweites Tragelement 8 und 9 vorgesehen, mit dessen Hilfe der Sitzbereich ausgebildet werden kann, was im folgenden noch näher erläutert wird. Vzw. ist das jeweilige Tragelement 8 und 9 an dem ersten und zweiten Teilelement 2 und 3, nämlich hier am oberen Ende der vertikal verlaufenden Teilbereiche 2c und 3c angeschweißt. Denkbar ist aber auch, dass das jeweilige Tragelement 8 und 9 als integraler Bestandteil des jeweiligen Teilelementes 2 und 3 ausgebildet ist, also bspw. das Tragelement 8 und das Teilelement 2 eine Baueinheit bilden, also aus einem rohrförmigen Stück hergestellt sind, was entsprechend gebogen ist. Gleiches gilt für das zweite Tragelement 9 und das zweite Teilelement 3. Dies ist also abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall. Das Traggestell 7 ist also aus den beiden Teilelementen 2 und 3 vzw. unter Inhilfenahme der Querstütze 10 leicht montierbar und weist selbständig eine große Stabilität auf.

Vzw. sind hier die Teilelemente 2 und 3 sowie auch die Tragelemente 8 und 9 rohrförmig ausgebildet. Denkbar sind auch viereckig und/oder vieleckig als entsprechende Profile ausgebildete Teil- und/oder Tragelemente, entscheidend ist, dass die entsprechenden einfachen „Steckverbindungen" realisierbar sind, wobei bspw. weitere Steckverbindungen, vzw. bzgl. der zu realisierenden Rückenlehne 5 im folgenden noch erläutert werden, wobei diese Komponenten teilweise „ineinander gesteckt" werden können.

Zunächst darf mit Bezugnahme auf die 2 bis 4 ausgeführt werden, dass vzw. eine Querstütze 10 vorgesehen ist, die im vorderen Bereich zwischen den Tragelementen 8 und 9 anordenbar ist. Die Querstütze 10 dient zur Stabilisierung des Traggestelles 7 und ist daher vzw. zwischen den Tragelementen 8 und 9 verschraubt. Hierzu weist die Querstütze 10 ein mittig verlaufendes Stegelement 10a und zwei flanschartige Bereiche 10b auf, wobei letztere mit den Tragelementen 8 und 9 verschraubt werden können.

Zur Ausbildung des in 1 gezeigten Sitzmöbel 1, hier des Stuhles 1a ist eine Rücken-Tragstruktur 11 vorgesehen, die in 3 zumindest teilweise ersichtlich dargestellt ist. Vzw. ist die Rücken-Tragstruktur 11 rahmenartig ausgeführt, wobei zumindest die unteren Endbereiche 11a und 11b der Rücken-Tragstruktur 11 über eine entsprechende jeweilige Steckverbindung 12 mit den hinteren Bereichen der Tragelemente 8 und 9 koppelbar sind. Hierzu sind vzw. zumindest die unteren Endbereiche 11a und 11b rohrförmig ausgebildet und in die am hinteren Ende der Tragelemente 8 und 9 vorgesehenen, hier nicht näher bezeichneten Öffnungen einsteckbar, so dass hier die – bereits zuvor genannten – zweiten Steckverbindungen 12 rechts und links, so wie in der 3 dargestellt, realisiert werden können. Hierbei sind die unteren Endbereiche 11a und 11b als im wesentlich geradlinig verlaufenden Enden von teilweise gebogenen, nicht näher bezeichneten Teilelementen der Rücken-Tragstruktur 11 ausgebildet.

Die erste Steckverbindung 6 und die zweiten Steckverbindungen 12 sind vzw. als „Rohr-in-Rohr-Verbindungen" ausgeführt. Hierzu weisen auch die zweiten Steckverbindungen 12 entsprechende rohrförmige, hier nicht näher bezeichnete Absätze auf, die einen bestimmten Durchmesser aufweisen und in hierzu korrespondierende Öffnungen der vzw. rohrförmigen Tragelemente 8 und 9 von bestimmten Durchmesser einsteckbar sind.

Wie die 2 bis 4 deutlich zeigen, sind die erste Steckverbindung 6 und die zweiten Steckverbindungen 12 über zusätzlich vorgesehene Schraubelemente 13 und 14 fixierbar. Hierzu weist der Teilbereich 3b des Teilelementes 3 bzw. die hinteren Bereiche der Tragelemente 8 und 9, hier nicht näher bezeichnete Lochungen auf, in denen die entsprechenden Schraubelemente 13 und 14 eindrehbar sind und vzw. in ebenfalls nicht näher bezeichnete Lochungen der korrespondieren anderen eingesteckten Komponenten zu deren vzw. zusätzlichen Fixierung eingreifen können.

Wie auch die 2 bis 3 zeigen, können die Tragelemente 8 und 9 Befestigungsösen und/oder Laschen 15 aufweisen, mit deren Hilfe unter Hinzunahme von Schraubelementen 16 ein Sitzelement 4a, das vzw. als Sitzpolster ausgeführt ist auf den Tragelementen 8 und 9 fixiert werden kann, so wie in der entsprechenden Explosionsdarstellung in 4 dargestellt.

Wie insbesondere die 3 deutlich werden lässt, ist auf der Rücken-Tragstruktur 11 ein Rückenbezug 17 zur Realisierung einer flächigen Rückenlehne 5 anordenbar. Vzw. ist der Rückenbezug 17 um die rahmenartig ausgebildete Rücken-Tragstruktur 11 herum spannbar und/oder von oben nach unten hier auf diese Rücken-Tragstruktur 11 aufziehbar.

Im Ergebnis ist ein Sitzmöbel 1, hier insbesondere ein Stuhl 1a herstellbar, der die eingangs genannten Nachteile vermeidet und mehrere Vorteile erzielt, insbesondere für einen Benutzer leicht montierbar sowie auch demontierbar ist, wobei insbesondere auch „hervorspringende Ecken und/oder Eckbereiche" vermieden werden können, so dass der Stuhl zusätzlich auch noch eine „elegante Form" aufweist. Es ist also ein „Sitzmöbel-System" geschaffen, das auf einfache Art und Weise herstellbar ist, insbesondere dessen einzelne Komponenten gut lagerbar und transportierbar sind, wobei das Sitzmöbel 1 selbst auf einfache Weise durch den Benutzer montiert werden kann.

Der hier in 1 dargestellte Stuhl 1a ist vzw. als „Freischwinger" ausgebildet und kann entsprechende Fuß-Stützelemente 18 sowie weitere hier nicht zusätzliche Komponenten aufweisen, was wiederum vom jeweiligen Anwendungsfall abhängig ist. Auch einzelne Komponenten können je nach Anwendungsfall unterschiedlich ausgestaltet werden, bspw. können die Schraubelemente durch andere Verbindungselemente ersetzt werden, hierbei kommen kraftschlüssige Verbindungen, wie auch Klettverbandverschlüsse, insbesondere zur Anbringung des Sitzpolsters 4a in Betracht. Denkbar ist auch, die Ausführung von anderen Befestigungselementen anstelle der Schraubelemente, insbesondere Einsteckbolzen und/oder Rastierungen.

1
Sitzmöbel
1a
Stuhl
2
erstes Teilelement
2a
Bereich
2b
Teilbereich
2c
vertikaler Teilbereich
2d
rohrförmiger Absatz
3
zweites Teilelement
3a
Bereich
3b
horizontaler Teilbereich
3c
vertikaler Teilbereich
3d
Öffnung
4
Sitzfläche
4a
Sitzelement
5
Rückenlehne
6
erste Steckverbindung
7
Traggestell
8
erstes Tragelement
9
zweites Tragelement
10
Querstütze
10a
Stegelement
10b
flanschartiger Bereich
11
Rücken-Tragstruktur
11a, b
untere Endbereiche
12
zweite Steckverbindung
13
Schraubelemente für erste Steckverbindung
14
Schraubelemente für zweite Steckverbindung
15
Laschen
16
Schraubelemente für Sitzpolster
17
Rückenbezug
18
Fuß-Stützelement


Anspruch[de]
Sitzmöbel (1), insbesondere Stuhl (1a), Hocker oder dgl., wobei das Sitzmöbel (1) in mehrere einzelne Teilelemente (2, 3) zerlegbar und/oder aus mehreren einzelnen Teilelementen (2, 3) zusammenbaubar ist, wobei das Sitzmöbel (1) – im zusammengebauten Zustand – mindestens eine Sitzfläche (4) und/oder eine Rückenlehne (5) aufweist, wobei durch mehrere Teilelemente (2, 3) eine Tragstruktur ausbildbar ist bzw. – im zusammengebauten Zustand – ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung der Tragstruktur bestimmte Teilelemente (2, 3) durch mindestens eine Steckverbindung (6, 12) miteinander verbindbar bzw. verbunden sind. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur als eine Art Traggestell (7) ausbildbar ist bzw. ausgebildet ist, insbesondere durch die Realisierung von teilweise ineinander steckbaren Teilelementen (2 und 3), und/oder die Tragstruktur auch eine Rücken-Tragstruktur (11) mit umfasst, wobei die Verbindung über weitere Steckverbindungen (12) realisiert ist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur mindestens ein erstes und ein zweites Teilelement (2, 3) aufweist, das jeweils zumindest teilweise als horizontal verlaufendes Fusstragelement ausgebildet ist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Teilelement (2, 3) jeweils im hinteren Bereich einen – zumindest teilweise – bogenförmig verlaufenden Teilbereich (2b, 3b) aufweist, die über eine – erste – Steckverbindung (6) miteinander verbindbar sind. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Teilelement (2, 3) rohrförmig ausgebildet sind. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teilelement (2) am Ende seines Teilbereichs (2b) einen rohrförmigen Absatz (2d) mit einem bestimmten ersten Durchmesser aufweist, der in eine am Ende des Teilbereichs (3b) des zweiten Teilelementes (3) vorgesehene Öffnung (3d) von einem bestimmten zweiten Durchmesser einsteckbar ist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und zweite Teilelement (2, 3) einen im wesentlichen vertikal verlaufenden Teilbereich (2c, 3c) aufweist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende des vertikal verlaufenden Teilbereichs (2c, 3c) des ersten und zweiten Teilelementes (2, 3) ein im wesentlichen horizontal verlaufendes erstes und zweites Tragelement (8, 9) zur Ausbildung des Sitzbereiches vorgesehen ist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Tragelement (8, 9) an dem ersten und zweiten Teilelement (2, 3) angeschweisst ist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Tragelement (8, 9) als integraler Bestandteil des jeweiligen Teilelementes (2, 3) ausgebildet ist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (8, 9) rohrförmig ausgebildet sind. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Querstütze (10) vorgesehen und im vorderen Bereich zwischen den Tragelementen (8, 9) anordenbar ist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstütze (10) ein Stegelement (10a) und zwei flanschartige Bereiche (10b) aufweist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rücken-Tragstruktur (11) vorgesehen ist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücken-Tragstruktur (11) rahmenartig ausgeführt ist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die unteren Endbereiche (11a, 11b) der Rücken-Tragstruktur (11) über eine – zweite – Steckverbindung (12) mit den hinteren Bereichen der Tragelemente (8, 9) koppelbar sind. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Endbereiche (11a, 11b) rohrförmig ausgebildet sind und in die am hinteren Ende der Tragelemente (8, 9) vorgesehenen Öffnungen einsteckbar sind, so dass hier – zweite – Steckverbindungen (12) realisiert sind. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweiten Steckverbindungen (6, 12) als Rohr-in-Rohr-Verbindungen ausgeführt sind. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweiten Steckverbindungen (6, 12) über zusätzlich vorgesehene Schraubelemente (13, 14) fixierbar sind. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragelemente (8, 9) Befestigungsösen und/oder Laschen (15) aufweisen mit deren Hilfe unter Hinzunahme vom Schraubelementen (16) ein Sitzelement (4a), insbesondere ein Sitzpolster auf den Tragelementen (8, 9) fixierbar ist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rücken-Tragstruktur (11) ein Rückenbezug (17) zur Ausbildung einer flächigen Rückenlehne (5) anordenbar ist. Sitzmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenbezug (17) um die rahmenartig und vzw. rohrförmig ausgebildete Rücken-Tragstruktur (11) herum spannbar und/oder von oben nach unten hier aufziehbar ist.






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