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Dokumentenidentifikation DE202007011753U1 06.12.2007
Titel Elektromotorisch angetriebene Kurbel
Anmelder Fürbeth, Agnes, 56132 Dausenau, DE
DE-Aktenzeichen 202007011753
Date of advertisement in the Patentblatt (Patent Gazette) 06.12.2007
Registration date 31.10.2007
Application date from patent application 22.08.2007
IPC-Hauptklasse E06B 9/74(2006.01)A, F, I, 20070822, B, H, DE

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine von Hand geführte elektromotorisch angetriebene Kurbel zum Ein- und Ausfahren von Rollläden, Sonnenschutzanlagen und Markisen, aufweisend einen elektrischen Motor mit oder ohne Getriebe, welcher über eine teleskopierbare Stange mit einer Befestigung in Form von Haken, Bajonettverschlüsse, Schraubverbindungen mit dem Antriebseinheit des zu bedienenden Objektes, meistens aus einer Öse bestehend, kraftschlüssig oder formschlüssig verbunden ist.

Handelsübliche, im Einsatz befindliche Antriebe müssen oft aufwendig montiert werden und sind mit 220 V Motoren angetrieben, welche bauseitige mit Strom zu versorgen sind. Meistens ist handwerkliches Geschick erforderlich, um diese Antriebe zu montieren.

Überwiegend werden handelsübliche Rollläden, Sonnenschutzanlagen und Markisen manuell mit Handkurbeln bedient. Dies erfordert je nach Größe einen hohen ermüdenden Kraftaufwand für den Bediener.

Bekannt ist ein nachrüstbare Markisenantriebe gemäß DE 295 14 880 U der als batterie-elektrischer Markisenantrieb genutzt werden kann, allerdings zum Aufladen der fest installierten Batterie an ein Ladegerät angeschlossen werden muss und für diese Ladezeit nicht genutzt werden kann und DE 20 2004 004 340 U1 sowie EP 1 577 459 A2 ein nachrüstbarer Markisenantrieb, der fest mit der Markisenöse formschlüssig verbunden, an der Wand durch Bohren und Schrauben oder an der Markise selbst durch eine mechanisch aufwendige Verbindung montiert werden muss, wobei bei dem Vorhandensein mehrerer Markisen an einem Gebäude jede einen separaten Markisenantrieb benötigt, um dem Bedienerwunsch auf das motorische Bedienen aller Markise gerecht zu werden.

Vor diesem Hintergrund ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung als Ersatz für eine kraftaufwendige Handkurbel dem Bediener eine Erleichterung durch die Benutzung einer sich selbst drehenden elektromotorisch angetriebenen Kurbel beim Ein- und Ausfahren von Rollläden, Sonnenschutzanlagen und Markisen zu verschaffen, wobei ein Gerät durch die flexible und nicht ortsgebundene Anwendung für mehrer voneinander unabhängige Einsatzzwecke genutzt werden kann und durch die Austauschbarkeit des Akkus der sichere Betrieb des Gerätes durch den Einsatz eines frisch aufgeladenen Akkus gewährleistet werden kann und die teleskopartige Höhenverstellung der Drehstange dem Bediener die für ihn optimale Bedienlage in Bezug auf seine Körpergröße ermöglicht.

Diese Aufgabe wird mit der elektromotorisch angetriebenen Kurbel mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die elektromotorisch angetriebene Kurbel weist einen mit Niederspannung angetrieben Elektromotor mit oder ohne einem mit ihm verbundenen Getriebe auf und ist mit einer teleskopisch einstellbaren Drehstange lösbar oder nicht lösbar verbunden, welche mittels Öse, Haken, Bajonettverschluss oder sonstigen Verbindungselementen in den manuellen Drehantrieb des Rollladen, der Sonnenschutzanlagen oder der Markise eingehangen werden kann. Der Motor selbst ist in einem Gehäuse aus Metall oder Kunststoff montiert, welches die Steuerung des Antriebes für den Rechts- und Linkslauf, das Aufnahme- und Kontaktelement für die wieder aufladbaren Akkus sowie die Hebelarme zur Aufnahme des Drehmomentes beim Betrieb beinhaltet.

Die Bedienung der elektromotorischen Kurbel erfolgt über 2 elektrische Schalter wofür der eine für das Ausfahren und der andere für das Einfahren des Rollladen, der Sonnenschutzanlagen oder der Markise zuständig ist. Beide Schalter sind elektrisch mittels einer Elektronik mit dem Motor verbunden, welche durch die unterschiedliche Betätigung der Schalter den Recht- oder Linkslauf des Motors gewährleistet.

Am Gehäuse ist ein Steckkontakt angebracht, der es ermöglicht, mit Verbindung eines externen Ladegerätes, den Akku wieder aufzuladen, wenn er im Gerät eingesetzt ist, Weiterhin befindet sich am Gehäuse, für den Bediener sichtbar angeordnet, eine technisch bekannte Ladekontrollanzeige, um den Ladezustand des Akkus anzuzeigen.

Anhand der Zeichnungsfiguren wird die Erfindung beispielhaft näher erläutert:

1 Darstellung der elektromotorisch angetriebenen Kurbel.

2 Darstellung der Anbringung der elektromotorisch angetriebenen Kurbel an ein zu betätigendes Objekt.


Anspruch[de]
Von Hand geführte elektromotorisch angetrieben Kurbel zum Ein- und Ausfahren von Rollläden, Sonnenschutzanlagen und Markisen (1), aufweisend einen in einem Gehäuse (2) montierten elektrischen Motor, welcher über eine teleskopierbaren Stange (3) mit einer Befestigung an der Antriebseinheit (4) des zu bedienenden Objektes verbunden ist und durch einen wieder aufladbaren Akku (5) mit Niederspannung versorgt wird. Elektromotorisch angetrieben Kurbel nach Anspruch 1, versehen mit einem Niederspannungs-Motor, welcher mit oder ohne Getriebe (2) seine Kraft auf die Teleskopstange überträgt. Elektromotorisch angetrieben Kurbel nach Anspruch 1 und 2, versehen mit einer Teleskopstange (3), welche fest oder lose mit dem Motor (2) und der Antriebseinheit (4) verbunden ist. Elektromotorisch angetrieben Kurbel nach Anspruch 1–3, welche mit austauschbaren und durch ein Ladegerät (8) extern oder am Gerät selbst wieder aufladbaren Akkus (5) versehen ist. Elektromotorisch angetrieben Kurbel nach Anspruch 1–4, versehen mit zwei über eine Elektronik mit dem Motor verbundenen Schaltern (6) zur Steuerung des Rechts- und Linkslaufes des Motors, welche wiederum an 2 das Drehmoment beim Betrieb aufnehmenden Handgriffen (9) befestigt sind. Elektromotorisch angetrieben Kurbel nach Anspruch 1–5, welche eine Ladeanzeige aufweist, die den Ladezustand des Akkus anzeigt.






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