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Dokumentenidentifikation DE60129729T2 06.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001335702
Titel WASSERLÖSLICHE LOTIONEN FÜR PAPIERPRODUKTE
Anmelder Kimberly-Clark Worldwide, Inc., Neenah, Wis., US
Erfinder HSU, Jay C., Alpharetta, GA 30022, US;
ROSENTHAL, Ed, San Antonio, TX 78209, US;
SHICK, Richard L., Alpharetta, GA 30004, US;
WRIGHT, Audra S., Woodstock, GA 30188, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 60129729
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 12.11.2001
EP-Aktenzeichen 019874809
WO-Anmeldetag 12.11.2001
PCT-Aktenzeichen PCT/US01/50043
WO-Veröffentlichungsnummer 2002042556
WO-Veröffentlichungsdatum 30.05.2002
EP-Offenlegungsdatum 20.08.2003
EP date of grant 01.08.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse A61K 8/02(2006.01)A, F, I, 20070313, B, H, EP
IPC-Nebenklasse D21H 21/22(2006.01)A, L, I, 20070313, B, H, EP   A61K 8/34(2006.01)A, L, I, 20070313, B, H, EP   A61K 8/37(2006.01)A, L, I, 20070313, B, H, EP   A61K 8/41(2006.01)A, L, I, 20070313, B, H, EP   A61K 8/86(2006.01)A, L, I, 20070313, B, H, EP   A61K 8/92(2006.01)A, L, I, 20070313, B, H, EP   A61Q 19/00(2006.01)A, L, I, 20070313, B, H, EP   

Beschreibung[de]
WASSERLÖSLICHE LOTIONEN FÜR PAPIERPRODUKTE Hintergrund der Erfindung

Absorbierende Papierprodukte, wie Handtücher, werden üblicherweise angewendet, um Flüssigkeiten, die während des Händewaschens auf die Haut eines Anwenders gelangen, zu absorbieren. Die Papierprodukte sind so aufgebaut, dass sie Flüssigkeiten von der Haut absorbieren und die trockene Haut hinterlassen. Jedoch können die häufig zum Reinigen der Hände oder Haut einer Person verwendeten Seifenbestandteile Öle, Lipide und natürliche Hautkonditionierungsmittel und Feuchthaltemittel aus dem Stratum corneum der Person entfernen, wodurch die Haut zu trocken zurückbleibt und verschiedenen Hautproblemen, wie Erythem, Schuppen (scales), Schuppen (flakes) und Rissen, unterliegt. Außerdem waschen viele Menschen üblicherweise ihre Hände in Umgebungen, die für verschiedene Krankheiten anfällig sind, die durch die Ausbreitung oder das Wachstum von Mikroben, wie Bakterien und Viren, verursacht werden.

Somit gibt es gegenwärtig einen Bedarf für ein Papierprodukt, das eine Formulierung enthält, die leicht auf die Haut des Anwenders übertragen werden kann, um übermäßige Trockenheit und andere damit in Beziehung stehende Hautprobleme zu hemmen.

Kurzdarstellung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung ist auf die Verwendung von einem Papierprodukt gerichtet, das die Haut eines Anwenders trocknen und konditionieren kann. Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine in Wasser lösliche Lotionszusammensetzung auf das Papierprodukt aufgetragen. Die Lotionszusammensetzung enthält in einer Menge von 10 % bis zu 90 Gewichtsprozent der Lotionszusammensetzung eine in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente in einer Menge von bis zu 75 Gewichtsprozent der Lotionszusammensetzung und eine Viskositätsmodifizierungsmittelkomponente in einer Menge von bis zu 10 Gewichtsprozent der Lotionszusammensetzung. Typischerweise liegt der Zusatzanteil der Lotionszusammensetzung zwischen 1 % bis 10 Gewichtsprozent des Papierprodukts.

Zum Beispiel schließt in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die auf das Papierprodukt aufgetragene Lotionszusammensetzung Wasser in einer Menge zwischen 10 % bis etwa 30 Gewichtsprozent der Lotionszusammensetzung ein. In dieser Ausführungsform enthält die Lotionszusammensetzung auch eine in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente in einer Menge zwischen 10 % bis etwa 40 Gewichtsprozent der Lotionszusammensetzung. Die in Wasser lösliche Hautkonditionierende Komponente schließt Glycerin, möglicherweise Propylenglycol, Sorbit oder Kombinationen davon ein. Weiterhin wird eine Viskositätsmodifizierungsmittelkomponente in einer Menge zwischen 2 % bis etwa 5 Gewichtsprozent der Lotionszusammensetzung angewendet. Die Viskositätsmodifizierungsmittelkomponente schließt mindestens ein alkoxyliertes Alkoholtensid ein, das die Viskosität der Lotion erhöht, wie Talloweth-60-myristylglycol.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines Papierprodukts zum Trocknen und Konditionieren der Haut eines Anwenders offenbart. Das Verfahren schließt das Bilden einer fibrösen Bahn, Durchtrocknen der Bahn, um Wasser daraus zu entfernen, und anschließend Behandeln der getrockneten Bahn mit einer Lotionszusammensetzung ein, sodass die Lotion einen Zusatzanteil zwischen 1 % bis 10 Gewichtsprozent des Papierprodukts aufweist. Zum Beispiel kann in einigen Ausführungsformen die Lotionszusammensetzung auf die Papierbahn gedruckt werden. In anderen Ausführungsformen kann die Lotionszusammensetzung auch auf die Papierbahn gesprüht werden.

Es sollte angemerkt werden, dass jeder gegebene Bereich, der hierin wiedergegeben wird, beabsichtigt ist, alle und alle weniger eingeschlossenen Bereiche einzuschließen. Zum Beispiel würde ein Bereich von 45–90 auch 50–90; 45–80; 46–89 und dergleichen einschließen. Somit schließt der Bereich von 95 % bis 99,999 % auch z.B. die Bereiche von 96 % bis 99,1 %, 96,3 % bis 99,7 % und 99,91 bis 99,999 % ein.

Alle Merkmale und Aspekte der vorliegenden Erfindung werden nachstehend genauer erörtert.

Beschreibung im Einzelnen von repräsentativen Ausführungsformen

Nun erfolgt Bezug im Einzelnen auf verschiedene Ausführungsformen der Erfindung, eines oder mehrere Beispiele davon werden nachstehend angegeben. Jedes Beispiel wird in der Absicht einer Erläuterung der Erfindung bereitgestellt, nicht zur Begrenzung der Erfindung. Tatsächlich wird es dem Fachmann deutlich werden, dass verschiedene Modifizierungen und Variationen in der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können. Zum Beispiel können als Teil einer Ausführungsform erläuterte oder beschriebene Merkmale in einer weiteren Ausführungsform verwendet werden, um noch eine weitere Ausführungsform zu ergeben. Somit ist es beabsichtigt, dass die vorliegende Erfindung innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche und deren Äquivalente solche Modifizierungen und Variationen abdeckt.

Im Allgemeinen ist die vorliegende Erfindung auf die Verwendung eines Papierprodukts gerichtet, das eine zum Behandeln der Haut einer Person verwendbare Lotion enthält. Insbesondere ist die Lotion eine in Wasser lösliche Lotion, die Wasser, eine in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente, einschließlich Glycerin, eine Viskositätsmodifizierungsmittelkomponente, einschließlich mindestens eines alkoxylierten Alkoholtensids, eine wahlweise Flüssigkeit-kuppelnde Komponente, und verschiedene andere Bestandteile, wie antimikrobielle Mittel, Konservierungsmittel, usw., enthält. Es wurde gefunden, dass die bestimmte Auswahl und Menge an in der erfindungsgemäßen Lotion verwendeten Bestandteilen einen synergistischen Effekt bereitstellen kann, wenn auf ein Papierprodukt aufgetragen. Darüber hinaus wurde es auch gefunden, dass die Lotion mit relativ niedrigen Zusatzanteilen auf ein Papierprodukt aufgetragen werden kann, sodass das erhaltene Papierprodukt absorbierend bleibt. Im Ergebnis kann das gemäß der vorliegenden Erfindung zu verwendende Papierprodukt die Haut einer Person nach dem Waschen trocknen, unter gleichzeitigem Verleihen von bestimmten Hautvorteilen, wie dem Hemmen von mikrobiellem Wachstum, Hautkrankheit, Hauttrockenheit, usw.

Papierprodukte können verschiedene Arten von Produkten einschließen, wie Handtücher, Wischtücher, Windeln, Gesichtstücher und Badetuch, und dergleichen. Das Papierprodukt kann im Allgemeinen aus Papierbahnen mit einer Schicht oder Mehrfachschichten hergestellt werden. Darüber hinaus kann das Papierprodukt in Abhängigkeit von den gewünschten Eigenschaften eine Lage oder mehrere Lagen enthalten, wobei jede Lage eine oder mehrere Papierschichten enthalten kann. Das Flächengewicht der Papierprodukte kann in Abhängigkeit von der besonderen Anwendung variieren. In einigen Ausführungsformen kann das Papierprodukt z.B. ein Flächengewicht von etwa 0,453 kg bis 22,68 kg pro 267,56 m2 (1 bis etwa 50 Pfund pro 2 880 square feet (d.h. ream), und in einigen Ausführungsformen zwischen etwa 2,265 kg bis 20,39 kg (5 bis etwa 45 pounds per square ream) aufweisen. Zum Beispiel können Papierhandtücher manchmal gebildet werden, um ein Flächengewicht von etwa 4,53 bis 20,39 kg (10 bis etwa 45 pounds per ream), und in einigen Ausführungsformen zwischen etwa 9,06 kg bis 13,59 kg (20 bis etwa 30 pounds per ream) aufweisen.

Wie vorstehend ausgewiesen, wird das Papierprodukt mit einer in Wasser löslichen Lotion aufgetragen. Der Begriff "in Wasser löslich" bezieht sich auf eine Verbindung, die eine hydrophile-lipophile Ausgleichs-(HLB)-Zahl von 7 oder größer aufweist. Der HLB-Index ist auf dem Fachgebiet bekannt und ist ein Maßstab, der den Ausgleich zwischen den hydrophilen und lipophilen Lösungstendenzen einer Verbindung misst. Der HLB-Maßstab liegt im Bereich von 1 bis ungefähr 100, wobei niedere Zahlen höhere lipophile Tendenzen wiedergeben und die höheren Zahlen stark hydrophile Tendenzen wiedergeben.

Im Allgemeinen kann die Menge von in der vorliegenden Erfindung verwendetem Wasser von den gewünschten Eigenschaften des Papierprodukts variieren. Zum Beispiel kann in einigen Ausführungsformen Wasser in einer Menge von bis zu 90 Gewichtsprozent der Zusammensetzung, in einigen Ausführungsformen von bis zu etwa 50 Gewichtsprozent der Zusammensetzung, und in einigen Ausführungsformen zwischen 10 % bis etwa 30 Gewichtsprozent der Zusammensetzung angewendet werden.

Zusätzlich zu dem enthaltenen Wasser, enthält die in Wasser lösliche Lotionszusammensetzung auch eine Vielzahl von anderen Bestandteilen. Zum Beispiel enthält die in Wasser lösliche Lotion eine in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente, die Glycerin und möglicherweise ein oder mehrere in Wasser lösliche Haut-konditionierende Mittel enthält. Eine in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente kann eine Vielzahl von Vorteilen für die erfindungsgemäße Lotion bereitstellen. Zum Beispiel kann eine auf ein Papierprodukt aufgetragene Lotion auf die Hand einer Person nach Anwendung übertragen werden. Die in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente der Lotion kann die Beibehaltung von Feuchtigkeit auf der Haut der Person verstärken und den transepidermalen Wasserverlust hemmen, auch, nachdem die Person das Papierprodukt benutzt. Durch Zurückhalten von Wasser wird die Haut eines Anwenders weniger dazu neigen, zu trocken zu werden, sowie von den sich entwickelnden bestimmten Hautproblemen, wie Erythem, gehemmt zu werden. Darüber hinaus kann die in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente auch Bestandteile enthalten, die dazu beitragen, das weiche, glatte und angenehme Aussehen und Anfühlen der Haut zu halten.

Die Menge der in Wasser löslichen, Hautkonditionierenden Komponente kann im Allgemeinen variieren. Die Menge der in Wasser löslichen, Haut-konditionierenden Komponente ist bis zu 75 Gewichtsprozent der Lotionszusammensetzung, in einigen Ausführungsformen bis zu etwa 40 Gewichtsprozent der Zusammensetzung und in einigen Ausführungsformen zwischen 10 % bis etwa 40 Gewichtsprozent der Zusammensetzung.

Im Allgemeinen kann eine Vielzahl von in Wasser löslichen Hautkonditionierungsmitteln zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet sein. Zum Beispiel schließen einige geeignete in Wasser lösliche Hautkonditionierungsmittel Allantoin; Polydimethylsiloxane, wie Polysiloxanether und Organobetaine und Dimethicon-Copolyol-benzoat; Aminosäuren, wie Collagen, Kaliumlaurylweizen, Seide, Cocodimoniumhydroxypropylseide, Keratin; Monoethanolamine (MEA), wie Acetamid und Lactamid; quaternisierte Materialien, wie Cetyltrimethylammoniumchlorid, Stearyldimethylbenzylammoniumchlorid, Stearamidopropyldimethylmyristylacetatammoniumchlorid, kationische Cellulose, Quaternium 75, Canolamidopropylethyldimoniumethosulfat, Linoleamidopropylethyldimoniumethosulfat, Behentrimoniummethosulfat, Guarhydroxypropyltrimoniumchlorid, quaternäre Rizinusölverbindungen, Polyquaternium 10, Cocophosphatidyl-PG-dimoniumchlorid und Natriumborageamidopropyl-PG-dimoniumchloridphosphat; Collagenproteine, wie hydrolysiertes Collagen, hydrolysiertes Cocodimoniumcollagen, hydrolysiertes Elastin, hydrolysiertes Weizenprotein, hydrolysierte Seide, hydrolysiertes Reisprotein, hydrolysiertes Wollkeratin und mild hydrolysiertes Protein; Tenside, wie Natriumlauroylsarcosinat, PPG-5 Ceteth-10-phosphat, Cetylbetain, Isostearamidopropylmorpholinlactat, Behenaminoxid, Weizengermamidopropylbetain, Dinatriumweizengermamido-PEG-2-sulfosuccinat, Natriumisostearoyl-2-lactylat, Calciumstearoyllactylat, Natriumstearoyllactylat und Natriumlauroyllactylat; Ethylpanthenol; hydrolysierten Weizen; Hyaluronsäure und deren Salze, wie Natriumhyaluronat; Polysaccaride, wie Natriumcarboxymethyl-&bgr;-glucan; ethoxylierte Öle, wie PEG-10- und PEG-5-Sojasterol, PEG-24 hydriertes Lanolin, Laneth-5, Laneth-15, PEG-75-Lanolin, PEG-65-Lanolin, PEG-7-Glycerylcocoat, PEG-6 Capryl/Capringlyceride, PEG-20 Mandelglyceride, PEG-60 Mandelglyceride, PEG-20 Maisglyceride, PEG-40 Rizinusöl, PEG-80 Rizinusöl und PEG-80 Glycerylcocoat; ethoxylierte und propoxylierte Glucosederivate, wie Glucam E-10, Glucam E-20, Glucam P-10, Polyethylenoxide, wie PEG-2000, PEG-9, PEG-23, PEG-45 und PEG-90; Aloe Vera; und dergleichen ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt.

Zusätzlich zu den vorstehend erwähnten, in Wasser löslichen Hautkonditionierungsmitteln, können andere Hautkonditionierungsmittel auch zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet sein. Zum Beispiel kann in einer Ausführungsform die Haut-konditionierende Komponente ein Feuchthaltemittel (d.h. eine Verbindung, die eine Anziehungskraft für Wasser aufweist) einschließen. Ein Feuchthaltemittel kann im Allgemeinen eine Vielzahl von Vorteilen für eine erfindungsgemäße Lotion bereitstellen. Zum Beispiel kann, wie vorstehend ausgewiesen, ein Feuchthaltemittel, das eine Anziehungskraft für Wasser aufweist, weiterhin die Beibehaltung von Feuchtigkeit auf der Haut der Person verstärken und den transepidermalen Wasserverlust hemmen.

Im Allgemeinen kann eine Vielzahl von Feuchthaltemitteln zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet sein. Zum Beispiel schließen einige geeignete in Wasser lösliche Feuchthaltemittel ethoxylierte Glycerine, wie POE-26-Glycerin, POE-7-Glycerin, Sorbit, 1,2,6-Hexantriolsorbit und Hydroxypropylsorbit; Phosphincarbonsäure (PCA) und Salze davon, wie Natrium PCA; &agr;-Hydroxysäuren und Salze davon, wie Milchsäure, Natriumlactat, und Glycolsäure; Glucosederivate, wie Glucoseglutamat; Polyalkylenglycole und Alkylenpolyole und deren Derivate, einschließlich Propylenglycol, Dipropylenglycol, Polypropylenglycol, Polyethylenglycol, 1,3-Butylenglycol, Triethylenglycol und Dipropylenglycol; und andere in Wasser lösliche Feuchthaltemittel, wie Maltodextrin, Maltit, Mannit, Zylit, Natriumpolyaspartat, ethoxyliertes Rizinusöl, verschiedene Feuchthaltemittel, die von Lipo Chemicals erhältlich sind (z.B. Acetamid MEA, ethoxyliertes Glycerin, Lactamid MEA, usw.), und dergleichen ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt. Zum Beispiel haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung gefunden, dass Glycerin insbesondere beim Befeuchten der Haut eines Anwenders und Schützen derselben vor übermäßigem Austrocknen und anderen Problemen mit der Haut verwendbar ist.

Zum Beispiel haben die Erfinder der vorliegenden Erfindung in einer Ausführungsform gefunden, dass eine in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente, die Glycerin, Propylenglycol und/oder Sorbit enthält, insbesondere beim Befeuchten der Haut eines Anwenders und Schützen derselben vor übermäßigem Austrocknen und anderen Problemen mit der Haut verwendbar sein kann. Die Menge an Glycerin liegt zwischen 2 % und 15 Gewichtsprozent der Lotionszusammensetzung. Weiterhin kann in einigen Ausführungsformen die Menge an Propylenglycol bis zu etwa 30 Gewichtsprozent der Lotion und in einigen Ausführungsformen zwischen etwa 5 % bis etwa 20 % der Lotion liegen. Darüber hinaus kann in einigen Ausführungsformen die Menge an Sorbit bis zu etwa 30 Gewichtsprozent der Lotion und in einigen Ausführungsformen zwischen etwa 5 % bis etwa 20 % der Lotion liegen.

Eine Viskositätsmodifizierungsmittelkomponente, die ein oder mehrere Viskositätsmodifizierungsmittel einschließen kann, kann in der Lotionszusammensetzung verwendet werden. Die Viskositätsmodifizierungsmittel werden zusätzlich zu dem mindestens einen alkoxylierten Alkoholtensid verwendet, um die Viskosität von (d.h. Verdicken) der in Wasser löslichen Lotion zu erhöhen, sodass sie besser auf der Oberfläche des Papierprodukts gehalten werden kann. Die Menge an Viskositätsmodifizierungsmittelkomponente ist bis zu 10 Gewichtsprozent der Lotionszusammensetzung, in einigen Ausführungsformen bis zu etwa 5 Gewichtsprozent der Zusammensetzung und 2 % bis vorzugsweise 5 Gewichtsprozent der Zusammensetzung.

Einige Beispiele für geeignete Viskositätsmodifizierungsmittel können Cellulosederivate, Polyalkylenglycole, Polyvinylalkohol, Natriumpolyacrylat und andere in Wasser lösliche Makromoleküle, usw. einschließen, sind jedoch nicht darauf begrenzt. Zusätzlich zum Verdicken der Lotionszusammensetzung kann das Viskositätsmodifizierungsmittel auch die Haut eines Anwenders reinigen und/oder befeuchten. Zum Beispiel können einige Viskositätsmodifizierungsmittel, die auch die Haut eines Anwenders konditionieren können, bestimmte Tenside, wie, jedoch nicht darauf begrenzt, PEG-80-Glycerylcocoat, Behentrimoniummethosulfat und Cetearylalkohol, PEG-2000, Natriumstearoyllactylat, PEG-75-Lanolin und dergleichen, einschließen. Die Erfinder haben gefunden, dass alkyoxylierte Alkoholtenside, wie Talgoweth-60-myristylglycol (vertrieben unter dem Namen Elfacos® GT-282S von Akzo Nobel), besonders beim Verdicken der in Wasser löslichen Lotion und beim Reinigen und/oder Befeuchten der Haut eines Anwenders verwendbar sind. Andere geeignete Viskositätsmodifizierungsmittel können auch in US-Patent Nr. 6 025 431, von Cardinali, et al., beschrieben sein.

Zusätzlich zu den vorstehend erwähnten Komponenten, kann eine wahlweise Flüssigkeit-kuppelnde Komponente, die ein oder mehrere Flüssigkeit-kuppelnde Mittel einschließt, auch angewendet werden. Zum Beispiel können Flüssigkeit-kuppelnde Mittel verwendet werden, um die Bestandteile der Zusammensetzung miteinander zu kuppeln, um zu sichern, dass die Lotionszusammensetzung sich nicht in mehr als eine flüssige Phase trennt. Im Ergebnis können die Bestandteile der Lotionszusammensetzung auf der Haut eines Anwenders gleichförmiger verteilt werden. In einigen Ausführungsformen kann ein Flüssigkeit-kuppelndes Tensid auch beim Solubilisieren bestimmter Bestandteile, wie anti-mikrobielle Mittel, unterstüzen. Das/Die Flüssigkeitkuppelnde Mittel kann oder können gegebenenfalls auch als ein Viskositätsmodifizierungsmittel und/oder als ein Hautkonditionierungsmittel wirken.

Bei der Anwendung liegt die Menge an Flüssigkeitkuppelnder Komponente von bis zu 60 Gewichtsprozent der Lotionszusammensetzung, in einigen Ausführungsformen bis zu 50 Gewichtsprozent der Zusammensetzung und in einigen Ausführungsformen zwischen etwa 20 % bis etwa 40 Gewichtsprozent der Zusammensetzung.

Eine Vielzahl von Flüssigkeit-kuppelnden Mitteln kann in der vorliegenden Erfindung angewendet werden. Zum Beispiel können verschiedene Tenside innerhalb der Flüssigkeit-kuppelnden Komponente verwendet werden. Zum Beispiel schließen einige nichtionische Tenside, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, eine alkoxylierte Fettsäure (z.B. DI600® von High Point Chemical Corp), Alkylphenylether von Polyethylenglycol (z.B. Union Carbide's Tergitol® Reihen von Tensiden), Alkylphenol-Ethylenoxid-Kondensationsprodukte (z.B. Rhone Poulenc, Incorporated's Igepal® Reihen von Tensiden), und Arylalkylpolyetheralkohole (z.B. Rohm and Haas's Triton® Reihen von Tensiden, wie Triton® X-100), Calgon Corporation's ORLENE® Reihen Tenside, wie ORLENE® 1070, 1071, 1084 und 1060; Alkylpolyglycoside (APG), abgeleitet als ein Kondensationsprodukt von Dextrose (D-Glucose) und einem gerad- oder verzweigtkettigen Alkohol (z.B. Horizon Chemical's APG Reihen, wie APG-300, APG-350 und APG-500) ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt.

In einigen Fällen kann auch ein anionisches Tensid verwendet werden. Zum Beispiel ist ein Typ von anionischem Tensid, der verwendet werden kann, ein in Wasser lösliches sulfatiertes und sulfoniertes anionisches Alkalimetall- und Erdalkalimetall-Waschmittelsalz, das eine hydrophobe höhere Alkyleinheit (enthaltend typischerweise etwa 8 bis 22 Kohlenstoffatome) enthält; solche Salze von höheren Alkyl-(ein- oder mehrkernigen)-Arylsulfonaten mit etwa 1 bis 16 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe, wobei Beispiele als die Bio-Soft-Reihen; d.h. Bio-Soft D-40 (Stepan Chemical Co.), erhältlich sind.

Andere verwendbare Klassen von anionischen Tensiden schließen die Alkalimetallsalze von Alkylnaphthalinsulfonsäuren (Methylnaphthalinnatriumsulfonat, Petro AA, Petrochemical Corporation); sulfatierte höhere Fettsäuremonoglyceride, wie das Natriumsalz von dem sulfatierten Monoglycerid von Kakaoölfettsäuren und das Kaliumsalz von dem sulfatierten Monoglycerid von Talgfettsäuren; Alkalimetallsalze von sulfatierten Fettalkoholen, die etwa 10 bis 18 Kohlenstoffatome enthalten (z.B. Natriumlaurylsulfat und Natriumstearylsulfat); Natrium-C14-C16-&agr;-Olefinsulfonate, wie die Bio-Terge-Reihen (Stepan Chemical Co.); Alkalimetallsalze von sulfatierten Ethylenoxyfettalkoholen (die Natrium oder Ammoniumsulfate von den Kondensationsprodukten von etwa 3 Mol Ethylenoxid mit einem C12-C15-n-Alkanol; d.h. die Neodol-Ethoxysulfate, Shell Chemical Co.); Alkalimetallsalze von höheren Fettestern von Alkylolsulfonsäuren mit niederem Molekulargewicht, z.B. Fettsäureester des Natriumsalzes von Isothionsäure, die Fettethanolamidsulfate; die Fettsäureamide von Aminoalkylsulfonsäuren, z.B. Laurinsäureamid von Taurin; sowie zahlreiche andere anionische organische Tenside, wie Natriumxylolsulfonat, Natriumnaphthalinsulfonat, Natriumtoluolsulfonat, und Gemische davon ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt.

Eine weitere verwendbare Klasse von anionischen Tensiden schließt die 8-(4-n-Alkyl-2-cyclohexenyl)-octansäuren ein, worin der Cyclohexenylring mit einer zusätzlichen Carbonsäuregruppe substituiert ist. Diese Verbindungen oder deren Kaliumsalze sind von Westvaco Corporation als Diacid 1550 oder H-240 kommerziell erhältlich. Im Allgemeinen können diese anionischen Tenside in der Form von deren Alkalimetallsalzen, Ammonium- oder Erdalkalimetallsalzen angewendet werden. Ein weiteres Beispiel für ein geeignetes anionisches Tensid schließt ein auf Aminosäure basierendes Tensid, wie Acylglutamat, ein, das unter dem Namen "Amisoft" von Ajinomoto Corp., Tokio, Japan, vermarktet wird.

Noch andere Beispiele für geeignete anionische Tenside schließen ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt, Ammonium- oder Natriumsalze von einem sulfatierten Ethoxylat, abgeleitet von einem linearen primären 12 bis 14 Kohlenstoffalkohol, wie Alfonic® 1412A oder 1412S von Vista; und sulfonierte Naphthalin-Formaldehyd-Kondensate (z.B. Tamol® SN von Rohm and Haas).

Weiterhin kann in einigen Fällen auch ein kationisches Tensid verwendet werden. Geeignete kationische Tenside schließen ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt, Amasoft® 16-7 und Sapamine® P von CIBA GEIGY; Quaker® 2001 von Quaker Chemicals; und Cyanatex® von American Cyanamid. Andere geeignete Tenside werden in US-Patent Nr. 5 830 487, Klofta, et al., beschrieben. Darüber hinaus können, wie vorstehend ausgewiesen, verschiedene Blends von Tensiden in einigen Fällen angewendet werden. Zum Beispiel in einer Ausführungsform kann ein Blend von, von Rhodia unter dem Namen Extra Blend DV-6161 erhaltenen Tensiden angewendet werden.

Wie vorstehend ausgewiesen, können verschiedene andere Bestandteile in der erfindungsgemäßen Lotionszusammensetzung angewendet werden. Zum Beispiel kann in einigen Ausführungsformen ein antimikrobielles Mittel (d.h. ein Zusatz, der in der Lage ist, Viren, Bakterien, Pilze und andere Mikroben zu töten) in die Lotionszusammensetzung eingearbeitet werden, um die Haut des Anwenders zu desinfizieren und/oder die weitere Verbreitung von bestimmten Mikroben zu hemmen. Typischerweise ist ein in der vorliegenden Erfindung angewendetes antimikrobielles Mittel bioverträglich. Das antimikrobielle Mittel kann auch in Wasser löslich sein oder in der Lage sein, durch einen Bestandteil der Lotionszusammensetzung solubilisiert zu werden. Zum Beispiel schließen einige geeignete antimikrobielle Mittel, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, Chlorhexidingluconat; para-Chlormetaxylenol (PCMX); Benzylthoneiumchlorid; Chitosan, wie Chitosanpyrrolidoncarboxylat; 2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenylether (Triclosan), usw. ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt. Andere geeignete antimikrobielle Mittel werden in US-Patent Nummer 5 871 763, Luu, et al., US 5 334 388, Hoang, et al., und US 5 686 089, Mitra, et al., beschrieben.

Die Menge an in der erfindungsgemäßen Lotionszusammensetzung angewendetem/n antimikrobiellem/n Mittel(n) kann/können im Allgemeinen variieren. Zum Beispiel kann in einigen Ausführungsformen die Menge an antimikrobiellem/n Mittel(n) bis zu etwa 20 Gewichtsprozent der Zusammensetzung, in einigen Ausführungsformen bis zu etwa 10 Gewichtsprozent der Zusammensetzung, und in einigen Ausführungsformen zwischen etwa 0,01 % bis etwa 5 Gewichtsprozent der Zusammensetzung sein.

Weiterhin kann in einigen Ausführungsformen die Lotion auch einen oder mehrere Konservierungsstoffe enthalten. Der/Die Konservierungsstoff(e) kann/können das Wachstum bestimmter Mikroben auf dem Papierprodukt vor und/oder nach Anwendung hemmen. Wenn darüber hinaus die Lotionszusammensetzung auf die Haut eines Anwenders übertragen wird, kann/können das/die Konservierungsmittel weiterhin das Wachstum von Mikroben darauf hemmen. Die Menge des/der in der erfindungsgemäßen Lotionszusammensetzung angewendetem/n Konservierungsmittels/n kann im Allgemeinen variieren. Zum Beispiel kann in einigen Ausführungsformen die Menge des/der Konservierungsmittel bis zu etwa 5 Gewichtsprozent der Zusammensetzung in einigen Ausführungsformen bis zu etwa 3 Gewichtsprozent der Zusammensetzung, und in einigen Ausführungsformen zwischen etwa 0,1 % bis etwa 2 Gewichtsprozent der Zusammensetzung sein.

Einige geeignete Konservierungsmittel, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden können, schließen ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt, Mackstat H 66 (erhältlich von McIntyre Group, Chicago, Ill.), DMDM Hydantoin (z.B. Glydant Plus(TM), Lonza, Inc., Fair Lawn, N.J.), Jodpropinylbutylcarbonat, Kathon (Rohm and Haas, Philadelphia, Pa.), Methylparaben, Propylparaben, 2-Brom-2-nitropropan-1,3-diol, Benzoesäure, Amidazolidinylharnstoff, Diazolidinylharnstoff und dergleichen. Darüber hinaus kann in einer besonderen Ausführungsform ein unter dem Namen "Phenonip" von NIPA Hardwick erhältliches Konservierungsmittel angewendet werden. Andere geeignete Konservierungsmittel schließen jene, die von Sutton Labs vertrieben werden, wie "Germall 115" (Amidazolidinylharnstoff), "Germall II" (Diazolidinylharnstoff) und "Germall Plus" (Diazolidinylharnstoff und Jodpropinylbutylcarbonat), ein.

Um die Vorteile für die Verbraucher besser zu erhöhen, können auch andere Bestandteile verwendet werden. Zum Beispiel schließen einige Klassen von Bestandteilen, die angewendet werden können, ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt: Antiakne-Wirkstoffe (ein Arzneimittelprodukt, das zum Vermindern der Anzahl an Akneschönheitsfehlern, Aknepickeln, Schwarzköpfen und Weißköpfen verwendet wird); anti-schaumbildende Mittel (vermindern die Tendenz des Schäumens während des Verarbeitens); antiseptische Wirkstoffe; Antioxidantien (Produktintegrität); Antirötungsmittel, wie Aloeextrakt; Adstringenzien-Kosmetika (leiten eine verdichtende und prickelnde Empfindung auf der Haut ein); Adstringenzien-Arzneistoff (ein Arzneistoffprodukt, das Aussickern, Austreten, oder Blutung, wenn auf Haut oder Schleimhautmembran aufgetragen, stoppt, und durch Gerinnen von Protein wirkt); biologische Zusätze (verstärken die Leistung oder das Verbraucherannehmen des Produkts); Färbemittel (verleihen dem Produkt Farbe); Deodorantien (vermindern oder entfernen unangenehmen Geruch und schützen gegen die Bildung von schlechtem Geruch auf Körperoberflächen); äußere Analgetika (ein örtlich aufgetragener Arzneistoff, der eine örtlich analgetische, anästhetische oder Anti-Juckwirkung durch Zurückdrängen der kutanen Sensorrezeptoren aufweist; von jenen hat eine örtlich reizhemmende Wirkung durch Stimulieren von kutanen Sensorrezeptoren); Filmbildner (zum Halten der Wirkbestandteile auf der Haut durch Erzeugen eines kontinuierlichen Films auf der Haut nach Trocknen); Duftstoffe (Verbraucherannehmen); Opazitätsmittel (vermindern die Klarheit oder transparentes Aussehen des Produkts); Haut-konditionierende Mittel; Haut-Exfoliantien (Bestandteile, die die Rate des Hautzellen-Turnover erhöhen, wie &agr;-Hydroxysäuren und &bgr;-Hydroxysäuren); Hautschutzmittel (ein Arzneistoffprodukt, das geschädigte oder exponierte Haut oder Schleimhautmembranoberfläche vor schädlichen oder lästigen Stimuli schützt); Lösungsmittel (z.B. Hexylenglycol); und Sonnenschutzmittel (Bestandteile, die mindestens 85 Prozent des Lichtes in dem W-Bereich bei Wellenlängen von 290 bis 320 Nanometern absorbieren, jedoch UV-Licht bei Wellenlängen länger als 320 Nanometer leiten). Zum Beispiel kann in einer Ausführungsform Aloe Vera Pulver in einer Menge zwischen etwa 0,0005 % bis etwa 0,005 Gewichtsprozent der Lotionszusammensetzung angewendet werden.

Obwohl verschiedene Bestandteile getrennt hierin beschrieben wurden, sollte es selbstverständlich sein, dass ein Bestandteil vollständig oder teilweise die Funktion von mehr als einem Bestandteil ausführt. Zum Beispiel kann die Viskositätsmodifizierungsmittelkomponente einen Bestandteil, wie das Tensid, enthalten, das die Lösung verdickt und auch als ein Bestandteil der Flüssigkeit-kuppelnden Komponente und/oder der in Wasser löslichen Haut-konditionierenden Komponente wirkt, um die gleichförmige Auftragung der Lotion zu verstärken und/oder die Haut zu befeuchten.

Eine wie vorstehend beschriebene, einmal gebildete Lotionszusammensetzung kann auf das Papierprodukt aufgetragen werden. Das Papierprodukt kann aus einem auf dem Fachgebiet bekannten Papierherstellungsverfahren gebildet werden. Zum Beispiel kann ein Papierherstellungsverfahren der vorliegenden Erfindung Kreppen, Prägen, Nasspressen, Doppelkreppen, Glättwerkbehandlung sowie andere bekannte Schritte beim Bilden der Papierbahn anwenden. Eine besondere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wendet eine nicht verpressbare Trocknungstechnik an, wie ungekrepptes Durchtrocknen, um das Papierprodukt zu bilden. In einigen Fällen kann ein ungekrepptes, durchgetrocknetes Papierprodukt gute Absorptionsfähigkeit und Feuchtbeständigkeitseigenschaften aufweisen. Einige Beispiele für ungekreppte durchgetrocknete Techniken werden in US-Patenten Nummern 5 048 589, Cook, et al.; US 5 399 412, Sudall, et al.; US 5 510 001, Hermans, et al.; US 5 591 309, Rugowski, et al.; und US 6 017 417, Wendt, et al., offenbart.

Zum Beispiel beinhaltet das ungekreppte Durchtrocknen im Allgemeinen die Schritte: (1) Bilden eines Stoffeintrags aus Cellulosefasern, Wasser und gegebenenfalls anderen Zusätzen, wie Bindemittelentfernern und Nassfestmitteln; (2) Ablagern des Stoffeintrags auf einem Siebband, wodurch eine Faserbahn auf dem Oberen des Siebbands gebildet wird; (3) Unterziehen der Faserbahn dem Durchtrocknen, um das Wasser aus der Faserbahn zu entfernen; und (4) Entfernen der getrockneten Faserbahn von dem Siebband.

Ist in einigen Ausführungsformen die Papierbahn getrocknet, kann die vorstehend beschriebene Lotionszusammensetzung dann aufgetragen werden. Im Allgemeinen kann die erfindungsgemäße Lotionszusammensetzung auf das Papierprodukt unter Verwendung einer Vielzahl von Verfahren aufgetragen werden. Zum Beispiel kann in einer Ausführungsform die Zusammensetzung auf die Oberfläche des Papierprodukts unter Rotationstiefdruck entweder direkt oder indirekt (Offset) aufgetragen werden. Rotationstiefdruck kann manchmal bessere Steuerung der Verteilung und Übertragungsrate der Zusammensetzung auf das Papierprodukt eröffnen. Zusätzlich können andere Applikationsverfahren, wie Flexodruck, Besprühen (z.B. WEKO), Heißschmelzhaftsprühen (z.B. Nordson), Blatt-, Sättigungsmittel-, Beschichtungs-, Tröpfchenwurf- und Schaumapplikationen, angewendet werden.

Weiterhin kann die Lotionszusammensetzung auf eine oder beide äußere Oberflächen des Produkts, nachdem das Produkt getrocknet wurde, aufgetragen werden. Beim Anwenden eines dreilagigen Papierprodukts kann die Lotionszusammensetzung, nachdem die Lagen zusammengebracht sind, oder vor dem Zusammenbringen der Lagen aufgetragen werden. Die einzelnen Lagen können geschichtet oder vermischt (homogen), gekreppt oder ungekreppt, durchgetrocknet oder feuchtgedrückt werden. In einer Ausführungsform ist z.B. das Papierprodukt ein ungekrepptes, durchgetrocknetes Papierprodukt.

Andere Verfahren zum Auftragen der Lotion auf ein Papierprodukt können auch angewendet werden. Zum Beispiel können einige Bestandteile der Lotion zuerst innerhalb eines porösen Abgabeträgers vor dem Auftragen auf das Papierprodukt eingefangen werden, sodass die Bestandteile steuerbar während des Trocknens abgegeben werden können und nachdem die Lotion auf die Haut eines Anwenders übertragen wird. Zum Beispiel schließen einige Abgabeträger, die verwendet werden können, Mikroschwämme, Mikrokapseln, Cyclodextrine und deren Derivate, Liposome, Polymerschwämme und sprühgetrocknete Stärke ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt. Zum Beispiel kann in einigen Ausführungsformen die Lotionszusammensetzung Mikrokapseln in einer Menge von bis zu etwa 25 Gewichtsprozent der Lotion, in einigen Ausführungsformen bis zu etwa 10 Gewichtsprozent der Lotion und in einigen Ausführungsformen zwischen etwa 0,2 % bis etwa 5 Gewichtsprozent der Lotion enthalten.

Zum Beispiel werden einige Beispiele von "Mikroschwämmen" in US-Patent Nr. 4 690 825, von Won, welches hierin in seiner Gesamtheit durch Hinweis für alle Zwecke einbezogen ist, beschrieben. Ein weiterer Abgabeträger, der verwendet werden kann, ist ein schwammartiges Material, wie POLY-PORE® L200. Darüber hinaus ist ein Beispiel einer Mikrokapsel, die zur Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignet sein kann, POLY-PORF® E200 (Chemdal Corp., Arlington Heights, Ill.), welches ein Freisetzungsmittel mit weichen, hohlen Kugeln ist, die einen Zusatz mit über 10-fach des Gewichts des Abgabeträgers enthalten können.

Der Zugabeanteil der Lotion kann im Allgemeinen in Abhängigkeit von der gewünschten Wirkung der Zusammensetzung auf die Produkteigenschaften und der speziellen Zusammensetzung variieren. Wie hierin verwendet, bezieht sich der Begriff "Zugabeanteil" auf das Gewicht eines mit der Lotionszusammensetzung behandelten Papierprodukts, subtrahiert um das Gewicht des Produkts vor der Behandlung, worin dieses berechnete Gewicht durch das Gewicht des behandelten Papierprodukts geteilt wird und dann mit 100 multipliziert wird. Zum Beispiel kann der Zugabeanteil der Zusammensetzung etwa 1 bis etwa 25 Gewichtsprozent, in einigen Ausführungsformen etwa 1 bis etwa 10 Gewichtsprozent, in einigen Ausführungsformen etwa 1 bis etwa 6 Gewichtsprozent, in einigen Ausführungsformen etwa 1 bis etwa 5 Gewichtsprozent und in einigen Ausführungsformen etwa 1 bis etwa 3 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht des Papierprodukts, sein.

Die vorliegende Erfindung kann mit Bezug auf die nachstehenden repräsentativen Beispiele besser verstanden werden.

BEISPIEL 1

Die Fähigkeit, Lotionen zur Anwendung auf einem Papierprodukt gemäß der vorliegenden Erfindung zu bilden, wurde gezeigt. Insbesondere wurden vier Lotionen, markiert mit A, B, C und D (diese Lotionen sind nicht jene der geeigneten Produkte, deren Anwendung beansprucht wird), mit den nachstehenden Eigenschaften gebildet:

TABELLE 1: Komponenten der Lotionszusammensetzungen
  • *Diese Bestandteile wurden als eine Flüssigkeit bei Raumtemperatur bereitgestellt.
  • **Diese Bestandteile wurden als ein Feststoff bei Raumtemperatur bereitgestellt.

Für jede Probe wurden die flüssigen Bestandteile zuerst miteinander vermischt. Einmal vermischt, wurde das flüssige Gemisch dann auf 70°C erhitzt und, während die verbleibenden festen Bestandteile zugesetzt wurden, gerührt. Das Rühren wurde fortgesetzt, bis alle Bestandteile gelöst sind. Danach wird die Lotion auf Raumtemperatur abkühlen lassen, während sie gerührt wird. Die erhaltene Lotion wurde dann auf ein ungekrepptes, durchgetrocknetes Handtuch unter Anwendung einer flüssigen Tropfvorrichtung aufgetragen, bis der erhaltene Zusatzanteil 7 Gewichtsprozent von dem Handtuch war.

Das Handtuch wurde aus wieder aufbereiteten Fasern in einer Menge von 50 Gewichtsprozent der Bahn und aus Pictou-Nadelholzfasern in einer Menge von 50 Gewichtsprozent der Bahn gebildet. Die Pictou-Fasern wurden für 8 Minuten unter Anwendung herkömmlicher Raffiniertechniken raffiniert. Die Stoffeinträge wurden dann zu einem Maschinenkasten überführt und vermischt. Ein Nassfestmittel, Kymene® 557H, wurde auch zu dem Maschinenkasten in einer Menge von 20 pounds pro Tonne gegeben. Weiterhin wurde ein Witco C-6001, auf Imidazolin basierender Weichmacher anschließend in einer Menge von 1,5 pounds pro Tonne zu dem Maschinenkasten angewendet. Der fibröse Stoffeintrag wurde dann in eine Papierbahn geformt und unter Verwendung eines Umlufttrockners getrocknet. Das erhaltene Handtuch hatte ein Flächengewicht von 25 pounds per ream.

BEISPIEL 2

Die Fähigkeit, ein Papierprodukt zum Konditionieren der Haut eines Anwenders zu bilden, wurde gezeigt. Eine Lotion (die nicht jene eines geeigneten Produkts ist, dessen Verwendung beansprucht wird), wurde zuerst mit der nachstehenden Zusammensetzung gebildet:

TABELLE 2: Komponenten der Lotionszusammensetzung

Die Lotionszusammensetzung wurde durch zuerst Bereitstellen von gereinigtem Wasser bei einer Temperatur zwischen 170° F bis 180° F gebildet. Anschließend wurde jeder der Bestandteile nacheinander aufgetragen (wie in der absteigenden Reihenfolge in Tabelle 1 angeführt), zu dem Wasser hinzugefügt und vermischt, bis die Lotionszusammensetzung erreicht wurde. Anschließend wurde die erhaltene Lotion auf ein ungekrepptes, durchgetrocknetes Handtuch gedruckt, sodass der erhaltene Zusatzanteil 4 Gewichtsprozent des Handtuchs war. Das Handtuch wurde wie in Beispiel 1 beschrieben gebildet.

BEISPIEL 3

Die Fähigkeit, ein Papierprodukt zum Konditionieren der Haut eines Anwenders zu bilden, wurde gezeigt. Eine Lotion (die nicht jene eines geeigneten Produkts ist, dessen Verwendung beansprucht wird), wurde zuerst mit der nachstehenden Zusammensetzung gebildet:

TABELLE 3: Komponenten der Lotionszusammensetzung

Die Lotionszusammensetzung wurde durch zuerst Bereitstellen von gereinigtem Wasser bei einer Temperatur zwischen 170° F bis 180° F gebildet. Anschließend wurde jeder der Bestandteile nacheinander aufgetragen (wie in der absteigenden Reihenfolge in Tabelle 2 angeführt), zu dem Wasser hinzugefügt und vermischt, bis die Lotionszusammensetzung erreicht wurde. Anschließend wurde die erhaltene Lotion auf ein ungekrepptes, durchgetrocknetes Handtuch gedruckt, sodass der erhaltene Zusatzanteil 4 Gewichtsprozent des Handtuchs war. Das Handtuch wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, gebildet.

BEISPIEL 4

Die Fähigkeit eines Papierprodukts zum Konditionieren der Haut eines Anwenders während des Trocknens wurde gezeigt.

Eine Lotion wurde zuerst gebildet mit der nachstehenden Zusammensetzung:

TABELLE 4: Komponenten der Lotionszusammensetzung

Die Lotionszusammensetzung wurde durch zuerst Bereitstellen von gereinigtem Wasser bei einer Temperatur zwischen 76,7°C bis 82,2°C (170° F bis 180° F) gebildet. Anschließend wurde jeder der Bestandteile nacheinander aufgetragen (wie in der absteigenden Reihenfolge in Tabelle 3 angeführt), zu dem Wasser hinzugefügt und vermischt, bis die Lotionszusammensetzung erreicht wurde. Anschließend wurde die erhaltene Lotion auf ein ungekrepptes, durchgetrocknetes Handtuch gedruckt, sodass der erhaltene Zusatzanteil 4 Gewichtsprozent des Handtuchs war. Das Tuch wurde, wie in Beispiel 1 beschrieben, gebildet.

Nach dem Bilden des Handtuchs wurden die Eigenschaften des gemäß der vorliegenden Erfindung zu verwendenden Handtuchs mit einem unbehandelten Handtuch unter Anwendung einer Gruppe von berufsmäßigen Gesundheitspflegern gemäß dem nachstehenden Verfahren, worin der Code 435 die unbehandelte Probe wiedergibt und der Code 258 die behandelte Probe wiedergibt, verglichen.

Verfahren:

Vielen Dank für das Teilnehmen in einem Anwendungstest, um das Handgefühl und die physikalischen Eigenschaften von mit Lotion versehenen Handtüchern zu bestimmen. Sie werden zwei Reihen von Handtüchern, die Lotion enthalten können oder nicht, bewerten. Bitte verwenden Sie beide Handtücher und erinnern Sie sich, was Ihre Hände fühlen nach jeder Verwendung, vor dem Ausfüllen des Fragebogens.

Dies ist eine direkte paarweise Vergleichsstudie. Bitte vergleichen Sie Ihre Bewertungen des zweiten Handtuchs mit dem ersten beim Ausfüllen des Fragebogens für das zweite.

  • 1. Bitte waschen Sie Ihre Hände sechs Mal mit 1 Pumpstoß von Bacti-Stat Seife und trocknen Sie Ihre Hände jedes Mal mit einer Reihe von Handtüchern. Bitte warten Sie 15 Sekunden nach jeder Handwäsche (zählen Sie bis 15 still). Ein Vertreter wird Ihnen das geeignete Handtuch zum Trocknen Ihrer Hände aushändigen und Sie über den Handtuchcode informieren. Tragen Sie auf dem Fragebogen (Q.1) die Anzahl an verwendeten Handtüchern ein, um ihre Hände nach Wäsche 1 und 6 vollständig zu trocknen. Bitte waschen, spülen und trocknen Sie Ihre Hände, wie Sie es normalerweise bei der Arbeit tun. Bitte warten Sie, bis Ihre Hände vollständig trocken sind, um den Zustand Ihrer Hände nach jedem Trocknen zu fühlen. Das Produkt arbeitet am besten, wenn Ihre Hände vollständig trocken sind. Seien Sie bitte auch aufmerksam für die Leistung der Handtücher während jedem Trocknen.
  • 2. Nach der sechsten Wäsche warten Sie 4 Minuten. Während dieser Zeit setzen Sie fort, Ihre Hände miteinander zu fühlen. Am Ende von 4 Minuten beenden Sie Frage Nr. 2 für den geeigneten Handtuchcode.
  • 3. Bitte waschen Sie Ihre Hände sechs weitere Male mit 1 Pumpstoß von Bacti-Stat Seife und trocknen Sie Ihre Hände jeweils mit einer weiteren, unterschiedlichen Reihe von Handtüchern. Warten Sie bitte 15 Sekunden nach jeder Handwäsche (zählen Sie leise bis 15). Wiederum wird Ihnen ein Vertreter das geeignete Handtuch zum Trocknen Ihrer Hände aushändigen und Sie über den Handtuchcode informieren. Tragen Sie im Fragebogen (Q.1) die Anzahl an angewendeten Tüchern ein, um Ihre Hände jedes Mal vollständig zu trocknen. Bitte waschen, spülen und trocknen Sie Ihre Hände, wie Sie es normalerweise bei der Arbeit tun. Warten Sie bitte, bis Ihre Hände vollständig trocken sind, um den Zustand Ihrer Hände nach jedem Trocknen zu fühlen. Das Produkt arbeitet am besten, wenn Ihre Hände vollständig trocken sind. Bitte beachten Sie auch die Leistung der Handtücher während jedes Trocknens.
  • 4. Nach sechs zusätzlichen Wäschen warten Sie bitte 4 Minuten. Während dieser Zeit setzen Sie fort, Ihre Hände miteinander zu fühlen. Am Ende von 4 Minuten vervollständigen Sie Frage Nr. 2 für den geeigneten Handtuchcode.
  • 5. Vervollständigen Sie Frage Nr. 3 für den nachstehenden Übersichtsbogen.
  • Q.1 Anzahl an Tüchern, um Ihre Hände vollständig zu trocknens
  • Q.2 Auf einer Skale von 1–10, wo 1 = sehr schlecht und 10 = ausgezeichnet, bewerten Sie bitte die nachstehenden Eigenschaften für die zwei Handtücher, die Sie gerade verwendet haben.
  • Q.3 Würde eines dieser Tücher Sie ermutigen, Ihre Hände häufiger zu waschen?

    Ja Nein Kann sein, falls Ja, welches? –

Tabelle 5 reflektiert den Prozentsatz von jenen Getesteten, die nur entsprechend der Anzahl an Tüchern zum Trocknen Ihrer Hände nach den ersten und sechsten Wäschen für die unbehandelte Probe anwendeten.

TABELLE 5: Tuchanwendung (unbehandelte Probe)

Tabelle 6 reflektiert den Prozentsatz an jenen Getesteten, die nur die entsprechende Anzahl an Tüchern verwendeten, um Ihre Hände nach den ersten und sechsten Wäschen für die behandelte Probe zu trocknen.

TABELLE 6: Tuchanwendung (behandelte Probe)

Wie aus den vorstehenden Tabellen erläutert, beeinflusste der Zusatz der Lotionszusammensetzung auf ein Handtuch nicht wesentlich die Fähigkeit des Handtuchs, die Hände einer Person zu trocknen. Zum Beispiel sinkt der Prozentsatz der Probanden, die vier Tücher zum Trocknen ihrer Hände für die sechste Wäsche benötigten, tatsächlich von 4,0 % auf 3,0 %.

Zusätzlich werden die getesteten Handzustands- und Tucheigenschaften nachstehend in Tabellen 7 und 8 angegeben.

TABELLE 7: Handzustandseigenschaften
TABELLE 8: Tuchqualität

Somit kann, wie aus den vorangegangenen, repräsentativen Beispielen ausgewiesen, ein Papierprodukt, das gemäß der Erfindung verwendet werden soll, zahlreiche Vorteile für einen Anwender bereitstellen.

BEISPIEL 5

Die Fähigkeit eines Papierprodukts, die Haut eines Anwenders während des Trocknens zu konditionieren, wurde gezeigt. Eine Lotion wurde zuerst gebildet mit der nachstehenden Zusammensetzung:

TABELLE 9: Komponenten der Lotionszusammensetzung

Die Lotionszusammensetzung wurde durch zuerst Bereitstellen von gereinigtem Wasser bei einer Temperatur zwischen 76,7°C bis 82,2°C (170° F bis 180° F) gebildet. Anschließend wurde jeder der Bestandteile nacheinander aufgetragen (wie in der absteigenden Reihenfolge in Tabelle 8 angeführt), zu dem Wasser hinzugefügt und vermischt, bis die Lotionszusammensetzung erreicht wurde. Anschließend wurde die erhaltene Lotion auf ein ungekrepptes, durchgetrocknetes Handtuch gedruckt, sodass der erhaltene Zusatzanteil 4 Gewichtsprozent des Handtuchs war; das Handtuch wurde wie in Beispiel 1 beschrieben gebildet.

Nach dem Bilden des Handtuchs wurden die Eigenschaften des Handtuchs gemäß der vorliegenden Erfindung mit einem unbehandelten Handtuch des nachstehenden Verfahrens verglichen. Anfänglich wuschen 39 Krankenpfleger ihre Hände einmal mit "Bacti-Stat" Seife und machten eine anfängliche Handzustandseinstufung. Anschließend wuschen die Probanden dann ihre Hände sechs weitere Male und ein Mitarbeiter trocknete eine Hand mit dem behandelten Tuch und die andere Hand mit einem unbehandelten Tuch. Die Probanden wurden dann befragt, um das gesamte Handgefühl von jedem Tuch durch Beantworten einer Übersicht zu vergleichen, so, wie in der ersten Übersichtsform von Q.2 in Beispiel 3 angeführt.

Nach einem Wartezeitraum von fünf Minuten wuschen die Probanden erneut ihre Hände sechs weitere Male und ein Mitarbeiter trocknete eine Hand mit dem behandelten Tuch und die andere Hand mit einem unbehandelten Tuch.

Die Handzustandseigenschaften für jede Reihe von Waschungen werden nachstehend in Tabellen 10 und 11 angegeben.

TABELLE 10: Handzustandseigenschaften nach sechs Wäschen
TABELLE 11: Handzustandseigenschaften nach zwölf Wäschen

Somit kann, wie in den entsprechenden vorstehenden Beispielen angegeben, ein Papierprodukt, das gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet werden soll, zahlreiche Vorteile für einen Anwender bereitstellen. Es wurde gefunden, dass die besondere Auswahl und Menge an in der erfindungsgemäßen Lotion verwendeten Bestandteile einen synergistischen Effekt bereitstellen kann, wenn auf ein Papierprodukt aufgetragen. Zum Beispiel kann die auf das Papierprodukt aufgetragene Lotion helfen, die Haut eines Anwenders während der Verwendung zu befeuchten, sowie auf den Händen des Anwenders für fortgesetzte befeuchtende Beeinflussungen zu verbleiben. In einigen Fällen kann die Lotion die Fähigkeit der Haut eines Anwenders, das Wasser auch nach Anwenden des Papierprodukts zu halten, verstärken. Durch Zurückhalten des Wassers kann die Haut eines Anwenders daran gehindert werden, übermäßig trocken zu werden, sowie das Entwickeln bestimmter Hautprobleme, wie Erytheme, kann gehemmt werden. Darüber hinaus kann die Lotion helfen, das weiche, glatte und geschmeidige Aussehen der Haut, durch ihre Fähigkeit, auf der Hautoberfläche oder in dem Stratum corneum zu bleiben, um als ein Gleitmittel zu wirken, die Schuppenbildung zu vermindern und das Aussehen der Haut zu verbessern, zu unterstützen. In einigen Fällen kann die Lotion auch helfen, die Haut eines Anwenders zu desinfizieren, um das Wachstum und/oder Verbreiten von verschiedenen Mikroben zu hemmen.

Zusätzlich, im Ergebnis von dem geringeren Lotionszusatzanteil, der gemäß der vorliegenden Erfindung erhältlich ist, kann ein damit gebildetes Papierprodukt auch die Fähigkeit beibehalten, die Haut einer Person zu trocknen. Somit kann z.B. eine Person anfänglich seine/ihre Hände unter Verwendung von herkömmlicher Seife waschen. Anschließend kann die Person ein Papierprodukt gemäß der vorliegenden Erfindung zum Trocknen der befeuchteten Haut anwenden.

Obwohl die Erfindung im Einzelnen mit Bezug auf die speziellen Ausführungsformen davon beschrieben wurde, wird eingeschätzt, dass der Fachmann nach Erreichen eines Verständnisses von dem Vorangehenden leicht die Veränderungen für Variationen von und Äquivalente zu diesen Ausführungsformen wahrnehmen kann. Folglich sollte der Umfang der vorliegenden Erfindung als jener der beigefügten Ansprüche und beliebigen Äquivalenten davon bewertet werden.


Anspruch[de]
Verwendung eines absorbierenden Papierprodukts zum Trocknen der Haut eines Anwenders, wobei das Papierprodukt umfasst:

eine Papierbahn; und

eine in Wasser lösliche Lotionzusammensetzung, die auf die Papierbahn derart aufgetragen ist, dass der Zusatzanteil der Lotionzusammensetzung zwischen 1 % bis 10 Gewichtsprozent des Papierprodukts liegt, wobei die Lotionzusammensetzung umfasst:

i) Wasser in einer Menge zwischen 10 % und 90 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung;

ii) eine in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente in einer Menge von bis zu 75 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung; wobei die in Wasser lösliche konditionierende Komponente Glycerin in einer Menge zwischen 2 % und 15 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung enthält;

iii) eine Viskosität erhöhende Komponente in einer Menge zwischen 2 % und 10 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung, wobei das Viskositätsmodifizierungsmittel mindestens ein alkoxyliertes Alkoholtensid einschließt; und

iv) eine wahlweise Flüssigkeit-kuppelnde Komponente in einer Menge von bis zu 60 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung.
Verwendung nach Anspruch 1, wobei das Wasser zwischen 10 % bis 30 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung umfasst. Verwendung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente zwischen 10 % bis 40 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung umfasst. Verwendung nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente weiterhin Propylenglycol, Sorbit oder Kombinationen davon einschließt. Verwendung nach Anspruch 4, wobei die in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente Sorbit in einer Menge von bis zu 30 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung einschließt. Verwendung nach Anspruch 5, wobei das Sorbit zwischen 5 % bis 20 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung umfasst. Verwendung nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, wobei die in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente Propylenglycol in einer Menge von bis zu 30 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung einschließt. Verwendung nach Anspruch 7, wobei das Propylenglycol zwischen 5 % bis 20 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung umfasst. Verwendung nach einem vorangehenden Anspruch, wobei die Viskosität erhöhende Modifizierungsmittelkomponente zwischen 2 % bis 5 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung umfasst. Verwendung nach einem vorangehenden Anspruch, wobei die Viskosität erhöhende Komponente weiterhin PEG-80 Glycerylcocoat, Behentrimoniummethosulfat und Cetearylalkohol, PEG-2000, Natriumstearoyllactylat, PET-75 Lanolin oder Kombinationen davon einschließt. Verwendung nach einem vorangehenden Anspruch, wobei die Flüssigkeit-kuppelnde Komponente zwischen 20 % bis 40 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung umfasst. Verwendung nach einem vorangehenden Anspruch, wobei die Lotionzusammensetzung weiterhin ein antimikrobielles Mittel in einer Menge von bis zu 20 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung umfasst. Verwendung nach Anspruch 12, wobei das antimikrobielle Mittel in einer Menge zwischen 0,01 % bis 5 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung vorliegt. Verwendung nach einem vorangehenden Anspruch, wobei die Lotionzusammensetzung weiterhin ein Konservierungsmittel in einer Menge von bis zu 5 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung umfasst. Verwendung nach Anspruch 14, wobei das Konservierungsmittel zwischen 0,1 % bis 2 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung umfasst. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, wobei der Zusatzanteil der Lotion zwischen 1 % bis 5 Gewichtsprozent des Papierprodukts liegt. Verwendung nach einem vorangehenden Anspruch, wobei das Papierprodukt ein Flächengewicht zwischen 0,45 bis 22,7 kg/267,6 m2 (1 bis 50 pounds per ream) aufweist. Verwendung nach einem vorangehenden Anspruch, wobei das Papierprodukt ein Tuch mit einem Flächengewicht zwischen 4,5 bis 20,4 kg/267,6 m2 (10 bis 45 pounds per ream) ist. Verwendung nach Anspruch 1, wobei das Papierprodukt ein Papiertuch darstellt, wobei das Tuch ein Flächengewicht von 4,5 bis 20,4 kg/267,6 m2 (10 bis etwa 45 pounds per ream) aufweist, wobei das Tuch umfasst:

eine Papierbahn; und

eine in Wasser lösliche Lotionzusammensetzung, die auf die Papierbahn derart aufgetragen ist, dass der Zusatzanteil der Lotion zwischen 1 % bis 10 Gewichtsprozent des Papiertuchs liegt, wobei die in Wasser lösliche Lotionzusammensetzung umfasst:

i) Wasser in einer Menge zwischen 10 % bis 30 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung;

ii) die in Wasser lösliche Haut-konditionierende Komponente in einer Menge zwischen 10 % bis 40 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung;

iii) die Viskosität erhöhende Komponente in einer Menge zwischen 2 % bis 5 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung; und

iv) eine wahlweise Flüssigkeit-kuppelnde Komponente in einer Menge zwischen 20 % bis 40 Gewichtsprozent der Lotionzusammensetzung, wobei die Flüssigkeit-kuppelnde Komponente ein Tensid einschließt.
Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, wobei das alkoxylierte Alkoholtensid Talloweth-60-myristylglycol darstellt.






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