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Dokumentenidentifikation DE602004007762T2 06.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001589817
Titel HERBIZIDE ZUSAMMENSETZUNG UND VERWENDUNG
Anmelder Durga Technologies A.p.S., Gilleleje, DK
Erfinder Henningsen, Kim Carl-Christian, 3250 Gilleleje, DK
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, 80538 München
DE-Aktenzeichen 602004007762
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 02.02.2004
EP-Aktenzeichen 047071949
WO-Anmeldetag 02.02.2004
PCT-Aktenzeichen PCT/DK2004/000067
WO-Veröffentlichungsnummer 2004068948
WO-Veröffentlichungsdatum 19.08.2004
EP-Offenlegungsdatum 02.11.2005
EP date of grant 25.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse A01N 37/44(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A01N 37/02(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine herbizide Zusammensetzung umfassend Essigsäure und auf ihre Verwendung als Kontaktherbizid an unverholzter Vegetation.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Es ist bekannt, dass Essigsäure eine das Abwelken herbeiführende Aktivität als Kontaktherbizid hat, wenn sie auf unverholzte Vegetation in Form einer wässrigen Lösung gesprüht wird. Vorschläge, Essigsäure als Herbizid zu verwenden, wurden z. B. in DE 4 030 687 (Kast) gemacht, welche eine solche Verwendung allein oder in Kombination mit Tensiden beschreibt. Ferner ist eine synergistische herbizide Zusammensetzung, die im Wesentlichen aus einer wässrigen Lösung von Essigsäure und Zitronensäure besteht, in US 5 705 455 beschrieben und die Verwendung einer solchen Zusammensetzung als ein Herbizid ist der Gegenstand von EP 0 604 447 B1 und US 5 888 938.

EP 0 760 207 offenbart eine Herbizidzusammensetzung umfassend (a) Paraquat und/oder Diquat (b) eine anionische oberflächenaktive Substanz und (c) einen Chelatbildner, wobei das Molverhältnis (c)/(a) der Komponente (c) zu der Komponente (a) 0,1–3 beträgt. Es wird angegeben, dass die herbizide Wirkung durch die Einarbeitung des Chelatbildners merklich verstärkt wird. Der Chelatbildner kann Glycin oder ein Essigsäurederivat sein. EP 0 760 207 sagt nichts über eine Kombination von Glycin mit Essigsäure oder irgendeine verstärkende Wirkung auf die Herbizidwirkung von Essigsäure.

WO 95/17817 offenbart einen Verstärker für Agrochemikalienzusammensetzungen, welcher die Wirksamkeit der Agrochemikalie verstärkt ohne irgendeine Phytotoxizität gegenüber verschiedenen Nutzpflanzen hervorzurufen, wobei dieser Verstärker wenigstens eine stickstoffhaltige Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus einem tertiären Amin, einem tertiären Aminsalz und einem quaternären Ammoniumsalz, und einen Chelatbildner wie Glycin oder Essigsäurederivate umfasst, wobei der Gehalt des Chelatbildners im Bereich von 0,01 bis 30 mol pro mol der stickstoffhaltigen Verbindung liegt. WO 95/17817 sagt ebenfalls nichts über eine Kombination von Glycin mit Essigsäure oder irgendeine verstärkende Wirkung auf die Herbizidwirkung von Essigsäure.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung stellt eine herbizide Zusammensetzung umfassend Essigsäure bereit, wobei die Zusammensetzung eine wässrige Lösung von einem Gemisch aus Essigsäure und Glycin in einem Gewichtsverhältnis von 10:1 bis 1:1 umfasst und eine oberflächenaktive Substanz enthält, wobei die wässrige Lösung eine Konzentration von Essigsäure von 5 bis 8 Gew.-%, eine Konzentration von Glycin von 2 bis 4 Gew.-% und eine Konzentration von oberflächenaktiver Substanz von 1 bis 3 Gew.-% aufweist.

Wir haben festgestellt, dass Glycin, welches an sich keine merkliche herbizide Aktivität aufweist, eine verstärkende Wirkung auf die herbizide Aktivität von Essigsäure hat und dass diese verstärkende Wirkung, bezogen auf das Gewicht, stärker ist als die von Zitronensäure. Hierdurch ist das Herbizid der Erfindung wirksam mit einem niedrigeren Gesamtsäuregehalt als das Gemisch des Standes der Technik aus Essigsäure und Zitronensäure, d. h. die ökotoxikologische Belastung der Umwelt durch die Verwendung des Herbizids der Erfindung ist geringer.

Von Belang ist ferner, dass für Zitronensäure die folgenden Gefahrenhinweise gelten: "Reizt den Atemtrakt/die Lunge, reizt die Augen, hautreizend", während Glycin in dieser Hinsicht nicht als Reizstoff klassifiziert wird. Somit bringt die Erfindung eine Verbesserung der humantoxikologischen Eigenschaften und der Arbeitsumgebung mit sich, da das Glycin die Reizwirkung nicht vergrößert, welche bereits mit der Essigsäure und der optionalen oberflächenaktiven Substanz verbunden ist.

Für eine direkte Verwendung zum Sprühen auf unverholzte Vegetation besteht die herbizide Zusammensetzung der Erfindung im Allgemeinen aus einer wässrigen Lösung mit einer Konzentration von Essigsäure von 5 bis 8 Gew.-%, einer Konzentration von Glycin von 2 bis 4 Gew.-% und einer Konzentration von oberflächenaktiver Substanz von 1 bis 2 Gew.-%.

Die herbizide Zusammensetzung der Erfindung umfassend eine wässrige Lösung von einem Gemisch aus Essigsäure und Glycin in einem Gewichtsverhältnis von 10:1 bis 1:1, wobei die Zusammensetzung in Form einer konzentrierten wässrigen Lösung vorliegt, die darauf eingestellt ist, vor der Verwendung mit Wasser in einem Verhältnis von 1:1 bis 1:4 verdünnt zu werden, wobei die konzentrierte wässrige Lösung eine Konzentration von Essigsäure von 8 bis 50 Gew.-%, eine Konzentration von Glycin von 2 bis 50 Gew.-% und eine Konzentration von oberflächenaktiver Substanz von 1 bis 25 Gew.-% aufweist.

Ferner umfasst die Erfindung die Verwendung einer Zusammensetzung umfassend eine wässrige Lösung von einem Gemisch aus Essigsäure und Glycin in einem Gewichtsverhältnis von 10:1 bis 1:1 als Herbizid.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Essigsäure mit dem systematischen Namen Ethansäure hat die chemische Formel CH3COOH. Sie wird gewöhnlich durch bakterielle Fermentation des Alkohols Ethanol hergestellt, kann aber auch synthetisch hergestellt werden. Essigsäure wird im Haushalt und in der Nahrungsmittelindustrie als Essig verwendet, welcher im Wesentlichen eine verdünnte wässrige Lösung von Essigsäure ist, welche auch verschiedene Aromen und Gewürze enthalten kann. Stärker konzentrierte wässrige Lösungen werden für Reinigungszwecke und zur pH-Einstellung in verschiedenen chemischen Reaktionen verwendet und die reine Säure wird als organisches Lösungsmittel verwendet. Wie oben erwähnt, sind wässrige Lösungen von Essigsäure auch als Kontaktherbizid für unverholzte Vegetation verwendet worden.

Glycin mit dem systematischen Namen 2-Aminoethansäure hat die chemische Formel NH2CH2COOH. Es ist die einfachste der Aminosäuren, aus denen alle Peptide und Proteine in lebenden Organismen gebildet sind. Als eine Aminosäure hat Glycin einen amphoteren Charakter und vergrößert somit die Acidität von Essigsäure nicht. Ihre verstärkende Wirkung auf die herbizide Aktivität von Essigsäure ist ziemlich überraschend. Eine mögliche Erklärung, welche für die Erfindung nicht bindend sein soll, ist, dass Glycin, wenn es nach der Behandlung von den Blättern aufgenommen wird, die Verfügbarkeit von Kationen durch Chelatbildung herabsetzt und somit die Wirkung von Essigsäure erhöht, indem es mehr Bindungsstellen an Proteinen zugänglich macht. Dies würde die Denaturierung von Proteinen erleichtern, was zu nicht funktionsfähigen Enzymen und letztlich zum Zelltod führt.

Der Zweck der Zugabe einer oberflächenaktiven Substanz zu dem Herbizid der Erfindung ist, sicherzustellen, dass die herbizide Lösung richtig auf der Oberfläche der Pflanzen verteilt wird und daran haftet, so dass das Herbizid seine maximale tödliche Wirkung auf die Pflanzen ausüben kann. Außerdem sollte die oberflächenaktive Substanz dazu beitragen, das Glycin in Lösung zu halten und eine Abtrennung bzw. Entmischung des Herbizids zu verhindern. Geeignete oberflächenaktive Substanzen zur Verwendung in dem Herbizid der Erfindung sind z. B. "Witconol® SN 90", erhalten von Witco Corporation, Houston, Texas, USA; "Berol® EZ-1 ", erhalten von Akzo Nobel Surface Chemistry AB, S-444 85 Stenungsund, Schweden; und "Marlipal® 013/99", erhalten von SASOL Germany GmbH, D-45764 Marl, Deutschland.

In einigen Fällen, insbesondere, wenn eine oberflächenaktive Substanz verwendet wird, welche ein Schäumen der Zusammensetzung verursacht, kann es von Vorteil sein, eine kleine Menge eines Entschäumers, wie z. B. "Wacker Silicone Antifoam Emulsion SRE", erhalten von Wacker Chemie GmbH, München, Deutschland, zu der herbiziden Zusammensetzung der Erfindung zuzugeben.

Zur normalen Verwendung sollte die Konzentration der Inhaltsstoffe in der herbiziden Zusammensetzung der Erfindung so sein, dass eine einzige vollständige Spritzung der Pflanzenvegetation mit der herbiziden Lösung ein vollständiges Abwelken der Vegetation innerhalb weniger Tage sicherstellt. Andererseits sollte aus Umweltgründen die Konzentration so niedrig wie möglich gehalten werden.

Die tatsächliche Konzentration, die für die richtige Wirksamkeit erforderlich ist, hängt größtenteils von der Art und Zusammensetzung der Pflanzenvegetation ab. Im Allgemeinen kann die gewünschte Wirkung mit einer herbiziden Zusammensetzung der Erfindung erhalten werden, wobei die wässrige Lösung eine Konzentration von Essigsäure von 4 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise von 5 bis 8 Gew.-%, eine Konzentration von Glycin von 1 bis 10 Gew.-% und vorzugsweise von 2 bis 4 Gew.-% und eine Konzentration von oberflächenaktiver Substanz von 0,5 bis 5 Gew.-% und vorzugsweise von 1 bis 3 Gew.-% aufweist.

Wenn die Pflanzenvegetation jung ist, und keine resistenten Pflanzen wie Nesseln enthält, könnte es wünschenswert sein, ziemlich niedrige Konzentrationen der Inhaltsstoffe wie 6 Gew.-% Essigsäure, 2 Gew.-% Glycin und 1,2–2,0 Gew.-% oberflächenaktive Substanz oder 5 Gew.-% Essigsäure, 3 Gew.-% Glycin und 1,2–2,0 Gew.-% oberflächenaktive Substanz oder 4 Gew.-% Essigsäure, 4 Gew.-% Glycin und 1,2–2,0 Gew.-% oberflächenaktive Substanz zu verwenden. Wenn andererseits die Vegetation stärker ausgeprägt ist und resistente Pflanzen enthält, kann es notwendig sein, höhere Konzentrationen wie 6 Gew.-% Essigsäure, 3 Gew.-% Glycin und 1,6–2,5 Gew.-% oberflächenaktive Substanz zu verwenden und/oder eine wiederholte Behandlung nach 4 – 5 Tagen zu empfehlen.

Es kann zweckmäßig sein, die herbizide Zusammensetzung der Erfindung als ein Konzentrat herzustellen, welches transportiert und an professionelle Anwender und, falls zulässig, an gewöhnliche Verbraucher verkauft werden kann und von diesen nach der Verdünnung mit Wasser in einem Volumenverhältnis von 1:1 bis 1:4 verwendet werden kann. Dies würde sowohl Umweltvorteile durch Verringerung der Menge an Verpackungsmaterialien, die beseitigt werden müssen, als auch ökonomische Vorteile durch Verringern der Verpackungs- und Transportkosten mit sich bringen. Im Allgemeinen besteht ein solches Konzentrat aus einer konzentrierten wässrigen Lösung mit einer Konzentration von Essigsäure von 8 bis 50 Gew.-%, einer Konzentration von Glycin von 2 bis 50 Gew.-% und einer Konzentration von oberflächenaktiver Substanz von 1 bis 25 Gew.-%. Normalerweise ist ein Konzentrat der Erfindung darauf eingestellt, 1:2 oder 1:3, bezogen auf das Volumen, verdünnt zu werden.

Wenn ein Entschäumer zu der herbiziden Zusammensetzung der Erfindung zugegeben wird, braucht er nur in einer kleinen Menge von z. B. 0,01–0,05 g pro Liter Konzentrat, das darauf eingestellt ist, 1:3 verdünnt zu werden, entsprechend 0,0025–0,0125 g pro Liter in der verdünnten Zusammensetzung zur Verwendung, vorliegen.

BEISPIELE Vergleichsbeispiel Glycin allein

Eine Lösung von 90 g Glycin + 15 g der oberflächenaktiven Substanz "Witconol® SN 90" in 1 l Wasser wurde auf eine Mischvegetation aus Gräsern und Unkräuter gesprüht, bis die Sprühflüssigkeit von den Blättern tropfte, entsprechend 0,1 l/m2. Es wurde keine merkliche herbizide Wirkung beobachtet.

In den folgenden zwei Experimenten ist das Ziel, ein vollständiges Abwelken der gewöhnlichen Gräser, die nicht höher als 10 cm sind, und der Unkräuter (mit Ausnahme von Nesseln), die nicht mehr als 5 Blätter entwickelt haben, zu erzielen. Die Zusammensetzungen werden auf die Vegetation gesprüht, bis die Sprühflüssigkeit von den Blättern tropft, entsprechend 0,1 l/m2.

Essigsäure + Zitronensäure

Ein vollständiges Abwelken wird nur bei einer Gesamtkonzentration der Säuren von 9 Gew.-% erhalten, die sich typischerweise aus 6 % Essigsäure und 3 % Zitronensäure zusammensetzen und außerdem wenigstens 1,2 Gew.-% einer oberflächenaktiven Substanz enthalten.

Somit wurde mit einer Zusammensetzung, die aus 60 g Essigsäure + 30 g Zitronensäure + 12 g "Witconol® SN 90" + Wasser bis zu 1 l gebildet war, ein vollständiges Abwelken in ungefähr 24 Stunden erzielt.

Essigsäure + Glycin

Ein vollständiges Abwelken wird bei einer Gesamtkonzentration der Säuren von 8 Gew.-% erhalten, die sich typischerweise aus 6 % Essigsäure und 2 % Glycin zusammensetzen und außerdem wenigstens 1,2 Gew.-% einer oberflächenaktiven Substanz enthalten.

Somit wurde mit einer Zusammensetzung, die aus 60 g Essigsäure + 20 g Glycin + 12 g "Witconol® SN 90" + Wasser bis zu 1 l gebildet war, ein vollständiges Abwelken in ungefähr 48 Stunden erzielt, d. h. ungefähr 24 Stunden später als mit Essigsäure + Zitronensäure.

Das gleiche Ergebnis wird erhalten durch die Verwendung einer Zusammensetzung, die aus 50 g Essigsäure + 30 g Glycin + 12 g "Witconol® SN 90" + Wasser bis zu 1 l gebildet ist, sowie durch die Verwendung einer Zusammensetzung, die aus 40 g Essigsäure + 40 g Glycin + 12 g "Witconol® SN 90" + Wasser bis zu 1 l gebildet ist.

Beispiel 1

Eine Lösung von 60 g Essigsäure + 20 g Glycin + 12 g der oberflächenaktiven Substanz "Berol® EZ-1" in 1 l Wasser wurde auf eine Mischvegetation aus Gräsern und Unkräutern (mit Ausnahme von Nesseln) gesprüht, bis die Sprühflüssigkeit von den Blättern tropfte, entsprechend 0,1 l/m2. Ein vollständiges Abwelken der Vegetation wurde in ungefähr 48 Stunden erzielt.

Das gleiche Ergebnis wird erhalten, wenn die oberflächenaktive Substanz "Marlipal® 013/99" anstelle von "Berol® EZ-1" verwendet wird.

Beispiel 2

Eine Lösung von 40 g Essigsäure + 40 Glycin + 12 g der oberflächenaktiven Substanz "Berol® EZ-1" in 1 l Wasser wurde auf eine Mischvegetation aus Gräsern und Unkräutern (mit Ausnahme von Nesseln) gesprüht, bis die Sprühflüssigkeit von den Blättern tropfte, entsprechend 0,1 l/m2. Ein vollständiges Abwelken der Vegetation wurde in ungefähr 48 Stunden erzielt.

Das gleiche Ergebnis wird erhalten, wenn die oberflächenaktive Substanz "Marlipal® 013/99" anstelle von "Berol® EZ-1" verwendet wird.

Beispiel 3

Eine Lösung von 50 g Essigsäure + 30 g Glycin + 12 g der oberflächenaktiven Substanz "Berol® EZ-1" in 1 l Wasser wurde auf eine Mischvegetation aus Gräsern und Unkräutern (mit Ausnahme von Nesseln) gesprüht, bis die Sprühflüssigkeit von den Blättern tropfte, entsprechend 0,1 l/m2. Ein vollständiges Abwelken der Vegetation wurde in ungefähr 48 Stunden erzielt.

Das gleiche Ergebnis wird erhalten, wenn die oberflächenaktive Substanz "Marlipal® 013/99" anstelle von "Berol® EZ-1" verwendet wird.

Beispiel 4

Eine Lösung von 60 g Essigsäure + 30 g Glycin + 16 g der oberflächenaktiven Substanz "Berol® EZ-1" in 1 l Wasser wurde auf eine Mischvegetation aus Gräsern und Unkräutern (einschließlich Nesseln mit einer Höhe von ungefähr 10 cm) gesprüht, bis die Sprühflüssigkeit von den Blättern tropfte, entsprechend 0,1 l/m2. Ein vollständiges Abwelken der Vegetation, einschließlich der Nesseln, wurde in ungefähr 48 Stunden erzielt.

Das gleiche Ergebnis wird erhalten, wenn die oberflächenaktive Substanz "Marlipal® 013/99" anstelle von "Berol® EZ-1" verwendet wird.


Anspruch[de]
Herbizide Zusammensetzung umfassend Essigsäure, wobei die Zusammensetzung eine wässrige Lösung von einem Gemisch aus Essigsäure und Glycin in einem Gewichtsverhältnis von 10:1 bis 1:1 umfasst und eine oberflächenaktive Substanz enthält, wobei die wässrige Lösung eine Konzentration von Essigsäure von 5 bis 8 Gew.-%, eine Konzentration von Glycin von 2 bis 4 Gew.-% und eine Konzentration von oberflächenaktiver Substanz von 1 bis 3 Gew.-% aufweist. Herbizide Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die oberflächenaktive Substanz "Berol® EZ-1" ist. Herbizide Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die oberflächenaktive Substanz "Marlipal® 013/99" ist. Herbizide Zusammensetzung umfassend eine wässrige Lösung von einem Gemisch aus Essigsäure und Glycin in einem Gewichtsverhältnis von 10:1 bis 1:1, wobei die Zusammensetzung aus einer konzentrierten wässrigen Lösung besteht, die darauf eingestellt ist, vor der Verwendung mit Wasser in einem Volumenverhältnis von 1:1 bis 1:4 verdünnt zu werden, wobei die konzentrierte wässrige Lösung eine Konzentration von Essigsäure von 8 bis 50 Gew.-%, eine Konzentration von Glycin von 2 bis 50 Gew.-% und eine Konzentration von oberflächenaktiver Substanz von 1 bis 25 Gew.-% aufweist. Verwendung einer Zusammensetzung umfassend eine wässrige Lösung von einem Gemisch aus Essigsäure und Glycin in einem Gewichtsverhältnis von 10:1 bis 1:1 als Herbizid.






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