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Dokumentenidentifikation DE602005000682T2 06.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001555722
Titel Schlitzantenne mit hohem Gewinn in die Zenith-Richtung
Anmelder ALPS Electric Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Dou, Yuanzhu, Tokyo 145-8501, JP;
Saito, Yoshio, Tokyo 145-8501, JP
Vertreter Klunker, Schmitt-Nilson, Hirsch, 80797 München
DE-Aktenzeichen 602005000682
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.01.2005
EP-Aktenzeichen 050000751
EP-Offenlegungsdatum 20.07.2005
EP date of grant 14.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse H01Q 13/10(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01Q 9/04(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schlitzantenne gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Eine solche Antenne ist an der Oberseite einer leitenden Erdungsplatte angeordnet; insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Schlitzantenne, die eine hohe Verstärkung in der Zenitrichtung aufweist.

2. Beschreibung des einschlägigen Standes der Technik

6 zeigt eine Draufsicht unter Darstellung einer herkömmlichen allgemeinen Schlitzantenne. Ein Schlitz 2, der entlang einer geraden Linie verläuft, ist in einem leitfähigen Element 1 vorgesehen, das aus einer Metallplatte oder eine Metallfolie gebildet ist, und ein Zuführstift 3 zum Zuführen von Hochfrequenz-Energie zu dem leitfähigen Element 1 ist rechtwinklig zu einer vorbestimmten Zuführstelle vorgesehen. Der Zuführstift 3 ist mit einer Verstärkungsschaltung oder einer Filterschaltung (nicht gezeigt) verbunden, und die Energie wird durch den Zuführstift 3 zum Anregen des Schlitzes 2 zugeführt. Da das elektrische Feld, das den Schlitz 2 in Richtung der Breite quert, nach diesem Anregen erzeugt wird, wird die horizontal polarisierte Welle in Richtung auf die gerade Oberseite (die Zenitrichtung) abgestrahlt oder wird in schräger Richtung zur Oberseite hin abgestrahlt, und somit kann das in diesen Richtungen gesendete Funkwellensignal empfangen werden. Darüber hinaus gibt es als ein Zuführverfahren eine Konstruktion, bei der die Zuführstelle in der Nähe der beiden Enden des Schlitzes 2 in Breitenrichtung angeordnet ist (siehe z.B. japanische ungeprüfte Patentanmeldungsveröffentlichung Nr. 2003-218629 (Seite 2, 5)) oder eine Konstruktion, bei der eine Zuführlinie rechtwinklig zu dem Schlitz 2 an der Unterseite des leitfähigen Elements 1 vorgesehen ist. Eine Schlitzantenne gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der US-A-5,914,693 bekannt.

Da sich eine solche Schlitzantenne in kostengünstiger Weise herstellen lässt und in einfacher Weise miniaturisieren lässt, ist sie für eine Antennenvorrichtung für ein Fahrzeug geeignet. Mit anderen Worten kann dann, wenn das leitfähige Element 1 mit dem Schlitz 2 an der oberen Oberfläche des dielektrischen Substrats vorgesehen ist und eine elektronische Schaltung, wie z.B. eine Verstärkungsschaltung, an der unteren Oberfläche des dielektrischen Substrats angebracht ist, eine klein dimensionierte und kostengünstige Antennenvorrichtung geschaffen werden. Darüber hinaus kann dann, wenn ein oberer Plattenbereich eines Abschirmgehäuses, in dem das Schaltungssubstrat untergebracht ist, als leitfähiges Element 1 verwendet wird und der Schlitz 2 an dem oberen Plattenbereich vorgesehen ist, eine sehr kostengünstige Antennenvorrichtung geschaffen werden.

In einem Fall, in dem die Schlitzantenne bei einer Antennenvorrichtung für ein Fahrzeug verwendet wird, gibt es jedoch viele Situationen, in denen das dielektrische Substrat oder das Abschirmgehäuse an einer relativ großen leitfähigen Erdungsplatte vorgesehen ist. Wie jedoch in 7 gezeigt ist, wird dann, wenn sich die leitfähige Erdungsplatte 4 bis zu einer Stelle außenseitig von dem leitfähigen Element 1 mit dem Schlitz 2 erstreckt, ein gegenläufiges elektrisches Feld Eb zwischen dem leitfähigen Element 1 und der leitfähigen Erdungsplatte 4 bei Anregung des Schlitzes 2 induziert. Dadurch besteht die Tendenz, dass das ursprüngliche elektrische Feld Ea, das den Schlitz 2 in Richtung der Breite quert, durch das gegenläufige elektrische Feld Eb aufgehoben wird. Als Ergebnis hiervon wird die Strahlung in Richtung auf die schräge Oberseite aufgrund des gegenläufigen elektrischen Feldes Eb stark, während jedoch die Strahlung in Richtung der Zenitrichtung schwach wird. Bei Verwendung der Antenne beispielsweise in einem Fall, bei der sie bei einer Antennenvorrichtung für ein System zum elektronischen Einzug von Gebühren (Electronic Toll Collection) verwendet wird, ist es somit schwierig, eine gewünschte Ansprechempfindlichkeit zu erzielen.

KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung einer Schlitzantenne, bei der die Strahlung in Richtung auf eine Zenitrichtung nicht behindert wird, obwohl die Antenne an der Oberseite einer leitenden Erdungsplatte angeordnet ist.

Zum Lösen der vorstehend geschilderten Probleme weist die Schlitzantenne gemäß der vorliegenden Erfindung die Merkmale des Anspruchs 1 auf.

Da die zweite und die dritte Öffnung mit großer Breite an den beiden Enden des Schlitzes in der Schlitzantenne mit der vorstehend beschriebenen Konstruktion ausgebildet sind, wird die Strahlung von der zweiten und der dritten Öffnung stärker als die Strahlung von der ersten Öffnung mit schmaler Breite. Da die Richtungen der an der zweiten und der dritten Öffnung erzeugten elektrischen Felder E2 und E3 zu der Richtung des an der ersten Öffnung erzeugten elektrischen Feldes E1 geneigt sind und das elektrische Feld E1 durch die zu der Längsrichtung der ersten Öffnung senkrechten Komponenten E2Q und E3Q der elektrischen Felder E2 und E3 aufgehoben wird, breiten sich in erster Linie die zu der Längsrichtung parallelen Komponenten E2P und E3P in den elektrischen Feldern E2 und E3 in den Raum aus. Da ferner die an den beiden Enden des Schlitzes erzeugten elektrischen Felder E2 und E3 kein gegenläufiges elektrisches Feld induzieren können, obwohl sich die leitfähige Erdungsplatte außenseitig von dem Leiterelement mit dem Schlitz erstreckt, wird die horizontal polarisierte Welle aufgrund der elektrischen Feldkomponenten E2P und E3P stark in die Zenitrichtung abgestrahlt. Als Ergebnis hiervon lässt sich eine Schlitzantenne mit hoher Verstärkung in der Zenitrichtung schaffen.

Bei der Schlitzantenne ist es bevorzugt, dass eine die äußere Formgebung der zweiten Öffnung bildende Seite sowie eine die äußere Formgebung der dritten Öffnung bildende Seite parallel zueinander sind und zu der Längsrichtung der ersten Öffnung geneigt sind. Hierbei ist es bevorzugt, dass die äußeren Formgebungen der zweiten und der dritten Öffnung dreieckig sind, wobei die Breite von diesen ausgehend von einem mit der ersten Öffnung verbundenen Bereich zu einem von der ersten Öffnung abgelegenen Bereich allmählich größer wird. Dadurch lässt sich in einfacher Weise eine Konstruktion realisieren, bei der die Richtungen der elektrischen Felder E2 und E3 zu dem elektrischen Feld E1 geneigt sind und die Strahlung von der zweiten und der dritten Öffnung stärker wird als die Strahlung von der ersten Öffnung.

Ferner ist bei der Schlitzantenne ein Paar von Schlitzen in dem leitfähigen Element derart vorgesehen, dass die Zentren von diesen miteinander übereinstimmen, wobei die ersten Öffnungen jedes Schlitzes zueinander senkrecht sind und die Antenne durch Anregen jedes Schlitzes mit einer Phasendifferenz von ca. 90° als zirkular polarisierte Wellenantenne arbeitet.

Bei der Schlitzantenne handelt es sich bei dem leitfähigen Element um einen oberen Plattenbereich eines aus einem Metallplattenmaterial hergestellten Gehäuses, das auf der leitfähigen Erdungsplatte vorgesehen ist. Da der obere Plattenbereich, wie z.B. ein ein Schaltungssubstrat aufnehmendes Abschirmgehäuse, als Schlitzantenne verwendet werden kann, lässt sich somit eine kostengünstige und klein dimensionierte Antennenvorrichtung mit hoher Verstärkung in der Zenitrichtung erzielen.

Ferner ist ein Verstärkungsbereich mit Rippenform an dem das leitfähige Element bildenden oberen Plattenbereich des Gehäuses derart gebildet, dass er zwei die äußere Formgebung bildende Seiten von wenigstens einer Öffnung der zweiten und der dritten Öffnung umgibt. Da somit die Festigkeit gegenüber auf die Antenne einwirkenden Stößen oder Vibrationen verbessert werden kann, können Leistungseinbußen aufgrund von Stößen oder Vibrationen von außen verhindert werden.

Da bei der Schlitzantenne gemäß der vorliegenden Erfindung die Strahlung von der zweiten und der dritten Öffnung, die an den beiden Enden des Schlitzes ausgebildet sind, stärker ist als die Strahlung von der ersten Öffnung mit der schmalen Öffnungsbreite, und da die Richtungen der an der zweiten und der dritten Öffnung erzeugten elektrischen Felder in Bezug auf die Richtung des an der ersten Öffnung erzeugten elektrischen Feldes geneigt sind, kann kein gegenläufiges elektrisches Feld induziert werden, obwohl die leitfähige Erdungsplatte außenseitig von dem leitfähigen Element mit dem Schlitz verläuft, und die horizontal polarisierte Welle kann durch die zu der Längsrichtung der ersten Öffnung parallele Komponente in den an der zweiten und der dritten Öffnung erzeugten elektrischen Feldern in der Zenitrichtung stark abgestrahlt werden. Auf diese Weise lässt sich eine kostengünstige und klein dimensionierte Schlitzantenne mit starker Verstärkung in der Zenitrichtung erzielen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

In den Zeichnungen zeigen:

1 eine Perspektivansicht einer Antennenvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

2 eine Draufsicht auf die Antennenvorrichtung;

3 ein Kennliniendiagramm unter Darstellung des Strahlungsmusters der Antennenvorrichtung;

4 eine Draufsicht auf eine Antennenvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

5 eine Draufsicht auf eine Antennenvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

6 eine Draufsicht unter Darstellung einer herkömmlichen allgemeinen Schlitzantenne; und

7 eine Darstellung zur Veranschaulichung eines Problems bei der herkömmlichen Schlitzantenne.

BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS

Im Folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen beschrieben.

1 zeigt eine Perspektivansicht einer Antennenvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, 2 zeigt eine Draufsicht auf die Antennenvorrichtung, und 3 zeigt eine Kennliniendarstellung zur Veranschaulichung des Strahlungsmusters der Antennenvorrichtung.

Die in den 1 und 2 dargestellte Antennenvorrichtung 11 arbeitet als Schlitzantenne. Ein Schlitz 14 mit in etwa Z-förmiger Formgebung ist in einem oberen Plattenbereich 13 eines Abschirmgehäuses 12 aus Metallplattenmaterial vorgesehen, und das Abschirmgehäuse 12 ist auf einer leitfähigen Erdungsplatte 20 angeordnet. Der Schlitz 14 ist gebildet aus einer ersten Öffnung 15, die in Form einer geraden Linie verläuft, einer zweiten Öffnung 16, die mit dem einen Ende in Längsrichtung der ersten Öffnung 15 in Verbindung steht, sowie einer dritten Öffnung 17, die mit dem anderen Ende in Längsrichtung der ersten Öffnung 15 in Verbindung steht. Bei der ersten Öffnung 15 handelt es sich um eine bandförmige Öffnung mit schmaler Breite, während die zweite Öffnung 16 und die dritte Öffnung 17 eine große Breite aufweisen und hinsichtlich der Position und der Formgebung punktsymmetrisch in Bezug auf das Zentrum der ersten Öffnung 15 ausgebildet sind. Genauer gesagt sind die zweite Öffnung 16 und die dritte Öffnung 17 mit der gleichen dreieckigen Formgebung ausgebildet, wobei die Breite ausgehend von dem mit der ersten Öffnung 15 verbundenen Bereich zu dem von der ersten Öffnung 15 abgelegenen Bereich hin allmählich größer wird. Von den drei Seiten dieses Dreiecks ist die eine Seite zu der Längsrichtung der ersten Öffnung 15 geneigt, eine weitere Seite verläuft rechtwinklig zu der Längsrichtung der ersten Öffnung, und die verbleibende Seite ist parallel zu der Längsrichtung der ersten Öffnung. Ferner ist ein Teil des oberen Plattenbereichs 13 in Form eines umgebogenen Stücks bzw. Aufstellstücks mit der Funktion eines Zuführstifts 18 an einer vorbestimmten Stelle ausgebildet, bei der es sich um die Zuführstelle handelt. Die Energie wird durch diesen Zuführstift 18 zum Anregen des Schlitzes 14 zugeführt.

Wie bei dem Vektor in 2 dargestellt ist, wird bei der Zufuhr von Energie zum Anregen des Schlitzes 14 das elektrische Feld E1 an der ersten Öffnung 15 erzeugt, und die elektrischen Felder E2 und E3 werden an der zweiten und der dritten Öffnung 16 bzw. 17 erzeugt. Hierbei sind die elektrischen Felder E2 und E3 stärker als das elektrische Feld E1, und sie verlaufen geneigt zu dem elektrischen Feld E1, wobei das elektrische Feld E1 durch die zu der Längsrichtung der ersten Öffnung 15 rechtwinkligen Komponenten E2Q und E3Q in den elektrischen Feldern E2 und E3 im Wesentlichen aufgehoben wird.

Ferner ist in dem Abschirmgehäuse 12 ein Schaltungssubstrat (nicht gezeigt), in dem eine Verstärkungsschaltung oder eine Filterschaltung angeordnet ist, untergebracht und ist das vordere Ende (das untere Ende) des Zuführstifts 18 mit dem Schaltungssubstrat verlötet.

Da bei der Antennenvorrichtung 11 mit der vorstehend beschriebenen Konstruktion die zweite und die dritte Öffnung 16 und 17 mit jeweils einer großen Breite an den beiden Enden des Schlitzes 14 ausgebildet sind, wird die Strahlung von der zweiten und der dritten Öffnung 16 und 17 stärker als die Strahlung von der ersten Öffnung 15 mit der schmalen Breite. Da ferner die Richtungen der elektrischen Felder E2, E3, die an der zweiten und der dritten Öffnung 16 und 17 erzeugt werden, zu der Richtung des an der ersten Öffnung 15 erzeugten elektrischen Feldes E1 geneigt sind und das elektrische Feld E1 durch die zu der Längsrichtung der ersten Öffnung 15 rechtwinkligen Komponente E2Q und E3Q in den elektrischen Felder E2 und E3 aufgehoben wird, breiten sich in erster Linie die zu der Längsrichtung der ersten Öffnung 15 parallelen Komponente E2P und E3P in den elektrischen Feldern E2 und E3 in den Raum aus. Da ferner die an den beiden Enden des Schlitzes 14 erzeugten elektrischen Felder E2 und E3 kein gegenläufiges elektrisches Feld induzieren können, obwohl sich die leitfähige Erdungsplatte 20 außenseitig von dem oberen Plattenbereich 13 erstreckt, wird die horizontal polarisierte Welle durch die elektrischen Feldkomponenten E2P und E3P stark in Richtung der Zenitrichtung abgestrahlt.

Eine in 3 in durchgezogener Linie dargestellte Kurve stellt das Strahlungsmuster der Antennenvorrichtung 11 dar, wobei zu erkennen ist, dass die Strahlung in der Zenitrichtung stark ist. Wenn man dagegen von der Annahme ausgeht, dass die zweite und die dritte Öffnung 16 und 17 nicht ausgebildet sind und der Schlitz 14 eine allgemeine geradlinige Formgebung aufweist, liegt das Strahlungsmuster in Form einer Kurve vor, wie diese in 3 in unterbrochener Linie dargestellt ist, wobei die Strahlung in der Zenitrichtung schwach wird.

Da die Antennenvorrichtung 11 den oberen Plattenbereich 13 des Abschirmgehäuses 12 als Schlitzantenne verwendet, ist die Herstellung von dieser einfach. Da ferner der untere Plattenbereich des Abschirmgehäuses 12 die Funktion einer reflektierenden Platte der Schlitzantenne hat, kann die Strahlungseffizienz in Richtung auf die Oberseite erhöht werden. Auf diese Weise lässt sich eine kostengünstige, klein dimensionierte Antennenvorrichtung 11 mit hoher Verstärkung in der Zenitrichtung erzielen.

4 zeigt eine Draufsicht auf eine Antennenvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, bei denen der 2 entsprechende Bereiche mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind. Bei der in 4 dargestellten Antennenvorrichtung 21 ist ein Paar von Schlitzen 14 und 14a in dem oberen Plattenbereich 13 des Abschirmgehäuses 12 derart vorgesehen, dass die Zentren von diesen miteinander übereinstimmen. Die Antennenvorrichtung hat die Funktion einer zirkular polarisierten Wellenantenne. Hierbei handelt es sich bei dem Schlitz 14a um eine Öffnung mit in etwa Z-förmiger Gestalt ähnlich der des Schlitzes 14, wobei der Schlitz 14a gebildet ist aus einer der ersten Öffnung 15 entsprechenden Öffnung 15a, einer der zweiten Öffnung 16 entsprechenden zweiten Öffnung 16a sowie einer der dritten Öffnung 17 entsprechenden dritten Öffnung 17a. Außerdem verlaufen die ersten Öffnungen 15 und 15a der Schlitze 14 und 14a rechtwinklig zueinander, und die Schlitze 14 und 14a werden mit einer Phasendifferenz von ca. 90° angeregt.

Im Spezielleren ist die Position des Zuführstifts 18, der durch spanende Bearbeitung und Aufrichten eines Bereichs des oberen Plattenbereichs 13 gebildet ist, derart gewählt, dass die Phasendifferenz von ca. 90° an jedem der Schlitze 14 und 14a erzeugt wird. Mit anderen Worten ist der Zuführstift 18 an einer geeigneten, von dem Schlitz 14 abgelegenen, jedoch nahe bei dem Schlitz 14a befindlichen Stelle gebildet, wobei der Zuführstift 18 die Phasendifferenz von ca. 90° aufgrund der Differenz der Distanzen zwischen dem Zuführstift 18 und der entsprechenden Position von jedem der Schlitze 14 und 14a erzeugt.

Auf diese Weise kann die Antennenvorrichtung 21 als zirkular polarisierte Wellenantenne mit hoher Verstärkung in der Zenitrichtung arbeiten. Da die Antenne außerdem in kostengünstiger Weise hergestellt werden kann und sich in einfacher Weise miniaturisieren lässt, ist sie zur Verwendung als Antenne für den elektronischen Gebühreneinzug für ein Fahrzeug geeignet, wobei die Antenne eine hohe Verstärkung in der Zenitrichtung hat.

5 zeigt eine Draufsicht auf eine Antennenvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei der 4 entsprechende Bereiche mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind. Bei der in 5 dargestellten Antennenvorrichtung 31 ist ähnlich dem zweiten Ausführungsbeispiel ein Paar Schlitze 14 und 14a mit einer jeweils anderen Distanz von dem Zuführstift 18 in dem oberen Plattenbereich 13 des Abschirmgehäuses 12 derart vorgesehen, dass die Zentren von diesen einander entsprechen, wobei die Antennenvorrichtung die Funktion einer zirkular polarisierten Wellenantenne hat. Mit anderen Worten handelt es sich bei dem Schlitz 14a, der an einer geeigneten Stelle nahe dem Zuführstift 18 ausgebildet ist, um die Öffnung in etwa mit der Z-Form ähnlich der des Schlitzes 14, der von dem Zuführstift 18 abgelegen ist, wobei der Schlitz 14a aus einer der ersten Öffnung 15 entsprechenden ersten Öffnung 15a, einer der zweiten Öffnung 16 entsprechenden zweiten Öffnung 16a sowie einer der dritten Öffnung 17 entsprechenden dritten Öffnung 17a gebildet ist. Die ersten Öffnungen 15 und 15a der Schlitze 14 und 14a sind wiederum rechtwinklig zueinander, und die Schlitze 14 und 14a werden mit einer Phasendifferenz von ca. 90° angeregt.

Ferner sind bei der in 5 gezeigten Antennenvorrichtung 31 Verstärkungsbereiche 13a, die jeweils eine Rippenform aufweisen, an mehreren Stellen des oberen Plattenbereichs 13 des Abschirmgehäuses 12 ausgebildet, wobei die Verstärkungsbereiche 13a derart ausgebildet sind, dass sie zwei Seiten der zweiten Öffnungen 16 und 16a und der dritten Öffnungen 17 und 17a umgeben, die in den beiden Schlitzen 14 und 14a jeweils eine dreieckige Formgebung aufweisen. Jeder Verstärkungsbereich 13a ist gebildet durch Erweitern des oberen Plattenbereichs 13 in Richtung nach innen oder nach außen, wobei der Verstärkungsbereich gleichzeitig mit dem Pressen oder Stanzen des Paares der Schlitzes 14 und 14a oder des Zuführstifts 18 in dem oberen Plattenbereich 13 gebildet werden kann. Wenn der Verstärkungsbereich 13a in dem oberen Plattenbereich 13 des Abschirmgehäuses 12 gebildet ist, sind die Verstärkungsbereiche 13a mit einer Rippenform an dem Randbereich der relativ stark eingekerbten zweiten Öffnungen 16 und 16a sowie dritten Öffnungen 17 und 17a vorhanden, und die mechanische Festigkeit gegenüber Stößen oder Vibrationen, die auf die Antenne einwirken, ist durch den Verstärkungsbereich 13a erhöht. Dadurch können Leistungseinbußen aufgrund von Stößen oder Vibrationen von außen verhindert werden.

Ferner ist bei der in 5 gezeigten Antennenvorrichtung 31 ein Verbindungsbereich 16c beispielsweise in der zweiten Öffnung 16 des Schlitzes 14 von den zweiten Öffnungen 16 und 16a und den dritten Öffnungen 17 und 17a mit jeweils dreieckiger Formgebung in den beiden Schlitzen 14 und 14a gebildet, wobei auf diese Weise das axiale Verhältnis der zirkular polarisierten Wellenantenne eingestellt werden kann. Mit anderen Worten ist die zweite Öffnung 16 mit ähnlicher dreieckiger Formgebung ausgebildet, wobei der Verbindungsbereich 16c zwischen einer Mehrzahl von Öffnungen vorhanden ist, deren Breite allmählich zunimmt, wobei die effektive Größe der zweiten Öffnung 16 durch Zuschneiden des Verbindungsbereichs 16c verändert werden kann.


Anspruch[de]
Schlitzantenne,

wobei ein Schlitz (14) bestehend aus einer ersten Öffnung (15), die in einer geraden Linie verläuft, einer zweiten Öffnung (16), die mit dem einen Ende einer Längsrichtung der ersten Öffnung in Verbindung steht, sowie aus einer dritten Öffnung (17), die mit dem anderen Ende in Längsrichtung der ersten Öffnung (15) in Verbindung steht, in einem leitfähigen Element (13) vorhanden ist, das an einer Oberseite einer leitfähigen Erdungsplatte (20) in einem vorbestimmten Abstand von dieser angeordnet ist,

dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Öffnung (16) und die dritte Öffnung (17) in Bezug auf das Zentrum der ersten Öffnung (15) punktsymmetrisch angeordnet sind, dass die zweite und die dritte Öffnung (16, 17) eine größere Breite als die erste Öffnung (15) aufweisen, dass die Richtungen der bei Zufuhr von Energie mittels eines Zuführstifts (18) an der zweiten und der dritten Öffnung (16, 17) erzeugten elektrischen Felder zu der Richtung eines an der ersten Öffnung (15) erzeugten elektrischen Feldes geneigt sind, und dass die zu der Längsrichtung rechtwinklige Komponente von den elektrischen Feldern der zweiten und der dritten Öffnung (16, 17) das elektrische Feld der ersten Öffnung (15) aufhebt.
Schlitzantenne nach Anspruch 1, wobei eine Seite, die eine äußere Formgebung der zweiten Öffnung (16) bildet, sowie eine Seite, die eine äußere Formgebung der dritten Öffnung (17) bildet, parallel zueinander sind sowie zu der Längsrichtung der ersten Öffnung (15) geneigt sind. Schlitzantenne nach Anspruch 1 oder 2, wobei die äußeren Formgebungen der zweiten und der dritten Öffnungen (16, 17) dreieckig sind, so dass ihre Breite von einem mit der ersten Öffnung (15) verbundenen Bereich zu einem von der ersten Öffnung (15) abgelegenen Bereich allmählich größer wird. Schlitzantenne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei ein Paar von Schlitzen (14, 14a) in dem leitfähigen Element (13) derart vorgesehen ist, dass die Zentren von diesen einander entsprechen, wobei die ersten Öffnungen (15, 15a) jedes Schlitzes (14, 14a) zueinander senkrecht sind und die Antenne als Antenne für zirkular polarisierte Wellen arbeitet, indem jeder Schlitz mit einer Phasendifferenz von ca. 90° angeregt wird. Schlitzantenne nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das leitfähige Element (13) ein oberer Plattenbereich eines aus Metallplattenmaterial hergestellten Gehäuses ist, das auf der leitfähigen Erdungsplatte (20) vorgesehen ist. Schlitzantenne nach Anspruch 5, wobei ein Verstärkungsbereich (13a) mit einer Rippenform an dem oberen Plattenbereich des Gehäuses derart ausgebildet ist, dass er zwei die äußere Formgebung bildende Seiten von wenigstens einer Öffnung der zweiten und der dritten Öffnung (16, 17) umgibt.






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