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Dokumentenidentifikation DE602005000768T2 06.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001622233
Titel Koaxialverbinder zur Verbindung zwischen Leiterplatten
Anmelder Hosiden Corp., Yao, Osaka, JP
Erfinder Nagata, Takayuki, Osaka, JP;
Imai, Toru, Osaka, JP
Vertreter Fleuchaus & Gallo, 81479 München
DE-Aktenzeichen 602005000768
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, HU, IE, IS, IT, LI, LT, LU, LV, MC, NL, PL, PT, RO, SE, SI, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 25.07.2005
EP-Aktenzeichen 051068054
EP-Offenlegungsdatum 01.02.2006
EP date of grant 28.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse H01R 13/646(2006.01)A, F, I, 20060206, B, H, EP
IPC-Nebenklasse H01R 13/631(2006.01)A, L, I, 20060206, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Platinen-Koaxialverbinder, der zwei gedruckte Leiterplatten in verschiedenen elektronischen Einrichtungen wie zum Beispiel einer Kommunikationseinrichtung oder einem Computer elektrisch miteinander verbindet.

Beschreibung des Standes der Technik

In verschiedenen elektronischen Einrichtungen wie z.B. einer Kommunikationseinrichtung oder einem Computer wird zur Realisierung der Übertragung eines Hochfrequenzsignals zwischen zwei gedruckten Leiterplatten, die im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, herkömmlicherweise ein Verfahren eingesetzt, bei dem Koaxialverbinderbuchsen jeweils auf den gedruckten Leiterplatten oberflächenmontiert werden und die Buchsen durch ein Koaxial-Rangierkabel einer vorbestimmten Länge mit Koaxial-Verbindungssteckern vom L-Typ verbunden werden. Die Verbindungsstecker sind an den beiden Enden angeordnet jeweils in die Koaxialverbinderbuchsen einfügbar. Dieses Verfahren hat jedoch Nachteile wie z.B. den, dass die Anzahl der Teile groß ist, dass Raum zur Unterbringung des Rangierkabels gelassen werden muss und dass an den zwei Sätzen von Koaxialverbinderpaaren Schritte zum Einpassen durchgeführt werden müssen.

Es sind bereits Platinen-Koaxialverbinder vorgeschlagen worden, mit denen zwei gedruckte Leiterplatten, die im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, ohne Rangierkabel elektrisch miteinander zu verbinden sind. Die japanische Patentanmeldungs-Offenlegungsschrift Nr. 6-314580 beispielsweise offenbart einen Koaxialverbinder, der aus einem Einsteckverbinder und einem Aufnahmeverbinder besteht. Der Einsteckverbinder wird durch Oberflächenmontage eines Kontaktes eines Einsteckanschlusses, der pressend in ein Gehäuse eingeführt ist, an einem Masseleiter einer Leiterplatte angebracht. Der Aufnahmeverbinder dagegen wird durch Oberflächenmontage eines Kontaktabschnittes eines Aufnahmeanschlusses, der pressend in ein Gehäuse eingeführt ist, an einem Masseleiter einer weiteren Leiterplatte angebracht. Die Verbinder werden zusammengefügt. Eine leitende Schraube wird aus einem Schrauben-Einführloch der einen Leiterplatte eingeführt, durch einen mittleren Abschnitt des Koaxialverbinders geführt und dann mit einem Schraubenloch der anderen Leiterplatte verschraubt, so dass sie daran befestigt wird. Ein Kopfabschnitt der leitenden Schraube steht in Druckkontakt mit einem Signalleiter der einen Leiterplatte, und ein Außengewindeabschnitt der leitenden Schraube steht in Kontakt mit einem Innengewindeabschnitt, der mit einem Signalleiter der anderen Leiterplatte elektrisch kontinuierlich ist, so dass die leitende Schraube, die als Mittelleiter dient, die Signalleiter der Leiterplatten elektrisch miteinander verbindet. Die japanische Patent-Offenlegungsschrift Nr. 8-236227 offenbart einen weiteren Koaxialverbinder, bestehend aus: einem Kontaktstift vom Federtyp, der durch einen Isolationshalter gehalten wird und in dem ein Kontaktanschluss in einem Basis-Endabschnitt mit einem Signal-Schaltkreis einer Leiterplatte verbunden ist und ein Endabschnitt des Kontaktstiftes in einem Spitzen-Endabschnitt elastisch mit einem Signal-Schaltkreis einer anderen Leiterplatte in axialer Richtung des Verbinders in Kontakt steht; und einem Federtyp-Kontaktstecker, der durch einen Isolationshalter in der Weise gehalten wird, dass er den Kontaktstift vom Federtyp umgibt, und bei dem ein Kontaktanschluss in einem Basis-Endabschnitt mit einer Masseschaltung der einen Leiterplatte verbunden und an ihr befestigt ist und ein Endabschnitt des Kontaktsteckers in einem Spitzen-Endbereich elastisch mit einer Masseschaltung der anderen Leiterplatte in axialer Richtung des Verbinders in Kontakt steht. Die internationale Patentveröffentlichung Nr. 2001-518231 offenbart einen Koaxialverbinder mit einem ersten Verbinder und einem zweiten Verbinder. Der erste Verbinder hat einen inneren Kontakt, in dem das Spitzen-Ende direkt gegen einen inneren Leiterzug einer anderen Leiterplatte in axialer Richtung des Verbinders anstößt und der in axialer Richtung elastisch beweglich ist. Der zweite Verbinder weist einen Außenleiter auf, der auf einem äußeren Leiterzug der anderen Leiterplatte oberflächenmontiert und befestigt ist, um mit einem äußeren Verbinder des ersten Verbinders zusammenfügend verbunden zu werden.

Ein weiterer Koaxialverbinder entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch 1 wird in der US-Patenanmeldung Nr. 2004/0102061 A1 offenbart und weist einen Aufnahme- und einen Einsteckverbinder auf. Die Verbindung wird durch eine Metallhülse erzeugt, die mit einem entsprechenden Einsteckverbinderstift unter Verwendung eines U-förmigen Kontaktes in Kontakt steht, mit einer gegabelten Spitze und vertikal angeordnet. Die gegabelte Spitze tritt mit dem entsprechenden Einsteckverbinderstift in Zweipunkt-Kontakt.

Außerdem ist aus der US-Patentanmeldung Nr. 2003/0129858 A1 ein Miniatur-Koaxialverbinder bekannt, der einen Buchsen- und einen Steckerteil aufweist. Durch ein vorspringendes Ende am inneren Teil des Steckers, das mit einem Einsteck-Anschluss in Eingriff tritt, der sich von dem Isolator und dem Verbinderkörper nach außen erstreckt, wird eine Zweipunkt-Verbindung erzeugt.

Zusammenfassung der Erfindung

Bei den herkömmlichen Platinen-Koaxialverbindern steht der Mittelleiter (die leitende Schraube, der Kontaktstift, der innere Kontakt) mit dem Gegenkontaktabschnitt in axialer Richtung des Verbinders in Kontakt, und zwar nur an einer Fläche oder einem Punkt. Daher ist der zulässige Bereich von Streuungen des relativen Abstandes der beiden gedruckten Leiterplatten und der relativen Position entlang der Platinenflächen klein und hohe Genauigkeit der Befestigungsposition erforderlich. Auch wenn der relative Abstand und die relative Position innerhalb des zulässigen Bereiches liegen, kommt es durch Vibrationen, die Auswirkungen eines Sturzes oder dergleichen leicht zu unvermittelter Trennung, und es besteht das Problem, dass die Kontaktzuverlässigkeit des Mittelleiters hinsichtlich des Gegenkontaktabschnittes gering ist.

Angesichts der oben erläuterten Umstände ist die Erfindung gemacht worden. Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen neuartigen Platinen-Koaxialverbinder zur Verfügung zu stellen, bei dem der zulässige Bereich von Streuungen des relativen Abstandes zweier gedruckter Leiterplatten und der relativen Position entlang der Platinenflächen groß ist, der relative Abstand und die relative Position toleriert werden, so dass unvermittelte Trennung aufgrund von Vibrationen, den Auswirkungen eines Sturzes oder dergleichen nicht auftritt und die Kontaktzuverlässigkeit eines Mittelleiters und eines Gegenkontaktabschnittes ausgezeichnet ist.

Die Aufgabe der Erfindung wird durch einen Platinen-Koaxialverbinder gemäß Anspruch 1 gelöst. Der erfindungsgemäße Platinen-Koaxialverbinder ist ein Platinen-Koaxialverbinder, der durch ein Koaxialverbinderpaar ausgestaltet ist, das aus Folgendem besteht: einer Koaxialverbinderbuchse, die auf einer gedruckten Leiterplatte oberflächenmontierbar ist; und einem Koaxial-Verbindungsstecker, der auf einer anderen gedruckten Leiterplatte oberflächenmontierbar ist, wobei die Koaxialverbinderbuchse und der Koaxial-Verbindungsstecker zusammenfügbar sind und ein Kontaktabschnitt in einem Innenleiter-Unterbringungsabschnitt eines isolierenden Steckerkörpers ausgebildet ist, in den ein stiftartiger Buchsenmittelleiter einsetzbar ist, und der Kontaktabschnitt Folgendes aufweist: einen ortsfesten Kontaktstückabschnitt, der von einem Lötverbindungsabschnitt eines Stecker-Innenleiters rechtwinklig fortgebogen ist, so dass er sich in axialer Richtung des Verbinders erstreckt; und bewegliche Kontaktstückabschnitte, die mit dem ortsfesten Kontakstückabschnitt kontinuierlich sind, die in einer Umfangsrichtung des Verbinders nebeneinander angeordnet sind und die sich in axialer Richtung des Verbinders erstrecken, und wenn der Buchsenmittelleiter in den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt eingeführt wird, werden die beweglichen Kontaktstückabschnitte in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders elastisch versetzt, so dass sie elastisch mit einer Außenumfangsfläche des Buchsenmittelleiters in Kontakt gebracht werden, zusammen mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt.

In dem auf diese Weise ausgestalteten Platinen-Koaxialverbinder führt der Einfügekontakt zwischen einem Buchsen-Außenumfangsleiter und einem Stecker-Außenleiter dazu, dass Massestrukturen der gedruckten Leiterplatten elektrisch miteinander verbunden werden, und der Kontakt zwischen dem Buchsenmittelleiter und dem Stecker-Innenleiter führt dazu, dass die Signalstrukturen der gedruckten Leiterplatten elektrisch miteinander verbunden werden, wobei eine Signalleitung, die zum Übertragen eines Hochfrequenzsignals oder dergleichen erforderlich ist, und eine Abschirmleitung, die den Außenumfang der Signalleitung abdeckt, annähernd koaxial ausgebildet sind, um das Übertragen eines Hochfrequenzsignals oder dergleichen zwischen den zwei gedruckten Leiterplatten zu realisieren. In dem Kontaktabschnitt des Stecker-Innenleiters werden die beweglichen Kontaktstückabschnitte in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders (der axialen Richtung des stiftartigen Buchsenmittelleiters) elastisch versetzt, so dass sie elastisch mit der Außenumfangsfläche des Buchsenmittelleiters in Kontakt gebracht werden, zusammen mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt; d.h. der Buchsenmittelleiter steht mit dem Stecker-Innenleiter in Mehrpunkt-Kontakt in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders. Daher können die zulässigen Bereiche hinsichtlich der Abweichung in der Einführtiefe des Buchsenmittelleiters aufgrund einer Variation des relativen Abstandes zwischen den beiden gedruckten Leiterplatten und die Streuung der Anbringungshöhen des Koaxialverbinderpaars vergrößert werden. Außerdem kann auch der zulässige Bereich hinsichtlich der Achsabweichung (Außermittigkeit) der Koaxialverbinderbuchse und des Koaxial-Verbindungssteckers vergrößert werden, die durch Streuung der relativen Positionen der beiden gedruckten Leiterplatten in der Richtung entlang der Platinenfläche verursacht wird, erhöht werden. Außerdem kommt es innerhalb der zulässigen Bereiche kaum zu unvermittelter Trennung aufgrund von Vibrationen, den Auswirkungen eines Sturzes oder dergleichen, und solche Streuungen können zugelassen werden, ohne dass die Kontaktzuverlässigkeit des Buchsenmittelleiters und des Stecker-Innenleiters verringert würde.

In dem erfindungsgemäßen Platinen-Koaxialverbinder ist vorzugsweise jeder der beweglichen Kontaktstückabschnitte zu einer L-artigen Form ausgebildet, und zwar durch: ein kontinuierliches Stück, das in einem spitzen Winkel von einer entsprechenden der beiden Seitenkanten des ortsfesten Kontaktstückabschnittes fortgebogen ist, so dass es sich in eine Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders erstreckt; und ein Kontaktstück, das sich von dem kontinuierlichen Stück in axialer Richtung des Verbinders erstreckt; und der Kontaktabschnitt wird durch den ortsfesten Kontaktstückabsschnitt und die beweglichen Kontaktstückabschnitte zu einer dreieckigen Form, in axialer Richtung des Verbinders gesehen, ausgebildet.

Gemäß der Ausgestaltung kann der Buchsenmittelleiter auf ausgeglichene Weise von den drei Kontaktstücken des Stecker-Innenleiter-Kontaktabschnittes umgeben sein, und die Kontaktstücke können stabil in Kontakt gebracht werden. Daher kann die Kontaktzuverlässigkeit des Buchsenmittelleiters und des Stecker-Innenleiters verbessert werden.

Bei dem erfindungsgemäßen Platinen-Koaxialverbinder ist vorzugsweise eine innere Kante eines Spitzen-Endabschnittes von jedem der beweglichen Kontaktstückabschnitte abgeschrägt, so dass eine Führungsfläche zum Einführen des Buchsenmittelleiters in den Spitzen-Endabschnitt des beweglichen Kontaktstückabschnittes gebildet wird.

Gemäß der Ausgestaltung kann jeder der beweglichen Kontaktstückabschnitte über einen Bereich von dem Basisende zu dem Spitzen-Ende zu einer flachen Form ausgebildet werden, und daher kann verhindert werden, dass der bewegliche Kontaktstückabschnitt durch Hebelwirkung plastisch verformt wird, wenn der Buchsenmittelleiter eingeführt wird.

Bei dem erfindungsgemäßen Platinenverbinder ist vorzugsweise eine Form des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes im Wesentlichen identisch mit einer äußeren Form des Kontaktabschnittes nach elastischer Versetzung, wenn der Buchsenmittelleiter eingeführt wird.

Gemäß der Ausgestaltung hat eine Seitenwand des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes eine Form entlang der beweglichen Kontaktstückabschnitte nach elastischer Versetzung. Daher kann verhindert werden, dass die beweglichen Kontaktstückabschnitte durch Hebelwirkung plastisch verformt werden, wenn der Buchsenmittelleiter eingeführt wird.

Bei dem erfindungsgemäßen Platinen-Koaxialverbinder ist vorzugsweise ein zylindrischer Kontaktabschnitt eines Stecker-Außenleiters, der mit einem Buchsen-Außenumfangsleiter in Kontakt zu bringen ist, mit mehreren Schlitzen versehen, so dass er in mehrere Kontaktstückabschnitte aufgeteilt wird, die in radialer Richtung des Verbinders elastisch versetzbar sind, und der Kontaktabschnitt hinsichtlich des Buchsen-Außenumfangsleiters ist auf einer inneren Fläche einer Spitzen-Endseite von jedes der Kontaktstückabschnitte ausgebildet, wobei der Kontaktabschnitt nach innen vorsteht.

Gemäß der Ausführungsform sind die Kontaktabschnitte, die mit dem Buchsen-Außenumfangsleiter in Kontakt zu bringen sind, auf der inneren Fläche des Stecker-Außenleiters ausgebildet. Daher kann der Außendurchmesser des Buchsen-Außenumfangsleiters verringert werden, so dass die gesamte Koaxialverbinderbuchse miniaturisiert werden kann.

In dem erfindungsgemäßen Platinen-Koaxialverbinder steht vorzugsweise ein Spitzen-Ende des Steckerkörpers von einem Spitzen-Ende des Stecker-Außenleiters vor.

Gemäß der Ausgestaltung können, wenn die Achsabweichung innerhalb der Führung des Einführlochs liegt, die Koaxialverbinderbuchse und der Koaxial-Verbindungsstecker zusammengefügt werden, während der Buchsenmittelleiter zur Mitte geführt wird. Überschreitet dagegen die Achsabweichung die Führung des Einführlochs, so gerät das Spitzen-Ende des Steckerkörpers, das von dem Spitzen-Ende des Stecker-Außenleiters vorsteht, mit dem Buchsenmittelleiter oder dem Buchsen-Außenumfangsleiter zusammen, und somit besteht keine Möglichkeit, dass die Kontaktstückabschnitte des Stecker-Außenleiters gebogen oder verformt werden. Es kann verhindert werden, dass die Federfunktion der einzelnen Kontaktstückabschnitte beeinträchtigt oder aufgehoben wird, und eine ausgezeichnete Kontaktzuverlässigkeit des Buchsen-Außenumfangsleiters hinsichtlich des Stecker-Außenleiters kann erzielt werden.

Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, wird die Übertragung eines Hochfrequenzsignals oder dergleichen zwischen zwei gedruckten Leiterplatten, die im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, ohne Verwendung eines Rangierkabels durch ein Paar Koaxialverbinder aus einer Koaxialverbinderbuchse und einem Koaxial-Verbindungsstecker realisiert, die zusammenfügbar sind.

Außerdem steht der Buchsenmittelleiter in Mehrpunkt-Kontakt mit dem Kontaktabschnitt des Stecker-Innenleiters, wobei es sich um einen Gegenverbindungsabschnitt handelt, in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders. Daher ist es möglich, einen neuartigen Platinen-Koaxialverbinder zur Verfügung zu stellen, bei dem der zulässige Bereich für Streuungen des relativen Abstandes zweier gedruckter Leiterplatten und der relativen Position entlang der Platinenflächen groß gestaltet ist, der relative Abstand und die relative Position toleriert werden, so dass es nicht zu unvermittelter Trennung aufgrund von Vibrationen, den Auswirkungen eines Sturzes oder dergleichen kommt, und die Kontaktzuverlässigkeit des Buchsenmittelleiters und des Stecker-Innenleiters ausgezeichnet ist.

Des Weiteren kann verhindert werden, dass der bewegliche Kontaktstückabschnitt durch Hebelwirkung plastisch verformt wird, wenn der Buchsenmittelleiter eingeführt wird. Daher ist es möglich, einen neuartigen Platinen-Koaxialverbinder zur Verfügung zu stellen, bei dem die Kontaktzuverlässigkeit des Buchsenmittelleiters und des Stecker-Innenleiters ausgezeichnet ist und der praktischer ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 ist eine Seiten-Längsschnitt, der einen Platinen-Verbindungszustand unter Verwendung eines Platinen-Koaxialverbinders gemäß einer Ausführungsform der Erfindung darstellt;

2 ist ein perspektivischer Längsschnitt des Platinen-Koaxialverbinders;

3 ist ein perspektivischer Querschnitt des Platinen-Koaxialverbinders;

4 ist eine vergrößerte Querschnitts-Teilansicht in Draufsicht, die einen Kontaktzustand zwischen einem Buchsenmittelleiter und einem Stecker-Innenleiter des Platinen-Koaxialverbinders darstellt;

5 ist eine perspektivische Außenansicht des Platinen-Koaxialverbinders;

6 ist eine perspektivische Außenansicht einer Koaxialverbinderbuchse des Platinen-Koaxialverbinders;

7 ist eine Zeichnung, welche die Koaxialverbinderbuchse des Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Unteransicht, (b) eine Hinteransicht, (c) eine Draufsicht, (d) eine angeschnittene Ansicht entlang der Linie A-A aus der Draufsicht und (e) eine Seitenansicht;

8 ist eine Zeichnung, die den Buchsenmittelleiter des Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Vorderansicht, (b) eine Unteransicht und (c) eine Seitenansicht;

9 ist eine Zeichnung, die einen Buchsen-Außenumfangsleiter des Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Draufsicht, (b) eine halbangeschnittene Hinteransicht und (c) eine Unteransicht;

10 ist eine perspektivische Außenansicht eines Koaxial-Verbindungssteckers des Platinen-Koaxialverbinders;

11 ist eine Vorderansicht des Koaxial-Verbindungssteckers des Platinen-Koaxialverbinders;

12 ist eine Seitenansicht des Koaxial-Verbindungssteckers des Platinen-Koaxialverbinders;

13 ist eine Draufsicht des Koaxial-Verbindungssteckers des Platinen-Koaxialverbinders;

14 ist eine Zeichnung, die einen Steckerkörper des Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Seitenansicht, (b) eine Unteransicht, (c) eine angeschnittene Ansicht entlang der Linie A-A aus der Unteransicht und (d) eine Hinteransicht;

15 ist eine Zeichnung, die einen Stecker-Innenleiter des Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Seitenansicht, (b) eine Draufsicht und (c) eine angeschnittene Ansicht entlang der Linie A-A aus der Draufsicht;

16 ist eine Zeichnung, die einen Stecker-Außenleiter des Platinen-Koaxialverbinders darstellt; dabei ist (a) eine Unteransicht, (b) eine Seitenansicht, (c) eine Draufsicht, (d) eine angeschnittene Ansicht entlang der Linie A-A aus der Draufsicht und (e) eine angeschnittene Ansicht entlang der Linie B-B der Seitenansicht;

17 ist eine Zeichnung, die einen abgewandelten Aufbau des Stecker-Innenleiters darstellt; dabei ist (a) eine Seitenansicht, (b) eine Draufsicht und (c) eine vergrößerte, angeschnittene Teilansicht eines Spitzen-Enden-Führungsflächenabschnittes;

18 ist eine Zeichnung, die einen abgewandelten Aufbau des Steckerkörpers darstellt;

19 ist eine vergrößerte Unteransicht eines Innenleiter-Unterbringungsabschnittes in einem Zustand, in dem der Stecker-Innenleiter aus 17 an dem Steckerkörper aus 18 installiert ist; und

20 ist eine vergrößerte Unteransicht des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes in einem Zustand, in dem der Buchsenmittelleiter aus 19 eingesetzt ist.

1
Koaxialverbinder
2, 3
gedruckte Leiterplatte
4
Koaxialverbinderbuchse
5
Koaxial-Verbindungsstecker
7
Buchsenmittelleiter
8
Buchsen-Außenumfangsleiter
9, 9'
Steckerkörper
10, 10'
Stecker-Innenleiter
10a
Lötverbindungsabschnitt
10b
ortsfester Kontaktstückabschnitt
10c
beweglicher Kontaktstückabschnitt
10d
kontinuierliches Stück
10e
Kontaktstück
11
Stecker-Außenleiter
12, 12'
Innenleiter-Unterbringungsabschnitt
13
Einführloch
17
Kontaktabschnitt
19, 19'
Führungsfläche
21
Schlitz
22
Kontaktstückabschnitt
23
Kontaktabschnitt

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Nachfolgend wird eine Ausführungsform der Erfindung unter Bezugnahme auf 1 bis 16 beschrieben.

Wie in 1 dargestellt, wird ein Platinen-Koaxialverbinder (nachfolgend als "Koaxialverbinder" bezeichnet) 1 der Ausführungsform zum elektrischen Verbinden zweier gedruckter Leiterplatten (nachfolgend als "Platinen" bezeichnet) 2, 3 miteinander verwendet, die durch einen vorgegebenen Zwischenraum getrennt sind und im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind. Wie auch in 2 und 5 dargestellt, ist der Koaxialverbinder durch ein Paar Koaxialverbinder ausgestaltet, die zusammenfügbar und voneinander trennbar sind; d.h. einer Koaxialverbinderbuchse (nachfolgend als "Buchse" bezeichnet) 4, die auf der einen Platine 2 oberflächenmontierbar ist, und einem Koaxial-Verbindungsstecker (nachfolgend als "Stecker" bezeichnet) 5, der auf der anderen Platine 3 oberflächenmontierbar ist.

Wie in 6 und 7 dargestellt, ist die Buchse 4 ausgestaltet durch integrale Befestigung eines Buchsenmittelleiters 7, dargestellt in 8, und eines Buchsen-Außenumfangsleiters 8, dargestellt in 9, an einem Buchsenkörper 6, der im Hinterspritzverfahren aus einem isolierenden Material wie z.B. einem Kunstharz gefertigt wird und im Wesentliche rechteckige, parallelepipedische Form hat. Der Buchsenkörper 6 ist zu einer rechteckigen, plattenartigen Form ausgebildet. Der Buchsenmittelleiter 7, der durch Tiefziehen eines dünnen Metallblechs, das in einer vorgegebenen Form ausgestanzt wird, zu einer stiftartigen Form ausgebildet wird, steht rechtwinklig von einem im Wesentlichen mittleren Abschnitt der oberen Fläche des Buchsenkörpers 6 ab. Der Buchsen-Außenumfangsleiter 8, der durch Biegen eines dünnen Metallblechs, das in einer vorgegebenen Form ausgestanzt wird, zu einer zylindrischen Form ausgebildet wird, steht rechtwinklig von der oberen Fläche des Buchsenkörpers 6 konzentrisch zu dem Buchsenmittelleiter 7 ab. Lötverbindungsabschnitte 7a, 8a, die sich entlang der unteren Fläche des Buchsenkörpers 6 erstrecken, sind jeweils integral mit Basis-Endabschnitten des Buchsenmittelleiters 7 und des Buchsen-Außenumfangsleiters 8 ausgebildet. Die unteren Flächen der Lötverbindungsabschnitte 7a, 8a liegen bündig von der unteren Fläche des Buchsenkörpers 6 frei, und die Buchse 4 ist als Oberflächenmontageteil ausgebildet.

Wie in 1 dargestellt, wird die so ausgestaltete Buchse 4 auf der einen Platine 2 oberflächenmontiert, so dass sie an dieser befestigt ist. Infolgedessen ist von den Lötverbindungsabschnitten 7a, 8a, die von der unteren Seite des Buchsenkörpers 6 freiliegen, der Lötverbindungsabschnitt 7a des Buchsenmittelleiters 7 durch Löten mit einer Hochfrequenzsignalstruktur (nicht dargestellt) der Platine 2 verbunden, so dass er elektrisch damit verbunden ist, und die mehreren Lötverbindungsabschnitte 8a des Buchsen-Außenumfangsleiters 8sind durch Löten mit einen Massestruktur (nicht dargestellt) der Platine 2 verbunden, so dass sie elektrisch damit verbunden sind.

Wie in 10 bis 13 dargestellt, ist der Stecker 5 ausgestaltet durch einen Steckerkörper 9, einen Stecker-Innenleiter 10 und einen Stecker-Außenleiter 11. Wie in 14 dargestellt, ist der Steckerkörper 9 zu einer abgestuften zylindrischen Form ausgebildet und weist einen unteren zylindrischen Abschnitt 9a mit großem Durchmesser, einen oberen zylindrischen Abschnitt 9b mit kleinem Durchmesser und eine Stufenfläche 9c zwischen den zylindrischen Abschnitten auf. Ein Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12, der eine im Wesentlichen rechteckige Querschnittsform aufweist, ist in einem zentralen Abschnitt des Steckerkörpers 9 ausgebildet. Der Innenleiter-Unterbringungsabschnitt erstreckt sich von einem im Wesentlichen zentralen Abschnitt der unteren Fläche (der Unterfläche des Steckerkörpers 9) des unteren zylindrischen Abschnittes 9a entlang der Achse des Steckerkörpers 9 zu einem Nahbereich des Spitzen-Endes des oberen zylindrischen Abschnittes 9b. Eine kreisförmiges Einführloch 13, das ein Einführen des Buchsenmittelleiters 7 in den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 ermöglicht, ist in einem zentralen Abschnitt einer Spitzen-Endfläche (der Spitzen-Endfläche des Steckerkörpers 9) des oberen zylindrischen Abschnittes 9b geöffnet. Eine Nut 14, die sich rechtwinklig von der Öffnung des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 verlängert, so dass sie bis zur äußeren Kante reicht, ist in der unteren Fläche des unteren zylindrischen Abschnittes 9a ausgebildet. Ein Paar rechter und linker Vorsprungwände 12a sind an einem oberen Abschnitt der Seitenwand des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 einander entgegengesetzt angeordnet. Das Einführloch 13 ist als Kegelloch ausgebildet, wobei der Lochdurchmesser sich von der Spitzen-Endfläche des oberen zylindrischen Abschnittes 9b in der Einführrichtung des Buchsenmittelleiters 7 graduell verringert, und ist in der oberen Fläche des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 mit einem Öffnungsdurchmesser geöffnet, der etwas größer ist als der Außendurchmesser des Buchsenmittelleiters 7, so dass eine Wandfläche des Einführlochs 13, deren Form einem umgedrehten Kegel ähnelt, als Führungsfläche 13a zum Einführen des Buchsenmittelleiters 7 dient. Mehrere obere Eingriffsvorsprünge 15 stehen in annähernd regelmäßigen Intervallen in der Umfangsrichtung von einer oberen Außenumfangsfläche des unteren zylindrischen Abschnittes 9a vor. Mehrere untere Eingriffsvorsprünge 16 stehen von einer Außenumfangsfläche am unteren Ende des unteren zylindrischen Abschnittes 9a in Umfangspositionen vor, die sich von denen der oberen Eingriffsvorsprünge 15 unterscheiden.

Wie in 15 dargestellt, ist der Stecker-Innenleiter 10 durch Biegen eines dünnen Metallblechs ausgebildet, das in einer vorgegebenen Form ausgestanzt ist, und weist Folgendes auf einen Lötverbindungsabschnitt 10a, der sich entlang der unteren Fläche des unteren zylindrischen Abschnittes 9a erstreckt; einen ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b, der rechtwinklig von dem Lötverbindungsabschnitt 10a entlang der Längsrichtung fortgebogen ist, so dass er sich in der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 erstreckt; und bewegliche Kontaktstückabschnitte 10c, die zu dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b kontinuierlich sind, die in der Umfangsrichtung des Steckerkörpers 9 nebeneinander angeordnet sind und die sich in der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 erstrecken. Die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c sind mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b in einem vorstehenden Zustand in der Weise kontinuierlich, dass sie in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 elastisch versetzbar sind. Der ortsfeste Kontaktstückabschnitt 10b und die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c, die in der Umfangsrichtung des Steckerkörpers 9 nebeneinander angeordnet sind, bilden einen Kontaktabschnitt 17 aus, der hinsichtlich der Außenumfangsfläche des Buchsenmittelleiters 7 eine Mehrpunkt-Kontaktstruktur aufweist. Insbesondere sind die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c zu einer L-artigen Form ausgebildet und bilden ein Paar rechter und linker Abschnitte. Jeder der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c weist Folgendes auf ein kontinuierliches Stück 10d, das von einer der beiden Seitenkanten bzw. von der rechten oder der linken Seitenkante des ortsfesten Kontaktstückabschnittes 10b in Breitenrichtung fortgebogen ist, so dass es sich in eine Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 erstreckt; und ein Kontaktstück 10e, das sich von einem Spitzen-Endbereich des kontinuierlichen Stückes 10d in die axiale Richtung des Steckerkörpers 9 erstreckt. Die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c sind jeweils an den lateralen Seiten des ortsfesten Kontaktstückabschnittes 10b angeordnet und mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b in einem vorspringenden Zustand kontinuierlich, so dass sie in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 elastisch versetzbar sind. Der ortsfeste Kontaktstückabschnitt 10b und die Kontaktstücke 10e der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c, die in der Umfangsrichtung des Steckerkörpers 9 nebeneinander angeordnet sind, bilden den Kontaktabschnitt 17 aus, der hinsichtlich der Außenumfangsfläche des Buchsenmittelleiters 7 eine Mehrpunkt-Kontaktstruktur aufweist. Der Biegewinkel jedes der kontinuierlichen Stücke 10d (die Richtung, in der die jeweiligen beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c kontinuierlich sind) ist auf einen spitzen Winkel eingestellt, so dass sich der relative Abstand der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c von dem Basisendabschnitt (dem kontinuierlichen Stück 10d) zu dem Spitzen-Endabschnitt (dem Kontaktstück 10e) graduell verringert. Der Kontaktabschnitt 17 wird durch den einen ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b und die Kontaktstücke 10e der beiden beweglichen Kontakstückabschnitte 10c zu einer Dreiecksform, gesehen in axialer Richtung des Steckerkörpers 9, ausgebildet. Ein T-förmiger Kontaktabschnitt 18, der in den Kontaktabschnitt 17 vorsteht, ist an einem oberen Abschnitt des ortsfesten Kontaktstückabschnittes 10b ausgebildet. Die Spitzen-Endabschnitte der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c sind trichterartig gebogen, so dass sie eine Führungsfläche 19 zum Einführen des Buchsenmittelleiters 7 ausbilden.

Wie in 16 dargestellt, ist der Stecker-Außenleiter 11 durch Biegen eines dünnen Metallblechs, das in einer vorgegebenen Form ausgestanzt ist, zu einer zylindrischen Form ausgebildet. Ein Paar rechter und linker Lötverbindungsabschnitte 11a, die relativ breit sind, sind integral auf dem zylindrischen Stecker-Außenleiter 11 ausgebildet. Die Lötverbindungsabschnitte 11a verlängern sich jeweils aus zwei symmetrischen Positionen des unteren Endes nach unten und dann rechtwinklig nach außen. Ein Abschnitt mit verringertem Durchmesser 20 ist in der Nähe des Spitzen-Endes des Stecker-Außenleiters 11 ausgebildet, und mehrere Schlitze 21 sind in annähernd regelmäßigen Intervallen in der Umfangsrichtung in dem Spitzen-Endabschnitt des Stecker-Außenleiters 11 angeordnet. Die Schlitze 21 bilden oder unterteilen den Spitzen-Endbereich des Stecker-Außenleiters 11 in mehrere Kontaktstückabschnitte 22, die in radialer Richtung elastisch verformbar sind. Ein Kontaktabschnitt 23, der nach innen vorsteht und der mit dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 in Kontakt zu bringen ist, ist an der Spitzen-End-Innenfläche jedes der Kontaktstückabschnitte 22 ausgebildet. Eingriffslöcher 24, in welche die oberen Eingriffsvorsprünge 15 des Steckerkörpers 9 einfügbar sind, sind in dem Stecker-Außenleiter 11 in annähernd regelmäßigen Intervallen in der Umfangsrichtung geöffnet.

Der ortsfeste Kontaktstückabschnitt 106 und die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c des Stecker-Innenleiters 10 werden von der unteren Seite des Steckerkörpers 9 in den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 eingeführt, der in dem zentralen Abschnitt des Steckerkörpers 9 ausgebildet ist, der Spitzen-Endabschnitt des ortsfesten Kontaktstückabschnittes 10b wird pressend zwischen das Paar rechter und linker Vorsprungwände 12a eingeführt, das in dem oberen Abschnitt des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 ausgebildet ist, und der Lötverbindungsabschnitt 10a des Stecker-Innenleiters 10 wird in die Nut 14 eingefügt, die in der unteren Fläche des Steckerkörpers 9 ausgebildet ist, wodurch der Stecker-Innenleiter 10 integral an dem Steckerkörper 9 installiert wird, in einem Zustand, in dem der ortsfeste Kontaktstückabschnitt 10b sich entlang der hinteren Seitenwand des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 erstreckt und der Lötverbindungsabschnitt 10a sich entlang der unteren Fläche des Steckerkörpers 9 erstreckt. Infolgedessen liegt die untere Seite des Lötverbindungsabschnittes 10a bündig von der unteren Seite des Steckerkörpers 9 frei, und der Kontaktabschnitt 17, in den der Buchsenrmittelleiter 7 einsetzbar ist und der an mehreren Punkten mit der Außenumfangsfläche des Buchsenmittelleiters 7 in Kontakt zu bringen ist, ist in dem zentralen Abschnitt des Steckerkörpers 9 durch Folgendes ausgebildet: den ortsfesten Kontakstückabschnitt 10b, der in den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 eingeführt wird und an ihm befestigt wird; und die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c, die eingeführt und zusammen mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b in dem Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 angeordnet werden. Der Stecker-Außenleiter 11 ist auf den Steckerkörper 9 in einem Zustand aufgesetzt, in dem das Spitzen-Ende des Steckerkörpers 9 gegen das untere Ende des Stecker-Außenleiters 11 anstößt, wodurch das untere Ende des Stecker-Außenleiters 11 in der Einfügerichtung mit den unteren Eingriffsvorsprüngen 16 in Eingriff gelangt, die an dem unteren zylindrischen Abschnitt 9a des Steckerkörpers 9 ausgebildet sind, und die oberen Eingriffsvorsprünge 15, die an dem unteren zylindrischen Abschnitt 9a des Steckerkörpers 9 ausgebildet sind, werden in die Eingriffslöcher 24 des Stecker-Außenleiters 11 eingefügt. Dementsprechend wird der Stecker-Außenleiter 11 integral an dem Steckerkörper 9 installiert, während die Bewegungen in der Einfügerichtung (der axialen Richtung des Steckerkörpers 9) und der Umfangsrichtung des Stecker-Außenleiters 11 hinsichtlich des Steckerkörpers 9 begrenzt werden. Infolgedessen werden die Lötverbindungsabschnitte 11a, die in dem unteren Ende des Stecker-Außenleiters 11 ausgebildet sind, zu der Außenseite der unteren Fläche des Steckerkörpers 9 entlang der unteren Fläche geführt, und die untere Fläche des Steckerkörpers 9 ist bündig mit den unteren Flächen der Lötverbindungsabschnitte 11a. Der Stecker-Außenleiter 11 ist an dem Steckerkörper 9 in einem Zustand angefügt und befestigt, in dem die untere Innenumfangsfläche des Leiters in engem Kontakt mit dem unteren zylindrischen Abschnitt 9a des Steckerkörpers 9 steht. Die Kontaktstückabschnitte 22, die in dem Spitzen-Endbereich des Stecker-Außenleiters 11 ausgebildet sind, sind an dem Außenumfang des oberen zylindrischen Abschnittes 9b des Steckerkörpers 9 konzentrisch angeordnet. Eine ringförmige Nut 25, deren Boden durch die Stufenfläche 9c des Steckerkörpers 9 gebildet wird und in die der Buchsen-Außenumfangsleiter 8 einzufügen ist, ist zwischen dem oberen zylindrischen Abschnitt 9b und den Kontaktstückabschnitten 22 ausgebildet. Der Stecker 5, der mit der Buchse 4 zusammengefügt und von ihr getrennt werden kann, wie in 1 bis 5 sowie 10 bis 13 dargestellt, kann zusammengesetzt werden, und der Stecker 5 ist als Oberflächenmontageteil ausgebildet.

Wie in 11 und 12 dargestellt, steht in dem Stecker 5 im zusammengesetzten Zustand das Spitzen-Ende des Steckerkörpers 9 (das Spitzen-Ende des oberen zylindrischen Abschnittes 9b) von dem Spitzen-Ende des Stecker-Außenleiters 11 in der Einfügerichtung der Buchse 4 vor.

Wie in 1 dargestellt, wird der so ausgestaltete Stecker 5 auf der anderen Platine 3 oberflächenmontiert und befestigt, wodurch von dem Lötverbindungsabschnitt 10a, der von der unteren Fläche des Steckerkörpers 9 freiliegt, und den Lötverbindungsabschnitten 11a, die damit bündig sind, der Lötverbindungsabschnitt 10a des Stecker-Innenleiters 10 durch Löten mit einer Hochfrequenz-Signalstruktur (nicht dargestellt) der Platine 3 verbunden ist, so dass er elektrisch damit verbunden ist, und die mehreren Lötverbindungsabschnitte 11a des Stecker-Außenleiters 11 sind durch Löten mit einer Massestruktur (nicht dargestellt) der Platine 3 in der Weise verbunden, dass sie elektrisch damit verbunden sind.

Wie in 1 bis 5 dargestellt, werden bei dem Koaxialverbinder 1 der Ausführungsform die Buchse 4, die auf der einen Platine 2 oberflächenmontiert ist, und der Stecker 5, der an der anderen Platine 3 oberflächenmontiert ist, zusammengefügt, wobei der Buchsenmittelleiter 7 aus dem Einfügeloch 13 des Steckerkörpers 9 in den Kontaktabschnitt 17 des Stecker-Innenleiters 10 eingeführt wird, der in dem Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 ausgebildet ist. Hierdurch werden die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c des Kontaktabschnittes 17 gegen die eigene Federkraft in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 (die Position, die in 4 durch die durchgezogene Linie dargestellt ist) elastisch aus der Ausgangsposition versetzt (der Position in freiem Zustand, in der die Buchse 4 und der Stecker 5 voneinander getrennt sind und der Buchsenmittelleiter 7 nicht eingeführt ist), in 4 dargestellt durch die gestrichelte Linie, so dass sie mit der Außenumfangsfläche des Buchsenmittelleiters 7 elastisch in Kontakt treten. Der Buchsenmittelleiter 7 wird durch die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c gegen den ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b des Kontaktabschnitts 17 gedrückt, der Kontaktabschnitt 18 wird mit der Außenumfangsfläche des Buchsenmittelleiters 7 in Kontakt gebracht, und der Kontaktabschnitt 17 des Stecker-Innenleiters 10 wird mit der Außenumfangsfläche des Buchsenmittelleiters 7 in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Steckerkörpers 9 in Kontakt gebracht. Auf diese Weise stehen der Buchsenmittelleiter 7 und der Stecker-Innenleiter 10 an den drei Punkten miteinander in Kontakt, so dass sie elektrisch damit verbunden sind. Gleichzeitig wird der Buchsen-Außenumfangsleiter 8 in die ringförmige Nur 25 eingefügt, die in dem Spitzen-Endabschnitt des Steckers 5 ausgebildet ist. Dies bewirkt, dass die Kontaktstückabschnitte 22 des Stecker-Außenleiters 11 gegen ihre Federkraft aus der Ausgangsposition elastisch in radialer Richtung des Steckerkörpers 9 nach außen versetzt werden und die Kontaktabschnitte 23, die auf den inneren Flächen der Spitzen-Endabschnitte der Kontaktstückabschnitte 22 so ausgebildet sind, dass sie nach innen vorstehen, elastisch mit der Außenumfangsfläche des Buchsen-Außenumfangsleiters 8 in Kontakt gebracht werden, wodurch der Buchsen-Außenumfangsleiter 8 und der Stecker-Außenleiter 11 elektrisch miteinander verbunden werden. Der Einfügekontakt zwischen dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 und dem Stecker-Außenleiter 11 bewirkt, dass die Massestrukturen der beiden Platinen 2, 3 elektrisch miteinander verbunden werden, und der Kontakt zwischen dem Buchsenmittelleiter 7 und dem Stecker-Innenleiter 10 bewirkt, dass die Hochfrequenz-Signalstrukturen der beiden Platinen 2, 3 elektrisch miteinander verbunden werden. Infolgedessen sind die für ein Hochfrequenzsignal erforderliche Signalleitung und die Abschirmleitung, die den Außenumfang der Leitung abdeckt, im Wesentlichen koaxial ausgebildet, und der Koaxialverbinder 1 übt eine Funktion der Übertragung eines Hochfrequenzsignals zwischen den beiden Platinen 2, 3 aus, die im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.

Eine Achse, in der die Achse des stiftartigen Buchsenmittelleiters 7 mit derjenigen des abgestuften zylindrischen Steckerkörpers 9 zusammentrifft, ist die Achse des Koaxialverbinders 1.

Wie oben beschrieben, ist der Koaxialverbinder der Ausführungsform durch ein Koaxialverbinderpaar ausgebildet, das aus der Buchse 4, die auf der einen Platine 2 oberflächenmontierbar ist, und dem Stecker 5, der auf der anderen Platine 3 oberflächenmontierbar ist, besteht und in der Weise ausgestaltet ist, dass der Kontaktabschnitt 17 in dem Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 des isolierenden Steckerkörpers 9 ausgebildet wird, in den der stiftartige Buchsenmittelleiter 7 einfügbar ist; der Kontaktabschnitt weist Folgendes auf den ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b, der von dem Lötverbindungsabschnitt 10a des Stecker-Innenleiters 10 in der Weise rechtwinklig weggebogen ist, dass er sich in die axiale Richtung des Verbinders erstreckt; und die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c, die mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b kontinuierlich sind, die in einer Umfangsrichtung des Verbinders nebeneinander angeordnet sind und die sich in axialer Richtung des Verbinders erstrecken, und wenn der Buchsenmittelleiter 7 in den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 eingeführt wird, werden die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c elastisch in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders versetzt, so dass sie elastisch mit der Außenumfangsfläche des Buchsenmittelleiters 7 in Kontakt gebracht werden, zusammen mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b. Der Einfügekontakt zwischen dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 und dem Stecker-Außenleiter 11 bewirkt, dass die Massestrukturen der Platinen 2, 3 elektrisch miteinander verbunden werden, und der Kontakt zwischen dem Buchsenmittelleiter 7 und dem Stecker-Innenleiter 10 bewirkt, dass die Signalstrukturen der Platinen 2, 3 elektrisch miteinander verbunden werden. Infolgedessen werden die zum Übertragen eines Hochfrequenzsignals oder dergleichen zwischen den zwei Platinen erforderliche Signalleitung und die Abschirmleitung, die den Außenumfang der Leitung abdeckt, im Wesentlichen koaxial ausgebildet, und eine Übertragung eines Hochfrequenzsignals oder dergleichen zwischen den zwei Platinen 2, 3 wird realisiert. In dem Kontaktabschnitt 17 des Stecker-Innenleiters 10 werden die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders (der axialen Richtung des stiftartigen Buchsenmittelleiters 7) elastisch versetzt, so dass sie elastisch mit der Außenumfangsfläche des Buchsenmittelleiters 7 in Kontakt gebracht werden, zusammen mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt, d.h. der Buchsenmittelleiter 7 steht mit dem Stecker-Innenleiter 10 in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders in Mehrpunkt-Kontakt. Daher können die zulässigen Bereiche hinsichtlich der Abweichung der Einführtiefe des Buchsenmittelleiters 7 aufgrund einer Variation des relativen Abstandes zwischen den beiden Platinen 2, 3 und einer Streuung der Anbringungshöhen des Koaxialverbinderpaars vergrößert werden. Außerdem kann auch der zulässige Bereich hinsichtlich der Achsabweichung (Außermittigkeit) der Buchse 4 und des Steckers 5, die durch Streuung der relativen Positionen der zwei Platinen 2, 3 in der Richtung entlang der Platinenfläche erhöht werden. Des Weiteren kommt es innerhalb der zulässigen Bereiche kaum zu unvermittelter Trennung aufgrund von Vibrationen, den Auswirkungen eines Sturzes oder dergleichen, und solche Streuungen können zugelassen werden, ohne dass die Kontaktzuverlässigkeit des Buchsenmittelleiters 7 und des Stecker-Innenleiters 10 verringert würde.

In dem Koaxialverbinder 1 ist jeder der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c zu einer Lartigen Form ausgebildet, und zwar durch: das kontinuierliche Stück 10d, das in einem spitzen Winkel von einer entsprechenden der beiden Seitenkanten des ortsfesten Kontaktstückabschnittes 10b fortgebogen ist, so dass es sich in eine Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders erstreckt; und das Kontaktstück 10e, das sich von dem kontinuierlichen Stück 10d in axialer Richtung des Verbinders erstreckt; und der Kontaktabschnitt 17 wird durch den ortsfesten Kontaktstückabsschnitt 10b und die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c zu einer dreieckigen Form, in axialer Richtung des Verbinders gesehen, ausgebildet. Daher kann der Buchsenmittelleiter 7 auf ausgeglichene Weise von den drei Kontaktstücken 10d, 10e des Stecker-Innenleiter-Kontaktabschnittes 17 umgeben sein, und die Kontaktstücke 10d, 10e können stabil in Kontakt gebracht werden. Daher kann die Kontaktzuverlässigkeit des Buchsenmittelleiters 7 und des Stecker-Innenleiters 10 verbessert werden.

In dem Koaxialverbinder 1 ist der zylindrische Kontaktabschnitt des Stecker-Außenleiters 11, der mit dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 in Kontakt zu bringen ist, mit den mehreren Schlitzen 21 versehen, so dass er in die mehreren Kontaktstückabschnitte 22 unterteilt wird, die in einer radialen Richtung des Verbinders elastisch versetzbar sind, und der Kontaktabschnitt 23 hinsichtlich des Buchsen-Außenumfangsleiters 8 ist an der inneren Fläche der Spitzen-Endseite jedes der Kontaktstückabschnitte 22 ausgebildet, wobei der Kontaktabschnitt nach innen vorsteht. Die Kontaktabschnitte 23, die mit dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 in Kontakt zu bringen sind, sind an der inneren Fläche des Stecker-Außenleiters 11 ausgebildet. Daher kann der Außendurchmesser des Buchsen-Außenumfangsleiters 8 verringert werden, so dass die ganze Buchse 4 miniaturisiert werden kann.

In dem Koaxialverbinder 1 steht das Spitzen-Ende des Steckerkörpers 9 von dem Spitzen-Ende des Stecker-Außenleiters 11 vor. Wenn die Achsabweichung innerhalb der Führung der Führungsfläche 13a des Einführlochs 13 liegt, können die Buchse 4 und der Stecker 5 zusammengefügt werden, während der Buchsenmittelleiter 7 zur Mitte geführt wird. Überschreitet dagegen die Achsabweichung die Führung der Führungsfläche 13a des Einführlochs 13, so gerät das Spitzen-Ende des Steckerkörpers 9, das von dem Spitzen-Ende des Stecker-Außenleiters 1a vorsteht, mit dem Buchsenmittelleiter 7 oder dem Buchsen-Außenumfangsleiter 8 zusammen, und daher besteht keine Möglichkeit, dass die Kontaktstückabschnitte 22 des Stecker-Außenleiters 11 gebogen oder verformt werden. Es kann verhindert werden, dass die Federfunktion jedes der Kontaktstückabschnitte 22 beeinträchtigt oder aufgehoben wird, und eine ausgezeichnete Kontaktzuverlässigkeit des Buchsen-Außenumfangsleiters 8 hinsichtlich des Stecker-Außenleiters 11 kann erzielt werden.

Dementsprechend wird die Übertragung eines Hochfrequenzsignals oder dergleichen zwischen zwei Platinen 2, 3, die im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, ohne Verwendung eines Rangierkabels durch das eine Koaxialverbinderpaar (die Koaxialverbinder 1) aus der Buchse 4 und des Steckers 5, die zusammenfügbar sind, realisiert. Des Weiteren steht der Buchsenmittelleiter 7 in Mehrpunkt-Kontakt mit dem Kontaktabschnitt 17 des Stecker-Innenleiters 10, wobei es sich um einen Gegenverbindungsabschnitt handelt, in einer Richtung senkrecht zu der axialen Richtung des Verbinders. Daher ist es möglich, den Koaxialverbinder 1 zur Verfügung zu stellen, bei dem der zulässige Bereich für Streuungen des relativen Abstandes der beiden Platinen 2, 3 und der relativen Position entlang der Platinenflächen groß gestaltet wird, der relative Abstand und die relative Position toleriert werden, so dass es nicht zu unvermittelter Trennung aufgrund von Vibrationen, den Auswirkungen eines Sturzes oder dergleichen kommt, und die Kontaktzuverlässigkeit des Buchsenmittelleiters 7 und des Stecker-Innenleiters 10 ausgezeichnet ist.

17 zeigt einen abgewandelten Aufbau des Stecker-Innenleiters. Der in 15 dargestellte Stecker-Innenleiter 10 ist so ausgestaltet, dass die Spitzen-Endabschnitte der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c trichterartig gebogen sind, so dass sie die Führungsfläche 19 zum Einführen des Buchsenmittelleiters 7 in den Spitzen-Endabschnitten der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c ausbilden. In einem Stecker-Innenleiter 10' dagegen, der in 17 dargestellt ist, sind innere Kanten von Spitzen-Endabschnitten der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c abgeschrägt, so dass sie eine Führungsfläche 19' zum Einführen des Buchsenmittelleiters 7 in den Spitzen-Endabschnitten der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c ausbilden. Die Führungsfläche ist durch eine Ebene C ausgestaltet. Im Fall der Führungsfläche 19 des in 15 dargestellten Stecker-Innenleiters 10 werden die vorstehenden Basis-Endabschnitte der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c durch den Spitzen-Endabschnitt des Buchsenmittelleiters 7 in einem Zustand nach außen gepresst, in dem die nach außen vorstehenden Spitzen-Endabschnitte der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c durch Hebelwirkung hervorgerufen werden, wenn der Buchsenmittelleiter 7 so eingeführt wird, dass er mit der Seitenwand des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12 des Steckerkörpers 9 zusammengerät, und daher besteht die Möglichkeit, dass die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c plastisch verformt werden. Dagegen stehen im Fall der Führungsfläche 19' des in 17 dargestellten Stecker-Innenleiters 10' die Spitzen-Endabschnitte der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c nicht nach außen vor, und die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c können über einen Bereich von dem Basisende zu dem Spitzen-Ende zu einer flachen, plattenartigen Form ausgebildet werden. Selbst wenn es während des Einführens des Buchsenmittelleiters 7 zu einer Hebelwirkung kommt, wird daher bewirkt, dass die gesamten beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c nach außen ausweichen (elastisch versetzt werden), ohne dass die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c verdreht würden. Infolgedessen kann verhindert werden, dass die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c durch Hebelwirkung plastisch verformt werden, wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingeführt wird.

Der in 17 dargestellte Stecker-Innenleiter 10' ist bis auf die Führungsfläche 19' in Funktion und Aufbau identisch mit dem in 15 dargestellten Stecker-Innenleiter 10. Daher sind die identischen Bestandteile mit denselben Bezugsziffern bezeichnet, und auf ihre detaillierte Beschreibung wird verzichtet.

18 stellt einen abgewandelten Aufbau des Steckerkörpers dar. In dem in 14 dargestellten Steckerkörper 9 ist der Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 mit einer im Wesentlichen quadratischen Querschnittsform ausgebildet, und die Seitenwände (die rechte und linke Seitenwand) sind neben der Seitenwand (der hinteren Seitenwand) des Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12 angeordnet, entlang dessen sich der ortsfeste Kontaktstückabschnitt 10b des Stecker-Innenleiters 10 erstreckt. In dem in 18 dargestellten Steckerkörper 9' dagegen ist ein Innenleiter-Unterbringungsabschntt 12' mit einer im Wesentlichen trapezförmigen Querschnittsform ausgebildet, um die folgende Funktion zu erzielen. Wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingeführt wird, werden die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c, gesehen aus der axialen Richtung des Verbinders, in der Form eines abgeschnittenen V geöffnet, und die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c pressen den Buchsenmittelleiter 7 gegen den ortsfesten Kontaktstückabschnitt 10b. Daher wird die äußere Form des Kontaktabschnittes 17 nach elastischer Versetzung, wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingeführt wird, aus der axialen Richtung des Verbinders gesehen im Wesentlichen trapezförmig, und die äußere Form ist annähernd identisch mit der Form des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12'. Die Seitenwände (die rechte und linke Seitenwand) neben der Seitenwand (der hinteren Seitenwand) des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12' erstrecken sich entlang der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c nach elastischer Versetzung, wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingeführt wird. Wenn der in 17 dargestellte Stecker-Innenleiter 10' integral an dem Steckerkörper 9', wie in 19 dargestellt, installiert ist, befinden sich die Seitenwände (die rechte und linke Seitenwand), die neben der Seitenwand (der hinteren Seitenwand) des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes 12' angeordnet sind, die sich entlang der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c verlängern und die, aus der axialen Richtung des Verbinders gesehen, die Form eines abgeschnittenen V bilden, außerhalb der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c nach elastischer Versetzung, wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingesetzt ist, wie in 20 dargestellt. Auch wenn während des Einführens des Buchsenmittelleiters 7 eine Hebelwirkung auftritt, wird daher bewirkt, dass die gesamten beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c nach außen ausweichen (elastisch versetzt werden), ohne dass die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c verdreht würden, und die gesamten Flächen der beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c werden von den Seitenwänden (der rechten und linken Seitenwand) des Innenleiter-Aufnahmeabschnittes 12' aufgenommen, die sich außerhalb der beweglichen Kontaktstückabschnitte befinden. Infolgedessen kann sicherer verhindert werden, dass die beweglichen Kontaktstückabschnitte 10c durch Hebelwirkung plastisch verformt werden, wenn der Buchsenmittelleiter 7 eingeführt wird.

Der in 19 dargestellte Buchsenmittelleiter 9' ist bis auf den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt 12' in Funktion und Aufbau identisch mit dem in 14 dargestellten Steckerkörper 9'. Daher sind die identischen Bestandteile mit denselben Bezugsziffern bezeichnet, und auf ihre detaillierte Beschreibung wird verzichtet.


Anspruch[de]
Platinen-Koaxialverbinder, gebildet aus einem Paar Koaxialverbinder, bestehend aus einer Koaxialverbinderbuchse (4), welche an der Oberfläche einer gedruckten Leiterplatte (2) anzubringen ist; und

einem Koaxial-Verbindungsstecker (5), welcher an der Oberfläche einer weiteren gedruckten Leiterplatte (3) anzubringen ist, wobei die Koaxialverbinderbuchse und der Koaxial-Verbindungsstecker zusammenfügbar sind, wobei

ein Kontaktabschnitt (17) in einem Innenleiter-Unterbringungsabschnitt (12) eines isolierenden Steckerkörpers (9) ausgebildet ist, in welchen ein stiftartiger Buchsenmittelleiter (7) einzuführen ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Kontaktabschnitt (17) einen ortsfesten Kontaktstückabschnitt (10b) aufweist, welcher von einem Lötverbindungsabschnitt (10a) eines Stecker-Innenleiters (10) in der Weise rechtwinklig fortgebogen ist, dass er sich in axialer Richtung des Verbinders und beweglicher Kontaktstückabschnitte (10c) erstreckt, welche zu dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt (10b) kontinuierlich sind, welche in einer Umfangsrichtung des Steckerkörpers (9) nebeneinander angeordnet sind und welche sich in der axialen Richtung des Steckerkörpers (9) erstrecken, wobei

der Kontaktabschnitt durch den ortsfesten Kontaktstückabschnitt (106) und die beweglichen Kontaktstückabschnitte (10c) in der axialen Richtung des Verbinders gesehen zu einer Dreiecksform ausgebildet ist und

wenn der Buchsenmittelleiter (7) in den Innenleiter-Unterbringungsabschnitt (12) eingeführt wird, die beweglichen Kontaktstückabschnitte (10c) in einer Richtung rechtwinklig zu der axialen Richtung des Verbinders elastisch versetzt werden, um zusammen mit dem ortsfesten Kontaktstückabschnitt (10b) elastisch mit einer Außenumfangsfläche des Buchsenmittelleiters (7) in Kontakt gebracht zu werden.
Platinen-Koaxialverbinder gemäß Anspruch 1, wobei jeder der beweglichen Kontaktstückabschnitte (10c) durch

ein kontinuierliches Stück (10d), welches in einem spitzen Winkel von einer entsprechenden der beiden Seitenkanten des ortsfesten Kontaktstückabschnittes (10b) fortgebogen ist, um sich in eine Richtung rechtwinklig zu der axialen Richtung des Verbinders zu erstrecken; sowie

ein Kontaktstück (10e), welches sich von dem kontinuierlichen Stück (10d) in Axialrichtung des Verbinders erstreckt,

zu einer L-artigen Form ausgebildet ist.
Platinen-Koaxialverbinder gemäß Anspruch 2, wobei eine innere Kante eines spitzen Endabschnittes jedes der beweglichen Kontaktstückabschnitte (10c) abgeschrägt ist, um eine Führungsfläche (19') zum Einführen des Buchsenmittelleiters (7) in dem spitzen Endabschnitt des beweglichen Kontaktstückabschnittes (10c) zu bilden. Platinen-Koaxialverbinder gemäß Anspruch 2, wobei eine Form des Innenleiter-Unterbringungsabschnittes (12) im Wesentlichen mit einer äußeren Form des Kontaktabschnittes (17) nach einem elastischen Versetzen identisch ist, wenn der Buchsenmittelleiter (7) eingeführt wird. Platinen-Koaxialverbinder gemäß wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei ein zylindrischer Kontaktabschnitt (23) eines Stecker-Außenleiters (11), welcher mit einem Buchsen-Außenumfangsleiter (8) in Kontakt stehen soll, mit einer Vielzahl von Schlitzen (21) versehen ist, um in mehrere Kontaktstückabschnitte (22) geteilt zu werden, welche in einer radialen Richtung des Verbinders elastisch versetzbar sind und der Kontaktabschnitt (23) hinsichtlich des Buchsen-Außenumfangsleiters (8) auf einer Innenfläche einer spitzen Endseite jedes der Kontaktstückabschnitte (22) ausgebildet ist, wobei der Kontaktabschnitt nach innen vorsteht. Platinen-Koaxialverbinder gemäß Anspruch 5, wobei ein spitzes Ende des Steckerkörpers (9) von einem spitzen Ende des Stecker-Außenleiters (11) vorsteht.






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