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Dokumentenidentifikation DE602005001724T2 06.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001609613
Titel Verfahren zur Herstellung von Bildaufzeichnungsmaterialien.
Anmelder Fujifilm Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Yamamoto, Hiroshi, Fujinomiya-shi Shizuoka-ken, JP;
Kawai, Hirokazu, Fujinomiya-shi Shizuoka-ken, JP
Vertreter HOFFMANN & EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 602005001724
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 14.06.2005
EP-Aktenzeichen 052536646
EP-Offenlegungsdatum 28.12.2005
EP date of grant 25.07.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse B41M 5/50(2006.01)A, F, I, 20070626, B, H, EP
IPC-Nebenklasse B65H 23/34(2006.01)A, L, I, 20070626, B, H, EP   G03C 1/81(2006.01)A, L, I, 20070626, B, H, EP   G03G 7/00(2006.01)A, L, I, 20070626, B, H, EP   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren für ein hochqualitatives Bildaufzeichnungsmedium, und insbesondere einen Prozess zum Schneiden eines langen Walzenkörpers, um Blätter ohne Wölbneigung zu erhalten.

Beschreibung verwandter Techniken

Mit dem raschen Fortschreiten der Informationstechnologieindustrie in den letzten Jahren sind verschiedene Informationsverarbeitungssysteme entwickelt worden. Auch sind Aufzeichnungsverfahren und Aufzeichnungsvorrichtungen, die für diese Informationsverarbeitungssysteme geeignet sind, entwickelt und in vielen Gebieten der praktischen Verwendung zugeführt worden. Als praktische Aufzeichnungsverfahren existieren neben silberfotografischen Verfahren elektrofotografische Verfahren, Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren, thermoempfindliche Aufzeichnungsverfahren, Sublimationsübertragungsbebilderung, Thermoübertragungsbebilderung und dergleichen. Bei allen vorstehenden Verfahren besteht das gleiche Erfordernis, hochqualitative Bilder zu erhalten, die scharf sind und eine lebhafte Färbung aufweisen.

Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren werden nicht nur in Büros, sondern auch privat weit verbreitet verwendet, da das Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren das Durchführen der Aufzeichnung auf verschiedenen Aufzeichnungsmaterialien ermöglicht, die Hardware (Vorrichtung) relativ kostengünstig und kompakt ist, und der Betrieb leise ist. Darüber hinaus ist es durch die höhere Auflösung von Tintenstrahldruckern in den letzten Jahren auch möglich, hochqualitative fotoähnliche bedruckte Materialien zu erhalten. Der Fortschritt, der bei solcher Hardware (Vorrichtungen) gemacht worden ist, hat auch dazu geführt, dass verschiedene Arten von Tintenstrahlaufzeichnungsblättern entwickelt werden.

Jedoch werden Tintenstrahlaufzeichnungsmedien durch Verwendung eines Trägerkörpers, Beschichten mit einer tintenaufnehmenden Schicht, Trocknen und dann Aufwickeln der Länge zu einer langen Walze hergestellt. Diese Walzen bzw. Rollen von halb fertiggestelltem Produkt sind im allgemeinen Jumbowalzen mit einer Breite von 0,5 bis 2,5 m und einer Länge von etwa 500 bis 5.000 m, und sie werden durch Längsschneiden und Schneiden fertiggestellt, um das letztendliche Walzen- oder Blattprodukt herzustellen. Eines der Probleme, dass bei diesem Prozess angeführt werden kann, ist, dass während der Lagerung im Zustand der Jumbowalze sich eine Tendenz zur Wölbneigung entwickeln kann. Insbesondere wenn eine Jumbowalze zu einem Blattprodukt verarbeitet wird, kann sich die Wölbneigungstendenz der Jumbowalze direkt übertragen, so dass es zu einem gewölbten Blatt führt. Dieses Problem tritt insbesondere für den Trägerkörper auf, wenn die Steifheit groß ist. Die Blattwölbung führt zu Problemen beim Drucken, wie schlechte Zuführung und Versatz. Auch kann beim randlosen Drucken die Wölbung an der nachlaufenden Kante den Druckkopf beschädigen.

Um das Auftreten der vorstehenden Wölbung zu vermeiden, sind Verfahren zum Verbessern der Beschichtungsschicht vorgeschlagen worden (siehe z.B. die Veröffentlichungen JP-A 5-28622, JP-A 8-310111, JP-A 11-291616). Auch sind Verfahren zum Verbessern des Trägerkörpers vorgeschlagen worden (siehe z.B. die Veröffentlichung JP-A 2000-85343). Darüber hinaus sind Verfahren vorgeschlagen worden, in denen Feuchtigkeit oder Wärme zugeführt werden (siehe z.B. die Veröffentlichung JP-A 8-269900). Jedoch stellen diese keine ausreichenden Gegenmaßnahmen gegen die Wölbneigung dar.

Es wird auch ein Entwölbungsbehandlungsverfahren für ein Aufzeichnungsmedium vorgeschlagen, bei dem die tintenaufnehmende Schicht auf der Innenseite der Walzenlänge aufgewickelt ist. Jedoch wurde das Problem des Auftretens von Rissen in der tintenaufnehmenden Beschichtung nicht vollständig gelöst (siehe z.B. JP-A 2000-356051). Entwölbungsverfahren werden auch in US-A-5 566 906, JP-A-07 157 164 und JP-A-08 307594 offenbart.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung ist angesichts der vorstehenden Umstände gemacht worden und stellt ein Herstellungsverfahren für ein Bildaufzeichnungsmedium bereit, worin während des Prozesses des Schneidens eines langen Walzenkörpers des Bildaufzeichnungsmediums zu einem blattähnlichen Produkt die Wölbneigungstendenz, eine Ursache von schlechter Druckerzuführfähigkeit, eliminiert ist und gleichzeitig die Bildung von Rissen in einer Aufzeichnungsschicht unterdrückt ist.

Ein erster Aspekt der Erfindung ist ein Herstellungsverfahren für ein Bildaufzeichnungsmedium, das umfasst: Bereitstellen einer Bahn von einem langen Walzenkörper, das ein blattähnliches Material aus einem Papiersubstrat ist, auf dem auf beiden Oberflächen thermoplastische Harzschichten gebildet sind und auf einer der thermoplastischen Harzschichten eine Aufzeichnungsschicht vorgesehen ist, wobei der lange Walzenkörper so gewickelt ist, dass die Aufzeichnungsschichtoberfläche außen ist; Abwickeln der Bahn zu einer Schneidevorrichtung, während gleichzeitig ein Richtelement gegen die Bahn auf der Seite der Aufzeichnungsschicht gepresst wird, worin das Richtelement eine Rolle mit einem Durchmesser zwischen 8 mm und 16 mm ist; und Befördern der Bahn von dem langen Walzenkörper, wobei die Wölbneigung so gerichtet wird, dass sie mit dem Richtelement in einem Umschlingungswinkel von weniger als 60 Grad in Kontakt kommt.

Ein zweiter Aspekt der Erfindung besteht in einem Herstellungsverfahren für ein Bildaufzeichnungsmedium gemäß dem ersten Aspekt, worin die thermoplastischen Harzschichten durch Schmelzextrusion gebildet sind und das Verhältnis (B/A) der Dicke der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite ohne die Aufzeichnungsschicht (B) zu der Dicke der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite mit der Aufzeichnungsschicht (A) zwischen 0,9 und 1,5 beträgt. Auch ist das Verhältnis (B/(A + C) der Dicke der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite ohne die Aufzeichnungsschicht (B) zu der Summe aus der Dicke der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite mit der Aufzeichnungsschicht (A) und der Dicke der Aufzeichnungsschicht (C) zwischen 0,4 und 0,8.

Der dritte Aspekt der Erfindung besteht in dem Herstellungsverfahren eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem ersten Aspekt, worin die Dicke A der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite der Aufzeichnungsschicht zwischen 15 und 60 &mgr;m beträgt.

Der vierte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem zweiten Aspekt, worin die Dicke der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite der Aufzeichnungsschicht A zwischen 15 &mgr;m und 60 &mgr;m beträgt.

Der fünfte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem zweiten Aspekt, worin das Papiersubstrat Akazienkraftzellstoff in einer Menge umfasst, die 25 Massen-% oder mehr des Zellstoffs, der das Substrat aufbaut, beträgt.

Der sechste Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem dritten Aspekt, worin das Papiersubstrat Akazienkraftzellstoff in einer Menge umfasst, die 30 Massen-% oder mehr des Zellstoffs, der das Substrat aufbaut, beträgt.

Der siebte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem vierten Aspekt, worin das Papiersubstrat Akazienkraftzellstoff in einer Menge umfasst, die 30 Massen-% oder mehr des Zellstoffs, der das Substrat aufbaut, beträgt.

Der achte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem fünften Aspekt, worin die Aufzeichnungsschicht eine Tintenaufnahmeschicht ist und das Aufzeichnungsmedium ein Tintenstrahlaufzeichnungsmedium ist.

Der neunte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem sechsten Aspekt, worin die Aufzeichnungsschicht eine Tintenaufnahmeschicht ist und das Bildaufzeichnungsmedium ein Tintenstrahlaufzeichnungsmedium ist.

Der zehnte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem siebten Aspekt, worin die Aufzeichnungsschicht eine Tintenaufnahmeschicht ist und das Bildaufzeichnungsmedium ein Tintenstrahlaufzeichnungsmedium ist.

Der elfte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem achten Aspekt, worin die Tintenaufnahmeschicht ein wasserlösliches Harz, ein Vernetzungsmittel zum Vernetzen des wasserlöslichen Harzes, Feinpartikel und ein Beizmittel umfasst.

Der zwölfte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem neunten Aspekt, worin die Tintenaufnahmeschicht ein wasserlösliches Harz, ein Vernetzungsmittel zum Vernetzen des wasserlöslichen Harzes, Feinpartikel und ein Beizmittel umfasst.

Der dreizehnte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem zehnten Aspekt, worin die Tintenaufnahmeschicht ein wasserlösliches Harz, ein Vernetzungsmittel zum Vernetzen des wasserlöslichen Harzes, Feinpartikel und ein Beizmittel umfasst.

Der vierzehnte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem elften Aspekt, worin das wasserlösliche Harz zumindest ein Harz umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die ein Polyvinylalkoholharz, ein Celluloseharz, ein Harz mit einer Etherbindung, ein Harz mit einer Carbamoylgruppe, ein Harz mit einer Carboxylgruppe und Gelatine umfasst; und die Feinpartikel zumindest eine Art von Feinpartikel umfassen, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die Silikafeinpartikel, kolloidales Silika, Aluminiumoxidfeinpartikel und Pseudoböhmit umfasst.

Der fünfzehnte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem zwölften Aspekt, worin das wasserlösliche Harz zumindest ein Harz umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die ein Polyvinylalkoholharz, ein Celluloseharz, ein Harz mit einer Etherbindung, ein Harz mit einer Carbamoylgruppe, ein Harz mit einer Carboxylgruppe und Gelatine umfasst; und die Feinpartikel zumindest eine Art von Feinpartikel umfassen, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die Silikafeinpartikel, kolloidales Silika, Aluminiumoxidfeinpartikel und Pseudoböhmit umfasst.

Der sechzehnte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem dreizehnten Aspekt, worin das wasserlösliche Harz zumindest ein Harz umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die ein Polyvinylalkoholharz, ein Celluloseharz, ein Harz mit einer Etherbindung, ein Harz mit einer Carbamoylgruppe, ein Harz mit einer Carboxylgruppe und Gelatine umfasst; und die Feinpartikel zumindest eine Art von Feinpartikel umfassen, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die Silikafeinpartikel, kolloidales Silika, Aluminiumoxidfeinpartikel und Pseudoböhmit umfasst.

Der siebzehnte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem vierzehnten Aspekt, worin die Tintenaufnahmeschicht eine Schicht umfasst, die durch Vernetzungshärten einer Beschichtungsschicht gebildet ist, die durch Beschichten mit einer Beschichtungsflüssigkeit gebildet ist, die Feinpartikel und ein wasserlösliches Harz enthält; das Vernetzungshärten durch die Zugabe eines Vernetzungsmittels zu entweder der Beschichtungsflüssigkeit oder einer basischen Flüssigkeit durchgeführt wird; und die basische Flüssigkeit mit einem alkalischen pH-Wert von 7,1 oder höher entweder (1) zur gleichen Zeit, zu der die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet wird, um die Beschichtungsschicht zu bilden, oder (2) nachdem die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet ist, um die Beschichtungsschicht zu bilden, und während die Beschichtungsschicht in der Zeitspanne trocknet, bevor die Beschichtungsflüssigkeit eine Verringerung der Trocknungsgeschwindigkeit zeigt, aufgetragen wird.

Der achtzehnte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem fünfzehnten Aspekt, worin die Tintenaufnahmeschicht eine Schicht umfasst, die durch Vernetzungshärten einer Beschichtungsschicht gebildet ist, die durch Beschichten mit einer Beschichtungsflüssigkeit gebildet ist, die Feinpartikel und ein wasserlösliches Harz enthält; das Vernetzungshärten durch die Zugabe eines Vernetzungsmittels zu entweder der Beschichtungsflüssigkeit oder einer basischen Flüssigkeit durchgeführt wird; und die basische Flüssigkeit mit einem alkalischen pH-Wert von 7,1 oder höher entweder (1) zur gleichen Zeit, zu der die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet wird, um die Beschichtungsschicht zu bilden, oder (2) nachdem die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet ist, um die Beschichtungsschicht zu bilden, und während die Beschichtungsschicht in der Zeitspanne trocknet, bevor die Beschichtungsflüssigkeit eine Verringerung der Trocknungsgeschwindigkeit zeigt, aufgetragen wird.

Der neunzehnte Aspekt der Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem sechzehnten Aspekt, worin die Tintenaufnahmeschicht eine Schicht umfasst, die durch Vernetzungshärten einer Beschichtungsschicht gebildet ist, die durch Beschichten mit einer Beschichtungsflüssigkeit gebildet ist, die Feinpartikel und ein wasserlösliches Harz enthält; das Vernetzungshärten durch die Zugabe eines Vernetzungsmittels zu entweder der Beschichtungsflüssigkeit oder einer basischen Flüssigkeit durchgeführt wird; und die basische Flüssigkeit mit einem alkalischen pH-Wert von 7,1 oder höher entweder (1) zur gleichen Zeit, zu der die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet wird, um die Beschichtungsschicht zu bilden, oder (2) nachdem die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet ist, um die Beschichtungsschicht zu bilden, und während die Beschichtungsschicht in der Zeitspanne trocknet, bevor die Beschichtungsflüssigkeit eine Verringerung der Trocknungsgeschwindigkeit zeigt, aufgetragen wird.

Der zwanzigste Aspekt der Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß dem ersten Aspekt, worin die Übertragungsspannung, die auf die Bahn von dem langen Walzenkörper durch das Richtelement ausgeübt wird, im Bereich von etwa 5 bis etwa 100 kg/m ist.

Durch die Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums bereitgestellt, worin während des Schneideprozesses eines langen Walzenkörpers eines Bildaufzeichnungsmediums in blattähnliche Produkte die Wölbneigungstendenz, eine Ursache von schlechter Druckerzuführfähigkeit, eliminiert wird und gleichzeitig die Bildung von Rissen in einer Aufzeichnungsschicht unterdrückt wird.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

1 zeigt ein erklärendes Diagramm mit einer vergrößerten Seitenansicht einer Vorrichtung zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums, die zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums verwendet wird.

2 ist ein beispielhaftes Diagramm zur Erklärung des Umschlingungswinkels.

Genaue Beschreibung der Erfindung

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums, worin eine Bahn von einem langen Walzenkörper, ein blattähnliches Material aus einem Papiersubstrat mit thermoplastischen Harzschichten, die auf beiden Oberflächen gebildet sind, von denen eine auch eine Aufzeichnungsschicht aufweist, wobei der lange Walzenkörper so gewickelt ist, dass diese Aufzeichnungsschichtoberfläche außen ist, zu einer Schneidevorrichtung abgewickelt wird, während gleichzeitig ein Richtelement aus einer Rolle mit einem Durchmesser zwischen 8 mm und 16 mm gegen die Seite der Aufzeichnungsschicht mit einem Umschlingungswinkel, der weniger als 60° beträgt, gepresst wird.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums wird nun unter Bezugnahme auf 1 beschrieben. 1 zeigt ein erklärendes Diagramm mit einer vergrößerten Seitenansicht einer Vorrichtung zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums, die zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums verwendet wird.

Wie aus 1 ersichtlich ist, ist die Vorrichtung 12 zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums ausgerüstet mit: einem langen Walzenkörper 18a aus einem blattähnlichen Material, das in eine Walzenform aufgewickelt ist; einer Beförderungsvorrichtung 44 zum Zuführen einer Bahn 18 eines langen Walzenkörpers, die durch Abwickeln des langen Walzenkörpers 18a von der Zuführvorrichtung für den langen Blattkörper 40 erhalten wird, zu einer Schneidevorrichtung 42; eine Richtvorrichtung 46 zum Richten der Wölbneigung der Bahn des langen Walzenkörpers, angeordnet zwischen der Zuführvorrichtung für den langen Blattkörper 40 und der Schneidevorrichtung 42; eine Wechselvorrichtung (nicht gezeigt), die auf der in Fließrichtung abwärts angeordneten Seite der Schneidevorrichtung 42 angeordnet ist, zum Sortieren, zwischen einer Zuordnungsstation (nicht gezeigt) und einer Abfalleinheit 50, und zum freien Befördern der geschnittenen Bahn des langen Walzenkörpers 18. Auch weist die Zuführvorrichtung für den langen Blattkörper 40 eine Verbindungseinheit (splicing unit) 56 zum Verbinden der nachlaufenden Kante eines abgewickelten langen Walzenkörpers 18a mit der führenden Kante eines neuen langen Walzenkörpers 18a, platziert in der Zuführvorrichtung für die lange Walze 40, auf.

Die Beförderungsvorrichtung 44 ist ausgerüstet mit: mehreren Abwicklerrollen 58; einer Zuführrolle 60 und einer gleitenden kontaktfähigen Klemmrolle 62; und einem Paar von Klemmrollen 64, angeordnet nahe zu der Schneidevorrichtung 42. Die Zuführrolle 60 kann in Richtung A, angetrieben durch eine Antriebsquelle (nicht gezeigt), rotieren, und die Klemmrolle 62 wird durch Zylinder oder dergleichen (nicht gezeigt) gestützt und ist nach oben und unten beweglich.

Wie in 1 gezeigt, ist eine Längsschneidevorrichtung (slitter) 74 auf der Seite der Fließrichtung und nahe zu der Zuführrolle 60 angeordnet. Die Längsschneidevorrichtung 74 ist mit Messerpaaren ausgerüstet, die jeweils aus einem oberen Längsschneidemesser 76a und einem unteren Längsschneidemesser 76b bestehen, angeordnet an den Kanten der Bahn von dem langen Walzenkörper 18 in Querrichtung. Eine Angleichschneidevorrichtung (trim cutter) 78 ist unterhalb der Längsschneidevorrichtung 74 angeordnet, um die Kante des Angleichschlitzes (edge trim slit) mittels der oberen Längsschneidemesser 76a und der unteren Längsschneidemesser 76b aufzuschneiden.

Wie in 1 gezeigt, ist die Richtvorrichtung 46 mit einem Entwölbungsgestänge (decurling bar) 80 (Richtelement) und einer Kontrolleinheit 79 ausgerüstet, um das Entwölbungsgestänge 80 an einer Position zwischen zwei Abwickelrollen 58 gegen die Bahn des langen Walzenkörpers 18 auf der Seite der Aufzeichnungsschicht zu pressen.

Ausbreitend in einer Richtung, die quer zur Beförderungsrichtung der Bahn des langen Walzenkörpers 18 ist, ist auch die Schneidevorrichtung 42 mit einem fixierten Messer 86a und über dem fixierten Messer 86a einem beweglichen Messer, das nach oben und unten beweglich ist, vorgesehen.

In der Vorrichtung zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums 12 wird der lange Walzenkörper 18a mittels der Zuführrolle 60, die in Pfeilrichtung A rotiert wird, abgewickelt; die Wölbneigung der abgewickelten Bahn des langen Walzenkörpers 18 wird durch die Richtvorrichtung 46 gerichtet (straightened). Die Bahn 18 des langen Walzenkörpers mit gerichteter Wölbneigung wird zu der Schneidevorrichtung 42 mittels der Beförderungsvorrichtung 44 befördert, hier geschnitten und dann zu der Zuordnungsstation (collating station) (nicht gezeigt) oder der Abfalleinheit 50 sortiert. Nach Zuordnen der geschnittenen Bahn des langen Walzenkörpers 18, die in die Zuordnungsstation sortiert wurde, wird sie zu der Lagerungsvorrichtung (nicht gezeigt) befördert, und das Bildaufzeichnungsmedium wird erhalten.

Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums weist die folgenden Merkmale auf: die Aufzeichnungsschicht ist auf der Außenseite des langen Walzenkörpers 18a; die Richtvorrichtung 46 drückt auf der Seite der Aufzeichnungsschicht der Bahn des langen Walzenkörpers 18 eine Rolle mit einem Durchmesser von 8 bis 16 mm als Entwölbungsgestänge 80 gegen die Bahn des langen Walzenkörpers 18 auf der Aufzeichnungsschichtseite, so dass ein Umschlingungswinkel von weniger als 60° gebildet wird.

Auf die obige Weise kann durch Pressen einer Rolle mit einem Durchmesser von 8 bis 16 mm als Entwölbungsgestänge 80 gegen die Bahn des langen Walzenkörpers 18, so dass ein Umschlingungswinkel von bis zu 60° gebildet wird, die Wölbneigungstendenz des langen Walzenkörpers eliminiert werden, und gleichzeitig kann das Auftreten von Rissen in der Bildaufzeichnungsschicht unterdrückt werden.

Hier wird der "Umschlingungswinkel" unter Bezugnahme auf 2 erklärt werden. 2 ist ein Musterdiagramm zur Erklärung des Umschlingungswinkels. Wie in 2 gezeigt, ist &thgr; der Winkel, der durch den Schnittpunkt der geraden Linien gebildet wird, die das Zentrum des Entwölbungsgestänges 80 mit den Rändern der Kontaktfläche der Bahn des langen Walzenkörpers 18 verbinden, der das Entwölbungsgestänge 80 umschlingt. Der kleinste Fall (wenn der Entwölbungsgestänge 80 und die Bahn des langen Walzenkörpers 18 nur an einem Punkt in Kontakt stehen) ist 0°.

Erfindungsgemäß beträgt der Umschlingungswinkel bis zu 60°, vorzugsweise 30 bis 60°, und stärker bevorzugt 45 bis 55°. Durch Einrichten des Umschlingungswinkels auf bis zu 60° kann die Wölbneigungstendenz der Bahn des langen Walzenkörpers 18 eliminiert werden. Jedoch bilden sich Risse in dem Bildaufzeichnungsmedium, wenn der Umschlingungswinkel größer als 60° ist.

Erfindungsgemäß beträgt der Durchmesser des rollenartigen Entwölbungsgestänges 80 (Richtelement) 8 bis 16 mm, und vorzugsweise 10 bis 14 mm. Wenn der Durchmesser des Entwölbungsgestänges 80 weniger als 8 mm beträgt, entwickeln sich Risse in der Aufzeichnungsschicht und die Glanzempfindlichkeit verringert sich. Auch wölbt sich die Seite der Aufzeichnungsschicht ein und die Druckerzuführbarkeit verschlechtert sich. Andererseits kann eine Wölbneigungstendenz auftreten, wenn der Durchmesser des Entwölbungsgestänges 80 mehr als 16 mm beträgt.

Auch beträgt erfindungsgemäß die Übertragungsspannung, die von dem Entwölbungsgestänge 80, das gegen die Bahn des langen Walzenkörpers 18 zwischen den zwei Abwickelrollen 58 presst, verursacht wird, vorzugsweise etwa 5 bis etwa 100 kg/m, stärker bevorzugt etwa 15 bis etwa 70 kg/m, und darüber hinaus stärker bevorzugt etwa 25 bis etwa 60 kg/m. Wenn die Übertragungsspannung 5 bis 100 kg/m beträgt, entwickeln sich weder Risse in der Aufzeichnungsschicht, noch verschlechtert sich die Druckerzuführbarkeit durch die Einwölbung der Seite mit der Aufzeichnungsschicht.

Die idealen Bedingungen zum Durchführen des vorstehenden Wölbneigungsrichten sind eine Temperatur von 20 bis 28°C, und vorzugsweise 23 bis 25°C. Auch sollte die Feuchtigkeit 45 bis 56 % relative Luftfeuchtigkeit, und vorzugsweise 50 bis 60 % relative Luftfeuchtigkeit, betragen. Wenn die Temperatur im Bereich von 20 bis 28°C liegt, verschlechtert sich die dimensionale Stabilität nicht und die erforderliche Größe wird leicht erreicht.

Als nächstes wird das blattähnliche Material erklärt werden.

Erfindungsgemäß ist das blattähnliche Material, das durch Abwickeln und Schneiden zu dem Bildaufzeichnungsmedium wird, ein Papiersubstrat, auf dem auf beiden Seiten thermoplastische Harzschichten gebildet sind und sich auf einer der thermoplastischen Harzschichten die Aufzeichnungsschicht befindet.

Erfindungsgemäß werden die thermoplastischen Harzschichten durch Schmelzextrusion gebildet, und das Verhältnis (B/A) der Dicke B der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite gegenüber der Aufzeichnungsschicht relativ zur Dicke A der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite mit der Aufzeichnungsschicht hierauf beträgt vorzugsweise 0,9 bis 1,5. Das Verhältnis (B/(A + C)) der Dicke B der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite gegenüber der Aufzeichnungsschicht relativ zur Summe von der Dicke C auf der Aufzeichnungsschicht, addiert zur Dicke A der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite mit der Aufzeichnungsschicht hierauf, beträgt vorzugsweise 0,4 bis 0,8.

Vom Standpunkt der Geeignetmachung der Entwölbung (incurl) zur Druckerzuführbarkeit relativ zur Aufzeichnungsschichtoberfläche, beträgt der Wert des obigen (B/A) stärker bevorzugt 1,1 bis 1,3. Wenn der Wert von (B/A) 0,9 bis 1,5 beträgt, tritt keine Außenwölbung (outcurl) relativ zur Aufzeichnungsschichtoberfläche auf, und weil die Innenwölbung (incurl) relativ zur Aufzeichnungsschichtoberfläche nicht zu stark ist, treten beim Drucken auch keine Zuführprobleme auf.

Auch beträgt vom Standpunkt der Geeignetheit zur Druckerzuführbarkeit und der Innenwölbung relativ zu der Aufzeichnungsschichtoberfläche der Wert des obigen Verhältnisses (B/(A + C)) stärker bevorzugt 0,45 bis 0,55. Wenn der Wert von (B/(A + C)) 0,4 bis 0,8 beträgt, tritt keine Außenwölbung relativ zur Aufzeichnungsschichtoberfläche auf, und weil die Innenwölbung relativ zur Aufzeichnungsschichtoberfläche nicht zu stark ist, treten auch beim Drucken keine Zuführprobleme auf.

Auch beträgt erfindungsgemäß die Dicke A der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite der Aufzeichnungsschicht bevorzugt 15 bis 60 &mgr;m, und stärker bevorzugt 25 bis 35 &mgr;m. Wenn die Dicke A der thermoplastischen Harzschicht 15 bis 60 &mgr;m beträgt, dann ist sie in der Lage, die Wirkungen der Rauheit auf der Oberfläche des Papiersubstrats zu absorbieren, der Glanz wird nicht verringert, es besteht keine Notwendigkeit, die Dicke des Papiersubstrats zu verringern, um zu vermeiden, dass die Gesamtdicke zu dick ist, und es tritt keine reduzierte Steifigkeit auf.

Wenn andererseits das Bildaufzeichnungsmedium zum Tintenstrahldrucken verwendet wird, wird die Dicke der Aufzeichnungsschicht (Tintenaufnahmeschicht) vorzugsweise unter Berücksichtigung des Hohlraumanteils in der Aufzeichnungsschicht bestimmt, so dass die Aufzeichnungsschicht die erforderliche Absorptionskapazität, die ausreichend ist, um die Flüssigkeit vollständig zu absorbieren, aufweist. Wenn z.B. die Menge der Tinte 8 nl/mm2 beträgt und der Hohlraumanteil 60 % beträgt, ist eine Aufzeichnungsschicht von 15 &mgr;m oder mehr bevorzugt, und 15 bis 50 &mgr;m ist stärker bevorzugt.

Träger (Papiersubstrat)

Das Basispapier (Papiersubstrat), das als Träger in der Erfindung verwendet wird, enthält einen Kraftzellstoff, der aus Akazienspezies erhalten wird. Während das Papiersubstrat am stärksten bevorzugt 100 % Akazienkraftzellstoff umfasst, können andere Zellstoffe außer dem Akazienkraftzellstoff auch hierin enthalten sein. Bevorzugte Beispiele des Materials des Zellstoffs außer Akazienkraftzellstoff umfassen natürliche Zellstoffe, die aus Hölzern erhalten werden, die unter Weichholzbäumen und Hartholzbäumen ausgewählt werden, wie Espe, Ahorn, Pappel, Birke, Erle, Eiche, Eukalyptus, Pinie und Schierling.

Das erfindungsgemäße Papiersubstrat umfasst vorzugsweise 25 Massen-% oder mehr, und stärker bevorzugt 50 Massen-% oder mehr, Akazienkraftzellstoff von dem Zellstoff, der das Substrat aufbaut. Durch Einmischen von 25 Massen-% oder mehr von Akazienkraftzellstoff in den Zellstoff, der das Substrat aufbaut, wird die Glattheit des Trägers signifikant verbessert und der Glanz des Trägers wird erhöht.

Das Verfahren zum Herstellen des erfindungsgemäßen Akazienkraftzellstoffs ist nicht besonders beschränkt, und es können weit verbreitet herkömmliche Verfahren zur Herstellung von Kraftzellstoffen eingesetzt werden. Ein spezifisches Beispiel ist das nachstehend beschriebene Herstellungsverfahren.

Der Akazienkraftzellstoff wird geschlagen, so dass der Zellstoff einen Wasserretentionswert von 150 bis 180 % aufweist. Zum Bestimmen des Wasserretentionswerts wird eine Suspension des geschlagenen Zellstoffs in einem geeigneten Zentrifugationsbecher als Filtrationsgefäß saugfiltriert, dann wird der Becher, der den Zellstoff enthält, mit einem Niederschlagsrohr einer Zentrifuge verbunden und für eine bestimmte Zeitspanne unter vorbeschriebenen Bedingungen zentrifugiert. Der Zellstoff nach dem Entwässern wird herausgenommen und gewogen (Nassmasse: A) und bei 105°C getrocknet und wiederum gewogen (Trockenmasse: B). Der Wasserretentionswert wird durch die folgende Gleichung (1) ausgedrückt: Wasserretentionswert = [(A – B)/B] × 100(1)

Der in der Erfindung verwendete Akazienkraftzellstoff wird vorzugsweise mittels eines Disk-Refiners geschlagen, so dass der durch die oben gezeigte Gleichung berechnete Wasserretentionswert 150 bis 180 % beträgt. Andererseits werden die Zellstoffe, außer dem Akazienkraftzellstoff, separat hergestellt und dann mit dem Akazienkraftzellstoff vermischt. Mit Akazienkraftzellstoffen mit einem Wasserretentionswert im Bereich von 150 bis 180 % sind die Zellstoffasern ausreichend erweicht, und es wird eine verbesserte Glattheit des Trägers erreicht, ohne dass ein schlechtes Entwässern des Zellstoffs während der Verarbeitung auf dem Sieb einer Papiermaschine verursacht wird oder dass eine erhöhte Dampfmenge zum Trocknen erforderlich ist.

Zu dem vorstehend hergestellten gemischten Zellstoff werden, falls notwendig, Füllstoffe wie Ton, Talk, Calciumcarbonat und Harnstoffharz-Feinpartikel, Schlichtmittel, wie Geigenharz (rosin), Alkylketendimer, höhere Fettsäuren, epoxidiertes Fettsäureamid, Paraffinwachs und Alkenylsuccinsäure, Papierverstärkungsmittel, wie Stärke, Polyamid-Polyamin-Epichlorhydrin und Polyacrylamid, und Fixiermittel, wie Aluminiumsulfat und kationische Polymere, zugegeben.

Die Aufschlämmung des wie vorstehend hergestellten Zellstoffs wird zu Papier geformt. Der Papierherstellungsprozess umfasst einen Trockenschritt, in dem die Bahnoberflächenseite, die der Oberfläche zum Auftragen einer Aufzeichnungsschicht auf dem Basispapier entspricht, gegen einen Trockentrommelzylinder mittels eines Trockensiebs (dryer canvas) gepresst wird. Die Spannung des Trockensiebs wird im Trockenschritt im Bereich von 1,5 bis 3 kg/cm eingestellt.

Auf eine oder beide Oberflächen des so getrockneten Basispapiers können Polyvinylalkohol oder ein modifiziertes Produkt hiervon und/oder Stärke, ein optischer Aufheller, wie eine Diaminostilben-Disulfonsäure, und/oder ein mehrwertiges Metallchlorid, wie Calciumchlorid, Magnesiumchlorid oder Aluminiumchlorid, aufgetragen werden.

Während die Dicke des Basispapierträgers nicht besonders beschränkt ist, beträgt dessen Basisgewicht wünschenswerterweise 50 bis 250 g/m2, und stärker bevorzugt 100 bis 200 g/m2. Weil das Bildaufzeichnungsmedium, das als Tintenstrahlaufzeichnungsmedium verwendet wird, vorzugsweise glatt ist, ist es wünschenswert, dass eine Oberfläche des Trägers auch bezüglich der Glattheit und Flachheit exzellent ist. Dementsprechend wird die Oberfläche des Trägers vorzugsweise durch Anwenden von Wärme von 50 bis 250°C und Druck von 50 bis 300 kg/cm2 unter Verwendung eines Maschinenkalanders, Superkalanders oder Weichkalanders oberflächenbehandelt.

Thermoplastische Harzschicht

Als thermoplastisches Harz zur Verwendung in der thermoplastischen Harzschicht können Styrol-Butadien-Latizes, Acryllazites und Acryl-Silicium-Latizes verwendet werden, jedoch sind Polyolefinharze bevorzugt. Bevorzugte Beispiele sind: die einzelnen Polymere oder Mischungen der Polymere von &agr;-Olefinen, wie Polyethylen und Polypropylen; oder die statistischen Copolymere von Ethylen und Vinylalkohol.

Als Polyethylen können die folgenden verwendet werden, entweder einzeln oder als Mischungen: LDPE (niedrigdichtes Polyethylen, Low Density Polyethylene), HDPE (hochdichtes Polyethylen, High Density Polyethylene), L-LDPE (lineares niedrigdichtes Polyethylen, Linear Low Density Polyethylene).

Im Fall von Polyethylen beträgt der Wert, der für die Schmelzflussrate vor dem Verarbeiten gemessen wird, gemessen in Übereinstimmung mit JIS 7201 (Bedingungen 4 in Tabelle 1), vorzugsweise 1,2 g bis 12 g pro 10 Minuten.

Zum Bilden der thermoplastischen Harzschichten auf dem Papiersubstrat können Schmelzextrusion, Nasslaminieren und Trockenlaminieren verwendet werden, jedoch ist die Schmelzextrusion am stärksten bevorzugt. Wenn die thermoplastischen Harzschichten unter Verwendung eines Schmelzextrusionsprozesses gebildet werden, ist es bevorzugt, eine Vorbehandlung des Trägers durchzuführen, bevor die thermoplastischen Harzschichten auf den Träger extrudiert werden, um die Bindung zwischen der thermoplastischen Harzschicht und dem Träger zu verstärken.

Als Vorbehandlungen des Trägers kann frei zwischen Behandlungen ausgewählt werden, wie: Säureätzen unter Verwendung einer Mischung von Schwefelsäure und Chromsäure; Flammenbehandlung unter Verwendung einer Gasflamme; UV-Bestrahlung; Coronaentladungsbehandlung, Glühentladungsbehandlung; und Grundierungsschichtbehandlungen (anchor coat treatments), wie mit Alkyltitanat. Insbesondere vom Standpunkt der Einfachheit ist die Coronabehandlung bevorzugt. Für diese Coronabehandlung ist es notwendig, die Behandlung so durchzuführen, dass der Kontaktwinkel mit Wasser weniger als 70° beträgt.

Als Grundierungsbeschichtungsmittel können die folgenden bekannten Verbindungen verwendet werden: organische Titan-verwandte Verbindunge, Isocyanate (Urethane), Polyethylenimine und Polybutadiene. Spezifisch können als bekannte organische Titan-verwandte Verbindungen, die hier verwendet werden können, verwendet werden: Alkyltitanate, wie Tetraisopropyltitanat, Tetrabutyltitanat und Tetrastearyltitanat; Titanacrylate, wie Butoxytitanstearat; Titanchelate, wie Titanacetylacetonat. Auch können als Isocyanate (Urethane) bekannte Verbindungen verwendet werden, wie die folgenden: Toluoldiisocyanat (TDI), Diphenylmethandiisocyanat (MDI), Hexamethylendiisocyanat (HMDI), Xyloldiisocyanat (XDI), Isophorondiisocyanat (IPDI).

Die Verwendungen des erfindungsgemäß erhaltenen Bildaufzeichnungsmediums sind nicht besonders beschränkt, und es kann geeigneterweise als Trägerkörper für eine Vielzahl von Anwendungen verwendet werden, bei denen hochqualitative Bilder mit Helligkeitsempfindlichkeit, Tiefenempfindlichkeit, Definition und hoher Schärfe erforderlich sind. Das erhaltene Bildaufzeichnungsmedium wird vorzugsweise als später erklärtes spezifisches Tintenstrahlaufzeichnungsmedium eingesetzt, zusammen mit Anwendungen, wie als Thermoübertragungsaufzeichnungsmedium, Sublimationsübertragungsbildaufnahmeaufzeichnungsmedium, elektrofotografisches Bildaufnahmemedium, wärmeempfindliches färbendes Aufnahmemedium, silberfotografisches lichtempfindliches Medium und Druckpapier.

Bevorzugte Ausführungsformen eines blattähnlichen Materials in einer Anwendung des erfindungsgemäß erhaltenen Bildaufzeichnungsmediums als Tintenstrahlaufzeichnungsmedium werden nachstehend erklärt.

Das blattähnliche Material weist eine Aufzeichnungsschicht auf der thermoplastischen Harzschicht auf, und wenn es als Bildaufzeichnungsmedium zur Verwendung als Tintenstrahlaufzeichnungsmedium erhalten wird, ist die Aufzeichnungsschicht eine Tintenaufnahmeschicht.

[Tintenaufnahmeschicht]

Wenn es als Tintenstrahlaufzeichnungsmedium verwendet wird, enthält die Tintenaufnahmeschicht vorzugsweise zumindest ein wasserlösliches Harz, ein Vernetzungsmittel, das das wasserlösliche Harz vernetzten kann, Feinpartikel und ein Beizmittel. Falls erforderlich, können Tenside und andere solche Komponenten auch enthalten sein.

Die Tintenabsorptionsfähigkeit in der Tintenaufnahmeschicht wird durch eine poröse Struktur verbessert, die durch das Beinhalten der Feinpartikel in der Tintenaufnahmeschicht gebildet wird. Insbesondere, wenn der Gehalt der Feinpartikel von den festen Bestandteilen der Tintenaufnahmeschicht 50 Massen-% oder mehr, stärker bevorzugt 60 Massen-% oder mehr, beträgt, kann die Tintenaufnahmeschicht eine stärker vorteilhafte poröse Struktur aufweisen, was deren Tintenabsorptionseigenschaft ferner erhöht. Hier ist der Gehalt der Feinpartikel von den festen Bestandteilen der Tintenaufnahmeschicht ein Gehalt, der in Bezug auf die Komponenten, außer Wasser, in der Zusammensetzung der Tintenaufnahmeschicht berechnet wird.

Die Tintenaufnahmeschicht, die eine poröse Struktur aufweist, ist eine Schicht, die einen Hohlraumanteil von 50 bis 75 %, und vorzugsweise von 60 bis 70 %, aufweist. Wenn der Hohlraumanteil weniger als 50 % beträgt, kann die Tintenabsorptionsfähigkeit unzureichend sein, und wenn der Hohlraumanteil mehr als 75 % beträgt, kann ein Pulverisierungsproblem aufgrund eines Mangels an Bindemittel auftreten. Vom Standpunkt der Qualität als Tintenstrahlaufnahmemedium beträgt die Dicke der Tintenaufnahmeschicht vorzugsweise 20 bis 40 &mgr;m. In ähnlicher Weise beträgt der 60°-Glanz hiervon vorzugsweise 30 bis 70 %.

- Feinpartikel -

Die Feinpartikel können organische Feinpartikel oder anorganische Feinpartikel sein. Bevorzugte Beispiele der organischen Feinpartikel umfassen polymere Feinpartikel, die durch solche Verfahren wie Emulsionspolymerisation, Mikroemulsionspolymerisation, seifenfreie Polymerisation, Impfpolymerisation, Dispersionspolymerisation und Suspensionspolymerisation erhalten werden. Spezifische Beispiele hiervon umfassen Pulver, Latizes, polymere Emulsionsfeinpartikel und dergleichen von Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Polyacrylat, Polyamid, Siliconharzen, Phenolharzen, natürlichen Polymeren und dergleichen.

Alternativ umfassen Beispiele der anorganischen Feinpartikel Feinpartikel von Silikafeinpartikeln, kolloidalem Silika, Titandioxid, Bariumsulfat, Calciumsilikat, Zeolith, Kaolinit, Halloysit, Glimmer, Talk, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Calciumsulfat, Pseudoböhmit, Zinkoxid, Zinkhydroxid, Aluminiumoxid, Aluminiumsilikat, Calciumsilikat, Magnesiumsilikat, Zirkonoxid, Zirkonhydroxid, Ceroxid, Lanthanoxid, Yttriumoxid und dergleichen.

Von diesen sind in Anbetracht der Tintenabsorptionsfähigkeit und der Bildstabilität anorganische Feinpartikel bevorzugt. Silikafeinpartikel, kolloidales Silika, Aluminiumoxidfeinpartikel oder Pseudoböhmit sind zum Herstellen einer stärker vorteilhaften porösen Struktur bevorzugt. Diese Feinpartikel können einzeln verwendet werden, oder es können Zusammensetzungen von zwei oder mehr der Feinpartikel verwendet werden.

Die mittlere Primärgröße der Partikel beträgt vorzugsweise 2 &mgr;m oder weniger, und stärker bevorzugt 200 nm oder weniger.

Silikafeinpartikel werden gewöhnlich grob in Nassverfahrenpartikel und Trockenverfahren-(Dampfphasenprozess)-partikel gemäß dem Herstellungsverfahren eingeordnet. Im Nassverfahren werden Silikafeinpartikel im wesentlichen durch Bilden von aktiviertem Silika durch Säurezersetzung eines Silikats, geeignetes Polymerisieren des aktivierten Silika und Aggregationsausfällung des resultierenden polymeren Silikas, um hydratisiertes Silika zu ergeben, erhalten. Alternativ werden im Gasphasenprozess Silikapartikel (wasserfreies Silika) im wesentlichen durch entweder Hochtemperatur-Gasphasenhydrolyse eines Siliciumhalogenids (Flammenhydrolyseprozess) oder durch reduzierendes Erwärmen und Verdampfen von Quarz und Koks in einem elektrischen Ofen durch Anwendung einer Bogenentladung und dann Oxidieren des verdampften Silika mit Luft (Bogenverfahren) hergestellt. Das "Dampfphasenprozesssilika" bezeichnet wasserfreie Silikafeinpartikel, die durch den Gasphasenprozess hergestellt werden. Dampfphasenprozess-Silikafeinpartikel sind als erfindungsgemäße Silikafeinpartikel besonders bevorzugt.

Die Dampfphasenprozess-Silikas unterscheiden sich bezüglich der Dichte von Silanolgruppen auf der Oberfläche und der Gegenwart von Hohlräumen hierin, und sie weisen unterschiedliche Eigenschaften von hydratisierten Silikas auf. Die Dampfphasenprozess-Silikas sind zum Bilden von dreidimensionalen Strukturen geeignet, die einen höheren Hohlraumanteil aufweisen. Der Grund hierfür ist nicht vollständig verstanden, jedoch kann angenommen werden, dass hydratisierte Silikafeinpartikel eine hohe Dichte von Silanolgruppen auf der Oberfläche von 5 bis 8 pro nm2 aufweisen, und somit neigen die Silikafeinpartikel dazu, dicht zu koagulieren. Jedoch weisen Dampfphasenprozess-Silikapartikel eine geringere Dichte von Silanolgruppen auf der Oberfläche von 2 bis 3 pro nm2 auf, und daher scheint Dampfphasenprozess-Silika eine weniger kompakte, weichere Koagulation (Flockulation) zu verursachen, was infolge dessen zu Strukturen mit einem höheren Hohlraumanteil führt.

Dampfphasenprozess-Silikas weisen extrem hohe spezifische Oberflächen auf, und sie stellen eine höhere Tintenabsorption und -retentionsfähigkeit bereit. Zusätzlich weisen Dampfphasenprozess-Silikas einen kleineren Brechungsindex auf, und wenn sie mit geeigneten Partikeldurchmessern dispergiert werden, stellen sie somit eine Tintenaufnahmeschicht mit höherer Transparenz zur Verfügung, und es kann eine höhere Farbdichte und eine vorteilhafte Färbung der gedruckten Bilder erhalten werden. Die Transparenz der Tintenaufnahmeschicht ist angesichts des Erhalts von hoher Farbdichte und eines vorteilhaften Färbeglanzes wichtig, nicht nur für Anwendungen, bei denen Transparenz erforderlich ist, wie Tageslichtprojektorfolien und dergleichen, sondern auch bei Anwendungen wie fotografisches Glanzpapier und ähnlichen Aufzeichnungsmedien.

Der mittlere Primärpartikeldurchmesser des Dampfphasenprozess-Silikas beträgt vorzugsweise 50 nm oder weniger, stärker bevorzugt 20 nm oder weniger, besonders bevorzugt 10 nm oder weniger, und am stärksten bevorzugt 3 bis 10 nm. Dampfphasenprozess-Silikapartikel neigen dazu, sich miteinander über Wasserstoffbrücken zwischen Silanolgruppen zu verbinden, und somit stellen Silikapartikel mit einem mittleren Primärpartikeldurchmesser von 50 nm oder weniger Strukturen mit hohen Hohlraumanteilen zur Verfügung, und sie verbessern somit effektiv die Tintenabsorptionseigenschaften.

Die Silikafeinpartikel können zusammen mit den anderen vorstehend beschriebenen Feinpartikeln verwendet werden. Wenn andere Feinpartikel und Dampfphasenprozess-Silika zusammen verwendet werden, beträgt der Gehalt des Dampfphasenprozess-Silika von allen Feinpartikeln vorzugsweise 30 Massen-% oder mehr, und stärker bevorzugt 50 Massen-% oder mehr.

Aluminiumoxidfeinpartikel, Aluminiumoxidhydrat und Mischungen oder Komplexe hiervon sind auch bevorzugte Beispiele der anorganischen Feinpartikel. Von diesen ist Aluminiumoxidhydrat bevorzugt, da es Tinte gut absorbiert und hält. Pseudoböhmit (Al2O3·nH2O) ist besonders bevorzugt. Aluminiumoxidhydrat kann in einer Vielzahl von Formen verwendet werden. Aluminiumoxidhydrat wird vorzugsweise hergestellt, indem Böhmit im Solzustand als Ausgangsmaterial verwendet wird, da es leichter glatte Schichten bereitstellt.

Der mittlere Porenradius von Pseudoböhmit beträgt vorzugsweise 1 bis 25 nm und stärker bevorzugt 2 bis 10 nm. Dessen Porenvolumen beträgt vorzugsweise 0,3 bis 2,0 ml/g und stärker bevorzugt 0,5 bis 1,5 ml/g. Der mittlere Porenradius und das Porenvolumen werden durch das Stickstoffabsorptions-/Desorptionsverfahren bestimmt. Diese Werte können z.B. unter Verwendung eines Gasabsorptions-/Desorptionsanalysators (z.B. Handelsname: OMNISORP 369, hergestellt von Beckman Coulter, Inc.) bestimmt werden.

Von den Aluminiumoxidfeinpartikeln sind Gasphasenprozess-Aluminiumoxidfeinpartikel mit einer größeren spezifischen Oberfläche bevorzugt. Der mittlere Primärpartikeldurchmesser der Gasphasenprozess-Aluminiumoxidfeinpartikel beträgt vorzugsweise 50 nm oder weniger und stärker bevorzugt 20 nm oder weniger. Kolloidale Silikas mit einem mittleren Primärpartikeldurchmesser von 50 nm oder weniger sind auch von den bevorzugten Beispielen umfasst.

Die Feinpartikel können in ähnlicher Weise zu den Ausführungsformen verwendet werden, die z.B. in JP-A Nrn. 10-81064, 10-119423, 10-157277, 10-217601, 11-348409, 2001-138621, 2000-43401, 2000-211235, 2000-309157, 2001-96897, 2001-138627, 11-91242, 8-2087, 8-2090, 8-2091, 8-2093, 8-174992, 11-192777, 2001-301314 und dergleichen offenbart sind.

- Wasserlösliches Harz -

Es ist bevorzugt, dass die Tintenaufnahmeschicht ein wasserlösliches Harz umfasst. Beispiele der wasserlöslichen Harze, die für die Tintenaufnahmeschicht verwendet werden, umfassen Polyvinylalkoholharze mit einer Hydroxygruppe als hydrophile Aufbaueinheit [Polyvinylalkohol (PVA), Acetoacetyl-modifizierter Polyvinylalkohol, Kation-modifizierter Polyvinylalkohol, Anion-modifizierter Polyvinylalkohol, Silanol-modifizierter Polyvinylalkohol, Polyvinylacetal, usw.]; Celluloseharze [Methylcellulose (MC), Ethylcellulose (EC), Hydroxyethylcellulose (HEC), carboxymethylcellulose (CMC), Hydroxypropylcellulose (HPC), Hydroxyethylmethylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose, usw.]; Chitine; Chitosane; Stärken; Harze, die eine Etherbindung enthalten [Polyethylenoxid (PEO), Polypropylenoxid (PPO), Polyethylenglycol (PEG), Polyvinylether (PVE), usw.]; Harze, die eine Carbamoylgruppen enthalten [Polyacrylamid (PAAM), Polyvinylpyrrolidon (PVP), Polyacrylsäurehydrazid, usw.]; und dergleichen. Von diesen sind Polyvinylalkoholharze, Celluloseharze, Harze, die eine Etherbindung enthalten, Harze, die eine Carbamoylgruppe enthalten, Harze, die eine Carboxylgruppe enthalten und Gelatinen bevorzugt.

Zusätzlich sind auch Harze, die eine Carboxylgruppe als dissoziative Gruppe aufweisen, wie Polyacrylatsalze, Maleinsäureharze und Alginatsalze; Gelatinen und dergleichen auch umfasst.

Von diesen sind Polyvinylalkoholharze besonders bevorzugt. Beispiele des Polyvinylalkohols umfassen diejenigen, die in der Veröffentlichung der japanischen Patentanmeldung (JP-B) Nrn. 4-52786, 5-67432 und 7-29479; japanisches Patent Nr. 2537827; JP-B Nr. 7-57553; japanische Patente Nrn. 2502998 und 3053231; JP-A Nr. 63-176173; japanisches Patent Nr. 2604367; JP-A Nrn. 7-276787, 9-207425, 11-58941, 2000-135858, 2001-205924, 2001-287444, 62-278080 und 9-39373; japanisches Patent Nr. 2750433; JP-A Nrn. 2000-158801, 2001-213045, 2001-328345, 8-324105 und 11-348417 und dergleichen beschrieben sind.

Die wasserlöslichen Harze können einzeln oder in Kombinationen von zwei oder mehr verwendet werden. Der Gehalt des wasserlöslichen Harzes in der Tintenaufnahmeschicht beträgt vorzugsweise 9 bis 40 Massen-%, stärker bevorzugt 12 bis 33 Massen-%, bezogen auf die Gesamtmasse der festen Bestandteile in der Tintenaufnahmeschicht.

In der Tintenaufnahmeschicht des Tintenstrahlaufzeichnungsmediums, die im wesentlichen aus den vorstehend beschriebenen wasserlöslichen Harzen und den Feinpartikeln aufgebaut wird, kann jede Substanz einzeln als Einzelkomponentensubstanzen oder als Substanzenmischung von mehreren Komponenten verwendet werden.

Zum Sicherstellen der Transparenz der Tintenaufnahmeschicht ist die Auswahl der Art des wasserlöslichen Harzes, das in Kombination mit den Feinpartikeln verwendet wird, wichtig, insbesondere bei Silikafeinpartikeln. Für die Kombination mit Dampfphasenprozess-Silikas sind Polyvinylalkoholharze als wasserlösliches Harz bevorzugt. Von diesen sind Polyvinylalkoholharze mit einem Verseifungsgrad von 70 bis 100 % bevorzugt, und Polyvinylalkoholharze mit einem Verseifungsgrad von 80 bis 99,5 % sind besonders bevorzugt.

Die Polyvinylalkoholharze enthalten Hydroxylgruppen als strukturelle Einheiten. Die Wasserstoffbrücken zwischen den Hydroxylgruppen und den Oberflächen-Silanolgruppen auf den Silikafeinpartikeln ermöglicht es den Silikafeinpartikeln, leicht eine dreidimensionale Netzwerkstruktur zu bilden, die Sekundärpartikel als Netzwerk-Ketteneinheiten aufweist. Diese so aufgebaute dreidimensionale Netzwerkstruktur scheint die Bildung einer Tintenaufnahmeschicht mit einer porösen Struktur mit einem hohen Hohlraumanteil und mit ausreichender Festigkeit zu ermöglichen.

Beim Tintenstrahlaufzeichnen absorbiert eine Tintenaufnahmeschicht mit einer porösen Struktur, wie die obige, Tinte rasch aufgrund der Kapillarwirkung und stellt Druckpunkte bereit, die bezüglich der Kreisförmigkeit überlegen sind, ohne dass die Tinte ausblutet.

Zusätzlich kann das Polyvinylalkoholharz zusammen mit anderen wasserlöslichen Harzen verwendet werden. Wenn ein anderes wasserlösliches Harz und Polyvinylalkoholharz in Kombination verwendet werden, beträgt die Menge des Polyvinylalkoholharzes vorzugsweise 50 Massen-% oder mehr, stärker bevorzugt 70 Massen-% oder mehr in Bezug auf die gesamten wasserlöslichen Harze.

<Verhältnis der Feinpartikel zu dem enthaltenen wasserlöslichen Harz>

Das Verhältnis der Masse der Feinpartikel x zu der Masse des wasserlöslichen Harzes y (PB-Verhältnis: x/y) hat einen großen Einfluss auf die Struktur und Festigkeit der Tintenaufnahmeschicht. Ein größeres Massenverhältnis (PB-Verhältnis) neigt dazu, zu einem höheren Hohlraumanteil, einem höheren Porenvolumen und einer größeren Oberfläche (je Einheitsmasse), jedoch zu verringerter Dichte und Festigkeit zu führen.

Das PB-Verhältnis (x/y) in der Tintenaufnahmeschicht beträgt vorzugsweise 1,5 bis 10, unter Berücksichtigung von: der Unterdrückung der Verringerung der Schichtfestigkeit und der Vermeidung von Rissbildung, wenn sie getrocknet ist, was durch einen exzessiv großen PB-Wert verursacht werden kann; und, mit einem exzessiv kleinen PB-Verhältnis, der Vermeidung der Verringerung der Tintenabsorptionseigenschaft durch eine Tendenz, mit den Poren zu verstopfen, was den Hohlraumanteil verringert.

Wenn es in Papierbeförderungssystemen von Tintenstrahldruckern befördert wird, kann eine Belastung auf das Tintenstrahlaufzeichnungsmedium ausgeübt werden. Dementsprechend sollte die Tintenaufnahmeschicht eine ausreichend hohe Schichtfestigkeit aufweisen. Auch von den Standpunkten der Vermeidung von Rissbildung, der Ablösung oder dergleichen der Tintenaufnahmeschicht, wenn das Tintenstrahlaufzeichnungsmedium zu Blättern zugeschnitten wird, sollte die Tintenaufnahmeschicht eine ausreichend hohe Schichtfestigkeit aufweisen. Unter Berücksichtigung des Vorstehenden beträgt das PB-Verhältnis vorzugsweise 5 oder weniger. Andererseits beträgt vom Standpunkt der Sicherstellung von überlegener Tintenabsorptionseigenschaft in Tintenstrahldruckern das Verhältnis stärker bevorzugt 2 oder mehr.

Wenn z.B. eine Beschichtungsflüssigkeit, die Dampfphasenprozess-Silikafeinpartikel mit einem mittleren Primärpartikeldurchmesser von 20 nm oder weniger und ein wasserlösliches Harz, homogen dispergiert in einer wässrigen Lösung, mit einem PB-Verhältnis (x/y) zwischen 2 und 5 enthält, auf einen Träger aufgetragen und getrocknet wird, wird eine dreidimensionale Netzwerkstruktur mit den Sekundärpartikeln von Silikafeinpartikeln als Netzwerkketten gebildet. Solch eine Beschichtungsflüssigkeit stellt leicht eine durchscheinende poröse Schicht mit einem mittleren Hohlraumdurchmesser von 25 nm oder weniger, einem Hohlraumanteil von 50 bis 80 %, einem spezifischen Hohlraumvolumen von 0,5 ml/g oder mehr und einer spezifischen Oberfläche von 100 m2/g oder mehr zur Verfügung.

- Vernetzungsmittel -

In Bezug auf die Tintenaufnahmeschicht ist es bevorzugt, dass die Schicht, die Feinpartikel, ein wasserlösliches Harz und dergleichen enthält, zusätzlich ein Vernetzungsmittel enthält, die das Vernetzen des wasserlöslichen Harzes ermöglicht, und somit eine poröse Schicht, die durch die Vernetzungsreaktion zwischen dem Vernetzungsmittel und dem wasserlöslichen Harz gehärtet ist, bereitgestellt werden kann.

Das Vernetzungsmittel für das wasserlösliche Harz, insbesondere bei Polyvinylharzen, ist vorzugsweise eine Borverbindung. Beispiele von Verbindungen von Bor-Polyallylamin-Derivaten umfassen Borax, Borsäure, Boratsalze [z.B. Orthoboratsalze, InBO3, ScBO3, YBO3, LaBO3, Mg3(BO3)2, und Co3(BO3)2], Diboratsalze [z.B. Mg2B2O5 und Co2B2O5], Metaboratsalze [z.B. LiBO2, Ca(BO2)2, NaBO2 und KBO2], Tetraboratsalze [z.B. Na2B4O7·10H2O], Pentaboratsalze [z.B. KB5O8·4H2O, Ca2B6O11·7H2O und CsB5O5] und dergleichen. Von diesen sind Borax, Borsäure und Borate bevorzugt, da sie in der Lage sind, rasch eine Vernetzungsreaktion zu verursachen.

Außer den Borverbindungen können andere Verbindungen als Vernetzungsmittel für das wasserlösliche Harz verwendet werden, wie nachstehend beschrieben. Beispiele von solchen Vernetzungsmitteln umfassen: Aldehydverbindungen, wie Formaldehyd, Glyoxal und Glutaraldehyd; Ketonverbindungen, wie Diacetyl und Cyclopentandion; aktive Halogenverbindungen, wie Bis(2-chlorethylharnstoff)-2-hydroxy-4,6-dichlor-1,3,5-triazin und 2,4-Dichlor-6-S-triazinnatriumsalz; aktive Vinylverbindungen, wie Divinylsulfonsäure, 1,3-Vinylsulfonyl-2-propanol, N,N'-Ethylenbis(vinylsulfonylacetamid) und 1,3,5-Triacryloyl-hexahydro-S-triazin; N-Methylolverbindungen, wie Dimethylolharnstoff und Methyloldimethylhydantoin; Melaminharz, wie Methylolmelamin und alkyliertes Methylolmelamin; Epoxyharze, Isocyanatverbindungen, wie 1,6-Hexamethylendiisocyanat; Aziridinverbindungen, wie diejenigen, die in US-Patent Nrn. 3,017,280 und 2,983611 beschrieben sind; Carboxyimidverbindungen, wie diejenigen, die in US-Patent Nr. 3,100,704 beschrieben sind; Epoxyverbindungen, wie Glyceroltriglycidylether; Ethyleniminoverbindungen, wie 1,6-Hexamethylen-N,N'-bisethylenharnstoff; halogenierte Carboxyaldehydverbindungen, wie Mucochlorsäure und Mucophenoxychlorsäure; Dioxanverbindungen, wie 2,3-Dihydroxydioxan; metallhaltige Verbindungen, wie Titanlactat, Aluminiumsulfat, Chromalum, Kaliumalum, Zirkonylacetat und Chromacetat; Polyaminverbindungen, wie Tetraethylenpentamin; Hydrazidverbindungen, wie Adipinsäurehydrazid; und niedrigmolekulare Verbindungen oder Polymere, die zumindest zwei Oxazolingruppen enthalten.

Diese Vernetzungsmittel können einzeln oder in Kombinationen von zwei oder mehr von ihnen verwendet werden.

Das Vernetzen wird vorzugsweise durch Zugabe des Vernetzungsmittels zu einer Beschichtungsflüssigkeit, die die Feinpartikel und das wasserlösliche Harz enthält (nachstehend als "Beschichtungsflüssigkeit A" bezeichnet) und/oder einer basischen Flüssigkeit, die nachstehend beschrieben wird, und durch Auftragen der basischen Flüssigkeit (nachstehend als "Beschichtungsflüssigkeit B" bezeichnet) mit einem pH-Wert von 7,1 oder mehr auf eine Beschichtungsschicht, entweder (1) zur gleichen Zeit, zu der die Beschichtungsschicht gebildet wird, indem die Beschichtungsflüssigkeit A aufgetragen wird; oder (2) während des Trocknungsschrittes der Beschichtungsschicht, die durch Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit A gebildet ist und auch bevor die Beschichtungsschicht eine verringerte Trocknungsgeschwindigkeit zeigt, bewirkt.

Das Vernetzungsmittel, beispielsweise die Borverbindung, wird vorzugsweise wie folgt zugegeben. Wenn die Tintenaufnahmeschicht durch Härten gebildet wird, indem die Vernetzung der Beschichtungsschicht verursacht wird, indem eine Beschichtungsflüssigkeit (Beschichtungsflüssigkeit A), die die Feinpartikel und das wasserlösliche Harz, wie Polyvinylalkohol, enthält, aufgetragen wird, wird die Schicht durch Vernetzen gehärtet, indem die basische Flüssigkeit (Beschichtungsflüssigkeit B) mit einem pH-Wert von 7,1 oder mehr auf die Beschichtungsschicht aufgetragen wird, entweder: (1) zur gleichen Zeit, wie die Beschichtungsschicht durch Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit A gebildet wird; oder (2) während des Trocknungsschritts der Beschichtungsschicht, die durch Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit A gebildet wird, und bevor die Beschichtungsschicht eine verringerte Trocknungsgeschwindigkeit zeigt. Die Borverbindung, die als Vernetzungsmittel wirkt, kann in entweder der Beschichtungsflüssigkeit A oder der Beschichtungsflüssigkeit B enthalten sein, oder alternativ kann sie in sowohl der Beschichtungsflüssigkeit A als auch der Beschichtungsflüssigkeit B enthalten sein.

Die verwendete Menge des Vernetzungsmittels beträgt vorzugsweise 1 bis 50 Massen-%, und stärker bevorzugt 5 bis 40 Massen-%, relativ zur Menge des wasserlöslichen Harzes.

(Beizmittel)

Die erfindungsgemäße Tintenaufnahmeschicht enthält vorzugsweise als Beizmittel zumindest eine Verbindung, die aus Polyallylamin und Derivaten hiervon und Polyvinylamin und Derivaten hiervon ausgewählt wird. Diese organischen Beizmittel können als Copolymere mit anderen copolymerisierbaren Monomeren enthalten sein. Das Polyallylamin zur Verwendung in der Erfindung bezieht sich auf polymerisierte Monoallylamine (inklusive Salzen hiervon).

Angesichts der Vermeidung von Ausbluten, das sich über die Zeit entwickelt, und der Verbesserung der Tintenabsorptionsfähigkeit der Tintenaufnahmeschicht weist das organische Beizmittel vorzugsweise ein massengemitteltes Molekulargewicht von 500 bis 100.000 auf.

Verwendbares Polyallyamin und Derivate hiervon umfassen verschiedene bekannte Arylaminpolymere und Derivate hiervon. Beispiele von solchen Derivaten umfassen: Salze von Polyallylamin und Säuren (Beispiele der Säure umfassen anorganische Säuren, wie Salzsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure und Salpetersäure, organische Säuren, wie Methansulfonsäure, Toluolsulfonsäure, Essigsäure, Propionsäure, Zimtsäure und (Meth)acrylsäure oder Kombinationen hiervon, und ein partielles Salz von Allylamin); Derivate, die durch Polymerisation von Polyallylamin erhalten werden; und Copolymere von Polyallylamin und anderen copolymerisierbaren Monomeren (Beispiele des Monomers umfassen (Meth)acrylsäureester, Styrole, (Meth)acrylamide, Acrylnitril und Vinylester).

Während die Struktur des Polyallylaminderivats nicht besonders beschränkt ist, ist das wie vorstehend erhaltene Polymer vorzugsweise wasserlöslich oder in organischen Lösungsmitteln löslich, die mit Wasser mischbar sind. Jedoch kann das Polyallylaminderivat in der Form von wasserdispergierbaren Latexpartikeln verwendet werden.

Spezifische Beispiele von Polyallylamin und Derivaten hiervon umfassen diejenigen, die in JP-B Nrn. 62-31722, 2-14364, 63-43402, 63-43403, 63-45721, 63-29881, 1-26362, 2-56365, 2-57084, 4-41686, 6-2780, 6-45649, 6-15592 und 4-68622, den japanischen Patenten Nrn. 3199227 und 3008369, JP-A Nrn. 10-330427, 11-21321, 2000-281728, 2001-106736, 62-256801, 7-173286, 7-213897, 9-235318, 9-302026, 11-21321 und 5-140213, WO 99/21901 und WO 99/19372 und der japanischen Patentanmeldung – nationale Veröffentlichung (offengelegt) Nr. 11-506488 beschrieben sind.

Erfindungsgemäß können verschiedene bekannte Polyvinylamine und Derivate hiervon verwendet werden. Als Derivate können die gleichen Polyallylaminderivate wie vorstehend beschrieben verwendet werden. Spezifische Beispiele des Polyvinylamins und der Derivate hiervon sind die Verbindungen, die in JP-A Nrn. 5-35162, 5-35163, 5-35164 und 5-88846, 7-118333 und 2000-344990 und den japanischen Patenten Nrn. 2648847 und 2661677 beschrieben sind.

Von den vorstehend angeführten Verbindungen sind Polyallylamin und Derivate hiervon bevorzugt.

Erfindungsgemäß können die folgenden Beizmittel zusammen mit den vorstehenden organischen Beizmitteln verwendet werden, um die Wasserfestigkeit zu erhöhen und das Ausbluten zu vermeiden, das nach einer Zeitspanne bei den erzeugten Bildern auftritt.

Als andere Beizmittel sind kationische Polymere (kationische Beizmittel) als organische Beizmittel oder anorganische Beizmittel bevorzugt. Das Beizmittel, das in der Tintenaufnahmeschicht enthalten ist, gestaltet das Färbemittel durch eine Wechselwirkung zwischen dem Beizmittel und der flüssigen Tinte, die einen anionischen Farbstoff als Färbemittel enthält, stabil, um hierdurch die Wasserfestigkeit des Bildes zu verbessern, während das Ausbluten, das nach einer Zeitspanne auftritt, zu vermeiden. Organische Beizmittel und anorganische Beizmittel können jeweils einzeln verwendet werden, oder es können organische Beizmittel und anorganische Beizmittel in Kombinationen verwendet werden.

Das Beizmittel ist so beinhaltet, dass die Dicke des Anteils, von der Oberfläche der Tintenaufnahmeschicht, die das Beizmittel enthält, 10 bis 60 %, vorzugsweise 20 bis 40 %, der Gesamtdicke der Aufnahmeschicht ausmacht. Das Ausbluten, das nach einer Zeitspanne auftritt, kann erhöht sein, wenn der Anteil der Dicke weniger als 10 % beträgt, wohingegen die Farbdichte und die Ozonbeständigkeit verringert sein können, wenn der Anteil 60 % übersteigt.

Das Verfahren zum Einstellen der Dicke des Anteils, der das Beizmittel enthält, kann willkürlich ausgewählt werden, und kann z.B. entweder (1) das Bilden einer Beschichtungsschicht, die die Feinpartikel und das wasserlösliche Harz enthält, gefolgt vom Auftragen einer beizmittelhaltigen Lösung; oder (2) das Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit, die die Feinpartikel und das wasserlösliche Harz enthält, zur gleichen Zeit wie die beizmittelhaltige Lösung umfassen. Auch können anorganische Feinpartikel, wasserlösliches Harz und Vernetzungsmittel zu der beizmittelhaltigen Lösung zugegeben werden.

Während Polymerbeizmittel, die primäre, sekundäre oder tertiäre Aminogruppen oder quaternäre Ammoniumsalzgruppen aufweisen, vorteilhaft als kationisches Beizmittel verwendet werden, können auch kationische Nicht-Polymer-Beizmittel verwendet werden.

Das Polymerbeizmittel wird vorzugsweise erhalten als: ein Homopolymer eines Monomers (Beizmittelmonomer), das primäre bis tertiäre Aminogruppen oder Salze hiervon, oder quaternäre Ammoniumsalzgruppen aufweist; oder ein Copolymer oder kondensiertes Polymer des Beizmittelmonomers und anderer Monomere (nachstehend als "Nicht-Beizmittelmonomer" bezeichnet). Diese Polymerbeizmittel können in der Form eines wasserlöslichen Polymers oder als wasserdispergierbare Latexpartikel verwendet werden.

Allylamin oder Diallylamin oder Derivate oder Salze hiervon können auch verwendet werden. Beispiele von solchen Verbindungen umfassen Allylamin, Allylaminhydrochlorid, Allylaminacetat, Allylaminsulfat, Diallylamin, Diallylaminhydrochlorid, Diallylaminacetat, Diallylaminsulfat, Diallylmethylamin und Salze hiervon (z.B. Hydrochlorid, Acetat und Sulfat), Diallylethylamin und Salze hiervon (z.B. Hydrochlorid, Acetat und Sulfat) und Diallyldimethylammoniumsalze (mit Gegenionen wie Chlorid, Acetation und Sulfation). Da diese Allylamin- und Diallylaminderivate in ihrer freien Aminform eine geringe Polymerisationsfähigkeit besitzen, werden sie gewöhnlich als Salze polymerisiert, gefolgt von Entsalzen, falls notwendig.

Polymere, die unter Verwendung von N-Vinylacetamid- oder N-Vinylformamideinheiten hergestellt werden und dann in Vinylamineinheiten durch Hydrolyse nach der Polymerisation umgewandelt werden, und die Salze hiervon, können auch verwendet werden.

Das vorstehend beschriebene Nicht-Beizmittelmonomer bezieht sich auf ein Monomer, das keine basische oder kationische Einheit von primären bis tertiären Aminen und Salze hiervon oder quaternäre Ammoniumgruppen enthält, und das Nicht-Beizmittelmonomer zeigt keine Wechselwirkung, oder, falls vorhanden, eine im wesentlichen geringe Wechselwirkung mit dem Farbstoff in der Tintenstrahltinte.

Bei dem Tintenstrahlaufzeichnungsmedium kann vorher eine Beschichtungsschicht durch Beschichten mit einer Beschichtungsflüssigkeit, die aus Feinpartikeln, einem wasserlöslichen Harz und einer ersten Metallverbindung besteht (erste Flüssigkeit), gebildet werden. Dann kann eine weitere basische Flüssigkeit mit einem pH-Wert von 7,1 oder höher, die eine zweite Metallverbindung enthält (zweite Flüssigkeit) aufgetragen werden. Hier kann eine gute Filmerzeugungsfähigkeit erhalten werden, und es kann ein ausreichend härtbarer Film mit der ersten Metallverbindung und der zweiten Metallverbindung (und anderen Beizmittelkomponenten), die als Beizmittel fungieren, erhalten werden. Auf diese Weise kann ein Tintenstrahlaufzeichnungsmedium erhalten werden, das ein ausreichendes Beizen der Tinte durchführt, um Bilder zu erhalten, die bezüglich der Druckdichte und des Glanzes herausragend sind, wobei wenig Ausbluten über die Zeit auftritt.

Die erste Metallverbindung, die in der ersten Flüssigkeit enthalten ist, ist vorzugsweise eine saure Metallverbindung, inklusive mehrwertiger wasserlöslicher Metallsalze und hydrophober Metallsalzverbindungen. Spezifische Beispiele hiervon umfassen Salze und Komplexe von Metallen wie Magnesium, Aluminium, Calcium, Scandium, Titan, Vanadium, Mangan, Eisen, Nickel, Zirkon, Kupfer, Zink, Gallium, Germanium, Strontium, Yttrium, Molybdän, Indium, Barium, Lanthan, Cer, Präsodymium, Neodymium, Samarium, Europium, Gadolinium, Dysprosium, Erbium, Ytterbium, Hafnium, Wolfram und Wismuth.

Spezifische Beispiele hiervon umfassen Calciumacetat, Calciumchlorid, Calciumformiat, Zirkonylacetat, Zirkoniumtetrachlorid, Calciumsulfat, Bariumacetat, Bariumsulfat, Bariumphosphat, Manganchlorid, Manganacetat, Manganformiatdihydrat, Manganammoniumsulfathexahydrat, Kupfer(II)chlorid, Kupfer(II)ammoniumchloriddihydrat, Kupfer(II)sulfat, Kobaltchlorid, Kobaltthiocyanat, Kobaltsulfat, Nickelsulfathexahydrat, Nickelchloridhexahydrat, Nickelacetattetrahydrat, Nickelammoniumsulfathexahydrat, Nickelamidosulfattetrahydrat, Aluminiumsulfat, Aluminiumalaun, basisches Polyhydroxyaluminium, Aluminiumsulfat, Aluminiumthiosulfat, polychloriertes Aluminium, Aluminiumnitratnonahydrat, Aluminiumchloridhexahydrat, Eisen(II)bromid, Eisen(II)chlorid, Eisen(III)chlorid, Eisen(III)sulfat, Eisen(II)sulfat, Zinkphenolsulfonat, Zinkbromid, Zinkchlorid, Zinknitrathexahydrat, Zinksulfat, Zinkammoniumnitrat, Zinkammoniumcarbonat, Titantetrachlorid, Tetraisopropyltitanat, Titanacetylacetonat, Titanlactat, Chromacetat, Chromsulfat, Mangansulfat, Magnesiumchloridhexahydrat, Magnesiumcitratnonahydrat, Natriumphosphowolframat, Natriumwolframcitrat, Dodecawolframphosphorsäure-n-hydrat, Dodecawolframkieselsäure-26-hydrat, Mlybdänchlorid, Dodecamolybdänphosphorsäure-n-hydrat, Galliumnitrat, Germaniumnitrat, Strontiumnitrat, Yttriumacetat, Yttriumchlorid, Yttriumnitrat, Indiumnitrat, Lanthannitrat, Lanthanchlorid, Lanthanacetat, Lanthanbenzoat, Cerchlorid, Cersulfat, Ceroctoat, Praseodymnitrat, Neodymnitrat, Samariumnitrat, Uropiumnitrat, Gadoliniumnitrat, Dysprosiumnitrat, Erbiumnitrat, Ytterbiumnitrat, Hafniumchlorid, Bismuthnitrat und dergleichen.

Von diesen Verbindungen sind Aluminiumsulfat, Aluminiumalaun, basisches Polyhydroxyaluminum, Aluminumsulfit, Aluminumthiosulfat, polychloriertes Aluminium, Aluminiumnitratnonahydrat, Aluminiumchloridhexahydrat, Zirkonylnitrat und Zirkoniumtetrachlorid bevorzugt.

Es ist bevorzugt, dass als erste Metallverbindung 2 oder mehr Typen von Metallverbindung in der ersten Flüssigkeit enthalten sind. Weil die Farbstoffe, die durch die Metallverbindungen gebeizt werden, sich in Abhängigkeit vom Typ der Metallverbindung unterscheiden, kann, wenn zwei oder mehr Typen von Metallverbindung als erste Metallverbindung verwendet werden, die Beizwirkung erhöht werden. Hierbei ist es bevorzugt, Metallverbindungen zu verwenden, die auf zwei oder mehr Farbstoffe anwendbar sind. Es sind verschiedene Kombinationen von Metallverbindungen, die auf Farbstoffe anwendbar sind, möglich, jedoch ist z.B. im allgemeinen für schwarze Farbstoffe eine Zirkoniummetallverbindung wirksam.

Es ist im allgemeinen bevorzugt, dass die Menge der ersten Metallverbindung, die in der ersten Flüssigkeit enthalten ist, zwischen 0,01 Massen-% und 1 Massen-%, relativ zur Gesamtmasse der ersten Flüssigkeit, und stärker bevorzugt zwischen 0,05 % und 0,8 % beträgt. Wenn die enthaltene Menge der ersten Metallverbindung innerhalb der vorstehenden Bereiche ist, kann ein Tintenstrahlaufzeichnungsmedium hergestellt werden, dessen Wölbneigung unter Bedingungen geringer Luftfeuchtigkeit nicht schlimmer wird, und in dem Bild tritt wenig Ausbluten über die Zeit auf. Wenn die Metallverbindung zusammen mit den anderen vorstehend beschriebenen Beizmitteln verwendet wird, können diese enthalten sein, und es bestehen keine Nachteile bezüglich der Effektivität der Erfindung, solange die verwendete Gesamtmenge innerhalb der vorstehenden Bereiche ist.

Es bestehen keine Beschränkungen bezüglich der zweiten Metallverbindung, die in der zweiten Flüssigkeit enthalten ist, solange sie unter basischen Bedingungen stabil ist. Die Metallverbindungen können Metallsalze, Metallkomplexe oder anorganische Oligomere oder Polymere sein. Bevorzugte Beispiele von anorganischen Beizmitteln, die verwendet werden können, werden nachstehend gegeben. Von diesen sind Zirkonverbindungen, Aluminiumverbindungen und Zinkverbindungen bevorzugt, und Zirkonverbindungen sind besonders bevorzugt. Beispiele sind Zirkonammoniumcarbonat, Zirkonammoniumnitrat, Zirkonkaliumcarbonat, Zirkonammoniumcitrat, Zirkonylstearat, Zirkonyloctoat, Zirkonylnitrat, Zirkonoxychlorid und Zirkonhydroxychlorid. Zirkonammoniumcarbonat ist besonders bevorzugt. In der zweiten Flüssigkeit können die nachstehend beschriebenen anderen Beizmittelkomponenten auch geeigneterweise verwendet werden.

Beispiele der Metallkomplexverbindungen, die verwendet werden können, sind die Metallkomplexe, die in Survey of Chemistry, Quarterly 1981, Nr. 32 beschrieben sind, oder die Übergangsmetallkomplexe, wie die des Übergangsmetalls Ruthenium, wie in Coordination Chemistry Review 1988, Band 84, Seiten 85 bis 277 und der japanischen offengelegte Patentanmeldung (JP-A) Nr. 2-182701 beschrieben.

Im allgemeinen ist es bevorzugt, dass die Menge der zweiten Metallverbindung, die in der zweiten Flüssigkeit enthalten ist, zwischen 0,1 Massen-% und 0,8 Massen-%, relativ zur Gesamtmasse der zweiten Flüssigkeit, und stärker bevorzugt zwischen 0,2 % und 0,5 % beträgt. Wenn die Menge der enthaltenen zweiten Metallverbindung innerhalb der vorstehenden Bereiche ist, verschlechtert sich die Brünierung (bronzing) nicht, und der Glanz kann verbessert werden. Wenn die Metallverbindung zusammen mit den anderen nachstehend beschriebenen Beizmitteln verwendet wird, können diese enthalten sein, und solang die verwendete Gesamtmenge innerhalb der vorstehenden Bereiche ist, ergeben sich keine Nachteile bezüglich der Effektivität der Erfindung.

Es ist bevorzugt, dass die zweite Flüssigkeit zusätzlich eine basische Verbindung enthält. Beispiele der basischen Verbindung sind schwach saure Ammoniumsalze, schwach saure Alkalimetallsalze (wie Lithiumcarbonat, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Lithiumacetat, Natriumacetat, Kaliumacetat), schwach saure Erdalkalimetallsalze (wie Magnesiumcarbonat, Bariumcarbonat, Magnesiumacetat, Bariumacetat), Hydroxide von Alkalimetallen und Erdalkalimetallen, Ammoniak, primäre bis tertiäre Amine (wie Ethylamin, Dimethylamin, Triethylamin, Polyallylamin, Tripropylamin, Tributylamin, Trihexylamin, Dibutylamin, Butylamin, N-Ethyl-N-methylbutylamin), primäre bis tertiäre Aniline (wie Diethylanilin, Dibutylanilin, Ethylanilin, Anilin), Pyridine, die substituiert sein können (wie 2-Aminopyridin, 3-Aminopyridin, 4-Aminopyridin, 4-(2-Hydroxyethyl)-aminopyridin). Schwach saure Ammoniumsalze sind besonders bevorzugt.

Durch das vorstehende "schwach sauer" werden organische Säuren oder anorganische Säuren mit einem pKa-Wert von 2 oder höher bezeichnet, wie z.B. in Kagaku Binrankiso II (Chemical Handbook) (veröffentlicht von Maruzen) beschrieben. Beispiele von schwach sauren Ammoniumsalzen sind Ammoniumcarbonat, Ammoniumhydrogencarbonat, Ammoniumborat, Ammoniumacetat.

Jedoch ist die Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt. Von diesen sind Ammoniumcarbonat, Ammoniumhydrogencarbonat und Ammoniumcarbamat bevorzugt, da sie das Tintenausbluten verringern können und nicht in der Schicht nach dem Trocknen verbleiben. Die basischen Verbindungen können in Kombinationen von zwei oder mehr verwendet werden.

Die in der zweiten Flüssigkeit enthaltene Menge der basischen Verbindung beträgt vorzugsweise 0,5 Massen-% bis 10 Massen-%, relativ zur Gesamtmasse der zweiten Flüssigkeit. Insbesondere wenn die verwendete Menge der basischen Flüssigkeit innerhalb der vorstehenden Bereiche ist, kann ein ausreichender Härtungsgrad erreicht werden, und da die Ammoniumkonzentration nicht zu hoch ist, ergeben sich keine Nachteile auf die Arbeitsumgebung.

Die Tintenaufnahmeschicht kann eine phenolische Verbindung umfassen. In diesem Fall kann eine organische Säure oder eine anorganische Säure zugegeben werden. Die Säure kann vorher mit der phenolischen Verbindung gemischt werden, oder sie kann durch Beschichten zur gleichen Zeit wie die Beschichtung mit der Lösung, die die phenolische Verbindung enthält, gemischt werden, oder sie kann später beschichtet werden.

Der pH-Wert der Oberfläche der Tintenaufnahmeschicht wird zwischen 3 bis 8 eingestellt, und vorzugsweise zwischen 5 und 7,5. Dies ist bevorzugt, weil hierdurch eine Verbesserung der Vergilbungsbeständigkeit der weißen Teile erreicht wird. Der Oberflächen-pH kann gemäß dem A-Verfahren (Beschichtungsverfahren) zum Messen des Oberflächen-pH bestimmt werden, das von der Japanese Technical Association of the Pulp and Paper Industry (J.TAPPI) spezifiziert ist. Dies kann unter Verwendung von z.B. einem pH-Mess-Set "model MPC" zum Bestimmen des pHs von Papieroberflächen, hergestellt von KYORITSU CHEMICAL- CHECK Lab., Corp. durchgeführt werden, welche mit dem A-Verfahren übereinstimmt.

- Andere Komponenten -

Das erfindungsgemäße blattähnliche Material kann, falls notwendig, zusätzlich verschiedene Additive, die in der Technik bekannt sind, enthalten, wie UV-Absorber, Antioxidantien, optische Aufheller, Monomere, Polymerisationsinitiatoren, Polymerisationsinhibitoren, Anti-Ausblutungsmittel, Konservierungsstoffe, Viskositätsstabilisierungsmittel, Antischaummittel, Tenside, Antistatikmittel, Mattierungsmittel, Anti-Wölbneigungsmittel, Wasserbeständigkeitsmittel und dergleichen.

Die anderen Inhaltsstoffe können einzeln oder in Kombinationen von zwei oder mehr von ihnen verwendet werden. Die anderen Inhaltsstoffe können aufgelöst in Wasser, als Dispersionen, Polymerdispersionen, Emulsionen oder durch Formen zu Öltröpfchen zugegeben werden, oder sie können in Mikrokapseln eingekapselt werden. Die Zugabemenge der anderen Inhaltsstoffe beträgt bevorzugt im Bereich von 0,01 bis 10 g/m2.

Die Oberfläche der anorganischen Feinpartikel kann mit einem Silankupplungsmittel behandelt werden, um die Dispersionsfähigkeit der anorganischen Feinpartikel zu verbessern. Das Silankupplungsmittel weist vorzugsweise organische funktionelle Gruppen (wie Vinyl-, Amino-, Epoxy-, Mercapto-, Chlor-, Alkyl-, Phenyl- und Estergruppen) zusätzlich zu der Einheit auf, die in solch einer Kupplungsbehandlung involviert ist.

Erfindungsgemäß enthält die Beschichtungsflüssigkeit für die Tintenaufnahmeschicht vorzugsweise ein Tensid. Es können irgendwelche Tenside, wie kationische, anionische, nichtionische, amphotere, Tenside vom Fluor-Typ und vom Silizium-Typ, verwendet werden.

Beispiele der nichtionischen Tenside umfassen Polyoxyalkylenalkylether und Polyoxyalkylenalkylphenylether (z.B. Diethylenglycolmonoethylether, Diethylenglycoldiethylether, Polyoxyethylenlaurylether, Polyoxyethylenstearylether, Polyoxyethylennonylphenylether und dergleichen); Oxyethylen-Oxypropylen-Blockcopolymere; aliphatische Sorbitanester (z.B. Sorbitanmonolaurat, Sorbitanmonooleat, Sorbitantrioleat und dergleichen); aliphatische Polyoxyethylensorbitanester (z.B. Polyoxyethylensorbitanmonolaurat, Polyoxyethylensorbitanmonooleat, Polyoxyethylensorbitantrioleat und dergleichen); aliphatische Polyoxyethylensorbitolester (z.B. Polyoxyethylensorbittetraoleat und dergleichen); aliphatische Glycerinester (z.B. Glycerinmonooleat und dergleichen); aliphatische Polyoxyethylenglycerinester (Polyoxyethylenglycerinmonostearat, Polyoxyethylenglycerinmonooleat und dergleichen); aliphatische Polyoxyethylenester (Polyethylenglycolmonolaurat, Polyethylenglycolmonooleat und dergleichen); Polyoxyethylenalkylamine; Acetylenglycole (z.B. solche wie 2,4,7,9-Tetramethyl-5-decyn-4,7-diol und Ethylenoxid- und Propylenoxidaddukte des Diols); und dergleichen. Polyoxyalkylenalkylether sind bevorzugt. Das nichtionische Tensid kann in der Beschichtungsflüssigkeit für die Tintenaufnahmeschicht enthalten sein.

Die amphoteren Tenside umfassen Tenside vom Aminosäure-Typ, Carboxyammoniumbetain-Typ, Sulfonammoniumbetain-Typ, Ammoniumsulfatesterbetain-Typ, Imidazolbetain-Typ und andere. Zum Beispiel können vorteilhaft die amphoteren Tenside, die in US-Patent Nr. 3,843,368, JP-A Nrn. 59-49535, 63-236546, 5-303205, 8-262742 und 10-282619 und dergleichen beschrieben sind, verwendet werden. Als amphoteres Tensid sind Tenside vom amphoteren Aminosäure-Typ bevorzugt. Beispiele der amphoteren Tenside vom Aminosäure-Typ umfassen diejenigen, die in JP-A Nr. 5-303205 beschrieben sind, d.h. N-Acylaminosäuren mit einer langkettigen Acylgruppe und deren Salze, die aus Aminosäuren (wie Glycin, Glutaminsäure und Histidinsäure) erhalten werden.

Beispiele der anionischen Tenside umfassen aliphatische Säuresalze (z.B. Natriumstearat, Kaliumoleat), Alkylsulfatestersalze (z.B. Natriumlaurylsulfat, Triethanolaminlaurylsulfat), Sulfonatsalze (z.B. Natriumdodecylbenzolsulfonat), Alkylsulfosuccinatsalze (z.B. Natriumdioctylsulfosuccinat), Alkyldiphenyletherdisulfonatsalze, Alkylphosphatsalze und dergleichen.

Beispiele der kationischen Tenside umfassen Alkylaminsalze, quaternäre Ammoniumsalze, Pyridiniumsalze, Imidazoliumsalze und dergleichen.

Die fluorierten Tenside umfassen Derivatverbindungen, die über eine Zwischenstufe mit einer Perfluoralkylgruppe mittels elektrolytischer Fluorierung, Telomerisation, Oligomerisation oder dergleichen hergestellt werden. Beispiele dieser Verbindungen umfassen Perfluoralkylsulfonatsalze, Perfluoralkylcarboxylatsalze, Perfluoralkylethylenoxidaddukte, Perfluoralkyltrialkylammoniumsalze, Perfluoroalkylgruppenhaltige Oligomere, Perfluoralkylphosphatester und dergleichen.

Siliconöle, die mit organischen Gruppen modifiziert sind, sind als siliziumhaltiges Tensid bevorzugt. Die erhaltenen siliziumhaltigen Tenside können eine Siloxanstruktureinheit aufweisen, deren Seitenkette mit einer organischen Gruppe an einer oder beiden Enden des Tensids, das hiermit modifiziert ist, modifiziert ist. Die Modifizierung mit der organischen Gruppe umfasst Aminomodizierung, Polyethermodifizierung, Epoxymodifizierung, Carboxylmodifizierung, Carbinolmodifizierung, Alkylmodifizierung, Aralkylmodifizierung, Phenolmodifizierung, Fluormodifizierung und dergleichen.

Der Gehalt des Tensids in der Beschichtungsflüssigkeit für die Tintenaufnahmeschicht beträgt vorzugsweise zwischen 0,001 % und 2,0 % und stärker bevorzugt 0,01 bis 1,0 Massen-%.

Die Tintenaufnahmeschicht des Tintenstrahlaufzeichnungsmediums wird vorzugsweise vorgesehen, indem eine Beschichtungsschicht gebildet wird, indem auf der Oberfläche des Trägers eine Beschichtungsflüssigkeit aufgetragen wird, die die Feinpartikel und das wasserlösliche Harz enthält, und indem ein Vernetzungsmittel in der Beschichtungsflüssigkeit und/oder die nachstehend beschriebene basische Flüssigkeit zugegeben wird (Nass-auf-Nass-Verfahren). Die Beschichtungsschicht wird durch Auftragen der basischen Flüssigkeit mit einem pH-Wert von 7,1 mehr höher auf die Beschichtungsflüssigkeit gehärtet, entweder (1) zur gleichen Zeit, zu der die Beschichtungsschicht gebildet wird; oder (2) während des Trocknungsschritts der Beschichtungsschicht und bevor die Beschichtungsschicht eine verringerte Trocknungsgeschwindigkeit zeigt. Die Vernetzungslösung, die zum Vernetzen des wasserlöslichen Harzes fähig ist, wird vorzugsweise zu einem oder beiden von der Beschichtungsflüssigkeit und der basischen Flüssigkeit zugegeben. Das Vorsehen der Tintenaufnahmeschicht, die durch Vernetzen gehärtet ist, ist bevorzugt, um die Tintenabsorptionsfähigkeit zu erhöhen und das Reißen der Schicht zu vermeiden.

Es wird ein Beizmittel in die Schicht eingearbeitet, so dass die Dicke des beizmittelhaltigen Teils von der Oberfläche der Aufnahmeschicht 10 bis 60 % der Gesamtdicke der Aufnahmeschicht ausmacht. Der beizmittelhaltige Teil wird z.B. durch irgendeines der folgenden Verfahren gebildet, umfassend (1) das Bilden der Beschichtungsschicht, die Feinpartikel, das wasserlösliche Harz und das Vernetzungsmittel umfasst, gefolgt vom Auftragen einer beizmittelhaltigen Lösung auf die resultierende Beschichtungsschicht; und (2) Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit, die die Feinpartikel und das wasserlösliche Harz enthält, zur gleichen Zeit wie die beizmittelhaltige Lösung. Die anorganischen Feinpartikel, das wasserlösliche Harz und die Vernetzungsmittel können in der beizmittelhaltigen Lösung enthalten sein.

Die vorstehenden Verfahren zum Bilden der beizmittelhaltigen Schicht sind bevorzugt, da das Tintenstrahl-Färbemittel durch die Wirkung des Beizmittels ausreichend fixiert werden kann, das im wesentlichen in einem bestimmten Teil der Tintenaufnahmeschicht verteilt ist, wodurch die Farbdichte, das Ausbluten, das sich mit dem Verlauf der Zeit entwickelt, der Glanz der gedruckten Teile, die Wasserbeständigkeit von Zeichen und Bildern nach dem Drucken und die Ozonbeständigkeit verbessert wird. Ein Teil des Beizmittels kann in einer Schicht enthalten sein, die anfänglich auf dem Träger vorgesehen wird, und in diesem Fall kann das anschließend aufgetragene Beizmittel das gleiche wie das erste Beizmittel oder von diesem verschieden sein.

Die Beschichtungsflüssigkeit (Beschichtungsflüssigkeit A) für die Tintenaufnahmeschicht, die Feinpartikel (z.B. Dampfphasensilika) und wasserlösliches Harz (z.B. Polyvinylalkohol) enthält, wird auf die folgende Weise hergestellt.

Die Beschichtungsflüssigkeit wird hergestellt, indem Feinpartikel, wie Dampfphasensilika, und ein Dispergiermittel zu Wasser (z.B. mit einer Silika-Feinpartikelkonzentration in Wasser von 10 bis 20 Massen-%) zugegeben wird, die Feinpartikel unter Verwendung einer Hochgeschwindigkeits-Rotationskolloidmühle vom Nasstyp (wie, Handelsname: Clearmix, hergestellt von M Technique Co., Ltd.) bei einer Hochgeschwindigkeitsrotation von 10.000 U/min (vorzugsweise 5.000 bis 20.000 U/min) für 20 Minuten (vorzugsweise für 10 bis 30 Minuten) dispergiert wird, eine wässrige Polyvinylalkohol-(PVA)-lösung (um die PVA-Konzentration zu etwa 1/3 der Konzentration des Dampfphasensilikas einzustellen) zugegeben wird, und unter den gleichen Bedingungen wie vorstehend beschrieben dispergiert wird. Vorzugsweise wird zum Stabilisieren der Beschichtungsflüssigkeit der pH-Wert der Lösung auf etwa pH 9,2 mit wässrigem Ammoniak eingestellt, oder es wird ein Dispergiermittel verwendet. Die so erhaltene Beschichtungsflüssigkeit ist im Zustand eines Sols, und es kann eine poröse Tintenaufnahmeschicht mit einer dreidimensionalen Netzwerkstruktur durch Auftragen der Lösung auf den Träger, gefolgt von Trocknen, gebildet werden.

Dispersionsmaschinen, die zum Erhalten der wässrigen Dispersionslösung verwendet werden, umfassen verschiedene bekannte Dispersionsmaschinen, wie Hochgeschwindigkeits-Rotationsdispersionsmaschine, Dispersionsmaschinen vom mittleren Rührtyp (wie eine Kugelmühle oder eine Sandmühle), Ultraschall-Dispersionsmaschine, Kolloidmühle-Dispersionsmaschine und Hochdruck-Dispersionsmaschine. Jedoch ist die Dispersionsmaschine vom mittleren Rührtyp, die Kolloidmühle-Dispersionsmaschine und die Hochdruck-Dispersionsmaschine zum effektiven Dispergieren von Klümpchen der Feinpartikel bevorzugt.

In jedem Schritt können Wasser, organische Lösungsmittel und gemischte Lösungsmittel hiervon als Lösungsmittel verwendet werden. Beispiele organischer Lösungsmittel, die zum Herstellen einer Beschichtungsflüssigkeit verwendet werden, umfassen Alkohole, wie Methanol, Ethanol, n-Propanol, i-Propanol und Methoxypropanol, Ketone, wie Aceton und Methylethylketon, Tetrahydrofuran, Acetonitril, Ethylacetat und Toluol.

Als Dispergiermittel können kationische Polymere verwendet werden. Beispiele der kationischen Polymere umfassen diejenigen, die als Beizmittel beschrieben sind. Als Dispergiermittel wird vorzugsweise auch ein Silankupplungsmittel verwendet.

Der Anteil des Dispergiermittels, relativ zu den Feinpartikeln, beträgt vorzugsweise zwischen 0,1 % bis 30 % und stärker bevorzugt 1 bis 10 %.

Die Beschichtungsflüssigkeit der Tintenaufnahmeschicht kann durch irgendein bekanntes Verfahren aufgetragen werden, wie unter Verwendung eines Extrusionsschlitzbeschichters, eines Luftmesserbeschichters, eines Klingenbeschichters, eines Stabbeschichters, eines Messerbeschichters, eines Rakelbeschichter, eines Gegenlaufwalzenbeschichters und eines Rakelbeschichters.

Während die basische Flüssigkeit (Beschichtungsflüssigkeit B) auf die Beschichtungsschicht zur gleichen Zeit oder nach dem Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit für die Tintenaufnahmeschicht (Beschichtungsflüssigkeit A) aufgetragen werden kann, ist es jedoch bevorzugt, die Beschichtungsflüssigkeit B aufzutragen, bevor die Beschichtung eine Verringerung der Trocknungsgeschwindigkeit zeigt. Anders ausgedrückt wird die Tintenaufnahmeschicht vorteilhaft durch Einführen der Beschichtungsflüssigkeit B während der Zeitspanne hergestellt, bevor die Beschichtungsschicht eine Verringerung der Trocknungsgeschwindigkeit nach dem Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit für die Tintenaufnahmeschicht (Beschichtungsflüssigkeit A) zeigt. Es kann ein Beizmittel zu der Beschichtungsflüssigkeit B zugegeben werden.

Der Ausdruck "bevor die Beschichtungsschicht eine Verringerung der Trocknungsgeschwindigkeit zeigt" bezeichnet normalerweise einen Prozess, der innerhalb von mehreren Minuten nach dem Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit der Tintenaufnahmeschicht durchgeführt wird. Diese Zeitspanne ist die Zeitspanne, in der sich der Gehalt des Lösungsmittels (Dispersionsmedium) in der aufgetragenen Beschichtungsflüssigkeit proportional zum Verstreichen der Zeit verringert (konstante Trocknungsgeschwindigkeit). Die Zeitspanne, in der eine "konstante Trocknungsgeschwindigkeit" gezeigt wird, ist z.B. in Kagaku Kogaku Binran (Chemical Engineering Handbook), Seiten 707-712, Maruzen Co. Ltd., 25. Oktober 1980, beschrieben.

Die Beschichtungsschicht wird getrocknet, bis sie eine Verringerung der Trocknungsgeschwindigkeit nach dem Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit A zeigt, wobei der Trocknungsprozess gewöhnlich bei 40 bis 180°C für 0,5 bis 10 Minuten (vorzugsweise 0,5 bis 5 Minuten) durchgeführt wird. Während die Trocknungszeit in Abhängigkeit von der Beschichtungsmenge unterschiedlich ist, ist der vorstehend erwähnte Bereich normalerweise geeignet.

Beispiele der Verfahren zum Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit, bevor die erste Beschichtungsschicht eine verringerte Trocknungsgeschwindigkeit zeigt, umfassen (1) weiteres Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit B auf die Beschichtungsschicht, (2) Sprühen der Beschichtungsflüssigkeit B und (3) Eintauchen des Trägers, auf dem die Beschichtungsschicht abgelagert worden ist, in die Beschichtungsflüssigkeit B.

Das Verfahren, das zum Auftragen der Beschichtungsflüssigkeit B in dem vorstehenden Verfahren (1) verwendet wird, umfasst bekannte Auftragungsverfahren unter Verwendung von z.B. einem Vorhangfließbeschichter, einem Extrusionsschlitzbeschichter, einem Luftmesserbeschichter, einem Klingenbeschichter, einem Stabbeschichter, einem Messerbeschichter, einem Spachtelbeschichter, einem Gegenlaufwalzenbeschichter und einem Rakelbeschichter. Der Extrusionsschlizbeschichter, der Vorhangfließbeschichter oder der Rakelbeschichter werden vorzugsweise verwendet, um zu vermeiden, dass der Beschichter in Kontakt mit der bereits gebildeten ersten Beschichtungsschicht kommt.

Die Beschichtungsschicht wird normalerweise getrocknet und gehärtet, nachdem die Beschichtungsflüssigkeit B aufgetragen worden ist, indem bei 40 bis 180°C für 0,5 bis 30 Minuten erwärmt wird. Ein Erwärmen bei 40 bis 150°C für 1 bis 20 Minuten ist besonders bevorzugt.

Wenn die basische Flüssigkeit (Beschichtungsflüssigkeit B) zur gleichen Zeit aufgetragen wird wie die Beschichtungsflüssigkeit (Beschichtungsflüssigkeit A) für die Tintenaufnahmeschicht, werden die Beschichtungsflüssigkeiten A und B gleichzeitig auf dem Träger auf solch eine Weise vorgesehen, dass die Beschichtungsflüssigkeit A in Kontakt mit dem Träger kommt (Mehrschichtbeschichtung), und dann werden die Lösungen getrocknet, um hierdurch die Tintenaufnahmeschicht zu bilden.

Für das simultane Auftragen (Mehrschichtbeschichtung) können Beschichtungsverfahren unter Verwendung von z.B. einem Extrusionsschlitzbeschichter oder einem Vorhangfließbeschichter eingesetzt werden. Während die Beschichtungsschichten nach dem simultanen Beschichten getrocknet werden, werden diese Schichten gewöhnlich durch Erwärmen bei 40 bis 150°C für 0,5 bis 10 Minuten, und vorzugsweise durch Erwärmen bei 40 bis 100°C für 0,5 bis 5 Minuten getrocknet.

Wenn die Beschichtungsflüssigkeiten gleichzeitig unter Verwendung von z.B. einem Extrusionsschlitzbeschichter aufgetragen werden (Mehrschichtbeschichtung), werden die zwei gleichzeitig ausgestoßenen Beschichtungsflüssigkeiten nahe der Auslassöffnung des Extrusionsschlitzbeschichters laminiert, anders ausgedrückt, unmittelbar bevor die Lösungen auf den Träger übertragen werden, und sie werden in diesem Zustand auf den Träger laminiert, um eine aufgeschichtete Beschichtungsschicht herzustellen. Da die zwei Schichten der Beschichtungsflüssigkeiten, die vor der Auftragung laminiert sind, dazu neigen, eine Vernetzungsreaktion an der Grenzfläche zwischen den zwei Lösungen zu verursachen, wenn die Lösungen auf den Träger übertragen werden, werden die zugeführten zwei Lösungen durch Vermischen miteinander in der Nähe einer Auslassöffnung des Extrusionsschlitzbeschichters leicht viskos, was manchmal zu Problemen bei der Beschichtungshandlung führt. Dementsprechend ist es bevorzugt, simultane Dreifachschichten vorzusehen, indem eine Barrierenschichtlösung (Zwischenschichtlösung) zwischen der Lösung A und der Lösung B zur gleichen Zeit vorgesehen wird, zu der die Beschichtungsflüssigkeiten A und B aufgetragen werden.

Die Barrierenschichtlösung kann ohne besondere Beschränkung ausgewählt werden. Zum Beispiel kann die Lösung eine wässrige Lösung sein, die eine kleine Menge eines wasserlöslichen Harzes enthält, oder sie kann Wasser sein. Da das wasserlösliche Harz zum Erhöhen der Viskosität unter Berücksichtigung der Einfachheit der Auftragung der Lösung verwendet wird, umfassen Beispiele des Harzes Celluloseharze (wie Hydroxypropylcellulose, Methylcellulose und Hydroxyethylmethylcellulose), Polyvinylpyrrolidon und Gelatine. Es kann ein Beizmittel in die Barrierenschichtlösung eingearbeitet werden.

Die Tintenaufnahmeschicht kann einer Kalanderbehandlung unterzogen werden, indem es der Schicht ermöglicht wird, durch Andruckwalzen unter Druck und Erwärmen zu laufen, z.B. mit einem Superkalander oder Querkalander (cross calender), um die Oberflächenglattheit, den Glanz, die Transparenz und die Beschichtungsschichtfestigkeit zu erhöhen. Da jedoch die Kalanderbehandlung den Hohlraumanteil verringern kann (anders ausgedrückt, da sie die Tintenabsorptionsfähigkeit verringern kann), sollten die Bedingungen zum Kalandrieren eingestellt werden, um eine Verringerung des Hohlraumanteils zu vermeiden.

Die Walzentemperatur zum Durchführen der Kalanderbehandlung beträgt vorzugsweise 30 bis 150°C, und stärker bevorzugt 40 bis 100°C.

Der Lineardruck zwischen den Walzen zum Durchführen der Kalanderbehandlung beträgt vorzugsweise 50 bis 400 kg/cm, und stärker bevorzugt 100 bis 200 kg/cm.

In einer Schicht zum Tintenstrahlaufzeichnen sollte die Dicke der Tintenaufnahmeschicht angesichts des Hohlraumanteils ausgewählt werden, da die Schicht eine Absorptionskapazität aufweisen muss, die in der Lage ist, alle Tintentropfen zu absorbieren. Zum Beispiel ist eine Dicke von etwa 15 &mgr;m oder mehr notwendig, wenn die Menge der aufgetragenen Tinte 8 nl/mm2 beträgt und der Hohlraumanteil 60 % beträgt.

Unter Berücksichtigung dieser Bedingungen beträgt die Dicke der Tintenaufnahmeschicht für das Tintenstrahlaufzeichnen vorzugsweise 10 bis 50 &mgr;m.

Der Median-Porendurchmesser der Tintenaufnahmeschicht beträgt vorzugsweise 0,005 bis 0,030 &mgr;m, und stärker bevorzugt 0,01 bis 0,025 &mgr;m.

Der Hohlraumanteil und der Median-Durchmesser der Poren kann unter Verwendung eines Quecksilberporosimeters (Handelsname: Pore Sizer 9320-PC2, hergestellt von Shimadzu Corp.) gemessen werden.

Da die Tintenaufnahmeschicht vorzugsweise eine herausragende Transparenz aufweist, sollte der Trübungswert, der die Transparenz anzeigt, vorzugsweise 30 % oder weniger, und stärker bevorzugt 20 % oder weniger betragen, wenn die Tintenaufnahmeschicht auf einem transparenten Foliensubstrat gebildet ist.

Der Trübungswert kann unter Verwendung eines Trübungsmessers (Handelsname: HGM-2DP, hergestellt von Suga Test Instrument Co., Ltd.) gemessen werden.

Es können Polymerfeinpartikel in die Aufbauschichten des erfindungsgemäßen Tintenstrahlaufzeichnungsmediums eingearbeitet werden (z.B. in die Tintenaufnahmeschicht oder die Rückbeschichtungsschicht). Die Polymerfeinpartikeldispersion wird verwendet, um die Schichteigenschaften zu verbessern, wie die dimensionale Stabilität, die Vermeidung von Wölbneigung, die Vermeidung von Adhäsion und die Vermeidung von Rissen. Polymerfeinpartikeldispersionen werden in JP-A Nrn. 62-245258, 62-1316648 und 62-110066 beschrieben. Die Schicht kann vor Rissen und Wölbneigung geschützt werden, wenn Polymerfeinpartikel mit einer geringen Glasübergangstemperatur (40°C oder niedriger) in die Schicht eingearbeitet werden, die das Beizmittel enthält. Die Vermeidung von Wölbneigung kann auch durch Zugabe von Polymerfeinpartikeldispersionen mit einer hohen Glasübergangstemperatur zu einer Rückbeschichtungsschicht erreicht werden.

Nun werden Bildaufzeichnungsmedien außer einem Tintenstrahlaufzeichnungsmedium erklärt werden.

- Elektrophotografische Bildaufnahmematerialien -

Die elektrophotografischen Bildaufnahmematerialien weisen einen Trägerkörper für ein Bildaufzeichnungsmedium, und auf zumindest einer der Oberflächen des Trägerkörpers zumindest eine Toneraufnahmeschicht (Bildaufzeichnungsschicht), und andere geeignete Schichten, die wie notwendig ausgewählt werden, auf. Zum Beispiel kann eine Oberflächenschutzschicht, eine Zwischenschicht, eine Unterbeschichtungsschicht, eine Dämpfungsschicht, eine elektrostatische Einstell(vermeidungs)schicht, eine reflektierende Schicht, eine Farbtoneinstellschicht, eine die Haltbarkeit verbessernde Schicht, eine Adhäsion vermeidende Schicht, eine Anti-Wölbneigungsschicht und/oder eine Glättschicht enthalten sein. Jede dieser Schichten kann Einzelschichtstrukturen oder Laminatstrukturen aufweisen.

- Photographische fotoempfindliche Silbersalzmaterialien -

Photographische fotoempfindliche Silbersalzmaterialien sind Materialien, die einen Aufbau mit z.B. einem Trägerkörper zur Verwendung als Bildaufzeichnungsmedium, und zumindest fotoempfindliche Schicht(en) hierauf zum Entwickeln der Farben YMC (Bildaufzeichnungsschicht) aufweisen. Diese fotografischen Silberhalogenidblätter werden, wenn sie druckbelichtet wurden, durch mehrere Behandlungstanks durchgeführt und hierin eingetaucht, und hierdurch werden Farbbilder entwickelt, die bleichfixiert, gewaschen und getrocknet werden, um Silberhalogenidfotografien zu erhalten.

- Thermoübertragungsbild-Aufnahmematerialien -

Thermoübertragungsbild-Aufnahmematerialien sind Thermo-Autochrom-Typ-(TA-Typ), thermoempfindliche Farbentwicklungs-Aufzeichnungsmaterialien, die einen Aufbau aufweisen, wie z.B. einen Trägerkörper zur Verwendung als Bildaufzeichnungsmedium und zumindest (eine) thermisch eine Farbe entwickelnde Schicht(en) hierauf. Dann werden Verarbeitungsschritte durchgeführt, indem Wärme unter Verwendung eines Thermalkopfes angewandt wird und mit UV-Licht fixiert wird, um Bilder zu erzeugen.

- Thermoempfindliche Farbentwicklungs-Aufzeichnungsmaterialien -

Thermoempfindliche Farbentwicklung-Aufzeichnungsmaterialien sind Materialien, die einen Aufbau aufweisen, wie z.B. einen Trägerkörper zur Verwendung als Bildaufzeichnungsmedium, mit zumindest einer Thermoverschmelzungs-Tintenschicht (Bildaufzeichnungsschicht), die hierauf gebildet ist, worin Wärme unter Verwendung eines Thermalkopfes auf die Thermalverschmelzungs-Tintenschicht angewandt wird, und dann Tinte von dieser Schicht auf ein Bildaufnahmeblatt zur Verwendung bei der Thermoübertragungsaufzeichnung schmelzübertragen wird.

- Sublimationsübertragungs-Bildaufnahmematerialien -

Als Sublimationsübertragungs-Bildaufnahmematerialien existieren Materialien, die für Prozesse vom Sublimationsübertragungstyp geeignet sind, z.B. mit einem Aufbau eines Trägerkörpers zur Verwendung als Bildaufzeichnungsmedium mit zumindest einer Tintenschicht (Bildaufzeichnungsschicht), die einen Thermodiffusionsfarbstoff (Sublimationsfarbstoff) enthält, worin Wärme auf die Tintenschicht unter Verwendung eines Thermalkopfes angewandt wird, und die Thermodiffusionsfarbstoffe auf ein thermoempfindliches Übertragungsaufzeichnungs-Bildaufnahmeblatt übertragen werden.

Auch können unter Verwendung ähnlicher Methoden wie denjenigen, die bei der obigen Herstellung von Tintenstrahlaufzeichnungsmedien verwendet werden, elektrofotografische Bildaufnahmematerialien, thermisch färbende Aufzeichnungsmaterialien, Sublimationsübertragungs-Bildaufnahmematerialien, Thermoübertragungs-Bildaufnahmematerialien und silberfotografische Materialien hergestellt werden, bei denen eine Bildaufzeichnungsschicht (Toneraufnahmeschicht, thermische Tintenverschmelzungsschicht, Tintenschicht, thermisch färbende Schicht oder fotoempfindliche Schicht), die für die Materialien jeweils geeignet ist, auf eine Unterbeschichtungsschicht vorgesehen wird.

[Beispiele]

Die Erfindung wird nun nachstehend unter Bezugnahme auf spezifische Beispiele erklärt werden, jedoch ist die Erfindung nicht durch diese Beispiele beschränkt. In den Beispielen bezeichnet "Teile" und "%" Massenteile oder Massen-%, und der "Polymerisationsgrad" bezeichnet den gewichtsgemittelten Polymerisationsgrad, außer es ist anders angegeben.

Beispiel 1 (Herstellung des Trägerkörpers)

50 Teile aus Akazie erhaltenem LBKP und 50 Teile aus Espe erhaltenes LBKP wurden jeweils durch Schlagen in einem Disk-Refiner verarbeitet, bis der kanadische Freeness-Wert 300 ml beträgt.

Zu der erhaltenen Zellstoffaufschlämmung wird, relativ zu dem Zellstoff, 1,3 % kationische Stärke (Handelsname: CATO 304L; hergestellt von National Starch and Chemical Japan), 0,15 % anionisches Polyacrylamid (Handelsname: DA 4104, hergestellt von Seiko PMC Corporation), 0,29 % Alkylketendimer (Handelsname: SIZEPINE K, hergestellt von Arakawa Chemical Industries), 0,29 % epoxidiertes Behensäureamid und 0,32 % Polyamid-Polyamin-Epichlorhydrin (Handelsname: ARAFIX 100; hergestellt von Arakawa Chemical Industries) zugegeben. Hiernach werden 0,12 % eines Antischaummittels zugegeben.

Die vorstehend hergestellte Zellstoffaufschlämmung wird dann unter Verwendung einer Fourdrinier-Papiermaschine zu Papier verarbeitet, und im Trocknungsprozess wird die Vorderoberfläche der Bahn gegen eine Trockentrommel mit einem Trockensieb (dryer canvas) gepresst, wobei die Spannung des Trockensiebs auf 1,6 kg/cm eingestellt wird. Nach dem Trocknen wird das Basispapier auf beiden Oberflächen mit Polyvinylalkohol (Handelsname: L-115; hergestellt von Kuraray Company Ltd.) mit einer Menge von 1 g/m2 beschichtet, schlichtgepresst (size pressed), getrocknet und kalandrierverarbeitet. Das hergestellte Basispapier hat ein Basisgewicht von 166 g/m, und es wird ein Basispapier mit einer Dicke von 160 &mgr;m erhalten.

Nach einer elektrischen Coronaentladungsbehandlung auf der Gitteroberfläche (wire surface) (Rückoberfläche) des Substratpapiers wird die Oberfläche mit einer Dicke von 25 &mgr;m mit hochdichtem Polyethylen unter Verwendung einer Extrusionsmaschine beschichtet, und die thermoplastische Harzschicht wird darauf gebildet, was die matte Oberfläche war (von nun an wird diese thermoplastische Harzschichtoberfläche als "Rückoberfläche" bezeichnet werden). Es wird eine weitere elektrische Coronaentladungsbehandlung auf dieser Rückoberfläche durchgeführt. Dann wird ein Antistatikmittel, Aluminiumoxid (Handelsname: Aluminasol 100; hergestellt von Nissan Chemical Industries Ltd.) und Siliciumdioxid (Handelsname: Snowtex 0; hergestellt von Nissan Chemical Industries Ltd.) mit einem Massenverhältnis von 1:2 in Wasser dispergiert, um eine Behandlungsflüssigkeit zu bilden, und mit einem Trockengewicht von 0,2 g/m2 beschichtet.

Zusätzlich wird auf der Vorderoberfläche (Frontoberfläche), die Seite, die nicht mit einer thermoplastischen Harzschicht versehen worden ist, nach einer elektrischen Coronaentladungsbehandlung ein hochglänzendes thermoplastisches Harz auf der Frontoberfläche des Substratpapiers mit einer Dicke von 25 &mgr;m mit einem MFR (Schmelzflussrate) von 3,8 unter Verwendung einer Extrusionsmaschine mit niedrigdichtem Polyethylen, das durch Zugabe von Anatase-Titandioxid mit einer Menge von 10 %, Ultramarin, hergestellt von Tokyo Ink, mit 0,3 %, und ferner eingestellt mit 0,08 % eines optischen Aufhellers (Handelsname: Whiteflour PSN conc.; hergestellt von Nippon Chemical Industrial Company Ltd.) eingestellt worden ist, gebildet (von nun an wird diese hochglänzende thermoplastische Harzschichtoberfläche als "Frontoberfläche" bezeichnet). Die Breite des so hergestellten Trägerkörpers beträgt 1,5 m, und die Wickellänge beträgt 3.000 m.

(Herstellung der Beschichtungsflüssigkeit zum Bilden der Tintenaufnahmeschicht)

Von den nachstehend beschriebenen Komponenten wurden (1) Dampfphasen-Silikafeinpartikel, (2) Ionenaustauschwasser und (3) Shallol DC-902P, vermischt und unter Verwendung einer Dispergiermaschine (Handelsname: KD-P; hergestellt von Shimaru Enterprises Corp.), dispergiert. Nach dem Dispergieren wurde eine Flüssigkeit, die das nachstehend beschriebene (4) Polyvinylalkohol (wasserlösliches Harz), (5) Borsäure, (6) Polyoxyethylenlaurylether und (7) Ionenaustauschwasser enthielt, zugegeben, um die Beschichtungsflüssigkeit für die Tintenaufnahmeschicht zu bilden. Hier betrug das Massenverhältnis der Silikafeinpartikel zu dem wasserlöslichen Harz (PB-Verhältnis von (1):(4)) 4,5:1, und es wurde eine saure Beschichtungsflüssigkeit für eine Tintenaufnahmeschicht mit einem pH-Wert von 3,5 aufgezeichnet.

<Zusammensetzungen für die Beschichtungsflüssigkeit für die Tintenaufnahmeschicht>

(Herstellung des langen Walzenkörpers)

Auf der Frontoberfläche des vorstehend hergestellten Trägerkörpers wird unter Verwendung eines Extrusionsbeschichters die oben erhaltene Beschichtung für die Tintenaufnahmeschicht mit einer Menge von 200 ml/m2 beschichtet (Beschichtungsprozess). Dies wird dann unter Verwendung einer geheizten Trockenmaschine bei 80°C (Luftgeschwindigkeit zwischen 3 und 8 m/s) getrocknet, bis der Feststoffgehalt der Beschichtungsschicht 20 % beträgt. Diese Beschichtungsschicht weist während dieser Zeitspanne eine konstante Trocknungsgeschwindigkeit auf. Unmittelbar danach wurde die Beizmittellösung mit der nachstehend gezeigten Zusammensetzung auf die Beschichtungsschicht aufgetragen und für eine Zeitspanne von 10 Sekunden einwirken gelassen, um eine Auftragungsmenge von 20 g/m2 zu erreichen (Beizmittelflüssigkeits-Auftragungsprozess). Dann wurde ein weiteres Trocknen bei 80°C für 10 Minuten durchgeführt (Trockenprozess). Als Ergebnis hiervon wurde eine Tintenaufnahmeschicht (Aufzeichnungsschicht) beschichtet, die eine Trockenfilmdicke von 32 &mgr;m ergibt. Dieses blattähnliche Material, das zur Verwendung als Tintenstrahlaufzeichnungsmedium geeignet ist, weist die gleiche Größe wie der vorstehende Trägerkörper (Breite 1,5 m, Rollenlänge 3.000 m) auf und wird mit der Frontoberfläche nach außen gewickelt, um den langen Walzenkörper zu bilden. Der erhaltene lange Walzenkörper wird für 2 Wochen bei normaler Feuchtigkeit und Temperatur gelagert.

<Zusammensetzung der Beizmittelflüssigkeit>

Tintenstrahlaufzeichnungsblatt (-medium)-Herstellung

Der lange Walzenkörper wird für eine Zeitspanne von 2 Wochen bei normaler Feuchtigkeit und Temperatur gelagert und dann unter Verwendung der in 1 veranschaulichten Bildaufzeichnungsmedium-Herstellungsvorrichtung 12 geschnitten. Unter Verwendung hiervon können Tintenstrahlaufzeichnungsblätter mit einer Größe A6 erhalten werden. In der Bildaufzeichnungsmedium-Herstellungsvorrichtung 12 verwendet die Richtvorrichtung 46 ein Entwölbungsgestänge 80 mit einer freien Rolle mit einem Durchmesser von 12 mm. Der Umschlingungswinkel zwischen der Bahn des langen Walzenkörpers 18 und dem Entwölbungsgestänge 80 beträgt 55°, und es wird mit einer Spannung von 40 kg/m befördert.

Beispiel 2

In Beispiel 2 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Tintenstrahlaufzeichnungsblatts in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass ein Entwölbungsgestänge 80, das eine freie Rolle mit 8 mm Durchmesser verwendet, verwendet wird.

Beispiel 3

In Beispiel 3 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Tintenstrahlaufzeichnungsblatts in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass ein Entwölbungsgestänge 80, das eine freie Rolle mit 16 mm Durchmesser verwendet, verwendet wird.

Beispiel 4

In Beispiel 4 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Tintenstrahlaufzeichnungsblattes in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass eine Beförderungsspannung von 10 kg/m verwendet wird.

Beispiel 5

In Beispiel 5 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Tintenstrahlaufzeichnungsblattes in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass eine Beförderungsspannung von 90 kg/m verwendet wird.

Beispiel 6

In Beispiel 6 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Trägerkörpers in Beispiel 1 hergestellt wird, außer dass die Dicke der Beschichtung von hochdichtem Polyethylen auf der Rückoberfläche des Trägerpapiers 23 &mgr;m beträgt.

Beispiel 7

In Beispiel 7 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Trägerkörpers in Beispiel 1 hergestellt wird, außer dass die Dicke der Beschichtung von hochdichtem Polyethylen auf der Rückoberfläche des Trägerpapiers 35 &mgr;m beträgt, und dass die Tintenaufnahmeschicht mit einer Trockendicke von 20 &mgr;m hergestellt wird.

Beispiel 8

In Beispiel 8 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Trägerkörpers in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass das Basisgewicht des Basispapiers zu 114 g/m2 und die Dicke auf 110 &mgr;m eingerichtet wird, die Dicke der hochdichten Polyethylenbeschichtung auf der Rückoberfläche des Basenpapiers zu 45 &mgr;m eingerichtet wird, und ferner das niedrigdichte Polyethylen, das durch eine Schmelzextrusionsmaschine auf die Frontoberfläche des Trägerpapiers extrudiert ist, zu 50 &mgr;m eingerichtet wird.

Beispiel 9

In Beispiel 9 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Trägerkörpers in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass die Dicke der hochdichten Polyethylenbeschichtung auf der Rückoberfläche des Trägerpapiers zu 23 &mgr;m eingerichtet wird, das niedrigdichte Polyethylen, das durch eine Schmelzextrusionsmaschine auf die Frontoberfläche des Trägerpapiers extrudiert ist, zu 16 &mgr;m eingerichtet wird, und ferner die Tintenaufnahmeschicht mit einer Trockendicke von 40 &mgr;m eingerichtet wird.

Beispiel 10

In Beispiel 10 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsmaterial erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Trägerkörpers in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass die Dicke der hochdichten Polyethylenbeschichtung auf der Rückoberfläche des Trägerpapiers zu 20 &mgr;m eingerichtet wird.

Beispiel 11

In Beispiel 11 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Trägerkörpers in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass die Dicke der hochdichten Polyethylenbeschichtung auf der Oberfläche des Trägerpapiers zu 40 &mgr;m eingerichtet wird.

Beispiel 12

In Beispiel 12 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Trägerkörpers in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass die Dicke der niedrigdichten Polyethylenbeschichtung auf der Frontoberfläche des Trägerpapiers zu 14 &mgr;m eingerichtet ist.

Beispiel 13

In Beispiel 13 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Trägerkörpers in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass LBKP auf Akazie und LBKP auf Espe in Mengen von 28 Teilen bzw. 72 Teilen verwendet wurden.

Beispiel 14

In Beispiel 14 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Trägerkörpers in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass bei der Herstellung der Beschichtungsflüssigkeit für die Tintenaufnahmeschicht zum Beschichten des Trägerkörpers die nachstehend beschriebene Beschichtungsflüssigkeit B für die Tintenaufnahmeschicht verwendet wird, und der lange Walzenkörper wie nachstehend beschrieben hergestellt wurde.

Herstellung der Beschichtungsflüssigkeit B für die Tintenaufnahmeschicht

Um die Beschichtungsflüssigkeit B für die Tintenaufnahmeschicht herzustellen, wurden von den unten aufgeführten Komponenten die Komponenten (1) Dampfphasen-Silikafeinpartikel, (2) Ionenaustauschwasser, (3) Shallol DC-902P und (4) ZA-30, vermischt und mit einer Dispergiermaschine (Handelsname: KD-P; hergestellt von Shimaru Enterprises Corp.) dispergiert. Nach dem Dispergieren wurde die Dispersionsflüssigkeit für 20 Stunden bei 45°C gehalten. Dann wurden zu der Flüssigkeit die nachstehend beschriebenen (5) Borsäure, (6) Polyvinylalkohol (wasserlösliches Harz)-Lösung, (7) SUPERFLEX 600, (8) Polyoxyethylenlaurylether, (9) Ethanol bei 30°C zugegeben.

Hier beträgt das Massenverhältnis der Silikafeinpartikel zu dem wasserlöslichen Harz (PB-Verhältnis = (1):(6)) 4,5:1, und es wurde eine saure Beschichtungsflüssigkeit B für die Tintenaufnahmeschicht mit einem pH-Wert von 3,9 aufgezeichnet.

<Zusammensetzungen für die Beschichtungsflüssigkeit B für die Tintenaufnahmeschicht>

Polyvinylalkohol-Zusammensetzung

Verbindung 1

Herstellung des langen Walzenkörpers

Auf der Frontoberfläche des wie vorstehend hergestellten Trägerkörpers wird mit einem Extrusionsbeschichter die vorstehend erhaltene Beschichtung für die Tintenaufnahmeschicht mit einer Menge von 173 ml/m2 beschichtet, dann wird hierauf eine Lösung von Aluminiumpolychlorid (Handelsname: ALUFINE 83; hergestellt von Taimei Chemicals Co. Ltd.), 5-fach mit Wasser verdünnt, mit einem Inlinebeschichter mit einer Geschwindigkeit von 10,8 ml/m2 beschichtet (Beschichtungsprozess). Dies wird dann mit einer geheizten Trockenmaschine bei 80°C (Luftgeschwindigkeit zwischen 3 und 8 m/s) getrocknet, bis der Feststoffgehalt der Beschichtungsschicht 20 % beträgt. Diese Beschichtungsschicht weist während dieser Zeitspanne eine konstante Trocknungsgeschwindigkeit auf. Unmittelbar danach wird die basische Flüssigkeit mit der nachstehend beschriebenen Zusammensetzung auf die Tintenaufnahmeschicht aufgetragen und für eine Zeitspanne von 10 Sekunden einwirken gelassen, um eine Auftragungsmenge von 13 g/m2 zu erreichen (basische Flüssigkeits-Auftragungsprozess). Dann wurde weiteres Trocknen bei 80°C für 10 Minuten durchgeführt (Trockenprozess). Als Ergebnis hiervon wurde eine Tintenaufnahmeschicht (Aufzeichnungsschicht) beschichtet, die eine Trockenfilmdicke von 32 &mgr;m ergibt. Dieses blattähnliche Material, das zur Verwendung als Tintenstrahlaufzeichnungsmedium geeignet ist, weist die gleiche Größe wie der vorstehende Trägerkörper (Breite 1,5 m, Rollenlänge 3.000 m) auf und wird mit der Vorderoberfläche nach außen aufgewickelt, um den langen Walzenkörper zu bilden. Der erhaltene lange Walzenkörper wird für 2 Wochen bei normaler Feuchtigkeit und Temperatur gelagert.

Zusammensetzung der basischen Flüssigkeit

Vergleichsbeispiel 1

In Vergleichsbeispiel 1 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Tintenstrahlaufzeichnungsblatts in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass ein Entwölbungsgestänge 80 mit einer freien Rolle von 6 mm Durchmesser verwendet wird.

Vergleichsbeispiel 2

In Vergleichsbeispiel 2 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Tintenstrahlaufzeichnungsblatts in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass ein Entwölbungsgestänge 80 mit einer freien Rolle von 24 mm Durchmesser verwendet wird.

Vergleichsbeispiel 3

In Vergleichsbeispiel 3 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Tintenstrahlaufzeichnungsblatts in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass der Umschlingungswinkel der Bahn des langen Walzenkörpers 18 und des Entwölbungsgestänges 80 65° beträgt.

Vergleichsbeispiel 4

In Vergleichsbeispiel 4 wird ein Tintenstrahlaufzeichnungsblatt erhalten, das auf genau die gleiche Weise wie bei der Herstellung des Tintenstrahlaufzeichnungsblatts in Beispiel 1 hergestellt ist, außer dass bei der Herstellung des langen Walzenkörpers der lange Walzenkörper mit der Tintenaufnahmeschicht so gewickelt ist, dass die Rückoberfläche außen ist (die Frontoberfläche ist innen).

Bewertung und Test

Proben von der Größe A6 der Tintenstrahlaufzeichnungsblätter der Beispiele 1 bis 14 und der Vergleichsbeispiele 1 bis 4 wurden den folgenden Bewertungen und Tests unterzogen. Die Bewertungsergebnisse sind in Tabellen 1A und 1B gezeigt.

Rissbildung der Tintenaufnahmeschicht

1.000 Blätter der Tintenstrahlaufzeichnungsblätter wurden visuell inspiziert, und die Tintenaufnahmeschichten wurden in Übereinstimmung mit den folgenden Kriterien bewertet:

  • A: Überhaupt keine Rissbildung der Tintenaufnahmeschicht wahrnehmbar
  • B: Nur eine sehr geringe Rissbildung der Tintenaufnahmeschicht wird beobachtet
  • C: Rissbildung bei der Tintenaufnahmeschicht beobachtet

Wölbneigungstendenz

Die erhaltenen Tintenstrahlaufzeichnungsblätter wurden mit der Tintenaufnahmeoberfläche nach oben platziert und für 24 Stunden jeweils unter Bedingungen von 23°C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit und 10°C und 20 % relativer Luftfeuchtigkeit gehalten. Die Wölbungsseite wurde mit der Vorderseite nach unten auf einer flachen Oberfläche platziert, und die Höhe der erhobenen Ecken wurde gemessen, und die Wölbneigungstendenz wurde in Übereinstimmung mit den folgenden Kriterien bewertet. Hier ist die Bezeichnung "–", wenn die Seite der Tintenaufnahmeschicht eine Wölbung nach außen zeigt (out curl), und wenn die Seite der Tintenaufnahmeschicht eine Wölbung nach innen (in curl) ist, ist die Bezeichnung "+".

  • A: Gute Wölbung – nach sowohl dem Halten für 24 Stunden bei 23°C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit und dem Halten für 24 Stunden bei 10°C und 20 % relativer Luftfeuchtigkeit waren beide Proben zwischen –4 mm und +2 mm
  • B: Gute Wölbung bei hoher Luftfeuchtigkeit – nach dem Halten für 24 Stunden bei 23°C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit sind die Proben zwischen –4 und +2 mm; und nach dem Halten für 24 Stunden bei 10°C und 20 % relativer Luftfeuchtigkeit existieren eine oder mehr Stellen, wo die Wölbung außerhalb des Bereichs von –4 mm bis +2 mm ist.
  • C: Schlechte Wölbneigung – nach sowohl dem Halten für 24 Stunden bei 23°C und 60 % relativer Luftfeuchtigkeit als auch nach dem Halten für 24 Stunden bei 10°C und 20 % relativer Luftfeuchtigkeit existieren eine oder mehrere Stellen bei beiden Proben, an denen die Wölbung außerhalb des Bereichs von –4 mm bis +2 mm ist.

Tintenstrahldrucker-Zuführfähigkeit

Es wurden Bilder von Landschaften und Personen auf die erhaltenen Tintenstrahlaufzeichnungsblätter mit einem Tintenstrahldrucker (Handelsname: PM-970C; hergestellt von Seiko Epsom Corporation) gedruckt. Die Zuführfähigkeit wurde gemäß den folgenden Kriterien bewertet.

  • A: Absolut kein Tintenverschmieren an den Bildteilen wahrnehmbar
  • B: Nur sehr leichtes Tintenverschmieren an den Bildteilen beobachtet
  • C: Bildverschmieren an den Bildteilen beobachtet.

(4) Bildklarheit (Glanz)

Der C-Wert gemäß JIS H8686 wurde für die weißen Bereiche der erhaltenen Tintenstrahlaufzeichnungsblätter mit einem Beleuchtungswinkel von 60°, einem Reflexionswinkel von 60°, einer Breite der optischen Randzone (fringe) von 2,0 mm mit einem Bildklarheitstester (Handelsname: ICM-1M; hergestellt von Suga Test Istruments Company Ltd.) gemessen. Die Bildklarheit wurde in Übereinstimmung mit den folgenden Kriterien bewertet.

  • A: C-Wert 80 % oder höher
  • B: C-Wert 75 % bis 80
  • C: C-Wert 70 % bis 75
  • D: C-Wert weniger als 7.

Aus den Ergebnissen in Tabellen 1A und 1B ist klar, dass die Tintenstrahlaufzeichnungsblätter, die in Übereinstimmung mit dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren für Bildaufzeichnungsmedien hergestellt sind, keine Rissbildung bei der Tintenaufnahmeschicht aufweisen, noch eine Wölbneigungstendenz zeigen, und bei der Tintenstrahldruckerzuführfähigkeit und der Bildklarheit überlegen sind.


Anspruch[de]
Herstellungsverfahren für ein Bildaufzeichnungsmedium, umfassend:

(a) Bereitstellen einer Bahn von einem langen Walzenkörper (18a), das ein blattähnliches Material aus einem Papiersubstrat ist, auf dem auf beiden Oberflächen thermoplastische Harzschichten gebildet sind und auf einer der thermoplastischen Harzschichten eine Aufzeichnungsschicht vorgesehen ist, wobei der lange Walzenkörper so gewickelt ist, dass diese Aufzeichnungsschichtoberfläche außen ist;

(b) Abwickeln der Bahn (18) zu einer Schneidevorrichtung (42), während gleichzeitig ein Richtelement (46) gegen die Bahn (18) auf der Seite der Aufzeichnungsschicht gepresst wird, worin das Richtelement (46) eine Rolle mit einem Durchmesser von 8 mm bis 16 mm ist; und

(c) Befördern der Bahn (18) von dem langen Walzenkörper, wobei die Wölbneigung so gerichtet wird, dass sie mit dem Richtelement (46) in einem Umschlingungswinkel von weniger als 60° in Kontakt kommt.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 1, worin:

die thermoplastischen Harzschichten durch Schmelzextrusion gebildet sind und das Verhältnis (B/A) der Dicke der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite ohne die Aufzeichnungsschicht (B) zu der Dicke der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite mit der Aufzeichnungsschicht (A) zwischen 0,9 und 1,5 beträgt;

und das Verhältnis (B/(A + C) der Dicke der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite ohne die Aufzeichnungsschicht (B) zu der Summe aus der Dicke der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite mit der Aufzeichnungsschicht (A) und der Dicke der Aufzeichnungsschicht (C) zwischen 0,4 und 0,8 beträgt.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 1, worin:

die Dicke der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite der Aufzeichnungsschicht (A) zwischen 15 und 60 mm beträgt.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 2, worin:

die Dicke der thermoplastischen Harzschicht auf der Seite der Aufzeichnungsschicht (A) zwischen 15 und 60 mm beträgt.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 2, worin:

das Papiersubstrat Akazienkraftzellstoff in einer Menge umfasst, die 25 Massen-% oder mehr des Zellstoffs, der das Substrat aufbaut, beträgt.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 3, worin:

das Papiersubstrat Akazienkraftzellstoff in einer Menge umfasst, die 25 Massen-% oder mehr des Zellstoffs, der das Substrat aufbaut, beträgt.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 4, worin:

das Papiersubstrat Akazienkraftzellstoff in einer Menge umfasst, die 25 Massen-% oder mehr des Zellstoffs, der das Substrat aufbaut, beträgt.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 5, worin:

die Aufzeichnungsschicht eine Tintenaufnahmeschicht ist und das Bildaufzeichnungsmedium ein Tintenstrahlaufzeichnungsmedium ist.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 6, worin:

die Aufzeichnungsschicht eine Tintenaufnahmeschicht ist und das Bildaufzeichnungsmedium ein Tintenstrahlaufzeichnungsmedium ist.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 7, worin:

die Aufzeichnungsschicht eine Tintenaufnahmeschicht ist und das Bildaufzeichnungsmedium ein Tintenstrahlaufzeichnungsmedium ist.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 8, worin:

die Tintenaufnahmeschicht ein wasserlösliches Harz, ein Vernetzungsmittel zum Vernetzen des wasserlöslichen Harzes, Feinpartikel und ein Beizmittel umfasst.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 9, worin:

die Tintenaufnahmeschicht ein wasserlösliches Harz, ein Vernetzungsmittel zum Vernetzen des wasserlöslichen Harzes, Feinpartikel und ein Beizmittel umfasst.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 10, worin:

die Tintenaufnahmeschicht ein wasserlösliches Harz, ein Vernetzungsmittel zum Vernetzen des wasserlöslichen Harzes, Feinpartikel und ein Beizmittel umfasst.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 11, worin:

das wasserlösliche Harz zumindest ein Harz umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die ein Polyvinylalkoholharz, ein Zelluloseharz, ein Harz mit einer Etherbindung, ein Harz mit einer Carbamoylgruppe, ein Harz mit einer Carboxylgruppe und Gelatine umfasst; und

die Feinpartikel zumindest eine Art von Feinpartikel umfassen, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die Silicafeinpartikel, kolloidales Silica, Aluminiumoxidfeinpartikel und Pseudoböhmit umfasst.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 12, worin:

das wasserlösliche Harz zumindest ein Harz umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die ein Polyvinylalkoholharz, ein Zelluloseharz, ein Harz mit einer Etherbindung, ein Harz mit einer Carbamoylgruppe, ein Harz mit einer Carboxylgruppe und Gelatine umfasst; und

die Feinpartikel zumindest eine Art von Feinpartikel umfassen, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die Silicafeinpartikel, kolloidales Silica, Aluminiumoxidfeinpartikel und Pseudoböhmit umfasst.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 13, worin:

das wasserlösliche Harz zumindest ein Harz umfasst, das aus der Gruppe ausgewählt ist, die ein Polyvinylalkoholharz, ein Zelluloseharz, ein Harz mit einer Etherbindung, ein Harz mit einer Carbamoylgruppe, ein Harz mit einer Carboxylgruppe und Gelatine umfasst; und

die Feinpartikel zumindest eine Art von Feinpartikel umfassen, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die Silicafeinpartikel, kolloidales Silica, Aluminiumoxidfeinpartikel und Pseudoböhmit umfasst.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 14, worin:

die Tintenaufnahmeschicht eine Schicht umfasst, die durch Vernetzungshärten einer Beschichtungsschicht gebildet ist, die durch Beschichten mit einer Beschichtungsflüssigkeit gebildet ist, die Feinpartikel und ein wasserlösliches Harz enthält;

das Vernetzungshärten durch die Zugabe eines Vernetzungsmittels zu entweder der Beschichtungsflüssigkeit oder einer basischen Flüssigkeit durchgeführt wird; und

die basische Flüssigkeit mit einem alkalischen pH-Wert von 7,1 oder höher entweder (1) zur gleichen Zeit, zu der die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet wird, um die Beschichtungsschicht zu bilden, oder (2) nachdem die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet ist, um die Beschichtungsschicht zu bilden und während die Beschichtungsschicht in der Zeitspanne trocknet, bevor die Beschichtungsflüssigkeit eine Verringerung der Trocknungsgeschwindigkeit zeigt, aufgetragen wird.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 15, worin:

die Tintenaufnahmeschicht eine Schicht umfasst, die durch Vernetzungshärten einer Beschichtungsschicht gebildet ist, die durch Beschichten mit einer Beschichtungsflüssigkeit gebildet ist, die Feinpartikel und ein wasserlösliches Harz enthält;

das Vernetzungshärten durch die Zugabe eines Vernetzungsmittels zu entweder der Beschichtungsflüssigkeit oder einer basischen Flüssigkeit durchgeführt wird; und

die basische Flüssigkeit mit einem alkalischen pH-Wert von 7,1 oder höher entweder (1) zur gleichen Zeit, zu der die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet wird, um die Beschichtungsschicht zu bilden, oder (2) nachdem die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet ist, um die Beschichtungsschicht zu bilden und während die Beschichtungsschicht in der Zeitspanne trocknet, bevor die Beschichtungsflüssigkeit eine Verringerung der Trocknungsgeschwindigkeit zeigt, aufgetragen wird.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 16, worin:

die Tintenaufnahmeschicht eine Schicht umfasst, die durch Vernetzungshärten einer Beschichtungsschicht gebildet ist, die durch Beschichten mit einer Beschichtungsflüssigkeit gebildet ist, die Feinpartikel und ein wasserlösliches Harz enthält;

das Vernetzungshärten durch die Zugabe eines Vernetzungsmittels zu entweder der Beschichtungsflüssigkeit oder einer basischen Flüssigkeit durchgeführt wird; und

die basische Flüssigkeit mit einem alkalischen pH-Wert von 7,1 oder höher entweder (1) zur gleichen Zeit, zu der die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet wird, um die Beschichtungsschicht zu bilden, oder (2) nachdem die Beschichtungsflüssigkeit beschichtet ist, um die Beschichtungsschicht zu bilden und während die Beschichtungsschicht in der Zeitspanne trocknet, bevor die Beschichtungsflüssigkeit eine Verringerung der Trocknungsgeschwindigkeit zeigt, aufgetragen wird.
Verfahren zur Herstellung eines Bildaufzeichnungsmediums gemäß Anspruch 1, worin:

die Übertragungsspannung, die auf die Bahn von dem langen Walzenkörper durch das Richtelement ausgeübt wird, im Bereich von 5 bis 100 kg/m ist.






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