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Dokumentenidentifikation DE60218670T2 06.12.2007
EP-Veröffentlichungsnummer 0001401304
Titel ANTRIEBSEINHEIT, VORZUGSWEISE FÜR HUBSÄULEN FÜR HÖHENVERSTELLBARE TISCHE, UND HUBSÄULE
Anmelder Linak A/S, Nordborg, DK
Erfinder NIELSEN, Jens Jorgen, DK-6310 Broager, DK
Vertreter Patentanwälte Knoblauch und Knoblauch, 60322 Frankfurt
DE-Aktenzeichen 60218670
Vertragsstaaten AT, BE, BG, CH, CY, CZ, DE, DK, EE, ES, FI, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE, SK, TR
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 04.07.2002
EP-Aktenzeichen 027824325
WO-Anmeldetag 04.07.2002
PCT-Aktenzeichen PCT/DK02/00467
WO-Veröffentlichungsnummer 2003003876
WO-Veröffentlichungsdatum 16.01.2003
EP-Offenlegungsdatum 31.03.2004
EP date of grant 07.03.2007
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.12.2007
IPC-Hauptklasse A47B 9/12(2006.01)A, F, I, 20051017, B, H, EP
IPC-Nebenklasse A47B 9/20(2006.01)A, L, I, 20051017, B, H, EP   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung, vorzugsweise für Hubsäulen für höhenverstellbare Tische, und weist eine endlose Kette auf, die über erste und zweite Kettenräder läuft mit einem ersten Kettentrum und einem zweiten Kettentrum zwischen den beiden Kettenrädern, worin mindestens ein Kettentrum über eine Stange verbunden ist mit einem beweglichen Element in der Struktur, in der die Antriebseinrichtung aufgenommen ist. Die Erfindung betrifft darüber hinaus eine Hubsäule.

Die Offenbarung der Erfindung wird auf Hubsäulen gestützt, die drei gegenseitig teleskopisch verschiebbare Teile für höhenverstellbare Tische aufweist.

SE 513 249, MPI Teknik AB, offenbart eine Hubsäule, die drei Teile aufweist, deren Bewegung gestützt ist auf eine endlose Kette in einem geschlossenen rohrförmigen Profil. Zwei Stangen, die von den jeweiligen Enden der rohrförmigen Profile ausgehen, sind mit der Kette verbunden. Die beiden Stangen sind mit dem äußeren Teil bzw. dem inneren Teil der Säule verbunden, während das geschlossene rohrförmige Profil mit der Kette in dem mittleren Teil befestigt ist. Die teleskopische Bewegung der Säule wird durch einen Linearaktuator verursacht, der mit seinem einen Ende an einer Basisplatte in dem äußeren Element befestigt ist und an der Spitze des rohrförmigen Profils mit der Kette. Die Struktur arbeitet gut, soweit es geht, aber sie erfordert eine Säule mit einem beträchtlichen Querschnitt, um den Aktuator und das Seite an Seite dazu angeordnete rohrförmige Teil aufzunehmen. Zusätzlich ist die Bewegung der Säule begrenzt auf die Länge des Hubs des Aktuators. Wenn eine große Bewegung in der Säule gewünscht ist, erfordert dies einen Aktuator mit einer großen Hublänge, aber dann wird die Montagehöhe der Säule groß, weil die Länge des Hubs des Aktuators direkt bezogen ist auf seine Länge – große Hublänge, langer Aktuator. Die Struktur ist daneben nicht besonders einfach zu montieren, gerade weil der Verlauf der Kraft nicht optimal ist, was zu unangebrachten Momentbelastungen führt.

Die Aufgabe der Erfindung ist es, die oben beschriebenen Probleme zu vermeiden.

Dies wird erfindungsgemäß erzielt durch eine Antriebseinrichtung des Typs, der im ersten Abschnitt beschrieben ist, die als stabförmiges Element ausgestaltet ist, worin die Kettenräder an den jeweiligen Enden montiert sind und worin das eine Kettenrad durch einen elektrischen Motor über eine Übertragung angetrieben ist und worin sowohl der elektrische Motor als auch die Übertragung gleichermaßen auf dem stabförmigen Element montiert sind, so dass die Antriebseinrichtung im Wesentlichen als eine fertiggestellte montierbare Einheit erscheint. Die Länge des Hubs ist nur bestimmt durch die Auswahl der Länge der Antriebseinrichtung und ist nicht gebunden an die Länge des Hubs eines Aktuators, gerade weil die Antriebseinrichtung konfiguriert werden kann für ein schlankes Säulenprofil und leicht zu montieren gemacht werden kann.

Das stabförmige Element kann gemacht werden mit zwei Hälften, die zusammengesetzt werden können entlang einer Längsebene, wobei Ausnehmungen in den beiden Teilen vorgesehen sind für verschiedene Elemente. In einer anderen Ausführungsform ist das stabförmige Element eine Entität, in der Ausnehmungen vorgesehen sind in einem Bereich bis zum Motor hinauf sowohl für die Übertragung oder einen Teil davon als auch für das eine Kettenrad, wobei die Ausnehmungen vorzugsweise durch ein Abdeckschild geschlossen sein können. Das stabförmige Element kann sowohl aus Kunststoff als auch aus Metall gebildet sein.

In einer Ausführungsform ist zumindest das Kettenrad, das am weitesten vom Motor entfernt ist, auf einem Unterelement des stabförmigen Elementes montiert und an ihm in Längsrichtung verschiebbar befestigt. Dies beinhaltet Montagevorteile, wenn die Kette montiert wird, und es erlaubt eine genaue Kettenspannung, gerade wenn sie im Nachhinein eingestellt werden kann.

In einer Ausführungsform basiert die Transmission auf einem Planetengetriebe, das einen gezahnten Rand hat mit einer inneren Verzahnung im Eingriff mit einem Planetenrad, das seinerseits im Eingriff steht mit einem Sonnenrad, wobei der gezahnte Rand ausgebildet ist als das eine Kettenrad. Dies ergibt sowohl eine extrem kompakte Struktur als auch eine große Verzahnung. Das Planetengetriebe hat den zusätzlichen Vorteil, dass es relativ einfach in das stabförmige Element zu integrieren ist. Zweckdienlicherweise weist die Übertragung weiterhin einen Schneckenantrieb auf, worin die Motorwelle mit der Schnecke ausgebildet ist. Dies ist ebenfalls relativ einfach in dem stabförmigen Element anzuordnen. Mit einer Übertragung, die aus einem Schneckentrieb und einem Planetengetriebe besteht, ist es möglich, eine große Übersetzung zu erzielen, die zweckmäßig ist, wenn man Motoren verwendet, die eine große Drehzahl haben.

In einer Ausführungsform sind der Schneckentrieb und das Planetengetriebe verbunden mit einem Kettentrieb, worin das Schneckenrad verbunden ist mit einem ersten Kettenrad und das Sonnenrad mit einem zweiten Kettenrad. Der Kettentrieb ist flach und kann deswegen auch relativ leicht in das stabförmige Element eingefügt werden an der Seite des Planetengetriebes und des Schneckentriebs.

Ein speziell konstruierter Kettenspanner für den Kettentrieb weist mindestens einen federbelasteten Block auf, wobei ein Ende des Blocks vorgesehen ist zum Eingriff mit der Kette und das andere Ende einen Schnappverriegelungsteil aufweist, der vorgesehen ist zum Zusammenwirken mit einem Vorsprung zum Zurückhalten des Blocks gegen die Federwirkung. Wenn die Kette montiert ist, wird die Federverriegelung gelöst und der Block kommt in Eingriff mit der Kette durch die Federkraft, um sie zu spannen. Dies ist einfach und erlaubt eine leichte Montage. Zweckmäßigerweise gibt es einen Kettenspanner für jeden Kettentrum, angeordnet vorzugsweise innerhalb der Kette, um zu erlauben, dass derselbe Vorsprung zum Halten der Blocks verwendet wird.

In einer Ausführungsform sind die elektrischen Leitungen typischerweise eine Leitung, die mehrere Leiter zu der Antriebseinheit hat, die mit der einen Stange verbunden sind. Dies stellt sicher, dass die Leitung im Betrieb nicht eingeklemmt wird. Um die Leitung zusätzlich zu führen, kann das stabförmige Element ausgebildet sein mit einer Aushöhlung auf der Seite, um die Länge der überschüssigen Leitung zu jeder Zeit aufzunehmen, abhängig von der ausgefahrenen Position der Antriebseinheit.

In einer Ausführungsform sind Endstopppositionen bestimmt durch zwei Endstoppschalter, vorzugsweise montiert auf einer gemeinsamen gedruckten Schaltungsplatte, die in einen Schlitz in der Stange eingesetzt sein kann. Die Stangen können verwendet werden zum Aktivieren der Endstoppschalter, z.B. indem die Stangen versehen sind mit Mitteln oder selbst so konstruiert sind zum Aktivieren der Endstoppschalter. Es ist klar, dass die Kette auch verwendet werden kann zur Aktivierung der Endstoppschalter, aber die Stangen sind bevorzugt, da sie frei oder im Wesentlichen frei von Fett sind und ihre Längen wohl definiert sind, während die Kette gestreckt werden kann.

In einer zweckmäßigen Ausführungsform haben die Stangen einen U-förmigen Querschnitt, der sich mit den Seiten nach unten um die Kette erstreckt. Dies ergibt eine gute Steuerung der Stangen insbesondere während der Montage und die U-Form gibt gleichzeitig eine gute Stärke und Steifigkeit.

Die Seite einer der Stangen kann gebildet sein mit einem länglichen Einschnitt für die Funktionstaste der Endstoppschalter, so dass in den Positionen zwischen den Endanschlägen die Funktionstasten in den Einschnitt hereinragen, während an den Endanschlägen die Seite der Schiene den jeweiligen Endstoppschalter aktivieren wird, was eine einfache, sichere und deutliche Art des Aktivierens der Endstoppschalter ist.

In einer Ausführungsform ist eine Führung für die jeweilige Stange angeordnet an jedem Ende des stabförmigen Elements, was Vorteile hat im Hinblick auf Montage und Transport, aber auch ein Vorteil ist im Hinblick auf die Stärke, da die Führung verhindert, dass sich die Stangen biegen, wenn sie Säulenkräften unterworfen werden. Die Stangen können zusätzlich seitlich geführt werden durch eine Flanke des stabförmigen Elements, die in den Hohlraum der U-förmigen Stäbe hineinragt. Die Stäbe sind zweckmäßigerweise genietet an ein U-förmiges Glied der Kette, was einfach und preisgünstig ist.

Zum Befestigen in der Struktur, in der die Antriebseinrichtung aufzunehmen ist, kann das äußere Ende der Stangen ausgebildet werden mit Laschen, die eingesetzt sind in entsprechende Schlitze und gebogen oder verdrillt sind. Mit U-förmigen Stangen können die beiden Seiten oder der Rücken die Basis für das Vorsehen der Laschen bilden.

Ein einfaches Montieren des Motors auf dem stabförmigen Element wird durch eine Schwalbenschwanzverbindung erreicht, wobei der Motor vorzugsweise versehen ist mit einer vorderen Abdeckung, die mit einer Schwalbenschwanznut ausgebildet ist, und einem Gegenstück in dem stabförmigen Element.

In einer Ausführungsform ist zumindest ein Ende des stabförmigen Elements versehen mit mindestens einem Vorsprung auf jeder Seite als eine seitliche Führung in der Struktur, in der die Antriebseinrichtung aufzunehmen ist. Es ist klar, dass die Struktur, in der die Antriebseinrichtung aufzunehmen ist, ausgebildet sein kann mit entsprechenden Mitteln zum Befestigen der Antriebseinrichtung.

Die Antriebseinrichtung kann ebenfalls versehen sein mit einem Rotationspotentiometer für absolute Positionsbestimmung der ausgefahrenen Position der Antriebseinrichtung, wobei das Potentiometer vorzugsweise angeordnet ist in einer Ausnehmung in dem stabförmigen Element und gezogen wird über ein Zahnrad an seiner Welle und in Eingriff mit dem Kettenrad, was einfach und funktional ist. Es ist jedoch klar, dass andere Lösungen verwendet werden können, beispielsweise optische und magnetische Kodierer, HalL-Sensoren etc.

Wie anfangs erwähnt, betrifft die Erfindung auch eine Hubsäule, die mindestens zwei, vorzugsweise drei gegenseitig teleskopisch verschiebbare Teile aufweist, die mit einer Antriebseinrichtung ausgerüstet sind, wie in Ansprüchen 1 bis 21 beschrieben. Die Hubsäule kann ausgestaltet sein als ein Tischbein für höhenverstellbare Tische. Es ist klar, dass die Antriebseinrichtung auch verwendet werden kann als Linearaktuator.

Zusätzliche Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung.

Die Erfindung wird vollständiger beschrieben weiter unten unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung. In der Zeichnung:

1 zeigt eine Hubsäule mit drei Teilen,

2 zeigt eine Antriebseinrichtung für eine Hubsäule,

3 zeigt einen Längsschnitt A-A durch die Säule,

4 zeigt einen Längsschnitt B-B durch die Säule,

5 zeigt einen Querschnitt D-D in der Säule und

6 zeigt einen Querschnitt E-E in der Säule,

7 zeigt eine modifizierte Ausführungsform der Antriebseinrichtung von einer Seite aus gesehen,

8 zeigt dasselbe wie 7 von der anderen Seite aus gesehen und

9 zeigt die Antriebseinrichtung in einer ausgefahrenen Position.

Die in der Zeichnung gezeigte Säule besteht aus drei Teilen, nämlich einem äußeren Profil 1, einem Zwischenprofil 2 und einem inneren Profil 3.

Eine Antriebseinrichtung 4 ist im Zwischenprofil 2 montiert, wie in 2 dargestellt. Diese Antriebseinrichtung basiert auf einem stabförmigen Element 5, das aus zwei Plastikschalen 5a, 5b besteht.

Ein Gleichstrommotor 6 ist an einem Ende des stabförmigen Elements 5 befestigt mit einer Erstreckung der Motorwelle, die als Schnecke 7 konstruiert ist. Das stabförmige Element hält eine Welle mit einem Schneckenrad 8, das durch die Schnecke angetrieben ist. Eine Schraubenfeder 9 ist auf einem zylindrischen Teil des Schneckenrades montiert, wobei die Schraubenfeder als eine Lastmomentsperre dient, vgl. WO 98/30816, Linak A/S, siehe die Feder und Kuppelelemente-Positionen 20-22 in dem Dokument.

Ein Zahnrad 10 für eine Antriebskette 24 (gezeigt in 7), die ein Planetengetriebe 11 antreibt, ist auf derselben Welle wie das Schneckenrad montiert.

Das Planetengetriebe 11 mit seinem Sonnenrad 12, Planetenrad 13 und innenverzahntem Rand 14 ist in dem stabförmigen Element 5 montiert, d.h. das stabförmige Element ist lokal ausgebildet als ein Gehäuse für das Planetengetriebe. Ein Kettenrad 15 für die Antriebskette ist auf der Welle des Sonnenrades 12 montiert. Das stabförmige Element ist so konstruiert, dass der gezahnte Rand auf dem Kunststoff gleitet, so dass das Planetenrad nur Momente überträgt und nicht seitliche Kräfte. Das Sonnenrad ist gesintert und mit einem Splint vereinigt. Der Übergang zwischen der Verzahnung und dem Splint ist gestuft in eine geneigte Schulter, wobei nach innen eine Lagerbuchse vorgesehen ist, die ihrerseits ein Lager trägt. Die Verwendung der Lagerbuchse erlaubt den Splint.

Der gezahnte Rand 14 ist äußerlich konstruiert als ein Kettenrad 16. Es kann so als eine Einheit ausgestaltet werden, z.B. in gesintertem Metall, oder als zwei unabhängige Einheiten verbunden werden. Ein Kettenrad 17 einer Größe ähnlich zu dem Kettenrad 16 ist am anderen Ende des stabförmigen Elementes 5 montiert. Eine Kette 31 (in 7 und 8 gezeigt) läuft um diese beiden Kettenräder 16, 17 und bildet zwei parallele Kettentrums zwischen den beiden Kettenrädern.

Eine Stange 18 ist mit ihrem einen Ende auf dem Kettentrum am Kettenrad 16 montiert, wobei das andere Ende der Stange an dem äußeren Profil 1 über eine Endplatte 20 befestigt ist. Eine entsprechende Stange 21 ist an dem anderen Kettentrum am Kettenrad 17 montiert, aber erstreckt sich in die entgegengesetzte Richtung und ist mit dem anderen Ende am inneren Profil 3 über eine Endplatte 22 befestigt. Wenn der Motor aktiviert ist, werden die beiden Stangen 18, 21 wegen der Bewegung der Kette das äußere Profil 1 bzw. das innere Profil 3 synchron relativ zu dem Zwischenprofil 2 herausschieben und entsprechend werden sie sie zurückziehen, wenn die Drehung des Motors umgekehrt wird.

Das Kettenrad 17 ist auf einem getrennten Unterelement 23 montiert, wodurch es in einer Ausnehmung an dem Ende des stabförmigen Elements aufgenommen ist. Das Ende des Schafts ist geneigt und wirkt zusammen mit einem Keil am Boden der Ausnehmung. Der Keil kann eingestellt werden hin und zurück durch eine Schraube zur Längseinstellung des Elements 23 und dadurch Einstellung der Spannung der Kette.

Mit der Übertragungsfolge: Schneckenantrieb 7, 8, Kettenantrieb 10, 15 und Planetengetriebe 11 als auch Zahnrad 16 außen auf dem gezahnten Rand 14 des Planetengetriebes wird eine große Reduktion in der Übertragung erzielt. Es ist ein weiterer Vorteil, dass die Übersetzung leicht eingestellt werden kann für laufende Bedürfnisse durch Austauschen der Kettenräder 10, 15 des Kettenantriebs.

Die Säule hat eine relativ kurze Montagehöhe, da der Motor in dem Bereich der notwendigen Überlappung zwischen dem inneren Profil 3 und dem Zwischenprofil 2 angeordnet ist. Das speziell konstruierte Planetengetriebe 11 trägt ebenfalls zu einer Verminderung der Montageabmessungen bei.

Es ist klar, dass die Montage der Antriebseinrichtung einfach ist, da die verschiedenen Teile in einer Hälfte des stabförmigen Elements 5 montiert werden und nachfolgend durch die andere Hälfte geschlossen werden und letztendlich wird die Kette gespannt. Die Antriebseinrichtung ist hierdurch fertig für eine Montage in einer Säule.

7 zeigt eine modifizierte Ausführungsform der Antriebseinrichtung, in der die gleichen Bezugszeichen verwendet werden wie in der vorigen. In der modifizierten Ausführungsform ist das stabförmige Element 5 gebildet durch ein einzelnes Element und das Gehäuse für das Planetengetriebe 11 und die anderen Teile, die in dem stabförmigen Element montiert sind, wird gebildet durch einen Raum, der nachfolgend durch eine Abdeckung 25 geschlossen wird. Vorkehrungen sind auch getroffen worden für die Montage eines Rotationspotentiometers 26, wenn es gewünscht ist, eine absolute Positionsbestimmung der ausgefahrenen Position der Antriebseinrichtung zu haben. Das Potentiometer wird angetrieben über ein Zahnrad auf der Welle 27 und steht in Eingriff mit der Antriebskette 24. Natürlich können andere Formen von Positionsbestimmungen verwendet werden, z.B. Hall-Sensoren.

Die Endstopppositionen können bestimmt werden durch zwei Endstoppschalter 28, 29, die auf einer gedruckten Schaltungsplatine 30 montiert sind, die in einen Schlitz in der Stange eingesetzt ist. Die Stangen 18, 21 haben einen U-förmigen Querschnitt, der sich nach unten um die Kette 31 erstreckt. Die Seite der Stange 21 ist ausgebildet mit einem länglichen Einschnitt für die Tasten der Endstoppschalter 28, 29. In den Positionen zwischen den Endanschlägen erstrecken sich die Tasten in den Einschnitt, aber an den Endanschlägen aktiviert die Seite der Schiene den jeweiligen Endstoppschalter. Alternativ kann die innere Seite der Schiene ausgerüstet sein mit einem Element zur Aktivierung der Endstoppschalter.

Verkabelung für den Motor und die Endstoppschalter werden eingeführt an der Spitze der Säule. Es ist typischerweise eine Leitung, die mindestens vier oder fünf Leiter hat. Da der Motor und die Endstoppschalter in dem mittleren Teil positioniert sind, muss die Leitung eine frei bewegbare Überschusslänge aufweisen, die zumindest der Entfernung entspricht, über die das innere Teil ausgefahren werden kann. Um eine Beschädigung der Leitung oder der Struktur zu vermeiden, ist die Leitung an der Stange 21 mit Hilfe von Leitungshaltern 32 befestigt. Die Leitung ist mit einer Kurve in eine Kammer 33 in dem stabförmigen Element verlegt. Diese Kammer ist gebildet zwischen der Seite des stabförmigen Elements und einer Abdeckung 34 und ist in Richtung auf die Stange 21 offen entlang der gesamten Längsseite. Im zurückgezogenen Zustand erstreckt sich die Leitung von dem Kabelhalter 32' in einer Kurve in die Kammer bei 33 und erstreckt sich an der inneren Längsseite in der Kammer bis zum Motor und der gedruckten Schaltungsplatine mit den Endstoppschaltern. Wenn die Antriebseinrichtung ausgefahren ist, wird die Leitung auf der Seite der Kammer 33 herausgezogen werden. Die Leitung ist dadurch so gesteuert, dass sie nicht beschädigt wird oder Betriebsstörungen verursacht, indem sie in der Antriebseinrichtung oder der Säule gefangen wird.

Das äußere Ende des stabförmigen Elements hat eine Führung 35 für die Stange 18 und für die Stange 21 gibt es eine Führung 36, die lediglich die Stange gegen die Antriebseinrichtung hält. Die Stange 21 ist in der Seitenrichtung geführt durch eine Flanke 37 des stabförmigen Elements.

Ein spezieller Kettenspanner ist vorgesehen, um Geräusch von der Antriebskette 24 zu verhindern. Der Kettenspanner weist zwei Blocks 38 auf, wo ein Ende vorgesehen ist zum Eingriff mit der Kette, während das andere Ende einen flossenförmigen Schnappverriegelungsteil hat, der vorgesehen ist zum Einführen in einen Schlitz in einem aufrecht stehenden Vorsprung 39. Nur ein Block ist in der Zeichnung gezeigt. Die Blocks sind federbelastet durch eine kleine Feder zum Eingriff mit der Kette. Vor der Montage werden die beiden Blocks auf dem Vorsprung 39 zurückgehalten. Wenn die Kette montiert ist, werden die Blocks gelöst zum Eingriff mit ihr. Dies erleichtert die Montage und stellt auch sicher, dass die Kette kein Geräusch macht.

Die Stangen 18, 21 sind auf ein U-förmiges Glied der Kette 31 genietet und mit dem anderen Ende befestigt an dem inneren Teil bzw. dem äußeren Teil der Säule mit Hilfe eines Paars von Laschen 40. Die Laschen werden durch ein Loch in einer Endplatte in den Teilen eingeführt und um ihre Längsachse verdreht zur Befestigung.

Es wird beobachtet, dass der Motor an dem stabförmigen Element durch eine Schwalbenschwanzverbindung befestigt ist, wobei der Motor mit einer vorderen Abdeckung versehen ist, die mit einer Schwalbenschwanznut ausgebildet ist, und einem Gegenstück in dem stabförmigen Element, was eine einfache Konfiguration ist, die leicht zu montieren ist.

Zum seitlichen Führen und Positionieren ist das untere Ende des stabförmigen Elements mit einem Vorsprung 41 auf jeder Seite versehen, der abgestützt ist gegen die innere Seite des mittleren Profils, wenn die Antriebseinrichtung in es eingeführt wird.

Der Ausdruck Hubsäule ist im Vorangegangenen verwendet worden, aber es ist klar, dass die Erfindung auch Linearaktuatoren betrifft. Eine Hubsäule ist grundsätzlich ein Linearaktuator, der vertikal angeordnet ist.


Anspruch[de]
Antriebseinrichtung, vorzugsweise für Hubsäulen für höhenverstellbare Tische, umfassend eine über erste und zweite Kettenräder (16, 17) laufende endlose Kette (31) mit einem ersten Kettentrum und einem zweiten Kettentrum zwischen den zwei Kettenrädern, wobei wenigstens ein Kettentrum über eine Stange (18, 21) mit einem bewegbaren Element in der Struktur, in der die Antriebseinrichtung aufgenommen werden soll, verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein stabförmiges Element (5) umfasst, an dessen jeweiligen Enden die Kettenräder angebracht sind, von denen das eine Kettenrad (16) von einem Elektromotor (6) über eine Transmission (7, 8; 10, 15, 24; 12, 13, 14) angetrieben ist, wobei der Elektromotor ebenso wie die Transmission gleichermaßen an dem stabförmigen Element angebracht sind derart, dass die Antriebseinrichtung im Wesentlichen als fertige, montierbare Einheit in Erscheinung tritt. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Element (5) von zwei Hälften gebildet ist, die um eine Längsebene zusammensetzbar sind. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Bereich bis zum Motor (6) hin das stabförmige Element (5) mit einer Ausnehmung für die Transmission oder einen Teil (7, 8; 10, 15, 24) davon ebenso wie für das eine Kettenrad (16) ausgebildet ist, wobei diese Ausnehmung vorzugsweise mittels eines Abdeckschirms (25) verschließbar ist. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das vom Motor (6) entfernteste Kettenrad (17) auf einem Teilelement (23, 23a) des stabförmigen Elements (5) angebracht und in Längsrichtung gleitfähig zum Spannen der Kette (31) befestigt ist. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transmission ein Planetengetriebe mit einem Zahnkranz (14) mit einer Innenverzahnung umfasst, die im Eingriff mit einem Planetenrad (13) steht, das seinerseits im Eingriff mit einem Sonnenrad (12) steht, wobei der Zahnkranz (14) außen als das eine Kettenrad (16) ausgebildet ist. Antriebseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Element (5) örtlich als ein Gehäuse für das Planetengetriebe (12, 13, 14) ausgebildet ist. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transmission zusätzlich einen Schneckenantrieb (7, 8) umfasst, wobei die Motorwelle mit der Schnecke gebildet ist. Antriebseinrichtung nach Ansprüchen 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneckentrieb (7, 8) und das Planetengetriebe (12-14) mit einem Kettentrieb (10, 15, 24) verbunden sind, wobei das Schneckenrad (8) mit einem ersten Kettenrad (10) und das Sonnenrad (12) mit einem zweiten Kettenrad (15) verbunden sind. Antriebseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Kettenspanner mit wenigstens einem federbeaufschlagten Block (38) umfasst, dessen eines Ende zum Eingriff mit der Kette vorgesehen ist und dessen anderes Ende ein Schnappverriegelungsteil aufweist, das zum Zusammenwirken mit einem Ansatz (39) bestimmt ist, um den Block gegen Federwirkung zurückzuhalten, wobei der Block beaufschlagt ist, mit der Kette unter Federkraft in Eingriff zu treten, wenn das Schnappverriegelungsteil gelöst wird. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrischer Draht, der zu der Antriebseinheit hin/von dieser weg führt, mit einer der Stangen (21) verbunden ist. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Element einen Hohlraum (33) zum Aufnehmen der Länge überschüssigen Drahts zu jeder Zeit abhängig von der ausgefahrenen Position der Antriebseinheit aufweist. Antriebeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Endlagestellungen durch zwei Endstoppschalter (28, 29) bestimmt sind, die vorzugsweise auf einer gemeinsamen gedruckten Schalttafel (30) angebracht sind, die in einen Schlitz in dem stabförmigen Element einfügbar ist. Antriebseinrichtung nach Ansprüchen 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange oder Stangen (18, 21) zum Aktivieren der Endstoppschalter (28, 29) mit Mitteln dazu versehen oder selbst dafür ausgebildet sind. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange oder Stangen (18, 21) U-förmigen Querschnitt aufweisen, der sich mit seinen Seiten entlang der Seiten der Kette (31) erstreckt. Antriebseinrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Seite der Stange (21) mit einem Längseinschnitt für den Funktionsschlüssel der Endstoppschalter (28, 29) ausgebildet ist, so dass sich die Funktionsschalter in den Positionen zwischen den Endstopps in den Einschnitt erstrecken, während an den Endstopps die Seite der Stange den jeweiligen Endstoppschalter aktiviert. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Ende des stabförmigen Elements eine Führung (35, 36) für die jeweilige Stange (18, 21) vorgesehen ist. Antriebseinrichtung nach Ansprüchen 14 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (21) in seitlicher Richtung durch einen Flansch (37) an dem stabförmigen Element geführt ist. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange oder Stangen (18, 21) an ein U-förmiges Verbindungselement der Kette (31) angenietet sind. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Ende der Stange oder Stangen zur Befestigung in der Struktur, in der die Antriebseinrichtung aufzunehmen ist, mit Lappen (40) ausgebildet ist. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor an dem stabförmigen Element mit einer Schwalbenschwanzverbindung befestigt ist, wobei der Motor vorzugsweise mit einer Frontabdeckung versehen ist, die mit einer Schwalbenschwanznut und einem Gegenstück in dem stabförmigen Element ausgebildet ist. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Ende des stabförmigen Elements auf jeder Seite mit wenigstens einem Ansatz (41) als seitliche Führung in der Struktur versehen ist, in der die Antriebseinrichtung aufzunehmen ist. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Drehpotentiometer (26) zur absoluten Lagebestimmung der ausgefahrenen Position der Antriebseinrichtung umfasst, wobei das Potentiometer vorzugsweise in einer Ausnehmung in dem stabförmigen Element angeordnet und über ein Zahnrad auf einer Welle (27) und im Eingriff mit der Antriebskette (24) angetrieben ist. Hubsäule mit mindestens zwei, vorzugsweise drei gemeinsam teleskopisch gleitförmigen Teilen, die mit einer Antriebseinrichtung, wie sie in den Ansprüchen 1-21 definiert ist, ausgestattet ist. Hubsäule nach Anspruch 23, ausgebildet als Tischbein für höhenverstellbare Tische.






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